in der Hand den von Osten, Westen und Süden kommenden neuen Ansturm gegen Europa abwehren. Die Mächte der Achse beschirmen den ganzen Kontinent, denn außer ihnen gibt es keinen Staat, der die Abwehr der bolschewistischen und plutokratischen Verschwörung auch nur versuchen, geschweige denn mit Erfolg unternehmen konnte. Es geht dabei um höchste Einsätze bei uns und bei den andern: denn bei jeder kämpfenden Nation handelt es sich um Behauptung oder Vernichtung. Wir durchleben eine gewaltige Zeit, es zählt nur der Mut. Der Mut, an den Fronten und in der Heimat die Dinge zu sehen und zu nehmen, wie sie sind. Der Kleinmut kann — und ist heute im totalen Kriegseinsatz — schon längst durch eine heroische Haltung überwunden. Die Zeit ist da, die keinen Raum mehr hat für zarte Seelen und schwächliche Ideale. Wir stehen inmitten gewaltiger Ereignisse und Entscheidungen, in einer Zeit, die oft ein glückloses Gesicht zeigt. Wir erkennen, daß in Jahren des Ringens und des Umbruchs der Zeiten Größe und Glück zweierlei sind und daß unsere Pflicht die Wahl nicht offen läßt. Die Schwere des europäischen Schicksals hat in uns eine tapfere Haltung geschaffen, die sich an dem großen Dennoch stärkt und in unzerstörbarem Lebensmut den Ausgangspunkt zu neuen Lebensformen und schönerer Zukunst bildet. Das Untermenschentum des massenanbetenden Bolschewismus und der die Technik verhimmelnden anglo-amevikanischen Roboter ist zum Sturm gegen Europa und sein deutsches Herz angetreten. Also müssen diese Kräfte besiegt werden, wenn Europa leben will. Dieses lebensgesetzliche Entweder-Oder kann nicht an Konferenztischen zu einem kinofröhlichen Happy-end geführt werden, sondern es muß auf den Schlachtfeldern bis zur letzten Konsequenz ausgefochten werden. Geschichte und Verlauf dieses Krieges werden damit zur Weltgeschickte und — noch mehr als es Ranke geahnt hat — zum Weltgericht.
Der Weg zum Sieg braucht, der Härte und Kam- promißlosigkeit der Zeit entftrechend, einen starken, unnachgiebigen Unterbau. Kraft muß mit Kraft, Maschine mit Maschine, Masse mit Masse überwunden werden. Und wo alle Materie sich staut oder verbeißt, sind es der deutsche Geist und die feuerstarke Idee des Nationalsozialismus, die sich allen Gewalten zum Trotz behaupten werden. Dieser geistig-seelischen und materiellen Ueberspielung unserer Gegner dient die totale Zusammenfassung aller Kräfte und Möglichkeiten. Entscheidend ist nicht, daß wir heute unsere Lebensbedingungen zurückschrauben müssen, wie es der Bolschewismus schon im Frieden getan hat. Wichtig ist vielmehr, daß wir eine endgültige Friedensordnung anstreben, die den kalten, seelenlosen Staatsmechanismus des bolschewistischen Ungetüms überwindet.
Totgesagte haben in der Regel ein langes Leben. So ist auch aus dem vorhergesagten Untergang des Abendlandes eine neue zukunftsstarke Realität geworden. Und wir Heutigen sind berufen, diese Realität gegen den Ansturm der Steppe und die atlantische Schwemme zu verteidigen. Die Front ist hart und schon durch ihre seitherigen Leistungen des Endsieges sicher. Legen wir nach dem Beispiel der von den britischen Mordbrennern heimgesuchten Bezirke in der Heimat jede Zimperlichkeit ab, wappnen wir uns mit einem Löwenherzen und legen wir Hand an, wo es notwendig ist. Dann werden wir durch unseren Einsatz und 'unsere Tat auch die Not wenden und der faustischen Forderung Goethes gerecht werben:
„Nur der verdient sich Freiheit und das Leden, der täglich sie erobern muß.
Und so verbringt, umrungen von Gefahr,
Hier Kindheit, Mann und Greis sein tüchtig Jahn"
LH,
Führer befiehl, wir folgen!
Der Gauleiter auf einer Feierstunde in der Gauhauptstadt.
NSG. Wie im gesamten Reich, so wurde auch im Gau Hessen-Nassau der Geburtstag des Führers festlich begangen. In allen Kreisen und Ortsgruppen hatte sich die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei im Rahmen würdiger Feierstunden zusammengefunden, um in unverrückbarer Gefolgschaftstreue des Mannes zu gedenken, der die Gefckicke des Reiches und seines Volkes in seinen Händen hält. In der Gauhauptstadt war die Bevölkerung im Saalb au zu einer eindrucksvollen Kundgebung zusammengekommen, in deren Mittelpunkt eine Ansprache von Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger stand. 1 Schlichter Grünschmuck und das leuchtende Rot der Fahnen der Bewegung gaben dem Raum das Gepräge würdiger Festlichkeit. Ernst und ruhig umgaben "sie das Bild des Manne?, das uns wie einst in den Jähren des Kampfes unentwegtes Symbol gläubiger Zuversicht ist und bleibt.
Gauleiter und Reicksstatthalter Sprenger ging in seiner Ansprache von oer Erinnerung an den 30. Geburtstag Adolf Hitlers aus', den er selbst als Kriegsversehrter in München, der Hauptstadt der Bewegung erlebte. Damals war der Name Hitler kaum bekannt. Heute ist er in aller Munde und hat über die Grenzen Europas hinaus Weltgeltung errungen, denn fein Name ist Tat und damit ein Begriff geworden. Der Träger dieses Namens aber ist der Mann, der die Erhaltung des deutschen Volkes und die Vernichtung seiner Gegner auf sein Banner geschrieben hat. Er ist es, der sein Volk erstmals lehrte, wissend in das Gesicht des Juden, das mit dem Gesicht des Bolschewismus identisch ist, zu schauen.
Der Gauleiter wies mit begeisterten Worten darauf hin, daß das Ringen der Gegenwart uns niemals die bereits durch den Führer geleisteten Taten der Vorkriegszeit vergessen lassen dürfe. Die großzügige Arbeitsbeschaffung unmittelbar nach der Machtübernahme, der Wohnungs- und Straßenbau, der Bau von Großbauten und unvergänglichen Kulturdenkmälern, die Inangriffnahme der Reichsautobahnen, die Befreiung der deutschen Kultur und das Emporblühen der deutschen Kunst waren einzigartige Werke des Friedens. Und in diesem Geiste wurde immer wieder aufs neue der Geburtstag des Führers zum starken, dankerfüllten inneren Erlebnis.
Der 50. Geburtstag sah den Führer des deutschen Volkes als Bürgen und Garanten des Weftstiede-ns. Großzügige Angebote gegenüber unseren Gegnern sollten diesen Weltfrieden sichern und bis ins letzte besiegeln. Aber der Jude zog alle Register des Hasses und rief die bisher noch nicht erprobte Kraft des Reiches zu den Waffen. Adolf Hitler erwies sich als der genialste Feldherr der Geschichte. Offenen Auges und wachen Sinnes stand er indessen der aus dem Osten herauf ziehenden Gefahr, der Judengarde der Sowjets, gegenüber. Unerhört war dieser Ansturm, aber auch er hat uns nicht überwältigen können. Dieser Kamps hat den Führer des deutschen Volkes zum Giganten werden sehen. Und mit ihm wuchs an Kraft und Härte das von seiner Hand geführte und von seiner Zuversicht gelenkte Volk.
Noch — so führte der Gauleiter weiter aus — stehen wir in diesem unerhörten Ringen. Aber kein Kleinmut wird das deutsche Volk niederzwinMn. Unerhörte Reserven an Soldaten, Waffen und Munition sind bereft, eingesetzt zu werden. Die totale Erfassung der gesamten Volkskraft hat eingesetzt und zeitigt bereits ihre Früchte. Mögen uns auch die Gegner mit ihrem Haß überschütten, mögen sie Pläne mit der deutschen Jugend machen, die deutschen Männer sterilisieren wollen, mögen sie versuchen!) uns mit einem neuey Goldstandard niederzu. zwingen, — die moralische Kraft des deutschen Volkes und der mit ihm verbündeten jungen Nationen wird stärker fein. Der Führer ruft, — die jungen Völker treten an!
. Em hartes, tatbereites Volk tritt, entschlossener denn je, an diesem 20. April vor seinen Führer hin. Vertrauend in seinen Sieg, ist es gewillt, blindlings seinen Forderungen und Befehlen nachzukom- men. Hart wird es bleiben bis zu dem Siege, der uns beschert sein wird, härter noch wird es bleiben, um auch nachher ein Leben der Arbeit, de? Könnens und der Leistung allen Völkern der Welt zum Vorbild zu leben, nach dem alten Ruf, der uns bereits in den Jahren der Kampfzeit Motto war: „Führer befiehl, — wir folgen!"
Gauleiter und ReichsstatthMer Sprenger schloß seine begeisternden Ausführungen unter stürmischem Beifall der Versammelten. Rezitation und festliche Musik, von dem Rhein-Mamischen Landesorchester mit viel Gepflegtheit bargeboten, umrahmten die Kundgebung, die mit den Liedern der Ration aus- klang.
Der Großmusti von Jerusalem als Gast des Gauleiters.
Empfang im Kurfürstensaal des Römers.
9tSG. Am Mittwochvormittag empfing Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger im Kurfürsten- faal des Römer in Frankfurt a. M. Seine Eminenz den Großmufti von Jerusalem, Hadji Emin el H u s s e i n i. An dem Empfang nahmen Vertreter von Partei, Staat und Wehrmacht teil.
In einer Ansprache brachte der Gauleiter seine Bewunderung über den mannhaften und Helden- hasten Kampf, den der Großmusti für das arabische Volk gegen den Vernichtungswillen seiner Feinde führt, zum Ausdruck. In Deutschland habe die heldische Haltung lebhaftes Interesse gefunden. Der Gauleiter wies darauf hin, daß der Jude der Hauptfeind aller selbständigen Völker und auch der größte Feind des arabischen Volkes sei. Seit Jahrtausenden versuchte die jüdische Rasse die Völker geistig zu zersetzen und die Herrschaft über sie an sich zu reißen. In neuester Zeit haben sich hauptsächlich die Engländer, deren Doppelspiel gerade dem Groß- mufti genügend bekannt sei, als Beschützer des Juden aufgespielt und so ihr gesamtes staatliches und deistiges Leben in die Hand der jüdischen Rasse gegeben.
Die arabischen Völker stehen in einem schweren Kampf um ihre Befreiung von den Juden, und es st: ein besonderes Verdienst des Großmufti, daß er sich an die Spitze der gegen das Judentum gerichteten Bewegung gestellt habe. Heute stche der Großmufti, nachdem er sein Land verlassen mußte, inmitten der Nationen, die den Kampf gegen die jüdische Weltpest mit einer Härte führen, wie sie die Weltgeschichte bisher nicht kannte. >
Auch in Deutschlad habe der Jude versucht, die Macht an sich zu reißen, und dies wäre ifym unzweifelhaft gelungen, wenn der Füher nicht rechtzeitig diese große Gefahr erkannt hätte. Frankfurt am Main, als eine Stätte hoher deutscher Kultur, eine Zentrale deutschen Geisteslebens, stand lange im Abwehrkampf gegen das Eindringen des Juden- tmns. Als dieses in anderen Großstädten West-
deutschlaicks bereits feinen Einzug gehalten und seine jüdische Tätigkeit begonnen hattet war Frank- surt noch judenfrei. Aber auch hier gelang es diesen Schmarotzern, sich Eingang zu verschaffen. Wir brauchen nur an Rothschild zu denken. Ein unerhört harter Kampf wurde auch im Gau Hessen-Nassau gegen Judentum und Freimaurerei geführt, der auch Frankfurt von der jüdischen Herrschaft befreite. Run ist Frankfurt zum Sitz der geistigen Stoßrichtung gegen die Juden geworden. Das von Reichsleiter Rosenberg geschaffene Institut zur Erforschung der Judenfrage und der Welt-Dienst, das internationale Institut zur Aufklärung über die Judenftage, haben sich zur Aufgabe gemacht, sich dafür einzusetzen, daß alle Völker, die den Kampf gegen das Judentum führen, zu einer Einheit zusammengeführt werden. Sie sind heute Mittelpunkt des intensiven Kampfes gegen die Peiniger der Menschheit. Es fei ihm eine besondere Freude, so erklärte der Gauleiter weiter, daß der Großmusti Gelegenheit genommen habe, diesen Einrichtungen einen Besuch abzustatten, um sich dort Eueres Rüstzeug für seinen Kampf anzueignen. Mit dem Wunsch, daß es dem lHroß mufti vergönnt sein möge, diesen Kampf bis zu seinem siegreichen Ende weiterzuführen, schloß der Gauleiter seine Ausführungen. \
Der Großmufti dankte dem Gauleiter für den herzlichen Empfang. Die Tatsache, daß Frankfurt die Zenttale des Kampfes gegen das Judentum fei, tjabe ihn veranlaßt, der Einladung des Gauleiters Folge zu leisten. Ein Rothschild sei es gewesen, der in Palästina eine jüdische Kolonie errichten wollte, und ein Rothschild habe mit Dis- raeli den Ankauf der Aktien der Suezkanal-Gesellschaft bewerkstelligt und hierdurch die Versklavung Aegyptens herb ei geführt. Ein anderer Frankfurter Jude war es, der im Jahre 1917 in Palästina zur Annahme der Balfour-Deklaration drängte. Der Großmuftt führte weiter aus, daß er sich 'als Ver-
ehrmänner und Britenbomber."
Dom Dienst der SA. in der Heimatflak
NSK. Der Wehrmann K. hantiert an einem Geschützverschluß. Seine Erklärung der -einzelnen Teile verrät die Sicherheit des gut ausgebildeten Kanoniers. In den Unterricht hinein schrillt plötz- die Glocke: Alarm!!
Im Hinausstürzen stülpen sich die Männer den Stahlhelm auf. In zwei, drei Sätzen nehmen sie die Bunkertreppe. Schon sind sie am Geschütz. Mit einem Handgriff haben sich Geschützführer und Richtkanoniere Kopfhörer und Kehlkopfmikrophon angelegt. Schon sind die Munitionsdepots geöffnet, der Ladekanonier hat die erste Granate ergriffen.
„Dora feuerbereit!" meldet der Geschützführer. Sekunden später kurbeln die Richtkanoniere fieberhaft an ihren Handrädern. Sie haben die Zielwerte für „Höhe" und „Seite" bekommen. Das Rohr des schweren Flakgeschützes macht eine Schwenkung und richtet sich hoch: „Ziel aufgefaßt!"
Ruhig kommt das Kommando des Geschützführers: „Gruppe — Feuer! Wieder ein paar Handgriffe der Richtkanoniere. „Gruppe — Feuer!"
Mit unerschütterlicher Sicherheit arbeiten die Männer. Jedes Tempo, jede Bewegung, jeder Griff ist ungezählte Male exerziert und nun schon manches Mal im Ernstfall mit der gleichen Ruhe und Zuverlässigkeit getan worden.
Als die Hebung beendet ist, können wir uns die Männer näher ansehen. Der Kern der Batterie besteht aus SA.-Männern, meist Weltkriegsteilnehmern und älteren Jahrgängen, die in der Rüstungsindustrie stehen und neben der starken Beanspruchung durch ihren Beruf diesen freiwilligen Dienst auf sich genommen haben. Gleich ihnen bewähren sich die übrigen Angehörigen der SA.-Wehrmann- schasten, Hitlerjungen, Beamte, Angestellte,' Arbeiter, Schüler.
Ein fast sechzigjähriger SA.-Mann steht vor uns, grau das Haar; aber ungebeugt und straff. „Jawohl, ich bin freiwillig zur Heimatflak gegangen. Ich unterliege der Wehrüberwachung nicht mehr. Einberufen hätte man mich deshalb bestimmt nicht; aber ich wollte mitmachen, wie so viele meiner Kameraden aus dem Reservesturm. Fast alle SA.- Männer, die Sie hier sehen, gehören dem Refewe- sturm an.
So ist es. Die Jungen aus den Sturmabteilungen sind draußen am Feind. Um so tatkräftiger stehen die älteren Kameraden immer und überall da ihren Mann, wo die harten Kriegsgesetze höchste soldatische Einsatzbereitschaft fordern.
Diese Wehrmänner der Heimatflak haben alle schon Pulver gerochen. Nicht nur jene, die in den Schützengräben des ersten Weltkrieges ihr Soldatentum bewiesen haben, nein, auch die Jüngeren. Mehrmals wurde die Stadt von Britenbombern angegriffen, seitdem die Heimatflak ihren Platz in der Abwehr eingenommen hat. Da jaulten pfeifend die Bomben hernieder und Splitterregen umklirrte die Stellung. Keiner versagte. Schuß um Schuß verließ das Rohr. Zwei Männer erhielten bereits has EK., eine größere Anzahl trägt das Kriegsoebdienstkreuz mit Schwertern. Jawohl, sie haben sich bewährt!
- In der Nacht der ersten Bewährung»
Ob sie heute wieder kommen? Die Meldung be rührt die Männer kaum. Es ist ihnen nichts Neue- mehr. Sie geraten ans Erzählen. Jene Nacht btr ersten Bewährung steht wieder vor ihnen. & mehreren Wellen ging ein britischer Angriff über die Stadt hinweg. Mit ererziermäßiger Sicheret hatten sie ihr Geschütz feuerbereit gemacht. Dü Rohre schwenkten in die Grundrichtung der Sek loren, in denen die Briten erwartet wurden. Kei ner dachte mehr an die vielen Stunden, die fu sich schon im freiwilligen Dienst um die Ohren ge schlagen hatten. Manchmal mochten sie dessen über drüssig fein. Immer mi.eber und immer wieder waren sie von der Arbeitsstelle den Berg hinan gestapft, um die Nacht im Bereitschaftsdienst zi verbringen. Jetzt erfüllte sie nur ein Wunsch: Einer Briten vor die Rohre zu bekommen und zu zeigen was die Heimatflak kann.
Der Feuerbefehl kam. Sie schossen, was das Roh: hergab. Erste Sekunden fieberhafter Erregunx waren bald überwunden. Mit Ruhe hantierte au» der junge Schüler am Richtgerät. Die erste Well, der britischen Mordbrenner hatte Wohnviertel mit Brand- und Sprengbomben belegt. Dann richteter sich die Angriffe auch gegen die Geschützstellungen der Heimatflak. Zum Teil im Tiefflug angreifenb, belegten die Tommis sie mit Spreng- und Phos> phorbomben oder tritt dem Feuer ihrer Bordwaffen
Das waren Minuten schwerster Belastung. Abe die wurden glänzend bestanden. Keiner muckte, jede, erfüllte unerschütterlich' seine Aufgaben. Mochten die Splitter ihnen um die Köpfe sausen, mußte mar einem Kameraden die Uniform brennend vom Leibc reißen, sie hielten eifern aus. Der heißersehcke Lohn blieb nicht aus: ein schwerer Nachtbomber wurde von der Heimatflakbatterie in Brand gt schossen und zerschellte beim Auftchlag.
So erzählten sie, und man spürt die Freud« und den Stolz der Freiwilligen, ihren Platz tjr Abwehrkampf der Nation nach besten KräfA auszufüllen. Diese Männer sind Träger des un erschütterlichen Kampfgeistes, der in den gefährde ten Heimatgebieten mit jedem Luftangriff wachst
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Meldung: ,Luftgefahr vorbei." „Heute komm« die Briten also nicht, gut, da können wir wenfy stens ein paar Stunden schlafen." Ab 23 Uhr gehn die Wehrmänner in ihrem Bunker zur Ruhe, früh morgens müssen sie den Weg zur Arbeitsstätte wieder antreten. Aber jederzeit sind sie bereit, ar die Geschütze zu eilen und angreifenden Briten bombern einen heißen Empfang zu bereiten.
Die Heimatflak weiß, daß auch für sie noi manche Bewährungsprobe kommen wird. Aber fk ist burcfjörungen von dem unbeugsamen Willen genau wie die Kameraden an der Front bis zm letzten auszuhalten und den terroristischen Kriegsmethoden des Feindes ihren immer härter werdenden Abwehrwillen entgegenzusetzen, der am Ende alle Anstrengungen unserer Gegner zum Scheitern verurteilen wird. Schm.
bündeter in diesem Kampf betrachte, und versicherte, daß er auf breitester Basis mit den in Frage kommenden Stellen in Deutschland Zusammenarbeiten werde. Er sei der Heberzeugung, daß dieser Krieg ein jüdischer Krieg sei. In dem Nationalsozialismus habe das Arabertum feinen natürlichen Verbündeten gefunden. Der Gast brachte seine feste Heber« Zeugung darüher zum Ausdruck, daß das Wettjudentum abgewirtschcrftet habe und das siegreiche Ende dieses Krieges nur auf feiten der Achsenmächte stehen könne. Der Versuch des Judentums, sich nun in den arabischen Ländern niederzulassen und von dort aus die wirtschaftliche und auch politische Beherrschung Europas durchzuführen, werde zunichte gemacht werden. Auch das Eindringen der Amerikaner ix Nordafrika fei ein Bestandteil des jüdischen Programmes. Die Männer, die sich mit ber Juden frage befaßten, hätten der ganzen Welt gedient.
Am Nachmittag besuchte Seine Eminenz der Großmufti den Welt-Dienst, das internationale Institut zur Aufklärung über die Judenftage, wo ihm der komm.Leiter des Institutes, Richter, die Vertreter der vepfchiedenen Nationen, die Läm- derabteilungletter, vorstellte und ihm einen Einblick in die verschiedenen Arbeitsgebiete des Institutes gab.
Mit beim Großmuftt von Jerusalem wellt eine ber hervorragendsten Persönlichkeiten des Arabertums in Frankfurt. Er entstammt der palästinensischen Familie el Hussein!, die seit 400 Jahren das Amt des Großmuftts innehgt. Nach seinem Studium an der Azhar-Hniversität in Kairo besuchte er die Offiziersschule in Konstanttnopel und nahm am Weltkrieg teil. Unter dem Eindruck des englischen Wort- bruches gegenüber den Arabern und in der Er
kenntnis der den Arabern durch die jüdfiche Em- Wanderung drohenden Gefahr, begann er feinen Kampf gegen die jüdische Invasion. Für den ersten a-vabischen Aufstand im Jahr 1919 wurde er von den Engländern zu zehn Jahren Kerker verurteÄt Die Würde des Großmuftis wurde ihm im Jahre 1922 zuteil. 1936 brach in Palästina ber große Aufstand aus. Der Großmuftt wurde von sämtlichen Parteien Palästtnas zum Präsidenten des „Obersten Arabischen Rates" gewählt, der diesen Aufstand leitete. Nach einer abenteuerlichen Flucht gewann er im Irak großen Einfluß auf die öffentliche Meinung. Er wandte sich heftig gegen das Eindringen der britischen Armee. Seit Kriegsbeginn arbeitet ber Großmuftt mit der ihm untersteh enden arabische» Organisation gegen England.
Die Muselmanen in Kroatien.
Agram, 21. April. (DNB.) Auf Einladung ber kroatischen Regierung hat sich der Großmusti von. Jerusalem zehn Tage in Kroatten aufgehalten. Er wurde auch vom Poglavnik empfangen. In feinen: Gesprächen mit den muselmanischen Würdenträgern! in Agram, Banjaluka und Sarajewo gab ber Groß» mufti seiner Genugtuung darüber Ausdruck, bäte die kroatischen Muselmanen nunmehr ihren eigenem Staat besäßen, wo sie in voller Gleichberechttgungi mit den Kroaten katholicher Konfession ihrem Tagt" werk nachgehen könnten. Er gab seinem tiefen Abscheu über die besonders an Muselmanen begangr nen Greueltaten der von Moskau und London be> zahlten Bolschewisten Ausdruck und lobte die Hilsts welche die deutsch-kroattschen Truppen wäbrenb der Säuberungsaktion der muselmanischen Bevölkerung angedeihen ließen.
Roosevelt greift nach Saudi-Arabien.
Vigo, 21. April. (DRV.) Die HSA. haben nunmehr auch Saudisch-Arabien ihrem Netz der Pacht- und Leihlieferungen angeschlossen. Der Zweck dieser Maßnahme Roosevelts ist der, das vom HSA.-Kapital bereits erfaßte erdölreiche Gebiet noch fester an sich zu ketten, zumal die Pacht- und Leihlieferungen das Spinnennetz darstellen, mit dem alle Belieferten wirtschaftlich von der imperialistischen HSA.-Wirtschaft abhängig gemacht und versklavt werden. Roosevelt drückte das selbst im Falle Saudisch-Arabiens in einem Schreiben an seinen Beauftragten ©tettinius aus, indem er erklärte, daß Saudisch-Arabien ein wichtiger Faktor der Verteidigung der HSA. sei und deshalb unbedingt beliefert werden müsse. Was dieses „unbedingt" bedeutet, zeigt das Beispiel ber südamerikanischen Staaten, in denen ber Vizepräsident ber HSA. Wallace heute bereits die angeordneten Inspektionsreisen im Auftrage Roosevelts durchführt.
Nach Roosevelts Auffassung umfassen die HSA.- Jnteressen die ganze Welt. Er verfügt von sich aus, welche Länder zu ihrer Verteidigung herangezogen werden. Klarer kann ber HSA.-Jmperialismus nicht bokumentiert werden. Als ergiebigstes Jagdgebiet betrachtet er englisch eEinflußzonen, in denen er die Schwäche Großbritanniens ausnutzt, um dem Dollar die Herrschaft zu sichern. Zu diesen Zonen gehört vor allem auch der Nahe und
* ^tLenr c Osten, wo zwischen England und den U<d2I. und zum Teil auch den Sowjets er- bltterte Kämpfe um die Macht ausgefochten werden. Besonders sichtbare Zeichen dafür find englische ^ruppenkonzentrationen in Syrien, Verhandlungen bes britischen Oberkommanbierenden im Nahen Ost^n, General Wilson, in Ankara und britische
Umtriebe in Aegypten. Angesichts bieser englischefi Aktivität scheint Roosevelt zu ber Heberzeugung ge> kommen zu sein, daß es jetzt an ber Zeit ist, die dgh den Engländern bisher noch nicht völlig unterwyt' fenen arabischen Länder schleunigst dem HSÄ.' Imperialismus einzuglledern. Im Zuge dieser Raubpolittk legt Roosevelt seine Hand jetzt auf Saudisch-Arabien, für das er bischer schon auffallend lebhaftes Interesse bekundet hat. Am Roten Meer und am Persischen Golf haben HSA.-Streitkrästt umfangreiche Stützpunkte errichtet, ganz SaMsch Arabien wurde mit USA.-Beratern überschwemmt, die unter dem Vorwande, dem Lande bei ber wirt' schastlichen Erschließung seiner Kräfte behilflich sei" zu wollen, besondere Ausbeuttmgsgelegenheiteri ausspionierlen. Bei der Abhängigkeit von auslärv bischen Zufuhren an Lebensmitteln sowohl als aud) an Jnduftrieerzeugnissen hat Ibn Saud sich offenbar dieser Art von Zusammenarbeit" nicht verschlie« ßen können. Die Interessen der Araber spielen bei diesen Plänen Roosevelts selbstverständlich feint Rolle. E? entspricht der rücksichtslosen Raubgier Roosevelt, wenn Saudisch-Arabien, bas ein unab hängiger, souveräner Staat ist, von den USA- durch eine einseitige Erklärung Roosevelts als wich' tige Derteidigungszone mit Beschlag belegt wirb.
Glänzender Erfolg italienischer Jäger.
Rom, A.April. (DNB.) Der italienische TW' Machtbericht vom Mittwoch meldet einen glanzen den Erfolg italienischer Jäger über der Straße ocu' Sizllien, wo Verbände des ersten Sturmes trotz lemnäßiaer Unterlegenheit den Kampf mit 60 Spst fites aufncchmen, von denen V «bgefchosien wmdqt


