Deutschland der einzige Schutz des Kontinents
Der totale Krieg ist das Gebot der Stunde
tärischen Machtmittel, noch die geistige Einstellung ihrer Völker, um dem Bolschewismus auch nur den geringsten Widerstand entgegenzusetzen. Sie würden im Bedarfsfall von seinen motorisierten Roboterdivisionen in wenigen Tagen überfahren werden. In den Hauptstädten der mittleren und kleinen euro-
gegen den Aufruhr der Steppe. Cs hatte deshalb nicht nur eine militärische, sondern auch eine geistige und seelische Bedeutung für das deutsche Volk von tiefgreifender Wirkung. Erst hier sind uns unsere Augen für die aus diesem Krieg erwachsende Problematik vollkommen geöffnet worden. Wir ivollen jetzt gar nichts mehr von flachen Hoffnungen und Illusionen hören. Wir wollen den Tatsachen, und wenn sie noch so hart und grausam sind, mutig in die Augen schauen.
Denn jedesmal noch hat es sich in der Geschichte unserer Partei und unseres Staates erwiesen, daß eine erkannte Gefahr bald schon eine gebannte Gefahr ist. Im Zeichen dieses heroischen Widerstandes stehen unsere weiteren schwersten Abwehrkämpfe im Osten. Sie beanspruchen unsere Sol- baten und ihre Waffen in einem Umfange, der uns bei allen bisherigen Feldzügen vollkommen unbekannt gewesen ist. Im Osten tobt ein Krieg ohne Gnade. Der Führer hat ihn richtig charakterisiert, als er erklärte, es würden aus ihm nicht Sieger und Besiegte, sondern nur noch Ueberlebende und Vernichtete hervorgehen.
Das deutsche Volk hat das ganz klar erkannt. Mit seinem gesunden Instinkt hat es sich auf eigene! Weise einen Weg durch das Gestrüpp der tagesaktuell bedingten geistigen und seelischen Schwierigkeiten dieses Krieges gebahnt. Wir wissen heute genau, daß der Blitzkrieg des Polen- und Westfeldzuges für den Osten nur noch eine bedingte Gültigkeit hat. hier kämpft die deutsche Nation um ihr alles. Wir sind in diesem Kampf zu der Erkenntnis gekommen, daß das deutsche Volk hier seine heiligsten Güter, seine Familien, seine Frauen und seine Kinder, die Schönheit und Unberührtheit seiner Landschaft, seine Städte und Dörfer, das zweitausendjährige Erbe seiner Kultur und alles, was uns das Leben lebenswert macht, zu verteidigen hat.
Lebensstandards. Das hat durchaus nichts mit Nachahmung bolschewistischer Methoden zu tun. Wir haben auch früher im Kampf gegen die Kommunistische Partei andere Methoden angewandt, als wir sie gegen die bürgerlichen Parteien an- wandten, denn hier trat uns ein Gegner entgegen, der anders angefaßt werden mußte, wenn man mU ihm fertig werden wollte. Er bediente sich des Terrors, um die nationaffozialistische Bewegung mederzuschlagen. Terror aber wird nicht mit geistigen Argumenten, sondern nur mit Geaen- terror gebrochen.
päischen Staaten tröstet man sich mit der Absicht, man müsse sich gegen die bolschewistische Gefahr seelisch rüsten, das erinnert verzweifelt an die Erklärungen der bürgerlichen Mittelparteien aus dem Jahre 1932, daß der Kampf gegen den Kommunismus nur mit geistigen Waffen ausgefochten und gewonnen werden könne. Diese Behauptung war uns auch damals zu albern, als daß wir uns damit auseinandergesetzt hätten. Der östliche Bolschewismus ist nicht nur eine terroristische Lehre, sondern auch eine terroristische Praxis. Er verfolgt seine Ziele und Zwecke mit einer infernalischen Gründlichkeit, unter restloser Ausschöpfung feines; inneren Potentials und ohne jede Rücksichtnahme auf Glück, Wohlstand und Frieden der von ihm unterjochten Völkerschaften. Was wollten England und Amerika tun, wenn der europäische Kontinent im gröbsten Unglücksfall dem Bolschewismus in die Arme fiele? Will man Europa von London aus vielleicht einreden, daß eine solche Entwicklung an der Kanalgrenze Haltmachen würde? Ich habe schon einmal darauf hingewiesen, daß der Bolschewismus feine Fremdenlegionen auf dem Boden aller demokratischen Staaten bereits in den kommunistischen Parteien stehen hat. Keiner dieser Staaten kann
Im Zeichen all dieser lleberlegungen sieht die militärische Belastung des Reiches im Osten. Der Krieg der mechanisierten Roboter gegen Deutschland und gegen Europa ist auf feinen Höhepunkt gestiegen. Das deutsche Volk erfüllt mit seinen Achsenpartnern im wahrsten Sinne des Wortes eine europäische IHiffion, wenn es dieser unmittelbaren und ernsten Lebensbedrohung mit den Waffen entgegentritt. Wir lassen uns nicht durch das Geschrei des internationalen Judentums in aller Welt in der mutigen und aufrechten Fortführung des gigantischen Kampfes gegen diese Weltpest beirren. Er kann und darf nur mit Sieg enden, (taute Zwischenrufe: „Deutsche Wanner ans Gewehr! — Deutsche Frauen an die Arbeit!) Das Ringen um Stalingrad wurde in seiner tragischen Verwicklung geradezu zu einem Symbol dieses heroischen männlichen Widerstandes,
fchewismus durchaus keinen Widersinn, sondern einen tiefen und ursächlichen Sinn darstellt. lieber unser Land hinweg reicht sich bereits das westeuropäische scheinzivilrsierte Judentum und das Judentum des östlichen Ghettos die Hände. Damit ist Europa in Todesgefahr.
Ich schmeichle mir nicht, mit diesen Ausführungen die öffentliche Meinung in den neutralen oder gar in den feindlichen Staaten alarmieren zu können, das ist auch nicht ihr Zweck und ihre Absicht. Ich weiß, daß die englische Presse morgen mit einem wütenden Gekläff über mich herfallen wird, ich hätte angesichts unserer Belastung an der Ostfront die ersten Friedensfühler ausgestreckt. (Lautes Ge-, lachter.) Davon kann überhaupt keine Rede! sein. In Deutschland denkt heute kein Mensch an einen faulen Kompromiß, das ganze Volk denkt nur an einen harten Krieg. (Stürmische Zustimmungskundgebungen, lautes Getrampel und Zwischenrufe.) Ich beanspruche aber als ein verantwortlicher Sprecher des führenden Landes dieses Kontinents für mich das souveräne Recht, eine Gefahr eine Gefahr zu nennen, wenn sie nicht nur unser eigenes Land, sondern unseren ganzen Erdteil bedroht. Als Ratio- nalsozialisten haben wir die Pflicht, Alarm zu schlagen gegen die versuchte Ehaotisierung des europäischen Kontinents durch das internationale Judentum, das sich im Bolschewismus eine terroristische Militärmacht aufgebaut hat, deren Bedrohlichkeit nicht überschätzt werden kann.
Die dritte These, die ich hier näher erläutern will, ist die, daß Gefahr unmittelbar im Verzüge ist. Die Lähmungserscheinungen der westeuropäischen De- mokratien gegen ihre tödlichste Bedrohung sind herzbeklemmend. Das internationale Judentum fördert sie mit allen Kräften. Genau so, wie der Widerstand gegen den Kommunismus in unserem Kampf um die Macht in unserem eigenen Lande von den jüdischen Zeitungen künstlich eingeschläfert und nur durch den Nationalsozialismus wieder erweckt wurde, genau so ist das heute bei den anderen Völkern der Fall. Das Judentum erweist sich hier wieder einmal als die Inkarnation des Bösen, als plastischer Dä-
Der fötale Krieg also ist das Gebot der Stunde. Es muß jetzt zu Ende sein mit den bürgerlichen Zimperlichkeiten, die auch in diesem Schicksalskampf nach dem Grundsatz verfahren wollen: Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht naß! Die Gefahr, vor der wir stehen, ist riesengroß. Riesengroß müssen deshalb auch die Anstrengungen fein, mit denen wir ihr enf- gegentreten. Es ist also jetzt die Stunde gekommen, die Glacehandschuhe ausznziehen und die Faust zu bandagieren. (Orkanartiger Beifall.) Es geht nicht an, das reiche Kriegspotential nicht nur unseres eigenen Landes, sondern der uns zur Verfügung stehenden bedeutenden Teile Europas nur flüchtig und an der Oberfläche auszuschöpfen. Es muß g a n z zur Ausschöpfung gelangen, und zwar so schnell und so gründlich wie nur möglich. Hier wäre eine falsche Rücksicht vollkommen fehl am Orte. Europas Zukunft hängt von unserem Kampfe im Osten ab. Wir stehen zu seinem Schuhe bereit. Das deutsche Volk stellt sein kostbarstes nationales Blut für diesen Kampf zur Verfügung. Der übrige Teil Europas sollte hierfür wenigstens seine Arbeit zur Verfügung stellen. Wer diesen Kampf im übrigen Europa heute noch nicht versteht, wird uns morgen auf den Knien danken, daß wir Ihn mutig und unbeirrt aus uns genommen haben.
[ Teil sich an den Lasten und an der Verantwor des Krieges vo.rbeizudrücken versucht. Die Maß men, die wir getroffen haben und noch treffen t sen, werden deshalb vom Geiste einer nationatso listischen Gerechtigkeit erfüllt sein. Wir nehmen 6 Rücksicht auf Stand.und Beruf. Arm und reich, hoch und niedrig müssen in gleicher Weise 6t sprucht werden. Jedermann wird in dieser ernste Phase unseres Schicksalskampfes zur Erfüllung m | ner Pflicht der'Nation gegenüber an gehalten, ‘gj nötig, gezwungen werden. Wir wissen uns au® dabei in voller Uebereinstimmung mit dem natioi^ len Willen unseres Volkes. Wir wollen lieber m viel als zu wenig Kraft zur Erringung unferJJ Sieges anwenden. Noch niemals ist ein Krieg m der Geschichte der Völker verlorengegangen, weil bie Führung zuviel Soldaten und Waffen hatte. Srh, viele aber gingen verloren, weil das Umgekehrte Fall war.
Ich habe schon in der Oeffenllichkeit erklärf, i daß die kriegsentscheidende Aufgabe der Gegen, wart darin besteht, dem Führer durch einschnei, dendste Maßnahmen in der Heimat eine opc« ’ rat i oe Reserve bereitzustellen, die ihm die Möglichkeit gibt, im kommenden Frühjahr unb | Sommer die Offensive (orkanartiger Beifall) | aufs neue aufzunehmen und den Versuch zu machen, dem sowjetischen Bolschewismus den entscheidenden Schlag zu versehen. Je mehr wir dem Führer an Kraft in die Hand geben, um so vernichtender wird dieser Schlag sein. Es ist also nicht mehr angebracht, unzeitgemäßen Frie- densvorstellungen zu huldigen. Das trägt nicht ZU feiner Verlängerung, sondern nur zu feiner Beschleunigung bei. Der totalste und radikalste Krieg ist auch der kürzeste. Dir müssen im Osten wieder offensiv werden. (Stürmische Zustim- mungskundgebungen.) Dir müssen dazu die notigen Kräfte, die im Lande noch in reichem Maße vorhanden sind, mobilisieren, und zwar nicht auf organisatorische, sondern auch auf improvisatorische Weise. Lin umständliches bürokratisches Verfahren führt hier nur langsam 3um Ziel. Die Stunde aber drängt. Eile ist ihr Gebot.
eine bestimmte Volksschicht das deutsche Krieqs- potentlal schwächen, und damit unsere Kriegführung gefährden. Im Gegenteil, wir verzichten freiwillig auf einen bedeutenden Teil dieses Lebensstandards um das Kriegspotential so schnell und so gründlich wie möglich zu erhöhen. Diese Aktion stellt keinen Selbstzweck, sondern nur ein Mittel zum Zweck dar, um so höher wird nach dem Siege wieder der soziale Lebensstandard unseres Volkes steigen. Wir brauchen die bolschewistischen Methoden schon deshalb nicht nachzuahmen, weil wir über das bessere Menschen- und Führungsmaterial verfügen und damit! einen großen Vorsprung besitzen. Aber wir müssen, wie die Entwicklung zeigt, viel mehr tun, als wir bisher getan haben, um dem Krieg im Osten eine entscheidende Wendung zum Besseren zu geben.
-‘2? üLri«en herrscht darüber, wie mir aus ungezählten Briefen aus der Heimat und Zustimmungskundgebungen von der Front mitgeteilt wird, im ganzen deutschen Volke überhaupt nureineMei- nunq. Jedermann weiß, daß dieser Krieg, wenn wir ihn verlören, uns alle vernichten würde. Und darum ist das Volk mit seiner Führung einoerstan-! den und entschlossen, nunmehr zur radikalsten! Selb sth ilfe zu schreiten. Die breiten arbeitenden Massen unseres Volkes machen der Regierung nicht zum Vorwurf, daß sie zu rücksichtslos, sondern höchstens, daß sie zu rücksichtsvoll vorgeht. Man frage landauf, landab das deutsche Volk. Man wird über-1 att nur die eine Antwort erhalten — das Radikalste ist heute eben radikal, und das Totalste ist heute eben total genug, um den Sieg zu erringen.
Darum ist die' totale Kriegführung eine Sache öes ganzen deutschen Volkes. Niemand kann sich auch nur mit einem Schein von Berechtigung an ihren Forderungen vorbeidrücken. Als ich rn meiner Rede vom 30. Januar von dieser Stelle aus den totalen Krieg proklamierte, schollen mir, aus den um mich versammelten Menschenmassen Orkane der Zustimmung zu. Ich kann also feststel- len daß die Führung sich in ihren Maßnahmen in vollkommener Uebereinstimung mit dem ganzen leutschen Volk in der Heimat und an der Front be- indet. Das Volk will alle, auch die schwersten Be- astungen auf sich nehmen und ist bereit, jedes Oper zu bringen, wenn damit dem großen Ziel des Sieges gedient wird. Die Voraussetzung dazu aber ist selbstverständlich die, daß d i e L a st e'n gerecht verteilt werden. Es darf nicht geduldet werden, daß der weitaus größte Teil des Volkes die ganze
Für diese Schatze unseres reichen Volkstums hat der Bolschewismus natürlich nicht das geringste Verständnis, und er würde auch im Bedarfsfälle darauf nicht die geringste Rücksicht nehmen. Er tut das ja nicht einmal seinem eigenen Volke gegenüber. Die Sowjetunion hat das bolschewistisch- Kriegspotential seit 25, Jahren in einem Umfange ausgeschöpft, der für uns gänzlich unvorstellbar toar und deshalb von uns auch falsch eingeschätzt wurde. Das terroristische Judentum hat sich in I Rußland 200 Millionen Menschen dienstbar gemacht, dabei seine zynischen Methoden und Prak- hfen mit der stumpfen Zähigkeit der ruMchen m i vermählt, die deshalb eine um so größere Gefahr für die europäischen Kulturvölker darstellt. Im Osten wird ein ganzes Volk zum Kampf gezwungen. Hier werden Männer, Frauen, ja Kinder I nicht nur in die Rüstungsfabriken, sondern auch hn den Krieg getrieben. 200 Millionen stehen uns hier teils unter dem Terror der GPU., teils be- fangen in einer teuflischen Anschauung, mit wilder Stumpfheit gegenüber. Die Masse von Panzern, die in diesem Winter unsere östliche Front beren- nen, sind das Ergebnis eines 25jährigen sozialen Unglücks und Elends des bolschewistischen Volkes. Dagegen müssen wir mit entsprechenden Gegenmaßnahmen antreten, wenn wir nicht das Spiel als verloren aufgeben- wollen.
> Ich gebe meiner festen Ueberzeugung Ausdruck, daß wir die bolschewistische Gefahr auf die Dauer | nur meoerringcn können, wenn wir ihr, wenn auch nicht mit gleichen, so doch mit g l e i ch w e r t i - gen Methoden entgegentreten. (Bravorufe.) Die deutsche Nation steht damit vor der ernstesten Frage dieses Krieges, nämlich der, die Entschlossen- heit aufzubringen, alles einzusetzen, um alles, was pe besitzt, zu erhalten, und alles, was sie zum spä- teren Leben notig hat, dazu zu gewinnen. Es geht also nicht mehr darum, heute einen hohen Lebensstandard auf Kosten unserer Verteidigungskraft , gegen den Osten ausrechtzuerhalten, es geht viel- , m rJum' ,Urtfere Verteidigungskraft zu stärken ' auf Kosten eines nicht mehr zeitgemäßen hohen ,
lionen Händen frat einzusetzen, und zwar landab, landab. Die Maßnahmen, die wir bereits getroffen haben und noch treffen müssen und die ich im wei- . teren Teil meiner Ausführungen des näheren er» - läutern werde, sind einschneidend für das gesamtr : private und öffentliche Leben. Die Opfer, Die der . einzelne Bürger dabei zu bringen hakTfind manch« mal schwer, aber sie bedeuten nur wenig den Opfern ; gegenüber, die er bringen müßte, wtznn er sich zu diesen Opfern weigerte und damit das größte na- twnale Unglück über unser Volk Heraufbeschworte I ist besser, zur rechten Zeit einen Schritt zu tun, als zu warten und die Krankheit sich erst richtig festsetzen zu lassen. Man darf aber dein Operateur, der den Schnitt tut, nicht in den Arm !allen ober ihn gar wegen Körperverletzung an- klagen. Er schneidet nicht, um zu töten, sondern um I das Leben des Patienten zu retten.
Wiederum muß ich hier betonen, daß, je schwerer die Opfer sind, die das deutsche Volk zu bringen IJat, um so dringender die Forderung erhoben wer« Öen muß, daß sie gerecht verteilt werden. Das will lauer) bas Volk. Niemand sträubt sich heute gegen bie Uebernahme von auch schwersten Kriegslasten. Aber es muß natürlich aus jeden aufreizend wirken, wenn gewisse Leute immer wieder versuchen, sch an den Lasten überhaupt vorbeizudrücken. Die nationalsozialistische Staatsführung hat die moralische, aber auch ftaatspolitische Pflicht, solchen Versuchen mannhaft, wenn nötig, mit drakonischen Strafen I entgegenzutreten. Schonung wäre hier vollkommen seh! am Platze und würde allmählich zu einer Der-- wirrung ber Gefühle und Ansichten unseres Volkes | j.^en, die eine schwere Gefährdung unserer öffenb
1 Kriegsmoral nach sich ziehen müßte.
cm t fmb somit auch gezwungen, eine Reihe von, Maßnahmen zu treffen, die zwar für die Krieg' fuhrung an sich nicht von lebenswichtiger Bedeutung sind, die aber für die Aufrechterhaltung der Kriegsmoral in der Heimat und an der Front erforderlich erscheinen. Auch die Optik des Krieges, d. h. das äußere Bild der Kriegführung, ist im vierten Kriegsjahr von ausschlaggebender Wichtig- keit. Die Front hat angesichts der übermenschlichen Opfer, die sie täglich zu bringen hat. ein elementares Anrecht daraus, daß auch nicht ein einziger in der Heimat das Recht für sich in Anspruch nimmt, am Kriege und seinen Pflichten vorbeizugehen. Aber nicht nur die Front fordert das, sondern auch der weitaus überwiegende anständige Teil der Heimat. Die Fleißigen besitzen einen Anspruch darauf, daß, wenn sie 10 und 12 und manchmal 14 Stunden täglich arbeiten, sich direkt neben ihnen nicht die Faulenzer räkeln und gar noch die anderen für dumm und nicht raffiniert genug halten. Die Heimat muß m ihrer Gesamtheit sauber und intakt bleiben. Nichts darf ihr kriegsgemäßes Bild trüben.
Es sind deshalb eine Reihe von Maßnahmen getroffen worden, die dieser neuen Optik des Krieges Rechnung tragen. Wir haben beispielsweise die Schließung der Bars und Nachtlokale angeordnet. Ich kann mir nicht vorstellen, daß es heute noch Menschen gibt, die ihre Kriegspflichten voll erfüllen und gleichzeitig bis tief in die Nacht in Amusierlokalen herumsitzen. Ich muß daraus nur folgern, daß sie es mit ihren Kriegspflichten nicht allzu genau nehmen. Wir haben diese Amüsierlokale geschlossen, weil sie änfingen, uns lästig zu fallen und das Bild des Krieges trübten. Wir verfolgen damit durchaus keine muckerischen Ziele. Nach dem Kriege wollen wir gern wieder nach dem Grundsatz j versahren: Leben und leben lassen. Während des Krieges aber gilt der Grundsatz: Kämpfen und kämpfen lassen! Auch Luxusrestaurants, deren Aufwand in keinem Verhältnis zum erzielten Effekt steht, sind der Schließung verfallen. Es mag fein, daß der eine oder der andere auch während des Krieges noch in der Pflege des Magens seine Hauptaufgabe sieht. Auf ihn können wir dabei feine Rücksicht nehmen. Wenn an der Front unsere kämpfenden Truppen vom Grenadier bis zum Generalfeldmarschall aus der Feldküche essen, so glaube ich ist es nicht zuviel verlangt, wenn wir in der Heim« jeden zwingen, wenigstens auf die elementarsten
. Dse geistige Bedrohung, die der Bolschewismus,-......Ir- .... — ...uD «,lc ^uu^ur
öarftettt, wird auch im neutralen Ausland nicht durch das ganze Volk gehen! Eine Arbeit von Mil, beftnitten. lieber die geistige Bedrohung hinaus ÄV "* ' '
aber stellt er nun für uns und Europa eine unmittelbare militärische Bedrohung dar. Ihr nur mit geistigen Argumenten entgegentreten zu wol- len, würde bei dem Kreml-Gewaltigen wahrscheinlich stürmische Heiterkeit auslösen. Wir sind nicht so dumm und so kurzsichtig, den Kampf gegen den Bolschewismus mit derartig unzulänglichen Mitteln auch nur zu versuchen. Wir wollen auch nicht auf uns das Wort angewandt sehen, daß nur die aller» größten Kälber sich ihre Metzger selber wählen. Wir sind entschlossen, unser Leben mit allen Mitteln Zu verteidigen, ohne Rücksicht darauf, ob die uns umgebende Welt die Notwendigkeit dieses Kampfes einsieht oder nicht. Wir haben die Gefahr, die uns aus dem Osten drohte, immer hoch, aber leider! immer noch nicht hoch genug eingeschätzt. Der Krieg I bat auch hier unsere nationalsozialistischen Anschauungen nicht nur bestätigt, sondern überbestätigt. Da wir ine Gefahr zwar sahen, ober nicht in ihrer ganzen Größe erkannten, haben wir dementsprechend auch den Krieg, man mochte fast sagen, mit der linken Hand zu führen versucht. Das Ergebnis ist unbestiedigend. Wir müssen uns also zu dem Entschluß durchringen, nun ganze Sache h' ^en Krieg um das Leben unseres!
Volkes auch mit dem Leben des ganzen Volkes zu bestreiten.
von ihr bedrohten Teile unseres Volkes in Sicherheit, mon des Verfalls und als Träger eines internafio* e<n3umiegen und ihre Abwehrkräfte einzuschläfern, nalen kulturzerstörenden Chaos.' Wir sehen, wenn wir dieser Gefahr nicht Herr wür- ™ * den, im Geiste schon das Gespenst des Hungers, des Elends und einer Millionenzwangsarbeit für das deutsche Volk Heraufziehen, sehen den ehrwürdigsten Erdteil in seinen Grundfesten wanken und unter feinen Trümmern das geschichtliche Erbe der abendländischen Menschheit begraben. Das ist das Problem, vor dem wir stehen.
Meine zweite These lautet: AlleindasDeut« f ch e Reich mit feinen Verbündeten ist in der Lage, die eben geschilderte Gefahr zu bannen. Die europäischen Staaten einschließlich Englands behaupten, stark genug zu sein, einer Bolschewisierung des europäischen Kontinents, sollte sie einmal praktisch gegeben sein, rechtzeitig und wirksam entgegenzutreten. Diese Erklärung ist kindisch und verdient überhaupt keine Widerlegung. Sollte die stärkste Mllitärmacht der Welt nicht in der Lage sein, die Drohung des Bolschewismus zu brechen, wer brächte dann noch die Kraft dazu aufV Die neutralen europäischen I Staaten besitzen weder das Potential, noch die mili-
Es ärgert uns nicht einmal, wenn unsere Feinde im Ausland behaupten, die Maßnahmen, die wir jetzt zur Totalisierung des Krieges durchführten, kämen denen des Bolschewismus ziemlich nahe. Scheinheilig erklären sie, daraus müsse man also folgern, daß sich unter diesen Umständen der Kampf gegen den Bolschewismus überhaupt erübrige. Es geht hier nicht um die Methode, mit der man den Bolschewismus zu Boden schlägt, sondern um das Ziel, nämlich die Beseitigung der Gefahr. I Die Frage ist also nicht die, ob die Methoden, die wir anwenden, gut oder schlecht sind, sondern ob sie zum Erfolg fuhren. Jedenfalls sind wir als national stzialistische Volksführung jetzt zu allem entschlossen. Wir packen zu ohne Rücksicht auf die Einsprüche des einen oder des anderen. Wir wollen nicht mehr im I 2nt°r-ffe der Aufrechterhaltung eines hch-n, manch- Lu„ uct flr0BK wtl Qe3 .^01te5 Bt, tna( fast fri-den-maß.g inneren Lebensstandards für! Bürde des Krieges trägt, und ein Neiner pafswer
von sich behaupten, gegen eine innere Bolschewisierung immun zu sein. Eine jüngst vorgenommene Nachwahl zum englischen Unterhaus ergab, daß der unabhängige, d. h. kommunistische, d. h.bolsche- wistische Kandidat in einem Wahlkreis, der bisher unumschränkte Domäne der Konservativen war, von insgesamt 22 371 Stimmen 10 741 erhielt, d. h. daß die Rechtsparteien allein in diesem einen Kreis im Verlaufe von nur kurzer Zeit rund 10 000, also die Hälfte der Wählerstimmen an die Kommunisten verloren, ein Beweis mehr dafür, daß die bolschewistische Gefahr auch in England gegeben ist, und daß sie nicht dadurch gebannt wird, daß man sie nicht sehen । will.
Alle territorialen Verpflichtungen, die die Sowjetunion auf sich nimmt, besitzen in unseren Augen feinen effektiven Wert. Der Bolschewismus pflegt feine Grenzen auch ideologisch und nicht nur militärisch zu ziehen, und darin ist eben seine über die Grenzen der Völker hinwegspringende Gcsahr gegeben. Die Welt hat also nicht die Wahl zwischen einem in seine alte Zersplitterung zurückfallenden und einem unter der Achsenführung sich neu ordnenden Europa, sondern nur die zwischen einem unter dem militärischen Schuh der Achse stehenden und einem bolschewistischen Europa. (Laute Zustimmung.) Darüber hinaus bin ich der festen Ueber.zeugung, daß die lamentierenden Lords und Erzbischöfe in London überhaupt nicht einmal die Absicht haben, der dolschewlstischen Gefahr, die bei einem weiteren Vordringen der Sowjetarmeen für die europäischen Staaten gegeben wäre, praktisch entgegenzutreten. Das Judentum hat die angelsächsischen Staaten geistig und politisch schon so tief durchdrungen, daß sie diese Gefahr überhaupt nicht mehr sehen und wahr I haben wollen. Wie es sich in der Sowjetunion bol-1 schewistisch tarnt, so tarnt es sich in den angelsächsi-1 schen Staaten plutokratisch-kapitalistisch. Die Methoden ber Mimikry sind bei der jüdischen Rasse be-1 kannt. Sie geht seit jeher darauf aus, ihre Gastvölker einzuschläfern und damit ihre Abwehrkräste gegen von ihr stammende äkute und lebensgefähr- dende Bedrohungen zu lähmen. Unsere Einsicht in diese Problematik hat uns schon früh die Erkenntnis vermittelt, daß das Zusammengehen zwischen in-1 ternationaler Plutokratie und internationalem Bol-,
Auch früher im Kampf der nationalsozialistischen Bewegung gegen den demokratischen Staat habsß | uür nicht nach einem schwerfälligen Verfahren gt» arbeitet. Auch damals lebten wir oft von der Haid in den Mund und trieben unsere politische Stic*, tegie als System der wenig sich wiederholendeik Aushilfen. Das muß auch heute wieder der Fall feil. Es ist also an der Zeit, den Säumigen Beine m: machen. Sie müssen aus ihrer bequemen Ruh) auf gerüttelt werden. Wir können nicht warten, bis fie von selbst zur Besinnung kommen und es taitr vielleicht zu spät ist. Es muß wie ein Alarmwi
... I CC * _ Cif-vT. • i .w,
Man wird, um das hier nur zu erwähnen, in diesem Zusammenhang auch unsere konsequente Judenpolitik verstehen können. Wir sehen im Judentum für jedes Volk eine unmittelbare Gefahr ge
geben. Wie andere Volker sich gegen diese Gefahr Zur Wehr setzen, ist uns gleichgültig. Wie wir uns aber dagegen zur Wehr setzen, das 'ist unsere eigene Sache, in die wir keinerlei Einsprüche dulden. Das Judentum stellt eine infektiöse Erscheinung dar, die | ansteckend wirkt. Wenn das feindliche Ausland 'gegen unsere antijüdische Politik scheinheilig Protest einlegt und über unsere Maßnahmen gegen das Judentum heuchlerische Krokodilstränen vergießt, so kann uns das nicht daran hindern, das Notwendige zu tun. Deutschland jedenfalls hat nicht die Absicht, sich dieser Drohung zu beugen, sondern vielmehr Gr rechtzeitia und wenn nötia, mit den radikalsten Gegenmaßnahmen entgegenzutreten.


