Ausgabe 
21.5.1943
 
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9 Xreitag, 21. Matmr

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Schwere NWeugverluste der Amerikaner

Orke im norddeutschen Küstengebiet. Es entstanden Verluste unter der Bevölkerung und zum Teil erhebliche Gebäudeschäden, besonders in Flensburg. Durch Iäger und Marineflak nnir- den vierzehn viermotorige Bomben­flugzeuge abgescho ssen. Fünf britische Flug­zeuge überflogen in der letzten Nacht das nördliche Reichsgebiet.

Die Luftwaffe bombardierte in der Nacht zum 20. Blai erneut militärische Einzelziele in Lon­don und an der b r i l i s ch e n K a n a l k ü st e. Lin Flugzeug wird vermißt.

In her Zeit vom 11. bis 20. Mai schossen leichte deutsche Seestreitkräfte dreizehn feindliche Flug­zeuge ab.

Der WeKrmachtbericht.

DNB. Aus dem Führerhauptquarkier, 20. Mai. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

An der Ostfront verlief der gestrige Tag im allgemeinen ohne besondere Ereignisse.

In den Küstengebieten Siziliens und Sar­diniens vernichtete die Luftwaffe zusammen mit italienischen Jägern vierzehn feindliche Flugzeuge. Deutsche Kampfflugzeuge griffen in der vergangenen Nacht Oran an. Durch Bomben­treffer in den Hafenanlagen entstanden große Brände.

Jn den Mittagsstunden des gestrigen Tages war­en ASA.-Bornber aus großer Höhe Bomben auf

Hm der Welt einen ehrenvollen Frieden zu sichern, ist es notwendig, daß die beiden Pro­bleme bef politischen Freiheit und der wirt­schaftlichen Freiheit zu gleicher Zeit auf inter­nationalem Gebiet gelöst werden. Line gerechte Verteilung der Hilfsquellen der Welt ist un- löslich verbunden mit der freien Entwicklung und der Zusammenarbeit der Völker.

Italien, das im Laufe von 30 Jahren sein Volk von 29 auf 45 Millionen hat anwachsen sehen, und im entsprechenden Verhältnis seine nationalen Not- Wendigkeiten, hat von dem Augenblick, an dem seine Einheit erreicht wurde, niemals über eines der Pro­duktionsmittel verfügen können, die es brauchte, um in wirklicher Unabhängigkeit mit anderen Völkern Slsammenarbeiten zu können, die solche Mittel im eberfluß hatten. Diese Lebensnotwendigkeit unse­res Volkes hat beständig die italienische Politik von Cavour bis Mussolini beseelt.

Niemand kann leugnen, daß der Duce gewiß alle Mittel angewandt hat, bevor er an den Krieg appellierte, um das italienische Problem im Rah­men einer wohlverstandenen und breiten Zusammen­arbeit zu lösen. Die Ziele Italiens waren und sind die Freiheit seiner Arbeit, und die Freiheit a.uf dem Meere, das Ita­lien umgibt. Das ist das Ziel, das die Italiener dazu trieb,'auf der Krim zu kämpfen, sich im Roten Meer zu installieren, für Tunis zu leiden und Li­byen zu erobern. Die Feststellung des Duce, daß das Mittelmeer für andere Völker eine Verbin- bungsstraße ist, für uns aber das Leben bedeu­tet, ist bestätigt worden durch den 35 Monate dauern­den heldenhaften Kampf, den unsere Soldaten in Afrika geführt haben, jenseits jenes Meres, welches die Lebensbedingung unseres Volkes ist und dessen wirkliche Freiheit wir immer noch nicht besitzen.

Das Gesetz von der Notwendigkeit zu leben, hat uns zum Kampf gezwungen und legt uns jetzt die Notwendigkeit auf, Widerstand gegen einen iyeinb zu leisten, der unsere zukünftige Bestimmung 'm Zusammenhang mit einer wirtschaftlichen Skla­verei und einer politischen Unterjochung sieht, der im Innern nur ein hinterhältiger Defaitismus Folge Wen könnte. Dieses Schicksal will Ita­lien nicht auf s i ch nehmen. Es ist nicht ge­dehnt, auf seine Ehre, den einzig wirklichen Besitz der armen Völker zu verzichten:

Italien hat sich niemals verkauft oder ver­schachert und von Novara bis zur Piave hat es immer einen König und ein Heer gehabt, um sie zu verteidigen.

Angesichts der terroristischen Methoden inf e r er Gegner, die eine bedingungslose ilebergabe zu erroarten scheinen, wie sie irgendeiner rebellischen Völkerschaft auferlegt werden könnte, be- lvnen wir, was unser Volk gelitten hat, um Na- Ü o n z u werden, und was es für die anderen, schaffen gewußt hat. Europa steht heute aufrecht

B e r I i n, 20. Mai. (DNB.) Während der Kämpfe in Tunesien hat der französische Generalresident Admiral E st e v a in korrekter und loyaler Weise mit den Achsenmächten zusammengearbeitet. Aus diesem Grunde hat der Reichsaußenminister von Ribbentrop an Admiral Esteva ein Schreiben gerichtet, in dem er den Beitrag des Admirals an der Verteidigung des tunesischen Raumes gegen die englisch-amerikanischen Eindringlinge und die ab­trünnigen französischen Generale hervorhebt. Durch die Mitwirkung Admiral Estevas bei der Aufstellung des französischen Freiwilligenverbandes, des franzö- ischen Arbeitsdienstes und durch den Einsatz des ranzösischen Verwaltungsapparates in Tunesien hat der Admiral das reibungslose Zusammen­wirken der verschiedenen Bevölkerungsteile in Tunesien mit den deutschen und italienischen Ver­bänden ermöglicht und damit die Kriegführung der Achsenmächte erleichtert. Der Reichsaußenminister spricht daher am Schluß seines Briefes Admiral Esteva den Dank und die Anerkennung der Reichsregierung aus.

Admiral E st e v a hat isi einem Schreiben dem Reichsaußenminister von Ribbentrop geant­wortet und seinen Dank zum Ausdruck gebracht.

Admiral Esteva hat ferner an den französischen Stabschef Marschall Pötain und an den franzö­sischen Regierungschef Laval Briefe gerichtet, in denen er seine Loyalität und seine Treue zur Politik des Marschalls und der Regierung Laval er­neut bekräftigt.

Handschreiben pstainS an Admiral Esteva.

Paris, 20. Mai. (Europapreß.) Marschall Pe- t a i n hat ein Handschreiben an den nach Frankreich zurückgekehrten Generalresidenten von Tunesien, Admiral Esteva, gerichtet, in dem er dessen patriotische Haltung hervorhob. In dem Schreiben heißt es, daß Admiral Esteva dem ganzen franzö-

das härteste Blutregime von eigenen Landsleuten, an deren Spitze der Verrätergeneral Giraud steht, ausgeübt wird. Von demokratischer Freiheit, Recht und Wohlfahrt ist in den von den Anglo-Ameri­kanern besetzten nordfranzösischen Gebieten keine Rede mehr. Besatzungsmächte, Juden und Bolsche­wisten sind hier Verbündete im blutigen Kampf gegen die Freiheit der Bevölkerung des sranzösisch- nordafrrtanischen Gebietes. Was dem Terror dieses jüdischen Dreigespanns entgeht, wird durch die Hun­gerpeitsche der jüdischen Ausbeuter zugrunde ge­richtet.

Fm Mittelmeer versenkt.

Rom, 20. Mai. (DNB.) Der italienische Wehr­machtbericht vom Donnerstag meldet il a.:

Unsere Flugzeuge setzten mit Erfolg den A n ff griff gegen den längs der algerischen Küste fahrenden G e l e i t z u g fort. Zwei mittelgroße Dampfer, die Torpedotreffer erhielten, sind als utttergegangen anzusehen, während ein dritter 10 000-BRT.-Dampfer schwer beschädigt wurde.

Die Häfen von S f a x, Dran und Dschi« dschelli wurden von Kampfflugzeugen der Achse wirkungsvoll angegriffen.

Angriffe feindlicher Verbände guf T r a p a n i und in der Landschaft Campidano (Cagliari) forder­ten einige Opfer und verursachten leichte Schäden. Die Feindverbände, die von italienischen und deut­schen Jägern zum Kampf gestellt wurden, verloren insgesamt 13 Flugzeuge. Ferner wurde ein vier­motoriges Flugzeug über Sizilien von Flakbatterien abgeschossen.

EnglischeRitterlichkeit^.

Rom, 20. Mai. (Europapreß.)Ich habe die Engländer kennengelernt. Auf der Galeere sah ich, wie sie das Brot denen verweigerten, die ihren König liebten. Ich sah, wie die umgebracht wurden, die den Duce anriefen." Diese Worte ent­hielt der Brief des Leutnants Gianni Erichiello, den dieser an den Federale von Bari gerichtet hat, und der am Donnerstag veröffentlicht wird. Der Leut­nant ist bei dem letzten Gefangenenaustausch aus Indien heimgekehrt. Jn seinem Brief trägt er dem Federale auf, dem Duce auszurichten, daß der Zurückkehrende viel zu rächen hat und daß er den Kampf bis zum Sieg verlangt.

Auf Befehl des Oberbefehlshabers des britischen Zeschwaders im östlichen Mittelmeer weigern ich die Engländer, wie aus Tanger berich­tet wird, die in Alexandrien internierten fran­zösischen Seeleute mit Lebensmitteln zu versorgen. Der Befehl sei erlassen worden im Hinblick auf die Haltung der französischen Offi­ziere und Seeleute des Geschwaders Godefroy. In den letzten Tagen hätten die britischen Behörden ein letztes Mal versucht, die Franzosen zum A b - fall zu bewegen, aber alle hätten den Verrqt an Marschall Pstain abgelehnj.

Loyale Zusammenarbeit mit -er Achse

Dank des Reichsaußenministers.

fischen Volk als Beispiel eines guten Soldaten und eines wahrhaften Patrioten dienen könne.

Freiheit" in Tunesien.

Nach den Versicherungen der Anglo-Amerikaner und nach ihren Abmachungen mit den Verrätern Darlan, Giraud und Genossen wollten sie als Freunde und Befreier Französisch-Nord- afrrka besetzen. Tunesien erlebt jetzt feit acht Tagen diese anglo-amerikanischeFreiheit". Was sich in diesen paar Tagen in Städten und Dörfern der tunesischen Bevölkerung an Besatzungsterror und Willkür, Verfolgungen, Deportierungen und Hin­richtungen ereignete, hat auch den Gutgläubigen die Augen über dieFreiheit" geöffnet, die ihnen von denchristlichen Soldaten" Roosevelts und Chur­chills gebracht worden ist. Tunesien gleicht heute einem riesigen Konzentrattonslager, dessen Insassen vogelfrei sind und weder eine persönliche Freiheit noch ein Anrecht auf ihr Eigentum haben. Es wiederholt sich in Tunesien das, was in den Mo­naten vorher bereits die Bevölkerung Französisch- Marokkos und Algeriens und in den Jahren vorher alle die Menschen und Völker kennengelernt haben, die mit der anglo-amerikanischenFreiheit" beglückt wurden. Wir brauchen nur an die bis zur offenen Revolte der Bevölkerung gegen die Eindringlinge gediehenen Spannungen 'zu erinnern, die sich täglich in neuen Abwehraktionen der Einheimischen in Irak und in Iran äußern. Angesichts der Verhältnisse in Französisch-Nordafrika und Tunesien ist vor kur­zem das Schlagwort geprägt worden:Afrika den Juden." Die Einheimischen sind restlos recht- und wehrlos geworden. Sie untergeben der Gewalt der Besatzungsmächte und der Willkür der Juden, die wie die Ratten aus ihren Schlupfwinkeln hervorge- krochen und mit den Besatzungstruppen eingewan­dert sind. Besonders niederdrückend für die Bevölke­rung FranMIch-Nordalrikas ist die Tatsache, daß

Ber Staatssekretär d°s Auswarttaen B a st » anlni gab am Mittwoch vor . Ausschuß des Senats einen umfassenden Be- ncht über das Budget des Außenministeriums.

Der Staatssekretär verwies eingangs darauf, daß $ierS?r ^e.r neuesten politischen und diplo­matischen Tätigkeit Italiens sich nur auf die kurze 3eit von drei Monaten bezieht, die seit der Be- rusung des Staatssekretärs vergangen sind. Jn die- sen Zeitablauf fiel der Besuch des Reichsaußen- v o n Ribbentrop in Rom, der, so erhärte Basti omni, die Prüfung der gemeinsamen Fragen im Geiste der vollkommenen Zu­sammenarbeit und der aufrichtigen Kamera d s ch a ft, die die Beziehungen zwischen den beiden Achsenmächten beseelt, erlaubt hat

Bastianini erwähnte auch den ungarischen Besuch in Rom und die Verleihung des Groß- Wsoom Militärorden von Savoyen an Mar- schall Antonescu. Der Staatssekretär bezeich­nete vie ständige Fühlungnahme mit den Verbün- veten als Kundgebungen, welche die Solidari- £?/. öes Deutens und des Handelns be­stätigen, die Statten mit allen seinen Verbündeten verbindet, die unter dem Zeichen des Dreierpaktes den gemeinsamen Krieg zur Verteidigung gemein- jamer Ideale gegen die gemeinsamen Feinde führen.

BasttaniNi erinnerte vor allem an die bedeutungs­vollen Begegnungen zwischen dem Führer und dem Duce und erklärte, daß

Italien und Deukfchland bei der Gestalkung der zukünftigen Weltordnung nicht die Unter­drückung der Völker anfkreben, sondern ihre freie Entwicklung und ihre Sicherheit durch die Zu­sammenarbeit aller herbeiführen würden.

Italien hat, so führte Bastianini aus, als erstes Land seine Stimme in Europa erhoben gegen die terri­torialen Ungerechtigkeiten und gegen das Regime des Zwangs und der Unterdrückung, das durch die pazifistische Ideologie von Genf nur schlecht getarnt wurde. Der Duce hat in dieser Ungerechtigkeit be- reits damals den schicksalhaften Keim des jetzigen Konflikts herausgefunden und aufgezeigt.

Bastianini wandte sich dann gegen die Unter­drück u n g s p o li t i k der angelsächsischen Mächte, deren kompromißlose Besiegung die Vor­aussetzung für eine gerechte Neuordnung Europas darstellt. Er sagte: Die angelsächsischen Mächte, die heute'gegen Europa Krieg führen, haben seit 1919 eine richtiggehende Politik deswirtschaftlichen An­griffs" verfolgt unb dabei in steigendem Maße den Protektionismus verschärft, die Auswanderung be­hindert, Zollschranken aufgerichtet und imperiale Präferenzsysteme erfunden. Danach ist ein Zu - stand der Anarchie entstanden, der die ganze Welt an den Abgrund des wirtschaftlichen Zusam­menbruchs gebracht und die Voraussetzungen für einen neuen Weltkrieg geschaffen hat.

gegenüber den Angriffen zweier Mächte, die sich als Vorkämpfer des Rechtes und der Freiheit prokla­mieren und die sich mit dem Bolschewismus in der verrückten Hoffnung verbündet haben, daß dieser nur ihren eigenen Zielen dienen würde und nicht Öentfeinigen, während doch der heutige So­wjetimperialismus feinen Marsch auf den alten Wegen des slawischen Imperia­lismus auf genommen hat zu jenen Meeren, die die Angelsachsen den Mittelmeervölkern verweigern, indem sie,, wie kürzlich in dem Fall Polen, eben jene Garantien und Verpflichtungen mit Füßen tre­ten, die die Angelsachsen zur Grundlage und Recht­fertigung ihres Krieges gemacht haben.

Vor der gemeinsamen Aktion dieser drei heteroge­nen Mächte, Amerika, England und Sowjetrußland, außereuropäischer Völker, die uns iede materielle Widerstandsfähigkeit und sogar unsere nationalen Energien, unseren Stolz als Europäer rauben wol­len, muß Europa sich allein verteidigen und in sich selbst die Energien für den Widerstand finden und das bleiben, was es bis jetzt nach den Worten des Duce gewesen ist:Der Führer und das Licht für alle Völker."

Sn diesem Rahmen der festen Entschlossenheit und der aufrichtigen europäischen Zusammenarbeit hat im vergangenen Monat die Begegnung mit L a v a l stattgefunden.

Die von Deutschland und Italien auf der Grundlage der europäischen Ordnung getroffe­nen Prinzipien find auch die Grundlage der italienisch-französischen Beziehungen. Es bestehl kein Wunsch, Frankreich zu zerstören oder zu demütigen, sondern vielmehr das Verständnis für seine Lebensnotwendigkeiten.

Aber, um an dem europäischen Aufbauwerk teil­nehmen zu können, muß Frankreich verstehen, daß es Opfer bringen muß, unb nicht nur an der Produktion und den Kriegsanstren­gungen Oer Achse teilnehmen muß, sondern auch an der Regelung der Fragen, die noch mit seinen Besiegern offenstehen. Dies ist die wesenlliche Bedingung, daß die italienisch-französischen Beziehun­gen innerhalb eines Regimes von wechselseitigem Verständnis Platz finden in der g r ö ß e r e n euro­päischen Zusammenarbeit.

Bevor er seine Ausführungen schloß, richtete Ba­stianini seinen Gruß an die italienische Wehrmacht, die in ihrem stolzen Kampf noch einmal in Afrika

Jüdische Machipolitik.

Von Pros. Dr.KlarisWilh.Rath, Göttingen.

Die Preisgabe des englischen Führungsanspruchs irt Europa, die durch die vollständige Kapitulation vor Moskau vollzogen ist, wird dem unverständlich blei-

den, der sich nicht ganz klare Rechenschaft von der Rolle des Judentums zu geben vermag.

1 Die Wirtschaft hat für das Judentum in der Ent­wicklung der letzten Jahrhunderte eine zweifache Be­deutung gehabt: einmal war sie das Betätigungs­feld, das das Judentum weithin in feine Gewalt brachte, sodann aber gaben die damit gewonnenen Mittel selbst wieder die Grundlage für die Aus­dehnung des jüdischen Einstusses auf Kultur und Politik. Der wirtschaftliche Erfolg, und fei er selbst so groß wie er im Falle Englands war, war somit alles andere als ein bloßer Selbstzweck für das Judentum; er war gleichsam die strategische Aus­gangsstellung, von der aus die sonst unerreichbaren Gebiete europäischer Kultur und Politik angegriffen werden konnten. Ein Blick auf einige Tatsachen be­stätigt dies: der mit reichlichen Mitteln versehend jüdische Darlehnsgeber gelangte als Jude zu Ein­fluß und Macht; erst ein reichgewordenes Juden­tum konnte -mit Erfolg die Emanzipation und damit die Gleichstellung mit dem europäischen Bürgertum erlangen; den Spitzen dieses reichgewordenen bür­gerlichen Judentums erschloß sich erst der Adel, als die Hochfinanz Einfluß aüf die Politik erlangte. Ebenso ermöglichten es auch erst die reichlichen Mittel der gesamten Judenschaft, daß sich Mische Maler, Schriftsteller, Schauspieler, Regisseure durch­setzen konnten.

Zu welchem Endzweck dieser Einfluß bann auch immer dienen sollte, wie sehr er, was wir gewiß nicht übersehen wollen, seinerseits wieder den wirt­schaftlichen Erfolg sicherte, es bleibt Tatbestand, daß das Judentum feine wirtschaftliche Stellung in wirksamster Weise für feine eigentlichen Herrschafts- ansprüche einsetzte. Dies gilt selbst dort, wo es in neuester Zeit auf einem ganz anderen Weg, dem über die Bolschewisierung, die Wirtschaft schein­bar vernichtet. Denn in der Vernichtung des.Reich­tums der anderen bereichert sich das Judentum und treibt die Scharen der Ausgc.aubten gegen die Reste der noch bestehenden bürgerlichen Welt. Bol­schewisierung bedeutet darum nicht etwa Ende, sondern Gipfel st ellung jüdischer Macht­politik.

Schon aus diesem kurzen Ueberblick wird ersicht­lich, daß wir uns bei Betrachtung des Juden­tums in der Wirtschaft den Blick auf das Wesent­liche versperren würden, wenn wir bei der Wirt­schaft stehen blieben. Es kommt dem Juden darauf an, feine Welt durchzusetzen. Dies muß auch bei einer Beträchtung der Wirtschaft selbst be­achtet werden. Es ging und geht, wenn wir den jüdischen Einfluß auf die europäische Wirtschaft verstehen wollen, auch hier um mehr als um die einzelnen geschäftlichen Erfolge des Judentums, fein Eindringen in einzelne Unternehmungen und die Beherrfchüng einer Anzahl von Wirtschaftszweigen. Mit seinem Eindringen in die Wirtschaft der euro-

schen Volkes gemacht. Er hat dabei die Ziele der Feindmächte in Veraleich aeftellt

Achsenmächte. Die Anglo-Amerikaner mit ihren nach der Weltherrschaft strebenden jüdischen Hinter­männern haben die Freiheit und Selbständiakeit der kleinen Staaten verkündet, um diese Volker nach und nach zu zerschlagen oder sie zu ihren Wchfenträgern und Blutspendern zu machen. Ganz anders sieht es in Europa aus, wo die Völker in freiwilligem Anschluß an die Achsenmächte freudig und zu ihrem Besten an der künftigen Weltordnung Mitarbeiten. Bastianini hat als Vorbedingung und Grundlage dieser neuen Weltordnung angeführt: Keine Unterdrückung der kleinen Staaten durch die Großmächte, keine Auslöschung oder Einschränkung der Individualität der kleinen Staaten, sondern viel­mehr Sicherstellung der freien Entfaltung aller Nationen und ihrer freudigen Zusammenarbeit.

Damit hat Bastianini noch einmal die Kriegsziele der Achsenmächte, wie sie zwischen Führer und Duce m Uebereinffimmung mit ihrem japanischen Verbündeten aufgestellt wurden, herausgestellt. Für Italien ergibt sich die Sicherstellung eines Lebens­raums, der feiner Bevölkerungszahl, feinem Le­bensbedürfnis und feiner geographischen Lage ent­spricht. Es verlangt und kämpft für die Freiheit feiner Arbeit und für die Freiheit des Mittelmeers, das für andere ein Weg, für Italien aber das Leben ist. p0

Kompromißlose Besiegung des Keindes

Oie Voraussetzung für eine gerechte Neuordnung Europas.

den Ruhm der italienischen Fahnen hochgehalten hat.

Der Senat folgte mit größtem Interesse den Aus­führungen des Staatssekretärs, die mit warmem Beifall aufgenommen wurden.

Dolmetsch seines Volkes.

Von unserer Berliner Schriftleitung.

Nach dem Abschluß des Feldzuges in Tunesien glaubte die Feindclique, den Kampfwillen des italienischen Volkes genügend erschüttert zu haben, um es durch systematisch geführte verbrecherische Terrorangriffe zur Luft niederschmettern zu können. Der italienische Staatssekretär im Außenministeriusti Bastianini hat diese Hoffnungen der jüdi­schen Handlanger Roosevelts und Churchills unzwei­deutig zerstört. Sh feiner Rede hat er einen Neber- blick über die Gesamtlage des Krieges gegeben, wie sie sich für Starten darstellt.

Mit seinen Worten hat sich Bastianini zum Dol­metsch des Willens und des Glaubens des italieni-