Ausgabe 
18.1.1943
 
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SJL-^pont

sich die beiden Gegner in

Gange.

Landkreis Gießen.

die'Hand, lieber den Verlauf des Spieles ist kaum

* Allendorf (Lahn), 18. Jan. Am heutigen

gilt auch unser herzlicher Glückwunsch.

Das

In der

lämmer 52 bis 54, mittlere Mastlämmer und äV

IßLORIfll

0354 /

IMIM

hofs statt.

184D

0352

üluslkschulen der Univ.-Stadt Gießen

and der Hitler-Jugend.

189D

PALAST : Giessen.

kampflos kamen.

Handball-Gauklaffe.

Spiel SA. Frankfurt gegen den Luftwaffen-

Preisgekrönt!

Rezept eines einträglichen kosmetischen Erzeugnisses

Umständehalber billig abzugeben. Schriftliche Angebote unter 183V an den Gießener Anzeiger erbeten.

wertig. Doch bald veränderte sich dieser Eindruck, und die Flieger nahmen das Spiel vollkommen m

Hauptjchriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptlchriftleiters: Ernst Blumschem. Verantwortlich für Politik und Lil der: Dr. Fr. W. Lange; für das Feuiüclon: Dr. Hans Tburtot; iür Stadt Gießen, Provinz Wirtichaft und Sport: Ernst B!umichein.

Des großen Erfolges wegen verlängern wir bis Mittwoch einschließlich den Tobis-Film

Junges Ehepaar sucht kleine 2-Ziwrwohnung in oder bei Gietzen. Schr. Ang. unt. 0288 a. d. G. A.

wafsensportverein Gießen die Derbandsserie fort. Beide Mannschaften traten auf dem 1900-Plotz ge­genüber den seitherigen Spielen mit Veränderung an. Am Anfang des Spiels schien es so, als seien

** Ein Fünfundsiebzigsähriger. Am morgigen Dienstag, 19. Januar, kann der Reichs- bahn-Oberlokomotioführer i. R. Heinrich Ge­ring, Wilhelmstroße 48 wohnhaft, in bester Ge­sundheit seinen 75. Geburtstag begehen. Wir wün­schen dem alten Herrn zu seinem Geburtstage und

Die Sprechstunde der Jugend-Musikschule findet regelmäßig am Dienstag von 10-13 Uhr und von 15-17. Uhr auf der Dienststelle der Hitler-Jugend des Bannes 116 Gießen, Seltersw. 52, Zimm. 3 statt.

Auf das Büro einer Gießener Großhandlung wird zum 1. April ein kaulmäniL Lehrling gesucht Selbstgeschrieb. Meldungen u. 192D an den Gieß. Anzeiger. Einstellung

über das Arbeitsamt Gießen.

mit HEINRICH GEORGE HEIDEMARIE KATHETER

Will Quadflieg Marina von Dittmar

Täglich 2.30 4.45 7.30

187C

Gloria-Palast, auf der Ritterkreuzträger Major M e i n e r s sprach, waren Verwundete aus hiesigen Lazaretten erschienen.

Verdunkelungszeit:

18. Januar von 17.41 bis 7.53 Uhr.

Für die anläßlich unserer Vermäh­lung erwiesenen Aufmerksam­keiten und Glückwünsche danken wir herzlich

Rcbard Gewiese und Frau Hilde, geb. Weber

Schroda/Wartheland, z. Z. i. Felde

Gießen-Kl.-Linden, Frkf. Str. 115

Januar 1943

Handball der HI.

CJ.-filaffe.

DJ.-Klaste tritt nun eine längere Ruhe-

7 Ein Bavaria-F ilm mit Hans Moser, Irene v.Meyendorff, Lotte Lang, Ruth Eweler, Margit Symo, Ivan Petrovich, Fritz Odemar, Hans Zesch-Ballot

Spielleitung: HANS H.ZERLETT

Mit einer Fülle witziger und komischer Einfälle schildert dieser lustige Bavaria - Film, wie Hans Moser als eigen­sinniger Aushilfs-Portier ein ganzes Hotel tyrannisiert.

Wochenschau.Kulturfilm

Heute Montag Erstaufführung

Lichtspielhaus

Täglich 2.30, 4.45, 7.80 Uhr Sonntags 2.00, 4.30, 7.80 Uhr

Jugend nicht zugelaaeen 1 [179C

Freitag abend entschlief sanft nach kurzem schweren Leiden unsere geliebte Schwester, Schwägerin, Tante und Großtante

Elisabeth Walther.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Anna Walther

Professor Dr. Walther und Familie

Gießen, 16. Januar 1943.

Die Trauerfeier findet Mittwoch, 20. Januar, 14 Uhr, in der Kapelle des Alten Fried-

Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Heimgang meines lieben Mannes

Anton Rohrbach

sage ich meinen herzlichsten Dank. Besonders danke ich Herrn Pfarrer Schmidt für die trostreichen Worte.

Frau Martha Rohrbach, Witwe.

Gießen, den 16. Januar 1943.

geschrieben wird, ihre Vortragstätigkeit im neuen Jahr mit einer bedeutsamen Dichterstunde. Der be­kannte alemannische Dichter Hermann Evis Busse wird am 22. Januar aus eigenen Werken lesen. Volk und Volkstum, Landschaft und Bauernart,

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sportverein Gießen kam infolge Mannschaftsschwie­rigkeiten nicht zum Austrag. Die SA. war gezwun­gen, auf das Spiel zu verzichten, so daß die Flieger zu diesen für sie wichtigen Punkten

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Dienstag. 19. Januar, ab 10 Uhr vormittags verkaufe ich Ludwigsplatz 11 einige

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aus Nachlaß, u.a. 1 zahnärztl. Operationsstuhl, Jagdgewehre, 2 Mikroskope, Kautsch, Schreib­tisch, kompl. Küche, Schränke, Rodelschlitten und sonstiges.

L. Althoff

Sachverständig, der DRF. und beeid. Gerichtstaxator

188V

Bekanntmachung.

Betr.: Verteilung von Sützwaren.

In der Zeit vom 25. Januar bis zum 20. Fe­bruar 1943 erhalten alle in Gießen wohnhaften Verbraucher 125 Gramm Süßwaren. Ein Anspruch auf eine bestimmte Sorte bestehfnicht. Gültig zum Bezug der Ware sind nur die Abschnitte 36 der rosa und blauen Näbrmittelkarten 45 mit dem Aufdruck Gießen-Stadt. Diese Abschnitte sind von den Verteilern abzutrennen und bis zur Ab- rechnung aufzubewahren.

Bezugsberechtiyte, die die Sützwaren erst in der 46. Zuteilungsperiode kaufen wollen, müssen die Nährmittelkarte 45 aufbewahren.

In Gemeinschaftsverpflegung befindliche Per­sonen erhalten auf Antrag der zuständigen Verwal­tungen, Lagerleitungen usw. Bezugsberechtigungen von dem Ernahrungsamt, Zimmer 4. (isoD Gießen, den 17.Januar 1943.

Der Oberbürgermeister der Stadt Gießen» Ernahrungsamt, Abt. B.

Von der Börse.

Enger Aktienmarkt.

Frankfurt, a. M., 15. Jon. In der Be­richtszeit war die Tendenz an den A k t i e n m ä r k- t e n nicht ganz einheitlich, was fast ausschließlich auf die außerordentliche Marktenge zurückzuführen ist. Allgemein zeigte sich anhaltender Anlagebedorf, dem nur wenig Material gegenübersteht. Vorüber­gehend kam es zu Kurskorrektionen, die allerdings nicht fortgesetzt wurden, so daß teilweise mievr recht beachtliche Kurserhöhungen zustandekamen. Es wird von zuständiger Seite immer wieder darauf hingewiesen, daß Äktienkäufe zu den gegenwärtigen Kursen naturgemäß nicht unerhebliche Gefahren in sich bergen, zumal diese erheblich über der bet einem Aktienabruf vorgesehenen Verrechnunqsbasis liegen. Don den heimischen Aktien lagen IG. Far­ben mit 176,25 bis 177,25 schwankend, Scheidean- stalt mit 209 unv., VDM. gaben 1 v. H. auf 159.5 nach dagegen gingen Daimler nach Kursumstel­lung von 167,5 auf 166 bis 166,5 zurück, nachdem zuvor eine fortgesetzte Steigerung bis über 200 zu verzeichnen war (unberichtigte Notiz). Mainzer Aktienbrauerei waren zuletzt 146 G., fortgesetzt ge­sucht, doch ohne nennenswertes Angebot blieben BBC., die 190 überschritten. Beachtenswert rohren Ehem. Albert, die seit Monaten langsam aber stetig onsteigen und nunmehr 161 erreicht haben

Am Rentenmarkt verlief das Geschäft ruhi­ger. Reichsaltbesitz um 169,70, Steuergutscheine I gaben auf 104,5 nach, auch späte Schuldbuchforde- rungen und Kommunalumschulduna leicht rückläu­fig. 3,5 v. H. Reichsschätze Folge IV von 1942 gin­gen laufend ab, rege war die Nachfrage nach Pfand­briefen, wo jedoch kaum Umsätze zustandekamen.

Im Aktienfreiverkehr waren die Um­sätze ebenfalls recht minimal, Kursbewegungen größeren Ausmaßes waren selten, so Fränk. S^uh 138,5 nach 135, Geiling Sekt 142 nach 141. Für Salzschlirf bestand zu 85 Nachfrage. Tagesgeldlatz weiterhin 1,75 v. H.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

pran) sang Minne- und Volkslieder sowie drei Lie­der von Hermann Löns. Otto Drumm (Geige) spielte Violinsoli Ave Maria von Schubert-Wilhelmy, Wie­genlied und Kleiner Walzer von P. Juon. Die Be­gleitung am Flügel hatte Fritz Malata übernommen, der auch Musikstücke von Schubert und Brahms zu Gehör brachte. Dr. M. Wauer brachte als Sprecher Gedichte von Walter von der Vogelweide, Hermann Löns und Wilhelm Busch. Unter dem Motto Meisterliche Kleinigkeiten" gaben einige Künstler von deutschen Sendern in drei Lazaretten Konzerte. Die Sängerin Anne Niegemann (Sopran) sang Lieder und Operettenmelodien. Hermann Klenke spielte eingangs ein Präludium auf Harmonium, begleitete am Klavier die Künstler und improvisierte überEin Männlein steht im Walde". Ida Grille zeigte ihre Kunst auf der Gitarre mit Bacarol, Spanischer Tanz und Menuett von Schubert, Willi Buß brachte Violinsoli, u..n. Zigeunerweisen vHn Sa- rasate. Violine und Gitarre spielten zusammen Walzer von Brahms und Tänze von Schubert. Ein beson­derer Kunstgenuß war das Largo von Händel im Zusammenwirken von Harmonium, Sopran, Geige und Gitarre. Sämtliche Veranstaltungen fanden reichen Beifall. Die Intendanz des Theaters der Universitätsstadt Gießen hatte in allen Vorstellun­gen dieser Woche wieder Verwundete zu Gast. Zu der gestrigen öffentlichen Kundgebung der Par­tei in der Aula und der Jugendkundgebung im

pause ein. Bis auf die Begegnung Klein-Linden gegen Holzheim ist die Vorrunde abgeschlossen. Die Jüngsten der Handballer lieferten sich recht schöne und spannende Kämpfe. Allgemein ist gegenüber dem letzten Spieljahr eine Leistungssteigerung zu verzeichnen. In überlegener Weise führt die Gieße­ner 1. Schülermannschaft des Mtv. die Tabelle an. Lang-Göns hat sich durch seine letzten Siege auf die zweite Stelle geschoben. Holzheim hat m den weiteren Spielen noch Aussichten, an die vorher­gehenden Mannschaften heranzukommen. Klein-Lin- den als Neuling schlug sich recht achtungsvoll. Grü- ningen hat gegenüber dem Vorjahr, wo sie Erster dieser Klasse war, bis jetzt etwas enttäuscht. Wenn auch die zweite Garnitur des Mtv. Gießen oft hohe Niederlagen einstecken mußte, so ist ihr Aushalten doch anzuerkennen. Watzenborn, ebenfalls Neuling, vergab durch Nichtantreten mehrere Punkte.

tere Masthämmel 42 bis 45; Schafe a) 44 bis 46, b) 40 bis 42, c) 20 bis 34; Schweine a) 73,5, bl) 72,5, b2) 71,5, c) 69,5, d) 66,5, e) 63,5, f) nicht no­tiert, gl) 73,5, g2) 66,5, h) und i) nicht notiert. Marktverlauf: alles zugeteilt.

Gießener Fußball.

BfB.-K. schlägt 1S00 7:2 (5:1).

Die Blau-Weißen mußten gestern wieder einmal die Feststellung machen, daß man mit einer ver­besserten Mannschaftsaufstellung allein kein Spiel erfolgreich abwickeln kann. Es gehören eben Eifer und Wille dazu, wenn sich Erfolge einstellen sollen, o wie dies die Grün-Weißen zeigten. Denn, ob­wohl mit Ersatz, d. h. mit veränderter Aufstellung legenüber den letzten Spielen antretend, zeigten die Rannen vom Waldsportplatz ein von Eifer und Energie durchdrungenes Spiel, so daß der Sieg elbst in dieser Höhe gerechtfertigt ist.

Vom Anstoß weg sind die Grün-Weißen sofort in Fahrt, und die Hintermannschaft der Blau- Weißen ist noch nicht richtig im Bilde sie wurde es auch während des ganzen Spieles nicht, da teht es durch den Halblinken 1:0. Kurze Zeit päter kann 1900 bet einem Gedränge ausgleichen. Als jedoch Kraft I. Rudolphi wieder einmal zu viel Spielraum läßt, bemüht sich Ammonn vergebens. Wenig später ist es abermals der Halblinke, der mit einem Weitschuß Erfolg hat. Den vierten Treffer bringt Rudolphi durch Kopfstoß an, und kurz vor der Pause ist es der Linksaußen, der auf 5:1 er­höht. Nach dem Wechsel ist es Koch, der auf 5:2 ver­kürzt. Durch ein weiterhin überlegen durchgeführtes Spiel kommen die Grün-Weißen durch den Links­außen und Rudolphi noch zu zwei weiteren Tref­fern, die damit ein Ergebnis zustande bringen, wie man es selbst im eigenen Lager nicht erwartet hatte.

1900 fand sich nie zu einer einheitlichen Leistung zusammen. Man wollte immer und immer wieder mit Kurzpaß zum Zuge kommen. Wie verkehrt dies war, zeigten die Grün-Weißen, die mit weiten Ab­schlägen aus der Verteidigung heraus dem Sturm sofort die günstigsten Angriffspositionen schafften.

Schiri Ruhmann (Regensburg) war der geeignete Leiter für dieses Spiel; denn als sich hier und da gewisse Plänkeleien einschleichen wollten, wußte er durch entsprechendes sZupacken die Wogen wieder zu glätten.

Luftwaffensportverein Gießen gegen Sporfgem. Bübingen 22:2 (7:2).

Nach längerer Pause setzte gestern die Sportge­meinde Büdingen mit einem Spiel gegen den Luft-

Infolge Erkrankung des Vortragenden muß der für den 21. Januar, 20 Uhr, angekündigte wehrwissenschafdiche Vortrag des Professors Dr. Schultze

ausfallen.

Dar Rektor der Lndwlgs-Üniversltät

I. V.: Rauch. [186d

Vorwäsche: Hälfte des ange­rührten Schaumpons auf das stark angefeuchtete Haar, gut durchmas­sieren und ausspülenI Haupt« wäsche: Mit dem Rest Haar ein­schäumen, dann ordentlich nach­spülen. So haben Sie den größten Nutzen aus dem nicht-alkalischen A SCHWARZKOPF y SCHAUMPON

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ein einwandfreies Spielen kaum zuließ. Schieds­richter Hofmann, Wiefeck, war dem Spiel ein ge­rechter Leiter.

Druck unv Verlag: BrühUche Uniöeniiätäörudetet R. Lange 5F. G.

VerlagSleitcr: Dr.-Jng. Erich Hamann: Än^eigenleiter: Hans Beck.

An»eigenvreisliste Nr. 6

Vormarsches und zur Einrichtung einer Stellung gezwungen ist.

Nachdem der Vortragende kurz das Einrichten seiner Männer in der erreichten Stellung am west­lichen Donez-Ufer geschildert und dabei auch ein Bild der taktischen Lage gegeben hatte, berichtete er von dem Verlauf des Stellungskamp?es, der zunächst verhältnismäßig ruhige Formen annahm. Er machte weiterhin mit den ungeheuren Strapazen bekannt, die unsere Grenadiere bei dem unerwartet ; raschen und starken Einbruch der Kälte mit Tempe- ' raturen bis zu 40 und 45 Grad minus auf sich nehmen mußten und willig ertrugen in dem^Be- wußtfein, auch in dieser Lage immer noch den Sow­jets überlegen zu sein. Aus jenen Tagen des De­zember 1941 und der Jahreswende 1941/42 wußte Major Dr. Meiners zahlreiche Beispiele vom hel­denhaften deutschen Einzelkämpser der Infanterie zu berichten, daneben aber auch von dem ebenso heldischen Einsatz von Spähtrupps, Stoßtrupps oder von Zügen im Abwehrkampf, insgesamt eine mili­tärische Leistung, die unsere Infanterie in jeder Hin­sicht als die Königin des Kampf, eldes zeigte. Bald nach dem Jahresbeginn 1942, um die Mitte Januat herum, erftchr das Bild der militärischen Lage am Donez eine grundlegende Veränderung. Hierüber berichtete der Redner wiederum in schlichter und gerade dadurch außerordentlich packender Weise. Die Sowjets fühlten erst vorsichtig und zögernd vor, dann aber begann ihr großer Angriff, in dessen Verlauf die auf ein Dorf als Stützpunkt aufgebaute Stellung des Bataillons Meiners schließlich von allen Seiten von den Sowjets umgangen und ein­geschlossen wurde, während die Grenadiere des Ba­taillons sämtliche Anstürme der Sowjets siegreich abschlugen. Fünf Tage lang währte dieses Ringen. Das Bataillon Meiners war abgeschnitten. Die Ver­sorgung des Stützpunkts mit Munition und Ver­pflegung konnte nur noch durch Flugzeuge erfolgen. Dennoch behauptete sich das Bataillon siegreich gegen alle Versuche des Feindes, es niederzu­zwingen. Es behauptete sich in tagelangem Ringen so lange, bis schließlich vom Regiment der Befehl zur Ausgabe des Stützpunktes und zum Durchbruch durch die feindlichen Linien nach einer rückwärtigen Position zur Wiedererlangung des Anschlusses an das Regiment kam. Und auch diesen Durchbruch durch den Feind erkämpfte sich das Bataillon dank der unvergleichlichen Tapferkeit aller Männer unter Mitnahme der Verwundeten und aller Waffen, und es vollbrachte damit eine neue glanzvolle Leistung der deutschen Infanterie. Befehlsgemäß wurde der neue Stützpunkt erreicht, und Major Meiners konnte dann dem Regiments-Kommandeur fein Bataillon einsatzbereit zur Stelle melden unter der Parole: Die Fahne hoch!

Hatte schon die Schilderung der Einzelheiten der Kampferlebnisse des Bataillons die Hörer in starkem Maße in Bann gehalten, so wurde die Spannung bei der überaus packenden Schilderung der letzten Durchbruchskämpfe noch in erheblichem Maße an. Der starke Eindruck und die tiefe Dankbarkell aller Männer und Frauen, die in der Heimat von diesem gewaltigen Erleben der Front aus berufenstem Munde hören durften, kamen in einem Beifallssturm zum Ausdruck, der dem Vortragenden nicht nur Dank bekundete für seinen Bericht, sondern auch betonen wollte, wie sehr die Heimat sich unseren Kämpfern, besonders unseren Infanteristen in tiefster Dankes­schuld verbunden weiß. Und damit bekundete die Heimat zugleich erneut ihren Willen, allezeit unserer Kämpfer würdig zu sein und wie die Front alles einzusetzen für den deutschen Sieg.

Kür unsere Verwundeten.

Die NS.-GemeinschaftKraft durch Freude" führte im Laufe der vergangenen Woche im Auf­trage des Oberkommandos der Wehrmacht und in Zusammenarbeit mit dem SonderreferatTruppen­betreuung" im Reichsministerium für Volksaufklä- rung und Propaganda in hiesigen Lazaretten fol­gende Veranstaltungen durch: In einem Lazarett kam eine ProgrammfolgeAm stillen Herd zur Winterszeit" zum Vortrag. Margot Eberspach (So-

Erbe unb Tradition, Nut und Rasse wirken in den Gestalten feiner Romane. ..

** M i t dem L a st a u t o auf den Bürger­steig. Heute früh gegen 8.20 Uhr fuhr em Last- kraftwagen, der von der Marktstraße her kam und in die Kirchstraße einbiegen wollte, an der Ecke, anscheinend infolge Versagens der Steuerung, auf den linken Bürgersteig der Kirchstraße. Dabei wurde ein zufällig vorübergehendes 19jähriges Mädchen r-l|DDn dem Auto e-faßt, zum Glück aber nur leicht gleuh' °°"etzt Die polizeilichen Ermittlungen sind im rte sich dieser Eindruck, > vertegl. -uic y o .

etwas zu berichten. Dos Ergebnis von 22:2 besagt * Allendorf (L a h n), 18. Jan. Am heutigen alles. Trotz der unaufhaltbaren Niederlage setzte sich Montag begeht der hiesige, weithin bekannte Bauer die Büdinger Mannschaft mit anerkennenswertem Heinrich Gärth seinen 75. Geburtstag. Dem Kampfgeist ein. Auch im übrigen war das Spiel Jubilar, der sich allgemeiner Wertschätzung erfreut, ohne besondere Zwischenfälle, obwohl der Boden auch unser herzlicher Glückwunsch.

Frankfurt a. M., 16. Jan. Es notierten je 50 kg Lebendgewicht in RM.: Ochsen a) 46 bis 47, b) 41 bis 43, c) 35 bis 38; Bullen a) 44 bis 45, !b) 40 bis 41, c) 34 bis 36; Kühe a) 44 bis 45, für feinen Lebensabend alles Gute. b) 39 bis 41, c) 32 bis 35, d) 20 bis 25,5; Färsen

** 75 Geburtstag. Frau Witwe Armada) 44 bis 46, b) 40 bis 42, c) 35 bis 37; Kälber Egly, Landgraf-Philipp-Platz 7 wohnhaft, konnte I (Sonderklasse) nicht notiert; Kälber a) nicht notiert, am gestrigen Sonntag, 17. Jonuar, ihren 75. Ge-, b) 57 bis^59, c) 46 bis 50, d) 30 bis 40, beste Mast- burtstag begeheii. Der Jubilarin gilt nachträglich auch unser herzlicher Glückwunsch.

* Hermann Eris Busse l i e st in Gie­ßen. Die im Gießener Dortragsring zusammen­geschlossenen Kulturverbände (Goethe-Bund, Kultu­relle Vereinigung und Volksbildungsstätte Gießen der NSG.Kraft durch Freude") eröffnen, wie uns

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