Ausgabe 
18.5.1943
 
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anderungen mit Adalbert Stifter.

Farbbildervortrag von Dr. Bardachzi im Gießener Vortragsring.

Der Gießener Vortragsring Dolksbildungs- stätte Gießen der NSG.Kraft durch Freude", Goethe-Bund und Kulturelle Bereinigung hatte zu einer Veranstaltung eingeladen, die sich als eine neuartige und fruchtbare Form der Einführung in ein dichterisches Werk bestätigte: Ministerialdirigent a. D. Dr. Karl Bardachzi sprach am Montag­abend in der Aula über Leben und Werk Adal­bert Stifters und zeigte dazu eine große Zahl von selbst aufaenommenen, farbigen Lichtbildern, die in die Landschaft des Dichters führten, an die malerischen, von schöner, stiller Natur und reicher, alter Kultur gesegneten Schauplätze seines irdischen Wandels und Wirkens und feiner Bücher. Der Versuch, der hier gemacht wurde, erwies sich als ein glückliches Unternehmen, weil Stifter zu den Dichtern gehört, die sich nicht leicht und nicht auf den ersten Seiten erschließen, und weil gerade die Landschaft in seinen Romanen und Erzählungen eine hervorragende Rolle spielt, so daß sich vom Bilde her, zumal vom farbig belebten, der vielfach schmal und schwierig anmutende Zugang über­raschend erleichtern, verbreitern und anregeni) ver­tiefen läßt. Dr. Bardachzi, der sich seine großen­teils überaus schönen, auch technisch bemerkenswert vervollkommneten Aufnahmen auf vielen und wei­ten Fahrten in das Land Stifters liebhaberifch er­wandert hat, überbrachte den Hörern zu Beginn Grüße der Wiener Adalbert-Stifter-Gefellfchaft und ihres Vorsitzenden, des Dichters Franz Karl Ginz- fei); er stellte dann der Vorführung seiner Auf­nahmen eine knappe Würdigung Stifters voran, in der er vornehmlich die für feine Art der Darstellung wesentlichen Elemente in Stifters künstlerischer und menschlicher Erscheinung unterstrich: die Naturoer- bundenheit des Dichters, der als Maler 'begann, und seine Beziehungen zur bildenden Kunst; die Einheit von Landschaft, Leben und Werk bei Stifter, die beglückende Klarheit und die Andacht zum Kleinen in den Gestaltungen eines großen Erzählers, den

sein engerer Landsmann Bruno Brehm denwahren Tröster" genannt hat; feine Volksverbundenheit wie auch gewisse merkwürdig aktuell anmutende Ele­mente seines Schaffens; die Gabe des Sehens und den Einfluß des bildenden auf den dichterisch ge­staltenden Künstler in Stifter; endlich auch die fast gänzliche Verschollenheit in den Fahren nach seinem Tode, die dann aber schnell zunehmende Wirkung seines Werkes, die sich in überraschenden Auflage­ziffern bekundet.

In einem kenntnisreichen, anekdotisch belebten, vielfältige Ausblicke gewährenden Dortrage beglei­tete Dr. Bardachzi dann die Folge seiner far­bigen Lichtbilder, die, durch kurze Auszüge aus Er­zählungen und Briefen vertieft, eine anmutige und stimmungsreiche Illustration des Lebensweges wie der Werkgeschichte Stifters ergab vom Böhmer­wald ins Voralpenland führend, von Oberplan bis nach Linz und Wien, von denStudien" bis zum Hochwald", vomNachsommer" bis zumWitiko". Die Namen Rosenbergerhof, Dreisesselberg, Krumau und Hohenfurt, Moldau, Kremsmünster und Passau, Hallstadt, Großglockner und Watzmann, Wien mit Schönbrunn und Belvedere, Kefermarkt ^mit außer­ordentlich schönen Aufnahmen vom Altar), Linz und Braunau spielen, neben manchen andern, in Stifters Biographie und dichterischer Entwicklung eine be­deutsame Rolle und wurden in diesem Vortrage, der dankenswerterweise auch Bildnisse wie malerische Werke des Dichters einbezog, unmittelbar lebendige Anschauung. Dem Vortragenden, der nicht ver­säumte, im Vorübergehen auf die Liebesgeschichte, die Ehe und Lebensform Stifters, auf fein Ver­hältnis zur bildenden Kunst, feine Tätigkeit als Schulreformer, Konservator und Sammler einige, das Gesamtbild erhellende Lichter fallen zu lassen, wurde der lebhafte Beifall einer ^angeregt mit- gehenden, vielfältig bereicherten Hörerschaft zuteil.

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Lichtspielhaus:Liebeskomödie".

Der Film hat es gegenwärtig wieder mal mit der Operette. Wenn man sieht, wie das zugeht, und was sich alles ereignen muß, bis eine Operette glücklich das Licht der'Welt erblickt wir sahen es eben erst in derMaske in Blau", dann kann man vor dieser Kunstgattung den tiefsten Re­spekt bekommen. Die Vorlage für das Drehbuch von Franz Gribi^ bot ein gleichnamiges Stück dieses Autors. Werner B o ch m a n n schrieb die Musik dazu, und Theo Lingen hat es in Szene gesetzt. Das Ganze ist ein heilloses Durcheinander von Liebe und Eifersucht und Klatsch und Mißver- ständnis ynd Verwechslung: ein Tohuwabohu, das weniger den Namen einer Komödie als viel­mehr eines handfesten Schwankes verdient mit etlichen drolligen Pointen übrigens, öpn denen das Aussetzen des Tones, allerdings im Drehbuch nicht vorgesehen, zwischendurch einmal wehmütige Er­innerungen an die Zeiten des stummen Films her­aufbeschwört. Theo Lingen macht sich nicht nur als Spielleiter, sondern auch als appetitlich anrich­tender, mit delikaten Sondermissionen beauftragter Oberkellner um die Geschichte -verdient; sein Ge­lächter wirkt so ansteckend und so erheiternd wie die aufgeregte Geschwätzigkeit von Rudolf Carl, der den Schneider Podwalsky mit dem Premierenfrack spielt. Magda Schneider ist eine kapriziöse junge Malerin, 'Li.zzi Waldmüller eine Diva mit wohlassortierten Temperamentsausbrüchen. Albert M a t t e r st o ck und Johannes R i e m a n n, Librettist und Komponist, sagen sich im obligaten Duett die ausgesuchtesten Liebenswürdigkeiten. Elsa Wagner, Ursula Herting und Paul Bildt seien von den Randfiguren in dieser harmlosen Unterhaltung notiert. (Berlin-Film.)

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Im Beiprogramm gibt es die neue Wochenschau und sehr interessante Unterwasser-Aufnahmen von der Expedition Haß. Hans Thyriot.

Gemeinnüh ge Baugenossenschaft Wieseck.

Am gestrigen Montagabend fand in Wieseck im Gaschaus Braun die Jahres-Hauptversammlung der Gemeinnützigen Baugenossenschaft Wieseck unter Leitung des Aufsichtsratsmitglieds Schmelz statt.

Zunächst gab Rechner Schäfer den Geschäfts­bericht und den Abschluß des Geschäftsjahres 1942 sowie den Bericht des Prüfungsverbandes bekannt. Aus diesen Berichten war die günstige wirtschaft­liche Lage der Genossenschaft ersichtlich, ebenso konnte man die einwandfreie Führung der Geschäfte seststellen. Die Versammlung erklärte sich mit den Berichten einverstanden und erteilte Vorstand unb Aufsichtsrat einstimmig Entlastung.

Sodann kam als wichtigster Punkt der Tagesord­nung der Antrag auf Verschmelzung der Gemein­nützigen Baugenossenschaft Wieseck mit der Gemein­nützigen Baugenossenschaft 1894 Gießen zur Be­ratung. Zu biefern Punkt waren Verwaltungsdirek­tor Martin als Vertreter der Stadt Gießen und zugleich als Vorfitzer des Aufsichtsrats der Gemein­nützigen Baugenossenschaft 1894 Gießen, ferner der Vorsitzer des Vorstandes dieser Genossenschaft, Hein­rich Schneider, zugegen. Zunächst sprach Bauge- nossenschaftsvorsitzer Schneider über Zweck und Ziel der Verschmelzung im allgemeinen und über die Bedeutung dieser Maßnahme für Wieseck im

besonderen. In diesem Zusammenhänge konnte er ein' günstiges Bild von dem Stand der Baugenossen­schaft 1894 Gießen geben, die sich durch festes wirtschaftliches Gefüge, straffe Organisation und weitreichende Ausdehnungsmöglichkeiten als ein starker wirtschaftlicher Faktor auf dem Gebiete des Wohnungsbaues darstellt. Zur Beurteilung der günstigen wirtschaftlichen Lage der Baugenossen­schaft 1894 gab der Redner ferner die wichtigsten Zahlen aus der Bilanz und dem Vermögensnach­weis bekannt. Der Vertreter der Stadt Gießen, Verwaltungsdirektor Martin, sprach der Wiesecker Genossenschaft den Dank und die Anerkennung der Stadt Gießen für ihr seitheriges Wirken aus und empfahl die Verschmelzung der beiden Baugenos­senschaften zwecks weiterer Steigerung der Lei­stungsfähigkeit im gemeinnützigen Wohnungsbau.

Hierauf wurde von den Vertretern der Bau­genossenschaft Wieseck einstimmig die Verschmelzung ihrer Genossenschaft mit der Baugenossenschaft 1894 Gießen beschlossen und als Vertreter der Wiesecker Mitglieder das Genossenschaftsmitglied Langen­

hagen bestimmt. Bis zur entsprechenden Beschluß­fassung der Hauptversammlung der Gemeinnützigen Baugenossenschaft 1894 Gießen führt der bisherige Vorstand der Wiesecker Genossenschaft die Geschäfte in Wieseck weiter. Nach der Beschlußfassung der Gießener Versammlung wird die Verschmelzung der beiden Genossenschaften im 'Genossenschaftsregister eingetragen und dann sofort wirksam werden.

Der Bezug der Brot- und Fettzulagen.

Die Brot- und Fettzulagen, die die Versorgungs­berechtigten in der 50. Zuteilungsperiode (31. Mai bis 27. Juni 1943) in Höhe von 300 Gramm Brot und 50 Gramm Fett erhalten, werden über die Brot- und Fettkarten der 51. Zuteilungsperiode aus- gegeben. Da diese Karten bereits vor Beginn der letzten Woche der 50. Zuteilungsperiode in der Hand der Verbraucher sind, können diese die Brot- und Fettzulagen noch in der letzten Woche der 50. Zu­teilungsperiode beziehen. Die hierfür vorgesehenen Abschnitte verfallen erst mit Ablauf der 51. Zutei­lungsperiode, gelten also fünf Wochen.

Gießener Vochenmarktpreise.

* Gießen, 18.Mai. Auf dem'heutigen Wochen» markt kosteten: Kartoffeln, 5 kg 58 Rpf., Spinat, Vt kg 10 bi« 12, Römischkohl 17, Rhabarber 20, Salat 35, Oberkohlrabi, das Stück 15 bis 20, Rettich 15 bis 20 Rpf.

* * Die Reparaturen an elektrischen A n la g e n und Geräten betrifft eine Bekannt­machung der Stadtwerke in unserem heutigen An» zeigenterl, auf die besonders hingewiesen sei.

** Das Reichssportabzeichen in Leichtathletik kann am kommenden Freitag erworben werden, wie aus einer Bekanntmachung in unserem heutigen Blatte heroorgeht.

G. A. -Sport.

Um die Fußball-Meisterschaft.

2. Vorrunde.

1860 München Kickers Offenbach 2:0 (1:0) Viktoria Köln FV. Saarbrücken 0:5 (0:1) Schalke 04 Wilhelmshaven 05 4:1 (0:0)

VfR. Mannheim Westende Hamborn 8:1 (4:0) Dresdner SC. Eintracht Braunschweig 4:0 (0:0) LSV, Reinecke Brieg Vienna Wien 0:8 (0:4) SG. Warschau VfB. Königsberg 1:5 (1:1) Berliner SV. 92 Holstein Kiel 0:2 (0:0)

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1860 Marburg 1900 Gießen 2:0 (0:0).

Vor einer stattlichen Zuschauerzahl trafen sich auf dem Sportplatz an der Gisselberger Straße die in der kurhessischen Gauliga an zweiter Stelle stehen­den Marburger mit den Blau-Weißen. Daß der Gießener Fußball wieder langsam im Kommen ist, bewies das Spiel, denn die Blau-Weißen diktierten das Spielgeschehen und waren auch technisch ihrem Gegner überlegen. Wenn es trotzdem nicht jum Sieg langte, so lag das zum Teil an dem überaus großen Schußpech des Sturmes. Trotz des Ergeb­nisses ist das Spiel als ein Erfolg für die Gieße­ner zu werten. 1900 spielte mit Leuning, Mayer, Fleischhauer, Wagner, Maintz, Carstens, Feustetz, Ehmann, Kraft- II., Wimmler, Ebert.

Handball und Fußball auf dem Unlversitätssportplah.

Das Sportamt der Universität meldet: Am mor- gigen Mittwoch treffen sich die Handballmannschas- ten der Studentenkompanie (med.) und der jj» Stud.-Komp. zu einem Freundschaftsspiel auf dem Universitätssportplatz. Da auf beiden Seiten gute Kräfte zur Verfügung stehen, darf man mit einem interessanten Handballkampf rechnen.

Anschließend kommt es zu folgendem Fußball­spiel:

Universität LSV. Gießen.

Erstmalig tritt in diesem Semester die Fußball­mannschaft der hiesigen Hochschule auf den Plan. Es bleibt abzuwarten, ob die Spielstärke die gleiche wie im vorigen Semester ist. Da die Flieger augen­blicklich über eine recht kampfstarke Elf verfügen, wird man guten Fußball zu sehen bekommen. Lei­ter des Spieles ist Ruhmann.

Hauptfchriflleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Steilvertreterde; Hauptschriftleiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lange: für das Feuilleton: Dr. Hans Thyriot: für Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft und Spyrt: Ernst Blumschetn. , Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckeret N. Lange K.G.

Berlagsleiter: Dr.-Ino. Erich Hamann, z. Z. Wehrmacht.

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Mit den Angehörigen trauert um ihren werten Berufskameraden

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Am Montag entschlief sanft nach schwerem, mit Geduld ertragenem Leiden mein lieber Mann, unser herzensguter Vater, unser stets hilfsbe­reiter Bruder, Schwiegersohn, Schwager, Onkel und Pate

Georg Fink, Reichsbahnsekretär

im Alter von 49 Jahren.

In tiefer Trauer:

Marie Fink, geb. Sommer; Karl Fink, z. Z. im Felde; Ernst Fink, z. Z. im Lazarett; Gertrud Fink; nebst allen Verwandten.

Watzenborn-Steinberg, Großen-Linden,Hausen, den 17. Mai 1943.

Die Beerdigung findet am Mittwoch, dem 19. Mai, 15.30 Uhr, vom Trauerhause, Bahnhof­straße 48, aus statt.

NSDAP.

Hitler-Jugend Bann Gießen (116)

Sportp.atz in der Kaiserallee abgelegt werden.

Gießen, den 17. Mai 1943.

Der Oberbürgermeister der Stadt Gießen.

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Karl Loh

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nach langem, schwerem Leiden durch einen sanften Tod erlöst wurde. Er folgte seinen bei­den Söhnen, die vor einem Jahr den Heldentod fanden.

Sohn, unser lieber Bruder, Schwiegersohn, Schwager, Onkel, Pate und Vetter

Heinrich Hormann

Panzer- Grenadier

Inhaber des E.K. 2 und des Verw.-Abzeichens

im blühenden Alter von 34 Jahren in den schweren Kämpfen im Osten den Heldentod erlitten hat. Nun ruht er fern der Heimat, von uns unvergessen.

In tiefer Trauer:

Katharine Hormann, geb. Kaufmann und Kinder: Erich, Rosel und Hannelore nebst allen Angehörigen.

Allertshausen, den 18. Mai 1943.

Die Gedächtnisfeier findet Sonntag, den 28. Mai, nachmittags-1.30 Uhr statt.

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Danksagung. Für die überaus zahlreichen Be- weise herzlicher Teilnahme bei dem Heldentode meines lieben, lebensfrohen, hoffnungsvollen Sohnes und Bruders Willi Schunk, Panzerschütze und Offizieranwärter in einem Panzcr-Regt., sagen wir auf diesem Wege herzlichen Dank.

In tiefer Trauer: Margarete Schunk Wwe.

Elisabeth Schunk.

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Die Beerdigung findet Donnerstag, den 20. Mai, 14 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt.

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