Ausgabe 
19.1.1943
 
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Aus dem Reiche der Frau

Tür.

DREI WESTEN

FÜR EIN JACKENKLEID

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0368/

den (Mieft. 91n<

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SCHRÄGSCHNITT

Verletzen. unmöglich.

Eine Entscheidung für das ganze Leben

jdtHMMie. Nieder&tae

Kleine Anxelgen richten sich an die Bevölkerung der engeren Heimat! Derma: Kleinan« Feigen in die Heu matzeitung, den aiUeaerAiieiaii

Darf Kohlenklau Erfolg haben, wenn er auf unsere Ge* dankenlosigkeit und mit Verlaub zu sagen Dumm­heit spekuliert? Nein, da protestieren wir energisch. So wenig uns Kohlenklau im Hochsommer verleiten könnte zu heizen, kann er uns jetzt im Winter dazu kriegen, den Kühlschrank in Betrieb zu lassen. In der Speise­kammer, auf dem Balkon oder vor dem Küchenfenster ist Raum genug, um verderbliche Nahrungsmittel kühl aufzubewahren. Du und ich und wir alle haben die De­viseErst denken, dann schalten! Wenn wir immer danach handeln, ist das Kohlenklau's Todesurteil!

Ab heute also: Alle Kühlschränke ausschalten!

Hier ist für ihn nichts mehr zu machen, Paß auf, jetzt sucht er andre Sachen!

Junger Mann, in leit. Position, sehr strebsamer und intelligenter Mensch, wünscht ein nett., hübsch. Madel, im Aller bis zu 28 Jahren, zwecks späterer

Heirat kennenzulernen. Vertrauensvolle Bildzuschrift, u. 194D a. d. G.A.

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Für die vielen Glückwünsche und Aufmerksamkeiten anläß­lich unserer goldenen Hochzeit danken wir auf diesem Wege allen recht herzlich

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Hermann Eris Busse liest aus eigenen Werken

sind durch Ausreiben mit heißem Essig leicht zu be. eiligen. Im übrigen ist eine schwach graue Schicht im Innern des Topfes für die Speisen nicht schäd­lich und schützt die Metallschicht.

Gußeiserne Schmortöpfe können jedes Abwaschwasser vertragen und lassen auch schon ein­mal ein handfestes Äusscheuern unbeschadet über sich ergehen. Bei ihnen gilt es, stets darauf zu ach­ten, daß die Bodenfläche immer rostfrei ist, damit die Wärme des Herdes gut ausgenutzt werden kann. Rostflecken entferne man vorsichtig mit feinem Schmirgel. P-

Die drei Westen für ein dunkles Jackenkleid sind aus weißem oder pastellfarbenem Georgette.

Die Form oben links zeigt zu schmalen Biesen vier feine Handhohlsäume, einen Bubikragen und kleine Perlmutterknöpfe.

Das Westchen links unten hat ein reiches, klein­plissiertes Jabot zu einem ebenfalls plissierten, nie­deren Strehkragen mit dunkler Seidenschleife.

Aus weißer oder auch schwarzer Balenciennespitze sind Einsätze und Rüschen an der Weste rechts unten mit den Hohlsaummotiven und kleinen Glasknöpfen.

Gardinensorgen.

Manche Hausfrau sieht heute den Zeitpunkt der Gardinenwäsche nur mit Sorge näherkommen.. Die Stores sind mürbe und brüchig, aber neue kann sie heute nicht kaufen, die müssen für die Neueingerich­teten und Bombengeschädigten bleiben. Nun, erst werden die Sorgenkinder einmal vorsichtig gewa­schen, man heftet sie vierteilig zusammengele-at auf­einander, das schont das dünne Gewebe. Danach sieht man, wie die Stores die Reinigungskur über-

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stücke mit dem Herausbringen solcher Obst- oder ! Gemüseflecken veranstalten. Man könnte zwar mit Schwefel oder Chlorwasser solche Farbflecken her­ausbringen, doch sollte man es zur Schonung der Hölzer unterlassen, zumal diese Farben völlig harm­los, meist auch geruch- und geschmacklos sind.

Arbeitserleichterungen im Haushalt.

Die Arbeit im Haushalt bringt starke körperliche Belastungen mit sich, die aber auch unter den heu­tigen Verhältnissen beim Einholen, Kohlentragen, Reinigen und anderen Arbeiten gemildert werden können, wenn man einmal darüber nachdenkt, wie die Arbeit am leichtesten ausgesührt werden kann. Frauen zu neuen Arbeitsmethoden anzuhalten, ist schwierig, weil sie so sehr viel arbeitswilliger sind und auch wenig angenehme Arbeiten oft mit viel mehr Geduld und Ausdauer als Männer verrichten. Es gibt eine ganze Wissenschaft von der menschlichen Arbeit, die sich damit beschäftigt, lieherlegungen nach der besten und traftsparendsten Arbeit neu an» : zustellen. Die Hausfrau sollte nun das, was von die­ser Wissenschaft für sie anwendbar ist, auch benutzen. Was Frnuen von dieser Arbeitswissenschaft lernen i können, sind einfache Dinge: möglichst nicht gebückt zu arbeiten, lieber dort zu sitzen, wo früher bei der

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Dienstag, den 19. Januar 19.00 bis 21.30 Uhr

17. Dienstagmiete u. Hal bmieteB Das letzte Abenteuer.

Arbeit gestanden wurde und oster als bisher efnt kurze Ärtfpannungspause einzuschalten. Beim Ge­müseputzen, Verlesen von Hülfensrüchten und der- gleichen, ist es notwendig, sich bequem hinzusttzen. Nicht der einfache Hocker ohne Rücklehne ist idas qeiqnete Sitzmöbel, sondern der bequeme Kuchen­stuhl mit einer Rückenlehne, der die Muskeln int Rücken entlastet. Fehlerhafte Körperhaltung macht sich sehr schnell schmerzhaft bemerkbar, wenn in un­zweckmäßiger Haltung stundenlang gearbeitet^wurd^

Abgetragene (Seidenstrümpfe - nützlich verwendet.

Es ist nicht selten der Fall, daß ausgetragenö seidene Damenstrümpfe seit Jahren wertlos in Schachteln und Truhen herumliegen, lieber ihre Wiederauferstehung, wenn auch in anderer Form, soll hier gesprochen werden. Man schneidet aus dem Strumpf etwa 1 Zentimeter breite Streifen, beginnt damit oben und schneidet den ganzen Strumpf so auseinander, wie man einen Apfel zu schälen Pflegt, also immer rund herum in Spiralen, bis man einen zusammenhängenden Streifen von etwa 10 bis 12 Meter Länge erhält. Diesen näht man mit den fol­genden, die man aus weiteren Strümvsen erhält, am Ende zusammen und führt so fort. Dabei med}« selt man zwischen kontrastreichen Farben, einmal dunkel, einmal heller, ab und windet dann alles auf ein Knäuel. Hieraus lassen sich äußerst haltbare und schönfarbige Sachen häkeln, so Teppiche, Dorlar ri, Deckchen, Hauben, Hausschuhe, Bettschuhe, Schutz­hüllen für Flaschen und Gefäße und andere schöne Dinge. Mehrere Streifen doppelt oder vierfach zu« sammengekordelt, ergeben Schuhabstreifer, Sohlen für Hausschuhe ufw. eweti.

Rezepte.

Leberkartoffeln. 17 kg rohe Kartoffeln, 150 bis 200 g Leber, etwas Fett, Zwiebel oder Lauch, Thymian, etwas Mehl, etwa 1 Liter Wasser oder Gemüsebrühe, % Liter saure Milch, Salz.^ Gehackte Zwiebel in Fett anrösten, die gewaschene, gehäutete, in kleine Stücke geschnittene und in Mehl gewälzte Leber mit den Gewürzen dazu geben und braunen lassen. Dann füllt man mit heißem Wasser auf, gibt die geschälten und in Scheiben geschnittenen Kartoffeln und die saure Milch hinein und läßt langsam garkochen.

Gemüsehackbraten. 1 kg gemischtes Ge­müse, 4 bis 6 Brötchen oder Brotreste, etwa 7 Liter entrahmte Frischmilch, 1 Ei oder Eiaustauschmittel, Salz, 2 bis 3 Eßlöffel Mehl, Weckmehl, evtl. Fett. Das vorbereitete, kleingeschnittene Gemüse mit wenig Wasser gardämpfen, abtropfen lassen (das Gemüsewasser wird beim Braten zum Auffüllen verwendet). Die in Würfel geschnittenen Brötchen werden mtt heißer Milch übergossen, die ganz ein* ziehen muß. Dann vermischt man alle Zutoten, formt aus der Masse einen Hackbraten, der in Weck­mehl gewälzt und dann gebraten wird. Oder man füllt die Masse in eine gefettete Auflaufform und backt sie im Backofen.

Geschmorte Kohlrüben. 1 kg Kohlrüben, 20 g Fett, Zwiebel oder Lauch, Salz. Die aeputzten in Würfel geschnittenen Kohlrüben mit Fett und Zwiebel andünsten, salzen, mit etwas Wasser auf­füllen und geschworen. N"ch Belieben mit et-^s angerührtem Mehl binden. Das Gericht schmeckt sehr gut, wenn man darin etwa die gleiche Menge rohe Kartoffeln mit garwerden läßt.

Giefeener Vortragsriog

Goethe-Burd / Kulturelle Vereinigung Volkeblldungsstätte Gießen der NSO.Kraft durch Freude

Freitag, den 22. Januar 1943, abends 7.30 Uhr

Neue Aula der Universität

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Die Schulentlassung steht vor der Freudig wird von unseren Mädeln begrüßt, daß nun der Zwang der Schule wegsällt und der Weg ms Leben offen steht. Wie sich das Leben gestaltet, hängt weitgehend von der Berufswahl ab. Gerade in den Jahren, in denen der junge Mensch ins Le­ben hineinwächst, ist der Einfluß der täglichen Ar­beit von doppelter Bedeutung, denn an seinr Arbeit formt sich der junge Mensch, an ihr entwickelt er seinen Charakter, seine Fähigkeiten und Anlagen. Es ist deshalb nicht richtig, die Jugendjahre mit einer Arbeit auszufüllen, die allein auf den Ver­dienst und andere äußere Dortelle abgestellt ist. Um dem Jugendlichen Entwicklungsmöglichkeiten zu bie­ten, muß die Arbeit seiner Eigenart entsprechen. Für das Mädel kommen deshalb in dieser Hinsicht alle Tätigkeiten in Frage, die in der weiblichen Sphäre liegen. Im Haushalt in Stadt und Land fehlt es an frischen, tatkräftigen Mädchen, die vor allem die kinderreiche Mutter entlasten sollen. In erster Linie braucht die Bäuerin dringend Hilfe. Haus- und Landarbeit ist eine gelernte Ar­beit mit geordneter B e r u f s a u s b i l - düng. Auf dem Land die ländliche Hausarbeits­und Hauswirtschaftslehre und in der Stadt die hauswirtschaftliche Lehre führen das Mädel in einen Wirkungskreis, in dem es seine Kräfte enthalten kann. Weil die Volksgemeinschaft die jungen Mm- schm in der Land' und Hauswirtschaft am dringend­sten braucht, werden die in diesen Wirkungskreisen eingesetzten Jugendlichen bald spüren, welche Auf­gaben ihnen gestellt sind. Das Gefühl der Verpflich­tung gegenüber der Gemeinschaft des Volkes wird sie zu höchster Leistung aneifern und sie werden das beglückende Bewußtsein der Erfüllung in ihrer Ar­

beit finden.

Kochtöpfe schonend behandeln.

Jede Hausfrau hat es schon erfahren, wie schwer, es ist, einen neuen Kochtopf kaufen zu wollen. Da- her geht sie mit ihren alten Beständen mögen sie auch schon verbeult fein besonders sorgsam um, damit der kleine Schaden nicht das Leben des ganzen Kochtopfes gefährdet. Am empfindlichsten ist der mit Emaille überzogene Topf. Jede rauhe Behandlung nimmt er übel. Ist der Emailleüberzug bereits abgesprungen, muß alles getan werden, daß diese Stellen nicht rosten oder weiterfressen. Ange­brannte oder angehackte Speisen soll man daher nie­mals mit Messern oder scharfen, spitzen Gegenstän­den entfernen. Langsames Aufweichen in lauwar­mem Wasser vielleicht mit einigen Fingerspitzen Soda darin macht weniger Arbeit und ist für den Kochtopf gesünder.

Da hat der A l u m i n i u m t o p f schon eine ro­bustere Natur. Allerdings will auch er, wenn er lange halten soll, mit Verständnis behandelt sein. G'-ode Waschmittel und Scheuersand, harter Schmir­gel und dergleichen halte man von Aluminium fern. Das Metall wird sonst stark verkratzt, und die rauhe Oberfläche ist svöter eine ständige Ouelle des Aer- gers. Ist eine besonders gründliche Reinigung not­wendig, nimmt man dazu ein handelsüblich fern» körniges Geschirrputzmittel. Ansätze von Kesselstein

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Die Mitglieder des Boethe-Bunäei (Kontroll-Abschnitt Nr. 3), der Knltnrallea Vereinigung und der Volks- bildungsstätte Gießen (Kontroll-Abschnitt Nr. 6) haben freien Eintritt. Die Mitglieder der Gesellschaft (ttr Erd- und Völkerkunde erhalten gegen Kontroll-Abschn. Nr. 6 Eintrittskarten zum ermäßigten Preise von RM. 0,75. Die Mitglieder der NS.-Frauenschuh und des LandKchaltsbundes Volks um und Heimat erhalten Eintrittskarten zum ermäßigten Preise von RM. 0,75 auf Sammelbestellung, Nichtmitglieder zum Preise von RM. 1,25 bei Challier, Neuen weg. Die Angehörigen des Veranstaltungsringes der HJ. erhalten Eintritts« karten zum Preise von RM. 0,30, Studenten und Militär zu RAL 0.40. (issD

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Sonntag, 24. Januar, 16.80 Uhr, Universitätsaula

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Der Konzertflügel ist vom Pianohaus Schönau. Karten: 1.50. 2.00. 2.75 und 3.50 RM. bei Muslk-Chalüer, Tel. 2671, und in der Karten Verkaufsstelle der NSG. Kraft durch Freude. Seltersweg 60 (Tel. 3961), Studentenkarten 1.00 RM. nur beim Hausverwalter im Vorlesungsgebaude regen Ausweis.____________ 193D

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standen haben: sind sie noch durch vorsichttges Durch, stopfen zu retten, ist alles gut. Größeren Stellen, die sich nicht stopfen lassen, wird beim Bügeln ein angefeuchtetes Tüllftoffstück oder gardinenähnlicher Stoff von links aulgebügelt. Damit hält der Gar- dinenstoff wieder zusammen, man sieht diese Art von : Reparatur kaum und unser Fenstervorhang kann noch wieder in ganzer Größe seine Dunste tun. ' Sind die Stores aber wirklich nur nochStücke" -- dann wandeln sie sich in Scheibengardinen, die, mit ' hübschen Köp'chen und entsprechender Breite das j Fenster nun künftig in dieser veränderten, aber auch

immer noch hübschen Form schmücken.

1 Holzgeraie erhalten.

Holzqeräte machen manchmal viel Aerger, na^ mentlich dann, wenn man sie nicht richttg behandelt hat. Denn es ist z. B. kein Vergnügen, wenn man auf einem Hackbrett Gemüse klein schneidet, das nachher auf unerklärliche Weise nach Seefisch schmeckt. Die Ursache ist eine Unachtsamkeit der Hausfrau gewesen, die Fisch auf diesem Hackbrett ausgenommen, zerschnitten und zum Kochen herge­richtet hat. Das faserige Holz hat begierig Wasser, Fett, Geruch. Geschmack und Farbe angenommen. . Für die Fischvorbereitung benutzt man daher besser eine Steingutplatte ober einen großen Teller. Holz ' soll vor und nach der Vorbereitung stark fardhal- I tiger Gemüse sofort obgespült werden. Streng ^u ! vermeiden sind aber grobMrnige Scheuermittel zum Reinigen, wie z. B. gewöhnlicher Scheuersand. , Diese groben Sandkörner zerreißen die Oberfläche . und machen dadurch das Holz nur noch schmutz- ' empfindlicher und saugfähiger. Feinkörnige han- 1 delsübliche Scheuermittel sind für die Pflege am besten. Man soll niemals Hackbretter. Frühstücks- drettchen oder dergleichen im Abwaschwosser liegen» | lassen. Sie verziehen sich und platzen. auseinander. Das Trocknen der Holzbretter soll nur in frischer Luft geschehen, niemals in der Nähe eines heißen Ofens oder Herdes. Scharfes Sodawasser macht die Hölzer grau und unansehnlich. Ist durch dos > Schneiden von stark farbhaltigen Gemüsen, m-ie z. B. roten Rüben, das Hackbrett farbig geworden, so sollte man in Kriegszeiten keine chemischen Kunst-

Johann Ludwig

In Dankbarkeit und Freude geben wir die Geburt unseres dritten Kindes, eines Jungen, bekannt

Hildegard Rinn

geb. Boetel

Dipl.-Landw. Otto Rinn

Utphe, den 17. Januar 1943 ______________________0359/

Für die vielen Glückwünsche und Aufmerksamkeiten anläß­lich unsererVermählung danken wir auch im Namen unserer Eltern herzlich

Karl Trechslgr und Frau Gertrud, geb. Platxke

Gießen (Steinstr. 73), Januar 1943 s; 0380 /

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Unverhofft schwer traf mich die Nach­richt, daß mein innigstgeliebter Mann, unser guter Sohn, Bruder, Schwager, Onkel und Schwiegersohn

Georg Pöppel

Obergefreiter bei der Luftwaffe am 13. Januar fürs Vaterland gefallen ist.

Im Namen der Hinterbliebenen:

Frau Lina Pöppel, geb. Wolf.

Gießen (Gleiberger Weg 88), Hemau, Regens­burg, Paderborn, Töging.

Die Beerdigung findet am Mittwoch, 20. Jan., 14% Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt.

_______________0365 ÜB

Statt Karten!

Für die zahlreichen Glück­wünsche u. Aufmerksamkeiten zu unserer Verlobung und Ver­mählung danken wir, auch im Namen unserer Mutter, herzlich

Hella Graeff

Hellmut Hudel

Hauptmann und Kommandeur einer Panzer-Abteilung

Hans Joachim Schmidt

Ass.-Arzt

und Frau Herta, geb. Hudel

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Januar 1943

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Für die uns zur silbernen Hoch­zeit dargebrachten Ehrungen, Aufmerksamkeiten und Glück­wünsche sagen wir allen auf diesem Wege unsern herzlichsten Dank Karl Schnepp and Frau

Marie, geb. Kllngelhöfer

Krofdorf, im Januar 1943

s___________________________0364/

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Biete: Konfirmanden-

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