Ausgabe 
19.4.1943
 
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Montag, 14 April MS

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Gietzener Anzeiger

vrühlfche UntoerfttätibrudereilLEeege General-Anzeiger für Oberhessen Liehen. Lchulftratze?-9

'lie­

bem ungarischen Generalstabschef Generaloberst

nationalsozialistischen Revolution vollzogen habe, gang, daß der Sieg der deutschenWaffen aber un- Dieser Jugend beglückendes Gefühl sei, daß sie nicht ser Glück und unser Leben ist.Mit dem 20. Aprrl

englisch-amerikanischen V erbündeten unbeirrbar bis zum Endsiege zu führen. Das ungarische Volk, das schon einmal die Schrecken des Bolschewismus erfahren Hal, wird Seite an Seile mll den im Dreierpakt Verbündeten bis zur völligen Beseitigung der Bedrohung unserer Völker kämpfen und alle Kräfte für dieses Ziel zur Be­freiung Europas und zur Sicherung des Lebens der ungarischen Nation einsehen.

Der Reichsverweser war begleitet von dem Kö­niglich Ungarischen Generalslabschef Generaloberst Vilez Ferenc Szombathelyi, Generalmajor Brunswik von Korompa, Gesandten von Szentmiklosy und Oberst Vilez Gabriel Ger- loczy von Alsoviszoka. Der deutsche Ge­sandte in Budapest von Jagoro und der König­lich Ungarische Gesandte in Berlin, Sztoyai, nahmen an der Zusammenkunft teil.

bessere Zukunft erkämpfen.

Wer die Lehren begreift, die uns die Geschichte !er Menschen darbietet, wer der Tatsache ins Ge- scht sieht, daß im Leben der Völker bisher der Triebe stets nur die schöne Frucht des Krieges ge- üresen ist, der weiß auch, daß Kultur und Zi vilis a- j.on, Reichtum und Ruhe nur aus härtestem Einsatz <rwuchsen, daß ihr Besitz mit dem Leben verteidigt mb im Kampf immer wieder neu errungen werden nuß. Im Frieden sehen wir meist nur die Vorteile änes kultivierten Lebens. Im Krieg aber zeigen sich

Marienburg, 18. April. (DRV.) Wie all­jährlich zeigte sich die Marienburg im deutschen Osten im Schmuck der Fahnen der Jugend, m deren Reihen ein neuer Jahrgang zum Geburtstag des Führers eingetreten ist. Von den Zinnen der stol­zen Burg verkündeten nach der kämpfenden Front im Osten die Fanfaren des Jungvolkes, daß wieder eine Million Jungen und Mädel angetreten ist, um in der Heimat ihre Pflicht zu tun. In einer festlich gestalteten Reichsfeier im Remter der Marienburg legte eine Abordnung des zur Aufnahme angetre­tenen Jahrgangs 1932/33 vor dem Reichsjugend- führer Axmann das Versprechen zum Dienst in der Hitler-Jugend ab. Dann richtete der Reichsjugend- führer einen Appell an die jüngste Gefolgschaft der nationalsozialistiichen Bewegung.

Als Kinder der neuen Zeit würden sie nun ein­treten in die Erziehungsschule der Nation, die nach der Hitler-Jugend ihre Fortsetzung im Reichs- arbeitsdienst, in der Wehrmacht und schließlich in der nationalsozialistischen Partei finde. Menschen, die diese Erziehung erlebten und durch Arbeit an sich selbst vertieften, seien die wahren Bürger und die Waffenträger unseres Großdeutschen Reiches. Der Reichsjugendführer erinnerte daran, daß sich an diesen Jungen und Mädels zuerst das Glück der

Reichsjugendführer der jüngsten Gefolgschaft des Führers die Worte ein:Alles Große in der Ge­schichte ist durch Treue geworden und Gro­ßes wurde ost durch Treulosigkeit zerstört." Er sprach von jenem Gesetz, das der Hochmeister und Ordens­ritter Heinrich von Plauen in großer Not­zeit verkündete und das die Treue höher zu achten befahl als das eigene Leben. Unsere tapferen Sol­daten im Kampf gegen den Bolschewismus würden heute beweisen, daß auch chre Treue und ihr Ge­horsam stärker sei als der Tod. Er schloß seinen Appell an die jungen Führer und Führerinnen, sich des Vertrauens ihrer Eltern durch Haltung und Leistung, durch Bescheidenheit und den Willen zur Gerechtigkeit würdig zu erweisen. Die Zehnjährigen rief er auf, in die Front unserer starken deutschen Heimat einzurücken mit der Ueberzeugung, daß der Sieg unserer Feinde unsere Not und unseren Unter­

geworfen wurden, und zwar auf der Insel Sylt. Bereits am 4. September 1939 hatten britische Fl'

ger die friedliche dänische Stadt E s b j e r g mit Bomben überfallen. Unter dem Druck der öffent­lichen Entrüstung über diese Schandtat erklärte Lon­don sich damals bereit, für die Schäden Ersatz zu leisten. Selbstverständlichvergaß" man es, dieses Versprechen zu erfüllen, und ebenso selbstverständlich erinnert man sich in England auch heute nicht gern an diese Vorgänge. Dafür kommt man jetzt aber 'als Antwort auf die für London und feine Verbün­deten so peinliche Frage: Wer hat angefangen? mit einer neuen Ausrede. Man läßt in ÖenBaseler Nachrichten" nämlich die Behauptung verbreiten, Warschau sei mit Bomben belegt worden,bevor die Stadt als solche angegriffen" worden sei. War­schau wurde, wie niemand bisher bestritten hat, erst angegriffen, nachdem sich die Reste der polnischen Armee hierhin zurückgezogen hatten und öie Auf­forderung, Kämpfe um die Stadt zu vermeiden, brüsk abgelehnt worden war. Auch dann wurde den feindlichen Machthabern noch Gelegenheit ge­geben, die Zivilbevölkerung in Sicherheit zu brin­gen. Gerade an Warschau sollten die Briten auf der Suche nach Entschuldigungen für ihren Luft­terror am wenigsten erinnern. Ihre Methoden sind das Gegenteil von dem Verhalten, wie es in dem hochherzigen Angebot an die Bevölkerung War­schaus zum Ausdruck kam.

In der Nacht zum 20. März 1940 wurde der Angriff auf Sylt in vergrößertem Maße wieder­holt. Das britische Jnformattonsministerium bezeich­nete diese Aktion als eine Vergeltung für deutsche

rischen Freundschaft und Waffenbrüderschaft.

Der Führer und der Reichsverweser gaben ihrer festen Entschlossenheit Ausdruck, den Kampf gegen den Bolschewismus und feine

Berlin, 18. April. Zwei Tage vor dem Ge­burtstag des Führers war der Jährgang 1925 der Hitler-Jugend und des BDM. reichseinheitlich in allen Gauen des Reiches angetreten, um in festlichem Rahmen den Augenblick der Uebernahme in die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei und an­schließend die Ueberführung in eine ihrer Gliede­rungen zu erleben.

In München, der Hauptstadt der Bewegung, wurde die Kundgebung auf dem Platz an der Feld- herrnhalle, der Weihestätte der Bewegung, abge­halten. Oberbürgermeister Reichsleiter F i e h l e r erinnerte daran, daß gerade München berechtigt und verpflichtet ist, den Geburtstag des Führers in besonderer Weise zu begehen.Wir wissen, daß Adolf Hitler von hier aus sein Werk begonnen hat. Als der Führer vor 20 Jahren den Marsch zur Feldherrnhalle antrat, waren es nicht viele, die den Glauben an eine neue deutsche Zukunft hatten. Der Führer aber war nach dem unglücklichen Ausgang des ersten Weltkrieges entschlossen, seine ganze Kraft einzusetzen, um ein neues Volk und diesem Volk ein neues Reich zu schaffen. Er ; wußte, daß die Freiheit die Tat vovaussetzt, und

Flaggen heraus am Geburtslage des Führers?

Berlin, 18.April. (BJtB.) Bet Reichsminister

DRV. Aus dem Führerhauptquarlier, 17. April. Am 16. April traf der Reichsverweser des Königreichs Ungarn, Nikolaus von h orthy, zu einem zweilagigen Besuch im Füh­rerhauptquartier ein. Der Führer hatte mit dem Reichsverwefer Besprechungen über die Fragen der allgemeinen politischen Lage und über den Kampf gegen die gemeinsamen Feinde. Die Unterredungen beim Führer, an denen auch der Reichsminister des Auswärtigen von Rib­bentrop teilnahm, und die militärischen Bespre­chungen zwischen Generalfeldmarfchall Kettel und

Ungarns Reichsverweser beim Führer

Fest enlschloffen zur unbeirrbaren Fortführung des Kampfes gegen den Bolschewismus und feine Verbündeten bis zum Endsieg.

Oie Rüstung der Herzen

Zum Geburtstage des Führers.

Von Reichspressechef Dr. Dietrich.

Alles Große ist durch Treue geworden"

Reichsjugendführer Axmann nahm die Zehnjährigen in die Hitler-Jugend auf.

1943 tragt ihr ben Namen Adolf Hiller. Das ist die höchste Ehre und Auszeichnung, die ihr immer wie­her aufs neue durch Arbeit verdienen müßt. Schenkt dem Führer an seinem Geburtstag euer Herz, euer junges Leben, eure ganze Hingabe an seinen Kampf und an sein Werk."

Unter feierlichen Klängen traten ein Jungmädel und ein Pimpf vor den Reichsjugendführer, legten ihre Rechte in seine Hand und gaben für alle ihre Kameraden und Kameradinnen im Reich das Ver­sprechen ab, zu dienen für Führer und Vaterland.

Veränderungen

im diplomatischen Dienst.

Führerhauptquartier, 17. April. (DNB.) Der Führer hat auf Vorschlag des Reichsministers des Auswärtigen von Ribbenttop im polttischen Außendienst des Reiches folgende Ernennungen vollzogen: Der bisherige Staatssekretär des Aus­wärtigen Amtes, Freiherr v. Weizsäcker, wurde zum Botschafter des Reiches beim Vatikan ernannt Der bisherige Botschafter beim Vatikan, v. Bergen, tritt in ben Ruhestand. Zum Staats­sekretär des Auswärtigen Amtes würbe der Gefanbte erster Klasse Dr. Adolf v. Steengracht ernannt Der Botschafter im Auswärtigen Amt Hans Heinrich Dieckhoff, letzter deutscher Botschafter vor Kriegsausbruch in Washington, ist zum deut­schen Botschafter in Madrid ernannt worden. Der bisherige Leiter der politischen Abteilung im Auswärtigen Amt, Unterstaatssekretär Ernst Wör­mann, wurde zum Botschafter des Reiches in Nanking ernannt. Der bisherige Botschafter an der Botschaft Madrid, Gesandter erster Klosse Andor Hencke, wurde zum Unterstaatssekretär ernannt und vom Reichsaußenminister zum Leiter der politischen Abteilung des Auswärtigen Amtes berufen. Der bisherige Leiter ber Reichsabtei- tung, llnterftaatsfefretär Dr. Friedrich Gaus, wurde zum Botschafter zur besonderen Verwendung des Auswärtigen Amtes ernannt. Im Stabe des Reichscmßenministers wurden ernannt: der Beauf­tragte beim Führer, Gesandter erster Klasse Walther H e w e l, zum Botschafter, der Gesandte erster Klasse Emst v. R i n t e e n zum Botschafter und der Vortragende ßegationsrat Franz v. So nnleith- n er zum Gesandten erster Klasse.

9er Jahrgang 1925 in die Pariei übernommen

Oie Feiern in München und Berlin.

Mohrenwäsche der Londoner Mordbrenner.

Die zunehmende Empörung der Weltöffentlich- feit über die Terrorangriffe der britischen und USA.-Luftwaffe auf Wohnviertel der deutschen Bevölkerung und unersetzliche Schätze der euro­päischen Kultur ist ben Urhebern dieser Methode so unangenehm, daß sie wieder einmal ben Ver­such machen, sich von der wchulb an biefem Ver­brechen reinzuwaschen.Zustänbige Lon­doner Stellen" haben Vertretern derBase­ler Nachrichten" Material übergeben, bas nach ihrer Ansicht die englischen Machthaber und ihre Verbündeten vor dem Vorwurf bewahren soll, daß sie für alle Schrecken des heuttgen Luftkrieges ver­antwortlich sind. DiesesMaterial" besteht aus einer Wiederholung alter Märchen, unwahrer Behaup­tungen und lendenlahmer Entschuldigungen, die von Deutschland längst an Hand von Tatsachen als bas entlarvt finb, was sie sind. Bei dem Versuch, Deutschland die Schuld am Luftkrieg überhaupt in die Schuhe zu schieben, gehen diesezustän­digen Londoner Stellen" aus Mangel an beweis­kräftigen Unterlagen für ihre Behauptung diesmal soweit, zu erklären, deutscherseits sei im Jahre 1932 auf der sogenannten Abrüstungskonferenz einem Vorschlag entgegengetreten worden, nach dem Luftangriffe allgemein verboten werden sollten. Im Eifer des Gefechts übersehen unsere Feinde, daß es damals noch gar kein nationalsozialistisches Deutschland gab, und daß gerade der Schwindel, den sie auf der Abrüstungskonferenz getrieben haben, mit einer der besten Beweise für ihre aggresiven Absichten gegen das damals völlig ab- gerüstete und enttechtete Deutschland war.

Im übrigen werden die Ereignisse auf den Kriegs- schauplätzen zum Teil abgestritten, zum Teil durch­einandergebracht, so daß an folgende unumstößliche Tatsachen und Daten erinnert werden muß: Eng­land begann mit dem sogenannten uneinge­schränkten Luftkrieg in der Nacht zum 12. Januar 1940, als zum erstenmal von britischen Flugzeugen Bomben auf ländliche Siedlungen in Deutschland

'UBI&rbm d-s Führers hat oon frühester Jugend Hs zum heutigen Tage nurJ) art e st e 45 r - jungen und fchwerste & n tf $ et b u n ge k-kannt. Niemals ist ihm etwas ohne Wagms und Lamps, nichts ohne kühne Entschlossenheit und pe - sinlichen Einsatz geschenkt worben. An Wiberstan- l-n entfalten sich stets feine Kräfte und Rück­schläge mürben ihm zum Ausgangspunkt neuer E ^Als das Leben ihn zwang, auf den Traum seiner -lugenb, Architekt zu werden, zu verzichten und statt Men sich als Bauarbeiter fein Brot zu verdienen, io fetzte er mit der Erkenntnis des nationalen C - iialismus die Grundsteine feines Aufstiegs. Well r ch dem Verrat nicht beugen wollte, wurde er im We 1918 Politiker, um das Reich wied^ zu der Hröße emporzuführen, an die er 7

Uaubt. Als 1923 der erste Der^ch der n^oncll- vzialistischen Erhebung an der Feldherrnhalle zu ämmenbrach und alles verloren schien, da gab er Hn Ziel nicht etwa auf, sondern begann nun er ft iecht und nur noch entschlossener den -amps. Und als dann im Jahre 1932 der schon zum Reifen nahe Sieg aufs neue m wette Fnne ent- chwand. da war es wieder der Führer der an den Widerständen wuchs, die Bewegung emporrch und ! e bann doch in das Jahr des Sieges %^au =

Die gleiche Stärke zeigte er auch a ^^au neister bes Großdeutschen Reiches. I lenen sechs Friedensjahren, m denen seine tuns Isrllcbe Schaffenskraft auch alle Zweige nDr;Hicb NY bas schönste erblühen laßt, sieht er p 'mmer wieder vor kritischen Situationen, f ganzes Werk zu gefährden drohen. Aber ftet^ oi

als xu jung erachtet werde für den Dienst an Deutschland. Für sie dürfe es nichts geben, was die Kameradschaft zu trennen vermöge. Die Einheit der Jugend sei morgen die Einheit des Reichs und vor der Fahne der Jugend gebe es keine Unter­schiede, allein der Charakter und die Leistung seien entscheidend für die Wertung bes einzelnen.

Im Remter der Marienburg prägte der

.nd der Zivilisation. Völker, die sich in ihren Le- iensgewohnheiten zu weit von den natürlichen Be- tingungen ihres Daseins entfernen, haben es im Kriege unendlich viel schwerer als jene, die hart : cd lieben sind im (Ertragen von Schicksalsschlägen. ' Es ist eine Paradoxie der menschlichen Entwick- 1mg, daß jede Kultur, je feiner sie sich ausbildet nd je höher sie aufsteigt, bestrebt ist, die Grundla­gen ihres eigenen Werdens unb Bestehens zu schmä­hen und zu zerstören: die kämpferische Kraft, von .'er sie ihren Ursprung nahm, die unbedingte Em- sttzbereitschaft, die sie emporblühen ließ, unb Die Fähigkeit, mit Härte und Rücksichtslosigkeit ihren Tedrohern entgegenzutreten, eine Haltung, durch !ie sie allein gesichert merben kann.

Deshalb verlieren Völker, die inmitten ihres Kul- urreichtums nicht mehr die Kraft finden, hart zu Imt und ohne Bedenken für ihren Bestand zu fech- !en, nach den ewigen und mitleidlosen Gesetzen der | Natur mit ihrer Freiheit auch ihren Wohlstand, ihre I ZivMsation und endlich auch ihre Kultur, die sie * wrch die Ablehnung der Gewalt ja gerade zu er- !alten bestrebt waren.

Ohne Kraft ist kein Leben und ohne Harte kerne Kultur! Nur ein Volk, das beides, innere Kultur :nb äußere Kraft besitzt, ein Volk, das Künder und Kämpfer, Schaffende und Schützende Künstler und Grieger in Harmonie in sich vereint, ist gefett gegen lle Verlockungen der Weichheit und gewappnet ge- icn alle Schrecken des Krieges. Der totale Krieg er- ordert den totalen Menschen! Kur einem I M, das solche Menschen sein eigen nennt, wird I deute, in einer Zeit härtester Prüfungen, der Lor- l eer des Sieges winken. ..

In der Gestalt des Führers scheu wir die l5igtz-)schaften verkörpert, die uns befähige^ allen Stürmen dieses Krieges zu trotzen und das Schicksal

daß, wenn .ein Volk den Glauben in sich trägt, es auch einen -schweren Weg gehen wird. Wir haben die heilige Pflicht, uns einzusetzen für den Kampf, den Glauben an die Zukunft in uns zu tragen und dafür Opfer zu bringen."

In Berlin wurden die Feiern kreisweise in eine großen Anzahl Versammlungsstätten durch­geführt. Die Aufnahme der 18jährigen Jungen und Mädel in die Partei stellt für die jungen National­sozialisten einen Markstein ihres Lebens dar. Sie finb Angehörige einer Generation, die dazu be­stimmt ist, in siegreichem Kampf ihr Lebensrecht selbst zu gestalten unb in unermillllichen Einsatz zu­gleich ben Lebensraum für die kommenben Ge­schlechter sicherzustellen. Viele dieser jüngsten Par­teigenossen rücken auch unmittelbar nach der Partei- ouftiahme zur Wehrmacht ein. So war der Tag der Aufnahme in die Partei nicht nur für die jungen Parteianwärter selbst, sondern für die ganze Volks­gemeinschaft ein stolzes Ereignis. Die Bedeutung bes Tages wurde denn auch dadurch untersttichen, daß weite Kreise der Bevölkerung, in erster Linie naturgemäß die nächsten Angehörigen, an den Uebernahmefeiern teilnahmen.

fieren kühner Wagemut und grenzen­loses Vertrauen zu seinem Volke seine schweren Entscheidungen, und die Größe der Ge­walten, die ihm entgegenstehen, ist bestimmend für die Stärke der Energien, mit denen er sie über­windet.

Die gleiche Haltung bestimmt auch das persön­liche Leben des Führers. Seitdem er sich 1914 in das feldgraue Heer einreihte, hat er sich der Na­tion ganz gegeben. Sein Leben ist ein Leben ür Deutschland. Niemals hat er in all den Jahren bes Kampfes Rücksicht gegen sich selbst ge­kannt, er hat fein privates Leben völlig feiner Aufgabe geopfert. Unb deshalb, weil auch im {Jrieöen fein Leben niemals in den breiten Bah­nen der Bequemlichkeit und des satten Genusses verlaufen ist, weil er zeitlebens ein Kämpfer ge-

Siege überheben ihn nicht, Niederlagen machen ihn nicht schwanken. Klar und hart ist sein Denken und sein Herz gestähtt im Feuer der Prüfungen. Kein Hasten an Gut und Besitz hemmt seine Ueberlegungen, nur noch dem Kampf und dem Siege gilt fein Denken und seinem Volke sein Leben. Diese Welt kann chn nicht überwinden, weil er ihren Gütern nicht untertan geworden ist. Er steht über der Zeit und vermag ihren Stürmen zu trotzen. Als Vorbild des Volkes ist er Fahnenträger im Kampf und Verkörperung un­seres unbedingten Siegeswillens.

Das deutsche Volk darf sich glücklich schätzen, in der Zeit seines schwersten Lebenskampfes als .Führer einen solchen Mann zu besitzen. Ihm nach­zueifern, ist an seinem Geburtstag unser Vorsatz und unser Gelöbnis. Wenn wir gleich ihm unsere Herzen gegen alle Weichheit rüsten, dann sind wir unüberwindlich; wenn wir wie er an allen Wider­ständen nur noch stärker werden, dann muß uns aus der Härte unb Entschlossenheit solcher Hal­tung der Sieg erwachsen.

Je schwerer ein Volk vom Schicksal geprüft wird, ,m so härter wirb es, härter in seiner Wiberstcmds- taft, härter in seiner Entschlossenheit, härter aber iuch in feinem Denken. Die Fähigkeit, ein im rieden verweichlichtes und den Bedingungen bes Kampfes entwöhntes Denken ben harten Notwen- ? gkeiten des Krieges wieder anzupassen, ist für die Haltung einer Nation, die unversehens in einen jampf auf Leben und Tod gestellt ist, von größter Bedeutung. Denn das Denken ist nicht nur die Grundlage unseres Handelns, sondern auch das Regulativ unserer Empfindungen gegenüber plötz- jch hereinbrechenden Ereignissen. Diese Ereignisse virken auf uns in dem Maße, in dem sie von uns Lwartet werden, d. h. in dem Maße, in dem wir inen gegenüber geistig gerüstet sind. Unsere Kraft, hnen Wiberstand zu leisten, hängt alb von ber Er- isnntnis ihrer Unvermeiddarkeit unb unserer stärke, sie zu meistern, von ber Bereitschaft, mit ier wir ihnen entgegentreten.

Wer bas Leben nur noch von ber Warte eines bequemen unb gesicherten bürgerlichen Daseins y sehen vermag, läuft Gefahr, von ben kompro­mißlosen Anforberungen bes totalen Krieges er= jhüttert zu werben. Wer den erbarmungslosen Da- i'instanwf unserer Zeit nur durch die Brille eines :arabiesischen Friedenszustandes zu sehen imstande st und den Krieg nur an den schönen Wunsch- ; itibern seiner Träume abmißt, der wird ihn leicht cls unerträglich empfinden. Wer aber das Leben nit gesundem Wirklichkeitssinn ansieht unb feine natürlichen Gegebenheiten im klaren Licht der liefchichte betrachtet, ber wird sich leichter von der seichen Lebensqewöhnung bes Friebens auf die chonungslofe Härte des Krieges umstellen, der wird khne Vorbehalt auf den Boden einer harten Gegen­wart treten und sich mit einer solchen Haltung eine

wesen ist, ein trotziger Rebell gegen die Mächte der Unterdrückung, weil er nur Mühe und Sorge gekannt unb sich schließlich als Führer des Volkes alle Last der Verantwortung für das Leben und füc Dolksaufklärung und Propaganda fordert die N de7ba^jst « °üch°h°u!°'"n dAmIchwerA j Lenol-erung aus aus Anlah des Geburlslages des aller Kriege gewappnet gegen alle Führers am 20.4. ihre Hauser und Wohnungen bis Schläge des Schicksals. Sonnenuntergang zu beflaggen.

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