General-Anzeiger für Oberhelsen
Europa hörte den Alarmruf
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Zchristleitung und Geschäftsstelle: Oiehen, Schulstratze 7-9
gebaut worden. Die Geheimsummen, die wir vorstehend angedeutet haben, geben einen Anhaltspunkt dafür, in welcher Form Moskau es verstanden hat, trotz seiner Zugehörigkeit zum Genfer Völkerbund sein Aufrüstungsprogramm zu tarnen. Die Auslösung des zweiten Weltkrieges durch das internationale Judentum gab den Bolschewisten die willkommene Gelegenheit, schon im Jahre 1939 mit ihrem militärischen Aufmarsch zu beginnen, wobei ihnen das deutsch-sowjetische Nichtangriffsabkommen die notwendige Kulisse stellte.
Die jetzigen gewaltsamen Anstrengungen Moskaus, den deutschen Sperriegel im Osten zu sprengen, sind das stärkste militärische Aufgebot zur Aktivierung der bolschewistischen Weltrevolution. Das Wort Lenins, daß der Weg zur Weltrevolution nur über Deutschland führt, ist für Stalin Befehl und Marsch-
lutionärsten, die Dr. Goebbels bisher gehalten habe. Der Minister habe nicht verheimlicht, daß die augenblicklichen Schwierigkeiten ernst feien, aber gleichzeitig habe er Deutschlands Willen bekundet, alles zu tun, um zu siegen. „Daospvsten" schreibt, Dr. Goebbels habe ein Fanfarensignal gegeben. Seine
Den Do'-schewismus bezwingen heißt Europa retten.
wurde der Gegner vor den deutschen Hauptkampflinien überall abgewiesen.
Auch die fortgesetzten Versuche der Sowjets, unsere Front südlich des Ladogasees und vor Lenin g r a d zu durchstoßen, brachen blutig zusammen. 3m Gegenangriff wurde dabei eine feindliche Kräftegruppe eingeschlossen und vernichtet. Die spanische Freiwilligendivision hatte erfolgreichen Anteil an der Abwehr der sowjetischen Angriffe.
Ein Rachtangriff von Kampfflugzeugen auf Stadt und Hafen Murmansk hatte gute Wirkung.
3n TUResien schreiten die Kampfhandlungen weiter erfolgreich fort.
3m Seegebiel von Algier erzielten deutsch-ita- tienifche Fliegerkräfte bei der Bekämpfung eines stark gesicherten feindlichen Rachschubgeleils weitere Erfolge. Ein Leichter Kreuzer und drei große Transporter erhielten Torpedotreffer. Mit der Vernichtung eines der Handelsschiffe kann gerechnet werden.
3n den späten Abendstunden des gestrigen Tages griff ein Verband feindlicher Kampfflugzeuge Rord- westdeutschland an und warf Spreng- und Brand- bomben auf das Gebiet von Wilhelmshaven. Die Bevölkerung, vor ollem in den umliegenden Ortschaften. hatte Verluste. Reun der angreifenden Bomber wurden abgeschossen.
Nochmals Uebertraaung der (3ocb6d6<Re6e.
Berlin, 19.Febr. (DRV.) Auf viele Anfragen. Ifcaus allen Teilen der Bevölkerung beim Groß- Äffchen Rundfunk einlaufen, teilt dieser mit. daß DRede, die Reichsminister Dr. Goebbels am Don- lurlagabend im Berliner Sportpalast gehalten hat, । r Sonntagvormittag 10.15 Uhr noch ein- na über alle deutschen Sender übertragen
Das Instrument -er bolschewistischen Weltrevolution.
Starke sowjetische Angriffe an allen Froniabschnitten blutig abgewiesen
für die Mittaasnummer bis8' ? Uhr desBormittags
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sich die Bereitschaft zur äußersten Entschlossenheit ausdrückte, mischen können, so hätten sie auch physisch den ungeheuren Eindruck der riesenhaften Kraft dieses Volkes zu spüren bekommen, das sich mit unbegrenzter Hingabe um Adolf Hitler schart.
„Wir kennen die bolschewistische Bestie." Spanien zur Goebbels-Nede.
Madrid, 19. Febr. (Europapreß.) Die Goebbels-Rede hat auch in Madrid große Beachtung gefunden. Die Presse erklärt, der Minister habe in seinen Thesen genau jene Gedankengänge ausgesprochen, die in Spanien schon seit längerer Zeit Gegenstand der öffentlichen Sorge seien. Seine Aufforderung an Europa, Arbeiter zu stellen, sei nicht ungehört verklungen. Das parteiamtliche Organ „Arriba" schreibt: „Dr. Goebbels hat in seiner Rede die kommunistische Gefahr mit einer außergewöhnlichen Klarheit vor Augen geführt. Spanien weiß, um was es geht. Wir haben am eigenen Leibe den kaltblütigen und systematischen Terror erlebt Wir kennen die bolschewistischen Bestien und ihren wilden Zorn geoen alles, was Kultur ist." „ABE" erklärt: „Dr. Goebbels macht dem deutschen Volke alle Ehre, indem er ihm die Wahrheit nicht vorenthält. Er weiß, daß er feine Worte an eine männliche Nation richtet, deren Kräfte mit den Schwierig- fmtffn wachsen. Der Minister hat gesagt, daß das deutsche Volk stark genug sei, um der Gefahr ins Auge zu sehen. Wir sind im übrigen an die wahrheitsgetreuen und ungeschminkten Wehrmachtberichte aus dem Führerhauptguartier gewöhnt."
Oer Eindruck in Schweden.
Stockholm, 19. Febr. (DNB.) Die Rede von Dr. Goebbels hinterließ auch in der schwedischen Presse einen nachhaltigen Eindruck. Der Berliner Korrespondent von „Stockholms Teningen" bezeichnet die Rede als eine der mitreißendsten und revo-
$U größten Opfern bereit.
Mailand, 19. Febr. (Europapreß.) „Popolo d'Jtalia", das Organ des Duce, betont, bie Versammlung sei eine Kundgebung der ganzen Nation gewesen, die durch den Mund von Dr. Goebbels dem auf seinem Kommandoposten an der jzront stehenden Führer erklärte, daß sie zu noch größeren L - « • l r • s„.v.;» k-ir- um iohon >RrM8
Oer Webrmachtbericht.
DRB. Aus dem Führ er haup tquar lier^ 19. Febr. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
3m Westkaukasus und am unteren Kuban fandea bei einsehendem Tauwetter nur Kampfhandlungen von örtlicher Bedeutung statt Dabei machte ein eigener Angriff südlich Rowo- r o s s l j s k weitere Fortschritte.
An der D o n e z f r o n t und im Raum von Charkow griff der Feind wieder mit starken Kräften an. Er wurde in teilweise schweren Kämpfen abgewlesen.
Zahlreiche feindliche Vorstöße südöstlich von O r e l scheiterten. Der Gegner wurde durch Gegenangriff geworfen und hierbei mehrere Panzer vernichtet Die Luftwaffe griff Panzeransammlungen, Artilleriestellungen und Marschkolonnen des Feindes an und brachte den Verbänden des Heeres dadurch fühlbare Entlastung.
Bei Fortführung der starken Angriffe südöstlich des 3lm en fees erlitt der Feind erneut schwerste Verluste an Menschen und Materiat Trotz stärkster Unterstützung durch Panzer und Schlachtflieger
Mstischen Außenpolitik ausgestaltet Schon der Mae Sowjetmarschall Tuchatschewski, der Mßlich wie zahlreiche andere Generale Opfer des Midierungssystems des Kreml-Gewaltigen wurde, der Roten Armee in einer Auseinandersetzung das Milizsystem bereits im Jahre 1921 die
6 zu, Träger der bolschewistischen Weltrevo- N zu sein. Er sprach in diesem Zusammenhang „unferdr Roten Weltarmee".
• 0 systematischer der Moskauer Bolschewismus bet, Zellenbildung in allen Ländern der Welt die iBHewistischen Ideen über alle fünf Erdteile ver- ktzen konnte, desto stärker und eindeutiger wurde Die ta Armee auch in der politischen Agitation als Ie militärische Machtmittel des Bolschewismus Ausgestellt. Schließlich erhob der VH. Komintern- !mrch in Moskau in einer Entschließung den An- die Rote Armee als das entscheidende Anstru- mtr: zur Durchführung der bolschewistischen Welt- rtDiEution bereitzuhalten und entsprechend auszu- ! C; würde zu weit führen, die einzelnen Entwick- Umsftufen der Roten Armee, soweit sie einer gro- $:rn Öffentlichkeit bekannt geworden sind, hier hmologisch aufzuzahlen. Es genügt der Hinweis, «h der gesamte Volkswirtschaftsetat der Sowjet- fcim im Jahr 1935 von insgesamt 35 Milliarden Bubi nicht weniger als 25 Milliarden, also 7 0 Bin Hundert für bie bolschewistische lirrüftung auswies. Darin sind aber nicht Walten jene geheim gehaltenen Summen, die dre Ille Unbekannte über die wirkliche Starke Der
Die große Rede, die Reichsminister Dr. Goebbels am Donnerstagabend im Berliner Sportpalast vor Zehntausenden begeisterter und kampfenffchlossener Zuhörer aus ollen Schichten des deutschen Volkes hielt hat in allen europäischen Hauptstädten und darüber hinaus einen gewaltigen Eindruck gemacht. Uebereinstimmend wird in den P^sserommentaren die Kundgebung als eine entschlossene Willenskundgebung der gesamten deutschen Ration gewertet, m diesem gigantischen Ringen um die Rettung Europas vor dem allzerstörenden Bolschewismus alle Kräfte zusammenzusaßen unb k°in° Opfer zu scheuen, um den Feind endgültig niederzurmgen.
„Oie größte Gefahr für Europa."
Pierre Laval zur Goebbels-Rede.
Vichy, IS. Febr. (Europapreß.) „Der Bolschewismus ist heute die größte Gefahr für Europa. Die »aM derer in Frankreich, die dies begriffen haben, roirb von Tag zu Tag großer", erklärte der fron- infifrhe Regierungschef Pierre Laval am Freitag bei eüiem ^Empfang der deutschen Presie auf die Frage, welchen Eindruck die Rede des Reichsmml- sters Dr. Goebbels auf ihn gemacht habe. — Die Pariser Presse erklärt übereinstimmend, einzig und allein das Reich vermöge einen wirksamen Schutzwall gegen die bolschewistische Bedrohung zu er- richten „Oeuvre" stellt fest, daß das deutsche Volk in diesem Kampf sein Blut einsetzt und es nur gerecht sei, wenn der übrige Kontinent wenigstens für den Sieg Europas arbeite. — Der „En du Peuple unterstreicht besonders, Frankreich müsse in der Reihe der arbeitenden Völker mitmarschieren, um das Abendland zu retten — . Das Abendland ist m Gefahr", lauten die Ueberschnften der Blatter „Aujourd'hui" und „ßa France Socialiste .
Whewistischen Wehrmacht schufen.
Ißt Sowjetarmee wurde im Jahr 1935 mit einer liibensattioftarfe von fast einer Million Mann tg: qeben. Hinzu trat eine Territorialarmee von ßr Millionen. In den Jahren 1937/38 verfugte die ^rjetarmee über eine Reserve von mehr als 1 Mlionen ausgebildeter Soldaten. Nach amen- miicher Quelle, bie sich auf diplomatische Angaben M. wurden schon damals jährlich rund IVi Mn- ftn n junger Männer zu den Waffen gerufen, Die M>? vorher in den Jugendorganisationen des Voi- frnismus eine umfassende militärische Dorbildung B'c ten hatten. Zu Beginn des deutsch-sowlemchen Jifges haben nach Angaben des amerikanischen l^maten Josef E. Davies die Bolschewisten eine
jnee von rund 18 Millionen gut ausgebildeter t-'Men und Offiziere ins Feld stellen ^n]ien- ipr 25. Jahrestag der Gründung der Roten Lr- I» gibt allen Völkern Anlaß zu der Ueberlegung, l’fcws bie Aufgabe dieses gewaltigsten Kriegs- iMuments der Erde werden sollte. Der Bolsche- Drnus hat, wie heute feftftebt. bereits vor 20 Iah-
systematisch auf die bolschewistische Weltrevo- fctr mit Hilfe der Roten Armee hingearbeitet. A'r Lenin stammt das Wort, daß der Weg zur E-Devolution nur über Deutschland führe. Von dem
Reitergeneral Budjenny, der in diesem Krieg Leblich versuchte, die deutschen Linien umla) enö Epeifen unb auf,-urollen, ist das Wort m yv ■’rung geblieben, daß er seine Rosse demnacyst r Rbein tränken werde. •
Männer unb Frauen aus allen Schaffens- unb Wissensgebieten, Frontkämpfer unb Rüstungss^beiter, Wehrwirtschaftsführer unb Wissenschaftler, Fkauen, die an der Werkbank ober im Dienst ber Reichspost ober Reichsbahn stehen, waren am Donnerstag im Berliner Sportpalast versammelt, um als Vertreter bes beutschen Volkes in einer einzigartigen Kund* gebung ihrem fanatischen Willen unter Hintansetzung aller persönlichen Interessen und Wünsche, dem Fich- rer bis zum Endsieg zu folgen, Ausdruck zu ver« lechen. — (Scherl-Bilderdienst-M.)
sich aus zu einem gefährlicheren Zeitpunkt eröffnet. Die Politik der Bolschewisten sei seit 20 Jahren darauf eingestellt gewesen, die Voraussetzungen zu. schaffen und den richtigen Augenblick zu wählen, um den großen Schlag für bie Gewinnung der europäischen und ber Weltherrschaft zu führen.
Das Echo in Japan.
lot TD, 19. Febr. (Europapreß.) Der Emst und die Offenheit, mit der Dr. Goebbels vor dem deutschen Volte zu ber die europäische Kultur bedrohenden bolschewistischen Gefahr Stellung nahm, werden in Japan als ein Zeichen der Stärke empfun* den, zumal gleichzeitig eindeutig festgestellt mürbe* daß niemand in Deutschland trotz der Schwierig- teilen des Augenblicks an faule Kompromißmög-- lichkeiten denkt. Alle Blätter heben bie Ankünbtgung von Dr. Goebbels hervor, die Maßnahmen zur Mobilisierung aller Kräfte in Deutschland bienten der Vorbereitung einer neuen großen Offensive, die im kommenden Frühjahr und Sommer den Sowjetarmeen entscheidende Schläge versetzen soll.
Oer Ritterkreuzträger
neben dem Mstungsarbeiter.
Oer Wille zum Sieg.
Ein volles Vierteljahr tobt die zweite große Winterschlacht in unverminderter Härte an den beiden Flügeln der Ostfront. Wenn hier und da der Ansturm des Feindes zeitweise nachließ, so nur des- halb, weil ihn die ungeheuren Verluste an Menschen und Material dazu zwangen, frische Truppen heranzuführen und die gewaltigen Ausfälle an Panzern, Geschützen und Flugzeugen zu ersetzen. Daß die Sowjets dazu nach wie vor in der Lage sind, beweist das Ausmaß ihres Kriegspotentials, das alle bisherigen Vorstellungen weit in den Schatten stellt. Erst jetzt erfährt die Welt, welchen Sinn es hatte, wenn die Häupter des Bolschewismus zwei Jahrzehnte hindurch ihre Völker erbarmungslos hungern und darben ließen. Ein Helotentum, wie es in der modernen Geschichte einzig dasteht, mußte dazu dienen, den furchtbaren Koloß der „Roten Armee" zu schaffen, der nun in Bewegung gesetzt wurde, um den Damm niederzuwalzen, den die deutsche Wehrmacht als Schildhalter des Abendlandes vor ihm aufgeworfen hat, und dann in einem Vernichtungskrieg ohnegleichen die Greuel der bolschewistischen Weltrevolution in die Gefilde der westlichen Kulturvölker zu tragen. Wir können über den ganzen Ernst der Lage nicht einen Augenblick mehr im Zweifel sein. Stalin sucht in diesen Wochen die Entscheidung und wirft alles in die Waagschale, was ihm an Truppen und Kriegsmaterial zu Gebote siebt, um noch vor Beginn der Schlammperiode, die große Bewegungen motorisierter Verbände bei den Straßenverhältnissen des Ostens so gut wie unmöglich macht, den Durchbruch zu erzwingen. Deshalb wirft er rücksichtslos immer neue Reserven in die Schlacht, die nach Zertrümmerung der deutschen Front seinen Armeen den Weg nach Westen frei machen sollen.
Wenn Stalin im ersten Winterfeldzua seine Massen unterschiedslos gegen alle Teile der Front immer wieder anrennen ließ in der Hoffnung, die deutsche Widerstandskraft zu zermürben, so hat er in diesem zweiten Winter den Versuch unternommen, durch umfassenden Angriff von den beiden Flügeln her den Durchbruch im Süden zur Ukraine und im Norden zur Düna zu erzwingen, um damit die dann ihrer Flankensicherung beraubten Mittelabschnitte ber beutschen Front zum Einsturz zu bringen. Die sowjetische Offensive begann vor brei Monaten, etwa am 19. November südwestlich von Stalingrad unb nörblich ber Stabt gegen ben Sperriegel zwischen Don und Wolga. Am 24. November meldete der Wehrmachtbericht: „Südwestlich Stalingrad und im großen Bonbogen sind die Sowjets unter rücksichtslosem Einsatz von Menschen und Material in bie Derteibigungsfront am Don eingebrochen." Wenig später riß bie öerbinbung zwischen ber 6. deutschen Armee, die zusammen mit rumänischen und kroatischen Verbänden Stalingrad verteidigte, unb bem Gros ber beutschen Front. Aber noch
Opfern bereit sei, damit ber Sieg um jeben Preis Schlußfolgerungen seien richtig. Der Sieg ber Sow- errunqen wirb. Hätten sich bie Englänber unb Ame- jetunion bedeute ben Sieg bes Bolschewismus in rifanÄ in die Reihen oer im Sportpalast verfam- Europa. Wäre der Kampf nicht im Juni 1941 auf» meiten Männer unb Frauen, in Deren Gesichtem' genommen worden, hätte die Sowjetunion ihn von
Salin hat ben 21. Februar 1943 als den 2 5.1ah- eitag der Gründung der „Roten [rnee" bestimmt. Dieser Termin ist ziemlich Kürlich .gewählt. Er bringt diesen Termin in btiimmenhang mit der Aufstelluna einer „Frei- Wgenarmee", die der Jude Trotzki Anfang 1918
Deserteuren, entsprungenen Zuchthäuslern und kevoristen gebildet hatte. Im Mai des gleichen i-tes wurde dann die „Mobilisierung der Werk- Mn" durchgeführt. Hier hat man den eigentlichen Irrung der Roten Armee zu suchen, der fast ein jat vorher schon die Aufstellung der „Roten Qe" vorausgegangen war. Das militärische Rtjtorgan der Moskauer Bolschewisten hat man« hy?i Wandlungen durchlaufen, bis dann am A,September 1925 durch das Gesetz über bie all- icirine Wehrpflicht bie eigentliche Grunblage für H heutige bolschewistische Wehrmacht aufgestellt 30 « en ift
fitte bie Rote Armee zunächst lebiglich inner« Mische Ausgaben zur gewaltsamen Durchsetzung m bolschewistischen Systems, so würbe bie zuneh« Wöe Konsolibierung bes bolschewistischen Gewalt- Ifeflnes als Regierungsform ber Moskauer Macht- Ar mehr unb mehr zum Machtinstrument ber
Di. Zahlgang Nr. 43
Löeint tagliÄ,. außer iAeMtags und feiertags
Beilagen:
richtuna. An Europa liegt es, bie Zeichen ber Zeit zu verstehen. Wenn man in erstaunlicher Instinktlosigkeit jetzt in Lonbon ben Tag beweihräuchert, ba biefe Armee ber Vernichtung geschaffen wurde, dann müßten die Briten eigentlich genau wissen, was sie tun, denn ihre Presse hat durch zwei Jahrzehnte bie Gemeingefährlichkeit ber moskowitischen Horben auch für Englanb gebührenb hervorgehoben. Wo ber Bolschewismus mit seiner Armee ber Weltrevolution hintritt, ba verschwinbet jebes nationale Eigenleben, jebe Kultur unb Wirtschaft, es sterben Ueberüeferung unb Trabition, Kirchen, Universitäten, Schulen, Wohlfahrtseinrichtungen werben zerstört, jebe Orbnung unb selbst ber bescheibenste Wohlstcmb. Es herrscht bann nur ber Jube über eine Masse stumpfer Sklaven. Gegen biefe unermeßliche Gefahr kämpft Deutschlanb. Es kämpft bamit für bie Rettung Europas unb für bie gesamte abenblänbische Welt. —lt.
Der mit seinem Volk nicht Rot und Tod teilen will, der ist nicht wert, daß er mit ihm lebe.
3ean Paul.
** Rote Armee zeigte schon im sp0"^fhen Bur- ßftieg durch die Entsendung von Jnstrurteuren Üki'Svezinspinbeiten, daß sie im Bicnft ber bo me- P’tfdien Weltrevolution steht. Jbre flanke Tnr1 W bie sich baraus ergebende Gefabr für Europ
wurde erst entbüttt mit dem Beainn des VeuNM- ^"tstchen F"ldiuaes Wenn im Laufe der lernen Hen ba und dort die Frone aufgeworfen worben I.-‘•ober die Bolschewisten die ungeheuren Mo len I Menschen und Material nehmen, so aeben Die angegebenen Ziffern Darauf die beste Antw rt. p Armee und sowjetische N'istunasmdustrie fmo
Hintanstelluna auch ber aerinasten fohlen vrrrhmrWe snst"wotisch für die Durchführung oer *ishewiftischen Weltrevolution entwickett und aust
Jtmrn. «r q 5amstaa.20 /Sonnig, 21. Februar M3
Aehener Anzeiger
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