Ausgabe 
18.5.1943
 
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Ltnser tägliches Brot.

Aus der Geschichte des Bäckerhandwerts.

Als die Menschen noch keine festen 'Wohnsitze hatten und noch keine Gemeinschaften bildeten, aßen sie die Brotfrüchte roh und unzubereitet. Aber schon in der Steinzeit konnte man eine Art Brot. Allmählich kam man darauf, die Körner für das Essen mürbe zu machen, zu rösten. Danach zer­stampfte und zerrieb man das Getreide in mörser- ähnlichen Gefäßen zwischen zwei Steinen. Als man für diese Arbeitsverrichtung die Hebelkraft anwen­den lernte, war die Handmuhle erfunden. Erst kurz vor Beginn unserer Zeitrechnung lernte man, die Mühle so zu vervollkommnen, daß man das fließende Wasser als Antriebskraft verwenden konnte. (Wassermühlen); ein weiteres Jahrtausend mußte vergehen, ehe man Windmühlen bauen lernte.

Brei aus zerriebenen Körnerfrüchten bildete fast bei allen Völkern die erste Brotfruchtnahrung. Die alten Aegypter kannten feines Mehl und unge­säuertes Brot. Wahrscheinlich entdeckte man durch einen Zufall das Säuern des Brotes. Obwohl es schon lange den Beruf eines Bäckers gab, blieb das Geschäft des Brotbackens lange Zeit den Frauen 'und Sklavinnen überlassene Das erste Brot buk man ungesäuert in dünnen Fladen. Zum Backen benutzte man ursprünglich topfartige Gefäße, die ringsum mit kleinen Löchern versehen waren. Wenn diese Töpfe dm Boden mtf) an den Wänden mit Teich ausgestrichen waren, stellte man sie in heiße Asche oder setzte sie ans Feuer. Sobald der Teig gebacken war, löste er sich ab und fiel am Topf­boden nieder. In manchen, wenig vom Verkehr berührten Gegenden des Orients findet man diese Backweise noch heute.

Die alten Griechen sollen das Brotbacken schon sehr frühzeitig verstanden haben. Im Athen der griechischen Heldenzeit werden 45 Bäckereien auf-.

gezählt, die ein vorzügliches Gebäck lieferten. Ein Schriftsteller, der im zweiten und dritten Jahrhun­dert n. Ehr. in Athen lebte, zählt 72 Luxusback- erzeugnjsse oufVSowohl in Griechenland als auch im alten Rom war jeder Bäcker sein eigener Mül­ler. In Rom gab es seit dem Jahre 173 v. Ehr. öffentliche Bäcker, die auch Handmühlen besaßen. Diese Bäcker bildeten eine eigene Gilde, deren Mit­glieder viele Vorrechte genossen; ihre Kinder durf­ten aber kein anderes Geschäft ergreifen. Zux Zeit des Kaisers Augustus gab es in Rom über 300 Bäcker. Für die altrömischen Adonisfeste buk man Kuchenwerk aus feinem Weizenmehl mit Anis; teils in Honig, teils in Oel, in allen möglichen Tierge­stalten. Bei den römischen toaturnalten durste Back­werk in mancherlei' Gestalt, wie Brezeln, Hörner, Butterzöpfe und dergl., nicht fehlen. Diese jetzt noch beliebten Backformen sind also uralt. Wie eine alte römische Bäckerei eingerichtet war, haben die Aus­grabungen in der durch den Ausbruch des Vesuvs (79 n. Ehr.) verschütteten Stadt Pompeji ergeben. Interessant ist, daß man es in den Bäckereien des alten Rom mit der Reinlichkeit sehr genau nahm. Die Sklaven mußten beim Kneten des Teigs Hand­schuhe tragen und mit verbundenem Munde arbei­ten, damit der Hauch des Mundes nicht auf den Teig fallen konnte.

Auch in Deutschland wurde, wie die schriftlichen Aufzeichnungen des 9. Jahrhunderts beweisen, das Backen anfangs von Leibeigenen und Frauen be­trieben. An Stellen, wo sich die Menschen in grö­ßerer Menge zusammenfanden, so in Klöstern und befestigten Plätzen und in den neugegründeten Städten, wurde die Bäckerei zum selbständigen Handwerk.

Freilich wurde die Bäckerei nicht so schnell und allgemein zum Lohnwerk wie manche andere Hand­werkszweige. Wenn die Bäcker auch für den Guts­herrn und seinen Haushalt Brot backten, bereiteten neben ihnen doch noch viele Bürger selbst ihr Back­werk. Da sich nicht jedes Haus wegen der Feuers­

gefahr Hum Backbetriebe eignete, wurde von den Städten die Einrichtung einer Bäckerei nicht jeder­mann gestattet. Es entstand daher die eigentümliche Einrichtung der Hausbäckerei. Die ackerbautreiben­den Bürger vermahlten selbst ihr Getreide und be­reiteten Teig aus Mehl. Dieser Teig wurde dem Hausbäcker zu weiterer Verarbeitung übergeben. Roch um das Jahr 1500 waren zum Beispiel in Eßlingen vier Hausbäcker angestellt, von denen jeder ein Pferd, einen Knecht und einen Karren halten mußte, um am Abend den Bürgern, welche backen wollten, den Knettrog ins Haus zu liefern und am anderen Morgen darin den Teig abzuholen und zum Ofen zu bringen. Für diese Arbeit er­hielten die Bäcker einen bestimmten Lohn. Sie hat­ten aber auch das Recht, ein- oder zweimal in der Woche für sich zu backen und dos Brot zu ver­kaufen. Für die anderen Bäcker war es streng ver­boten, die Hausbäckerei von Bürgern anzunehmen. In Städten, wo es solche Hausbäcker nicht gab, wie z. B. in Freiberg in Sachsen, mußten aber die Bäckermeister den Bürgern auf Verlangen das Hausbrot backen. J. P. S.

Chinesische Schauspielermasken.

Eine Eigentümlichkeit des chinesischen Theaters ist es, daß die Schauspieler Masken haben, die auf ihr Gesicht gemalt werden. Es ist eine schwierige und viel Uebung und Geduld erfordernde Kunst, von der H. E. Krü ger in der von Myrtin Hürlimann herausgegeLenen MonatsschriftAtlantis" Merk­würdiges berichtet. Die Sitte ist in der Zeit der Ming-Dynastte (1368 bis 1643) entstanden, während vorher auch in China Masken getragen wurden. Damals bildeten sich jedoch feste Regeln für die Be­malung der Gesichter heraus. Um das Gesicht zu vergrößern, rasiert der Schauspieler, der sich selbst bemalt, die obere Stirn und den Schädel bis zur Hälfte. Jede Rolle hat ihre bestimmte Maske, so daß an der Art der Zeichnung bereits die darzu­

stellende Person kenntlich ist. Im Saufe der Zeit ist die Maske immer komplizierter geworden und bietet sich heute in einer verwirrenden Fülle der Farben und Linienführung dem Beschauer dar.

Jede Farbe hat ihre Bedeutung, und zwar be­deutet Rot Treue und Aufrichtigkeit, Purpur Treue im geringeren Grade, oft auch hohes Alter, Schwarz einfache gerade Charaktere, die jedoch recht grob und linkisch sind, Blau tigerartige Wildheit, Hartnäckig­keit und List, Gelb verborgene Schläue, Eigenschaf­ten wie Blau, nur im geringeren Maße, Orün Un­zuverlässigkeit, aber auch Gottlosigkeit bei Geistern und Dämonen, Orange und Grau hohes Alter, Gold und Silber Würde und Vornehmheit; ein bleiches Weiß zeigt immer einen Vorräte an, wobei die Augen- brauen noch besonders dünn gezogen werden. Um für den letzten Charakter ein bleiches, stumpfes Aus­sehen zu erzielen, wird kein Oel in die Farbe ge­mischt, während sie bei allen anderen Charakteren dadurch den nötigen Glanz erhält.

Es gibt heute 200 bis 250 verschiedene Masken, von denen jede eine bestimmte Person, einen be­stimmten Gott oder Dämon bezeichnet. Zuweilen wird di« gleiche Figur auch durch verschiedene Mas­ken wiedergegeben, wobei die abweichende Färbung auf ein bestimmtes Altei' oder auf ein bevorstehen­des. Ereignis hindeutet. So werden die schwarzen Linien um Nase, Mund und Augen im Gesichte des Kriegsgottes Kuan Kung in dem Schauspiel, in dem er den Tod erleidet, in bleicher, grauer Färbung wiedergegeben. Ebenso wird Ts'ao Ts'ao, einer der größten Verräter der chinesischen Geschichte, wohl die am häufigsten dargestellte Figur, je nach dem Le­bensalter verschieden gezeigt, während die Grund­farbe, das bleiche Weiß, immer bestehen bleibt.

Tiere oder Tierdämonen werden wiedergegeben, indem das Gesicht mit einer Nachbildung des Kopfes eines Tigers oder eines Leoparden bemalt wird. Zuweilen ist der Schauspieler auch ganz verkleidet; er trägt einen Umhang in der Farbe des Tieres md stülpt eine Nachbildung des Kopfes über, wenn ein wirkliches Der dargestellt wird. C.K.

25 Jahre freies Finnland.

Heldengedenktag im Zeichen treuer Waffenbrüderschaft mit dem Neich.

ßenräuber. Mit Entrüstung stellen die Portugiesen fest, daß das englische Konsulat neuerdings die Gewährung von Navicerten für portugiesische Im­port- und Exportfirmen davon abhängig macht, daß die Firmen englische Kriegsanleihe zeichnen und außerdem ihre Transporte bei englischen Gesell­schaften rückversichern lassen. Das ist tatsächlich nichts anderes als Erpressung von Neutralen, die mit dem Kriege nichts zu tun haben wollen. Und wenn die ägyptische Presse anläßlich der Bekannt­machung, daß der ägyptische Notenumlauf zu sechs Siebentel vom britischen Schatzamt gedeckt werde, erregt ftagt, wo sich denn die eigenen Goldreserven der ägyptischen Nationalbank befinden, dann geht daraus hervor, daß der alte Seeräuber John Bull sich nicht scheut, Völkern, denen er selbst die Sou­veränität bescheiniggt, ihr Gold einfach wegzuneh­men. Im Irak liegt es nicht viel anders, und es ist bekannt, daß die englische Regierung sogar bei den zahlungskräftigen Emigrantenregierungen, die sie in London einstmals zumeuropäischen Sand- / kastenspiel" versammelt hatte, schon kurzfristige

Goldanleihen ausgenommen hat, um augenblickliche Schwierigkeiten zu überbrücken. Der Tag dürfte nicht fern sein, an dem man die reichen Emigran- tenregierungen (vor allem die niederländische rmd die belgische) gänzlich ihrer nach Englandgerette­ten" Gold- und Deoisenschätze entledigen wird.

Selbst auf das Silber greifen die Engländer m ihrer Devisennot zurück. So haben sie bei Roose­velt beantragt, chnen im Rahmen der Pacht- und Leihvereinbarungen 120 Tonnen Silber für in­dustrielle Zwecke, teils zur monetären Verwendung noch vor Mitte 1943 zu überlassen. Nach neuer­lichen Meldungen soll sich Roosevelt großzügig be­reit erklärt haben, diesem Wunsche nachzukommen, allerdings nur gegen die Verpflichtung Englands, dieses Silberdarlehen nach dem Kriege in Gold zurückzuzahlen. Man sieht, die amerikanischen Juden verstehen ihr Geschäft und ziehen John Bull das Fell über die Ohren. Auch an Indien richteten die Engländer das Verlangen, ihnen ein Silberdar» lehen zu gewähren, was freilich mit der Begrün­dung abgelehnt wurde, daß Indien sein Silber selbst bitter notwendig habe, um seine Währung zu sichern.

So geht das reiche England überall in der Welt betteln, nimmt härteste Bedingungen in Kauf, muß sich Ablehnungen gefallen lassen, die noch vor we­nigen Jahren in London als unverschämte Beleidi­gung gegolten hätten, und erpreßt und beraubt die kleineren, schwachen Völker. Wie will dieses Eng­land finanziell den Anforderungen eines Angriffs auf Europagewachsen sein, der auch nach Ansicht der größten Optimisten im eigenen Lande noch Jahre zum Erfolge brauchen würde, nachdem man nun in Tunesien gesehen hat, wie stark die mili­tärische Kraft der Achsenmächte ist?

Admiral Schmidt 80 Jahre alt.

München, 17. Mai. (DNB.) Am 18. Mai feiert Admiral Erhärt Schmidt, der seit 16 Jahren in München wohnt, seinen 8 0. Geburtstag.

Admiral Schmidt war es bei der Skagerrak­schlacht im Mai 1916 sehr wesentlich zu verdanken, daß die britische Flotte hier chren Meister in der offenen Seeschlacht fand. Ein Jahr später gelang es Admiral Schmidt als Oberbefehlshaber des Flottenoerbandes, der die Transportflotte von Li- bäu nach Oefel zu überführen hatte, trotz russischer Minengefahr und feindlicher U-Boot-Angriffe ohne größere Verluste führend an der Inbesitznahme der Inseln Oesel, Dagö, Mon u. a. mitzuwirken. Für diese glänzende Waffentat wurde Admiral Schmück damals mit dem Pour le msriie ausgezeichnet.

Der Admiral, der sich um die Kriegsmarine, ins­besondere auch um die Entwicklung der Schisfsartil- lerie, große Verdienste erwarb, ist heute Ehren- gauführer des NSD.-Marinebundes. Die junge deutsche Kriegsmarine hat ihn dadurch besonders geehrt, daß sie eine Küstenbefestigungsanlage mit seinem Namen bezeichnete.

Das spanische Tanger.

Buenos Aires, 17. Mai. (Europapreß.) Für die britischen Schiffsverbindungen durch das Mittel­meer ist seinerzeit durch die spanische Inbe­sitznahme von Tanger eine Gefahr geschaf­fen worden, die durch die jetzigen Erfolge in Afrika nur teilweise behoben wurde. Diese Meinung ver­tritt der ehemalige englische Kriegsminister, der Jude Höre Belisha in einem Artikel für Razon". Belisha lenkt darin die Aufmerksamkeit auf Tanger und meint, daß Franco nur eine v augenblickliche Schwäche Englands benutzt habe, um die ehemals internationale Stadt in seinen Besitz zu bringen. Um sich auf afrikanischem Boden aufzu­halten, blieben den Deutschen nur noch die spa­nischen Besitzungen.

Ein Kampf voll Heroismus und Selbstaufopfe­rung ging zu Ende, als vor 25 Jahren Finnlands kleines, heldenhaft tapferes Volk den Kampf um seine Selbständigkeit und seinen ersten Waffengang um die Freiheit vom bolschewistischen Joch durch­geführt hatte. Schon im Dezember 1917 hatte Finnland - seine Selbständigkeit erklärt, doch war es sich bewußt,.daß die Ruhe, für den Augenblick erreicht, nur trügerisch war und blutige Kämpfe mit' den Bolschewisten noch bevorstanden, obwohl diese die Selbständigkeit Finnlands am 31. Dezem­ber 1917 anerkannt hatten. Finnland, das schon damals die Haltlosigkeit bolschewistischer Ver­sprechungen kannte und durchschaute, rüstete zum Krieg. Jeder einzelne Finne, ob Mann oder Frau, durch den roten Terror in allen Städten und Dör­fern des Landes der tausend Seen aufgerüttelt, gab sein Bestes, den Feind des Vaterlandes zu be­kämpfen und zu besiegen.

Die Naturverbundenheit der Finnen, ihre Ver­trautheit mit den Waffen und dem Kampf mit den unendlichen Wäldern des Nordens, ihre körperliche Tüchtigkeit und die unendliche Ausdauer, in uner­müdlicher sportlicher Uebung gewonnen, und schließ­lich die Hilfe Deutschlands durch Waffen- und Mu­nitionslieserungen und außerdem der Einsatz einer deutschen Division unter Führung des Generals Graf von der Goltz erreichten schließlich nach erbit­terten Kämpfen und heftigem Widerstand der Bol­schewisten das große Ziel, die Freiheit des Landes.

Finnland ist frei, seine Grenzen sind gegen die Sowjetunion gesichert, der Wiederaufbau konnte be­ginnen. 21 Jahre des Friedens und der Möglich­keit, das im Freiheitskampf Zerstörte wieder auf» | zubauen, waren dann Finnland beschieden. Doch wurde die Gefahr, die dem Nprdland vom Osten her ständig drohte, vom finnischen Volk nie ver­gessen. Sie kam denn auch im Winter 1939/40, in einem harten, doch von den Finnen eifern, zäh und entschlossen geführten Winterkrieg zum Ausbruch. Der Friede von Moskau, eine sowjetische Farce, die der Welt Sand in die Augen streuen sollte, war in den Augen der Finnen denn auch kein Frieden. Trotzdem fand das ausgeblutete Land Kraft, die aus Karelien, der reichen Provinz, die es den

Bolschewisten hatte abtreten müssen, geflohene Be­völkerung aufs neue. anzusiedeln und so rasch als möglich wiederum eine Verteidigungslinie gegen die Sowjetunion aufzubauen.

Dann kam der 22. Juni 1941 und mit ihm der Tag neuer und endgültiger Befreiung für Finn­land, der auch die Wiedergewinnung Ostkareliens brachte.

Heute stehen finnische und deutsche Truppen in enger und treuer Kameradschaft im Kamps gegen die politische Weltpest, die Europa und darüber hin­aus der Menschheit vom Bolschewismus her droht. Die Kundgebungen, am finnischen Heldengedenktag in Helsinki abgehalten, unterstrichen die Tatsache dieser Waffenbrüderschaft, aus ihr Mut und Ent­schlossenheit schöpfend, den Kampf weiterzuführen, um ihn siegreich zu beenden und dann die Gewiß­heit zu haben, einen wahren Frieden des Glücks und des Wohlstands aufbauen zu können.

Finnland bleibt einig und stark.

Helsinki, 17. Mai. (Europapreß.) Der fin­nische Ministerpräsident L i n k o m i e s führte in einer Rede anläßlich des finnischen Heldengedenk- tages aus, Finnland werde den Krieg im treuen Gedenken an die für Finnland gefallenen Helden in dem gleichen Zeichen fortführen, wie es ihn be­gonnen habe. Das finnische Volk sei durch und durch friedliebend. Es werde aber niemals darin ein- willigen, daß sein 'nationales Dasein und seine Selbständigkeit durch eine fremde Macht vernichtet würden. Finnland würde lieber im Kampf bis zum letzten Mann untergehen als sich der Gnade seines östlichen Nachbarrn ergeben. Die Einig­keit des Landes sei die Stärke des f i n n i- schen Volkes. -

Der finnische Oberbefehlshaber, Marschall Man - üerheim, sprach an einem Soldaten grabe eines ungenannten Ortes.Die Einmütigkeit unseres Volkes, die Kraft des stolzen Winterkrieges sowie die unerschütterliche Front des gegenwärtigen lan­gen Kampfes, das Gedenken an die für die Freiheit und Zukunft des Landes gefallenen Waffenbrüder, verpflichten uns zu fortgesetzten Anstrengungen. Ihre. Taten und ihr Opfer leben und erleuchten uns den Weg zum endgültigen Siege."

Betrug als politisches Prinzip.

Von unserer Berliner Schriftleitung.

Aus den neuen deutschen Veröffentlichungen von Akten des französischen Außenministeriums (vgl. Gieß. Anz. Np Hl vom 14. Mai), grinst uns die Fratze des jüdisch-bolschewistischen Verbrechers an, wie sie teuflischer nicht gedacht werden kann. Moskau hat Betrug und Verbrechen zum Prin­zip seiner Politik gemacht. Das ist der Sinn der aufschlußreichen Enthüllungen der Bolschewistin Kollontay und des Juden K a g a n o w itsch, dessen Sippe im Einverständnis mit Stalin die UdSSR, beherrscht.

Es sind amtliche sowjetische Bekenntnisse über das Wesen der bolschewistischen Außenpolitik, die man in diesen Akten lesen kann. Was im Jahre 1933 theo­retisch erklärt wurde, hat die Praxis Moskaus in­zwischen Überall in der Welt bestätigt. In dieser klaren Formulierung authentischer Dokumente haben die Erklärungen aber einen besonderen Wert, näm­lich als Urkunden unwiderleglicher Beweise für die Ziele und die Methoden des Bolschewismus. Sein unverrückbares Ziel, ist die Weltherrschaft, und die Mittel, deren er sich dazu bedient, sind Ver­träge, die ohne Ausnahme nur Scheiuoer- träge sind, wie die Gesandtin Kollontay mit kaum zu überbietendem Zynismus zugibt, um die Wach­samkeit der anderen einzuschläfern, Vernebelungs­politik und unterirdische Wühlarbeit mit Hilfe bol­schewistischer Agitation, um überalleine Reihe von Sowjetrepubliken" entstehen zu lassen, .von denen ganz offen gesprochen wird. Taktische Vorteile wirtschaftlicher oder politischer Art, die sich als unmittelbare Folgen der Abmachungen ergeben, werden im Interesse des bolschewistischen Macht- zuwachses nach Kräften ausgenutzt, wobei man sich jeden Augenblick darüber klar ist, daß die Unter­lagen nurPapierfetzen" sind, wie der Jude Kaga- nowitsch alle von Moskau abgeschlossenen Verträge summarisch nennt.

Diese nach ihrem eigenen Eingeständnis notori« schen Betrügerund Verbrecher sind das tritt der Weltöffentlichkeit im Augenblick der neuen Dokumentenveröffentlichungen besonders klar ins Bewußtsein öie Bundesgenossen Eng» lands und der USA. Mit Moskau, dessen politischer Grundsatz der Vertragsbruch ist, sind London und Washington em Herr und eine Seele, ihm wollen sie Europa ans Messer liefern, seinen Agenten haben sie selbst Tür und Tor geöffnet. Die Zwischenträger und Nutznießer dieser Weltver-- schwörung nicht nur gegen Deutschland und seine Verbündeten, sondern gegen die Freiheit aller Völ­ker sind die Juden. Es ist kein Zufall, daß aus­gerechnet der Jude Kaganowitsch sich zum Verfechter. bolschewistischer Auffassung vonVer­tragstreue" macht und daß der Jude Litwinow- Finkelstein, der Moskau heute amtlich in Washington vertritt, von der berüchtigten Bolsche­wistin Kollontay als besonders erfolgreicher Vertreter sowjetischer Verschleierungstaktik heraus­gestellt wird.

Bolschewismus und Judentum verfol­gen das gleiche Ziel, nämlich die Weltherr­schaft, und sie bedienen sich derselben Methoden, nämlich des Betruges und Verbrechens. Das bewei­sen die neuen Dokumente, die das Wesen der jüdi­schen Umtriebe in allen deutschfeindlichen Staaten wieder einmal offen zutage treten lassen.

Befehl Liuchicsens in den Nordgebieten des Taihsinh- Gebirges operieren, der südlich Hoschun neu aus­gestellten 5. feindlichen Armee im Laufe des Sonntags die Festung Sungyenchen sowie die Stadt Chuanmaping, die 20 Kilometer südlich No- schuns liegt. Die japanischen Verbände setzten die Operationen weiter fort.

Tschungking-Flugzeuge zerstört.

Tokio, 18. Mai. (Europapreß.) 14 Groß­flugzeuge der Tschungking-Chinesen wurden zerstört, als ein japanisches Bombengeschwader Den Flugplatz Kunming in der Provinz Mennan mit Bomben belegte. Fünf weitere Flugzeuge wur­den auf dem Flugplatz Kunming höchstwahrschein­lich zerstört.

Tunesien unter feindlicher Gewalt.

Vom tschungking-chmeffchen Kriegsschauplatz.

D-D. In den Berichten vom nordchinesischen Kriegsschauplatz ist mehrmals außer von den erfolg­reichen japanischen Kämpfen gegen die Tschungking- Truppen auch die Rede von den Kümpfen gegen die Kommunisten gewesen, die vor allem im Zen-

zwischen den Provinzen Schansi und Hopoh fest­stellen konnten, befanden sich die dort stationierten Tschungking-Truppen gerade im Begriff, eine Straf- Expedition gegen die kommunistischen Kräfte in Schansi durchzuführen.

Unsere Karte, die den eisernen Ring markiert, den Japan um das isolierte Tschungking-China gezogen hat, deutet punktiert einige Gebiete an, in denen der kommunistische Einfluß auf Tschungking-China sich geltend macht.

Reue Erfolge der Japaner in China.

trum der Provinz Schansi ihr Aufmarschgebiet

haben und hier an verschiedenen Stellen, wie in den übrigen Gebieten Nordchinas, von den Japanern geschlagen wurden.

Diese kommunistischen Truppen stehen, nachdem die 4.Rote" Armee in Kiangsi 1941 von Tschiang- kaischek aufgelöst worden ist, kämpfend nur noch in Nd rdchina mit den Tschungking-Soldaten zu­sammen. Ihre Beziehungen haben sich in letzter Zeit so erheblich verschlechtert, daß wieder der Be­ginn einer Kriegführung gegeneinander bevorstand. Wie japanische Streitkräfte in den Taihangbergen

Tokio, 17. Mai. (Ostasiendienst des DNB.) Das Kaiserliche Hauptquartier gab am Montag nach­stehenden Bericht heraus:

General Fang Ping Haun, der Oberbefehls­haber der 2 4. Armeegruppe, der einzigen Armee unter der direkten Kontrolle Tschiangkaischeks in Nordchina, hat sich zusammen mit feinen 70000 Mann einschließlich der Streitkräfte unter dem Befehl des Generals Sun Tienying, die den nutzlosen Widerstand an den Grenzen der Provinzen H o n an und Schansi fortgesetzt hatten, er - geben. Sie sind von dem Regime Tschiangkaischeks abgefallen und haben derNatlonalregierung von China Treue geschworen, um für ben Aufbau einer neuen Ordnung in Großostasien mit­zuwirken.

Im Zuge der immer weiter fortschreitenden Ver­engung der Einschließungder 10. Tschung- king-Armee an bei Hupeh.Front gelang es den japanischen Verbänden, den größten Teil dieser Armee, die sich aus fünf Divisionen zusam­mensetzte, im Abschnitt von Nort Sitschai im Sji- den der Provinz Hupeh auf dem Süduser des Jangtse und in der Umgebung von Nwanschui- kai, 12 Kilometer südöstlich Luikiatschang, völlig zu vernichten.

Wie Domei aus der Provinz Schansi meldet, ent­rissen japanische Verbände, die gegen die Haupt- ftreitfräfte der 18. Tschungking-Armee- gruppe und die feindlichen Stteitkräfte unter dem

Madrid, 17. Mai. (DNB.) Die Absetzung des Beys von Tunis durch die Jnvasions- mächte hat, wie aus Tanger gemeldet wird, in der. Bevölkerung Tunesiens große Erregung her- oorgerufen. Die Araber erblicken in dem Gewalt­streich der Nordamerikaner ein neues Beispiel für die Verlogenheit der britisch-amevikanischen Politk, die dauernd vom Kampf für die Freiheit der Völker