Einzelbild herunterladen

Staaten noch liefert, ist nur möglich, weil es seiner­seits Lebensmittel und Waren non den USA. pum­pen kann. In einer solchen Situation sich über die verringerte Ausfuhrkraft Deutschlands zu mokieren, dazu gehört eben schon die Arroganz eines Eng« länVers.

Und was schließlich die Clearingoerschuldung be­trifft, so sind die wachsenden Sterlinggut- Haben der Dominions und Kolonien in London ja im Grunde genommen auch nichts anderes. Kanada hat im Verlauf des Krieges be­reits seine ganzen früheren Anleihen in England .uirückgekauft. Südafrika ist gerade dabei, den letzten Rest solcher Anleihen zu liquidieren, und selbst In­dien ist in der Lage, seine Verschuldung an Eng­land mit eigenem Kapital völlig abzulösen, was allerdings in England keineswegs gern gesehen wird. Darüber hinaus hat Kanada schon eine Mil­liarde Dollar geschcnkmeise zur Verfügung gestellt, und von Südafrika möchten die Engländer gar zu gern ein gleiches Entgegenkommen erzwingen, wo­bei sie freilich keine Gegenliebe finden. Alle Do­minions sind heute praktisch bereits zu Gläu­bigern Englands geworden. Freilich» sehr gegen ihren Willen, denn sie können mit den Pfund­guthaben in London zur Zeit überhaupt nichts an­fangen und hegen offensichtlich auch ernste Beden­ken hinsichtlich der Wertbeständigkeit und der Rück­zahlung. Sehr mit Recht, denn die englische Finanz­lage ist ungünstig, die Preissteigerungstendenzen sind infolge der Finanzschwierigkeiten gerade in der letzten Zeit wieder stärker geworden. So mußte England zum Beispiel die Stützung gewisser Lebens- mittelvreise aufgeben, weil die Regierung keine Mittel mehr dafür besitzt, und es mußte weiter eine Verringerung der englischen Delegationen im Auslande vorgenommen werden, weil England die dafür erforderlichen Devisen, in der Hauptsache Dollars, nicht mehr aufbringen kann. Was schließ­lich die Rückzahlung nach dem Kriege anlangt, so sieht es damit noch trüber aus. Selbst ein siegreiches England wird bei der wirtschaftlichen Uebermacht der USA. kaum in der Lage sein, seinen Einfuhr­bedarf durch Ausfuhr zu sichern. An eine Schulden­rückzahlung in absehbarer Frist ist also kaum zu denken. Verliert England aber, wie wir fest über­zeugt sind, den Krieg, dann dürfen Englands Han­delspartner ihre Sterlingguthaben getrost in den Rauch schreiben. Es ist also ein ganz anständiger Balken, den die Briten da in ihrer arroganten Manier übersehen. V. A.

Britische Luftangriffe auf Neapel und Palermo.

R o m, 21. Febr. (DNB.) Der italienische Wehr­machtbericht vom Sonntag meldet: Feindliche Flug- zeuge warfen Bomben auf Neapel. An Wohn­häusern rourtte nicht bedeutender Schaden verur­sacht. Unter der Zivilbevölkerung wurden bisher 119 Tote und 332 Verletzte festgestellt. Ein weiterer Angriff fand auf Palermo statt. Die Zahl der Verletzten ist gering. Vier Flugzeuge wurden von der deutschen und italienischen Abwehr abgeschossen. Ferner wurden einige Bomben in Kalabrien auf die Ortschaften Amantea, Gioia, Tauro und Eittanova abgeworfen. Unter der Zivilbevölkerung gab es einige Opfer. Zwei Flugzeuge wurden von der Bodengbwehr über Porto abgeschossen. Italie­nische Flugzeuge bombardierten in Tripolis (Syrien) und Beirut Petroleumanlagen und Raffinerien.

Gegen die Ueberfremdung der portugiesischen Wirtschaft.

Lissabon, 20. JftBt. (DNB.) Di« portuksiMche korporative Kammer bearbeitet einen Gesetzesvor­schlag, der die Nationalisierung des ausländischen Kapitals, das in Portugal investiert ist, vorsieht. Da in der portugiesischen Wirtschaft seit langer Zeit ein großer Teil ausländischen, vor allem eng­lischen Kapitals untergebracht ist, findet der Gesetzesvorschlag besonderes Interesse. Das Kapital aller in Portugal tätigen Gesellschaften muß sich in einer Höhe von mindestens 65 v. H. in Händen von Portugiesen befinden. Betriebe, die in öffentlichen Diensten stehen, sollen nur noch rem portugiesische Gesellschaften sein. Das gleiche gilt von kriegswich­tigen Betrieben. Die Verwaltung der Betriebe muß in portugiesischen Händen liegen und auch im Auf. sichtsrat muß die Mehrheit aus portugiesischen Staatsbürgern bestehen.

Arbeitermangel in -er llSA.-Zndustrie

Lissabon, 21. Febr. (Europapreß.) Die Unter­suchung der Mißstände bei den beiden großen F o r d- werken in Willow Run und River Rouge durch einen Senatsausschuß unter Vorsitz von Senator Thoman ist eingeleitet worden. Das erste, was die Untersuchungskomnlission in River Rouge feststellte, war, daß weitere 1000 Mann unfreiwillig feiern

Gutenberg.

ju seinem 475. Todestage.

Im Februar 1468 der Tag ist nicht mit Sicher­heit überliefert starb Johann Gutenberg, der Erfinder der B u ch d r u ck e r k u n st. Seine Er­findung hat ihn zu einem der großen Pioniere kul­turellen Forschritts gemacht, denen die Menschheit zu größtem Dank verpflichtet ist. Ist doch die Er­möglichung des Drucks mit beweglichen Lettern eine der bedeutendsten Taten in der Geschichte der menschlichen Kultur. Denn bürd) sie erst konnte man die im Worte zum Ausdruck kommende seelisch­geistige Schöpfungskraft des Menschen durch Druck­erzeugnisse wie Puch, Zeitlmg und Zeitschrift der ganzen Volks- und Kulturgeineinschaft zugänglich machen.

Johann Gutenberg entstammt der Mainzer Adels- familie Gensfleisch. Gutenberg war der Name des Hofes, in dessen Besitz die Familie durch Heirat ge­kommen war. Daher lautet sein vollständiger Rcime: Johann G e n s f l e i s ch zum Gutenberg. Of­fenbar im Zusammenhang mit Streitigkeiten, die zwischen den Bürgern und den Patriziern entstan­den waren, verließ Gutenberg um das Jahr 1420 als etwa 25jöi)riger feine Vaterstadt und zog nack) Straßburg. Hier hat er sich anfangs mit Metall­und Goldschmiedearbeiten, des weiteren mit dem Schleifen von Edelsteinen und der Herstellung von Spiegeln befaßt, was auf eine ausgesprochene mechanische Begabung schließen läßt. Er bediente sich bei seinen Experimenten einer Presse, was die Annahme nahelegt, daß er durch sie auf die Druck­presse verwiesen 'wurde. Jedenfalls soll die Erfin­dung der Buchdruckerkunst in ihren ersten Ur­sprüngen sich bereits hier anqebahnt haben; ihre Vollendung hat sie später in Mainz gefunden. Gu­tenberg fertigte Stahlstempel und Metallmatrizen (Gußformen) sowie ein entsprechendes Gießinstru- menl an. Mit diesen Werkzeugen gelang es thyi, bewegliche metallene Einzelbuchstaben herzustelten,

England und Gandhis Hungerstreik

Er Leistung, iii herausgested. I stungsanfordiW

Jtori

bleibe.

Aufgaben

bäuerlichen Nachwuchserziehung

Oie Briten feiern die Rote Armee

SG. Gauleiter -und Rerchsstatthalter 6prer»

Mtl

Ml

am 11

ie-

4-

»Wir Deutsche fürchten Gott, aber sonst nichts in der Welt!''

keit erkannt habe. Auf den Sinn- unseres gegenwär­tigen Freihertskampfes eingehend; verwies der 0j*j.

rtt »lin 115 Dl ürbi Kln W

L

SffDDi ein

w«

: mit üfl bei Tiber i tntl

Lu

chenfchriftCconomist" wendet sich mit einem von Drohungen und Beschwörungen gemischten Artikel an Finnland, dem man zuredet, mit der Allste

die Rettung und Festigung dös Bauerntums dury den Nationalsozialismus, indem er darauf himois?, daß die nationalsozialistische Weltanschauung zuerst die Bedeutung der Blutsreibheit und Bodenstandi.?

Aufgabe der bäuerlichen Lehrbetriebe sei es rat allem, für Listfen Raum jene Menschen bereitzustsl- len, die feinen Boden bearbeiten. Voraussetzung far ihre Arbeit seien ebenso die nationalsozialistische Ha < tung, wie das fachliche Können der Lehrmeister ur) Lehrmeisterinnen. Mit beiden Faktoren werden fu in der Erfüllung ihrer Aufgabe einem wesentlich« i Beitrag für die Gestaltung der Zukunft unserer Do!« les leisten. ,

X a tibi

P 'd

N

t'-

$ fa

L v An Ni N

Ur Ml!« t Sßni Ni ::hlog

>3H

«ns ei *511 i3nl< * M1

Mn, Ällsi 1lsche »5 Uff

fr bo:

6er

Ü9S M

"in,

mP1

Mi' w

V

Ä

>v

lin unterzeichnete Es ist, als ob man die Cäsar huldigenden Gladiatoren sieht, die von ihm zum Opfer bestimmt sind:Morituri te salutant. Lieft man doch heute in der englischen ZeitschriftNews Statesman and Nation" das zynische Geständnis, daß England und Nordamerika ohne die Rote Armee keine Hoffnungen mehr hätten, diesen Krieg zu ge­winnen.Popolo di Roma" erinnert daran, daß die Rote Armee zu dem Zweck geschaffen wurde, nicht nur den Kommunismus in der Welt zu ver­breiten, sondern, wie Lenin es bestimmte, auchbas englische Imperium zu zerstören". Das mögen die Redner, die in England am Fest der Roten Armee sprachen, ja nicht vergessen.

Komplicen der Dritten Internationale.

B u k a r e ft, 21. Febr. (Europapreß.) Die eng­lischen Feiern zum 25. Jahrestage der Roten Armee werden in der rumänischen Presse mit Empörung kommentiert.Viazza" sagt, Churchill huldige heute der militärischen Avantgarde der Weltrevolution, nachdem er fast 25 Jahre lang die Rote Armee nicht anders als dieRote Pest" genannt habe.Durch, ihre Beteiligung an dieser Feier werden die poli­tischen Führer Englands, mit Churchill an der Spitze, zu Komplicen der Dritten Internationale und zu Helfershelfern der bolschewistischen Jnva- sionspläne gegen die europäischen Völker. Sie sind jetzt verantwortlich für alle Greueltaten dieser Internationale."

Zeitschriften.

Wovon kann der Landser denn schon träv' men ...", unter diesem Gesichtspunkt bringtd i 1 neue linie" (Verlag Otto Beyer, Leipzig, Bc>' lin) wieder eine ihrer typischen Architekturoeröffen^ lichungen. Farbige Zeichnungen geben ein anschau» liches Bild non dem Werdegang eines Bauern« Hauses, das sich in ein komfortables Landhaus ver' wandelt. Unter den weiteren Themen des reichhol- tigen Heftes gibt es diesmal erfreulich viel ftoff. Außerdem eine Reihe von Photos und Photr- tafeln von der Osffront, die so charakteristisch H ihrer Stimmung sind, daß man sie als SinndWet des Kampfes bezeichnen kann. Daneben fällt eil Bildaufsatz auf, der in eine bisher unentdeckte Welk führt, auf den protestantischen Friedhof in 9torr» Hervorragendes Photo- und Textmaterial oermfl* teln die weihevolle Atmosphäre dieser halbvergesft' nen Erinnerungsstätte und zeigen die Denkmal' ' von August von Goethe bis Hans von Maries, in dor Stadt ihrer Sehnsucht dis ewige Rrche jmchK»

Dieser Satz Bismarcks wurde mit stürmischer Be­geisterung in ganz Deutschland aufgenommen. Bald danach bemühte man sich zu ergründen, wodurch oder durch wen Fürst Bismarck zur Prägung dieses Wortes angeregt worden ist. Man hat alle mög­lichen Zitate von den antiken Schriftstellern herbei- gebracht, auch besonders daran erinnert, daß Ernst Moritz Arndt in dem GedichtDie alten und die neuen Deutschen" 1813 gesungen hat:Sie fürchte­ten Gott und nichts weiter", aber berechtigt war wohl nur der Versuch, das Wort des Reichskanz- lers in Verbindung ju bringen mit dem Konfir­mationsspruch, den nchleiermacher ihm zu Ostern 1830 erteilte:Alles, was ihr tut, das tut von Herzen als dem Herrn nnd nicht den Mensch«^,

nachdem er um das Jahr 1445 von Straßburg in seine Heimatstadt Mainz zurückgekehrt war. Dort richtete er auch seine erste Druckerei ein und ging an die Ausführung größerer Druckvorhaben. Da diese jebod) erhebliche Mittel verschlangen, sah er sich nach einem Geldgeber um, den er in der Per­son des Goldschmiedes Johann F u st sand. Jetzt wurde auch ein Kalligraph namens Peter Sch ö f - f e r eingestellt. Die Zusammenarbeit zwischen Fust und Schöffer einerseits und Gutenberg andererseits scheint jedoch nicht sehr harmonisch gewesen zu sein. Es kam zu einem Zerwürfnis, durch das der Er­finder seine Werkstatt an Fust verlor, der sie ge­meinsam mit dem inzwischen zu feinem Schwieger­sohn gewordenen Peter Schöffer weiterführte.

Gutenberg mußte nun wieder von vorn anfangen. Glücklicherweise fand er bald von anderer Seite finanzielle UnterstüLung, so daß er eine neue Werk- statt eröffnen« konnte. In der Frage, weiches seine ersten Druckerzeugnisse gewesen sind, herrscht wenig Klarheit. Immerhin hat er wohl neben der 4 2 Zeitigen Bibel, der später sogenannten Gu- tenberg-Bibel, verschiedene andere kirchliche Bücher bedruckt. Ein Psalterium scheint das erste Buch zu sein, in dem Druckernams und Erscheinungsort vollständig angegeben worden sind. Ein Vorwort besagt:Dies Buch der Psalmen, mit schönen An­fängen geschmückt und durch hervorgehobene Ab­schnitte hinlänglich eingeteilt, ist eine künstliche Er­findung des Druckens und Zeichnens, ohne irgend­eine Führung der Schreibfeder so gebildet und zur Verehrung Gottes sorgfältig vollendet worden."

Wie viele große Erfinder, so erntete auch Outen- berg nicht mehr die Früchte seiner genialen Idee und seines rastlosen Schaffens. Die Tatsache, daß über sein Leben so wenig der Nachwelt erhalten ge­blieben ist, legt auch die Vermutung nahe, daß seine Zeitgenossen die Bedeutung seiner Erfindung nicht erkannt haben. Immerhin blieb Gutenberg vor der ärgsten Not bewahrt, da der Kurfürst Adolf von Nassau, Erzbischof von Mainz, wohl aus Anerken­nung für den Druck der Bibel und anderer religiöfer

Vor 55 Jahren, am 6. Februar 1888, sprach Fürst Bismarck in einer Reichstagsrede, die er über den am 7. Oktober 1879 zwischen Deutschland und Oester­reich-Ungarn abgeschlossenen Bündnisvertrag hielt, im Hinblick auf die drohende Haltung, die damals schon Rußland den beiden Verbündeten gegenüber einnahm, ein stolzes Wort aus, an das zu Erinnern wie so oft schon, wenn bas deutsche Volk sich seiner Feinde zu erwehren hatte, heute wieder Anlaß g< geben ist:Wir können durch Liebe und Wohl wollen leicht bestochen werden vielleicht zu leicht, aber durch Drohungen ganz gewiß nicht! Wir Deutsche fürchten Gott, aber sonst nichts in der Welt,- und die Gottesfurcht ist es schon, die uns den Frieden lieben und pflegen läßt."

Berlin, 21. Febr. (DNB.) Die englischen Zei­tungen nehmen die in London aufgezogenen Feiern zum 25. Jahrestag der Sowjetarmee 3um Anlaß, sich vor Begeisterung über den bolschewistischen Bundesgenossen zu überschlagen.Observer",Sun- day Times" undSunday Dispatch" wetteifern in Lobeshymnen.

In Palästina und Libanon, wo bereits sowjetische Agitationszentren eingerichtet worden sind, fanden Paraden statt. Der britische Oberkommissar in Je­rusalem, Mac Michael, yielt eine Ansprache. Ong» landfreundlirbe Würdenträger im Libanon folgen seinem Beispiel. In Colombo auf Ceylon wurde ein im Juli 1940 vom Gouverneur erlassenes Verbot, die Sowjetzeichen in der Oeffentlichkeit zu zeigen, .aufgehoben, da Hammer, Sichel und Sowjetstern nur noch als Symbol für die gemeinsame Sache Moskaus und Londons gedeutet werden. Sogar Matrosen, Soldaten und Flieger der USA. auf Neuseeland und die USA.-Streitkrcifte auf den Fidschi-Inseln haben den 25. Jahrestag der Roten Armee feierlich begangen.

Eine seltsame Wandlung.

Rom, 21. Februar. (Europapreß.)Messaggero" schreibt, daß der Geburtstag der Roten Armee auch für die Engländer zu einem Festtag würde, hätten sich wohl selbst die Bolschewisten niemals träumen lassen. Dieselbe Hand, die einst sich gegen den Bol­schewismus erhob die Churcyills, ist die gleiche, die heute ein Glückwunschtelegramm an Sta-

aebracht. Im deutschen Zollparlament sagte

8. Mai 1868:Dem Herrn Vorredner geb» ich zu bedenken, daß ein Appell an die Furcht in deutschen Herzen niemals ein Echo findet." Aun dieses Wort ist ja später als politisches Schlax- wort häufig gebraucht worden. Er hat in feine1 Reichstagsrede von 1888 also einem Gedanken, del ihm immer nahe lag, die unvergängliche Form gr geben. Sein Ausspruch ist dann auch vielfach auf Bildern, Gedenkblättern, Denkmünzen und Schmuck, fachen angebracht worden. C. K.

In der Berliner Unioersttät wurde von Reich, gefundheitsführer Dr. Conti und Reichsorganisi' tionsleiter Dr. Ley die Reichs ar beit sg<- m e i n f tf) a f t f ü r 21 r b e i t s = u n b ß e i ft u n o Medizin gegründet. Der Leiter des Amtes. G, sundheit und Dolksschutz der DAF. Dr.med. Bor- Hacker wies darauf hin, daß sich aus der Pra^ der Betriebsärzte mannigfache Probleme ergeben hc, ten, die einer exakten wissenschaftlichen Bearbeittrz bedürften. Reichsgesundheitsführer Dr. Contis klärte, auch auf die ärztliche Beratung müsse U Härte unserer Zeit Anwendung finden. Gepsloge:. Helten des Friedens könnten heute keine (Muton haben. Alle Kräfte von Praxis und Wisfeyschai! müßten angewendet werden, um dem fleißig scych fenben Volksgenossen höchste Leistungen zu crmä> lichen. Leitspruch müsse sein: vom Arzt des M» oiduums zum Arzt der Nation. Reichsorganisation-- leiter Dr. Ley erklärte, die ärztliche Wissenschcif müsse sich bemühen, daß die starke Beanspruch^ des sllMffenden Menschen zu keinen Störungen h Funktlonsablauf und damit zu feiner Leistung« Minderung führe. Es habe sich bereits ( 7 .

daß das deutsche Volk die starken Leistungsanford! rungen ohne Schädigungen, ja auch nur ohne von übergehende Leistungsminderung vertrage. Wir mini Jti ten dafür sorgen, daß die biologische Ueberlegenbrf unserer Kraft gegenüber der des Feindes erhaltet

der für Bismarck besonders in der Deutung, bi ihm der berühmte Theologe im Unterricht gab, fei» ganzes Leden lang von außerordentllcyer Bede» tung gewesen ist:Fürchtet den Herrn und nichts! , hatte Schleiermacher auch in einer berühi»' ten Neujahrsrede gesagt.

Bismarck hat denselben Gedanken schon zwanzig Jahre vorher in anderer Form öffentlich zum 2hi<- druck gebracht. Im deutschen Zollparlament sagte t:

an Finnland, dem man zuredet, mit Der Achse zu brechen. Finnland gehe einer Katastrophe ent­gegen, wenn es immer wieder behaupte, daß es kei­nen Sonderfrieden schließen könne, weil die Ver­sorgung des Landes von Deutschland abhängig fei. Die Stellung der Sowjetunion gegenüber Finnland sei zwar keineswegs klar, über die Sowjetunion strebe mehr eine gesicherte Grenze an als die Ver­nichtung der finnischen Nation. Gewisse sowjetische Aeußerungen ließen zum mindesten darauf schließen.

Schriften, ihm einen Ehrensold aussetzte. Das war, wenige Jahre vor seinem Tode, aber auch die ein­zige Anerkennung der Mitwelt für diesen schöpfe­rischen Geist, dem erst die neuere Kulturgeschichts­schreibung die Würdigung widerfahren ließ, die er für sich und sein epochemachenbes Werk in Anspruch nehmen konnte. F. Manske.

leitet darauf, daß das deutsche Volk sich jetzt tau Raum erobert habe, den es für sein Leben brautz

Wie die LondonerTimes" berichtet, sind die drei Minister Aney, Mody und Sarker aus der britisch- indischen Zentralregierung ausgeschieden. Sie er­klärten, daß ihr Entschluß aufgewisse Meinungs­verschiedenheiten hinsichtlich ber Grundeinstellung der Regierung zu Gandhis Hungerstteik" zurückzu- führen sei. Von britischer Seite wird freilich be­hauptet, daß der Rücktritt hauptsächlich durch die Furcht veranlaßt worden sei, Gandhis Tdd könne zu unliebsamen Folgerungen führen. Die englische ZeitschriftNew Statesman and Nation" fordert deshalb eine sofortige Verständigung zwischen der englischen Regierung und Gandhi. London habe nunmehr die letzte vielleicht unwiderbringliche Ge­legenheit zu einer Versöhnung mit der Mehrheit der indischen Hindus. Die Meldungen über Gandhis fortschreitenden Verfall haben zu Massenversamm­lungen von Indern geführt, an denen außer Hindus, Parsen und Sikhs zum erstenmal auch Moham­medaner für den hungernden Mahatma beteten. Im britischen Unterhaus erschienen indische Abord­nungen, die Gandhis unverzügliche- Freilassung for- berten. Der Sekretär des britischen Dizekönigs hat an Sapru, eine führ-nde politische Persönlichkeit in Indien, einen Brief geschickt, in dem es heißt, daß Gandhi ganz allein die Verantwortung für fein Fasten trage. Auch' tönrte nur er allein ihm ein Ende setzen. Dieser Brief ist eine Antwort auf die Entschließung einer Versammlung führender Inder, die die bedingungslose Freilassung Gandhis gefor­dert hatte.

Stockholm, 21. Febr. (Europapreß.) Die über den Gesundheitszustand Gandhis in London vor­liegenden Meldungen lassen nur wenig Hoffnung, daß der Mahatma die nächsten 24 Stunden Überle­ben wird. Die Rückwirkung von Gandhis Tod auf die Stimmung und die Entwicklung in Indien sind denn auch bereits Gegenstand von intensiven Erwä­gungen politischer Kreise. Anscheinend verfolgt man die Lage mit um so größerer Besorgnis, als auch Churchill an einer Lungenentzündung ernstlich erkrankt zu sein scheint. Für seine Behandlung ist, wie aus dem am Sonntagabend veröffentlichten ärzt­lichen Bulletin hervorgeht, als dritter Arzt Dr. Whitby hinzugezogen worden. Bisher waren die Krankheitsberichte nur von den Aerzlen Dr. Wilson und Dr. Marshall unterzeichnet. Daraus schließt man auf eine ernstere Erkrankung Churchills. Jedenfalls ist er im Augenblick außerstande, auf die Ereignisse einen entscheidenden Einfluß zu nehmen. Auch zwi­schen London'und Washington findet ein lebhafter Gcdankenaustausch über die Lage Indiens statt. Die englischen Sonntagsblätter beschäftigen sich ein ge­be nb mit der Unterredung zwischen dem englischen Botschafter Lord Halifax imb dem nordamerika­nischen Außenminister Hüll. Dabei wird ange­beutet, daß die nordamerikanische Regierung anschei­nend bemüht ist, aus Zweckmästigkeitserwägungen heraus, England zum Nachgeben gegenüber Gandhi zu beroeaen, vorausgesetzt, daß es dazu noch nicht zu spät sein sollte. Jedenfalls scheint manches dar­aus hinzudeuten, daß England wieder einer Krise in Indien entgegensteuert.

mußten, weil die Zufammenarbeit mit den benach­barten Werken nicht klappte, daneben eine große Zahl außerhalb der Werke hergestellter Einzelteile nicht eingetroffen war. Sowohl die Werkleitung von Willow Run als auch die Gewerkschaften betonen, die Mißstände rührten in erster Linie von der tat­sächlichen Knappheit an Arbeitern her; da­mit hänge es zusammen, daß Willow Run noch immer nicht annähernd seinen Produktionsbau von vierniotoriaenConsolidated-Liberator-Bombern" erreicht habe.

plutokraiischer Zynismus.

Berlin, 20. Febr. (DNB. Die englische Wo-

Abkürzung des juristischen Vorbereitungsdienste».

Fast der gesamte Rechtswahrernachwuchs fteii unter den Fahnen. Viele Studenten und Reser»; bare werden durch ihren Einsatz im Schicksals kaum des deutschen Volkes in ihrer beruflichen Ausbildung um Jahre zurückgeworfen. Um den jungen Recht

wahrem durch zweckmäßige Gestaltung der 2I1L' bilbung und durch sorgfältige Unterwerfung ten Weg zur großen Staatsprüfung zu ebnen und f J möglichst bald einer praktischen eigenveranttvM' lichen Berufstätigkeit zuzuführen, sieht eine Sf 1 fügung des Reichsjustizministers eine Abkürzuni

W kW |j,j wie

0

daß die Sowjetunion in erster Linie die im Mos­kauer Frieden festgelegten Grenzen besitzen wolle. Mit weniger, Hangö eingerechnet, dürfte sich Sta­lin kaum beanügen. Auf lange Sicht gesehen, hätte Finnl-and besser abgeschnitten, wenn es Norwegens und Griechenlands Sck)icksal geteilt und sichfür die demokratischen Prinzipien" geopfert hätte. Damit hätte es dasVerstauen ber Welt und der Sow­jetunion" gewinnen können. Wenn Finnland heute auf das Selbstbestimmungsrecht der kleinen Völker poche und man die Ansicht höre, England und die USA. würden Finnlands Sache vertteten, so hätten die Finnen besser daran getan, schon nach Wtedererreichung der alten Grenzen im Herbst 1941 Frieden zu schließen. Stattdessen habe Finnland sich nahezu alle anglo-amerikanischen Sympathien ver­scherzt.

*

Diese zynischen Ausführungen des englischen Blat- tes find ein Hohn auf den Freiheitskampf Finn­lands, denn weder England noch die USA. haben, wie offen zugegeben wird, Finnland vor dem im­perialistischen Bolschewismus schützen können. Daß England es gern gesehen hätte, wenn sich Finnlano für Albions Interessen geopfert hätte, ist typisch für die Denkweise und Haltung Großbritanniens den kleinen Völkern gegenüber.

Das größte ttSA.-ll-Boot vermißt

Buenos Aires, 22. Febr. (Europavreh.) jJ USA.-Marinedepartement teilt mit daß das Unst» feebootArgonau t" vermutlich bei einer ß] ttouillenfahrt unterging. Es ist das größte Unty. feeboot der USA.-Marine. In aufgetauchtem stand hatte es eine Wasserverdrängung von Ä Tonnen, im getauchten eine solche von 4080 To,.' nen. Es war 1927 vom Stapel gelaufen. Seine waffnung bestand aus zwei 15,2-cm-Geschützen, zr^. Maschinengewehren und vier Torpedoausstoßrohrei, Außerdem war es mit einem Seeflugzeug au$^ rüstet. Es hatte einen Aktionsradius von 18 000 E«, meilen.

Oie tlSA. auch in Belgisch-Kongo

Stockholm, 21. Febr. (DNB.) Englische Sg. lonialfachleute sind irritiert über die Stärke amerikanischen Truppenkontingente in Wes'.L a f r i f a und der dort aufgeführten militärische Anlagen. Besonders in Belgisch-Kongo gewiniun die Iankees immer mehr Boden. Nachdem sie zunächst die Kontrolle über die Eisenbahn versetze hatten, begannen sie jetzt mit dem Bau zahlrei^ Flugplätze am Kongofluß. Diese Flugplätze werbe als Stützpunkte für eine nach Aegypten führend Lustpostlinie bezeichnet.

Aus dem Reich.

Erhaltung ber Leistungskrast des schaffenden Volkes.

NSG. Gauleiter und Rekchsstatthalter o pr er» ger'besuchte in Bingen eine Arbeitstagung d l Lehrmrister und Lehrmeisterinnen des bäuerlicheff ? Nachwuchses. Eingehend kennzeichnete der Gauleit^ -M