Ausgabe 
19.3.1943
 
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Rider Gemarkung find aifftzegraben, gedüngt uE ut gereinigt, so daß das Gesamtbild der Baumstückr

Studentenführung

Studentenwerk

Fachgruppe Volksgesundheit

Studentenbund

kirche in Kassel

9MD/

1 oder 2 möbl.

904 D

unter 01765 an Schr. Ang. unt. den Gieß. Anz. I01708 a. d. G. A.

das Arbeitsamt.

906D

Der Hochtourist

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Hausfrau was fehlt hier?

837«

und Waschmittel reichen»

Heute im Kriege geht es darum, Einweichmittel und Waschpulver sorgfältig einzuteilen. Daran sollten Sie schon beim Gebrauch der Wäsche denken. Also gar nicht soviel Wäsche erst schmutzig machen. Da sind z. B. die Geschirr- und Küchenhandtücher. Beim Waschen machen sie mit ihrem fettigen Schmutz die meiste Arbeit. Müssen sie aber so schmutzig werden? Oft wird das Geschirr im Aufwaschwasser noch nicht nicht so richtig sauber. Fett- und Speiserestchen wer­den dann einfach am Tuch abgeputzt. Heißes Nach­spülwasser würde die Tücher sauberhalten, ja sogar ganz einsparen, denn das heiß nachgespülte Ge­schirr trocknet von selbst an der Luft» Und hie Küchen-

Aui 1 Ei zwei machen, geht nid)t. Aber mit

Goldene [01773

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verloren.

Abzug, geg. Bel. auf d. Fundbüro

Bitte, sehen Sie sich dieses Bild an! Die Wäsche wandert nach dem Einweichen direkt in den Wasch­kessel. Das ist in vielen Haushaltungen so. Aber es fehlt etwas dazwischen. Können Sie raten, was es ist?

Das ist es: Die Wäsche sollte nach dem Einweichen erst in klarem Wasser geschwenkt oder durchgestampft werden, damit der beim Einweichen gelockerte Schmutz die Waschlauge nicht ganz unnötigerweise verbraucht

Friedrich Hirsch, Kohlenhandel Gießen, Wetzlarer Weg 4.

kenn man den kleinen Vorrat, der jeweils lugeteilt wird, »trecken, denn in Garantol halten »idi die Eier über 1 Jahr!

ZnierlässiHindersdiwesler zur Betreuung meiner 8 kleinen Kinder für vorläufigen längeren Aufenthalt an der Sieg gesucht. Frau W. Dlefenthul Hodenkirchen b. Köln, Auenweg 50.

- und wer wichtig l,t, die Eier können zu Jeder Zeil Mnbedenkfld» entnommen und xugelegt werdenl

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Waschtische und Meiderschränke z. kaufen gesucht. Schr. Ang. unt. 899V a. d.G.A.

Wir suchen für unsere Buchhaltung eioen geeigo Mitarbeiter mit Vorkenntnissen auf diesem Arbeitsgebiet. Die Einstellung erfolgt über das Arbeitsamt. Kurze schriftliche Bewerbungen sind zu richten unter 915D an den Gießener Anzeiger.

ein sehr gutes ist. Die Samen- und Pflanze Nb ezugÄ angelegenheit wurde mit Hinzuziehung des DrtSfr bauernführers Karl Heinrich Leid ich restlos gK regelt. Der Verein besteht aus 65 Mitgliedern.

an den Grundstücksentwässerungen verschlossen zu halten. Gießen, den 18. März 1943." '

Der OberbürgermeisterStadtbauamt.

zu kaüfen. Schriftl. Angeb.

An nnsere Soldaten.

Oie Feldpostnummer auch im Brief angeben

Handtücher? Wie oft geht die Hausfrau im Laufs des Morgens an den Wasserhahn, um die ange­schmutzten Hände zu reinigen. Das muß schnell gehen. Sie läßt flüchtig Wasser darüberlaufen, braucht vielleicht auch etwas Seife und putzt den nun losen, aber nicht abgespülten Schmutz mitsamt der Seife ans Tuch. Beim Wäschewaschen muß sie dann viel Waschpulver aufwenden, um den Schmutz wieder aus dem Handtuch zu bekommen.

Vielleicht fallen Ihnen noch mehr solcherGe- wohnheitssünden" ein. Achten Sie einmal daraus! Sie werden erstaunt sein, wie der große Wäscheberg zusammenschrumpft und wieviel weiter Cinweichp

EINWEICHEN KOCHEN

Suche einen kaufmännischen Lehrling und bitte um Meldung unter Vor­lage eines selbstgeschriebenen Le­benslaufes. Einstellung erfolgt über

Fingerring glatter Goldreif mit Brillant verloren

Donnerstagvor­mittag Plockstr., vlohannesstr., Postamt II.

Abzugeben geg. gute Belohnung auf dem 1921D Fundbüro, Polizeiamt.

Bekanntmachung.

3it der Zeit vom 22. III. bis 17. IV. 1943 werden sämtliche städtischen Straßenkanäle gespült. Während dtesetZeit sind dieRüchtauverschlüfse

In einem Betrieb war ein Kamerad eingezogen worden. Er ging hinaus an die Front, lernte dabei halb Europa kennen und schrieb auch einmal einen Feldpostbrief an die Kameraden, die zu Hause bleiben mußten. Der Betriebsführer freute sich nut ihnen, eine Nachricht von ihm zu haben und wollte ihm wie den anderen Soldaten, ein Päckchen schicken. Aber siehe da, man suchte vergeblich nach der Feldpostnummer. Also tröstete man sich nut dem Gedanken, daß mit dem nächsten Brief schon die Nummer kommen würde. Die nächste Karte kam nach langer Zeit. Die haben sich-die Kameraden im Betrieb nicht hinter den Spiegel gesteckt, denn sie triefte nur so von Vorwürfen über die daheim, die nicht einmal ein paar Zeilen für einen Soldaten übrig hätten. Man suchte also wieder und fand wieder keine Feldpostnummer. Alles Haarraufen nutzte nichts, sie war eben nicht da, und so mußte man bekümmert den Kameraden in Afrika ohne Nachricht lassen.

So ist es in einem Betrieb wirklich gewesen, schreibt dieDeutsche Postzeitung". Aber es gibt auch etwas anderes, was die Kameraden draußen nicht tun, oft sehr zu ihrem Schaden. Daß sie ihre Feldpostnummer überhaupt nicht angeben, ist be­stimmt nur selten. Dafür schreiben sie Briefe, ohne die Nummer innen im Brief anzugeben. Sie meinen, es genüge, wenn man sie auf den Umschlag

I Zunge Dame, Angestellte, sucht

Am 17. März entschlief nach kurzem schweren Leiden meine über alles geliebte Frau, unsere liebe, gute, treusorgende Mutter, unsere liebe Tochter, Schwiegertochter, Schwester und Schwägerin

t Frau Marie Fink

im 51. Lebensjahre.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Karl Fink.

Butzbach, Allendorf/Lahn, Garbenteich, Steinbach.

Die Beerdigung findet Samstag, um 15 Uhr, in Butzbach statt. siM

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befinden sich seit heute

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Ihre Kriegstrauung geben bekannt

Otto-Karl Kahn Masch.-Ing., z. Z. Unteroffizier bei der Luftwaffe

Annemarie Kahn, geb. Röper

Lieh, z. Z. in Urlaub Kassel, Hohenzollernstr. 102II Kirchl. Trauung am Samstag, dem 20. März, 14.30 Uhr. In der Advents-

Arrfruf.

Dos Wirtschaftsauit für bett Landkreis Gießen sucht dringend brauchte, seit Kriegsbeginn stillgelegte und nicht bewinkelte Motor­fahrräder (Kleinkrafträder bis 100 ccm Hubraum) für Schwerkriegs­und UnfaMefchädigtc.

Fahrzeuge werden zum amtlichen Taxpreis übernommen.

Gleichfalls werden gebrauchte, zur Zeit nicht benutzte FahrrädeH auch Fahrradrahmen (ohne Bereifung) für den ArbeiterberufsverkÄA gesucht.

Meldungen Werdeti schnellstens an das LandratSamt Wirtschaft^? amt Zimmer 9, erbeten. 9200

Gießen, deu 17.Wim? 1943.

Der Landrat des Landkreises Gieyeu. vr. Latz,

ANST.

908 D

Zur

Heldengedenkfeier treten die Kame­raden des ehemal. I. R. 116, ehemal. Landw.-I.-R. 116 mit denen des NS.-Reichskriegerbundes sowie des Reichstreubundes ehern. Berufs­soldaten Sonntag, 8.30 Uhr. in den IHarktlanben an. - Vollzähliges Er­scheinen wird erwartet. sigD Der Führerrat.

| Verschiedenes) Wer arbeitet ein Paar fast neue, gutehoheSchuhe, Gr.40, in Halb­schuhe, Gr. 38, um, evtl.Tausch. Schr. Ang. unt. 01709 a. d.G.A.

Ve?amttmachung.

Betr.: Erhebung über de» geplanten 2üi6au 1943 von Gemüse nftfc Erdbeeren auf dem Freiland zum Verkauf.

Attf Anordnung des Reichsministers für Ernährung und Landwirt schäft ist eine Erhebung über den geplanten Anbau vou Gemüse mrtz Erdbeeren für den Verkauf durchzuführen. Die Erhebung umfaßt «Ütz Betriebe, die 1943 Gemüse zum Verkauf anzubauen beabsichtigen.

In der Zeit vom 15, bis 20. März 1913 haben alle Gemüseanbaus nach Anweisung des Oberbürgermeisters die für 1943 geplanten Fläche- anzugeben.

Die Betriebsinhaber yder deren Vertreter sind nach der Verordnung " über Auskunftspflicht vom 13. Juli 1923 (RGBl. I S. 723) gesetzlich veö pflichtet, die erforderlichen Angaben zu machen.

Sollte ein Gemüseanbauer bis zum 20. März nicht nach dem büJt ihm geplanten Anbau von Gemüse oder Erdbeeren befragt sein, so er dies spätestens am 22. März im Stadthaus, Bergstraße 20, Zimmer & zu melden.

Alle an der Erhebung Beteiligten Personen sind zur Verschwiegenheit verpflichtet.

Die Ergebnisse dieser Erhebung werden als Unterlagen für dis Maßnahmen zur.Sicherung der Gemüseversorgung benötigt und dienett damit wiästigen kriegswirtschaftlichen Zwecken.

Es wird daher erwartet, daß alle Beteiligten die Erhebungöpapiei» sorgfältig auSfülleu und dazu beitragen, daß die Ermittlungen pünktlich abgeschlossen werden, 9129

Gießen, den 10.März 1943.

Der Oberbürgermeister. I. V.: Nicolaus.

die Aufgaben der Heimat als Rückgrat unserer sieg­reich kämpfenden Front. In diesem Zusammenhänge machte er die große Bedeutung der gewissenhaften Milchablieferung für unsere Milch- und Fettversor­gung und die verpflichtende Ausga-be der sorgsam­sten Behandlung der Milch in den bäuerlichen Be­trieben, aber auch die Wichtigkeit der Einsparung von Vollmilch in allen ländlichen Haushalten und Wirtschaften deutlich. .

Anschließend sprach der Direktor der Landwirt- schaftsschule Grünberg, Lanöwirtschaftsrat Dr. Dienst, in einem längeren Vortrage über prak­tische Vorschläge zur Mehrerzeugung von Milch und über Richtlinien zur Einsparung von Vollmilch in der bäuerlichen Wirtschaft. Der Redner gab wert­volle Ratschläge über wichtige Maßnahmen des Fut­teranbaues, die Pflege der Milchtiere und die ra­tionelle Gestaltung der Fütterungsplane.

Sodann sprach Fräulein Oechelhäuser vom -Standpunkt der Frau aus über die sparsamste Ver­wendung von Vollmilch im bäuerlichen Haushalt unter weitgehender Verwendung von entrahmter, Frischmilch und Buttermilch.

Molkereiverwalter Müller kennzeichnete zum Schluß in einer zusammenfassenden Ansprache den Sinn und Zweck des Landfrauentages und appel­lierte besonders an die Frauen, an ihrem Teile eif­rig mitzuhelfen zur Erfüllung aller Ausgaben im Dienste unserer Frorst und zur Erringung unseres Sieges.

Den Abschluß der Tagung bildete eine Besichtt- gung des Molkereibetriebs, in dem täglich durch- schnittlich 15 000 Kilogramm Milch aus rund 1400 Crzeugerbetrleben zur Verarbeitung kommen.

Verdunkelungszeit:

19. Marz von 19.32 bis 5.57 Uhr._________

Reichs-Schtvimmiag der Hitler-Zugen-

Die Hitler-Jugend führt in diesem Jahre zum erstenmal einenReichs-Schwimmtag" durch. Der Reichs-Schwimmtag ist ein Mannschaftswettbewerbs der am 9. und 10. August im ganzen Reich veran» staltet wird; ihm sind die Bedingungen der Leistungs^ abzeichen und der Reichs-Schwimmscheine 1 und 2 zugrundegelegt. Vorgeschriebene Wettkämpfe sind für

DJ. und IM.: Einzelkämpfe: 50-m-Brust: 25-im Rücken; 25-m-Kraul; Staffeln: 4 X 50-m-Brustr 10 X 25-m-Brust bzw. 10 X 1-Bahn.

HI. und BDM.: Einzelkämpfe: 100-m-Brustr 50-m-Rücken! 50-m-Äraul; Staffeln: 4X100-M- Brust: 10 X 50-m-Brust bzw. 10X2 Bahnen; 4 X 50-m-Rücken; 4 X 50-m-Kraul.

schreibt. Es ist nun aber leider so, daß Briefum­schläge nicht immer sorgfältig aufbewohtt werden. Das gilt vor allem für Betriebe und Behorden- dienststellen. So geschah es kürzlich der Fall dürfte tausendfache vor kommen, daß von einem Soldaten ein Feldpostbrief an kam, der nur auf dem Umschlag die Feldpostnummer trug. Da der Betreffende schon lange eingezogett war, achtete zunächst niemand darauf, bis einer plötzlich noch einmal hinfah, in seinem Notizbuch nacbschlug und feststellte, daß die Feldpostnummer sich geändert hatte. Im Bries selbst war nichts davon zu lesen. In Hunderten von Fällen wandert ein solcher Um­schlag bald in den Papierkorb oder wird für neue Verwendung überklebt. Dann sitzt draußen ein Sol- dat und wundert sich, daß er auf eine dringende Anfrage immer noch keine Antwort bekommt. In­zwischen ist die Dienststelle seiner alten Feldpost­nummer auf einem entfernten Kriegsschauplatz an- gelangt, und die von chm so heißersehnte Post fährt durch verschiedene Länder Europas. Was das unter Umständen für schwere Folgen haben kann, das auszumalen sei uns erlassen.

Darum sollte sich jeder Soldat an deti Grundsatz gewöhnen: Die Feldpostnummer gehört nicht nur auf den Umschlag, sondern auch innen auf den Briefbogen.

Diebstahl während eines Fliegerangriffs.

Lpd. Bad Homburg, 18. März. Das Sondern gericht Frankfurt a. M. verurteilte den Josef Rats aus Bad Homburg wegen Diebstahls, den er unitei Ausnutzung eines Fliegerangriffs begangen hättL- als Volksschädling zu 5 Iahren Zuchthaus und 5 Jahren Ehrverlust.

Vom Fußball.

Ctiffroaffenfpodoerein Gießen kriegsmeisler 1942/43

Die Meisterschaft im Fußball der Gruppe Wetterau ist entschieden. Von Beginn der Spielserie an hat der LSV. die Tabelle mit außerordentlich gutem Torverhältnis angeführt und die Meisterschaft i>et& dient gewonnen. Der härteste Gegner war der VfB.« Reichsbahn Gießen. Mit einem Punkt Rückstand Hai dieser den zweiten Tabellenplatz errungen. Noch niö zuvor traten die Mannschaftsschwierigkeiten in solch hohem Maße auf, wie im Verlauf der nunmehr beendeten Spielserie. Es ist aus diesem Grunde be« sonders erfreulid), daß alle Mannschaften bis zunt Schluß an den Spielen teilnahmen. Die Mann* * schäften und die Vereinsführer verdienen hierfür be* sondere Anerkennung.

Nunmehr hat auch der Luftwaffensportoereitt Gießen die Aufgabe, den Kreis Wetterau in deft kommenden Aufstiegspielen zur Gauklasse zu veÄ treten. Wer den Einsatz und den Ernst, mit dem dsS LSV. unter seinem Vereinsführer OberleutnanL P o l d r a ck alle Aufgaben meistert, kennt, weiß, daß nut' dieser Mannschaft unser Kreis aufs beste ver§ treten sein wird. Die Tabelle:

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter de» hauptschriftleiters: Ernst Blumfchetn. Verantwortlich für Politik und Büder: Dr. Fr. W. Lange; für das Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für Stadt Gießen, Provinz, Wirtichast und Sport: Ernst Blumschein.

Druck und Verlag: Brühlsche Untversitätsdmckeret R. Lange K. G. Verlagsletter: Dr.°Jng. Erich Hamann: Anzeigenleiter: Hans Beck.

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Obst- und Gartenbauverein Gießen

Wir erinnern an die am Sonntag, dem 21. Märi, 15% Uhr im Bnrghoi stattfindende

Schulungstagung.

901d Junker, Vereinsleiter.

anftreteirden Erschütterungen ein W-tederaufleuchten 8rs ®Iüfott)rpers zu verhindern. Ist der Gewinde- äcmg der Fassung zur ausreichenden Lockerung zu kurz, dann nehme man die Birne heraus, füge aber einen Vermerk heran, in welcher Lage sie bisher ge­brannt hat. Das ist wichtig. Hat nämlich eine Birne bislang in hängender Lage gebrannt und sie wird plötzlich in stehender Lage angebracht, kann leicht der Glühfaden durchbrennen und die Lampe un- strmtchdar machen. _

Selbstverständlich tun wir gut daran, die im Ge­brauch befindlichen Glühlampen schonend zu behan­deln, weil ihr spinnwebfeiner Leuchtdraht infolge einer sich nach längerer Brennzeit zwangsläufig ausbildenden Rekristallisation empsiichlicher gewor­den ist. Daran sollte besonders beim Reinigen der Leuchten gedacht werden.

Wenn wir so verfahren, schaffen wir uns eine stille Reserve und organisieren einenLampennach schub" für alle Fälle. Mustern wir daraufhin einmal alle unsere Leuchten und befolgen wir diesen Rat.

Oie Waschküche ist kein Spielplatz.

NSG. Der Tod durch Verbrühen gehört leider zu den Unglücksfällen, die trotz aller Warnungen 'säst mit grausamer Reaelmäßigkeit wiedc-rkehren. Entweder stürzen die Sinter in einen auf dem Fuß­boden stehenden Kübel mit heißem Wasser, oder sie werfen Gefäße um, die auf primitiven Gestellen oder Böcken ungesichert ihren Standort haben und verbrühen sich tödlich. Die Reichsarbeitsgemeinschast Schadenverhütung richtet daher an alle Mütter nochmals die dringende Mahnung:

Laßt eure Kinder in der Küche oder Waschküche nicht ohne Aufsicht. Denkt an dte Sicherung der Kübel oder Kessel mit heißem Wasser! Denkt weiter daran, daß derunheilvolle Augenblick" schon Bteten deutschen Kindern das Leben gekostet hat?

Es ist ratsam, vorher zu überlegen und vorsichtig zu sein, als sich Zeit des Lebens schwere Vorwürfe machen zu müssen, den Tod seines Kindes durch eigene Schuld herbeigeführt zu haben.

Schützt eure Kinder vor dem Verbrühungstod!

Gießen-Kiein-Linden»

Der Bergwerksauffeher i. R. Friedrich Weber, wohnhaft Brandweg 21, begeht am heutigen Freitag in geistiger und körperlicher Frische feinen 70. Ge­burtstag. Trotz seiner 70 Jahre ist er noch ein tüch­tiger, fleißiger Landwirt, der nicht nur seine Arbeit leistet, sondern auch bei Nachbarn und Bekannten jederzeit bereit ist, in deren Landwirtschaft mitzu- , helfen. Dem Jubilar unsere herzlichen Glückwünsche.

Kür Tapserkett vor öem Kemöe.

Dem Gefreiten Heinrich Kuhl aus Holzheim wurde für Tapferkeit vor dem Feinde bei den Kümpfen im Osten das Eiserne Kreuz 2. Klasse ver- lichen.

Landfrauentag in Geilshausen.

* Geilshausen (Kreis Gießen), 15. März. Der Milchleistungsausschuß der Molkerei-Genos­senschaft Geilshausen deranstaltete hier im Gasthaus Hillgartner einen Landfrauentag unter der ParoleLandfrauen an die Front in der Milcherzeugungsschlacht". Nach den Begrüßungs- warten des Mölkereiverwalters Müller an die zahlreich erschienenen Frauen aus den 21 Gemein­den des Einzugsgebiets der Molkerei-Genossenschast Geilshausen sprach zunächst der Vorsitzende des Milch- und Fettwirtschaftsverbandes D e s ch über

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Landkreis Gießen.

Lpd, Grün berg, 18. März. 46 Schüler und Schülerinnen des 7. und 8. Schuljahres der hiesigen Volksschule wurden, einem Ansuchen des Forstarntes Nieder-Ohrnen entsprechend, dazu eingesetzt, die bei­den aufzuforstenden Windfallflächen links und rechts der Walüstraße gegenüber den Schießständen von Reisig zu säubern. Die beiden Schulklassen werden sich dieser' Arbeit von jetzt ab täglich durchschmttlich vier Stunden widmen, bis alle Geländestücke für die Bepflanzung hergerichtet sind. Schätzungsweise wird dieser Kriegseinsatz der Schüler einige Wochen in Anspruch nehmen.

* Grüningen, 18' März. Gegenwärtig laufen die Spritzarbeiten des Obstbauvereins Grü­ningen auf vollen Touren. Eine Motorspritze, zwei Karrenspritzen und mehrere Rückenspritzen sind täglich im Gebrauch, um die dem Verein zur Ver­fügung stehenden 3500 Liter Karbolineum auf die Bäume zu spritzen. Wenn man bedenkt, daß diese 3500 Liter Karbolineum ungefähr 40000 Liter Spritzbrühe geben, so kann man sich vorstellen, daß vielleicht Milliarden von Schädlingen der Gar­aus gemacht wird. Unter Leitung von Vereins- f'irer Friedrich Mohn unö Saummart Heinrich

He 5 wurden Gemarkungsrundgänge im Früh­ling, Sommer und Herbst durchgeführt, wobei den Beteiligten die eindeutige Wirkung der Totalbehand­lung der Bäume vor Äugen geführt werden konnte. Auch durch Schulungsabende im Winter und durch den Bezug von Fachbüchern wurden die Mitglieder mit der Lebensweise von pflanzlichen und tierischen Schädlingen vertraut gemacht. Auch den Schild­läusen und bergt, an Stachel- und Johannisbeer­sträuchern wurde durch Spritzungen mit Karboli­neum gehörig zu Leibe gegangen. Fast alle Baume

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Reihe A, 5. Veranstaltung Samstag, 18.16 Uhr

Theater der Universitätsstadt Gießen

Fiesko

Schauspiel von Friedrich Schiller.

Reihe D, 4. Veranstaltung Sonntag, 8.30 Uhr, Lichtspielhaus Jugendfilmstunde mit dem Film

Hände hoch, jud

Spiele

Gew.

Unentsch. Verl.

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LSV. Gießen

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10

0

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VsB.-R. Gießen

12

9

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19: 5

Friedberg

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10:12

Büdingen

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5

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5

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Nidda

11

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0

6

10:12

Spva. 1900 Gießen 11

3

1

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Wölfersheiift

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0

9

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