Ausgabe 
19.1.1943
 
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Gietzener Anzeiger

Das

des Abtauens der Schneedecke, der Schneeschmelze.

und

Führer einer Kampfgruppe,

Fortdauer der schweren Abwehrkämpfe

angriffe unter sehr hohen Verlusten für den Gegner

verminderter Heftigkeit au. Die unter erneutem

1 len 8er.

prä* über Tritt der wird

r Be. ürt.

über dem Boden ausbildet, die vor allem das Zu­sammenwirken der Erdtruppe mit der Luftwaffe zumindest behindert.

den hier 229 Sowjekpanzer vernichtet oder bewegungsunfähig geschossen.

Die deutsch-italienische Panzerarmee in Nord-

Abwehrkämpfe. Bei Nacht wurden Nachschubhäfeu in der Lyrevalka bombardiert.

In Tunesien wurden vereinzelte feindll che An­griffe örtlicher Bedeutung blutig abgewiesen. Die Luftwaffe bekämpfte bei Tage den Hafen von B o n e und nachts einen Geleitzug nördlich B o u g i e. Sieben große feindliche Transportschiffe mit zu­sammen 25 000 BRT. wurden hierbei schwer be- schädigt, zwei davon mit rund 10 000 BRT. kön­nen als verloren gelten.

In den gestrigen Abend- und Nachtstunden erlitt die britische Luftwaffe bei militärisch wirkungslosen Angriffen auf norddeutsches Gebiet und auf die Reichshauptstadt schwere Verluste. Nachtjäger und Flakartillerie schossen nach bisher vorliegenden Rei­bungen 25 feindliche Flugzeuge, vorwiegend vier­motorige Bomber, ab. Außerdem wurden am Tage an der Küste der befehlen Westgebiete vier, im Nordfeebereich drei weitere feindliche Flugzeuge ver­nichtet.

In den gestrigen Abendstunden und in den heu­tigen Morgenstunden griffen starke Kräfte unserer Luftwaffe London mit Spreng- und Brandbom­ben an und verursachten vor allem im Gebiet west­lich des großen Themsebogens umfangreiche Zer­störungen und Brände. Sechs Flugzeuge kehrten nicht zurück.

Kräfteeinsah vorgelragcncn Angriffe des Feindes wurden in schweren Kämpfen im wesentlichen ab­geschlagen oder in beweglicher Kampfführung durch Gegenangriffe und hartnäckig verteidigte Stützpunkte aufgefangen.

Die unter schwierigsten Bedingungen kämpfenden deutschen Truppen im Raum von Stalin­grad hielten in zäher Ausdauer und verbissenem Kampfwillen weiteren starken Angriffen stand.

Bei örtlicher Kampstätigkeit im mittleren Frontabschnitt und südöstlich des Il­mensees wurden acht Panzerkampfwagen abge­schossen. Durch zusammengefahte Angriffe starker deutscher Luftstreitkräfte und schneller italienischer Kampfflugzeuge erlitt der Feind an den Schwer­punkten der Kämpfe im südlichen und mitt- terenAbschnittderO st front wieder schwere Einbuße an Menschen, Waffen und Fahrzeugen aller Art. Massierte feindliche Ansammlungen wurden zersprengt und mehrere Truppenunterkünfte ver­nichtet. Bei Rächt bombardierten Kampfflieger die feindlichen Rachschublinien nordöstlich Mos­kau. Zehn Transportzüge blieben nach Treffern liegen.

Südlich des Ladogasees halten die schweren Abwehrkämpfe an. Seit dem 12. Ianuar 1943 rour-

Iwachen vertikalen Gliederungen sozusagen istiniert, da die Ausströmungen ungehemmt 15 nur stack-wellige Land fegen können. LZU noch höh er er Feuchtegehalt !u f t wie in den seenahen Gebieten, dann

Unwillkürlich verbindet sich für uns Mitteleuro, der mit dem Wortöstlicher Winter" Die Bor» ellung einer unabsehbaren schnee- und eisbedeck- 'n Weite und grimmiger Kölle, und die Bildbe- rchte von der Front lassen die Heimat erahnen, nter welch harten Bedingungen die Soldaten an

schnitllich ausgangs März, und auch Dnjepr (mit Ausnahme des Unterlaufs), Don und Donez tragen ihren Eispanzer so lange. Mit dem Eisaufgang selbst kommt es bei dem schwachen Gefälle der Flüsse im ösllichen Raum begreiflicherweise zu breiten Ueberschwemmungsstreifen (Ausuferungen), wie wir sie z. B. vom Unterlauf der Elbe her ken­nen.

Alle diese Tatsachen lassen erkennen, daß nicht nur der Ostwinter als solcher, sondern auch sein Abschied Bealeitumstände aufweist, die trotz oller modernen Abwehrmittel erhebliche Schwierigkeiten mit sich bringen und umfassende Sicherungsmaß' nahmen und Dorausmaßnahmen erfordern.

Das ß.tbenlaub zum Ritterkreuz.

DRB. Aus dem Führerhauptquartier. 18. Jan. Der Führer hat dem Generalfeld­marschall Günther von Singe, Oberbe­fehlshaber einer Heeresgruppe, als 181. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Rit­terkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen. Der Füh­rer verlieh ferner das Eichenlaub zum Ritterkreuz: Major Kart Willig, Bataillonskommandeur in

;m sommers wie winters mildernden Einfluß »5 Meeres entzogen ist. Daraus erhellt schon, daß eses Klima im wesentlichen dem zentral- owjetischen Raum zukommt, nicht mehr der für die Gebiete im Nordwesten und Süden tit ihrer Nähe zur Ostsee bzw. zum Schwarzen nd Kaspischen Meer gelten wird. 5a, selbst der an innland grenzende Teil der Sowjetunion unter«

Gehen wir nun zur Betrachtung der Derhält- nisse über, die zum Abschluß des Winters, der so»

Sie schreitet in umgekehrter Richtung wie der Ein­tritt winterlicher Witterung, also von Süden nach Norden bzw.Nordosten hin fort. Am Sü­den tritt Tauwetter im Durchschnitt erstmalig und in durchgreifender Weise im März auf, etwa ein Monatsdrittel später folgt die eigentliche Dauer»

von Osten und Süden her über die Reichs­hauptstadt zu gelangen, blieben erfolglos. Nur ver­einzelten feindlichen Bombern war es möglich, ihre Bomben ziellos auf Berlin, das der Sicht zum Teil durch starke Nebelbilduna entzogen war. zu werfen. Nachdem bereits beim Anstug einiae Bombenflug» zeuae samt ihrer Bombenlast zum Absturz gebrächt worden waren, gelang es beim Rückflug nur einer verhältnismäßig kleinen Zahl, über See au entkom­men. 25 Bombenflugzeuge wurden von Nachtjäoern und Flakartillerie der Luftwaffe abgescbossen, vor­wiegend viermotorige Flugzeuge. Nur ein Teil der Besatzungen konnte sich aus den brennend abstürzen- den Flugzeugen retten. Die Schäden der planlos abgeworfenen Bomben sind im Verhältnis zu der schweren Niederlage der feindlichen Luftverbänds gering. *

Reuter muß dagegen in. seinem Bericht über den Luftangriff auf London in der Nacht zum Montag zugeben, daß die deutschen Flieger die überaus starke Flaksperre durchflogen hatten, ob­gleich dieFeuervorhänge, die von allen Teilen Londons aufftiegen, besonders bemerkenswert" ge­wesen seien. Reuter schreibt, daß die deutschen Flug­zeuge sehr niedrig und sehr schnell flogen. Reuter bemüht sich zwar, die angerichteten Schäden möglichst gering erscheinen zu lassen, gesteht aber ein, daß es ,.im Distrikt von London an verschiede­nen Plätzen Ovfer gab und einige Leute" unter den eingestürzten Gebäuden begraben wären.

Rom zur irakischen Kriegserklärung.

Rom, 18. Jan. (Europapreß.) Die Kriegsev« klärung der irakischen Regierung an die Dreierpart» Mächte macht in Italien nicht den geringsten Ein­druck. lieber die Absicht, die von englischer Seite damit verfolgt wird, ist man sich völlig im klaren. Die Engländer haben zeigen wollen, daß sich auch in diesem Kriege eine arabische Regierung ftnde^

Berlin, 18. Jan. (DNB.) Im S ü d e n der Ost­front stehen unsere Heeresoerbände nun seit zwei Monaten in erbitterten Abwehrkämpfen, bei denen unsere Soldaten unter den erschwerenden Be­dingungen des Winters, bei klirrendem Frost und tiefem Schnee, dem fortwährend angreifenden Feind die Stirn bieten. In dem har­ten Ringen haben die Sowjets anhaltend sehr schwere Verluste an Menschen und Material hin- nehmen müssen, aber immer wieder füllten sie die Lücken in ihrer Angriffs front mit neuen Kräften und führten ihre Vorstöße oft mit dicht aufeinander­folgenden Wellen unb starker Panzerunterstützung fort.

Um dem Druck der massiert gegen die deutschen Linien anrennenden Bolschewisten zu begegnen, gingen unsere Truppen an verschiedenen Abschnit­ten zur beweglichen Kampfführung über. Wo es zur Vermeidung von Ausfällen zweckmäßig erschien, wichen sie aus, ließen die feindlichen Vor­stöße in dem tiefgestaffelten Derteidigungsfystem auf die Widerstandsnester und Stützpunkte auf­laufen, um dann in entschlossen geführten Gegen­angriffen die Bolschewisten abzuschlagen. Diese Kämpfe, die bei 30 Grad Kälte und heftigen Schnee­stürmen ausgetragen wurden, stellten mit ihrem ständigen Stellungswechsel, mit ihren Angriffen und Flankenstößen und mit ihren ununterbrochenen Ge­fechten um jeden Weg, jeden Waldrand und jede Häusergruppe ganz außerordentliche An­forderungen an die Ausdauer, Zähigkeit und Härte unserer Soldaten. Wenn auch zu ihrer Unter­stützung die Kampf- und Sturzkampfflugzeuge ihre schweren Bomben auf befestigte Stellungen, Trup­penansammlungen und Kolonnen des Feindes war­fen, so lag doch die ganze Last der Winterschlacht auf den Infanterie- und Panzerdivisio­nen, die bei diesen schweren Kämpfen in erster Linie den feindlichen Ansturm auszuhalten hatten.

Noch größer ist die Leistung der Helden von Stalingrad. Die Verhältnisse, unter denen sie gegen die ununterbrochen anstürmenden Bolsche­wisten kämpfen, sind in diesem Raum besonders ungünftig und schwierig. Dennoch bewährt sich ihr vorbildliches Soldatentum immer aufs neue. Ihre

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Der Wehrmachtberichi.

DRB. Aus dem Führerhauptquartier,

interklima im Ostraum

Von Oberstleutnant Dr. Thost.

Rationalchinas Kriegspotential.

Durch die Kriegserklärung Nationalchinas an die Feinde der Achse wird erneut der Blick auf jenes riesige fruchtbare Gebiet gelenkt, das heute von der Regierung Wangtschingwei beherrscht wird. Zweihundertsünfzig Millionen Menschen folgen heute der Regierung von Nanking. Sie besiedeln ein Gebiet, das die Mehrzahl der achtzehn alten chine­sischen Provinzen darstellt. Vor allem jene Provin­zen, die auch in wirtschaftlicher Hinsicht am reichsten sind.

Von jeher waren die nord- und mittelchinesischen Provinzen des Reiches der Mitte die mit Boden­schätzen am meisten gesegneten Gebiete. Vor allem Nordchina ist mit Gütern aller Art reich bedacht. So werden nach vorsichtigen Schätzungen aner­kannter Fachleute allein die Kohlenvorkom­men in dem von National-Ehina kontrollierten Teil des gesamten Gebietes mit nicht weniger als 350 Milliarden Tonnen angegeben. Zweiund fünfzig Prozent dieser gewaltigen Menge befinden sich in der Provinz Schansi. Eisenerze sind etwa eine Milliarde Tonnen vorhanden, und' zwar wiederum im Gebiet von Nattonal-Ehina, vornehmlich in den Provinzen Tschahar und Dschehol. In der Provinz Kiangsi befinden sich ausgedehnte Lager an Wolf» ramerzen, die mit zwei Millionen Tonnen mehr als 50 v. H. des gesamten Erdvorkommens aus­machen. In den Provinzen Honans wiederum wird in bedeutenden Mengen Antimon gewonnen, wahrend in allen nationalchinesischen Provinzen da­neben noch ansehnliche Vorkommen an Zinn, Kupfer, Blei, Zink, Bauxit und A s b e st, ja foaar von Gold zu verzeichnen sind.

1937 bereits hat die damalige Nanking-Regierung, der Vorläufer der nationalchinesischen Regierung, zur Förderung und Auswertung dieser riesigen wertvollen RMtoffmengen in Nord- u"d Mi"el- Ehina einen Fünfjahres-Plan cmlauttn las­sen, der nun im wesentlichen durchgeführt ist. Im ßaure dieser fünf Jahre wurden bei Peking und Tientsin aewaltige Eisenwerke geschaffen, welche die großen Erz- und Kohlenvorkommen von Lungyen und Schantung aifbererten. National-Ehina stellt nun in eigener Industrie hochwertiae Fertigwaren her. Ueberaö im Lande sind zahlreiche Eisengieße­reien, Wersten, Masch'nensabriken, Zementwerke, Gummifabriken, Fabriken für Elektrowaren und -apparate ins Leben gerufen worden. Dor allem auf dem Gebiete der Textilwirtschaft sind große Fort­schritte zu v-rzeichnen. In ganz National-Ehina stnd heute viele Millionen von Spindeln Tag und Nacht unermüdlich tätig. Die Tertiilwirtsetzaft hat ihre . Br-nnpunktt in Tientsin und Schanghai.

Trotz dieser starken industriellen Aufwärtsentwick- lung des Landes, hat es sich die Regierung Wang­tschingwei anaelegen sein lassen, die tragende Volks» gruvve des Sanins, die Bauern, nach Kräften zu fördern. Vier Fünftel der Bevölkerung National- Chinas leb»n von der Landwirtschaft. Die national- chinesische Regierung läßt ihr alle Unterstützung zu­teil werden. So sind m zahlreichen vorwiegend land- wirtschattlich orientierten Gebieten des Landes Fortschrittzonen" geschaffen worden, in de­nen die Regierung unter Anwendung m"d»rner landwirtschaftlicher Methoden sich um die Weiter­entwicklung der Landwirtschaft bemüht. Steigende Er»euaungs»ahlen in Reis, Getreide, Hirse. Bataten, Oellaaten. Sojabohnen, Tee, aber auch Baumwo"e und Rohseide lind das Ergebnis. Um die planvolle Auswertung aller im Lande arichaftenen Erzeuanisse m gewährleisten, hat b:e Regierung in den letzten ST-i'f>r»n pin writverzweigtes Verkehrsnetz ge­schaffen. Viele Tausende von Kilvmet"rn n«"'^ Eisen­bahn», Schistahrts- und Omnibuslinien stellen die D'^chllihruna der Regierunasvläne sicher.

So kann gefaat w"^den, daß durch den nunmehr vollzogenen Beitritt Nattonal-Ehinas ?nm Kamvf- bund der Achse dieser nicht nur neue Millio^en^ fernen an Arbeitskräften, sondern auch reiche Schöbe an Wirtschastsgütern aller Art Zuströmen, ein Bei­trag zum Kriege, der in keiner Weife unterschätzt werden darf.ey.

ft ruhi- Heine l chsorde- rückläu. 42 gilu 1 Pfand« rkamen. ie Ilm« tgunaen . 6*uh 11. Für -Matz

Die Helden von Stalingrad.

Bewegliche Kampfführung bei bitterer Kälte und heftigen Gchneestürmen

y. . ~ - - - , ,l einem (Brenabietregiment; Hauptmann Günter

mahg durchgre.fmLe lauster oft schon etwa Gbel. Führer einer Kampfgruppe. u..i. Mit Beginn" def ^Schn'-eschmelz- beginnt mich Hauptmann Waldemar von G-, en. Führer das Eis auf den Flüssen aufzubrechen. Bei emcr Kampsgruppe, als 179.. ISO. und 182. Sol- der Wolga, die chre Eisdecke etwas über vierein» baten der deutschen Wehrmacht.

halb Monate trägt, erfolgt der Eisaufbruch durch-1 --------

Das Kontinental» ober Binnenklima zeichnet sich im im wesentlichen durch schroffe Tempe- aturgegenfätze zwischen Tag und Nacht, vischen Sommer und Winter und nur kurze Übergangszeiten aus. So erfolgt der Temperatur- afall nach den im Juli erreichten Höchstwerten, die, ch für Berlin und Moskau nur wenig unterschei»

cklmiavme uun aiuei- en für die Mittaasnummer bis R*/, Ubr be^BorrmitagS

ütM'-taenrUmk für die Ohlhmeter»Heile von 22 Milllmeler Brene: 7Atvt für Aamiiiennn*

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'üben der Ostfront hält die feit Wo- 20 feindliche Panzerkampfwagen wurden abge- naten andauernde erbitterte Winterschlacht mit un- hoffen. Verbünde der Luftwaffe unterstützten die

93. Jahrgang Nr. fF EriMeim 111 g.. cti. außer Gonntaas tmb feiertags

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Wtehener itamthenblätter Heimat imBll b- DieSckolle

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ngs der Düna zum Dnjepr nach dem Schwarzen leer verlaufenden Linie eine Begrenzung seines mtinentalen Klimas nach Westen hin, eine foge» annteKlimascheide".

egt noch dem Einfluß von See her, da sich der olfstrom bis zum Weißen Meer hin auswirkt, ber auch das zentrale europäische sowjetische Ge» et findet etwa mit einer vom Rigaer Meerbusen

besten Helfer waren die schweren Waffen, die ihnen nicht nur das Halten der Kampfstellungen er­möglichten, sondern sie auch in den Stand setzten, in kühnen Vorstößen dem Feind entgegenzutreten und ihm schwere Verluste beizubringen. Als sow­jetische Panzer und Infanterie aus einer Talsenke hervorbrechen wollten, fuhren Flakgeschütze der Luft­waffe trotz rasenden feindlichen Feuers in dem völlig deckungslosen und verschneiten Gelände auf und vernichteten in direktem Beschuß zahlreiche Pan­zer, die dicht vor den Flakstellungen brennend lie­gen blieben. Nach schnellem Zielwechsel nahmen die Kanoniere dann die Infanteriemassen unter Feuer und zerschlugen sie durch Salven von Spreng­granaten. Ein Flakregiment schoß dabei seinen 203. Sowjetpanzer ab.

Mit dem erbitterten Ringen an der Südfront können aus den übrigen Abschnitten der Ostfront nur noch die schweren Abwehrkämpfe im Raum südlich des Ladogasees verglichen werden. Auch dort halten unsere Truppen bei bitterer Kälte den starken feindlichen Angriffen, die von heftigem Ariilleriefeuer, zahlreichen Panzern und starken Fliegerkräften unterstützt werden, stand. Die Kämpfe sind noch im Gange, doch spricht für die bisherige Leistung am stärksten die Zahl der abgeschossenen feindlichen Panzer. Innerhalb sechs Tagen haben die hier eingesetzten Heeresverbände 229. Panzer­kampfwagen vernichtet.

Oie Lustniederlage der Briten.

Berlin, 18. Ian. (DNB.) Die britische Luft­waffe erlitt in der Nacht zum Montag bei ihren Unternehmungen gegen das Reichsgebiet eine schwere Niederlage. Die feindlichen Einflüge erfolgten zu Beginn der ersten Nachthälfte von Norden her in den Mecklenburg-Pommerschen Raum. Sofort starteten die deutschen Nachtjäger und be­zogen die ihnen zugewiesenen Zonen. Kurz vor 20 Uhr versuchten die drittschen Flugzeuge a u f Groh'Berlin v 0 r z u d r l n g e n. Schlagartig setzte die F l a k a b w e h r ein und legte einen dichten Sperrgürtel, der den Feind zwang, weit auszuholen, Aber auch feine Versuche« nun

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<r Wärmeentzug für den menschlichen Organismus stark, daß ein Aufenthalt im Freien nur bei chr dichter Schutzbekleidung möglich ist.

Als zweiter wesentlicher Faktor für den östlichen hinter ist seine längere Dauer zu verzeichnen. lLährend mir im allgemeinen den Dezember als -sten wirklichen, den Februar meist schon als letz» !N Wintermonat ansprechsn können, muß für die Bowie tu nion bereits der November als erster und er März als letzter Wintermonat in Ansatz ge» tracht werden.

Hinsübllich der Niederschlage unterscheidet sib die Sowjetunion im großen ganzen wenig von Mitteleuropa, da für beide das Maximum der llisderschlagsmengen den Sommermonaten zu- btnmt. Aber selbst kurzdauernde oder schwache Gommerregen, die dort meist in Verbindung mit Gewittern auftreten, reichen hin, um weite Ge» bete, vor allem im zenttalen Raum mit seinem ! suchten, vielfach sumpfigen Untergrund, in kchlomm zu setzen und damit unpassierbar zu krochen. Bei der sprichwörtlichen Wegelosigkeit und b-m unglaublichen Zustand der Straßen im Svw» jitparaines eine üble Erscheinung, unter der im ergangenen Sommer unser Transport- und Nach. säubwesen zu leiden hatte. Was hier zur Beseiti- ffing der größten Hindernisse durch Anlage von Knüppeldämmen usw., vor allem durch Pioniere, Arbeitsdienst und Organisation Todt geleistet uurde, davon kann sich nur der eine Vorstellung nachen, der das sei es auch nur ein einziges Jtcll selbst miierlebt hat.

Im Winter sind die Niederschläge mengenmäßig »ringer, dafür häufiger. Zusammen mit dem frühen örofteintrift kommt es schon ab Mitte November im Durchschnitt zum Aufbau einer zusammenhängenden, ftetig wachsenden und anhaltenden Schneedecke, d ren Bestand nicht durch einen haust gen Wechsel ' ton Frost- und Tauwetter (wie in Tiitteleuropa) l g fährdet ist. Wenn sich auch die durchschnittliche winterliche Schneehöhe in der Mitte der Sowjet- Union bei 50 bis 60 Zentimeter hätt und erst nord- 1 | otmärts zum Ural hin auf 70 und 90 Zentimeter utb darüber ansteigt, so bilden sich bei den oft flirten Winden selbst an geringen Erhebungen Schneewehen von ein, zwei und mehr Meter ais, die vermehrten Einsatz von Schneepflügen er» , Wird erlich machen.

Im südlichen Gebiet kommt die durch- fhnittliche Schneehöhe in der Regelnur" auf 30 ' I b's 40 Zentimeter, zumal die hier häufigen (wegen I Ifrer Kälte und Stärke unter dem Sondernamen i ..Zurane" laufenden) Nordost» bis Oststürme den l Loden glatt fegen. Daß es dabei an Hlndermsien ! n besonders kräftigen Anwehungen kommt, ver- ! sicht sich von selbst.' Bei ruhigem, klarem Winter- «stter macht sich die nächtliche Aussttahlung der 1 Harten schne«chedeckten Flächen im Absinken der j Xsmperaturen bis zu minus 35 Grad und mehr ^.merkbar. Das Aufklaren des Himmels tritt meist ! nichts ein, währ eich sich darnach oft in den Mor-

Mstunden eine Hochnebeldecke in geringer Hohe

schneeschmelze nach. Für das zentrale europäische Land liegen die Zeiten etwa einen Monat später, während hoch im Norden, z. B. Archangelsk, die Dauerschneeschmelze er st ausgangs M a i auf­zukommen pflegt. Dagegen erscheint die ostseenahe Gegend um Leningrad begünstigt, da hier das erst-

Seneral-AnzeigerfurOberhessen **^ie8e«3d|«WMjeM

>n (rnittl. monatliches Maximum im Juli 31,4 !rab bzw. 30,2 Grad), erheblich rascher für die litte der Sowjetunion gegenüber Mitteleuropa, ies tritt bei der Bettachtung der (innerhalb der tzen 100 Jahre beobachteten) äußersten Tiefstwerte -X Temperatur im September besonders hervor, 0 Moskau mit rund7 Grad, Berlin aber nur it 0,5 Grad unter dem Gefrierpunkt aufmarten :tm. Und im Hochwintermonat, im Iamuar also, einem äußersten Tiefstwert von42,5 Grad »i Moskau ein solcher vonnur*17,5 Grad bei terlin gegenüber, während die mittleren in diesem ilonat verzeichneten Tiefstwerte27,5 Grad Dlosfau) bzw.10,5 Grad (Berlin) sind.

Aber das allein ist es nicht, mos den Winter in -t Sowjetunion so hart erscheinen läßt, sind mir )ch außerstande, bei Temperaturen von minus 20 rad und mehr Kälte rein gefühlsmäßig Unter» !)iede festzustellen! Dagegen wirkt sich selbst ge» rtger Frost erheblich unangenehmer aus, wmn ^bei ftarfer oder stürmischer Wind herrscht. Hier» f-r aber ist der sowjetische Raum mit seiner nur

18. 3an. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt asrika wehrte auch gestern in beweglicher Kampf- führung starke feindliche Infanterie- und Panzer-

2.. lIT9Ctk-ie toDlDQt.en <>n genanntenAuswinterung" zu erwarten find, er Ostfront zu kämpfen haben. Horen wir emmal, Vordergrund steht hier der zeitliche Verlauf ^as die Wissenschaft vom und über den ost» - ö ~ 0 - < ' ,, ,

chen Winter zu sagen hat!

Im Vordergrund steht der Begriff des konti»

entölen Klimas, d. h. eines Klimas, das