Ausgabe 
23.3.1943
 
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195. Zahlgang Nr. 69

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Mr Völker mit klarer Haltung

und

Der Führer besichtigt eine Sonderausstellung im Zeughaus

Läutet Läutet Läutet Läutet Läutet

Läutet die Glocken von Turm zu Türmt Läutet, daß Funken zu sprühen beginnen Judas erscheint, das Reich zu gewinnen Läutet, daß blutig die Seile sich röten Rings lauter Brennen und Martern und Töten Läutet Sturm, daß die Erde sich bäumt Unter dem Donner der rettenden Rache? Wehe dem Volke, das heute noch träumt! Deutschland, erwache!

Glocken von Turm zu Turm? Männer, die Greise, die Buben, Schläfer aus ihren Stuben, Mädchen herunter die Stiegen, Mütter hinweg von den Wiegem

die die die die die

Dröhnen soll sie und gellen, die Lust, Rasen, rasen im Donner der Rache. Läutet die Toten aus chrer Grust, Deutschland, erwache?

" Sturm, Sturm, Sturm?

. Sturm, Sturm, Sturm!

Dabei geht es längst nicht mehr nur um das Schicksal des deutschen Volkes. Deutschland hat Mit- kämpfer, vor ollem in jenen Nationen, ,^>ie sich klar darüber sind, daß ihre eigene Zukunft nur im Rahmen einer Ordnung möglich ist, die gegenüber dem Bolschewismus als dem teuflischen ^Jnstru^ ment der Zerstörung standhält." Mit diesen Worten Hot der Führer allen Völkern die Entscheidung vor Augen gehalten, vor die das Schicksal sie heute gestellt hat. Wer sich an dieser Entscheidung vorbei- zudrücken sucht, muß auch die Folgen dieser Un­entschlossenheit auf sich nehmen. Für alle Nationen lautet die Frage: Sieg über den Bolschewismus und seine Kumpane oder Untergang!

schreibt, eine Kundgebung unerschütterlichen Ver­trauens in die deutsche Kraft, in den Endsieg des Reiches und in die Verwirklichung aller Kriegs­ziele. Nie, so schreibt das Blatt, erschien der Führer ruhiger und sicherer. Er kennt sein Volk, dieses Volk das heute alle seine Kräfte in den Kampf eingesetzt Hot, eisern, entschlossen, zusammen mit seinen Verbündeten die verderbliche plutokratisch- bolschewistische Koalition zu schlagen und zu ver­nichten. Die Rede wird den Entschluß des italie­nischen Volkes, bis zum totalen und endgültigen Sieg der Europa und der Welt endlich Frieden und Wohlstand sichern wird, weiterzukämpfen, nur noch kräftigen.

Messaggero" erklärt, daß der Führer mit Recht für das nationalsozialistische Deutschland'den unvergleichlichen Ruhm beansprucht hat, dey bolsche- wistischen Ansturm abgewehrt zu haben. Wahrend der gigantische Kampf weitergeht, hat der Führer ein klares Bild der künftigen Welt, chrer Gesetze

erleichtert worden.

Besondere Fürsorge gilt den deutschen Ar­beitern, die als Spezialisten oder für Arbeften auf U-Booten und anderen Kriegsschiffen zu außer­deutschen Werften oder Stützpunkten entsandt wer­den. Je nach der Art ihrer Arbeiten ist die eine Werft mit verhältnismäßig vielen, die andere mit weniger deutschen Arbeitern durchsetzt. Da diese in der Heimat schwer entbehrt werden können, kommt es entscheidend darauf an, die Werftleitungen und -avbeiter der besetzten Gebiete für die ihnen gestell­ten Aufaaben zu interessierest und ihnen alle jene Schwierigkeiten abzunehmen, mit denen sie allein schwer fertig werden, würden: Materialnachschub, Beschaffung von Zulieferungen aller Art u. ä.

Das ist Aufgabe der Länderbeauftragten des Hauptausschusses Schiffbau, die dieser für die ein­zelnen Gebiete eingesetzt hat und die ihrerseits von den Dienststellen des Reichsministers Speer unter­stützt werden.

, Verpflegung, (es, die Werftarbei-

und ihrer Ordnung entworfen und damit gleichzeitig das Lügengebäude der Atlantik-Erklärung zerstört. DerPopolo d'Italia" schreibt: Die Führer­rede zeichnet sich vor allem durch die darin zum Ausdruck gebrachte europäische und kontinentale So­lidarität ausf Nationalsozialismus und Faschismus kämpfen nichh nur für die Verteidigung des euro­päischen Gebietes und der von ihnen auf sozialem und geistigem Gebiet gemachten Errungenschaften, sondern für die ewige Sache der Mensch­heit, aus der in Jahrhunderten alle die Werke entsprangen, aus denen die europäische Kultur wie die der anderen Kontinente geschaffen wurde. Was die militärische Lage anbelange, so bat es der Füh­rer im Gegensatz zu den angelsächsischen Kriegshet­zern nicht nötig, zu rhetorischen Kniften oder markt­schreierischer Propaganda Zuflucht zu nehmen. Er spricht offen über die wahre Lage, gleich,, ob sie schwierig oder leicht ist. Dies ist allerdinas auch nur gegenüber einem Volke möglich, das den Krieg mit jener Entschlossenheit zu führen bereit ist, die aus dem Bewußtsein feiner geschichtlichen Verantwortung entspringt.

Oer Schild Europas.

Bukarest, 22. März. lDNB.) Die rumämsche Presse hebt die Kompromißlosigkeit in den Erklä­rungen des Führers hervor sowie die Feststellung, daß das nationalsozialistische Deutschland den äuße­ren Feind genau so niederschlagen werde wie es

3m Namen Europas."

Das Echo der Nede des Führers im verbündeten Italien

Leistungsstarker deutscher Schiffbau.

Von Staatsrat Rudolf B4ohm,

Leiter des Hauptausschusses Schifsbau beim Reichsminister für Bewaffnung und Munition.

Während diese Werften, die früher Privatunter- nehmungen waren, im allgemeinen keiner besonde­ren Betreuung bedürfen, werden frühere Staatswerften, die vorübergehend von der Kriegsmarine übernommen worden sind, jetzt in oie Betreuung deutscher Werften übergeführt. Dabei wird nach dem Gesichtspunkt verfahren, der Werft im besetzten Gebiet eine deutsche Paten w e rft zu geben, deren Arbeitsgebiet mit dem der anderen Werft zusammenpaßt. Das ist in einer Reihe von Fällen, soweit der Hauptausschuß bei seiner Grün­dung nicht schon unumstößliche Tatsachen vorfand, bereits geschehen oder im Werden.

Dadurch wird erreicht, daß nicht jede Werft im besetzten Gebiet einen vollen Stab geschulter Leiter benötigt, sondern daß die Patenwerft je nach Be­dürfnis ihre eingearbeiteten und erfahrenen Prak­tiker entsenden kann. Diese sind naturgemäß nur m beschränkter Zahl verfügbar, und es muß .daraus gesehen werden, daß ihre Erfahrungen weitgehend ausgenutzt werden und auch anderen als der eige-

9t nm, 22. März. (DNB.f Di- Rede des JW«5 hat, wie Stefani in ihrem Kommentar se,l- ftellt, die bolschewistischen Pläne für eine Ver­nichtung Europas aufgezeigt und zugleich unter- strichen, daß die deutschen und verbündeten Heere an der Ostfront für die Rettung aller europäischen Nationalitäten einschließlich der neutralen kämpfen. Der Führer sprach nicht nur tm Namen Deutschs lands, sondern tm Namen E u r o p a s. Er hat dem Ziel der demo-plutokratlsch-bolschewiststchen Koalition, die, um ihre Weltherrschaft zu sichern sämtliche Nationalitäten vernichten will, das Ziel der Achsenmächte entgegengestellt die tm ÄampT stehen, um die territoriale Integrität und die Geistes- und Kulturwerte Europas urck» damit das weitere Bestehen der verschiedenen Nationalitäten sicherzustellen. An der Spitze der Armeen der Staaten des Dreierpaktes wehen die nationalen Fähnen der sozialen Gerechtigkeit.

Die Rede des Führers ift, wi£Piccolo

schaulichen, bald belehrenden Betrachtungen der Er­eignisse lediglich dank der Opferberettschaft der Kämpfer auf den Schlachtfeldern leisten kann. Sie sollte sich diese Worte zu Herzen nehmen und daran denken, daß in ihren Reihen jedes Wort der An­erkennung oder auch nur der sogenannten Neutra­lität gegenüber Moskau und seinen Spießgesellen ein Ausdruck dafür ist, daß der Todfeind wahrer Völkerfreiheit und menschlicher Kultur unter ihnen Fuß gefaßt hat,-und daß das Schicksal auch von chr mit unerbittlicher Strenge eine unmißverständllch klare Haltung verlangt, wenn sie auf die Dauer bestehen will.

einst den inneren Feind besiegt habe.Perunca Vremmii" schreibt: Die Gefahr, die diesen Winter das Dasein Europas bedroht hat, übertrifft iebed Vorfttzllungsvermögen. Im Angesicht des bolschewi- stischen Ungeheuers, das sich anschickte, Europa zu verschlingen, hat die Menschheit einmal Rechenschaft geben können über den rettenden Sinn der natio­nalsozialistischen Revolution. Wie hätte Europa die­sen Kampf mit der riesenhaften Waffengewalt des Bolschewismus jemals bestehen können, wenn nicht der Führer dem Kontinent die gewaltige deutsche Militärkraft zur Verfügung gestellt, hätte?

Oer Eindruck in Schweden.

Stockholm, 22. März. (Europapreß.) Die Rede des Führers wird von der schwedischen Presse aus­führlich wiedergegeben. Die Kommentare unter* streichen vor allem die Feststellung Adolf Hitlers, daß die Krise im Osten endgültig überwunden ist. Dagsposten" nennt die Rede, die nicht nur an das deutsche Volk, sondern an die ganze zivili­sierte Menschheit gerichtet sei, höchst be­achtenswert. Sie sei von einem gläubigen Optimis­mus hinsichtlich der Möglichkeiten getragen, die Be­drohung Europas durch den Bolschewismus ein für alle Mal zu beseitigen. Sie habe ferner leinen Zweifel daran gelassen, daß die heute mit dem Bolschewismus verbündeten Staaten schließlich deren Opfer werden würden.

gebieten und gegen politische Schwächen jener Zeit. Achon in seinem 1918 vollendeten Mediceer-Scyau- piel ,Lorenzaccio" erfüllte Dietrich Eckart ahnungs­voll das Kommen einer neuen Zett.

Der Dichter und Kämpfer Dietrich Eckart, der am 23. März 1868 m dem oberpfälzischen Landstädt- chsn Neumarkt geboren wurde, lebt unvergeßlich im Herzen des deutschen Volkes. Sein Werk hat die politische Dichtung des neuen Deutschland entschei­dend eingeleitet und chr den Weg gewiesen. Es kann kein schöneres und bleibenderes Denkmal für fein Wirken und Schaffen geben als die Worte, die der Führer in feinem BucheMein Kampf" feinem ge­treuen Gefolgsmann widmete:Und unter sie (die Gefallenen des 9. Novembers 1923) will ich auch jenen Mann rechnen, der als der Besten einer dem Erwachen seines, unseres Volkes fein Leben gewid­met hat, im Dichten, Denken und am Ende in der Tat; Dietrich Eckart." - Heinz Rusch.

Deutschland erwache!

AusDietrichEckarts berühmtem Kampflied.

Sturm, Sturm, Sturm?

Sturm, Sturm, Sturm?

Die feindliche Presse füllt ihre Blätter mit Nach­richten über die Aktivität der Schiffswerften, besön- ders in den USA Freilich darf die Leistungsfähig­keit der USA. nicht unterschätzt werden. Vieles aber ist lediglich als reine Stimmungsmache zu werten. Wenn z. B. Bauzeiten für ein Schiff von Kiellegung bis Stapellauf mit 4 oder gar 3 Tagen genannt werden, so weiß jeder Ingenieur, daß es völlig aus­geschlossen ist, einen 10 000- oder 8000- ober auch nur 6000-Tonner in solcher Zett wirklich zu bauen. Es ist auch im Grunde nicht entscheidend, welche Zeit der Bau eines Schiffes von der Kiellegung bis zum Stapellauf oder bis zur Fertigstellung benötigt. Ent­scheidend für die Ausbringung ist der Gesamtstun­denaufwand, gleichgültig, ob die Arbeit auf einer Schiffswerft oder in vorgeschalteten Werkstätten des Stahlbaues, Maschinenbaues usw. ausgeführt wird.

Deutschland ist in der glücklichen Lage, sowohl im Reich selbst wie in den besetzten Gebieten leistungs­fähige und emgearbeitete Werften zur Verfügung zu haben, bei denen es seinen Bedarf an "Schiffs­raum decken kann. Dreier Bedarf ist selbstverständlich nicht klein, und die Leistung der Werften ist aller Anerkennung wert, wenn Deutschland es auch nicht nötig hat, zur Anfachung der Stimmung darüber so viele Worte zu machen, wie es in den feindlichen Ländern geschieht.

In welch hervorragendem Maße die deutschen Werften den Anforderungen des Krieges nachkom­men, zeigen vor allem die bedeutenden Erfolge un­serer U-Boote. Wenn nicht so viele U-Boote ge­baut würden, könnten die Versenkungsziffern nicht

Dichter und Kämpfer.

Zu Dietrich Eckarts 75. Geburtstage am 23. März.

In Deutschlands dunkelster Zeit, drei Jahre nach dem verlorenen Weltkrieg, weckte eine Stimme mit flammender Mahnung: Dietrich Eckarts Sturm- lied, das zündendeDeutschland erwache!", war er­schienen, am 11. August 1921 brachte es derVöl­kische Beobachter", dessen Herausgeber und Haupt- fchriftleiter Eckart feit wenigen Wochen war. Dieses Gericht mit der aufrüttelnden Schluß Mahnung und dem heftigen politischen Feuer seiner Verse ist zur völkischen Losung geworden, damals und heute, aber der Mann, der es geschrieben hat, mußte lange ver­kannt bleiben, er konnte selbst die Erfüllung seiner politischen Sehnsucht, ein neues Deutschland unter der Führung Adolf Hitlers, nicht mehr erleben: am 26. Dezember 1923 starb Dietrich Eckart, kurz nach feiner Entlassung aus Landsberg, aus der Festungs­haft.

Als im Jahre 1893 Eckarts erster Gedichtband unter dem TitelIn der Fremde" erschienen war, zarte Liebes- und Naturoerse, ahne man noch nichts von dem politischen Kämpfer Dietrich Eckart, und es mußte erst eine lange Zeit vergehen, bis er sich zu feinem wahren Wesen durchrang. In den Wirren der Nachkriegszeit ist der Dichter Dietrich Eckart zum Kämpfer für die Idee Adolf Hitlers und die deutsche Freiheit geworden. Schon 1918 stemntte er sich in seiner in München erscheinenden Zeit­schriftAuf gut deutsch" in einer unverblümten Sprache gegen den Strudel der Revolutton, in dem die hettigsten Werte des Volkes fortgeschwemmt wurden, um nach der Gründung der NSDAP, die Zeitschrift in den Dienst der Bewegung zu stellen. Nun ließ ihn der Kampf nid)t mehr los. In Reden und Aufsätzen und in feurigen Streitgedichten wurde aus ihm der politische Kämpfer, dererste Journa­list des Nationalsozialismus".

Auch der Dramatiker Dietrich Eckart hat erst Nach seinem Tode, nach der Machtübernahme die Beach­tung gefunden, die seine satirischen Komödien vor allemEin Kerl, der spekuliert", und seine geschicht­lichen SchauspieleHeinrich VI." undLorenzaccio" verdienen, denn hier ist, so ungleich sie künstlerisch gewertet fein mögen, schon etwas von dem kämpfe­rischen Geist des späteren politischen Dichters zu spüren, von seiner Angriffslust gegen den verderb­lichen Einfluß des Judentums auf allen Lebens-

Schutt und Asche versinken und damit die ganze Welt in. heillose Unordnung geraten soll.

Uns Deutschen hat der fanatische Vernichtungs­wille unserer Feinde und die klare Erkenntnis der Zusammenhänge in diesem Kriege die letzten Reste falscher Objektivität und krankhafter Weltbürger­lichkeit ausgetrieben. Wir haben den Bolschewismus, dem man uns ausliefern will, erlebt, im eigenen Lande, an den Grenzen und vor allem auch im Paradies der Arbeiter und Bauern" selbst. Gerade in diesen Tagen geben, sich Moskaus Freunde ver­zweifelt Mühe, die bolschewistische Gefahr als harm­los hinzustellen. Sie müssen doch wohl Anlaß zu der Annahme haben, daß mit einem solchen Mittel der Völkerverdummung irgendwo vielleicht doch noch ein Hund hinter dem Ofen hervomulocken ift. Wir wissen, was es bedeutet, wenn der halbamtliche Londoner Nachrichtendienst eben erst mit einer tie­fen Verbeugung vor Stalin versicherte, England werde in Zukunft noch intimer als bisher mit Moskau zusammenavbeiten. Das heißt, man wird in London noch bedenkenloser als jetzt schon ganz Europa den bolschewistischen Massenmördern ans Messer liefern und noch öfter als bisher bolsche­wistische Kampfmethoden zu den eigenen machen.

Wenn ein solches Bekenntnis schöner Seelen praktisch so wenig Folgen hat wie bis jetzt, so verdanken alle Völker Europas das Deutschland und seinen Verbündeten. Die Front im Osten schützt auch die sogenannte neutrale Welt, die der Fichrer daran erinnerte, daß sie sich tfyre bald be-

Ein«es ist sicher: In einer solchen Zeit können Volker auf die Dauer nur mit klarer Hal- t u n g bestehen", stellte der Führer in seiner Rede zum Heldengedenktag fest. Deutschland hat diese klare Haltung bewiesen, seitdem es nationalsozia- . listisch ist. Es hat die Feinde, gegen die die gesittete Menschheit heute auf den Schlachtfeldern kämpft, in unerbittlichem' Ringen zuerst im eigenen Lande zu Boden geschlagen. Es hat der Welt damit ein Beispiel gegeben, wie man dieser Mächte der volks- und kulturzerstörenden Unterwelt Herr wird. Von außen her haben dieselben Mächte, deren 33er trete r aus Deutschland mit Schimpf und Schande vertrieben wurden, dem deutschen Volk noch einmal/einen Kampf aufgezwungen.

steigen.

Aber bet der großen Ausdehnung des Kriegsge­bietes werden neben Kriegsschiffen selbstverständlich auch unzählige H i l f s s ch i f f e , Handelsschiffe und Binnenschiffe benötigt, um allen Anfor­derungen der Sicherung des Verkehrs, des Nach­schubs usw. gerecht werden zu können. Hierfür sind neben den deutschen Werften auch vor allem die Werften der besetzten Gebiete mtt her­angezogen, auf denen Reparaturen, Instandsetzun­gen und Neubauten ausgeführt werden.

Reichsminister S v e e r hat die Beftimmuna über die Belegung der Werften dem Hauptausschuß Schiff­bau übertragen. Zur Aufgabe des Hauptausschusses gehört die 'Erhaltung der Leistungsfähigkeit auch der Werften in den besetzten Gebieten. Während in den ersten Kriegsfahren ausländische Werftarbeiter für deutsche Werften angeworben wurden, werden diese jetzt in erster Linie auf ihren heimischen Werf­ten beschäftigt.

nen Werft zugute kommen.

Neben der technischen Betreuung übernimmt me Patenwerft auch die Betreuung der Beleg­schaft, z.B. die Sicherstellung der Verpflegung Dem Wunsche, des Hauptausschussi., .

ter verpflegungsmäßig den Rüstungsarbeitern gleich­zustellen, wurde entsprochen. Dadurch sind^ die Be­mühungen, die Belegschaftszahlen zu erhöhen, die gemeinsam mtt dem Generalbevollmächtigten für den Arbeitseinsatz unternommen werden, wesentlich

Nach dem Staatsakt am Heldengedenktag tm Berliner Zeughaus bchchtigte der Führer die Ausstellung von Trophäen und Bildern aus dem Mttelabschnitr der Ostfront. Rechts von chm erkennt man Retchs- marschäll Göring, Großadmiral Dönitz und Generalfeldmarschall Keitel. hre?

w Reichsführer-ff Himmler, («cherl-Bilderdienst-M)

Der Kampf ist unerbittlich. Er läßt mindestens in Europa kein Volk aus. Die Fronten sind klar. Es geht darum, daß die Freiheit der Völker und die Ordnung des Kontinents nie wieder vom Osten ober Westen her bedroht werden darf. Je kompro­mißloser die Entscheidung, um so dauerhafter der Friede. Eine andere Entscheidung als durch den Sieg über die Feinde Europas gibt es nicht. Der Sieg muß erkämpft werden. Mit papiernen Erklä­rungen und mehr oder minder wohlmeinenden Rat­schlägen an die.Kämpfer kann er nicht errungen werden. Der Kampf fordert den Einsatz aller Kräfte und die Bereitschaft zum größten Opfer aber er^ muß durchgestanden werden, wenn nicht Europa in