Ausgabe 
22.2.1943
 
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fertigen oder baldigen Einsatz bereit sind, können sich zu diesen Zeiten im Arbeitsamt einfinden.

Lanzgastspiel palucca.

Die Tänzerin Palucca, hier von früheren Gastspielen seit Jahren bekannt, zeigte am Sonntag­vormittag im Gloria-Palast bei starkem Besuch eine Folge neuer Tänze. Ursprung und Herkunft ihrer Gestültung (Laban, Wigman) sind heute kaum noch erkennbar und ganz im persönlichen Stil auf- geganaen. Den ungewöhnlichen Anspruch wie die äußerste Grenze tänzerischen Ausdrucksvermögens offenbarte der Versuch, eine Beethoven-Sonate (cis-moll, op. 27,2) nachzuformen: das Adagio wirkte wie eine sehr sparsam bewegte Plastik;, aus dem Zeitlupentempo dieses ersten Satzes entwickelte sich über dis zarte Schwingung des Allegrettos zum heftigen Presto agitato eine klare kompositionelle (Steigerung. Zwei slawische Tanze (op. 72. Nr. 1 und 16) von Dvorak eröffneten das Programm: leicht, heiter, schwebend derAufschwung", verhaltener im Rhythmus bei vollendeter Harmonie der Armbewe­gung dieRomanze". (Ueberhaupt wird man eine \ gewisse Entwicklung über frühere Formen hinaus in zuneymender Betonung der Ausdrucksfunktionen der oberen Körperhälfte bemerken.) Der ungarische Tanz Nr. 5 von Brahms war durch den charakteristischen Tempowechsel und die ganz unreflektierte Freude an der raumfüllenden Bewegung bestimmt. Den absoluten Zusammenklang von musikalischem Thema und tänzerischer Linienführung ergaben drei Me­nuette von Mozart (aus der Symphonie Es-dur) und Beethoven (G-dur; Sonate op. 31,3); auch die vollkommene Beherrschung aller technischen Voraus­setzungen und Möglichkeiten wurde hier vielleicht am deutlichsten sichtbar. Im spanischen Rhythmus: das Capriccio von Laparra und der Tango von Albeniz, elegant, sehr dekorativ, mit kaum wahr­nehmbaren Erinnerungen an national festgelegte Stilelemente. WebersAufforderung zum Tanz", Ausdruck der Lebenslust und einer liebenswürdigen Anmut, fern jeder Problematik, schloß die Folge harmonisch und wirkungsvoll ab. Helga Döbler (Dresden) erwies sich als vorzügliche Begleiterin am Flügel. Die höchst geschmackvollen Kostüme sind von Jta V o cf e (Frankfurt a. M) entworfen. Die Be­sucher dankten mit reichem Beifall. Hans Thyriot.

Verdunkelungszeit:

22. Februar von 18.46 bis 6.54 Uhr. *

** Dienstjubiläum. Am gestrigen Sonntag konnte der Reichsbahnzugführer Johannes Becker, Gießen, Aulweg 24, auf eine 25jährige ununter­brochene Tätigkeit bei der Reichsbahn zurückblicken. Dem Jubilar wurden die Glückwünsche der Reichs­bahndirektton übermittelt und ihm die übliche Ehrung bereitet.

Plünderer zum Tode verurteilt.

Hehlerei mit geplünderten Gegenständen mit schwe­rer Zuchthausstrafe geahndet.

Lpd. Mainz, 21. Febr. Aus der Zeit der Luft­angriff« des vergangenen Sommers auf Mainz mer= den immer noch Einzelfälle bekannt, in denen sich

Hart, schwer und unerwartet traf uns fesgj die unfaßbareNachricht,daßmein lieber, herzensguter Mann, mein braver, stets hilfsbereiter Sohn, Bruder, Schwiegersohn, Schwager, Onkel, Neffe ynd Vetter

SA.-Oberscharführer

Otto Neidei

Gefreiter in einem Panzer- Grenadier-Regt. Träger der Ostmedaille

im blühenden Alter von 28 Jahren, am 22.1.43, in elnemKriegslazarett im Osten einer schweren Krankheit erlegen ist. Wir glaubten ihn auf dem Wege der Besserung, doch das Schicksal hat anders entschieden. In treuest. Pflichterfüllung gab er sein junges hoffnungsvolles Leben für die Zukunft unseres Vaterlandes. Mit seinem vor 2 Monaten gefallenen Bruder Ewal^, folgte er dem im Weltkrieg vorausgegangenen Väter. Ihr Leben war Liebe und Treue bis zum Tode.

In tiefer, stiller Trauer:

Emma Heidel, geb. Fink, Wilhelmine Neidei Wwe, Gefr. Ernst Heidel und Familie, Marie Fink Wwe., Otto Keil und Familie, Obergefr. Otto Fink und Frau, Kath. Heidel.

Heuchelheim und im Felde, 20. Februar 1943.

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Am 20. Februar entschlief sanft nach kurzer Krankheit mein lieber Mann, unser Vater und Großvater

Christian Martin Leicht

Techn. Regierungsobersekretär i. R.

im fast vollendeten 78. Lebensjahre.

In tiefer Wilhelmine Leicht, geb. Eu^el

Trauer: Emst Leicht und Frau Erna, geb.Schubert Wilhelm Leicht und Frau Gertrud, geb. Burow Paula Sommer, geb. Leicht Manfred Leicht.

Gießen, Bremen, Berlin, Heinersdorf, 20. Februar 1943.

Die Beerdigung findet am Mittwoch, 24. Febr., 14 Uhr auf dem Neuen Friedhof statt.

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Unser innigstgeliebter, herzensguter, jüngster Sohn, Bruder, Enkel, Neffe und Vetter

Engelhard Nolte

ist nach kurzer, schwerer Krankheit für immer von uns gegangen.

In tiefem Schmerz:

Carl Nolte u. Frau Marie, geb. Neumann Karl Heinz Nolte und alle Angehörigen.

Gießen, Weserstr. 25, 19. Februar 1943.

Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 23. Februar 1943, 14.45 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt.

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Danksagung.

Wir danken herzlich für alle Beweise auf­richtiger Teilnahme, sowie für die vielen Kranzspenden beim Heimgang unseres lieben Vaters. Besonderen Dank der Kriegerkame­radschaft 1874 Gießen für die Kameraden­ehrung am Grabe des Entschlafenen.

Familien Emst Stamm und Emst Ploch.

Bonn a. Rh., Nonnenroth (Kr. Gießen), den 18. Februar 1943.

Totaler Arbeitseinsatz auch im öffentlichen Dienst

Oie Meldepflicht der Ruheständler.

Die Dienststellen der öffentlichen Verwaltung sind auf Anordnung des Führers schon bald nach Kriegs­beginn in fachlicher und versoneller Hinsicht auf ihren verstärkten Kriegseinsatz zur Betreuung der Bevölkerung in der Heimat, bei den Bewirtschaf- tungsmaßnahmen sowie für die Familien der Ein­berufenen usw., aber auch für ihre Aufgaben in den besetzten Gebieten ausgerichtet worden. Mit der nun verfügten Meldepflicht von Männern und Frauen für Aufgaben der Reichsverteidigung ist er­gänzend auch ein genereller Aufruf der Ruhestands­beamten erfolgt. Die Ruheständler kommen in erster Linie für die Wiedereingliederung in die Verwal­tung in Frage, wo sie gleichzeitig eine 'verstärkte Ablösung von Kräften für den Senft in der Wehr­macht ermöglichen werden.

In diesem Zusammenhang sind die vom Reichs­minister des Innern jetzt erlassenen Durchführungs­bestimmungen zur zweiten Verordnung über Maß­nahmen auf dem Gebiet des Beamtenrechts hervor­zuheben. Sie rundön die Rechtslage bei Wiederein­gliederung alter Beamter ab. Die Ruheständler können entweder als Beamte auf Widerruf oder als Angestellte oder Arbeiter aufs neue herangezogen werden. Erfolgt die Einstellung als Beamter auf Widerruf, dann kann der Ruheständler, wenn er

noch nicht sein Höchstgehalt erreicht hatte^ in den Dienstaltersstufen weitersteigen und neue ruhege­haltsfähige Dienstjahre erwerben. Wird er als An­gestellter oder Arbeiter übernommen, so werden ihm entsprechende Vergünstigungen gesichert, die sich gleichfalls auf das Ruhegehalt auswirken. Ein Rechtsanspruch auf Verwendung als Beamter auf Widerruf besteht nicht.

Hinsichtlich der weiblichen Beamten und damit des Fraueneinsatzes auf diesem Sektor der öffentlichen Verwaltung waren schon Kriegsbestimmungen er- »en. Insbesondere kann ein weiblicher Beamter mehr, wie bis dahin, bei Verheiratung seine Entlassung verlangen. Dem Entlassungswunsch braucht nur noch entsprochen zu werden, wenn wer­dende Mutterschaft vom sechsten Monat ab besteht oder wenn eines oder mehrere Kinder unter 15 Jah­ren vorhanden sind und die Fortsetzung des Dienst­verhältnisses mit den Mutterpflichten nicht vereinbar ist. Ehemalige weibliche Beamte, die entlassen wor­den waren, weil ihre wirtschaftliche Versorgung dauernd gesichert erschien, können als Beamte auf Widerruf erneut eingestellt werden und erhalten dann, beim späteren Ausscheiden, eine besondere Ab­findung.

verbrecherische Elemente das Schicksal der in Mit­leidenschaft gezogenen Kreise der Zivilbevölkerung zunutze machten, um sich als Plünderer oder in ähn­licher Weise an fremdem Hab und Gut zu berei­chern. Rechtsbrecher dieser Art stehen außerhalb der Gemeinschaft und haben in der Aburteilung durch das Sondergericht die ihrer Schuld entspre­chenden Strafen zu erwarten. Der zuletzt in Esch­bach bei Freiburg i. Br. wohnhafte34 jährige Ern st K o r t e b e i n wurde vom Sondergericht in Mainz zum Tode und dauernden Verlust der bürger­lichen Ehrenrechte verurteilt, weil er unmittelbar nach einem Luftangriff in einem geräumten Ge­bäude Lebensmittel, Wäsche- und Kleidungsstücke geplündert chatte und wenige Tage später in Frei­burg Unterstützungen erschwindelte, indem er sich dem dortigen Landrats- bzw. Wirtschaftsamt gegen­über wahrheitswidrig als Fliegergeschädigter aus Mainz ausgab.

In einem weiteren Verfahren desselben Sonder­gerichts wurde gegen den 37jährigen Jakob Kuhn aus Mainz-Weisenau eine Gesamtzuchthaus- strafevon achtJahrenmit fünfjährigem Ehr­verlust ausgesprochen, weil er von russischen Kriegs­gefangenen bei Aufräumungsarbeiten geplünderte Gegenstände, nämlich eine goldene Uhr und zwei Hundertmarkscheine, als Hehler und Aufseher an sich gebracht hatte. Die besonders verwerflichen Tat- umstände kennzeichneten die Straftat als Volksschad- lingsverbrechen.

G. A.,-Sport.

1900 in der Pokal-Zwischenrunde

durch einen 4:3-5ieg in Bübingen.

Die Blau-Weißen haben wieder einmal alle Be­rechnungen über den Haufen geworfen und in Bü­dingen einen Sieg errunaen. der sehr schwer er­kämpft werden muhte. Besonders erfreulich ist, daß der Erfolg durch restlosen Einsatz aller erfochten wurde. Der Lohn hierfür ist die Teilnahme an der Pokal-Zwischenrunde, bei der erstmals die Gau- ligamannschaften eingreifen. Ein Ziel, das seit Be­stehen des Tschammerpokals manchen Bezirksklassen- Mannschaften oorschwebte, bis fetzt aber trotz aller Anstrengungen noch von keiner Gießener Mannschaft erreicht wurde.

Nach einer durch den Gaufachwart noch zu erfol­genden Bestätigung wird am kommenden Sonntag entweder Union Niederrad oder die Spvg. Neu- Isenburg bei den Blau-Weißen antreten müssen.

Gießener Schwimm-Erfolge

beim gauoffenen Wettkampf in Frankfurt a. Al.

Der SchwimmvereinWasserfreunde" Fechenheim führte in seinem Hallenbad für die Schwimmer des Sportgaues Hessen-Nassau gut beschickte Wettkämpfe durch. Neben den Männern und Frauen waren be­sonders stark die Hitler-Jugend' und der BDM. an dieser Veranstaltung beteiligt. Insgesamt würden von etwa 250 Teilnehmern die Meldungen erfüllt. Erst­

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malig nahm an solchen Wettkämpfen die neugegrün dete Schwtmmannschast des Luftwaffensportverein Gießen teil. Die übrigen Schwimmer stellten i erster Linie Hanau, Frankfurt, Wiesbaden und Linh bürg. Durchweg wurden gute Zeiten geschwommen.

Aus der Vielzahl der Wettkämpfe ragten beson ders die 10X40 Meter Kraulstaffel und das 100» Meter-Brustschwimmen für Männer hervor. Die 10 Meter aeroann Uff3. Braun vom LSV. Wiesbc- den in der guten Zeit von 1:26,6 Mm. vor Bin I kelbach FSC. Ffm. 1:27,0 Min, Wischmann, Limburg 1:29,4 Min. Mit 1:31,3 Min., 1:33,4 Min. 1:33,7 Min. belegten die Schwimmer des LSD. Gie­ßen: Flg. Kamen, Fw. Lieb, Uffz. Focken brock den 5., 6. und 7. Platz. Die geschwommenen Zeiten lassen erkennen, wie stark die Gegner waren und wie schwer es war, sich in diesem Rennen er- . folgreich Üurchzusetzen. Den Höhepunkt aller Wett kämpfe bildete dann die Kraulstaffel. In diesen! Wettbewerb wurde der LSV. Gießen in 4:30,2 Min

mit knappstem Abstand Zweiter hinter dem Sieger

Die Neugründung einer Schwimm-Mannschaft durch den Luftwaffensportverein Gießen ist sehr er­freulich und wird dazu beitragen, den schönen Schwimmsport in unserer Stadt erheblich zu stei­

gern.

Von der Börse.

Frankfurt a.M., 20. Febr. In dieser Woche traten die neuen Bestimmungen über die deutschen Wertpapierbörsen in Kraft, wonach insbesonderc fortlaufende Notierungen nicht mehr stattfinden und die Provinchörsen,' so auch Frankfurt a. M., nur noch an drei Wochentagen mit verkürzter Börsen­zeit abgehalten werden dürfen. Praktisch hat sich an den Aktienmärkten nichts geändert, denn schon in den letzten Wochen war die Zahl der variabel notierten (und tatsächlich umgesetzten) Ak-, tien auf ern Minimum gesunken und das Geschäft mangels jeglichen Angebotes so zusammenge schrumpft, daß größere Einwirkungen nicht ent­standen. Auch die Ankündigung des Erlasses einer Verordnung, wonach die Anmeldepflicht von 100 000 auf 50 000 RM herabgesetzt werden wird, blick' bisher ohne weitere Folgen, wenn auch in dem einen oder anderen Papier etwas Material heraus­kommt, das angesichts der hohen unbefriedigten Nachfrage keinerlei Einfluß auszuüben vermag. In heimischen Papieren war keine erwähnenswerte Veränderung zu verzeichnen.

An den Rentenmärkten zeigte sich starkes Interesse für Pfandbriefe, das aber weiterhin un» befriedigt bleiben muß. Vereinzelt wurden auch In dustrieobligationen umgesetzt. In Reichswerten be­stand eher Angebot. Infolge des geringen verfüg­baren Materials in anher en Werten ist das an­lagesuchende Kapital auf die Reichsschatzanweisun­gen 1943 Folge 4 zu verweisen, die gut crbgesetzt werden.

Hlniptfchriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter dck tzcmptichriftleiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik und <BUber: Dr. Fr. W. Lange: für das Feuilleton: Dr. Hans Thyrtot; kür Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft und Sport: Ernst Blumjchetn.

Druck und Verlag: Brühlsche Unwersttätsdruckeret R. Lange K. G. BerlagStciter: Dr.-Jng. Erich Hamann: Anzeigenleiter: Hans Veck.

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Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meine liebe Frau, unsere gute, treusorgende Mutter, Schwiegermutter,. Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante

Frau Katharine Luh, geb. Lindenstruth nach schwerem Leiden, im Alter von 78 Jah­ren, plötzlich von uns zu nehmen.

In tiefer Trauer:

Ludwig Luh II.

Wllh. Rinn u. Frau Luise, geb. Luh v Hch. Luh II. u. Frau Auguste, geb. Kuhl Willi Rinn, z. Z. Im Felde

Else Luh, z. Z. im KHD.

Hans Luh, z. Z. im RAD.

Ria Luh und alle Verwandten.

Gießen-Klein-Linden, den 22. Februar 1943.

Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 23. Februar 1943, 16 Uhr, vöm Trauerhause, Wetzlarer Straße 41, aus statt.

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Heute nacht entschlief, nach schwerer Krankheit meine herzensgute Frau, unsere liebe, gute Tochter u. Schwiegertochter, Schwester, Schwägerin u. Tante Frau Anna Leib, geb. Drescher

im Alter von 39 Jahren.

In tiefer Trauer: Ernst Leib; Karl Drescher, Bauunternehmer, und Frau Elisabeth, qeb; Rinn; Karl Leib; Karl Drescher, Bau-Ino., z. Z. I. h. Hord., und Frau Minna, geb. Kreutz; Willi Drescher, z.Z. b.d.Wehrmacht, und Frau Emma, geb.Schneider; Paul Koch und Frau Marie, geh.Drescher; v und alle Angehörigen.

Krofdorf, den 21. Februar 1943

Die Beerdigung findet Dienstag, den 23. Februar, nachmittags 2 Uhr statt.

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