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Regiernnfisral Dr. Ml. Ferdinand Felsinö
im 44. Lebensjahre verschieden.
In tiefem Schmerz:
Frau Maria Felsing, geb. Niedermeier.
Offenbach a. M., Gießen, Köln-Mülheim, den 14. März 1043.
Die Beisetzung findet am Freitag, 19. März, IS1/! Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofes aus statt.
888 P
nommen. Don dieser wichtigen Hustendroge werden größte Mengen benötigt. In verstärktem Maße sollen in diesem Jahre auch andere Frühlingsbluten, vornehmlich Schlüsselblumen- und SchlehenbMen, gesammelt werden.
*«°Sühwaren fürKinderun'd Jugendliche werden von heute ab ausgegeben, wie aus der heutigen Bekanntmachung des Ernährungsamtes heroorgeht.
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G. A -Sport.
Kein Sport am 21. März.
NSG. Die Sportgauführung Hessen-Nassau teilt mit: Im Hinblick auf den Heldengedenktag finden am 21. März keine Sportveranstaltun- gen statt.
Kriegsversehrte Aäste der Sportler.
Aus gegebener Veranlassung wird erneut auf die generelle Verfügung des Reichssportführers nach- tehenden Inhalts hingewiesen:
1. Die Schwerkriegsbeschädigten smd zu allen größeren sportlichen Veranstaltungen in genügendem Ausmaß als Gäste des NSRL. einzuladen.
2 lieber diese Einladung hinaus ist den Schwerkriegsbeschädigten grundsätzlich der entgeltliche Erwerb für Einlaßkarten zu ermöglichen. Die Kriegsbeschädigten entrichten den vierten Teil des normalen Preises für alle Plätze.
3. Zur Erleichterung der Durchführung dieser Anordnung ersuche ich, die örtlichen Stellen der Ns.« Kriegsopferversorgunq einzuschalten, mit deren Hilfv insbesondere jeder Mißbrauch der selbstverständlichen Vergünstigung verhindert werden kann.
Dom Fyßball.
Garbenteich 1.3gb. — 1900 1. 3gb. 0:1.
Am Sonntag weilte die 1. Jugend von 1900 ftt Garbenteich und trug gegen die dortige spielstarke 1. Jugend ein Freundschaftsspiel aus. Dank der größeren Spielerfahrung konnte 1900 einen verdienten Sieg mit nach Hause nehmen.
Vorentscheidung um die Vannmeisterschaft 1942/43»
Londorf — Leihgestern 0:2 (0:0).
Dieses Spiel auf dem Platze des VfB-Reichsbahn in Gießen brachte eine große Ueberraschung. Leih- gestern, das zur Zeit Mannschaftsschwiengkeiten hat, konnte entgegen allen Erwartungen mit 2:0 gewinnen. Das Spiel war von Anfang bis Schluß temperamentvoll. Mit diesem Sieg ist Leihgestern ins Endspiel gekommen, das an einem der nächsten Sonntage gegen Garbenteich bestritten wird. Schiedsrichter Schulze (VfB.-R. Gießen) leitete das Spiel, wie immer, einwandfrei.
Das Dersehrtsn-Sportabzeichen.
Arn Sonntag fand in Gießen die erste Abnahme des Verfehrten-Sportabzeichens statt, M der sich eine stattliche Anzahl versehrter Studenten als Be- werber eingefunden hatte. Es wurden sehr anerkennenswerte Leistungen erzielt. ,
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bricht in die feindlichen Bereitstellungen ein. Diese Bilder sind eine treffende Illustration zu dem OKW-Bericht über die Vernichtung von 773 So- wjetpanzerkampfwagen in den ersten 10 Tagen des März. Hier wurde auch dem -Sturmmann Mooy- mann der Freiwilligen-Legion „Niederlande" für die Vernichtung von 13 Panzern das Ritterkreuz verliehen. ■ ..
Zwischen Dnjepr und Donez tobt die Winterschlacht in voller Härte. Die Panzer- und Grenadierverbände der Waffen- H werfen die Bol- schewisten nach Osten zurück. Sepp Dietrich, der Kommandeur der „Leibstandarte H Adolf Hitler , überreicht ^-Männern das Eiserne Kreuz. Stuka und Kampfflugzeuge starten zum Angriff mit un- garischen und slowakischen Flieqerkräften gegen zu- rückweichende Sowjets. Im Sturzangriff geht es gegen Truppenansammlungen und Vorratslager. U.
Verdunkelungszett:
18. März von 19.30 bis 6.00 Uhr.
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zur Voraussetzung, daß das Arbeitseinkommen -aus der Dienstverpflichtung niedriger ist, al-i das vorher bezogene. A stellt den Lebensunterhalt des 23er. pflichteten und seiner Angehörigen siche^ indem sie das neue Arbeitseinkommen um den Betrag pup füllt, der bei verheirateten Verpflichteten an 70 v. H. — für den zweiten und jeden weiteren Unterhalts- berechtigten 5 v. H. mehr -, bei Alleinstehenden an 65 v. H. des alten Arbeitseinkommens fehlt. Niedrige Einkommen werden noch weitgehender ausgeglichen. Möhr als 600 RM. monatlich werden für den Unterhaltsbedarf eines Ehepaares nicht gesichert. Diese Höchstgrenze erweitert sich für leben Unterhaltsberechtigten um 30 v.H. B ermöglicht die Begleichung von Verbindlichkeiten, soweit sie vom gesunkenen Einkommen aus der Dienstleistung nicht mehr möglich ist, vor allem der Miete und der Kosten eines Eigenheims. Bei früher selbständigen Gewerbetreibenden steht Sonderunterstützung nur für die persönliche wirtschaftliche Lage zu, während für den Betrieb und feine Lasten die Vertragshilfe, Gemeinschaftshilfe usw. in Frage kommen.
Die Sonderzuwendung endlich wird bei Trennung von den Unterhaltsberechtigten vom Beginn des 13. Monats an mit 1 RM. je Wochentag, bei allen übrigen Dienstverpflichteten vom Beginn des 19. Monats an bis zur gleichen Höhe gewährt, kann aber vom Arbeitsamt bei schuldhaft unzureichender Arbeit und schuldhafter Versäumnis versagt werden. Um den Lebensbedarf der Unterhaltsberechtigten auch unmittelbar nach Beginn der Dienstleistung ausreichend zu sichern, sind schließlich die Arbeitsämter ermächtigt, eine Ueberbrückungs- beihilfe bis zu vier Wochen zu gewähren.
Das letzte vfeed aus dem Weltkrieg 1914/18 im Vogelsberg.
(D Schotten, 17. März. Im Nachbardorf Wingershausen tut noch heute das dem Landwirt Wilhelm Gaul gehörige, wohl letzte im Vogelsberg vorhandene Pferd aus dem -Weltkrieg 1914/18 seinen Dienst in der Landwirtschaft Sein Besitzer hatte es bei der damaligen Demobilmachung von einem in Wingershausen ein- quartierten, Truppentest käuflich erworben. Es ist jetzt etwa 30 Jahre alt und kann seinem Herrn noch ein treuer Mitarbeiter sein, weil es in ausgezeichneter Pflege steht. Vor einigen Jahren erhielt es die bekannte Auszeichnung „Kriegskamerad .
Im Rahmen der Gesamtausrichtung aller Kräfte auf die Erringung des Endsieges gewinnen die sog. Dienstpflichtunterstützungen erhöhte Fedeutung Anläßlich ihrer durch den Generalbevollmächtigten für den Arbeitseinsatz erfolgten Zusammenfassung zeig Ministerialrat Dr. Zschucke in der »Deutschen Ser waltung" den jetzt geltenden Rechtszustand auf. Nur förmlich vom Arbeitsamt Dienstverpflichtete können Dienstpstichtunterstützuna bekommen; sonst müssen besondere Zulassungen durch den General- bevollmächtigten erfolgen. Gleichstellungeni durch das Arbeitsamt laufen aus. Es gibt vier Möglichkeiten der Dienstpflichtunterstützung: Trennungszuschlag, Sonderunterstützung, Sonderzuwendung und Ueber-
l'r'en'nungszusch lag hat zwei Formen: A und B. A steht Dienstverpflichteten beiderlei Geschlechts zu, die infolge der Dienstverpflichtung — nickst daher, wenn sie berufsüblich auswärts arbeiten — von Angehörigen getrennt leben müssen, denen sie auf Grund rechtlicher oder sittlicher Pflicht Unterhalt zu gewähren haiben; er |oll den Mehr- uufmant) bei doppelter Haushaltfuhrung decken und beträgt 3,20 RM. kalendertäglich, vermindert um betriebliche Trennungsleistungen. B setzt ebenfalls Trennung von Angehörigen voraus, nähert sich aber wirtschaftlich der Sonderunterstützung. Er steht weiblichen Dienstverpflichteten zu für die bisher tatsächlich von Angehörigen dadurch gesorgt wurde, daß sie deren Haushaltsgememfchast teilten; diesen Dienstverpflichteten soll nicht , zugemutet werden, von ihrem auswärtigen Arbeitsverdienst ihren gesamten Lebensbedarf zu bestreiten.
Die Sonderunterstützung, die sich eben- falls in zwei Arten, A und B, gliedern laßt, hat
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Ausführliche Prospekte können daselbst geholt, oder auf Wunsch zugesandt werden.
□ Laubach, 17. März. Im Rahmen einer KdF.-Veranstaltung gab eine Spielgemeinschaft der Rhein-Mainischen Landesbühne zwei Werke des jungen Goethe, „Die Geschwister" und „Die Mitschuldigen, unter der Spielleitung des Intendanten Hugo F i r m b a ch. Die Aufführung, in der Gretel Karpawitz, Willy Höhmann, Erich Sommer und Erwin Wittmer mitwirkten, bestätigte -in ihrer Lebendigkeit die Aktualität Goethescher Werke und fand ein warmes Echo bei den Besuchern. — Unter Leitung der Bannmädelführerin Käte Blum (Gießen) fand ein Leistungswettbewerb des BDM. statt, der sich auf die Abhaltung eines Heimabends, einer Singgemeinschast, die Prüfung weltanschaulicher
Fragen und praktischer Arbeiten erstreckte. — Am 16. März beging der Landwirt Heinrich S e m m l e r in voller körperlicher und geistiger Frische seinen 8 5. G e bu r t s t a g. Am 17. März wurde Georg I u n g k u n st 70 Jahre alt. Den Jubilaren -nach-
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Der Reichsminister der Lustfahrt und Oberbefehlshaber der Luftwaffe gibt bekannt: Angehörige ( des Geburtsjahrganges 1926, die sich für die aktive , Offizierslaufbahn (Berufsofsizierslaufbahn), der , Flakartillerie, Luftnachrichtentruppen, Fallschirm- . truppe oder der Division Hermann Göring bewerben > wollen, müssen ihr Gesuch bis spätestens 1. April , 1943 an die ihrem Wohnort nächstgelegene Annahme- . stelle für Offiziersbewerber der Luftwaffe einreichen. Bewerbungsgesuche für die Sanitätsoffizierslauf- ] bahn in der Luftwaffe sind bei dem für den Wohn- , ort zuständigen Lustgaukommando (Luftgauarzt) vor- . zulegen. Das Merkblatt „Die Laufbahn des Sam- . tätsoffiziers in der Luftwaffe" ist bei den Wehrbezirkskommandos sowie bei den Luftgauarzten erhältlich. Ueber die Einstellungsbedingungen, die^- werdung usw. gibt das Merkblatt „Der akttve Offiziersnachwuchs der Lufttvaste im Kriege wwiunit. Dieses Merkblatt ist bei den Annahmestellen für fiziersbewerber der Luftwaffe und allen Wehrbe- zttkskommandos erhältlich. Für unseren Bezirk is die Annahmestelle für Offiziersbewerber der Luftwaffe, Hannover, Escherstraße 12, zuständig.
Bilder duS der neuen Wochenschau.
Die neue Wochenschau bringt nach Bildern vom Bau neuer R ü st u n g s w e r k e und vom Einsatz deutscher Frauen bei bet Fertigung von Waffen und Gerät für, unsere Soldaten eine Bildfolge vom Atlantik-Wall. Dom Norden Norwegens bis zur Biskaya erstreckt sich dieser Schutzwall aus Beton und Eisen. Reichsarbeitsdienst und Organisation Todt arbeiten ständig am Ausbau dieser Befestigungsanlagen. — Aus See überwachen die Sicherungsstreitkraste der Kriegsmarine das Küstenvorfeld. Englische Treibminen werden vernichtet, britische Bomber mit Bordwaffen bekämpft. Deutsche Jäger greifen in den Kampf ein. Einer der britischen Jäger stürzt brennend ins Meer.
Der Schwerpunkt des deutschen Luftwaffenein- satzes (legt zur Zeit an der Vst front Unsere Stuka- und Kampfgeschwader unterstützen die Erd- truppen bei ihren schweren Abwehrkämpfen und Vorstößen. Die Maschinen, die Tag um Tag gegen den Feind starten, werden bei einer Feldwerstabtei- lung überholt und repariert. Die Soldaten der Feldwerftabteilung tragen viel zu den großen Erfolgen unserer Luftwaffe bei.
Anschließend sehen wir einen interessanten Bericht vom Einsatz der Sicherh eitspo l i z e t und des SD. gegen bolschewistische Banden hinter der Front. Der Marsch der Polizeibataillone führt durch endlose, in Cis und Schnee erstarrte Sumpfwälder. Ein harmlos aussehendes Gehöft wird umstellt und konzentrisch angegriffen. Nacht für Nacht führten bolschewistische Terrortrupps von hier aus Anschläge auf die Bahnlinien zur Front und aus die Rollbahn durch. Nach hartem Kampf wird dieser hinterhältige Gegner vernichtet.
Im Raum südlich des Ladogasees werden wichtige Nachschubstraßen durch Schneeraumkom- mgndos frei gehalten. Mit einem Fernsprechtrupp der Artillerie gelangen wir zu einer vorgeschobenen Beobachtungsstelle. Sowjetische Schlachtflieger werden unter Feuer genommen, zwei Maschinen trudeln — in Brand geschossen — zu Boden. Dann rollen feindliche Panzer gegen unsere Linien. Unsere Geschütze legen Sperrfeuer, Stuka stürzen sich auf die sowjetischen Panzerkampfipagen. Eine deutsche Grenadierkompanie geht zum Gegenstoß vor und
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Heinrich Stein
Gefreiter in einem Grenadier-Regiment.
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Großen-Buseck, Trohe, im März 1943.
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