Ausgabe 
21.4.1943
 
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Bei der BflanAumme beträgt diese ru^nd V2 Million

ihrer

In

** Grüße an di e Heimat. Aus einem La­zarett in München, wohin er von der Afrikafront

Die neuen Levensmittelkarten.

Käse-Sonderzuteilung. Statt Schlachtfett wieder Sutter,

transportiert wurde, übermittelt der Unteroffizier WM Goffelmeyer aus Gießen durch uns der Heimat beste Grüße. Ferner haben wir. Grüße an die Heimat aus dem Westen zu bestellen von den Arbeitsmänneri< Karl Jung aus Staufenberg, Zcheo Kreiling aus Mainzlar, Karl Schmidt aus .Annerod, Karl Simon und Heini Seipp aus Hattenrod, Erwin Pfeiffer aus Ettingshau­sen und Karl Schneider aus Erbenhausen. Die Heimat erwidert die Grütze mit gleicher Herzlichkeit und allen guten Wünschen für ihre treuen Söhne.

Der Umsatz liegt nahe an der Zwanzigmillionen. Grenze. Die Spareinlagen haben sich um rund 330 000 RM. erhöht, besonders stark ist hier der Zugang der Kleinsparer. Auch die Einlagen in lau­fender ' Rechnung sind infolge neuer Konten um 120 000 RM. angestiegen. Die Bankguthaben sind um 140 000 RM. höher, der Wertpapierbestand hat

erhältlich sind, haben ihre Giftigkeit verloren und bedürfen keiner besonderen Dorbehandlung.

Gießener Schlachtviehmarkt.

Auf dem gestrigen Gießener Schlachtviehmarkt (Schlachtviehverteilungsmarkt) in der Viehversteige­rungshalle Rhein-Main kosteten: Ochsen 46 Rpf., Bullen 26 bis 50, Kühe 20 bis 44, Färsen 24 bis 50, Kälber 35 bis 57, Schafe 30 bis 48 Rpf. je 1/2 kg Lebendgewicht. Für Schweine wurden je kg Lebendgewicht folgende Preise erzielt: Klasse a (150 kg und ckchr) 1,45 RM., bl (135 bis 149,5 kg) 1,43, b2 (120 bis 134,5 kg) 1,41, c (WO bis 119,5 lig) 1,37, d (80 bis 99,5 kg) 1,31, e bis f (unter 80 kg) 1,25, gl (feste Specksauen) 1,45, i (Altschneider) 1,41, g2 (andere Sauen) 1,31, h (Eber) 1,31 RM. Marktv.erlauf: alles zugeteilt.

Gießener Wochen Marktpreise.

* G i e ß e n, 21. April. Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: Kartoffeln, 5 kg 56 Rpf., gelbe Rüben, 1/a kg 15, rote Rüben 12, Spinat 15 bis 20-, Unterkohlrabi 8, Meerrettich 50 bis 80, Oberkohlrabi 15, Feldsalat, V10 10, Lauch, das Strick 5 bis 10, Blumenkohl 61 Rpf.

Verdunkelungszeil:

21. April von Ä.29 bis 5.42 Uhr.

verändert. In der F e t t v e r t e i l u n g tritt da­durch eine Aenderung ein, daß die über 14 Jahre alten Versorgungsberechtigten an Stelle von 125 g 'Schlachtfetten die gleiche Menge Butter erhalten. Der Normalverbraucher erhält also wieder 500 g Butter, außerdem 200 g Margarine und 100 g Speiseöl. Die Gesamtfettration bleibt für alle -Der­brauchergruppen unverändert. Die Inhaber der Reichsfettkorten und die in Gemeinschaftsverpfle­gung Befindlichen erhalten eine Sonderzuteilung von 125 g Käse. Sie ist in die Bestellscheinregelung einbezogen. Reisflocken werden auf die öt-Ab- schnitte der Nährmittelkarten künftig nicht mehr abgegeben. Die Bestellscheine für die neue Karten­periode sind in der Woche vom 26. April bis 1. Mai bei den Verteilern abzugeben.

Oie Sonderzuteilungen für werdende und stillende Mütter.

Der Reichsernährungsmrnister hat die Bestim­mungen über Sonderzuteilungen für werdende und stillende Mütter sowie Wöchnerinnen neu zusam­men gefaßt. Die für den Bezug der Zulagen erfor­derlichen Bescheinigungen können den werdenden

diesen Tagen werden die Lebensmittelkarten für die 49. Zuteilungsperiode vom 3.. bis 30. Mai verteilt. Die Rationen bleiben im wesentlichen un­

gewährt. An Stelle von 200 g Nährmitteln können wöchentlich 125 g Butter bewilligt werden. Ein wei­terer Tell der Nährmittel kann auf Antrag in Brot umgetauscht werden, was besonders für die berufs­tätigen Frauen wichtig ist. Der Reichshebammen- schaft ist vom Reichsernährungsministerium eine 'Gesamtmenge Röstkasfee zur Verfügung gestellt worden, aus der / jeder in der Geburt stehenden Mutter etwa 20 g Röstkaffee als Stärkungsmittel ausgehändigt werden sollen. Für die in Kranken- und Entbindungsanstalten entbindenden Mütter bleibt es bei den Bestimmungen über die Zuteilung von Kaffee an diese Anstalten.

Aus der engere« Heimat.

Landkreis Gießen.

-l-Grünberg, 19. April. Die Volksbank hielt am Samstag in der Wirtschaft Friedrich Repp Wwe. ihre ordentliche Hauptversammlung ab. Vor­standsmitglied Müller erstattete den Geschäftsbe­richt für 1942, das 80. Geschäftsjahr. In einem ge­schichtlichen Rückblick wies er darauf hin, wie der Vorschußverein (früherer Name der Volksbank) vor 80 Jahren von 17 Bürgern gegründet wurde, die erste Bilanz mit 000 Gulden ab schloß, um dann in stetiger Aufwärtsentwicklung im Jahre 1913 nahe an die Zweimillionen-Grenze heranzukommen. Nach der auf die Inflation folgenden Umstellung konnte die Bilanzsumme von 156 000 RM. im Jahre 1924 auf über 2 Millionen im Jahre 1942 ansteigen. Er konnte weiter darauf Hinweisen, daß die wichtigsten

sich um etwa 400 000 RM. erweitert. Nur bei den Krediten ist ein Rückgang von etwa 18 v. H. zu ver» zeichnen. Heinrich Schmidt II. als Vorsitzender des Auftichtsrates berichtete über dessen Tätigkeit. Der Jahresabschluß wurde genehmigt und Vorstand und Aufsichtsrat Entlastung erteilt. Aus dem mit 5221,60 RM. ausgewiesenen Reingewinn wird ne­ben Zuwendungen zur Rücklage wie im Vorjahrs eine Dividende von 5 v. H. verteilt. Die drei aus- scheidenden Mitglieder des Aufsichtsrates Friedrich Mich. Frank, Karl Jäckel VIII. und Heinrich Keil (Lauter) wurden wiedergewählt.

= Lich, 20.April. Zugunsten des Kriegshüfs« Werkes des Deutschen Roten Kreuzes veranstaltetes die S ä n g e r v e r e i n i g u n gC ä c i l i a" (Chor­leiter H. Uhrhan) und der Frauen chor Lich (Chorleiterin Frl. M. Jäger) am Samstagabend in den Licher Lichtspielen ein sehr gut besuchtes Kon­zert. Aus den Reihen der beiden Vereine hatten sich einige Solisten und Solistinnen in dankens­werter Werse zur Verfügung gestellt. Nach der Ow vertüre zurEntführung aus dem Serail" von Mo« zart, die vierhändig oorgetragen wurde, hörte man in abwechslungsvoller Reihenfolge Männer- und Frauenchöre sowie Sologesänge, Duette und Quar­tette. Auch Darbietungen eines gemischten Chores, aus beiden Vereinen zusammengestellt, wurden ge­boten. Mit dem Spinnerlied ausDer fliegende Hole länder" von Richard Wagner fand die Veranstalt tung ihren Abschluß. Sämtliche Darbietungen wur­den' mit großem Beifall ausgenommen. Der Abend brachte einen Reinertrag von etwa 350 RM. Den Dank hierfür und für die vortrefflichen Leistungen brachte der Ortsgruppenamtsleiter der NSV., Bei­geordneter Pg. H. Walz, zum Ausdruck.

G. A -Sport.

Turner Ernst Schöffmann in einer Reichsriege.

Am Sonntag wurde in Kassel in der Stadthalle eine große WerbeveranstaltungDeutsche Leibes­übungen" durchgeführt. In einer dabei mitwirken- den Reichsriege erster Turnkräfte stand auch Ernst S ch ö f f m a n n (G i e ß e n - W i e s e ck), z. Z. bei der Wehrmacht. Er befand sich in ausgezeichneter Form und-konnte sich mit seinen Leistungen neben ersten Meistern wie Alfred Müller und Artur Kleine (Leuna) recht gut sehen lassen. An Osters nimmt Uffz. Ernst S ch.ö f f m a n n auch an den hessen-nassauischen Gerätemeisterschasten in Neu- Isenburg teil.

Haupffchriftletter: Dr. Friedrich Wtchelm Lange. Stellvertreter M Hauptschrtstleiters: Ernst Bkumschein. Verantwortlich für Politik unv BUoer: Dr. Fr. W. Lange; für das Feullleton: Dr. Hans ThyriotZ für Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft und Sport: Ernst Blumschebr.

Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R. Lange K.S. Berlagsleiter: Dr.-Jna. Erich Hamann, z. Z. Wehrmacht.

Änzeigenleiter: Hans Beck. Anzetgenpreisliste Nr. 6.

Müttern vom Zeitpunkt der Feststellung Schwangerschaft und den stillenden Müttern für die Dauer des Stillens jeweils für eine Zeit bis zu acht Wochen ausgestellt werden, den Wöchnerinnen für die ersten sechs Wochen nach der Niederkunft. Bescheinigungen von staatlich anerkannten Fach­kräften der NSV., soweit sie vom Beratungsarzt beauftragt sind, und von Gesundheitspflegerinnen stchen den Bescheinigungen eines Arztes oder einer Hebamme nur hinsichtlich der stillenden Mütter und Wöchnerinnen gleich, nicht aber hinsichtlich der wer­denden Mütter, Bescheinigungen von Heilpraktikern werden nicht anerkannt. Als Zulagen werden täglich ein halbes Liter Vollmilch und 100 g Nährmittel

Gemeinschaft hatten dem tcrtfrohen Manne weithin' in Stadt und Land viele Freunde und allgemeine Wertschätzung erworben. Sein Andenken wird bei vielen über das Grab hinaus in guter Erinnerung fortleben.

Oie Meldepflicht für den Arbeitseinsatz.

Die soziale Arbeit ist als Volkspflege für die Fa- mWe und die Erhaltung der Schaffenskräfte eine besondere und dringlich notwendige Aufgabe der to­talen Kriegführung. Für die Durchführung der Meldepflicht war von Anfang an festgelegt, daß Kräfte mit sozialpflegerischen Kenntnissen möglichst in entsprechende Tätigkeiten eingesetzt werden. Von dem Aufruf der meldepflichtigen Fach- und Berufs­fachschüler zum Arbeitseinsatz find die Schüler und Schülerinnen an Fachschulen für sozialpädagogische und gesundheitspflegerische Berufe ausdrücklich vor­läufig zurückgestellt. Daher werden auch Mädchen, die sich ernsthaft für den Einsatz in sozialer Arbeit entscheiden, weiter zur entsprechenden Ausbildung zugelassen.

Die NSV. braucht für ihre vielfältigen Aufgaben Mädchen aus allen Schichten, die bereit sind, sich das gründliche Fachwissen für die soziale Arbeit zu erwerben, die zugleich aus die spätere Tätigkeit als Frau und Mutter vorbereitet. In den Ausbildungs­stätten der NSV. findet jedes praktisch veranlagte und geistig gut begabte Mädchen, auch wenn es die Ausbikdungskosten selber nicht aufbringen kann, die Möglichkeit der Fachausbildung für eine voll befrie­digende Tätigkeit mit guten Aufstiegmöglichkeiten als Kinderpflegerin, Kindergärtnerin, Jugendleiterin, Ge­meindeschwester, Kranken- und Säuglingsschwester oder als Volkspflegerin. _ .

Nähere Auskünfte erteilen die Gauämter für Volkswohlfahrt, Abt. Fachkräftenachwuchs und Fach­ausbildung, sowie die Arbeitsämter.

Vorsicht beim Genuß der Lorchel.

Der Genuß der Lorchel, Frühlingslorchel (helvella oder gyromitra exculenta), die fälschlich meist als MorcAl bezeichnet wird, verursacht alljährlich im Frühjahr zahlreiche, in einzelnen Fällen sogar töd­lich verlaufende Erkrankungen. Um die schädliche Wirkung dieses Pilzes zu vermeiden, ist es, erfor­derlich, die zerkleinerten frischen z Pilze mit einer reichlichen Menge Wasser zum Kochen zu bringen, mirchestens fünf Minuten im Kochen zu erhalten, das Kochwasser wegzuschütten und die Pilze auf einem Sieb abtrocknen zu lassen. Einfaches Ab­waschen ist nutzlos, auch Ab brühen ^schützt nicht vor Erkrankungen.

Größere Mengen als ein Pfund zubereiteter Lorcheln sollten von' einer Person bei einer Mahl­zeit nicht genossen werden. Auch ist zu vermeiden, eine zweite Lorchelmahlzeit kurz nach der ersten einzunehmen. Daher kaufe und bereite man nur so viel Lorcheln zu, wie zu einer Mahlzeit erfor­derlich sind, damit kein Rest bleibt, der zum noch­maligen Genuß von Lorcheln am gleichen oder fol­genden Tage verleitet. Etwa gesammelten Ueber- schuß trockne man scharf, um ihn gelegentlich zum Würzen von Speisen zu verwenden.

Getrocknete Lorcheln, wie sie auch im Handel

Unsagbares und schweres Leid brachte uns die schmerzliche Nachricht, daß unser herzensguter, braver und hoffnungsvoller Sohn, unser stets treuer und lebensfroher Bruder, unser lieber Enkel, Pate und guter Kamerad

Wilhelm Löher

Soldat in einem Gren.-Regt., Inhaber des silbernen Verwundetenabzeichens im blühend. Alter von 20 Jahren bei den schweren Kämpfen um Charkow am 8. März schwer ver­wundetwurde und am 1. April in einem Lazarett den Heldentod in treuester Pflichterfüllung für Führer, Volk und Vaterland gestorben ist. Die Beerdigung erfolgte mit allen militärischenEhren auf dem Heldenfriedhof in Dnjepropetrowsk. Wer ihn gekannt, weiß, was wir leiden.

In tiefer Trauer:

Wilhelm Löber und Frau Katharine, geb. Weigand Geschwister Gertrud und Alfred sowie die Großeltern und alle Verwandten.

Garbenteich, im April 1943.

Die Gedächtnisfeier findet am 1. Osterfeiertag, 14.15 Uhr, statt.

02578

Hart und schwer traf uns unerwartet die unfaßbare Nachricht, daß unser braver, hoffnungsvoller, einziger Sohn, mein lieber Bruder, Schwager, Pate und Enkel» unser guter Neffe und Vetter

Ernst Wagner

Freiwilliger in einem Gren.-Regt.

am 11. März 1943 kurz vor seinem 19. Geburts­tag an seiner schweren Verwundung den Helden­tod gestorben ist. Freudig zog er aus für Vater­land und Heimat, die er nicht wiedersehen durfte. Nun ruht er fern der Heimat, von uns unvergessen, auf einem Heldenfriedhof im Osten

In tiefem Schmerz:

Karl Wagner und Frau Christine, geb. Zecher

Frieda Neumeier, geb. Wagner, und Söhnchen Dieter

Feldwebel J. Neumeier, z.Z. Im Osten

Elisabeth Zecher Wwe., und alle Verwandten.

Staufenberg, Londorf, Dalibringen, April 1943.

Die Gedächtnisfeier findet am 1. Osterfeiertag, 14 Uhr, in Kirchberg statt.

.02618

Hart und schwer traf uns die unfaß- bare und traurige Nachricht, daß mein innigstgeliebter Mann, unser jüngster Sohn, Schwiegersohn, Bruder, Schwager, Neffa, Onkel und Vetter

Karl Leib

Soldat in einer Pi.-Einheit

am 15. März im blühenden Alter von 20 Jahren an seiner am Tage vorher erlittenen schweren Verwundung in einem Feldlazarett den Hel­dentod starb.

In tiefem Schmerz: Anni Leib, geb. Stroh Karl Leib und Frau Anna, geb. Hofmann Familie Walter Voigt; Familie Karl Naumann Familie Ernst Leib; Hilde Leib Familie Wilhelm Stroh; Familie Paul Weller Familie Ludwig Best

Wißmar, Wieseck, Röglitz, Lollar, April 1943.

Die Gedächtnisfeier findet am 2. Osterfeier­tag, 14 Uhr, in der Kirche zu Wißmar statt.

1267 D

Hart und schwer traf uns die schmerz- WWj liehe Nachricht, daß mein innigstge- liebter, herzensguter Mann, unser lieber ältester Sohn, Bruder, Schwiegersohn, Schwa­ger, Neffe und Pate

Johann Heinrich Fey

Obergefreiter in einem Pionier-Bath

am 22. März 1943, im blühenden Alter von 26 Jahren, in den schweren Kämpfen am Donez den Heldentod gefunden hat.

In tiefem Leid:

Frau Hildegard Fey, geb. Thiemar Karl Gottfried Fey und Frau Marie, geb. Reuling

und alle Angehörigen.

Lich, Eckenheim, Gotenhafen, auf See/Groß- grimma, Mühlhausen (Thür.).

1260 D

Tiefes Leid brachte uns die traurige Nach- richt, daß nach Gottes heiligem Willen mein über alles geliebter Mann, mein guter Papa, unser guter Sohn und lieber Schwie­gersohn, Bruder, Schwager und Onkel

Wilhelm Speier

Gefreiter in einer Panzerjäger-Abtlg.

Inhaber der Ostmedaille und des Verw.-Abzeichens in einem Lazarett der Ostfront am 14. März 1943 im blühenden Alter von 34 Jahren gestorben ist. Er folgte seinem im Februar 1942 bei der Wehrmacht verstorbenen Bruder Albert.

In stiller Trauer:

Elfrfede Speier, geb. Rinck, und Töchterchen Doris Heinrich Speier und Frau, geb. Röhrsheim

\ Elisabeths Rinck, geb. Karber, u. alle Verwandten.

Odenhausen/Lahn, den 20. April 1943.

Die Gedächtnisfeier findet Karfreitag, 23. April, 14 Uhr, in der Kirche zu Odenhausen statt.

02616

Unser lieber Vater und Großvater

Karl Müller-Benecke

ist im 89. Lebensjahre sanft verschieden.

In tiefer Trauer:

Margarete Waydelin, geb. Müller-Benecke Elinor Waydelin

Walter Waydelin, Oberleutnant, z. Z. im Felde Margarete Waydelin.

Neuhof bei Leihgestern (Kreis Gießen), am 17. April 1943.

Die Einäscherung findet in aller Stille in Gießen statt. Von Beileidsbesuchen bitten wir dankend abzusehen.

1268 D

Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, heute mittag meinen guten, treusorgenden Vater, Schwiegervater, Großvater und Bruder

Philipp Launspach XIII.

Schmiedemeister

nach längerem Leiden im Alter von 78 Jahren in die Ewigkeit abzurufen.

Die trauernden Hinterbliebenen:

Dinchen Gerhard, geb.Launspach; Karl Gerhard, Schmiedemeister; Erika Gerhard.

Reiskirchen, den 19. April 1943.

Die Beerdigung findet am Donnerstag, dem 22. April, 14 Uhr statt.

02612

Für die vielen Beweise herzlicher Anteilnahme sowie für die Kranz- und Blumenspenden und die trost­reichen Worte des Herrn Missionar Walther bei dem Heim gange unserer unvergeßlichen Mutter sagen wir allen unseren innigsten Dank.

02604 Karl Reitz und Kinder.

Gießen (Memeler Straße 8), den 20. April 1943.

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme, sowie für die Kranzspenden beim Heimgang unseres lieben Entschlafenen sagen wir allen hiermit unseren herzlichsten Dank.

Lina Pieh und Töchterchen Helga Georg Pieh und Familie.

Gießen, den 20. April 1943. 02615

Danksagung. Allen, die unser liebevoll gedachten beim Hinschciden unserer lieben Mutter

Fran Elise Wetter, geb. Möser

danken wir auf diesem Wege-herzlichst, Familien Wilhelm und Dr. med. Edmund Wetter Familie Ernst Dinslage, Irene Günther.

Gießen und Bad Salzschlirf, 21. April 1943. 02611

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