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Aus dem Reich

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Kunst und Wissenschaft

Dr. Gorozycki, Direktor.

W. Lächert, Präsident.

imbriiff Met!k

Dr. Hans Hartmann.

Stern über Europa.

einem treffen

Polnisches Rotes Kreuz Zentralausfchüß

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kursiv, das heißt von Schluß zu Schluß sich vor­tastend, in der Art seines Erkennens, tostet er sich an den Gegenstand heran; der Gegenständ will sich ihm immer wieder entziehen, aber der Foisscher gibt nicht nach, läßt nicht locker, bis er schließlich im genialen Einfall" dos Rätsel löst. Damit hat er der altehrwürdigen, von Indern und alten Griechen her immer wieder neu belebten Physik ein neues Antlitz gegeben. Der geniale Einfall ist also kein Geistesblitz, sondern er ist tief und schwer errungen, erkämpft in konzentrierter geistiger Haltung, wobei das intuitive Auge alle Möglichkeiten, olle Tat­sachen und Naturgesetze, die da hereinspielen oder auch nur hereinspielen könnten, berücksichtigt.

Was kann der Laie vom Sinn der Quan­tentheorie verstehen? Vor allem das, daß die Natur nicht kontinuierlich, sondern in Teilchen, oder, wenn man will, auch in Sprüngen arbeitet. Es gibt einen alten lateinischen Spruch: Natura non facit saltum. Die Natur macht keine Sprünge. Tatsächlich haben alle Physiker und Naturforscher, ganz gleich, ob sie Galilei oder Newton, Goethe oder Helmholtz hießen, so gedacht. Und auch wir haben doch alle den Eindruck, daß etwa von einer Kerze oder einer elektrischen Birne das Licht einem Flusse gleich kontinuierlich abfließt. Bis 1900, als Max Planck seine neue Erkenntnis bekanntgab und ihr die Fachleute nur sehr zögernd folgten, war dos also die Ansicht auch der Forschung. Aber nun wissen mir: das Licht wird in Teilchen, inQuan­ten" ousgesandt, die einen bestimmten meßbaren Energiebetrag aufweisen. Und das gilt nicht nur für das Licht, sondern für das gesamte Geschehen im kleinsten Bereich der Natur, im Mikrokosmos, es gilt für Röntgenstrahlen, für chemische Um­setzungen, und ein Gebiet der Physik nach dem anderen wurde durch die Quantentheorie befruchtet und neu gebaut.

Im Gesamtbild Max Plancks ober dürfen nun drei wesentliche Züge nicht fehlen. Zunächst ein per­sönlicher: er war zeit seines Lebens ein großer Pianist, ja, er überlegte in seiner Jugend, ob er nicht ganz Musiker werden solle. In der Musik fand er die Entspannung, die er so oft brauchte. Zwei­tens hat er, entgegen seinem innersten Wesen, sich immer häufiger bitten lasser^ vor breitester Oeffent1

U-Boot gegen Bomber

Siegreicher Abwehrkauchf im brasilianischen Seeraum.

..o-----D Smolensk befinden sich

an einem mit Katyn bezeichneten Ort die Massen- gräb er polnischer Offiziere, die zum Teil geöffnet sind.

2. Auf Grund der Untersuchung von ungefähr 300 aus gegrabenen Leichen läßt sich feststellen, daß diese Offiziere durchPistolenschüsse in das Genick ermordet worden sind; aus der typi­schen Gleichförmigkeit der Wunden kann auf eine Hinrichtung durch fachlich geschulte Henker geschlos­sen werden.

3. Der Mord trägt nicht die Züge eines Raub­mordes. Die Toten sind noch mit Uniformen, Stie-

Lin ID impf euer Attar durch Restaurierung vom Untergang gerettet.

Im Hessischen Landesmuseum in Darm­stadt ist ein spätgotischer Altar aus der Stadtkirche in Wimpfen ausgestellt, der während der letzten Monate in den Werkstätten des Landesmuseums von Kunstmaler Walter Horst wiederhergestellt worden ist. Seinen kunstfertigen Händen ist es zu danken, daß der Altar von dem drohenden Unter­gang gerettet wurde. Don allen mittelalterlichen Altären, die in den letzten Jahren im Museum restauriert wurden, war der aus Wimpfen am meisten gefährdet. Holzwurm und Moder hatten ihn so heimgesucht, daß der innere Holzkern ganz brüchig geworden war, er bestand nur noch aus Hohlräumen, die mit Wurmmehl angefüllt waren. Nur die farbige Fassung war an vielen Stellen das einzige, was noch einen gewissen Zusammenhalt bot.

Vach und Graupner im Wettbewerb.

lichkeit seine philosophischen, weit im Weltbild, in Kousalitätsprobleme und ethische und religiöse Fra­gen ausholenden Gedanken darzulegen. Er fühlte hier gerade,zu eine Verantwortung als deutscher Forscher vor dem Volke. Und das geschah drit­tens aus feiner großen, warmen Liebe zu Volk und Vaterland, für die es eine überwältigend große Zahl von Beweisen, insbesondere in seinen Reden, gibt. So steht dieser Mann als glückverheißender

Japan hat volle Handlungsfreiheit.

Sofia, 21. April. (Europapreß.) Der neue ja­panische Botschafter in Rom, H i d a k a , der sich auf der Reise von Japan nach Rom mehrere Tage i n Sofia aufhielt, erklärte, Japan sei bereit, mit sei­nen reichen Rohstoffvorräten Europa beizuspringen und auch den Balkanstaaten auf diese Weise Hilfe zu leisten. Deutschland, Italien und Japan führten einen gemeinsamen Kampf nach einem gemeinsamen

Das polnische Rote Kreuz zum Massenmord vou Katyn

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Wettbewerb doch ein mehr als nur geschichtlich be­dingtes Interesse hüben.

Jlota ein neuer Film.

Unter der Spielleitung von Harald Braun be­gonnen in den Tempelhofer Ateliers die Aufnah­men zu dem Ufa-FilmNora", ein Werk nach Mo­tiven jenes Schauspiels von Henrik Ibsen, dem der Dichter den TitelEin Puppenheim" gab. Die Titelrolle spielt Luise Ullrich, die damit nach einer Filmpause von fast zwei Jahren ihr letzter Film warAnnelie" wieder auf der Leinwand erscheinen wird. Ihr Partner ist Viktor Staal. In weiteren Rollen sind Franziska Kinz, Carl Kuhl­mann und Gustav Diessel eingesetzt. An der Kamera steht Franz Weihmayr.

Hochschulnachrichten.

Der a. o. Professor Dr. phil. habil. Martin Göhring wurde zum Direktor des Seminars für politische Auslandskunde der Reichsuniversität Straßburg bestellt. 1903 in Ostdorf (Württemberg) geboren, studierte er in Tübingen, Paris, Halle und Kiel und promovierte 1932 in Kiel, wo er sich 1938 habilitierte. 1939 wurde ihm an der Univer­sität Halle die Dozentur für mittlere und neuere Ge­schichte erteilt. Dozent Dr. Friedrich Wey - g a nb, Heidelberg, wurde mit der vertretungsweisen Wahrnehmung der freien Abteilungsstelle in der chemischen Abteilung des Medizinischen Forschungs­instituts der Reichsuniversität Straßburg betraut.

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Oer Führer dankt dem Gauleiter.

RSG. Der Führer sandle dem Gauleiter auf die Geburlstagsglückwünsche des Gaues Hessen- Rassau folgendes Antworttelegramm:Für die Glückwünsche, die Sie mir zugleich im Hamen des Gaues hessen-Rassau zu meinem Geburtstage aus­gesprochen haben, sage ich Ihnen meinen herzlichen Dank. Adolf Hitler.

Beförderungen in der SA.-Sruppe Hessen.

Zum Gruppenführer Drigadeführer Max Sol - br i g ; zum Standartenführer Obersturmbannfüh­rer Adolf M ü n f r , Obersturmbannführer Gustav Schultze, Obersturmbannführer Karl Ucker- mann, Obersturmbannführer Erich Meier, Ober­sturmbannführer Hermann Theiß.

Ernennungen.

Der Führer hat dem Generalarzt Dr. med. Wolter Schreiber in Berlin-Steglitz, dem General« arbeitsarzt Dr.med. Fritz Schröder in Berliw Lcmtwitz, dem Chefarzt des Gerhard-Wagner-Kran-- kenhauses in Dresden, Stadtobermedizinalrat Dr. med. Hermann Jensen, dem Direktor im Reichs« gesundheitsamt Dr.med. Eduard Schütt in Ber­lin-Schöneberg, dem Leiter des Deutschen Kranken­hauses in Buenos Aires, Dr. med. Max Neve, so­wie dem Technischen Direktor und Chefkonstrukteur Dr.-Jngenieur e.h. Carl Waninger in Berlin- Frohnau, dem Direktor Dr.-Jng. Albert Wolff in Berlin-Dahlem und dem Architekten Dr.-Jng. Herbett R imp l in Berlin-Frohnou den Titel Professor verliehen.

Die Bank der Deutschen Arbeit.

Der Vorsitzer des Aufsichtsrates der Bank der Deutschen Arbeit AG., Stabsleiter Heinrich Si­mon, hat fein Amt als Vorsitzer und sein Mandat als Aufiichtsratsmttglied der Bank niedergelegt, da nach einem Runderlaß des Fraktionsführers der

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Höhenverlust entkommen. Inzwischen konnte die Re­paratur beendet werden, das Boot war wieder tauchfähig.

Rom, 21. April. (Europapreß.) Den Kampf eines italienischen U-Bootes im braWamschen Meeresraum gegen nordamerikanische Flugzeuge schildertGiornale d'Jtalia". Das U-Boot konnte nicht tauchen, weil gerade eine Reparatur ausge- führt wurde. Der Angriff erfolgte zunächst durch ein einziges nordamerikanisches Flugzeug, dessen Bom­ben aber zu weit fielen. Bald danach kamen zwei weitere feindliche Flugzeuge in Sicht, die sofort den Angriff aufnahmen. Das U-Boot antwortete mit al- ren Bordwaffen. Eine Bombe fiel so dicht neben dem Boot aufs Wasser, daß die Splitter den gan­zen Rumpf bestrichen. Hierbei verlor die U-Boot-Be- 'atzung einen Mann von der Geschützbedienung so­wie einen MG.-Schützen, während der Komman-- dank, der erste Ingenieur, ein weiterer Offizier und fechs Mann wurden verletzt. Alle Verwundeten blie­ben auf ihren Posten, während ein Teil der Be- 'atzung die Abwehrwaffen bediente, setzten die an- s deren die Reparaturarbeiten fort. Ein Maschinen­gewehr erfaßte eines der feindlichen Flugzeuge bei einem Tiefangriff, so daß es in Brand geriet, und ns Meer stürzte. Ein Schuß aus dem Geschütz ritz

[ rter I fchin "schon längst' ihr- Urteil gesprochen hat," so

I Stt einer langen Rauchfahne und unter sichtbarem dürste diese spate Begegnung 'M künstlerische^

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Vor bald 225 Jahren bewarben sich Johann Se­bastian Bach und Christian Graupner um das durch den Tod Kuhnaus erledigte Thomaskantorat in Leipzig. Die Kantaten beider Komponisten, mit denen sie sich einst um den Posten bewarben, wer­den zum ersten Male seit jenen Leipziger Tagen sich am 31. Mai in Darmstadt in einem Kon­zert gegenüberstehen. Wenn auch die Zeit inzwi­schen schon längst '

(Scherl-Bilderdienst-M.)

Verwirklichung des Jdealtypus der deutschen For­scherpersönlichkeit.

Man wird das besonders deutlich erkennen, wenn man ihn mit seinem Vorgänger, dem Theologen Adolf von Harnack, und seinem Nachfolger, dem genialen Chemiker und Organisator Carl Bosch, als Präsidenten der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft ver­gleicht. Im Gegensatz zu dem stets weit ins Kul­turelle und Kulturgeschichtliche ausholenden Harnack und dem kühnen Wissenschafts- und Wirtschafts­pionier Bosch ist Planck der sttlle Forscher, der sich nicht von vornherein vom Schwung des Welt­anschaulichen, des Gestaltenmüssens, des Jns-Licht- Stellens tragen läßt. Er gingganz einfach" dieser Ausdruck sei mit Vorbedacht gewählt einem sich aufdrängenden physikalischen Problem nach, das schon in seinem Charakter von einer Mil­lion Menschen nur einige verstehen. Die Strah­lungsvorgänge imschweren Körper", einige Un­stimmigkeiten zwischen Experiment und physika­lischer Theorie brachten chn -auf die Schaffung der Quantentheorie. In einer gefammeüen, bohrenden, hin und her wogenden Kraft des Geistes, dis-

Zu seinem 85. Geburtstage.

Wenn der Name Max Planck genannt wird. Horchen Japaner, Inder, Amerikaner ebenfo aus Die Spanier, Bulgaren oder Schweden. Knopp, an- pruchslos wie der Name selbst klingt, so tritt mich >ie ganze Persönlichkeit dieses großen deutschen Forschers vor uns. Im Gegensatz zu allen, die ivs dem Anspruch heraus leben und für nur an- ,ebliche Leistung Bewunderung fordern, hat Max Vlcmck fein ganzes Leben der Leistung gewidmet lie Bewunderung erstrebt und sich selbst so wenig m den Mittelpunkt gestellt, wie man es kaum zu glauben vermöchte. Es gibt eine verbürgte Ueb^- ieferung, daß Max Planck, der das physikalische Weltbild grundlegend veränderte und nut seiner Quantentheorie eine neue Epoche der Physik "egrünbete, in seinem Kolleg über theoretische Lhyf iie auf fein Verdienst dabei hinwies, so daß di Dtubenten nur von anderer Seite erfahren konnten, » Planck selbst die Quantentheorie auf gestellt «atic. Das Schicksal aber, das ost gerechter ist als »ir annehmen und einen Auscsteich

Hefen bescheidenen deutschen forscher aus die h> ch- *en Gipfel wissenschaftlicher Ehren fteigen g, ö hat ihm jahrzehntelang das Amt eines P s 'enten der Preußischen Akadem i e

Wisse.nschaften anvertrout, dann da^u noch *on 1930 bis 1937 das des Präsidenten der welt- kannten K a i s e r - W i lh e.l m - G e s e l lsch t ur Förderung der Wissenschaften und es hat ihn um Exponenten deutschen wissen chastlichen Lebens überhaupt werden lassen. Max Planch der stets "ervorragender Bergsteiger war, hat aber m diesen chwirtdelnden Höhen des Ruhmes nie das innere Meichgewicht verloren, ebenso wie auf den h J Berggipfeln das körperliche. Er dien stets der -ache und damit bewußt fernem ^terland

So kam es, daß er über feine M^i enfchaftttche Bedeutung hinaus, die nur die Fachleute b umfassenden Beziehungen würdigen können zum Mythos für neuzeitlichen Forschergeist b T5

Wie alt sind die Spielkarten?

Das Kartenspiel, das sich heute einer allgemeinen Beliebtheit erfreut, ist, mit anderen Formen der Unterhaltung verglichen, noch jung. Wie bei so vielen Dingen wird zwar von den Chinesen erzählt, daß sie schon im Jahre 1120 vor der Zeitrechnung Spiel­karten gehabt haben, und ihre Chroniken berichten von einem Kaiser, der das Kartenspiel erfunden habe, um die sich langweilenden Damen seines Hosts zu unterhalten, aber diese Ueberlieferung aus grauer Vorzeit scheint nicht recht begründet. Jeden­falls hat das Altertum, soweit uns bekannt ist, nichts von Spielkarten gewußt, und auch im Mittel- alter dürften sie bis in das 14. Jahrhundert hinein nicht benutzt worden fein. Noch Petrarca erwähnt in feinem Dialog über die Spiele, in dem er alle aufführt, die damals üblich waren, keine Karten.

Die erste authentische Erwähnung der Spielkarten in Europa stammt aus dem Jahre 1392. Unter den Rechnungen von Charbot Poupart, dem Schatz- meistes Karls VI. von Frankreich, findet sich eine Eintragung über eine Bezahlung für die Bemalung von Spielkarten. Damals müssen also die Karten schon erfunden gewesen fein, so daß man ihre Er­findung in die zweite Hälfte des 14. Jahrhunderts setzen kann. Die Herstellung der Karten war in jener Zeit sehr kostspielig. Erst als mit dem Holz­schnitt und dem Kupferstich brauchbare Reproduk- tionsverfahren entwickelt waren, bürgerten sich auch die Kartenspiele mehr ein. Es gibt herrliche Bei­spiele für die künstlerische Ausstattung der Spiel* karten in den frühesten Erzeugnissen der deutsche« Graphik

Warschau, 22. April. (DNB.) Nunmehr hat ^uch der Z e n t r a l a u s f ch u ß d e s p o l n i s ch e n Roten Kreuzes zum Massenmord von Katyn Stellung genommen und folgendes Schreiben an DenPräsidentendesJnternationalen Komitees des Roten Kreuzes in Genf gerichtet: Angesichts feiner Pflicht, im Rahmen der beste­henden Möglichkeiten zur Aufklärung des fchmerz- ! lichen Falles von Smolensk beizuttagen, beehrt sich 305 polnische Rote Kreuz, Ihnen den Inhalt des Be­richtes unseres Generalsekretärs zur Kemttnis zu . ik», xva foer Spitze des technischen Aus- Jnfonmationsbüros auf Einladung

Plan. In Dftaflen habe Japack fast feine ge°s f amten Ziele erreicht und warte ruhig auf | die weitere Entwicklung, ganz gleich, was die Nord­amerikaner und Engländer auch immer unterneh­men mögen. In Japan fei man fest davon über­zeugt, daß beide Staaten nichts anderes mehr zu tun vermöchten, als lediglich einen Seekrieg zu füh­ren, ohne eine ernsthafte Offensive vornehmen zu können. In allen Fällen fei Japan bereit, fid> mit diesen ober jenen Möglichkeiten auseinanderzusetzen. Japan verfüge heute über die volle Handlungsfrei­heit und fei in der Lage, überall dahin feine Trup­pen gegen den Feind zu entsenden, wo dies not­wendig fein sollte. Die japanischen Unterseeboote und Flugzeuge beherrschten den gesamten Stillen Ozean.

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geworden ist. Max Planck selbst würde eine solche g mit seinem gütigen Lächeln rtlehnen. _______nehmen uns das Recht zu fragen: warum und mit welchem inneren Recht kam es zu einem solchen .Mythos? Die Antwort ist nicht nur dem leicht, dem es vergönnt war, fast vier Jahrzehnte ihm persönlich nahe zu stehen. Es tarn hier zu unwiederholbaren, originalen Zusammen- einer epochalen Forscherleistung mit der

sein bekleidet und tragen noch Auszeichnungen, au­ßerdem finden sich bei den Ermordeten erhebliche Betrage polnischen Geldes.

4. Aus den bei den Leichen Vorgefundenen Papie­ren und Urkunden muß geschlossen werden, daß der gjtolb ungefähr in den Monaten März bis April 1940 stattgefunden hat.

5. Bis jetzt konnte lediglich eine beschränkte An­zahl on Leichen (ungefähr 150) identifiziert werden.

6. Zur Identifizierung und Registrierung aller Ermordeten wäre es zweckmäßig, die nach Smolensk Entsandte technische Mannschaft des polnischen Roten zfteuzes um 5 bis 6 Personen zu verstärken.

7. Die Arbeiten des technischen Ausschusses können mir in enger Zusammenarbeit mit denen der zustän­digen örtlichen Militärbehörden weitergeführt und gefördert werden.

8. Unser technischer Ausschuß erfreute sich am Orte seiner Tätigkeit seitens der deutschen Militär­behörden einer sehr verbindlichen Unterstützung und Mitarbeit.

Auf Grund des im vorstehenden Bericht enthalte­nen Tatbestandes und unter Bezugnahme auf Ar­tikel IV, Lit. D der Satzung des Internationalen Äusschusses des Roten Kreuzes vom 28.8.1930 bit­ten wir Sie, Herr Präsident, alle Schritte und Maß­nahmen in Erwägung zu ziehen, die in der Satzung des Internationalen Ausschusses vorgesehen sind und

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Max Planck, Ker «chopser -er Quantentheorie

Reichstagsfraktion der NSDAP, vom 26. Februar 1943 die Mitglieder des Großdeutschen Reichstages aus den Organen wirtschaftlicher Unternehmungen auszuscheiden haben. An seiner Stelle wurde Hans Strauch, Hauptgeschäftsführer der Treuhand­gesellschaft für wirtschaftliche Unternehmungen m. b. H. zum Dorsitzer des Aufsichtsrates gewählt.

Hohe Auszeichnung für eine tapfere Frau.

Fräulein Dr. Gerda Müller aus Ober­ursel, zur Zeit im Städtischen Krankenhaus in Saarlautem, wurde mit dem Kriegsverdienstkreuz mit Schwertern und dem Verwundetenabzeichen ausgezeichnet für ihr tapferes Verhalten bei einem feindlichen Terrorangriff auf eine westdeutsche Stadt. Während sie sich in vorbildlicher Weise um die Ret­tung von Kindern aus einem gefährdeten Kranken­haus bemühte, wurde sie selbst schwer verwundet.

Keine Gnade für Rundfunlverbrecher.

Der 38jährige Alois Mündel aus Wien hörte von Ende 1940 bis zu seiner Festnahme im Ok­tober 1942 lausend, etwa wöchentlich einmal, mit seinem Vier-Röhren-Gerät feindliche Auslands­sender ab. Er behielt das Gehörte nicht für sich, sondern unterhielt sich darüber, und zwar in volks­feindlichem ,Sinne, mehrfach auf der Arbeitsstelle. Er gab auch Zettel mit den verschiedenen Wellen­längen und Sonderzeichen der Auslandsfender wei­ter. Das Sondergericht verurteilte ihn für fein volksgefährdendes Tun zu acht Iahten Zuchthaus. Der 52jährige Karl Haßler in Hegnabrunn, der im Besitz eines hochwertigen Rundfunkgeräts war, hörte feit September 1939 bis ins Jahr 1941 regelmäßig feindliche Auslandsfender ab. Er ließ auch wiederholt feine Frau und feine Tochter dabei mithören und verbreitete dadurch diese Nach­richten. Trotz Warnungen ließ er von feinem ver­antwortungslosen Treiben nicht ab. Das Sonder­gericht Bayreuth verurteilte ihn zu vier Jahren Zuchthaus.

Er wurde 1911 In Giebelsdorf (Oberhessen) ge­boren, studierte in Frankfurt, promovierte dort 1936 und habilitierte sich 1940 in Heidelberg. Dozent Dr. rer. nat. habil. Helmut Harms, Halle, wurde an die Reichsuniversität Straßburg mit der Verpflichtung berufen, das Fach für allgemeine und physikalische Chemie zu vertreten. Dozent Dr. Johannes L.ukas, Hamburg, ist zum a. o. Professor für Staaten- und Volkskunde Afrikas an der Universität Berlin ernannt worden. Lukas hat sich ein Jahr lang in Britifch-Nigeria aufge­halten. 1928/29 hat er eine Reise noch Aegypten unternommen und sich mit dem Studium der Sprache von Bornu beschäftigt. Durch eine Reihe von Veröffentlichungen hat Dr. Lukas seine Kennt­nisse des Kanuri und des Teda erwiesen. Dozent Dr. Karl Koch in Königsberg ist zum a. o. Pro- essor für klassische Philologie an der Universllät Iraz ernannt worden. Dr. Ernst Weidner in Berlin-Frohnau ist zum o. Professor für Orient­kunde an der Universität Graz ernannt worden.

EineAltdeutsche Suite" von Dorschfeldt^

Das Magdeburger Kammerorchester brachte unter Willy Kade dieAltdeutsche Suite" für Orchester von Gerhard Dorschfeldt. Der aus der Schule Max Regers hervorgegangene Magdeburger Komponist hat in vier Sätzen ein ebenso beschwingt-freudiges wie anspruchsvoll-festliches Werk aufgebaut. Ge­tragene Feierlichkeit, große aber unkomplizierte klare Melodiebögen werden abgelöst durch spritzige Leichtigkeit. Eine wirkungsvolle Jnstrumentatton unterstützt den Eindruck der volkstümlichen, liebens­würdigen Musik. Während der erste Satz im Bal- ladenton gehalten ist, greift der zweite die Form der Gavotte auf, die durch ihren besck)aulichen Mit­telsatz an ein Schäferspiel erinnert. Besonders er­greifend ist derfeierliche Zug der Mannen", ein Trauermarsch für einen toten Helden. Lebensfreude sprüht aus dem Capriccio des letzten Satzes.

Gerda Richter.

Aus aller Wett.

Fünf Kinder verbrannt.

In dem mittelfinnifchen Orte Hattula kamen durck) einen Brand fünf Kinder, deren Vater im Felde steht, ums Leben. Die Mutter hatte sich in den Wald zum Holzsammeln begeben. Als sie nach eini­gen Sttmden zurückkehrte, stand das Haus in Flam­men. Sie holte unter eigener Lebensgefahr zwei Kinder aus dem brennenden Haufe heraus, doch wa­ren diese bereits tot. Das Feuer war wahrscheinlid) durch ein schadhaftes Ofenrohr entstanden, denn die Mutter hatte vor ihrem Fortgehen vorsorglich die Zündhölzer entfernt.

Der Trauring am Vergißmeinnicht.

Eine Gärtnersftau in Eibau bei Zittau fand beim Umsetzen von Vergißmeinnichtpstanzen zwischen dem Wurzelstock und dem Blattansatz eines Dergißmein- nichts einen Trauring, durch den die Pflanze hin­durchgewachsen war. Der Ring war vor dreizehn Jahren von einer Frau verloren worden, die damals, auf dem gleichen Grundstück gewohnt hatte; er konnte ihr wieder zugestellt werden.

Die jüngste Großmutter.

Norwegische Zeitungen haben eine Untersuchung angestellt, um die jüngste Großmutter des Landes zu ermitteln. Sie ist in der Person einer 34jährigen Bäuerin m Aasnes ermittelt worden. Als sie sieb­zehn Jahre alt war, gebar sie eine Tochter, die genau 17 Jahre später Mutter wurde. Der jungen Großmutter Mutter und Großmutter sind auch noch am Heben und alle fünf Generationen wohnen auf dem gleichen Bauernhof.

Ein vergrabener Goldschatz.

Ein seit 200 Jahren vergrabener Goldschatz im Werte von etwa 120000 RM, wurde in Portugal von einem Arbeitslosen gefunden, der sich aus einem in Ruinen liegenden Wohnhaus in einem Vorort Lissabons Holz zur Feuerung beschaffen wollte, wo­bei er mit seiner Hacke eine kleine Kiste freilegte, die 97 Goldstücke aus der Regierungszeit des Königs Johann, 6 Halsketten mit Edelsteinen, einen An­hänger mit 6 Brillanten und 63 Rübine, .Sma­ragde, Topase und Amethyste, enthielt. Der glück­liche Finder verbarg die Kiste wieder und wollte zunächst ein einziger Goldstück verkaufen, um sich Schuhe und einen neuen Anzug zu beschaffen. Der Juwelier mißtraute dem Verkäufer und ließ ihn fest­nehmen, woraus dieser der Polizei von seinem Fund berichtete.

Hauptschriftletter: Dr. Friedrich WUhelm Lange. Stellvertreter des HauptschriftteiterS: Ernst Blumschein. Verantworllich für Politik und Bllder: Dr. Fr. W. Lange; für das Feullleton: Dr. Hans Thyriot; für Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft und Sport: Ernst Blumschein.

Druck und Verlag: Bruhlsche UniversitatLdruckerei R. Lange K.G. BerlagLleiter: Dr^Jng. Erich Hamann, z. Z. Wehrmacht, tlnzeigenleiter: Hans Beck.Anzeigen Preisliste Nr. fl.

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tBjp Der deutschen Behörden nach Smolensk begeben hat.

! hin"., Herr Starzynski stellte folgendes fest: ienft 1. In der Umgebung von Smolensk '