COMMERZBANK
Aktiengesellschaft
Hamburg-Berlin
Auszug aus dem 73. Jahresbericht für das Geschäftsjahr 1942
Auch im Jahre 1942 bestand die wichtigste Aufgabe der deutschen Banken in der Mitwirkung bei der Beschaffung der zur Kriegführung notwendigen Mittel. In unserer Bilanz kommt dies in einer wesentlichen Erhöhung des Bestandes an Rcichsschatzanweisungen zum Ausdruck. Daneben haben die der Wirtschaft zur Verfügung gestellten Kredite, zum Teil in Auswirkung der Aenderung in der Finanzierung der staatlichen Auftragserteilung, eine erhebliche Steigerung erfahren. Der Zugang auf Einlagen-Konten und Spar-Konten von zusammen etwa % Milliarde ermöglichte uns die Durchführung dieser Aufgaben in ständig wachsendem Umfang.
Unsere durch weitere Einberufungen verringerte Gefolgschaft hat die in der Erhöhung der Umsätze und der Bilanzsumme zum Ausdruck kommende Mehrarbeit in vorbildlicher, pflichtgetreucr Hingabe auf sich genommen. Wir sprechen ihr dafür Dank und Anerkennung aus. Unsere Fürsorge für die Gefolgschaft hielten wir im Rahmen der gegebenen Verhältnisse aufrecht. Besonders lag uns die Pflege des Zusammengehörigkeitsgefühls mit unseren einberufenen Mitarbeitern und ihren Familienangehörigen am Herzen. Im Zuge der kriegsbedingten Verminderung des Geschäftsstellennetzes haben wir im vergangenen Jahr 40 Geschäftsstellen geschlossen.
Im einzelnen berichten wir zu der Entwicklung unseres Geschäftes:
Die Anzahl der für unsere Kunden geführten Konten erhöhte sich ohne die Eisernen Sparkonten um 30.849 auf 602.409. Die Gesamtsumme unserer Bilanz wuchs um RM 479 Millionen auf BM 3.436 Millionen. Die Gesamtumsätze stiegen um RM 9 Milliarden auf RM 142 Milliarden. Die im Berichtsjahr von uns an 9.216 Kunden neu bewilligten Barkredite überstiegen die Summe von RM 760 Millionen. Die Bestände an Wertpapieren, Konsortial- und sonstigen Beteiligungen haben sich nicht wesentlich geändert. Unsere Kommandite von der Heydt-Kersten & Söhne und unsere ausländischen Tochtergesellschaften haben befriedigend gearbeitet. Entsprechend unserem Besitz an Steuergutscheinen I haben wir auf die Betriebsgrundstückc rd. RM 7 Millionen abgeschrieben. Der steuerlich nicht abschreibungsfähige Teil der Hauszinssteuerabgeltung wurde den Grundstückswerten zu geschlagen. Im Laufe des Geschäftsjahres haben wir größere Posten eigene Aktien zu Kursen, die zwischen 142%% und 152%% lagen, erworben und abgegeben. Eigene Aktien besitzen wir nicht. Die Einzahlungsverpflichtungen auf nicht vollgczahlte Aktien und GmbH.-Anteile betragen RM 5.992.437, — .
Die Erträge aus Zinsen und Provisionen bewegen sich nach Kürzung der erforderlichen Rückstellungen etwa auf der Höhe des Vorjahres. Die Gewinne aus Wertpapieren, Konsortial- und sonstigen Beteiligungen, Devisen, Sorten, Zinsscheinen und andere Einnahmen haben wir wiederum nicht in der Gewinn- und Verlust-Rechnung ausgewiesen, sondern vorweg für innere Rücklagen verwendet. Auf der Ausgabenseite stehen RM 3 Millionen Ersparnissen an Unkosten Mehraufwendungen an Steuern von RM 4 Millionen gegenüber.
Die Gesamtbezüge des Vorstandes und die Ruhegehälter an frühere Vorstandsmitglieder und deren Hinterbliebene, einschließlich der von Rechtsvorgängern übernommenen, betrugen für das Geschäftsjahr RM 1.220.643,43, die satzungsgemäßen Vergütungen an den Aufsichtsrat RM 297.934,85. Unsere vertraglich zugesagten Ruhegehaltszahlungen sind mit RM 1.170.386,78 in den Ausgaben für soziale Zwecke enthalten. Den Pensionsfonds haben wir durch Zuführung von RM 1 Million auf RM 9.750.000,— verstärkt.
Unser Abschlußprüfer hat die Dividendenprüfung für 1941 durchgeführt und folgenden Bcstätigungsvermerk erteilt:
„Nach dem abschließenden Ergebnis unserer pflichtmäßigen Prüfung auf, Grund der Bücher und der Schriften der Gesellschaft sowie der vom Vorstand erteilten Aufklärungen und Nachweise war kein Treuhandvermögen zu bilden. Die Gewinnverwendung entspricht den Vorschriften der Dividendenabgabeverordnung. Die Aufsichtsratsvergütung unterlag noch nicht den Vorschriften des 8 38, 2. DADV."
Der Jahresabschluß wurde vom Aufsichtsrat gebilligt und ist somit gemäß § 125 Absatz 3 des Aktiengesetzes festgestellt. Wir schlagen vor, den in der Bilanz ausgewiesenen Reingewinn von RM 7.733.465,03 (einschließlich RM 1.731.089,02 Gewinnvortrag aus 1941) wie folgt zu verwenden:
6% Dividende auf das Aktienkapital von RM 100.000.000 .. RM 6.000.000,— Vortrag auf neue Rechnung................. 1.733.465,03
Hamburg, d(m 3 April 1943e
Berlin,
Der Vorstand
Bandel Boode Deu3 Hettlage
RM 7.733.465,03
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Marx Schilling
Frischer
Holland. Kopfsalat
eingetroffen.
Hermann Ni er
Neuen Bäue7
02670
Burnus nicht für kleine Wäsche!
Burnus für alle Wäsche — für allen Schmutz, das gilt für die Zeit, wo Burnus unbeschränkt zu haben ist. Heute sortiert man die Wäsche und weicht nur die schmutzigsten Stücke in Burnus ein. Der ärgste Schmutz bleibt dadurch schon im Einweichwasser, und man bekommt auch die schwierigen Wäschestücke ohne langes Kochen*) und Bürsten leichter sauber.
•) >Ud» em Sieg über „Kuhlenklau“.
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Lick. 9.15: Beichte. 9.30: Naumann. (fhorschule. Kirchenchvr. Abendmahl. Kollekte.
Spielvereinigung 1900 e.V. Freitag, 30. April 1943, 20 Uhr Rest. Bepler, Bahnhofstraße 11 ordeDlliche GeneralversaiDinlDng Tagesordnung: 1t. Satzung.
Erscheinen der in der Heimat verbliebenen Mitglieder ist unbedingt erforderlich. 02632
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Feuchte Luft.und Dunkelheit, Wärme und die Frühlingszeit Bringen in den Lagerräumen Pell und Knolle leicht zum Keimen. Diese Triebe abzubrechen.
Wird durch Welken bald sich rächen. Schwarze Flecken kriegen sie. Und viel weniger wiegen sie. Wer die Ursach* tunlichst minder). Nährwertschaden klug verhindert.
Kartoffelkeime «^Verbrauch entfernen!
Ali heute Donnerstag, 19 Uhr bis Samstag vormittag, 8 Uhr versieht den Tag- und Nachtdienst die Pelikan-Apotheke.
Ab Samstag, den 24. April, vorm. 8 Uhr bis 2. Feiertag, vorm. 8 Uhr, versieht den Nacht- und Feiertagsdienst die Neue Apotheke.
Ab Dienstag, den 27. April, vorm. 8 Uhr bis Freitag, den 30. April, 19 Uhr versieht den Nachtdienst die Hirsch-Apotheke.
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im Zivilbereich rät OSRAM: 1. Licht sofort ausschalten, wenn es nicht benötigt wird.
2. Glühlampen in jedernicht leuchtwichtigen Brennstelle locker schrauben.
3. Lampen und Leuchten beim Säubern schonend behandeln.
So schaffen Sie sich eine stille Lichtreserve fürtages- lichtarme Zeiten...und Strom wird auch dabei gespart.
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der Hauptversammlung berechtigt.
In dieser stimmen oder Anträge stellen zu können, müssen die Aktionäre
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Um ihre ein-
3. Entlastung des Vorstandes des Aufsichtsrates.
4. Wahlen zum Aufsichtsrat.
5. Wahl des Abschlußprüfers.
Heute Donnerstag letzter Tag
Geheimnis Tibet
Die glückliche Geburt ihres ersten Kindes zeigen in dankbarer Freude an
Lang-Göns, den 16. April 1943
02648,
t. Vorlegung des Geschäftsberichts und des Jahresabschlusses für 1942 mit dem Bericht des Aufsichtsrates.
2. Beschlußfassung über die Verteilung des Reingewinns.
Jeder Aktionär ist zur Teilnahme an
Statt Karten! Für die uns so überaus zahlreich erwiesenen Glückwünsche und Aufmerksamkeiten anläßlich unserer Vermählung danken wir, auch im Namen unserer Eltern, recht herzlich Walter Martini, Obergefreiter und Frau Marie, geb. Velten
Leihgestern, April 1943
02628/
Statt Karten! Für die uns so überaus zahlreich erwiesenenGlückwünsche und Aufmerksamkeiten anläßlich unserer Vermählung danken wir, auch im Namen unserer Eltern, recht herzlich
Willy Will, z. Z. Wehrmacht und Frau Sophie, geb. Hildebrand
Gießen-Klein-Llnden,Waldweide4 im April 1943
nur kurz auf kochen lassen! Nicht mehr nehmen als in der Gebrauchsanweisung vorgeschrieben ist1 Sie erhalten „Kufeke“ in Apotheken und Drogerien, und zwar nur auf die Abschnitte A—D der Brotkarte für Kleinstkinder. R. KUFEKE, HAMBURG-BERGEDORF 1
Emmi Reuhl, geb. Krausch Obergefreiter Otto Reuhl z. Z. im Felde
Alpine Chemische A. G.
Berlin NW 7
Statt Karten!
Für die uns zu unserer Verlobung übermittelten Glückwünsche danken wir, auch im Namen unserer Eltern, herzlichst
Wissenschaftliche Werke
Sondergebiet der
Brühl'schen Druckerei
Hardy L Co. G. m. b. H., Berlin, bei der Länderbaok Wien Aktiengesellschaft, Wien, bei der Böhmischen Escompte-Bank, Prag, bei der Ostbank Aktiengesellschaft, Posen, oder bei einer Niederlassung dieser Institute bis zum Ende der Schalterkassenstunden hinterlegen und bis zur Beendigung der Hauptversammlung dort belassen. Für den Fall einer Hinterlegung bei einem deutschen Nvotar oder der Deutschen Reichsbank als Wertpapiersammelbank Ist der Hinterlegungsschein spätestens am zweiten Tag vor der Hauptversammlung der Dresdner Bank in Berlin einzureichen.
Berlin, den 14. April 1943 Der Vorstand Schippe! Basch
KOK
DRESDNER BANK
Siebzigste ordentliche Hauptversammlung
Hiermit werden die Aktionäre zur siebzigsten ordentlichen Hauptversammlung, die Donnerstag, den 6. Mat 1943, mittags 12 Uhr, Im Bankgebäude Berlin W 8, Markgrafenstraße 43, stattfinden wird, elngeladen.
Tagesordnung:
Aktien gemäß 8 19 der Satzung spätestens bis zum 3. Mai dieses Jahres schließlich bei der Dresdner Bank in Berlin oder Dresden, bei dem Bankhaus
Achten Sie auf die ersten Anzeichen der
F uß Flechte!
Die Fuß-Pilz-Flechte ist eine leicht übertragbare Hautinfektion, aufch der* sauberste Mensch kann von ihr befallen werden. Füßjudoan und feuchte, schwammige Hautstellen zwischen den Zehen stad die ersten Anzeichen. Desinfizieren Sie schpn bei deff;eritemAnzeichfen sofort mit Ovis* Morgens und abends ein paar Tropfen Otis töten das Pilzgeflecht ab und Sie sind von der Fuß-ESU-Jlechte befreit.
Die Kellnerin Anna
Das Schicksal einer Mutter mit Franzika Kinz Otto Wernicke, Elfriede Datzig Winnie Markus, H. Brix, Paul
Dahlke, Gustav Waldau
Spielleitung: Peter Paul Brauer
Wir reparieren Sport- iinftMen und sind zu näherer Auskunft gerne bereit. — Als Annahmestelle sind verpflichtet: Fr. Levermann, Seltersweg 71 C. 0, Reuter, Seltersweg 61 C. Röhr & Co., Bahnhofstr. 44.
wie sie selbst, sieht auch ihr gepflegter Haushalt aus. Ständig hilft ihr beim Scheuern u. Putzen
Simx
Statt Karten!
Für die anläßlich unserer Silberhochzeit erwiesenen Aufmerk* samkeiten danken \wir herzlich
Wilhelm Haas und Frau
Gießen, Rodheimer Str. <1 im April 1943
Dr.Hans 6eorg Gundel Leutnant
Gießen, Roonstr.fi im April 1943 _______0»
Lichtspielhaus
Wo. :2.30,4.45,7.30; So.u.Frei.
2.00, 4.80, 7.30.
130QC
Statt Karten! Für die uns anläßlich unserer Vermählung erwiesenen Aufmerksamkeiten und Glückwünsche sagen wir unseren herzlichen Dank
Hellmut Hudel
Hauptmann u. Abteilungs-Kommandeur
Hella Hudel
Gießen, im April 1948
. 02626/
IHaldtausdh
Ein Ufa-Film nach dem gleichn. Roman von Ludwig Ganghofer mit
Hansi Knoteck, Paul Richter Hedwig Bleibtreu, Ed. Köck Spielleitung: Paul Ostermayr
Dieser Film birgt bildlich und inhaltlich soviel Schönes, daß man am Ende erfreut und beglückt ist.
2.00 4.30 7.30 Uhr
Jugend hat Zutritt 1288C
Gemeinsame Bekanntmachung der Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen und Lauterbach, sowie dek Eberbürger- meisters der etabt Gießen.
Betr.: Eierverteilung.
Auf Verfügung deS Herrn Reichsmntisters für Ernährung und Landwirtschaft werden für die Zeit vom 5. April bis 2. Mai 1913 auf den gültigen Bestellfchein Nr. 18 der Reichseierkarle weitere
'! Ger auf den Abschnitt c
für jeden Bersorgungsberechtigten auSgegebeu. 1302D
Gießen, den SS.April 1943.
Für die Landräto der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen und Lauterbach, sowie den Lberbürgermeister der Stadt Gießen Der Landrat des Landkreises Gießen. Dr. Loh.
Gemeinsame Bekanntmachung der Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen und Lauterbach, sowie des Lberbttrger- meisters der Ltadt Gießeu.
Betr.: Durchführung deS Kartensystems für Lebensmittel für die 49. Zuteilungsperiode.
Die Käsesonderzuteilung von 125 g in der 49. Zuteilungsperiode erfolgt mit 62,5 g Weichkäse und 62,5 g Sauermilchkäse.
Gießen, den 22. April 1943. 1303D
Für die Laudräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen und Lauterbach, sowie den Oberbürgermeister der Stadt Gießeu
Der Landrat des Landkreises Gießen. Dr. Loh.
Gaatkartoffeln
Frühbote, frühe..........(anerk. Nachbau)
Edelgard, mittelspäte...... „ ,,
Flava, „ ...... H
Mensa, „ ..... „
Mensa, „ ...... (Hochzucht)
Samenhandlung Heinrich Hahn
Bahnhofstraße Fernruf 3408
1297 D__1
. Am Dienstag, dem 4. Mai 1943,14Uhr, werdest mr <yofe der Polizeidirektion, Landgraf-Philipp' Platz 1, abgelieferte und noch nicht abgeholte
Kundgegenstände
öffentlich gegen Barzahlung versteigert.
Giehen, den 19. Llpril 1943. im°
_ " Der Polizeidirektor.
I. B. gez.: Hellwege Emden.


