Ausgabe 
23.3.1943
 
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Bezirkspferdeschau in Butzbach

ien.

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Ihre Verlobung geben bekannt

Anni Pfeiff

Erich Schrodt

01863/

Ihre Vermählung geben bekannt

Emil Bürck

Irma Bürck, geb. Betz

958D

Gießen, den SO.März 1943.

Junker, Vereinsleiter.

957D

iotD

Gießen, Am Riegelpfad 32.

Tfifl. 2.3fr, 4.46.7.30; So. 2.00, 4.30.7.30 M

Für die Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen und Lauterbach, sowie den Oberbürgermeister der Stadt Gießen

Der Landrat des Landkreises Gießen: Dr. Lotz.

Buchhalter(in)

Industriewerk sucht tüchtigen selbständigen Buchhalter in Vertrauensstellung.

Bewerbungen mit Zeugnissen unter 887D an den Gießener Anzeiger erbeten.

Kirchliche Anzeigen.

Gießen, Mittwoch, den 24. März

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Johanneskirche: (Iohannessaal), 18, Passionsandacht, Schultheis.

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In Ergänzung meiner Bekanntmachung Nr. 1/43 vom 20. Januar I 1943 (Wochenblatt der Lvndesbauemschaft Hessen-Rassau Nr. 5 vom 30. Januar 1943) wird im Einvernehmen mit dem Ländesemährungöamt i Rhein-Main bestimmt:

1. Die Abgabepflicht von mindestens 60 (Siem je Henne entfällt bei < Zwerghühnern, Perlhühnern und Puten, sofern deren Besitz durch eine I Bescheinigung eines örtlichen Geflügelzuchtvereins nachgewiesen wird. I

Sofern der Eieranfall von Hühnern dieser Art nicht im eigenen I Haushalt des Geflügelhalters verbraucht wird, sind die überschüssigen Eier entweder an die Sammelstelle abzuliefern, oder gegen BesteV bzw. gegen Bezugscheine an Verbraucher abzugeben.

2. Mf besonderen Antrag an den Eierwirtschaftsverband können i Züchter der nachstehenden Hühnerrassen von der Eierabgabc von Hühner« dieser Rassen befreit werden:

Asil, Brahma, Cochin, Holländer, Malaien, Weißhauben, Jokohama, Kämpfer, Paduaner, Phönix, Seidenhühner, Sultan und Sumatra.

3. Sluf besonderen Antrag an den Eierwirtschaftsverband können Halter von Enten der Rassen Rouen, Atzlesburry, Cayuga usw. ihr Ab- lieferungssoltvon mindestens 60 Stück je Tier auf 40 Stück je Tier herab­gesetzt erhalten, wenn die Ablieferung des vollen Solls ihnen nicht mög­lich ist. Das Ablieferungssoll von mindesterls 60 Eiern je Tier ist jedoch von Haltern von Land- .und Kreuz«ten, Laufenten, Pekingenten und Khaki-Eampbellenten voll zu erfüllen.

4. Geflügelhalter, die nach Ziffer 1 bis 3 von der Abgabepflicht von Eiern befreit oder teilweise entbunden wurden, sind jedoch als Selbst­versorger in Eiern anzusehen und dürfen weder für sich noch für ihre HaushaltSapgehörigen Reichscierkarten erhalten.

5. Ter Nachweis des Abgangs von Hühnern^und Entetz hat zu er­folgen:

a) im Falle der Abschlachtung: in sämtlichen Gemeinden außer in den nachgenannten Städten durch Ablieferung des Hühner- oder Enten­kopfes bei der Kartenstelle, in den Städten Frankfurt a. Wiesbaden, Mainz, Darmstadt, Offenbach, Gießen, Worms und Hanau durch Ab­lieferung der beiden Hühner- oder Entenbeine bei der für den Geflügel­halter zuständigen Sammelstelle. Diese hat in der Begründungssvalte

auf der letzte» Seite des MlieferungSbescheides den Abgang zu ver­merken und den Bescheid an die Kartenstelle zur Wahrung der1 Ver­änderung weiterzugeben.

b) Im Falle des Verkaufs oder sonstiger Entäußerungen: durch Abgabe einer schriftlichen Erklärung bei der Kartenstelle. Die Erklärung muß Angaben über den Tag des Verkaufs, die Zahl der verkauften Hennen oder Enten, sowie die genaue Anschrift des Bertäufers enthalten.

c) Bei sonstigen Abgängen, wie Verlust durch Raubwild, Ueber- fahren, Diebstahl, Entlaufen usw.: durch Glaubhaftmachen des Abgangs bei der Kartenstelle.

6. Zugänge von Hennen und Enten mit Ausnahme von Jungtieren in der Zeit vom 8. 3. bis 30. 6.1943, sowie Aenderungen in der Zahl der HauShaltSangehörigen deS Hühnerhalters in der Zeit vom 1. 4. bis 30.9.1943 sind von den Geflügelhaltern der Kartenstelle zur Berichtigung bzw. Neuausstellung eines Ablteferungsb-scheides zu melden.

Infolge eines Herzschlages verschied plötzlich, und unerwartet unsere liebe, gute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin, Gote und Tante

Frau Anna Kath. WaltherWwe., geb. Muhly

im Alter von 73 Jahren.

In tiefer Trauer: Familie Ludwig KHngelhöfer und Frau Marie, geb. Walther; Familie Wilhelm Walther XIII.; Familie Emil Walther.

Daubringen, Mainzlar, den 23. März 1943.

Die Beerdigung findet Mittwoch, 24. März, nachmittags 2.30 Uhr statt.

01886

Ihre Verlobung geben bekannt

Christel Kühn Karl Mattern

Gemeinsame Bekanntmachung der Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen mtb Lauterbach, sowie des Oberburger- meisters der Stadt Gießen.

Bekanntmachung 3lr. 2/43

des Eierwirtschaftsverbandcs Hessen-Nassau, Franksurt a. M.

Betr.: Abgabe von Eiern durch Geflügel- Hatter.

Schuhmacher-Innung Giefcen.

-______________________959 D

Obst-11. Gartenbauverein

Gießen

Die Rückenspritzen sind ein­getroffen u» können benutzt werden.

Auch Rhabarberpflanzen sind noch eingetroffeu. Ausgabe am 24. d. M., von 17 bis 18 Ufir.

Am 22. März entschlief sanft nach kurzer Krankheit unser lieber Vater,- Schwiegervater, Großvater, Schwager und Onkel

Ludwig Viehmann

im 72. Lebensjahre.,

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Lina Wagner und Geschwister.

Trohe, Großen-Buseck, Wieseck, Heuchel­heim, 22. März 1943.

Die Beerdigung findet Mittwoch, 24. März, 14 Uhr, statt.

_____________________________ 01871

je Meine Sprechstunden am Mittwoch, dem 24. Märi, fallen wegen Erkrankung aus! Frau B.Gulden,seit35Fr.W.Henkel

Bingen a. Rh. z. Z. im Felde im Märe 1943

Für die erwiesenen Aufmerksam­keiten und Glückwünsche anläß­lich meines 50jährigen Arbeits­jubiläums danke ich allen herzlich, besonders der Betriebsführung und Arbeitskameraden der Fa. Hey- ligenstaedt & Comp.

Hugo Nitzsche

Gießen, im März 1943

t 01877/

Schuhreparaturen

Die Neueintragungen in die Kundenliste der Schuhmacher müssen grundsätzlich von allen Per­sonen gegen Vorlage der vierten Rclchsklelderkarte erfolgen. Alle früheren Eintragungen sind ungültig! Nicht eingetragene Kunden können nicht bedient werden.

Tieferschüttert und für uns kaum faß- Ägal bar erhielten wir die traurige Nachricht, daß mein innigstgeliebter, treusorgen­der Sohn, unser herzensguter Bruder, Schwa­ger, Onkel, Neffe und Vetter

Walter Bachmann Unteroffizier in einem Grenadier-Regiment Inhaber des E. K. 2 und der Ostmedaille am 22. Februar im Alter von 31 Jahren sein hoffnungsvolles Leben bei der Abwehr eines feindlichen Stoßtrupps im Osten für sein Va­terland hingab.

In unsagbarem, tiefem Schmerz:

Else Bachmann Wwe., geb. Pfaff; Familie Carl Bachmann; Familie Werner Bachmann; Hilde Bachmann; Paul Neidert; nebst allen Verwandten.

Gießen (Am Kugelberg 18), Wetzlaj* Bü­dingen, Afrika, Fulda, Freienseen.

______________01866

unh Lucy Englisch, Grethe Weiser und ©ün* ther Luoers, die, jeder auf seine Weise, die Leute zum Lachen bringen. Auch Hans Lei b e lt als ziemlich naturgetreuer Theaterdirektor und Walter Müller, aus dem Rundfunk bekannt, am Dwi- gentenpult tun dabei das Ihre.

Im Beiprogramm laufen die Wochenschau und ein Kulturfilm, der das alte alpenländische ^Iksver- gnügen des Eisschießens schildert. Hans Thynot.

Verdunkelungszeil:

' L3. März von 19.38 bis 5.48 Uhr.

** Das späte Osterfe st. Erst im Jahre 2038 wird Ostern wieder so spät fallen wie in diesem Jahre, wo es auf den überhaupt spätestmoglichen Termin, den 25. April, fällt. In den vier hunderten zwischen 1700 und 2100 erreicht das Fest überhaupt nur viermal diesen späten Termin, näm­lich 1734 1866, 1943 und 2038. Auf den frühesten Termin, auf den 22. März, ist es bis jetzt nur zwei­mal gefallen, nämlich 1761 und 1818.

"»Gießener K o n z e r t r i n g. Man schreibt uns: Infolge des Mißgeschicks, welches die Geigerin Maria Neuß beim letzten Lustangnff aus Berlin betroffen hat, ist sie nicht in der Laae, ihrer Ver- innorhnlh des Orchester-Konzertes am

Götlach, Oberhörgern: Albert Müller, Beller-che'wj Ehr. Hof, Großen-Buseck; Albert Brückel, Lana» Gons; Alfred Alles, Oberhörgern; Rudolf Stoll II., Echzell; Daniel Bender, Griedel; Wilhelm Schindel, Ebersgöns; Karl Becker V., Muschenherm; Heinrich Konrad Haub, ^rais-Münzenberg; Konrad Grieb, Gambach; Heiitrich Schmidt II., Gambach.

Todesstrafe für einenFeidpostmarder.

Lpd. Frankfurt a. M., 22. März. Die 33jäh. rige Ehefrau Katharina B r ü n k e r wurde vom Sondergericht Frankfurt a. M wegen fo rtge« setzter Unterschlagung von Feldpost­sendungen als Bolksfchädling zum Tode verurteilt.

Die Angeklagte war als Postfacharbeiterin in der Feldpostsammelstelle der Reichspost Frankfurt o. M. mit dem Sortieren von Feld Postsendungen beschäftigt. Eines Tages entdeckten zwei Arbeits- kameradlnnen der Angeklagten, denen ihr Verhal­ten schon mehrfach verdächtig vorgekommen war, in der Einkaufstasche der Angeklagten, sorgfältig unter einem Tuch versteckt, eine große Zahl von Feldpoftsendungen, die die Angeklagte während des Sortierens beiseitegeschafft hatte. Die Sen­dungen enthielten Schachteln mit Zigaretten, wie schon äußerlich erkennbar war. Bei eine sofort vorgenommenen Haussuchung bei der Angeklagten fanden sich im Küchenherd die Reste von Umhül­lungen 'von Feldpostsendungen aus verschiedenen Städten. Es ergab sich ferner, daß die Angeklagte in großem Umfange Zigaretten verkauft und auch gegen Nährmittel, Eier, Milch und Schuhe ein-- getauscht hotte. Viele Zigaretten sowie das aus den Verkäufen stammende Geld hatte sie ihrem Ehemann ins Feld gesandt, der damit im besetzten Gebiet Butter, Stoffe u. dgl. einhandelte und der Angeklagten zuschickte.

In der Hauptverhandlung vor dem Sonder­gericht verlegte sich die Angeklagte, die zunächst im wesentlichen geständig gewesen war, auf freches Leugnen. Sie wurde jedoch überführt, seit 1941 mindestens 150 Feldpostsendungen beiseitegeschafft und ihren aus Zigaretten bestehenden Inhalt sich angeeignet zu haben.

In der Hauptverhandlung wies der Vorsitzende' darauf hin, daß jeder, der sich heute noch trotz aller # öffentlichen Warnungen an Feldpostsendungen, dem Band zwischen Heimat und Front, vergreife, von den Gerichten mit unnachsichtlicher Härte zur Rechenschaft gezogen werde. Es zeuge von boden­loser Gemeinheit, sich während eines langen Zeit- raumes an Gaben, die die Heimat für unsere Sol­daten mit Liebe zusammentrage, schamlos zu be­reichern und in übelster Weise Schiebergeschäfte damit zu machen. Wer so handele, sei ein Volks­schädling schlimmster Art und müsse aus der Volks­gemeinschaft ausgemerzt werden. Dos gesunde Volksempfinden verlange für eine solche Tat die Todesstrafe.

voll ergänzen. , ~

** D i e Abgabe von Eiern durch Ge­flügelhalter betrifft eine Bekanntmachung in unserem heutigen Blatte.

Landkreis Gießen.

* Albach, 23. März. Am heutigen Dienstag, 23. Marz, kann Frau Katharina Lenz, geb. Balser, m bester körperlicher und geistiger Frische ihren 9 2. Geburtstag begehen. Der Jubilarin brin­gen auch wir unseren herzlichen Glückwunsch dar.

)( Ruppertsburg, 21. März. Am Sams­tag hielt unser Männergesangverein bei Gastwirt Otto Wagner seine 61. ordentliche Haupt­versammlung ab. Der Vorsitzende Wilh. P a r r VI. gedachte zu Beginn der im abgelaufenen Jahre ge­fallenen Mitglieder Karl Hahn, Erich Port und Otto Parr sowie der in der Heimat verstorbenen ehe­maligen Sänger und Begründer Jakob Böcher, Heinrich Parr III. und Heinrig Högy II. Aus dem Kassenvorrat, der sich aus der Rechnungsablage durch den langjährigen Kassenwalter Wilhelm Lehr II. ergab, werden 20 RM. dem Deutschen Roten Kreuz überwiesen.

* Butzbach, 23. März. Im Rahmen des be­kannten Butzbacher Faselmarktes fand am gestrigen Montag die von der Pferdezüchter-Vereinigung Oberhessen (Geschäftsstelle Tierzuchtamt Gießen) veranstaltete B e z i r k s - P f e rd e s ch a u statt. Trotz der kriegsbedingten Verhältnisse waren zahl­reiche Zuchtstuten aufgetrieben, so daß sich auf dem Schauplatz den Tierzüchtern ein außerordentlich interessantes Bild bot. Unter der technischen Leitung von Landwirtschaftsrat Dr. Wagner, Tierzucht­amt Gießen, wurde die in jeder Beziehung wohl­gelungene Veranstaltung glatt durchgesührt. Als Ehrengäste konnten u. a. der Standortälteste Major Dörr, der Landesstallmeister Dr. Dender, der gleichzeitig das Amt eines Oberrichters im Preis­gericht versah, und Landwirtschaftsrat Tillmann von der Landesbauernschaft Hessen-Nassau begrüßt werden. Durch das Entgegenkommen der Stadt Butzbach war es möglich, die Schau dank der Be­reitstellung van geeigneten Vorführungsringen jeder­zeit einwandfrei durchzuführen. Es waren lediglich die Zuchtklassen 13jährige Stuten der beiden an­erkannten Pferderassen (Kaltblut und Warmblut) zur Schau zugelassen.

In der Abteilung Kaltblut wurden die Zucht­tiere von Dr. R o d e w a l d , Berlin, und Bauer Walther, Reichelsheim, bewertet. In der Klasse Ib (Kaltblut-Jährlingsstuten) konnte die be­kannte Zuchtstätte E. L e o n h a r d , Hofgut Wissels­heim, den ersten Preisträger stellen. Die Klasse war etwas unausgeglichen und konnte mit der Bewer­tungsnoteziemlich gut" bedacht werden. In der Klasse II (zweijährige Kaltblut-Stuten), die alsfast gut" zu bezeichnen war, stellte die Spitzen-Stute der Züchter Ehr. Huth I., Lan'genhain. In 'der Klasse III (dreistihrige Kaltblut-Stuten), die ebenfalls mitziemlich gut" bewertet werden konnte, wurde die Spitzenstute, einFürst"-Fohlen, durch Wilhelm Ohly, Großen-Linden, vorgestellt. In der an­schließenden Bewertung der Ortssammlungen, Ab­teilung Kaltblut, konnte, wie im Vorjahre, die Orts- sammlunj Kirch-Göns die Spitze erringen. All­gemein kann für die Abteilung Kaltblut gesagt wer­den, daß das Tiermaterial noch ausgeglichener hätte sein können und daß zum Teil auch durch sehr frühes Anspannen der Tiere Fehler im Gebäude festzustellen waren, die in normalen Zeiten nicht auftreten.

Wesentlich besser und von hervorragender Güte waren die Tiere in der Abteilung Warmblut. Dafür zeugt allein schon, daß die Preisrichter Hein­rich Reinheimer, Groß-Bieberau, und Fried­rich ^Ditzel, Herrenhag, eine sehr große Anzahl erster Preise in allen drei Klassen vergeben konn­ten. In Klasse Ib (Warmblut-Jährlingsstuten) stellte O. Mohr, Gambach, das Spitzenfohlen. In Kl. II (zweijährige Warmblut-Stuten) wurde eine Unter­teilung in eingeführte und bodenständige Zuchtstu­ten vorgenommen; bei den'eingeführten stellte die Stute öes W. Schmidt I., Gambach, bei den bo­denständigen die Stute des Konrad V o l p , Ost- Heim, jeweils in dieser Klasse das Spitzentier dar.

Gießen Marburg

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< - 01867/

betroffen hat, ist sie nicht in der Laae, ihrer pftichtunq innerhalb des Orchester-Konzertes 25. März nachzukommen. An ihrer Stelle wird die Alttstin Luise Richartz, Frankfurt a. M., singe-

** Deutsche Volkslieder aus 7 Iah Hunderten. Der nächste Vortragsabend, den die Volksbildungsstätte Gießen der RSG.Kraft durch Freude" Goethe-Bund und Kulturelle Vereinigung im Rahmen des Gießener Vortragsringes am Mon­tag, 29. März, veranstalten, verspricht einen' beson­deren Kunstgenuft-zu vermitteln. Unter dem Thema 'Deutsche Volkslieder aus 7 Jahrhunderten" wird der hervorragende Lautensänger Oskar Bese m- selder aus München eine Fülle der schönsten und wertvollsten deutschen Volkslieder zum Vortrag bringen. Der Bauersche Gesangverein unter Leitung seines Dirigenten, Musikoberlehrer Blaß- wird durch Liedvorträge das Konzertprogramm wirkungs-

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Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R. Lange K. G. Verlagsleiter: Dr.-Jng. Erich Hamann: Anzeigenleiter: Hans Beck.

Anzeigenvreisliste Nr. 6.

In der Klasse III (dreijährige Warmblut-Stuten) hat der bekannte Züchter Willi Brückel, Lang-Gons, mit einer selbstgezogenenIndigo"-Stute das weit­aus beste Pferd dieser Klasse vorgestellt. Im An­schluß an die Bewertung der einzelnen Tiere konnte Landesstallmeister Dr. Dender eine große Anzahl von Warmblut-Stuten als Staatsprämren-Stuten anerkennen. Der anschließende Wettbewerb der Orts­sammlungen, Abteilung Warmblut, war züchterisch außerordentlich eindrucksvoll. In scharfem Wettbe­werb konnte durch das einstimmige Urteil des Preis­gerichts die wundervoll ausgeglichene Sammlung von Oberhörgern als Spitzensammlung her­ausgestellt werden, dicht gefolgt von den ebenfalls mit' ersten Preisen bedachten Sammlungen von Gambach und Lang-Göns.

Anschließend an die Bezirks-Pferdeschau wurde durch die Stadt Butzbach eine Filmvorführung im hessischen Hof" veranstaltet, bei der pferdezüchte­rische Filme den lebhaften Beifall der sehr Zahl­reichen Besucher fanden. Bei dieser Gelegenheit fand die Vergebung der Ehrenpreise durch Landesstallmei­ster Dr. Dender und Bauer Rudolf Walther statt. Landesstallmeister Dr. Dender konnte zu den farbenprächtigen Bildaufnahmtzn aufschlußreiche Erläuterungen über die Warmblut-Zucht geben.

Auszug aus dem Ergebnis des Preiswettbewerbs.

Kaltblut.

Klasse Ib (Jährlingsstuten). Mit ersten Preisen ausgezeichnet: E. Leonhard, Wisselsheim; Hermann 2reut, Griedel; Ludwig Keßler X., Großen-Linden; E. Leonhard, Wisselsheim; August Petri HI., Dorn- assenheim; Karl Werner III., Fauerbach v. d. H.

Klasse II (zweijährige Stuten). Mit ersten Preisen ausgezeichnet: Ehr. Huth, Langenhain; Ernst Weber, Kirchgöns; Heinrich Bill I., Niederweisel; Adolf Hof­mann, Langsdorf: Adolf Wächter, Münzenberg.

Klasse III (dreijährige Stuten). Mit ersten Prei­sen ausgezeichnet: Wilhelm Ohly, Großen-Linden; August Wilhelm Weber, Lang-Göns; W. Weydelin, Hof Neuhof, Leihgestern.

Warmblut.

Klasse Ib (Jährlings-Stuten). Mit ersten Preisen ausgezeichnet: O. Mohr, Gambach; Ernst Schmidt I., Fauerbach v. d. H.; W. Straßheim, Griedel; W. Kuhl, Gambach; A. Landvogt 4., Rockenberg; Willi Brückel, Lang-Göns; Albert Müller, Bellersheim; Heinrich Görlach, Oberhörgern; Eugen Straßheim, Griedel; Karl Schupp, Großen-Linden; Philipp Wit- zel II., Niedermörlen.

Klasse II (zweijährige Stuten). Mit ersten Preisen ausgezeichnet: W. Schmidt I., Gambach; K. Dölbel, Berstadt; Wilhelm Wagner 4., Lang-Göns; Konrad Volp, Oftheim; W. Düringer, Bettenhausen; Gustav Weber, Oberhörgern; W. G. K. Ohly, Holzheim; E. Pfeiff, Holzheim; Heinrich Eifer, Eberstadt; Brauerei Jhring, Lich; W. Düringer, Garbenteich: Wilhelm Dietz, Griedel.

Klasse III (dreijährige Stuten). Mit ersten Preisen ausgezeichnet: Willi Brückel, Lang-Göns; Heinrich

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