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Die neue Wochenschau.

Schweizer Marken von der Regelung aus. Da die Kosten der einzelnen Uhrmacherbetnebe je nach Ausstattung und Umfang des Geschäfts verschieden hoch sind, ist eine Staffelung der Preise in vier Preisklassen vorgesehen. Die neue Regelung tritt mit dem 1. Juli 1943 in Kraft.

Gloria-palast:Nacht ohne Abschied".

Auf einer'kleinen, menschenleeren Insel im Norden begegnen sich ein Mann und eine Frau, verbringen ein paar Stunden zusammen und sind, ohne sich zu kennen und bei ihrem Namen zu nennen, sogleich einer großen Liebe verfallen. Schnell heraufziehendes Unwetter verhindert die Heimkehr am Abend, eine Hütte gewährt ihnen Schutz für die Nacht, am an­deren Morgen ist die Frau ohne Abschied ver­schwunden. Ein Jahr später muß der Rjttmeister Nyborg in Karin, der Frau seines neuen Regi­mentskommandeurs, des Obersten Knudson, zu sei­ner Bestürzung die unbekannte Geliebte von der Insel wiederfinden. Sein soldatisches Ehrgefühl wehrt sich nüt aller Kraft gegen Karins Versuche, ihn aufs neue zu gewinnen; er bittet um Versetzung in ein anderes Regiment. Karin, in der Ehe mit Knudson nicht glücklich, gesteht diesem ihre Liebe zu Nyborg. Der Oberst fordert Nyborg, ohne die Vorgeschichte zu kennen, und gewährt ihm einen kleinen Urlaub bis zur Rückkehr von einer Dienst­reise. Karin reist Nyborg in die Hauptstadt nach, erfährt dort durch Zufall von der grundlosen Ver­dächtigung des Geliebten und vom bevorstehenden Duell; bekennt sich, den wahren Sachverhalt auf­deckend, ihrem Gatten als die allein Schuldige und sucht dann vonihrer" Insel aus den Tod in der Brandung, indes der Oberst, von der untadeligen Haltung des jüngeren Kameraden überzeugt, seine Forderung zurückzieht. So zeichnen sich, nach dem Drehbuche von Johanna Sibelius, die Grund­linien der Handlung. Psychologisch zutreffend ist wohl das Motiv eingeführt, daß sich die Empfin­dung der Frau unbedenklicher und, wiewohl erfolg­los, inbrünstiger um den an sich möglichen Ausweg bemüht als der durch ritterliche Konvention und offiziersmäßige Erziehung gebundene und gehemmte Rittmeister. Daß nur die hier gewählte Lösung mög­lich sei, wird nicht von jedem Besucher anerkannt werden; ihre Wahl entsprang wohl eher der Scheu, untragbare Zugeständnisse an einen gewissen Publi­kumsgeschmack zu »stachen, als einer unbezwing­baren Notwendigkeit. ~

Der Regisseur Erich W a s ch n e ck hat die Fabel mit Takt und Geschmack im Stile des Kammerspiels in Szene gesetzt, behutsam, auf schwebende Stimmung und allein auf die Wirkung von innen her bedacht. Anna Dam mann war die gegebene Darstellerin für die Karin: ihr klares, sympathisches Gesicht spiegelt sparsam und ungemein ausdrucksvoll den Wechsel der Empfindungen, denen ihr Erlebnis sie überant­wortet, und sie verbindet die damenhafte Fassung, die ihrer gesellschaftlichen' Stellung hier entspricht, mit einer aus erzwungener Beherrschung über­mächtig ausbrechenden Leidenschaftlichkeit des Ge­fühls. Hans Söhnker (Nyborg) findet aus der Unbekümmertheit des vom Zwang der Uniform befreiten großen Jungen sehr sicher zu der in sich zuruckgenommenen Haltung des Mannes, der genau weiß, was er dem Offiziersrock schuldig ist, und der sich verzweifelt gegen die ihm unlösbar scheinende Verstrickung zur Wehr setzt. Den Obersten gibt Karl Ludwig Diehl als vollendeten Kavalier, knapp, kühl und äußerst gemessen in Wort und Gebärde.

Die neue Deutsche Wochenschau zeigt in einem eindrucksvollen Bildbericht den waffenstarenden Schutzwall Europas, der sich vom höchsten Norden bis zum Süden unseres Kontinents erstreckt. Zahllose Geschütze aller Kaliber richten aus mäch­tigen Betonbunkern und gut getarnten Stellungen ihre Rohre drohend gegen den Feind. So wie die Küste der norwegischen Fjorde, des Kanals und des Atlantiks durch ein tiefgegliedertes System von schwersten Verteidigungsanlagen und Kampfständen gesichert worden ist, sind nun auch an den Gestaden des Mittelmeeres in den letzten Monaten Bunker um Bunker errichtet worden. Aufklärungsflugzeuge überwachen das Küstenvorfeld, Flakartillerie schützt die Baustellen, an denen Organisation Todt und Reichsarbeitsdienst immer weiter an der Verbesse­rung und Verstärkung des gewaltigen Vefestigungs- walles arbeiten.

Zur Versorgung unserer Soldaten wird ein G e - leitzug eingesetzt. Munition wird an Bord ge­nommen.' Dann verlassen die Frachter, durch einen Zerstöreroerband gesichert, den Hafen. Wir beglei­ten ihre Fahrt durch den Kanal von Korinth. Auf See meldet der Ausguck Britenbomber! Das Feuer der Bordflak drängt sie ab., Wieder braust ein Ver­band feindlicher Flugzeuge heran. Torpedoflieger greifen an. Da stürzt einer brennend in die Tiefe, und noch einer! Das Geleit wird eingenebelt und setzt seine Fahrt fort.

Eingeleitet wird die Wochenschau mit Aufnahmen vom Staatsakt \yt den Verteidiger der Festung Demjansk, General Oraf Brockdorff-Ahle- seldt, im Berliner Zeughaus. Es folgen Bilder aus dem zweiten Wehrertüchtigungslager germanischer Jugend. Zu vormilitärischer Ausbil­dung fanden sich hier flämische, wallonische, nieder­

Aus dem kleinen Ensemble ist nur noch Otto Ge­bühr mit der Randfigur eines älteren Kameraden von Nyborg zu nennen. Die npble, großzügige Pho­tographie (Kamera: Reimar Kuntz e) sei nicht ver­gessen. (Ufa.) *

Im Vorprogramm sieht man die Wochenschau und den Bildbericht von einer Segelregatta.

Hans Thyriot.

Derdunkelungszeit:

21. Mai von 22.19 bis 4.47 Uhr.

** Grüße aus dem Felde senden durch uns die Gefreiten Heinz Brückmann (Gießen) und Paul Etzel (Gießen-Klein-Linden). Die Heimat erwidert die Grüße in herzlicher Verbundenheit.

** Kopernikus-Feier der Universi­tät. Am kommenden Montag, 24. d. M., vormittags 11 Uhr, findet in der Aula eine Kopernikus-Feier der Universität statt. Im Mittelpunkt der Veranstal­tung steht ein Gedenk-Vortrag von Professor Dr. Egon Ullrich.

** Vom Theater der Universitäts- stadt GiePen wird uns mitgeteilt: Mit dem SchauspielHerzen -im Sturm" des 66jährigen Kroaten Milan Begovic will das Gießener Theater einen Einblick in das Schaffen eines Dichters aus dem südöstlichen Teil unseres Kontinents geben. Pro­fessor Begovic, der seinen kroatischen Landsleuten

ländische, norwegische, dänische und deutsche Jungen zusammen. Wir sehen sie bei ihren sportlichen Hebungen unter der Leitung fronterfahrener Führer der Waffen---.

Auch in diesem Kriege haben sich die treuen vier­beinigen Helfer unserer Soldaten an allen Fronten bewährt. Die Wochenschau führt uns zu einer A u s- b i l Ü u n g s st a f f e l von Tragtieren für Ge­birgstruppen. Muli und die berggewohnten Hol­linger Pferde bekommen hier zum erstenmal den Tragsattel aufgelegt. Im Anfang sind sie noch recht ungebärdig; bald aber haben sie sich an die Last gewöhnt, dann geht es ins Gelände. Von Aus- marsch zu Ausmarsch werden die Schwierigkeiten steigert. Bis nach einem Jahr die Ausbildung be­endet ist und die Tiere an der Front eingesetzt wer­den können.

Bilder von der Ostfront zeigen das Vorgehen von Polizeieinheiteid gegen bolschewistische Banden, die während des Winters im rückwärtigen Gebiet Einzelfahrzeuge des Nachschubs bedrohten. In brei­ter Front wird das gefährdete Gelände durchge- tämmt. Dann geht es dn konzentrischem Angriff gegen ein Dorf, in dem sich die Zentrale der Ban­diten festgesetzt hat. Gehöft um Gehöft wird durch- jucht; die Rädelsführer werden ihrer gerechten Strafe zugeführt. *

Kosakenschwadronen haben sich zum Kampf gegen den Bolschewismus freiwillig in die Reihen der deutschen Wehrmacht eingegliedert. Nach einer Pa­rade vor dem Ritterkreuzträger General N e h ri n g geben sie Proben ihrer kühnen Reiterkunst.

Am Kuban-Brückenkopf toben immer noch schwere Kämpfe. Wir erleben in der Wochen­schau einen Angriff unserer Stuka-Geschwader auf die Stellungen der Sowjets.. L.

seit Jahren durch Uebersetzungen in seine Heimat­sprache den Zugang zu zahlreichen deutschen Klas­sikern erschlossen hat, ist mit eigenen Werken bereits über viele deutsche Bühnen gegangen. Unter der Spielleitung von Carl Maria Zeppenfeld wirken mit: Friedl Gvllrnann, Joseftne Lenzen und August Wilhelm Funke. Bühnenbild: Karl Löffler.

G. A. -Sport.

Handball der Studenten.

Universität Gießen Universität Bonn.

Am Samstagnachmittag kommt es auf dem Uni- versitätssportplatz zu einem Freundschaftsspiel beider Universitäten, lieber die Spielstarke ist bisher noch nichts bekannt geworden. Die Gießener Mannschaft konnte sich seit den letzten Spielen wesentlich ver­stärken und wird nur schwer zu schlagen sein.

Spielvereinigung 1926 Leihgestern.

Lvlelv. Leihgestern 1. Jgd. Viktoria Nidda 1. Jgd. 2:0 (0:0).

Am Sonntag trug die 1. Jugend der Spielvg. Leih­gestern das erste Spiel um die Gebietsmeisterschaft 1943 von Hessen-Nassau im Fußball aus. Gegner war der BannmeisterViktoria 1912 Nidda". Nidda stellte eine spielstarke und körperlich weit überlegene

Mannschaft. Das Spiel war von Anfang bis zum Schluß sehr schnell und stand auf hoher Stufe. Schiedsrichter Wollmann (Frankfurt a. M.) leitete das faire Spiel in korrekter Weise.

Landkreis Gießen.

* Laubach, 20. Mai. Unter dem Motto .Lustig und bunt" veranstaltete die NSG.Kraft durch Freude" im Rahmen der Wehrmachtsbetreuung für die Verwundeten im Laubacher Reserve­lazarett einen unterhaltsamen Nachmittag. Franz Jochim, Ansager, Kunstpfeifer und Parodist in einer Person sorgte dafür, daß die Lachmuskeln in Tätigkeit blieben, Roma F o st e l l und Jres d e t Ray wirbelten die Beine in den verschiedensten Charaktertänzen. Mit lustigen Chansons wartete Otti Ottmar auf. Die zünftige Equilibristik der zwei Brethons wurde mit großem Beifall auf­genommen. Für die musikalische Umrahmung und die Begleitung sorgte Martha Keßler. Die Sol­daten fuhltep sich auf das beste unterhalten.

Hochschulnachrichten.

Der em. o. Professor für deutsche Philologie in Rostock, Dr. Wolfgang Golther, begeht seinen 80. Geburtstag. Er wurde 1863 in Stuttgart ge­boren, studierte in München, wo er sich 1888 habilitierte. In München erhielt er unmittelbar den Ruf als Ordinarius nach Rostock. Seine Forschungs­arbeit erstreckte sich im besonderen auf altdeutsche und altnordische Dichtung, Richard Wagner und Bayreuth, Goethes Faust und Schiller. 19$8 verlieh der Führer dem Gelehrten die Goethe-Medaille. Dieser Tage feiert der ordentliche Professor der deut­schen Literatur an der Universität Zürich, Emil Ermatinger, seinen 70. Geburtstag. 1873 in Schaffhausen geboren, wirkte er nach dem Studium in Zürich und Berlin, sei 1907 am Gymnasium zu Winterthur. 1909 wurde er nach Zürich berufen. Weit bekannt ist seine Gesamtausgabe der Werke Gottfried Kellers. Außerdem feien hervorgehoben: Das dichterische Kunstwerk",Die deutsche Lyrik seit Herder",Grimmelshausens Simplizius Simpli- zissimus",Barock und Rokoko in der deutschen Dichtung",Krisen und Probleme der neueren deut­schen Dichtung". Als Goethe-Forscher ist er durch Studien zumWestöstlichen Divan", sowie zu den Maximen und Reflexionen" hervorgetreten. Der o. Professor an der Universität Berlin Dr. H. Fink erhielt einen Ruf an die TH. München als Nach­folger des em. Ordinarius für Gärungsphysiologie, Prof. Dr. S), Schnegg. Fink wurde 1901 in Augs­burg geboren und ftiünerte in München und Stock­holm. Er promovierte 1925 in München, habili­tierte sich ebenda 1929 und wurde 1934 als o. Pro­fessor an die Landwirtschaftliche Hochschule Berlin berufen. Der Honorarvrofessor für Bergrecht und Arbeitsrecht an der TH. Breslau Ernst Piehler feiert seinen 70. Geburtstag. Er lyurde 1873 in Dillenburg geboren, studierte in Berlin, Breslau, Tübingen und Heidelberg und wurde 1928 zum Honorarprofessor ernannt.

Hauptschriflleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Hange. Stellvertreter öe8 HauptschllftletterS: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für das Feuilleton: Dr. Hans Tbvrtot; für Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft uno Sport: Ernst Blumschein.

Druck und Verlag: Brühlsche Universttätsdruckerei R. Lange K.G.

BerlagSleiter: Dr.-Ing. Erich Hamann, z. fi Wehrmacht

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Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme am Heimgange meines lieben Lebenskameraden sage ich hiermit allen meinen herzlichsten Dank. In tiefer Trauer: Minna Tippel, geb. Wenzel. Gießen (Steinstr. 5$), den 21. Mai 1948. [03341

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Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, unseren gutefi, unvergeßlichen Vater und Großvater

Herrn Heinrich Büchner, Pfarrer i. R.

heute früh im 76. Lebensjahr plötzlich und un­erwartet zu sich zu nehmen.

Die trauernden Hinterbliebenen:

Oberstabsarzt d. R. Dr. Paul Vom Dahl und Frau Emmy, geb. Büchner

Direktor Hans Hoffmann u. Frau Hanne, geb. Büchner Adolf Bausch und Frau Hedwig, geb. Büchner Dipl.-lng. Max Geißler und Frau Adi, geb. Büchner und 9 Enkelkinder.

Großbodungen (Kr. Worbis), Mühlheim a. M., Würzburg (Arndstr. 13), Dortmund (Otto- Senft-Str. 163), den 19. Mai 1943.

Die Beisetzung findet Samstag, 22. Mai, 11 Uhr vorm., auf dem Neuen Friedhof in Gießen statt.

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Aufruf zur Anzeige über die Beschäftigung hauswirtschaftlicher Kräfte.

Auf Grund der 7. Durchführungsverordnung zur Verordnung über die Beschränkung des Arbeitsplatzwechsels vom 23. Februar 1943 RGBl. I Seite 114 werden zunächst

1. Haushaltungen, in denen die Hausfrau meldepflichtig ist gemäß der Verordnung über die Meldung von Männern und Frauen für Aufgaben der Reichsverteidigung vom 27.1.1943 (vom vollen­deten 17. bis zum vollendeten 45. Lebensjahr)

2. frauenlose Haushaltungen

aufgerufen, sämtliche am 10. Mai 1943 beschäftigten hauswirtschaftlichen Kräfte bis spätestens 30. Mai 1943 dem unterzeichneten Arbeitsamt oder der für den Wohnsitz zuständigen Nebenstelle des Arbeitsamts anzuzeigen.

Als hauswirtschaflliche Kräfte sind anzusehen und aufzuführen alle mindestens 12 Stunden wöchentlich mit hauswirtschafüichen Arbeiten beschäftigten Kräfte bzw. Lehrlinge, z. B. auch TageSmädchen, HalbtagS- mädchen, Stundenfrauen, Pflichtjahrmädchen, hauswirtschaflliche Lehr­linge, ländliche Hausarbeitslehrlinge, Haustöchter, Köchinnen, Haus­hälterinnen, Hauswirtschaftsleiterinnen, pflegerische, erzieherische und andere im Haushalt mithelfende Arbeitskräfte, Kinderpflezerinnen, Kin­dergärtnerinnen, Diener, Chauffeure, Portiers und Portierftauen, Gärt­ner usw. Nicht anzeigepflichtig sind in der Landwirtschaft eingesetzte Gesindekräfte. Dagegen ist für hauswirtschaflliche Kräfte, die in groß- bäuellichen und Gutshaushaltungen beschäftigt werden, die Anzeige zu erstatten.

Anzeigenvordrucke sind im Arbeitsamt oder bei den Nebenstellen des Arbeitsamts erhälllich. Dort wird gleichzeitig Auskunft darüber erteilt, ob Meldepflicht volliegt. Fernmündliche Auskunft kann nicht gegeben werden.

Die Anzeigen sind pünküich und llchtig ausgefüllt abzuliefern. Dos Arbeitsamt wird den Eingang bestätigen; die Bestätigung ist sorgfältig aufzuheben, da nachgeprüft wird, ob der Pflicht zur Anzeige nachge­kommen ist und die gemachten Angaben zutreffend sind. Das Arbeitsamt wird die Verhältnisse des einzelnen Haushaltes überprüfen und dabei davon auSgehen, daß gegenwärtig die Beschäftigung hauSwirtschafllicheC Hilfskräfte nur dann gerechtfertigt ist, wenn die Hausftau die Fürsorge« pflichten gegenüber ihrer Familie bei zeitgemäßer HauShaltsfühmng allein nicht erfüllen kann. Etwa abzuziehende Arbeitskräfte werden wr Stellen dringenderen Bedarfs wieder eingesetzt.

Einstellungen und Enllassungen hauswtrtschafllicher Kräfte ohne Zu­stimmung des Arbeitsamts verstoßen gegen die 7. Durchführungsver­ordnung zur Verordnung über die Beschränkung des Arbeitsplatzwechsel« und müssen auch in den noch nicht aufgerufenen Haushaltungen unter­bleiben.

Der Aufruf weiterer Gruppen von .Haushaltungen zur Anzeige der bei ihnen beschäfttgten hauswirtschafüichen Kräfte wird zu einem spä-

es Zimmer ist am wärmegünstigsten"?

Dos müssen wir bald feststellen! Wir wollen in Ruhe den Haupt-Aufenthaltsraum der Familie für den kommenden Winter so einrichten, daß wir es warm haben und doch Heizung sparen. Dafür gibt es zwei ganz einfache Regeln: Wenn möglich, ein nach Süden liegendes Zimmer mit wenig Fenstern wählen und auf seineUmgebung" achten! Neben, über und unter dem Zimmer sollen möglichst keine ungeheizten Räume liegenI Deshalb versuchen wir uns auch freundschaftlich mit den anderen Mietern über eine einheit­liche Wahl in allen übereinanderliegenden Wohnungen zu einigen. Jeder hat davon den gleichen Nutzen: eine Feue­rungsersparnis bis zu 50e/e! Ist das nicht eine feine Sache für unsund ein herrlicher Nasenstüber fürKohlenklau" dazu ? I Ner jetzt sich etwas Mühe macht, im Winter über diesen 0$ lacht!

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