Ausgabe 
20.2.1943
 
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licher

den. DerDaili

nett bleiben, so ist jedoch, wieAftonbladek" melL^ eine Spaltung der Labour-Party wahrscheiA wodurch die Stellung der Konservativen noch weil«

//50 Jahre

Form ihren Entschluß bekundet haben, h

Deutschlands Antwort auf Casablanca.

Die amerikanische Niederlage in Tunesien lleberraschender Vorstoß deutscher Kampfgruppen bringt vollen Erfolg.

Von Kriegsberichter Lutz Koch,

Oie Heimat weiß, worum es geht,

Oer Sauleiter auf einer Kundgebung in Singen.

Verbindung -wischen den beiden britischen im Norden und Süden des Landes dadurch fehrw schwieriger geworden ist. Aus der anderen 3>jj wird der Mißerfolg der Nordamerikaner nj^ ohne Schadenfreude verzeichnet. Die oj Nordafrika eintreffenden militärischen Berichte s ßen erkennen, daß man es dort nicht mit esiij Picknick-Unternehmen zu tun habe, schreibt Chronicle; - die Nordamerikaner seien an der FrH nochgrün". Die Schuld hieran treffe vor olle, die Führung. Das Blatt empfiehlt den norbamjh konischen Offizieren härteste Disziplin, intensive^ Ausbildungsmethoden urrd die Aneignung größer, technischer Kenntnisse. Rommel habe wieder die«- Taktik desTeile und schlage den Feind getrenS angewandt, schreibtNew Hort Herold Tribun^ Uebrigens hat a u ch i n Schweden das Versag der nordamerikanischen Truppen Aufsehen errxj Allehanda" schreibt, die letzten Kämpfe hätten ä zeigt, daß sich der Kampfwert der Nordamerikas schen Truppen ebenso wie das nordamerikanjfä Material, und zwar insbesondere dis nordannM nifchen Tanks, mit den deutschen Truppen ni« messen könnten.

DNB. Funkspruch. ..., 20. Febr. (PK.) Nach den bitteren Erfahrungen von T e b o u r b a, wo der An- fang Februar in vorderster Linie gefallene Eichen­laubträger Generalleutnant Fischer in den ersten Wochen des Kampfes in Tunesien den Amerikanern eine schmerzliche Lektion bereitete, haben diese im mitteltunesischen Raum eine neue schwere Niederlage hinnehmen müssen. In den jetzt drei Tage währenden Kämpfen haben die Amerikaner sehr bedeu­tende Verluste an Panzern, Geschützen und Ge­fangenen erlitten.

Als vor drei Tagen noch unter dem Funkeln der Sterne nördlich des kürzlich weggenvmmenen F... wobei sich der Kommandeur einer Panzerabtei­lung, Hauptmann Grün, durch kampfentscheidende eigene Entschlüsse, die zum Abschuß von 18 feind­lichen Panzern führten, das Ritterkreuz holte un­sere Kampfgruppen zu überraschenden Angriffen ge­gen die Amerikaner vorstürmten, gelang ihnen schon beim ersten Ansprung ein durchschlagender Erfolg. Noch bevor es hell geworden war, hatten die ange- setzten Panzer und Panzergrenadiere, Pioniere und Panzerartilleristen die sperrenden und sichernden Engen überwunden und standen urplötzlich bereits im Rücken des Gegners, der auf einen derartig ra­santen Einbruch Nicht gefaßt war.

Noch bevor die zumeist noch völligen Kriegsneu­linge aus den USA. zur Besinnung kamen, waren die ersten feindlichen Panzer a b ge­soffen, Geschütze vernichtet und Selbstfahrlafetten im trommelnden Beschuß unserer Panzer außer Gefecht gefetzt. Schon wenige Stunden nach dem ersten Angriff im Norden mußte der Feind er­kennen, daß auch südlich von F. auf einer breiten Front weitere deutsche Kampfgruppen zum Stoß angetreten waren, wobei auch hier trotz teilweise hartnäckigen ersten Widerstandes der Gegenstoß ge­lang und einzelne Teile des Feindes, vor allem die Sicherungen auf den Höhenzügen, blitzschnell abge- chnitten waren. Unter dem stürmischen Vordringen unserer Panzer fiel sodann ein wichtiger Straßen- knotenpunkt, über den alle Wege führten, auf denen eine Entlastung zur vordersten Linie hätte gebracht werden können. Die amerikanischen Panzer, die aus S. heraus zum Angriff gegen unsere vorstoßenden Keile antraten es waren zumeist Panzer des Typs Sherman wurden durch überlegene Feuer­kraft vernichtet ober zurückgetrieben.

Dom ersten Augenblick an zeigte sich, von wenigen Ausnahmen abgesehen, daß der Amerikaner verhält­nismäßig schnell die Flinte ins Korn warf, aus dem chnellsten Weg zu entkommen versuchten oder, abge- chnitten, sich sehr schnell dem Schicksal der Gcfan- genschaft ergab. Zähes Kämpfertum war nicht zu bemerken, und selbst bei den Panzern, die oft in zahlenmäßiger Uebermacht angriffen, machte sich nach einem harten Schußwechsel sehr rasch die Nei­gung nach rückwärts in fluchtartigem Verlassen des Gefechtsfeldes bemerkbar. Das ging oft so plötzlich, daß es schwer hielt, dem Feind an der Klinge zu bleiben.

So wurde der Vorstoß des ersten Tages unter denkbar geringen Verlusten an Menschen und Ma«

Damm der deutschen Soldaten der Ostfront die Flut der sowjetischen Massen zurückbranden, und dann wird, das ist unser unerschütterlicher Glaube, der Tag kommen, ^wo die deutsche Führung wie­der die Initiative an sich zu reißen vermag zu dem vernichtenden Schlag, der Deutschland und den gesckmten europäischen Kontinent für alle Sei­ten von dem furchtbaren Alpdruck des alles ze§« störenden Bolschewismus befreien muh, wenn un­ser Volk und mit uns das Abendland überhaupt noch eine Zukunft haben soll. Das deutsche Volk weiß, daß es als erstes dem Ansturm der Steppe erliegen müßte, es weiß aber auch, was es dazu tun kann, um diese Gefahr für immer zu bannen. Mit der Offenheit, die für das vollkommene Ver­trauensverhältnis zwischen dem Volk und seiner aus dem Volk erwachsenen Staatsführung im nationalsozialistischen Deutschland charakteristisch ist, hat Reichsmimster Dr. Goebbels als Spre­cher der Regierung den ganzen Ernst der Lage schonungslos dargelegt, aber auch in feierlichster Form die Gewißheit erhalten, daß es des Volkes unerschütterlicher Wille ist, für den totalen Krieg die schwersten Opfer zu bringen, die äußersten An­strengungen auf sich zu nehmen und die letzte Lei- stungsreserve einzusetzen. So werden Front und Heimat zusammenstehen in leidenschaftlicher. Be­jahung alles dessen, was dem Siege der deutschen Waffen dient, und dieser glühenden Hingabe an die Sache der Natton, deren Rettung aus höchster Ge­fahr uns selbst anvertraut ist, uns ganz allein, un­serem Willen, unserer Tapferkeit, unserer Opfer­bereitschaft und Tatkraft, wird dann der Herrgott den Sieg nicht versagen.

Dr. Fr. W. Lange.

terial zu einem allg e meinen Durch st durch die amerikanische Verteidigungslinie. Eine größere Kräftegruppe wurde dabei auf einem Höhenzug um­gangen, eingekesselt und allmählich zusammenge- üräygt, wobei sich in den letzten Tagen erst die Aus­räucherung des Geländes vollzog. Bereits am Abend des ersten Tages waren im kühnsten Durchbruch 45 Panzer abgeschossen. Erst am zweiten Tage, nach­dem auch am Südteil des Angriffsabschnittes we­sentliche Erfolge erzielt worden waren, die später zur Wegnahme von G... führten, das nördlich der großen sperrenden Salzseen eine besondere Bedeu­tung hat, besann sich die amerikanische Führung auf größer angelegte Entlastungsangrlffe schnell herbeigeführter Panzerverbände. Aber gegen unseren Angriffsschwung vermochten alle diese Vor­stöße auch nicht voranzukommen. Wiederum wurden reihenweiseShermans" abgeschossen, urü> den rest­lichen Rudeln blieb nichts anderes übrig, als ent­mutigt abzuziehen. 125 schwere und schwerste USA.- Panzer sind in wenigen Gefechten der Ueberlegen- heit unserer Panzer, unter denen sich gleichfalls schwerste Typen befanden, zum Opfer gefallen. Mehr als 1200 Gefangene sind eingebracht.

Rommel wieder im Feld."

Ankara, 19. Febr, (Europapreh.) Unter dem TitelRommel wieder im Fett»" beschäftigt sich das offiziöse türkische BlattUlus" mit den jüngsten erfolgreichen deutschen Operationen in Tunesien und stellt fest, daß die deutfch-italienische Panzer­armee in Afrika nach dem strategisch gelungenen Rückzug von El Alamein bis nach Tunesien nun wieder aktionsbereit sei und während der letzten Tage überraschend zugeschlagen habe. Die nordamerikanische Führung Hobe die Schwere der bevorstehenden militärischen Ausein­andersetzung in Nordafrika zweifellos unterschätzt. Darüber hinaus zeige sich, daß den nordamerikani- schen Truppen jeglische militärische Erfahrung fehle. Schadenfreude in England.

Zürich, 19. Febr. (Europapreß.) Nach einer Exchange-Meldung aus dem Hauptquartier Eisen- Howers wird dort ohne Beschönigung zugegeben, daß die Verluste, welche die nordamerikanischen Ver­bände im mittleren Tunesien an Kriegsmaterial und an Mannschaften erlitten, sehr bedeutend sind. Dir Angriffe der Stukas an den ersten beiden Ta­gen der deutschen Offensive hätten viele Opfer ge­fordert. ©o habe der nordamerikanische DerbaÄ), der Didi-Dou-Zid verteidigte, fast ein Viertel seiner Mannschaften durch diese Luftaktionen eingebüßt. Auch viele nordamerikanische Panzer wurden ver­nichtet.

Die Niederlage der nordamerikanischen Truppen hat in England sehr verschiedenartige Empfin­dungen hervorgerufen. Auf der einen Seite erkennt man mit Besorgnis, daß der Erfolg der Achsenstreit­kräfte den von allen ersehnten Abschluß des tune­sischen Feldzuges in weite Ferne rückt, weil eine

Stockholm, 19. Febr. (Europapreß.) Die H gierungskrij^r in England scheint durch die AbstA mung über den Beridge-Plan sich in eine inner Krise der Arbeiterpartei verwandelt zu haben, - die Mehrheit der Unterhausfraktion eine anbei Haltung einnimmt als die der Labour-Party ® gehörenden Kabinettsmitglieder. Es ist daher N Frage aufgetaucht, ob die Labour-Minister weilet hin im Kabinett bleiben können. Besonders Arbeit! Minister Senin vertrat dkk Auffassung, fein Lv bleiben in der Regierung sei nicht möglich, folaiw er nicht in jeder Hinsicht die Unterstützung fehl Parteifreunde habe. Benin hat sich inzwischen 6 doch beruhigt und beabsichtigt, ebenso wie Atch und Morrison weiterhin in der Regierung zu blei den. DerDaily Herold", das offizielle Organ Ij Partei, spricht immerhin davon, daß in manch Kreisen das Ausscheiden der Labour-Minister wartet worden sei. Sollten die Minister im

NSG. Gauleiter und Reichsstatchatter S p r e n - 9 e r sprach in Bingen über Sinn und Bedeutung der totalen Mobilisation der Heimat. Noch einmal kennzeichnete er an Hand eines geschichtlichen Rück­blickes auf die Ursachen dieses Krieges das Ringen unseres Volkes als seinen wahrhaften Freiheits­kampf schlechthin. Heute gebe es keinen Zweifel mehr, daß dieser Krieg uns vom Judentum auf ge^mungen wurde mit dem Ziel, das deut­sche Volk endgültig zu vernichten. In dankenswerter Weise, so führte der Gauleiter aus, sei dieses dem deutschen Volke aus dem Munde berufenster Ver­treter des Weltjudentums und feiner Söldlinge zu wiederholten Malen unter sadistischer Darstellung der Einzelheiten dieser teuflischen Absicht zur Kennt­nis gebracht worden. Es wisse folglich genau, wie es um seine Zukunft bestellt sei, wenn es unseren Feinden je gelingen sollte, uns niederzuwerfen. An­gesichts des Massenansturms des Ostens wisse es heute auch, daß der Feind alles daran setzt, um dieses Ziel zu erreichen. Diese Erkenntnis habe die Heimat heute zu äußerster Kraftanstrengung aufgerufen.

Eingehend befaßte sich der Gauleiter mit den Maßnahmen zur Erreichung einer totalen Krieg­führung der Heimat. Ihr Zweck sei, der Front wehr­fähige Männer abzugeben, ohne die Arbeitsleistung in der kriegswichtigen Produktion absinken zu lassen, sondern sie im Gegenteil noch zu steigern. Dieses Ziel sei nur zu erreichen, wenn ihm auch die letzten Reste eines sog. Privatlebens geopfert würden. Der immer wieder einfetzende Beifall der Versammelten,

monatelang hielt die heldenhafte Verteidigung Sta­lingrads trotz des immer spärlicher werdenden und schließlich ganz aufhörenden Nachschubs dem An­sturm mehrerer von allen Seiten gegen sie heran­geführter Sowjetarmeen stand, unterband mit ihrem tapferen Ausharren die feindliche Versorgung an einer ihrer wichtigsten aber auch empfindlichsten Stellen, fesselte starke feindliche Kräfte, die lanae Zeit gegen die planvoll zurückgeführte deutsche Front nicht zum Einsatz gebracht werden konnten und ermöglichte damit auch die Zurücknahme der Kaukasusfront, die durch den Einbruch der Sowjets beiderseits Stalingrad in eine schwierige Lage gekommen war. Am 22. Januar meldete der Wehrmachtbericht:Im Ostkaukasus setzten sich die deutschen Truppen im Rahmen der beweglichen Kampfführung planmäßig vom Feinde ab."'Diese Operationen im äußersten Südosten der deutschen Front haben zweifellos an die hier kämpfenden deut­schen und verbündeten Verbände außerordentliche Ansprüche gestellt. Nur eine Truppe von eiserner Disziplin und höchstem sittlichen Verantwortungs­gefühl ist den Anforderungen einer Operation ge­wachsen, die neben größter Beweglichkeit der Trup- penfuhrung zähe Ausdauer und ungebrochenen Kampfesmut verlangt. Die Kaukasusarmeen haben in schwierigstem Gelände bei scharfem Frost und eisigem Schneesturm in hinhaltenden Kämpfen gegen eine starke feindliche Uebermacht diese Belastungs­probe bestanden. Sie haben sich vom Feinde absetzen können, so daß ihre weiteren Bewegungen sich plan­mäßig abwickelten. Besondere Anstrengungen unter­nahm der Feind zur Rückeroberung des Kriegs- Hafens von Noworossijsk in den nordwestlichsten Hängen des Kaukasus. Unter dem Schutz seiner Schwarzmeerflotte suchte er sogar Truppen zu lan- den, ober das Unternehmen. scheiterte an der Wach­samkeit der hier sich gegen alle Angriffe behaupten­den deutschen Verbände, die mit dem Kudan- Brückenkopf die Meerenge von Kertsch sichern.

Mitte Dezember dehnten die Sowjets ihre Offen­sive auch auf den mittleren Don aus. Unter ungeheuren Verlusten drangen sie in erbittertem Kampf gegen italienische und deutsche Truppen un­terhalb von Woronesch über den Don. Am 21. De­zember meldete der Wehrmachtbericht:Am mittie- ren Don gelang dem Feind, der seit Tagen mit stärkster Kräftemassierung von Panzerverbänden angegriffen hatte, ein Einbruch in die dortige Ab­wehr front." Trotz schärfsten feindlichen Drucks ge­lang es den deutschen Divisionen in der Folgezeit, alle Umfassungsversuche zu vereiteln und, wie der Wehrmachtbericht vom 28. Januar meldete, befehls­gemäß auf eine neue verkürzte Linie zurückzugehen. Es war dies der Abschnitt des Oskol, der hier par­allel zum Don nach Süden dem Donez zufließt. Wohl ziemlich zu gleicher Zeit setzte sich auch die Konzentration im Kaukasusgebiet fort, wo die deut­schen Truppen zum Kuban, Mcmytsch und unteren Don zurückgenommen wurden, um hier neue Auf­fangstellungen zu beziehen. Entsprechend wurden die Divisionen aus dem großen Donbogen zurück- geführt und im Donezbogen eine neue Linie bezo­gen, die jedoch aufgegeben werden konnte, sobald ihr Zweck erreicht war, die Bewegungen im Kau­kasusgebiet zu decken. Mit der Räumung von Ro­stow an der Donmündung und Woroschilowgrod am nördlichen Donez-Bogen wurde eine sehr erheb­liche Frontverkürzung erreicht und die Absicht der Sowjets vereitelt, durch einen Durchbruch südlich von Woronesch, die im Donez-Boqen kämpfenden deutschen Verbände zu umfassen. Der Wehrmacht­bericht vom 15. Februar sagte dazu:Der Feind ver­suchte an der Ostfront mit immer neuen Verbänden, Oie er an Stelle feiner ausgebluteten Truppen in die Schlacht wirst, durch Umsassungs- und Durch- bruchsoperattonen zu einem entscheidenden Erfolg zu kommen. Die deutschen Armeen machen durch un­erschütterlichen Widerstand, elastische Kampfführung und entschlossene Gegenangriffe die Absicht der «Sow­ie ts zunichte und fügen dem Feind stets von neuem schwerste Verluste zu." Diese bewegliche Kampffüh­rung, die darauf ab zielt, die Kampf krast der deut­schen Armeen durch Ausnutzung der Tiefe des in der deutschen Sommeroffensive eroberten Raumes zu erhalten, wenn auch um den Preis des Ver­zichts auf wichtige Positionen, hat noch immer die weitgesteckten operativen Absichten des Gegners zer­schlagen können.

Unter diesem Gesichtspunkt muß auch die Rau- mung von Charkow beurteilt werden, die der Wehr­machtbericht vom 18. Februar meldete, nachdem un­sere Truppen in erbittertem Ringen mit überlege­nen, mit Massen von Panzern und schweren Maf­ien herangeführten feindlichen Streitkräften,' zu deren Unterstützung die Sowjetführung auch frische Truppen in den Kampf werfen mußte, jede Störung des planmäßigen Ablaufs unserer Bewegungen ver, hindert hatten. Charkow, das nach der großen Der- nichtungsschlacht südöstlich von Kiew im Herbst 1941 in unsere Hände gefallen war, war auch zu Be­ginn des Frühjahrs das erste Ziel der großen Of­fensive gewesen, die Timoschenko gegen den Süd­abschnitt iber Ostfront geplant hatte. Sein südlich der Stadt vorgetriebener Kell, der durch das Donez-Re- vier nach der Krim hinunterstoßen sollte, wurde je­doch abgequetscht und vernichtet, womit der deut­schen Offensive aus dem Raum zwischen Kursk und Charkow über den Oskol gegen den mittleren Don die rechte Flanke gesichert war. Heute ist mit Char­kow den Sowjets eine tote Stadt Überlassen wor­den, die nach den planmäßigen Zerstörungen aller kriegswichtigen Anlagen, die die'deutschen Truppen vor der Räumung vorgenommen haben, keinerlei wehrwirtschaftliche oder sttategischr Bedeutung mehr besitzt. Das Wesentliche ist, daß es den Sowjets ttoh aller Bemühungen nicht gelang, die Stadt zu um­fassen und die deutschen Linien zu durchbrechen. Auch hier hat die entschlossene Zurücknahme der deutschen Front Stalin um die strategische Entschei­dung gebracht, die er sucht. Wenn auch gewiß wirt­schaftlich wertvolle Räume preisgegeben werden mußten, so hat doch die bewegliche Abwehrtaktik, mit der die deutsche Führung dem zwischen Drei und Asowschem Meer mit gewaltiger Uebermacht und trotz ungeheurer Verluste immer noch in un» verminderter Stärke anrennenden Feinde begegnet, ihr die Freiheit des Handelns erhalten können, wo- bei immer mehr die Verdichtung der Fronten und die Verkürzung der Nachschublinien zu unserem Vor­teil auszuschlagen beginnen.

Diese Vorteile sind im N or d ab s chn i 11, wo die Sowjets nach dem Fehlschlagen ihrer Durch­bruchsversuche im Raum von Toropez und Welikije Luki Mitte Januar eine neue Offensive südöstlich des Ilmensees und südlich des Ladogasees begannen, besonders eklatant. Beide werben durch den Wol­chow verbunden. Das Ziel der Sowjetoffensive ist die Entsetzung Leningrads und die Abspaltung der deutschen Einschließungsfront von dem linken beut» schen Flügel. Schon die ersten zehn Tage ihrer mit gewaltigen Massen schwerer Waffen vorgeführten Angriffe haben den Sowjets 229 Panzer gekostet. Aber trotz weiterer ungeheurer Verluste besonders an Panzern haben die Sowjets ihre Bemühungen, die deutsche Front hier einzudrücken, noch nicht äuf=

wodurch die Stellung der Konservativen noch weil« gestärkt würde.News Chronicle" spricht von ehe ärmlichen Unterwerfung der Regierung unter ftq Machtanspruch der Versicherungsgesellschaften", fr dere Kreise sagen, daß hie auffallend starke Häi tuna der britischen Regierung auf am er ihn ni sch e Einflüsse zurückzuführen sei.Wob treet Sournar, das Blatt der amerikanischen Hot> inayz, habe sich scharf gegen den Beveridge-W geäußert, da sich Derartige soziale Reformenna* i eilig auf die USA. auswirken" müßten. Die gto chen Gesichtspunkte seien der britischen Regieninl von maßgebenden Vertretern der amerikanisch» Wirtschaft übermittelt worden. So sei die ablch nende Haltung des britischen Kabinetts auf die ern erfolgreiche Einmischung Washingtons in die er?' fische Innenpolitik zurückzuführen.

Stockholm, 19. Febr. (Europapreß.) Der Lei doner Korrespondent desAftonbladet" berichtet,, sei unbestreitbar, daß der leidenschaftliche Appell, h, Dr. Goebbels an das deutsche Volk gerichtet habe,j London einen gewissen Eindruck gemacht habe. An§ ständiger Stelle werde seine Rede als eine fein, größten Leistungen auf Dem Gebiet der Propagand bezeichnet. Man müsse hieraus vermutlich auch ty deutsche Antwort auf die Forderung nach bedii gungsloser Kavitulation herauslesen, welche Die frt Achsenmächte tn Casablanca proklamiert hätten, fi Antwort sei der totale Kr i e g des deutschen kes; der begeisterte Beifall, der den Redner uni» brach, sei in London gleichfalls verzeichnet worben,

Die Beveridge-Krisis.

Einmischung Washingtons. Spaltimz in der Arbeiterpartei.

gegeben. Es ist ein Zeichen ungebrochener deut­scher Kampfkraft, daß trotz schärssten Drucks und massierten Einsatzes von Panzern und Schlacht­fliegern, mit dem Die Sowjets einen Durchbruch oder wenigstens eine Erschütterung der deutschen Front erzwingen wollen, es Der deutschen Abwehr immer wieder gelingt, die feindlichen Angriffe vor den deutschen Hauptkampflinien zum Stehen zu bringen.

Es kann keinem Zweifel unterliegen, daß die große Abwehrschlacht dieses zweiten Winters in Den letzten Wochen außerordentlich kritische Phasen durchlaufen hat, und niemand kann und Darf sich der geringsten Täuschung Darüber hingeben, daß die Schlacht bereits ihren Höhepunkt überschritten hätte und Der Feinh durch feine ungeheuren Ver­luste an Menschen und Material bereits gezwungen wäre, von feiieen Durchbruchsversuchen abzulassen. Er wird vielmehr mit äußerster Kraftanstrengung und unter Einsatz aller ihm noch zur«Verfügung stehen­den Reserven alles davsnsetzen, die Abwehrschlacht nicht zum Stehen kommen zu lassen, um vielleicht doch noch irgendwo in den deutschen Schutzwall ein Loch reißen zu können, groß genug zum Ansatz einer vernichtenden Umfassung und Ausrottung der Deutschen Front. Diese Gefahr fordert also auf deutscher Seite nach wie vor von Führung und Truppe die äußerste Anspannung aller Kräfte, aber mir sind gewiß, daß Der unzerstörbare Kampfwille des deutschen Soldaten, Der in Den wechselvollen Phasen der Winterschlacht bisher schon immer wie­der und überall Beispiele höchsten Heldenmutes, zähester Ausdauer und nie versagender Tapferkeit gegeben hat, auch in Zukunft die schwierigsten Lagen meistern wird. Einmal wird an Dem lebendigen

der besonders diese Ausführungen des Gauleiters begleitete, bewies eindeutig, daß der Geist des un­bedingten Pflichtbewußtseins und des entschlos­senen Willens zur Leistungssteige­rung die Heimat voll beherrscht. Fn einem erbittert schweren Ringen, so führte der Gauleiter weiter aus, kämpfe die Front mit einer Tapferkeit ohnegleichen gegen den Ansturm der bolschewistischen Unterwelt. Der Heimat aber erwachse Daraus Die Verpflichtung, das Letzte daran zu setzen, um Der Front wirksam zu helfen. Sie werde dem Feind und seinen Absichten Die sittlichen Werte ihrer Haltung, die Arbeit ihrer Hände, Die Tapferkeit ihrer Herzen, aber auch ihren ganzen Haß gegenüber jenen, die bereit sind, die europäische Kultur Der bolschewistischen Vernichtung zu überantworten, entgegenstellen.

Bei aller Härte Der Lage, so erinnerte Der Gau­leiter im weiteren Verlaus seiner Rede, habe die Achse ihre bisher eroberten Chancen zum Siege unverrückbar in ihrem Lager. Mit Der jetzt geforder­ten zusätzlichen Kraftanstrengung jedes einzelnen würben diese Vorteile voll zum Einsatz und zu ent­scheidender Auswirkung kommen. Unsere unbeug­same Siegeszuversicht so schloß Der Gauleiter seine Rede ist in dem Wissen um Die Stärke unserer eigenen Willenskraft be­gründet. Mit ihr werden wir, das fei unser heiliger Glaube, als kämpferische Gefolgschaft Adolf Hitlers das Schicksal meistern und damit das Leben unseres Volkes und mit ihm die Zukunft des euro­päischen Kontinents erkämpfen.

ehe wir nach Japan kommen?

Buenos Aires, 20. Febr. (Europapreß.) Fnl Tschiangkaischek, die zu Besuch in Washington wsÄ äußerte Die Ansicht, die USA. könnten China heljil Durch die Entsendung weiteren Kriegsmaterial Präsident Roosevelt erklärte die Berritwilligkeit Ds M, betonte aber, Daß die Tran s p o r tf rae. Der Schlüssel zu diesem Problem sei. Eine birei» Hilfe sei nur auf dem Luftwege mögM Man müsse Dabei berücksichtigen, daß Die Flugz^ »lcht nur genügend Brennstoff für den Hinflug, son­dern auch für Den Rückflug zu Den Stützpunkten h nudpazifik mitnehmen müßten. Ein Blick auf M Landkarte zeige Die Schwierigkeiten für Die Versos« gung Chinas mit Kriegsmaterial. Der PräM^i ! ügte hinzu, Daß Die Vereinigten Staaten eb«io begierig wie China feien, Japan knockout zu schlagen "Aber die japanischen Fronten sind weit entfernt ; von Tokio, wie es auch ein weiter Weg von uns cwi L" Der Präsident meinte, daß Das augenblicklickt

Vorrücken nicht schnell genug gehe, Denn wenn wir jeden Monat eine Insel besetzen, wird es ru«) 50 Jahre dauern, ehe wir nach Japan langen".

Oie USA. wollen die fremden Stützpunkte behalten. Stockholm, 20. Febr. (Europapreß.) Weitirrt 1256 Millionen Dollar für Die USA.-Marine wurdet vom Kontrollausschuh des Repräsentantenhauses bf willigt. 720 Millionen Dollar sind davon für be1 Erwerb von vorgeschobenen Stützpunkten oorö« ehen. Der Vorsitzende des Marine-Ausschusses, son, erklärte, daß die Vereinigten Staaten die gegen­wärtig in ihrem Besitz befindlichen fremden Flotteir- tützpunkte auch nach dem Kriege behalttr würden.

Oie Londoner Sowjetbotschast drohi finnischen Politikern mit Vergeltung.

Stockholm, 19. Febr. (DNB.) Die Sowjet' dotschaft in London veröffentlicht eine Broschur^' in der zahlreichen führenden Männern Finnlantz^ Vergeltung angedroht wird. Es heißt in iU daß die verbrecherische Mannerheim-Cliqus ih^? Verantwortlichkeit nicht entgehen werde. Die fw? renDen sozialdemokratischen Politiker, darunter IP nanzminister Tanner, werden beschuldigt, Faschisten geholfen zu haben. Die bolschewistiM Hetzbroschüre liegt auf der gleichen Linie wie wf vor kurzem in DerPrawda" veröffentlichte Artuc. über die Raubpläne der Moskauer Machthaber Sie ist lediglich ein weitepes Dokument der HolM