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Gietzener Anzeiger

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Anstoß zurück. Im Raum von Stalingrad Men in dem erbitterten Ringen gegen die feind-

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Solga-Gebiet

Von Kriegsberichter Herbert Rauchhaupt.

schnitte bezogen und ihre Wintersrsllungen ver-Lfeftt

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lassen müssen, die sie sich in wochenlanger mühseliger Arbeit errichtet hatten. Dort, wo sie in den ersten Tagen die bolschewistische Offensive zum Stehen brachten, fanden sie nichts vor als eine kahle Höhle, einen Damm oder eine Schlucht kein Deckungsloch, keinen Graben, keinen Unterstand, nichts. Sie ver­brachten die ersten Nächte unter freiem Himmel und zum erstenmal bewährte sich ihre Winteraus- r ü st u n g, die schweren Uebermäntel, die warmen Wolldecken, die Filzstiefel und vor allem die dicken Tarnanzüge innen weiß und außen grau, je nach dem Welter von beiden Seiten zu tragen haben unsere Soldaten in diesen Taaen schätzen gelernt.

Dann aber, gleich in der ersten Kampfpause, fuhr die Spitzhacke in die schon gefrorene Erde, Schüt-

r i a l s ch l a ch t herniederqe"anaen, ein stählernes Unwetter des zur Raserei gesteigerten Hasses, der

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bis über die Südküste sich hinzogen. Dabei wurden drei Spitfire abgeschossen.

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Der Tagesangriff auf London hat nach schwedi­schen Meldungen unter der englischen Bevölkerung große Entrüstung über die eigenen Luftschutzbe­hörden ausgelöst. Die Berichte der Stockholmer Blätter lassen keinen Zweifel daran, daß die eng­lische Luftabwehr durch den deutschen Tagesangriff vollkommen überrumpelt wurde. Luft­minister Sinclair, so meldetNya Dagligt Alle- handa", habe einen Bericht darüber angefordert, warum der Alarm viel zu spät gegeben wurde und die Sperrballone nicht frühzeitig genug eingesetzt wurden.

in ihrem erbitterten Abwehrkamps unterstützen! Und es bedeutet für unsere Kampfwagen: dem Feind entgegen, den sowjetischen Kolossen aus günstiger Schußposition einen Hagel von Gra­naten hinüberschicken und im neroenaufpeitschenden Kampf Panzer gegen Panzer die Oberhand be­halten!

Das alles wiederholt sich Tag für Tag längs der gesamten Front hundert- und tausendfach. Der Gegner konzentriert seine Durchbruchsversuche auf einzelne Punkte unserer Abwehrstellung, auf be­herrschende Höhen zum Beispiel oder auf Stellen, an denen er mit geringem Widerstand rechnet. Der schonungslose Masseneinsotz von Material, besorn ders von Panzern zum weitaus größten Teil vom Typ T 34 ist das hervorstechendste Merkmal dieser sowjetischen Winteroffensive im Don-Wolga- Gebiet. Lag schon während des vergangenen Som­mers der Schwerpunkt der feindlichen Kriegfüh­rung in wesentlich höherem Maße als 1941 bei der Panzerwaffe, so übertrifft der gegenwärtige Ein­satz von Kampfwagen noch bei weitem die Massen« Aufgebote an Panzern, die während der Sommer­wochen den deutschen Vormarsch vergeblich aufzu­halten versuchten.

Als die Bolschewisten ihre Winteroffensive began­nen, war es noch Herbst, Spätherbst mit grauen, nebligen Tagen, die das uns in glühend heißen Sommertagen verhaßt gewordene Steppenland noch eintöniger und trostloser erscheinen ließen als in den Monaten zuvor. Im Verlaufe dieser Wochen nun ist es Winter geworden hier bei uns zwi­schen Don und Wolga. Winter mit sternklaren, bit­terkalten Nächten und wirbelnden Schneestürmen, die von Osten und Nordosten aus den Steppen Kasakstans über die nahe Wolga herüberbrausen. Zum zweitenmal in» diesem Krieg hat der Ostwinter sein weißes Kleid über das kampfdurchtobte weite

Erst nach Durchführung des Blitzangriffes er­schienen die ersten britischen Jäger und versuchten unseren Kampfstaffeln den Rückflug zu verlegen. Stärkere Verbände von Focke-Wulff- und Messerschmitt-Jägern, die den Begleitschutz des Kam^rfverbandes übernommen hatten, fingen die Spitfire-Schwärme jedoch sofort ab. Es kam zu schweren Kämpfen südlich von London, die

hing und Ausgestaltung von Wohnbunkern be­wundernswertes Geschick entfaltet.

Und nun ist doch manches anders gekommen als erwartet. Viele Divisionen haben neue A b -

Masse gegen Mensch unb entfesselten Dernichtungs- willen gegen ein Uebermah heldischen Ausharren4

gewühlt, eingekrollt haben, ist seither Tag für Tag und Nacht für Nacht die Wucht der Mate-

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Berlin, 21.San. (DNB.) Kurz nach 12 jjrr stieß ein in mehreren Wellen fliegender Ber­nd deutscher Kampflugzeuge von Süden her ge- :r London vor. Die feindliche Abwehr wurde 8 l i g überrascht. In 30 bis 50 Wleter 5)01)6 r den Häusern Londons warfen unsere Flieger 3-iben schweren Kalibers auf die Stadtbezirke b: stlich des großen Themse-Bogens. Die Luft- reiung erfolate erst, als die deutschen Flugzeuge cn mitten über dem Stadtgebiet waren, so datz v den «Straften noch lebhafter Der« !t r herrschte. Unter der Wucht der Bomben liefen mehrer Gebäudekomplere ein. Von den Ü bei Beginn des ?'

20 Zahre gerüstet für den Angriff auf Europa.

Ein amerikanischer Journalist über die Kriegsvorbereitungen der Sowjets Von unserer Berliner Schriftleitung.

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im vorliegenden Fall wird die Anzahl der un­ter deutsche Herrschaft gekommenen Bolschewisten viel zu niedrig angegeben ist die Tatsache sehr bemerkenswert, daß die Bolschewisten schon vor zwanzig Jahren mit den st ungen begonnen haben, um Europa zu überfallen und mit der Roten Armee die Welt zu einem gegebenen Zeitpunkt zu bolschewisieren; sie widerlegt die un­geheuerlichen Lügen der Roosevelt und Churchill und Stalin, die Sowjets hätten ganz friedlich ihren Kohl gebaut und ihre Wohlfahrt entwickelt. Den deutschen und den ihnen verbündeten Soldaten ist im Osten immer wieder der absolut tiefe Lebens­standard der von Stalin Ausgebeuteten Massen un­verständlich gewesen. Sie haben immer erneut fest- gestellt, daß die graue Masse Mensch der Muschiks als Arbeitssklaven unter den denkbar ungünstigsten Bedingungen vegetierte und es schlimmer hatte denn das Vieh. Die Weltjuden um Stalin wollten eben den Ausrottungskrieg gegen alle europäische Kultur. Deshalb wurden die Völker des Ostens ver­sklavt oder dezimiert, wenn sie sich sperrten, so daß das Schweigen des Todes über der Sowjetunion lag. Aus diesem Grunde hat Stalin Panzer und Geschütze, aber nicht das Lebensnotwendigste selbst für primitive Menschen Herstellen lassen. Daher wird auch verständlich, wenn die Bolschewistenhäupt­linge prophezeiten, die Rote Armee werde die Welt­revolution weiter treiben, und alle Andersdenkenden würden mit der «Schärfe des Schwertes geschlagen. Wir haben es einzig der intuitiven Erkenntnis des Führers zu verdanken, daß dieser Entscheidungs­kamps losgebrochen ist, bevor die gewaltige Ma­schinerie Stalins alle Kulturen und Nationen nie- derwälzte, wie sie Finnland zum Teil niedergewälzt, Bessarabien und die Bukowina und ferner die bal­tischen Staaten schon eingeftampft hatte und nun sich anschickte, den ganzen Balkan als ersten Schritt zum Siegeswege des Bolschewismus einzustampfen. Der Kampf gegen den Bolschewismus ist von jener Härte, die für den Kampf zweier entgegengesetzter Weltanschauungen bezeichnend ist. Aber er ist los- gebrochen, als Stalin noch nicht ganz so weit war, wie er gehofft hatte, und das ist nicht nur für das harr kämpfende Europa, sondern siir die Welt die Rettung vor dem Untergang.

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für die Milürneter-^etle von 22 Millimeter Breite:

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Der amerikanische Journalist ©raebner ist aus Moskau nach England zurückgekehrt und schreibt dort für dieDaily Mail" Berichte über feine Mos­kauer Erlebnisse und Beobachtungen, Die in sehr pessimistischem Ton gehalten sind. In seinem dritten und letzten Artikel vom 14. Januar aber macht ©raebner eine Angabe, die wie ein Fanal das Dunkel erhellt, das für die meisten über Stalins Blut-Paradies liegt. In der Sowjetunion so schreibt er hänge stets für einen Ausländer eine gewisse Schwere in der Lust, denn man habe ständig das Gefühl, verfolgt unb beobachtet zu werden. In jedem Augenblick erwarte man eine Haussuchung der Staatspolizei und führe im übrigen kein Tele­phongespräch, ohne immer daran zu denken, daß es abgehört werde. Die in der Sowjetunion lebenden Ausländer seien sämtlich davon überzeugt, daß selbst in Hotelzimmern und Versammlungsräumen ver­steckte Abhörapparate angebracht seien. Besuche man sich in Hotelzimmern, bann gehe bie Unterhaltung deshalb auch nur im Flüstertöne vor sich. Es sei eine feststehenbe Regel, baß nur Russen in amt­lichen Stellungen mit Auslänbem verkehrten., Pllle übrigen, so heißt es, fürchteten als Agenten ange­sehen unb verhaftet zu werben. Er, ©raebner, sei eines Nachts, nachbem er mit einer russischen Tän­zerin ben Abend verbrachte, verhaftet worben, weil er bie Stunde des Ausgehverbots überschritten hatte. Als er bann später roieber einmal versuchte, eine Verabredung mit ber Tänzerin zu treffen, habe biefe sich geweigert, überhaupt noch einmal mit ihm aus­zugehen. Zwanzig Jahre hindurch, so führt ©raebner anschließend aus, Leien vom russi­schen Volk unbeschreibliche Härten erbul- bet worben, währenb ihr Lanb sich zum Kriege r ü st e t e. In den letzten 18 Atonalen aber habe bie «Sowjetbevölkerung noch bei weitem größere Leiden ertragen müssen. Auch nicht ein einziger Russe sei verschont geblieben. Rund ein Zehntel der gesamten Bevölkerung der Sowjetunion stehe zur Zeit unter deutscher Herrschaft, und etwa jeder 17. Russe sei im Laufe dieses Krieges bereits ent» weder getötet, verwundet oder gefangen genommen worden.

Abgesehen von dem Zahlenspiel, mit dem ameri­kanische Journalisten ihrestory interessant zu machen pflegen, und das gewöhnlich nicht stimmt

(DNB.) ..., 21.Jan. (PK.) Vor Wochen beaan- nen bie Bolschewisten im Don Wolga-Ge­biet unb gleichzeitig im großenDonbogen ihre Winteroffensive. Wohlgemerkt, eine Offensive! Das heißt: Sie griffen nicht im kleinen Rahmen an, etwa mit einem Regiment unb ein paar Pan­zern, wie das im Ostfeldzug etwas alltägliches ist, sondern sie eröffneten eine grofeangelegte Operation, wie sie der Feind bisher kaum ge­wagt hat. Mit sechs ober sieben Armeen und Hun- berten von Panzern branbeten sie in ber baumlosen Weite des oben Steppenlandes auf Hunderten von Kilometer Breite gegen die deutschen Stellungen an.

Gegenüber stand ihnen eine Armee, bie den wei­ten Weg eines Schlachtensommers vom Donez bis zur Wolga marschiert war, erst in rastloser Verfol­gung zum Don, und bann in verbissenen Kämpfen, in benen bem Feind jeder Kilometer abgerungen werden mußte, durch ben großen Donbogen und über bie Landbrücke zwischen Don und Wolga. Eine Armee also, bie in ihrer Stärke zwangs­läufig nicht mehr so beschaffen sein konnte, wie sie Enbe Juni im Raum ostwärts Charkow angetreten war.

Diese Armee nahm ben Kampf auf gegen die von allen Seiten auf sie anrennenbe feinbliche Ueber- macht, gegen diese Armee brandet der Ansturm der bolschewistischen Panzerbrigaden unb Schützen- bioisionen an. Das bedeutet für die G r e n a d i e r e: unerschrocken in ben Panzerdeckungslöchern aus» halten, bie feindlichen Kamp'wagen herankom- men oder auch über sich Hinwegrollen lassen aber unten bleiben unb sich nicht rühren, und wenn bie Nerven dabei zerreißen wollen. Sind die Panzer vorbei, dann Garbe auf Garbe zwischen bie dicht­auf folgenden sowjetischen Schützen! Das bedeutet für die panzerbrechenden Waffen, die

195. Jahrgang Nr. w ^t.cye.m .du, d) anbei Sonntags imb feiertags

Beilagen

©lehener rtarmhpnblätteT Heimat imB'l b* DieScdolle

Bezugspreis:

Monatlich .. .RM.1.80 ßuftellnebübr .. -.25 auch be- Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt

Entzaubertes Amerika.

Bon Staatsrat Dr. Walther Schieber,

Chef des Rüstungslieferungsamtes im Reichsministerium für Bewaffnung und Munitiom

II.

Im ersten Weltkrieg hatten die Amerikaner die Ueberlegenheit des Fertigmaterials und der R o h ft o f f e, diesmal ist bie Rohstoffoeschaffung unb -Verteilung auch für sie ein Problem; ja, Europa ist in manchen Produktionsvoraussetzungen deutlich im Vorteil gegenüber USA. und England. An Kohle sind wir überlegen. Unsere Eisen- erzeugung ist zwar erheblich geringer, aber das Verhältnis von Stahl zu Edelstahl ist so eindeutig zu unseren Gunsten verschoben, daß damit unsere Ueberlegenheit in der Erzeugung hochwertiger Waf­fen gesichert ist. Durch bie Eroberungen unserer ja­panischen Bundesgenossen kann USA. sich im Augenblick bei Kautschuk und Gummi nur noch auf die Einfuhren aus Ceylon und im geringe­ren Umgang aus den südamerikanischen Staaten stützen. Zum ©roßanlauf ihrer synthetischen Pro­duktion, die bei uns die Bedarfsdeckung ermöglicht, wird noch lange Zeit vergehen, in der nur eine rigorose Einschränkung im Gummioerbrauch bie Er­füllung der Rüstungsbedürfnisse unserer Gegner ge­währleisten wird.

Unsere ursprüngliche Unterlegenheit in ber Be­trieb s ft offversorgung wird sich durch bie 1942 gewonnenen Delfelber unb Kohlevorkommen ftänbig verbessern, währenb unsere japanischen Bun­desgenossen die Oelerzeugung im oftasiatischen Raum trotz aller Zerstörungen im zunehmenden Maße werden auswerten können. Dabei kämpfen unsere U-Boote einen der erfolgreichsten Kämpfe gegen das Del unserer Gegner, die, nicht wie wir auf der inneren Linie, sondern über weiteste Strecken hinweg die Treibstoffoersorgung ihrer Fronten, ins­besondere in Nordafrika und England, gewährleisten müssen.

Die größte Landnahme in der Geschichte Europas und Ostasiens hat die Dreierpaktmächte in den Besitz weiter Räume gebracht, die uns schon jetzt und immer mehr nicht nur blockadefeft machen, sondern gerade für die Zukunft die Grundlagen einer weltunabhängigen Wirtschaft er­möglichen werden. Auch eine lange Kriegsdauer kann uns also nicht schrecken, da sich unsere Roh­stoffversorgung zwangsläufig mit der Zeit ver­bessern muß, wenn wir es nur verstehen, das gewonnene Land mit all seinen Rohstoffen und Schätzen uns unter Einsatz aller Kräfte, Energien und Fähigkeiten nutzbar zu machen. Daß dafür ge­sorgt wird, wissen wir alle. Die Zeit arbeitet dies­mal für uns. Die Ergebnisse ber ersten Kriegsjahre sind eben nicht nur Anfangserfolge, sondern sie schu­fen uns die Voraussetzungen für ben Endsieg.

Dabei müssen wir uns klarwerden, baß der Be­sitz von Rohstoffen allein nicht entscheiden kann. Ihr sinnvoller organischer und organisierter E i n s a tz müssen dazutommen, wenn "optimale Erfolge erzielt werden sollen. Wir haben organi­siert unb geplant unb sind diesmal nicht ahnungslos wie 1914 in den Krieg hineingestolpert und von den Ereignissen überrascht worden.

Am 50. Geburtstag unseres Reichsmarschalls konnten wir mit Stolz unb Dankbarkeit darauf Hin­weisen, wie lange vor dem Kriege unter seiner Führung im Vierjahresplan die Voraus­setzungen für den Aufbau eine blockadefesten Kriegswirtschaft nicht nur für Deutschland, sondern auch für Deutschland und Europa geschaf­fen wurden. Dazu gehört auch, daß auch im Frieden bie Verantwortlichen in der Wirtschaft zu dem Denken erzogen wurden, das alle nationalen Not­wendigkeiten über die persönlichen und Werks­interessen stellt. Schon zu Kriegsbeginn war bie staatliche Lenkung unb Planung der Wirtschaft im allgemeinen und ber Kriegswirtschaft im besonderen so weitgehend durchgeführt, daß wir heute mit­ten im schwersten Kriege unserer Rüstungs­industrie ein ungewöhnliches Ausmaß von Selbst- Verantwortung aeben konnten, die uns erst recht wieder eine Leistungssteigerung gewaltigsten Ausmaßes gebracht hat.

Nach der vom Reich gegebenen Zielsetzung erfül­len die Betriebssichrer ihre Aufgaben in großer, aber um so verantwortlicher Selbständigkeit, und mit der Freude an der eigenen Einsatzmöglichkeit wächst die Leistung und der wirtschaftliche Erfolg, die beide der Reichsverteidigung zugute kommen. Diese Eigenverantwortung hat in Deutschland auch aufgeräumt mit den Konkurrenzgeheimnissen unb mit einem oft dem Erfolg abträglichen betrieblichen Neid. In einem kameradschaftlichen und uneinge­schränkten Erfahrungsaustausch werden

Owi oerfttitUrnderei 8. toy General-Anzeiger für Oberhessen ^^»ietzen^5ch«lftratzr^9

Berlin, 21.Jan. (DNB.) Im Süden der

-stfront hält der starke Druck des Feindes ge- ; ien bie deutschen Stellungen an. In zahlreichen An- criffen versuchten die Bolschewisten weiter vorwärts u kommen. Unsere Truppen führten den Abwehr- !ampf mit großer Beweglichkeit, hielten dadurch iorke feindliche Kräfte auf unb warfen sie im ©e-

Iche Uebermocht bie schweren unb leichten Flak- □tierien in der gut aufgebauten und umsichtig qe- 'chrten Verteidigung Kernpunkte des Widerstandes. 6 ie verstärken die heldenhafte Abwehr der deutschen Siuppen, bie am 20.1. einem auf schmalen Raum T- dnzentrierten Massenangriff zu widerstehen hat- rn. Mochten bie Sowjets aber noch so viele Ne­rven an Ponzern, Geschützen, schweren Waffen, Siunbern und Schlachtfliegern zusammenraffen, und :enn auch bei unseren Solbaten Uebermübung, Saite unb Entbehrungen die Last des Kampfes ins verträgliche steigerten, so zerschellte bennoch ber rneute bolschewistische Ansturm an der Wand von (isen unb Feuer, die unsere unerschütterlichen Ampfer vor ihm aufrichteten.

3n der Abwehrschlacht im Don-:

s Aeußerster Widerstand unserer Truppen i bei Stalingrad.

Oer Webrmachtberichi.

MB. Aus dem Führerhauptquartier, . 3an. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt I könnt:

3m Süden der Ostfront fetzten die Sowjets re heftigen Angriffe fort. Sie wurden überall mit >hen Verlusten zurückgeworfen. Sie verloren am L und 20. Januar 52 Panzerkampfwagen, von «en allein eine Panzerdivision in erfolgreichem egenffoft 24 abschoß. Starke Verbände der deut- jen Luftwaffe und rumänische Kampfflieger zer- rengten in taufenden Einsätzen Truppenansamm- ngen der Sowjets und bekämpften den feindlichen Nachschub.

K Die deutschen Truppen im Raum von Stalin- prab setzten den andauernden Anstrengungen des ; Kindes, die Verteidlgungsfront einzudrückeu, wei- ||r äußersten widerstand entgegen und schlugen iuffierf vorgetragene Angriffe ab.

Im mittleren Frontabschnitt und süd- islich des Ilmensees örtliche Kämpfe, bei denen scheue Stoßtrupps erfolgreich eingesetzt waren. In anhaltenden harten Kämpfen südlich des La­b' gafees wurden 27 Panzerkampfwagen, davon [18 von einer Infanteriedivision, vernichtet.

. In der Zeit vom 11. bis 20. Januar wurden an tc Ostfront 804 Sowjet-Panzer durch kl rbände des Heeres z e r ft ü r t, erötufef oder be- psungsunfähig geschossen.

Die deutsch-italienische Panzerar­mee schlug gestern sämtliche von der 8. britischen («nee mit massierten Infanterie- und panzerkräf- ? angesehten Angriffe blutig ab. Deutsche Sturz- lonpfflugzeuge griffen in die Kämpfe mit vernich- e der Wirkung ein. Drei britische Jagdflugzeuge er rben abgeschossen.

In Tunesien wurden die in den letzten zwei Ligen gewonnenen neuen Stellungen gegen starke je^dliche Gegenangriffe gehalten, an einzelnen Sailen wurden sie gelände- und raummäßig noch vißentlich verbessert. Die Gefangenen- und Beule- til erhöht sich laufend. Die Luftwaffe unterstützte h Kampfhandlungen unserer Erdtruppe und griff mehreren Wellen einen vollbeladenen großen bilcikzug im Seegebiet von Algier an. Bisher »«den zwei Transportschiffe mit zusam- itn 18 000 BRT. versenkt und neun Frachter frerer beschädigt, drei davon gelten in Brand. Desttich Algier versenkte ein deutsches Unter. !(Doot außerdem einen Dampfer von 6000 !LT. und torpedierte einen weiteren, dessen Un- flwng nicht beobachtet werden konnte.

ein Verband schneller deutscher Kampfflugzeuge trrf gestern mittag überraschend London im Mflug an und warf Bomben schweren Kalibers h das Stadt- und Hafengebiet. Die begleitenden !c*er schossen in heftigen Luftkämpfen drei britische laibflugteuge und außerdem zehn Sperrballone ab. )t- gleichen Zeit bombardierten andere Flugzeuge Btgrere Orte im Süden der Insel. In der irhf bekämpften Kampfflugzeuge südosteng - ' ches Gebiet.

Oer Tagestustangnff auf London.

Pak unb 8,8-crn-Flak-Bebinungen vorn in der Hauptkampflinie: ungeachtet ber feindlichen- Granat- einfchläge am Geschütz bleiben, fast ohne Deckung, unb dann immer wieder bas Rohr auf bie rompiere em. . schwer gepanzerten Angreifer richten, laben, feuern,

es Angriffes ausgelassenen roieber richten, roieber laben, roieber feuern! Das F«rrballönen murien non unteren Flie- bedeutet für die , ch w e ren W ° f s e n die Artil- r 10 aboeschossen. Nach ihren Bombentnurjen ler.e. Jn^nteriegeschutze und Wer-er: Sranete ;f bas Stabtcebief östlich bas Greenroich-Palastes.auf Granate aus ben Rohren, nach Mog- das Gebiet des inneren Themje-Boaens flaoen lichkeit schon die feindliche B-reitsteNung zerschlagen kirre schnellen Kampssluqzeuae nach Süden und oder aber Sperrfeuer in da- Annaherunosaelande fanpften dort wehrwirtschaflliche Ziele. *»=5 Gegner- und die Grenadiere und Ponzenager

, zenlöcher entstauben, bann Laufgräben an

Laub gebreitet. Es ist jene Zeit gekommen, auf ben vom Feind leicht eingesehenen Stellen, schließ- die sich unsere Truppen diesmal seit Wochen bis lich der erste Unter ft anb unb heute leben ins kleinste vorbereitet hatten. Ueberall logen sie . sie genau wieder so unter der Erbe wie vor Wo- in ihren gut ausgebauten Winterstellungen, waren' cken in ihren alten Abschnitten. Genau wieder so? in den leeren Steppenräumen, in denen nur weit- Auf dieser Erbe, in deren Frostkruste sie sich ein« verloren ganz vereinzelt einige Dörfer liegen, un-cr- ter die Erde gegangen unb hatten in der Herrich-