Ausgabe 
20.5.1943
 
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Theater der Universitätsstadt Gießen.

W. M. Espe und K. G. Külb:Liebe will gelernt sein".

frühzeitiger das Leiden erkannt und der Patient einer sachgemäß durchgreifenden Behandlung zuge­führt wird.

Professor Dr Jesionek, zu dessen ehrendem Gedächtnis in der gestrigen Feierstunde mit einer kurzen Gedenkansprache von Professor Dr. Schultze die Umbenennung der Lupus-Heilstätte stattfand, hat im Laufe seiner hiesigen Tätigkeit überaus fruchtbar und segensreich gewirkt; es ist unter seiner Leitung im Laufe der Jahre immer wieder angestrebt worden, die Behandlung zu ver­bessern und jede erfolgversprechende Methode einer gründlichen praktischen Prüfung zu unterwerfen. Von jeher wurde in der Lypus-Heilstätte größter Wert auf vorzügliche Allgemeinbehandlung des Patienten gelegt; Ernährung, Freiluft- und Son­nenbehandlung spielen daher in der Heilstätte eine gewichtige Rolle. Künstliche Bestrahlung, Hydro­therapie, Massage, Sport, Spiel und Arbeit er­gänzen die Heilmethode, die auch auf ein kosmetisch gutes Ergebnis der Behandlung beim Lupuskranken gerichtet ist.

Zahlreiche Patienten, nicht nur aus unserer enge­ren Heimat, sondern auch aus dem ganzen Reichs­gebiet und weit darüber hinaus, werden sich dank­bar der Gießener Heilstätte und ihres verdienten Begründers und ersten Leiters erinnern, dessen Name von nun an auch äußerlich für immer mit der Heilstätte verbunden bleiben wird.

Ariilleristen-Kameradschast Gießen.

Bei zahlreicher Beteiligung ihrer Mitglieder hielt die Artilleristen-Kameradschaft Gießen unter Leitung des Kameradschaslsführers Müller am Sonntag ihren Jahres-Hauptappell imBurghof" ab. Zu Be­ginn ^des die tlichen Teiles wurde mit herzlichem Gruß der deutschen Mütter, namentlich aller Sol­datenmütter und der unter den Waffen stehenden Kameraden, insbesondere der Kämpfer an der Front, gedacht. Sodann machte der Kameradschaftsführer eiye Reihe von Mitteilungen, wobei er u. a. auf die vom Führer angeordnete Aufhebung der Reichs-, sowie der Gau- und Kreiskriegerführungen des NS.- Reichskriegerbundes hinwies und zugleich heroorhob, daß die örtlichen Kriegerkameradschaften weiterhin ihren Aufgaben erhalten werden und für die Fort­führung der soldatischen Tradition wirken sollen. Nähere Einzelheiten über diese Neugestaltung sind bisher noch nicht bekannt geworden, die Dinge sind vielmehr noch vollkommen im Fluß. Aus dem vom Schriftführer, Kam. H^as, vorgelegten Jahres­bericht über die Tätigkeit der Kameradschaft im ver­flossenen Geschäftsjahr war,zu entnehmen, daß auch dieses Jahr auf mancherlei Gebieten der Kamerad­schaftsarbeit rege Tätigkeit gebracht und zu einer weiteren Vertiefung der Verbundenheit zwischen den im Felde stehenden und den in der Heimat wirken­den Kameraden geführt hat. -Für die Aufgaben der Kameradschaft im Dienste unseres Volkes ist stets rer r und freudiger Einsatz geleistet worden. In der Pflege und Ausbreitung soldatischer Haltung und Gesinnung und des vorbehaltlosen Eintretens für die den alten Soldaten in der Heimat gestellten Auf­gaben hat die Artilleristen-Kameradschaft ebenso wie in den Vorjahren auch in der Berichtszeit mit aller Kraft gewirkt. Der vom Rechner, Kam. Stephan,

Wenn es sich nicht um eine so arglose und fteund- lich-vorsommerliche Abendunterhaltung handelte (in drei Akten, nach einer Idee von K. G. K ül b), dann könnte man an Hand dieses Lustspiels, das es übri­gens auch schon mal als Film gegeben hat, allerlei tiefsinnige und lehrreiche Betrachtungen über Dra­maturgie anstellen: über die Frage beispielsweise, wie man eine Figur, wenn sie nicht mehr gebraucht wird, unauffällig und mit einleuchtender Begrün­dung von der Bühne schafft ... und umgekehrt; oder über die verhängnisvolle und schlechterdings uner­setzliche Funktion des Telephons oder der Dorplatz- klingel im modernen Lustspiel. Für die Einheit des Ortes und der Handlung (die Aristoteles und Lessing so sehr am Herzen lagen, und über die sich heute kaum noch jemand den Kopf zerbricht) ist jedenfalls schon viel gewonnen, wenn man die Hauptbeteiligten in einer Art von Symbiose mitein­ander leben läßt, wie man fie für gewisse Tier­gruppen gefunden hat, wenn also beispielsweise ein Schriftsteller und ein Tenor sticht bloß dieselbe Woh­nung, sondern auch dieselbe Sekretärin haben: das ergibt eine praktische Vorbedingung für dje Ge­schichte von dem Mädchen mit den beiden Chefs und mit den beiden Halbtagsstellungen. Dem einen dient sie vormittags, dem anderen nachmittags, das Arbeitsamt hat nichts dagegen, überhaupt ist aus verschiedenen Anzeichen darauf zu schließen, daß das Ganze mehr im Frieden spielt, und daß sich die Heiden Chefs in die eine Sekretärin verlieben, braucht eigentlich kaum noch ausdrücklich notiert zu werden. Da sie ihrerseits zum Glück bloß einen liebt, bedarf es zur Schürzung des dramatischen Knotens nur noch geringer Komplikationen, wofür die enge Wohnung, die Vorplatzklingel und das Telephon abwechslungsreiche Gelegenheiten bieten. Für den Schriftsteller gibt es einen Verleger, für den Tenor den Theaterdirektor, der zwar nur fern­

erstattete Rechnungs- und Kassenbericht zeigte einen geordneten Stand der Finanzwirtschaft, so daß dem Rechner mit herzlichem Dank für seine gute' Füh­rung der Kassengeschäfte Entlastung erteilt werden konnte. Im Anschluß an den dienstlichen Teil blie­ben die Kameraden noch einige Zeit in kamerad­schaftlicher Geselligkeit beisammen.

Wahrheitsgemäße Begründung bei Urlaubs- und EntlaffungSgesuchen.

Lpd. Don zuständiger Stelle wird mitgeteilt: Ur­laubsgesuche und Eingaben um Entlassung aus dem Wehrdienst, die zuweilen durch Angehörige von Sol­daten bei den zuständigen Wehrdienststellen einge­reicht werden, müssen auf jeden Fall wahrheitsge­mäß begründet werden. Jeder Versuch, durch unzu­treffende Darstellung der Familienverhältnisse oder durch die Angabe fonftiger unrichtiger Gründe das erstrebte Ziel mit täuschenden Mitteln zu erreichen, ist als Wehrkraftzersetzung auf Grund der Kriegs­sonderstrafrechtsverordnung strafbar, die in schweren

mündlich bemüht wird, aber dafür haben wir noch ein neckisches Mädchen, das zur Bühne will, sich im Bett des Tenors versteckt und von ihrem stottern­den Bräutigam mit schnaubender Eifersucht verfolgt wird. Nachdem die Dinge solchergestalt der Kata­strophe zugetrieben sind, ist es im letzten Akt an der Zeit, auf eine' Entwirrung des Knotens zu sinnen. Dies geschieht auf der Alm, in einer einsamen Hütte, dort wird die vorläufig letzte Lektion in der Schule der Liebe erteilt, und so einsam es da oben ist: es gibt'eine Maus, eine Schreibmaschine und ein ge­räumiges Bett, und diese drei Dinge, die doch gar nichts miteinander zu tun haben, tragen, jedes für sich, dazu bei, zu dem Ende zu kommen, das in allen Lustspielen (auch wo kein Bett steht) das gleiche ist.

Unter Herrn Sauerlands beweglicher, fräftig pointierender Führung wurde munter und gut ge­launt gespielt. Käte Jaenicke war die geplagte Se­kretärin Fräulein Hanni Weber, und sie machte es mit Geschick, mit Humor und einer drolligen Treff­sicherheit. Herr Köchling, der Tenor, schwebte mit fröhlicher Gelassenheit über den Dingen und nahm seine Niederlage nicht weiter krumm. Den Schrift­steller stattete' Herr Schmidt mit einer aparten Mischung von Melancholie, Zerstreutheit und hef­tiger Gemütsbewegung aus. Herr V o l ck war ein freundlich menschenkennerifcher und väterlicher Ver­leger, Herr B o s n y der hartnäckige Figaro auf den Spuren des theaterbesessenen Mädchens, dessen sich Anja Rau annahm: teils schwärmerisch, teils angst- verstört, zuletzt hochbeglückt. Herr Löffler hatte hübsche und zweckdienliche Dekorationen ge­stellt.

Die Leute unterhielten sich, hatten was zu lachen und spendeten dankbar ausdauernden Beifall.

Hans Thyriot.

Fällen der Wehrdienstentziehung die Todesstrafe oder angemessene Zuchthausstrafen, bet minder schweren Umständen aber gleichfalls mehr oder we­niger lange Gefängnisstrafen androht. Eine Ange­klagte, die gegen die selbstverständliche Wahrheits­pflicht bei Einreichung einer solchen Eingabe ver­stieß, muß diese Verfehlung nach dem Urteil des Sondergerichts in Darmstadt mit drei Monaten Ge­fängnis büßen, wobei lediglich ihre bisherige Unbe­scholtenheit und andere mildernde Tatumstände die geringe Strafhöhe zu rechtfertigen vermochten.

Gießener Docheumarktpreise.

1 * Gießen, 20. Mai. Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: Kartoffeln, 5 kg 58 Rpf., Spinat, % kg 10 bis 12, RömisckMhl 14, Salat 35, Ober­kohlrabi, das Stück 20 Rpf.

* \

** Dienstjubiläum. Am 18. Mai waren es 40 Jahre, daß der Pflegeoorsteher Jakob Mit sch, Gießen, Lichcr Straße 82, im Dienst der Landes- Heil- und Pflegeanstalt stand. Der Bettiebsführer,

Direktor Schneider, der Vertrauensmann der Beamten und der Betriebsobmann sprachen dem Jubilar Dank und Anerkennung für seine treue und tadellose Dienstzeit aus.

** Kammermusik-Morgenveranstal, tun gim Theater. Vorn Dramaturgischen Büro wird uns mitgeteilt: Am Sonntag, 23. Mai, 11.30 Uhr, findet als 9. Morgenveranstaltung unter Lei­tung von Otto S ö l l n e r die Aufführung von Kam­mermusikwerken von Beethoven (Frühlingssonate). Vogel (Konzert für Oboe, Fagott und Streichorche­ster) und Mozart (Klarinettenquintett A-dur) statt. Es wirken mit die Solisten: Dittert, Gaubatz, Heer, Kerzisnik, Kottmann, Landgraf, Schneider; Ausfüh­rende: das Stteichquartett und das Streichorchester des Städtischen Orchesters.

** Oeffentliche Impfung. Im heutigen Anzeigenteil fordert der Oberbürgermeister zur Impfung der in Gießen (ohne Wiefeck und Klein- Linden) wohnhaften Kinder, die im Kalenderjahr 1941 und in früheren Jahren geboren, jedoch nicht geimpft sind, sowie der im Kalenderjahr 1942 ge­borenen Kinder auf. Eltern und Pflegebefohlene seien auf die Bekanntmachung besonders hinge­wiesen.

G. A -Sport.

Ergebnisse der Leichtathletik vom Sonntag.

Bei dem Leichtathletik-Wettkampf Universität Gießen gegen Luftwaffenspvrtverein am Sonntag waren folgende Ergebnisse zu verzeichnen:

1.0 0 Meter: 1. Zeidler, LSV., 12,5 Sek.; 2. Litzmänn, LSV., 12,6; 3. Stengel, LSV., 12,9; 4. Köhlinger, U. v. H., 13,1; 5. Kreider, Alemannia, 13,1; 6. Widoski, LSV., 13,8; 7. Hill, U. v. H., 13,9. . 1500 Meter: 1. Münzner, LSV., 4:28,5 Mm.; 2. Becker, LSV., 4:29,2; 3. Lieb, LSV., 4:33,6; 4. Kilian, LSV:, 4:36,0; 5. Ruckelshausen, U. v. H., 4:51,5; 6. Hessel, U.v.H., 4:52,8; 7. Scharf, LSV., 4:52,8 Min.

Weitsprung: 1. Litzmänn, LSV., 6,16 Meter; 2. Stengel, LSV., 5,94; 3. Zeidler, LSV., 5,78; 4. Kreider, Alemannia, 5,44; 5. Widowski, LSD., 5,40; 6. Köhlinger, U. v. H., 5,18 Meter.

Kugelstoßen: 1. Litzmänn, LSD., 11,14 Me­ter; 2. Zeidler, LSD., 10,74; 3. Ammonn, U. v. H.» 10,23; 4. Stengel, LSD., 10,02; 5. Kreider, Ale- mannia, 9,77; 6. Runte, U. v. H., 9,55 Meter.

4X 100-Meter-Staffel: 1. Luftwafsen- sportverein 49,1 Sek.; 2. Universität 49,9 Sek.

Gesamtpunktzahl: LSD. 5554,15 Punkte; Universität 4593,25 Punkte.

Diesem ersten Versuch um die DKDM. werden sich weitere anschließen. Darüber hinaus ist zu er­warten, daß in Abendsportfesten der Leichtathlettk- betrieb noch erheblich gefördert wird.

Hauptschriftletter: Dr. Friedrich WUhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschrtftleiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für oas Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; kür Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft und Sport: Ernst Blumschein, Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R. Lange K.G. Verlagsleiter: Dr.-Jng. Erich Hamann, z. Z. Wehrmacht.

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Gießen, Stephanstraße 26.

Nach Gottes Willen erhielten wir die schmerzliche Nachricht von dem Hel­dentod unseres lieben, unvergeßlichen

JSrL, Danksagung. Für die überaus zahlreichen Be- weise herzlichen Gedenkens bei dem Heldentode Zmeines innigstgcliebten, unvergeßlichen Mannes, Vaters, Sohnes, Schwiegersohnes Karl Schleichert, Oberfeldwebel und Zugführer in einem Gren.-Regt., sei hiermit herzlich gedankt. In tiefem, unsagbarem Schmerz: Hedi Schleichert, geb. Dietz, und alle Angehörigen.

Unser innigstgeliebter, unvergeßlicher und braver Sohn, Bruder, Schwager, Onkel, Pate und Neffe

August Glatthaar

Unteroffizier in einem Grenadier-Regiment

Inhaber des E.K. 2, des Verwundetenabzeichens und des Westwall-Ehrenzeichens

starb im Alter von 35 Jahren in Afrika den Heldentod fürs Vaterland. Nun ruht er fern der Heimat, von seinen Lieben unvergessen.

In tiefer Trauer:

Peter Glatthaar und Frau Marie, geb. Stein

Karl Glatthaar und Familie Wilhelm Glatthaar und Familie Hch. Glatthaar,z. Z. i. Felde, u. Farn. Gustav Glatthaar und Familie Otto Glatthaar und Familie Walter Sturm, z. Z. im Felde, und Frau Anna, geb. Glatthaar und alle Angehörigen.

Saasen, Berlin, Gießen, den 20. Mai 1943.

Die Gedächtnisfeier findet Sonntag, den 23. Mai, in der Kirche zu Saasen statt.

Gott der Herr erlöste unsere geliebte, teure Mutter, Schwiegermutter, unsere gute Groß­mutter, Urgroßmutter, Schwester, Schwägerin und Tante

Frau Elisabeth Rinn Wwe., geb. Jung

im Alter von 83 Jahren, nach einem langen Leben reich an Arbeit und Müh von ihrem schweren Leiden.

In stiller Traüer:

Friedrich Luh und Frau Elisabeth, geb. Luh

Philipp Rinn und Frau Margarete verw. Eiff, geb. Jung

Wilhelm Rinn und Frau Luise, geb. Luh.

Gießen-Klein-Linden, 19. Mai 1943.

Die Beerdigung findet am Freitag, dem 21. Mai, nachmittags 4 Uhr, vom Trauerhause, Lützel­lindener Straße 4, aus statt.

Pflegesohnes

Karl Obermann

Unteroffizier in einem Grenadier-Regiment.

Er fiel kurz vor seinem 24. Geburtstag im Osten und fand seine letzte Ruhestätte auf einem Heldenfriedhof, fern von uns.

In tiefer Trauer:

Kßrl Stein I. und Frau, geb. Finkernagel und alle Angehörigen.

Unter-Seibertenrod, im Mai 1943.

Die Gedächtnisfeier findet am Sonntag, dem 23. Mai, 13 Uhr, in der Kirche zu Unter- Seibertenrod statt.

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