Ausgabe 
20.2.1943
 
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Urenkel das

Eintritt frei!

6«i°

DieDeoscheArbeitslront ISO. Krall doreh Freude

Abtlg. deutsches WJF Volksbildungswerk

Wir haben uns verlobt

Großen-Linden

Berlin

Eibelshausen (Dillkr.) Gießen

Steinetra6c 13

Heuptetrafce 31

HM. 20.20

(20 Doppelstunden)

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01100/

Gießen-Wieseck Gartenitraße 20

Gießen, Asterweg LS im Februar 1948

Gießen

Bleidistr. 31

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Ankauf und Reparatur

Franz Vogt * Co. OleSen 6oethestra6e 82 - Ruf £464

Mülheim (Ruhr)

Hladepburgatr 61

Olga Rompf Rudolf Weber Unteroffizier i. Fwr.-D.

Wir danken herzlichst für die erwiesenen Aufmerksamkeiten und Glückwünsche anläßlich unserer goldenen Hochzeit

Ludwig Hammel und Frau, geb. Loth

> Treis a. d. L d a., 18. Febr. Hier verstarb der allgemein beliebte Bahnhofsmeister i. R. Wilhelm Henrichim 79. Lebensjahre. Gestern wurde er zur letzten Ruhe bestattet. Seit Eröffnung der Lumdatal­bahn im Jahre 1902 leitete er bis zu seiner Ver­setzung in den Ruhestand den hiesigen Bahnhof. Am Grabe ehrten den Verstörbenen Vertreter der Reichs­bahndirektion, seine Berufskameraden, der Jmker- bunb und die Kriegerkameradschaft, deren Ehrenmit­glied er war. Henrich entstammte einer alten, ange­sehenen Familie in Eibelshausen (Dillkreis).

Herzlichen Dank für die Blumen u. Glückwünsche anläßlich unserer Verlobung

Annemie Muth Dr. med. Heinz Schlegel

Gießen, Im Februar 1943

Büroscbreibtisch

(neu oder gebraucht) zu kaufen gesucht.

Schriftl. Angebote unter 01098 an den Gießener Anzeiger erbet.

Ihre Verlobung beehren sich anzuzeigen

Martha Jung HanS'Ioachim Englert San.-Ünterofflzler, cand. med.

Ihre Vermählung geben bekannt

Hans Schäfer und Frau Margot geb. Metzger

Ihre Vermählung geben bekannt

Horst Heinke Unteroffizier In einem Gren.-Regt. Ilse Heinke,geb. Schupp

r eiserne Bettstellen

zu kaufen gesucht Schriftliche Angebote unt. 608D an den Gießener Anzeiger erbet.

für einen Anzug hat, sofern er nur im Besitz von weniger als zwei tragfähigen Anzügen ist. Vielmehr kann das Wirtschaftsamt zwar in diesem Falle einen Bezugschein erteilen, wird aber neben der formellen Feststellung des Besitzes von weniger als zwei trag- fähigen Anzügen noch eine besondere Bedarfsprü- fung vornehmen, die sehr wohl zur Ablehnung des Bezugscheinantrages führen kann, wenn etwa der Antrag von einem älteren, nicht mehr berufstätigen Volksgenossen kommt.

Landkreis Gießen.

--- Sich, 20. Febr. Am morgigen Sonntag, 21. Februar, kann Frau Katharine Wilhelmine 11 hrhan, geb. Keck, Witwe des Weißbinder- Meisters Christian Uhrhan, in voller körperlicher

Oberhess. Geschichtsverein

Montag, den 22. Februar, 20.15 Uhr

Kunstwissenschaf tl. Institut, Ludwlgstr 34

Dr. Glöckner:

»Das Lahntal in der Karolingerzeit«

Ihre Vermählung geben bekannt Heinrich Krömmelbein Lina Krömmelbein geb. Volz

Frankfurt / Oder

im Februar 1943

Kinderbetten

eingetroffen ««d

70 x 140 30.25 RM. ab Marburg Blum & Schmitt, SDlarburs a. L, Barsüßeritraße 85. Telefon 2203.

Ein Transport hochträchtiger Rotscheck-Rinder eingetroffen.

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nach der Kopfwäsche nicht aus­wringen wie ein Handtuch, sonst verfilzt es leichtI Lieber nur vor­sichtig ausdrücken. Zur Kopfwäsche das nicht-alkalische

f SCHWARZKOPF

SCHAUMPON

Für die vielen herzlichen Glück- und Segenswünsche zu unserer silbernen Hochzeit sagen wir auf diesem Wege herzlichen Dank

Otto Jung I. und Frau

Watzenborn* Steinberg Gießener Straße 39

.01133/

Anmeldungen und nähere Auskunft dienstags und donnerstags von 18-20 Uhr auf der Kreis­dienstelle, Schanzenstraße 13, Hinterh., Zim­mer 80 b, Ruf 3961.

__________________E.

Wir beginnen Anfang April In Gießen mit nachstehenden

Sprachkursen

Deutsch (Dichterlesungen. Übungen im münd­lichen und schriftlichen Gebrauch der Sprache)

Latein, Französisch, Englisch, Italienisch, Russisch, Spanisch, Arabisch für Anfänger und Fortgeschrittene

Kursusgebühr für alle Kurse

Neue Rufnummer

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Ernst Baums

Büromaschinen und Bürobedarf

Gießen Bahnhofstraße 20 375P

Theater der Universitätsstadt Gießen

Herbert Becker: blinde Hei/.

20. Februar 1948 __________________01094/

Ihre Vermählung geben bekannt

Heinz Themann

Unteroffizier der Luftwaffe

Gertrud Themann

geb. Steffes

Dinklage (Oldbg.) Gießen

Damm straffe 37

20. Februar 1948 __________________________01086/

Spart Strom und Gas!

Neue Einschränkungsmaßnahmen als kriegswirtschaftliche Verpflichtung

20. Februar 1943

01098/

Im gegenwärtigen Zeitpunkt, da unser Volk in den totalen Krieg eingetreten ist, ist es notwendig, in ständig wachsender Zahl Masten für die kämp­fende Front zu schmieden. Dafür braucht die Rü­stungsindustrie Strom und Gas. Damit ihr diese Energie in ausreichendem Maße zur Verfügung steht, ist es notwendig, daß jeder Einzelne seinen Strom- und Gasverbrauch stärkstens ein schränkt.

Je größer ein Haushalt ist, desto mehr Möglich­keiten ergeben sich, Einsparungen durchzuführen. Der Generalinspettor für Wasser und Energie und Reichsminister für Bewaffnung und Munition, Reichsminister Speer, hat daher in einem Rund­erlaß vom 18. Februar 1943 an die Landeswirt- schaftsämter angeordnet, daß Haushaltungen mit mehr als zehn Zimmern nunmehr nur noch 80 v. H. derjenigen Strommenge verbrauchen dürfen, die sie im gleichen Zeitraum des Vorjahres entnommen haben. Berechtigte Derbrauchssteigerungen infolge Aenderung der Personenzahl oder anderer beson­derer Umstände sollen ebenso wie bisherige frei­willige Einsparungen berücksichtigt werden. Verstöße gegen Äese Anordnung werden durch die Landes­wirtschaftsämter nach der Derbraucherregelungs- strafverordnung geahndet werden. Don den übrigen Haushaltungen und beim Gasverbrauch wird er- wartest daß 10 v. H. Gegenüber dem Dorjcchresver- brauch eingespart werben.

Die Ueberwachung der Anordnung geschieht durch

sm. ioooo.- als 1. Hrwotbsk auSzuleiheu.

Schriftl. Angeb. unter 61148 an den Gieß. Anz.

MeineAnzeigen m «ieftenet Nnzetgel w-rven von raufenden tzrgchtrt und adelet.

Totaler Krieg und Sport.

Ein Erlaß des Reichssportführers.

Zur Einordnung des Sports in die Aufgaben der totalen Kriegführung trifft der Reichssportführer folgende Anordnungen:

1. Die Leibesertüchtigung des Volkes ist kriegs­wichtig. Sie ist mit Raddruck zu betreiben und zu fördern. ...

2. Sportliche Veranstaltungen und Wettkampfe örtlichen und nachbarlichen Charakters bis zur Gau­stufe sistd zur Erhaltung'des Anbeits- und Leistungs.

ch geistiger Frische im Kreise ihrer Enkel und Urenkel das 8 0. Lebensjahr vollenden. Der Jubilarin gelten auch unsere besten Wünsche für einen schönen Lebensabend.

pe nfeld wirkungsvoll zur Geltung, doch schiene uns möglichste Sparsamkeit in der Betonung von Sentiment und Pathetik der immerhin recht nuch- ternsn Sphäre des nackfriderizianifchen Berlin von 1787 angemessen. Sehr stimmungsvoll das durch drei Akte -unveränderte Szenen-bild, das Herr Löffler entworfen hatte.

*

Bianca Blacha spielte die Prinzessin Amalie: mit einer gewinnenden Vornehmheit der Haltung, einer fraulich-geläuterten Reife und Menschlichkeit, und einem anmutig nachklingenden Herzenston rüh- rend aufgesparter und bewahrter Iugendempsin- bung. Herr Fischer nahm den Trenck so, wie er hier wohl gedacht war, nüchtern und müde gewor­den, im Umriß der ritterlichen Erscheinung eben noch ein Schatten des Abenteurers und leidenschaft­lichen Liebhabers von einst. Herr Zeppenfeld gab dem König die brutalen und dabei subal­ternen Züge eines wenig rühmlichen Despoten. Käte Iaenickeund Herr C. B. Schm i b t waren das hilflose, verstörte und gehetzte ungleiche Paar der Liebenden. Hella H enz ky war um die kaum glaubhafte und leise komische Rolle der Oberhof­meisterin von Voß bemüht: Herr Dolck gab mit nobler Verhaltenheit den alten General von Gollm.

*

Die Neuerscheinung fand eine sehr freundliche Aufnahme. Hans Thynot.

willens durchzuführen.. Als nachbarlicher Sportver- kehr gilt auch ein Verkehr über die Gaugrenzen bis zu einer Entfernung von ICO Kilometern in einer Richtung vom Heimatort. Ich behalte mir vor, über sportliche Veranstaltungen, die über diesen Rahmen hinausgehen, von Fall zu Fall zu befindest.

3. Länderkämpfe, internationale Wettkämpfe, Mei­sterschaften in der Reichsstufe usw. sind bis auf wei- teres abzusetzen, weil Frontsoldaten nicht mehr ver­fügbar sind und Personen, die im Arbeitseinsatz ste­hen, hierfür nicht beurlaubt werden sollen.

von Tschammer.

Der Sport am Sonntag.

Fuhball-Kriegsmeislerschastssplele^

Rur noch wenige Spiele sind in der Staffel V des Kreises Wetterau-Nord auszutragen, dann wird der Meister für 1942/43 feststehen. Durch den Ver­lust des Spieles des Luftwaffensportvereins Gießen gegen Friedberg ist die Frage nach dem Meister wieder völlig offen. Vorerst sind die Meisterschafts­möglichkeiten nun neben dem LSV. auch für den VfB.-Reichsbahn recht günstig geworden. Gelingt es dem DfB.-R., tu den noch ausstehenden, zum Teil recht schweren -Spielen, immer eine kampfstarke Mannschaft zur Stelle zu haben, so werden sich seine guten Aussichten mit jedem Spiel verbessern. Da­gegen hat der LSD. nur noch zwei verhältnismäßig leichte Spiele zu bestreiten. Gegen W ö lfers - heim am kommenden Sonntag in Wölfersheim

einen von dem Generalbevollmächtigten für» slungsaufgaben im Vierjahresplan eingesetzten Son­derbeauftragten für die Energieeinsparung. Dieserf läßt sich die Fälle melden, deren hoher Strom- oder Gasverbrauch nicht durch besondere Umstände zu rechtfertigen ist. Bei der Feststellung eines offen­kundigen Verstoßes wird eine Verwarnung oder bet großen Verstößen eilte Bestrafung ausgesprochen: tn besonders krassen Fällen wird der Name des Schuldigen öffentlich bekanntgegeben. \

Der Sonderbeauftragte hat die Aufgabe, die Energieeinsparung bei Behörden und Dienststellen her Partei und der Wehrmacht zu Überwachen, die eine mindestens 30proz. Einsparung an Strom ge­genüber dem Vorjahr durchführen müssen. Auf Ban- fen und private Verwaltungen finden die Beskin,« mungen des an die Behörden ergangenen Erlasses sinngemäß Anwendung. Die Reichsstelle für du Elektrizitätswirtschast wird außerdem im Einverneh. men mit dem Sonderbeauftragten für die Energie­einsparung noch besondere Anordnungen über die Einschränkung des Lichtverbrauches anderer Ab- nehmeraruppen erlassen.

Das deutsche Volk wird willig auch diese Ein­schränkung auf sich nehmen, um seinen kämpfenden Söhnen an der Front mehr und bessere Waffen lie­fern zu können und damit seinen Beitrag zu leisten zum Endsteg.

Wer Strom und Gas spart, hilft der Front!

Bekanntmachung

über die Vornahme e^ner Zählung der Schweine und Hühner am 3. Vtärz 1943.

Auf Anordnung deS Herrn ReichLrninisterS für Ernährung und Landwirtschaft findet am 3. Marz 1943 tm Deutschen Reich eine Zählung der Schweine uYtb Hühner statt. Die Erhebung dient statistischen und voltswirtschaftlichen Zwecken. Jedermann ist zu wahrheitsgemäßer Auskunft gesetzlich verpflichtet. Die Erteilung falscher Auskünfte oder Auskunfts- Verweigerung wird strafrechtlich verfolgt.

Um einen reibungslosen Ablauf der Zahlung zu gewährleisten, ist dafür Sorge zu tragen, daß nm Tage der Zählung (3. März 1943) m jeder mey besitzenden Haushaltung eine Person anweiend ist, die dem Zähler die verlangten Auskünfte erteilen kann und die sich über den genauen Biehbestand am ZäblunMag vorder unterrichtet bat, so daß sie die Richtigkeit der vorn Zähler getroffenen Feststellun­gen durch Unterschritt in der Zahlbezirkbliste be­stätigen kann. ,valls eine viehbesitzende Haushaltung am ^age der Zählung nicht ausgesucht sein sollte, ist der vausbaltungsvorstand verpflichtet, entweder persönlich oder durch einen von ihm Beauftragten sogleich am nächsten Tage l 4. März 1943) die An­gaben -ur Zählung beim Oberbürgermeister/ Stadt­haus, Bergstraße, Zimmer 5, zu machen.

Im Anschluß an die Zählung findet wieder eine Nachkontrolle statt. Für falsche Angaben ist eine strenge Bestrafung vorgesehen. [ootc

Gießen, den 19. Februar 1943.

Der Oberbürgermeister.

I. B.: Nicolaus.

Statt Karten!

Unsere Vermählung geben wir bekannt

Hermann Gersitz

Unteroffizier bei der Luftwaffe

AnniGersitz.geb.Scheld

Gießen Würzburg

Schiffenberfer Weg 9

20. Februar 1948

.01107/

Wir danken herzlichst für die erwiesenenAufmerksamkeiten und Glückwünsche anläßlich unserer goldenen Hochzeit

Peter Wagner und Frau

Saasen, den 19. Februar 1943

_________ 600 D/

Die Ausgabe der Kontrollausweise für den Bezug von Sämereien findet wie folgt statt: I. Bezirk Nortb. Ausgabe Ebelst.raste 17.

Gabelsbergerstrabe, Horst-Wessel-Wall, Bleick" straße, Gnautlistrnße, Scbiffcnberger Weg. Diese Ltraßen einschließlich und alle Bewohner fublirt genannter Straßen. . ,

Ausgabe der Scheine dieses Bezirks:

Montag, den 22. Februar 1943, von 9 biß 12 ""^Dienstag, den 23. Februar 1943, von 9 bis 12 und 14 bis 17 Uhr.

II. Bezirk Horst. Ausgabe Stadt. Lager, Steinstr.«.

Sämtliche Bewohner der Straßen, die von oet Straßen des Bezirks I und III eingeschlossen strü, einschließlich derjenigen des Stadtteils lemeits ork

Ausgabe der Scheine: nur für Mitglieder bei KleingärtnervereinsLabntal". ____

Montag, den 22. Februar 1943, von 8 bis 13UH;

Für Gartenbesitzer des Bezirks II, die keinen

Verein angebören: c

Moiitag, den 22. Februar 1943, von 14 btä 16 Uhr, die Buchstaben A bis E. t

Dienstag, den 23. Februar 1943, von 8 bis 1. und von 14 bis 18 Ubr, die Buchstaben F bis 0.

Mittwoch, den 24. Februar 1943, von 8 biS 2 und von 14 biö 18 Uhr, die Buchstaben P bis Z.

III. Bezirk Junker. Ausgabe Gartenftraste S (Aftr

Bürgermeisterei), Zimmer 6.

Dtarburger Straße, .vstlerwall, Moltkcsttast Am Nahrungöberg, ÄltenfeldSweg. Diese GtraW einschließlich und alle Bewohner der Straßen, W von obengenannten Straßen nordöstlich und nor^ westlich eingeschlossen sind.

Ausgabe der Scheute nur für die Mitglieder des Obst' und Gartenbauvereins. J

Montag, den 22. Februar 1943, von 9 bis 1t und 14 bis 18 Ubr. . , .

Für Gartenbesitzer des Bezirks III, die keines Ve .ein angehören:

Dienstag, den 23. Februar 1943, von 9 Dtl 21 und 14 bis 18 Uhr, die Buchstaben A bis L

Mittwoch, den 24. Februar 1943, von 9 bis 22 und 14 bis 18 Ubr, die Buchstaben M.fn9 z-

Die Ausgabe der Kontrollauswene m Gietze» Klein-Linden findet am Lonntag, boiu 28. hruar 1943, von 10 bis 11 Uhr, tür Mitglied^ deS Obst- und Gartenbauvereins, von 11 UpT* für die übrigen Gartenbesitzer in der neuen

Wir weisen nochmals darauf bin, daß alle trollauöweisschein-lLnivfänger die Bortage eijy Pachtvertrages oder einer anderen Unterlage, o« sie ein Stück Land in bestimmter Größe (Ar) genniie baulich bearbeiten, nachweisen müssen. s

Während der Ausgabe der Kontrollauswelse nen keine längeren Verhandlungen m obiger tung geführt werden. 1

Gießen, den 20. Februar 1H43.

Liv Vereinsleiter:

Nortb, Horst, 2Xun,er,irM

Vogtsche

Privat-Handelsschule

Gießen, Goethestraße32

Zweijährige Handelsschule^

für Schulentlassene mit fijährig. Schulbildung. Für Mädchen auch Kochen und Nähen.

Die Aufnahmeprüfung für die zwei­jährige Handekschule findet bereits am 3. März statt, eine spätere Auf­nahme kann nicht erfolgen.

Einjährige Handelsfachklassen

für Schüler m. Volksschul­reife u. höh. Schulbildung.

Beginn Ostern 1943,

Anmeldungen f. das neue Schul­jahr u. Auskunft i. Schulgebäude Gießen, Goethestr.32, Ruf 2486.

Gießen, im Februar 1943

Güntheregraben 7

________________ 01139/

Statt Karten! Für alle Glückwün­sche und Aufmerksamkeiten zur Geburt unserer Brigitte sagen wir herzlichsten Dank

Märtel Klementz, geb. Kersten

Dipl.-Kfm. Karl Klementz

Syndikus, Lt. der Luftwaffe, x. 2. im Felde

Gießen, im Februar 1943 _______________________01106/

müßten die Flieger trotz aller Mannschaftsschwie- rigkeiten zu einem leichten Sieg kommen. Die ur­sprünglich festgesetzte Begegnung Rb. Friedderx gegen DfB.-R. Gießen wurde infolge anderweitiger Verwendung einiger Jugendspieler vom Spielvlar abgesetzt. In welcher Aufstellung der LSV. seine Mannschaft nach Wölfersheim schicken wird, ist nicht bekannt. Der LSV.-Mannschaft ist zu empfehlen, in den kommenden Spielen mit etwas mehr Schwung zu spielen. Der Weg zur Meisterschaft und damit die Berechtigung zur Teilnahme an den Ausstiegspiekn ist klar vorgezeichnet, er muß nur mutig beschritten werden.

Tschammer-vorrundensplel Bübingen 1900.

Die früher als sonst erfolgte Ansetzung der Gan- ligamannschaften 3U den Tschammer-Pokalspieler, machte es erforderlich daß weitere Vorrundenspiel' zum Austraa gelangen. Nachdem Friedberg sich Über den in der ersten Vorrunde spielfrei gebliebe­nen SpD. Wölfersheim hinweggesetzt und damit be­reits für die am letzten Februarsonntag erfolgendt Zwischenrunde qualifiziert hat, müssen die Blau- Weißen morgen zur Sportgemeinde Büdingen, dir sich durch einen 4:2-Sieg in Nidda die weitere An­wartschaft gewahrt hat. Damit stehen die Dlgu> Weißen seit langer Zeit wieder vor der Möglichkeit, in die Zwischenrunde zu gelangen. Voraussetzung hierfür ist natürlich ein Sieg, der nach der Leistuid; vom Dorsonntag sehr schwer auszurechnen ist.

Für die vielen lieben Glück­wünsche zur Geburt unserer Brigitte sagen wir auf diesem Wege unseren herzlich. Dank

Margret Wenzel, geb. Reh Willy Wenzel, z. Z. im Felde

Gießen, Brandmasse 4, den 19. Februar 1948

__01120/

Die traurige und abenteuerliche Geschichte des Herrn von der Trenck und der preußischen Prinzes- fin Amalie, der Schwester Friedrichs des Großen, bot den Anlaß zu einem dreiaktigen Stück von Her- bett Becker, das der Autor als dramatische Le­gende vorstellt. Mit der zunächst irreführenden, min­destens mißverständlichen Bezeichnung als Legende soll, wie einer Bemerkung im Programmheft zu ent­nehmen ist, nur der Verzicht auf historische Beglau­bigung der Vorgänge angedeutet werden. Was an der Fabel dramatisch genannt werden kann, ist vor­nehmlich auf die theatralische Einkleidung zu be- ziehen. Das geschichtlich beleate Wiedersehen des un­seligen Paares nach mehr als vierzig Jahren im Herbst 1787, ein Jahr nach dem Tode des Großen Königs fällt bei Becker mit einer Her- zensgeschichte zusammen, die der Affäre zwischen Amalie und Trenck verblüffend ähnlich sieht: die alt- gewvrdenr Prinzessin hält in schmerzlicher Erinne­rung an ihre eigene Jugend die Hande schützend über den vom Zorn Friedrich Wilhelms II. bedroh­ten Herzensbund ihrer Nichte, Prinzessin Charlotte, mit dem Leutnant von Oppen. Trenck, der inzwi­schen nicht minder gealtert ist, geheiratet und die schwärmerische Jugendliebe vergessen hat, spielt dem blinden, unwandelbar getreuen und noch immer zärtlichen Herzen Amaliens ein die Stürme der Zeit überdauerndes Gefühl vor und bringt auf ihA Bit­ten die jungen Leute vor dem Zorn des Königs über die Grenze in Sicherheit. Mit dieser Ge­wißheit und im Glauben an Trencks Liebe findet die Prinzessin ein stilles, schmerzloses Ende, vor dem auch der ohnmächtig ausbrechende Jähzorn des Kö­nigs verstummen muß. *

Es ist kaum zu übersehen, daß der eigentlich dra­matische Rero der Fabel sich kaum entwickeln kann, weil das Liebespaar ganz unaktiv eingeführt ist und die Gegengewichte allzu ungleich verteilt sind. In­folgedessen wirken di« drei Akte eher als ein ge- fühl volles Rokoko-Jdyll am preußischen Hofe. Die unbestreitbaren theatralischen Qualitäten der Fabel tarnen in der Inszenierung durch Herrn C. M. Ze p-

Die Deutsche Arbeitsfront

Bei genügender Beteiligung werden folgende Lehrgänge eingesetzt:

Elektrotechnik, Stufe I und II.

Anmeldungen sind spätestens bis zum 24. d. Mts. beim Berufserziehungswerk der DAF., Gießen, Schanzenstraße 18, vorzunehmen. (wid