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Spinnstoff- und Schuhsammlung 1943 im Zeichen des totalen Krieges.

die

1552V

! Kautgesuch.d 1 linöetflüto

Gießen, den 17. Mai 1943.

03227

Gießen, im Mai 1943.

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03219

lH

SEIT 1828

Das ist Kohlenklau I Wollen Sie ihm die Schadenfreude gönnen? Nein? Also dann das nächste Mal besser auf­gepaßt : Den Gashahn klein- steilen, rühren und so leicht» quellende Nahrungsmittel, wie l. B. Mondamin oder Puddingpulver, nicht län­ger als 2 Min. kochen lassen.

Garant guter A rznei-Präparate - teil 1893 -

Dr. Ploch

4 Wochen verreist

Für die Glückwünsche und Auf­merksamkeiten zu unserer Ver­mählung danken wir herzlich

Feldwebel Otto Pans und Fran Elfriede, geb. Wagner

Krofdorf, im Mai 1943

Vertreter: Dr. Wolf Dr. Stuhl (Sprechstunde)

1556D

auch hier alle Kräfte mobilisiert, um die Leicht­athletik nicht einschlafen zu lassen.

An diesem Leichtathletikkampf beteiligten sich die Mannschaften der Universität und des Luftwaffen­sportoereins. Die Universität nahm seit längerer Zeit am gestrigen Sonntag zum ersten Male wieder an dem Mannschaftskampf teil., Ihre Teilnehmer

** Silbe rne Hochzeit. Die Eheleute Schlos­ser Wilhelm Brück und Frau Wilhelmine, geb. Schlaudrafs, Seltersweg 55 rechts, begehen am 18. Mai das Fest der silbernen Hochzeit. Unseren herzlichen Glückwunsch.

** Der Gießener Do rtragsring (NS.- Gemeinschaft ,Kraft durch Freude", Dolksbildungs- stätte Gießen, Goethe-Bund und Kulturelle Ber­einigung) veranstaUet heute, Montag, abend in der Aula einen Dortrogsabend, an dem Ministerial­dirigent a. D. Dr. Bardachzi (Wien) unter dem ThemaWanderungen mit Adalbert Stifter Die Landschaft in des Dichters Leben und Werk" aus Stifters Werken lesen und zahlreiche Farbbildauf­nahmen zeigen wird.

Für die vielen Beweise herzlicher Anteilnahme sowie für die Kranz- und Blumenspenden, die uns beim Heimgange unserer geliebten Entschlafenen, Frau Margarc heKretzig.geb. Reinhardt, zuteil wurden, sagen wir unseren innigsten Dank. Besonders danken wir auch den Pflegeschwestern. Für die trauernden Hinterbliebenen: H. Hoos und Frau Emma, geb.KretzIg.

Die Bahneröffnungswettkämpfe am 2. Mai brach­ten den Anfang der diesjährigen Leichtathletikwett-

G. A -Sport.

Erster Versuch um die Deutsche Vereinömeisterfchast. Universität Gießen und Luftwaffensportvereln.

stellte im wesentlichen die KameradschaftUlrich von Hutten". In diesem Versuch um die deutsche Ver­einsmeisterschaft galt es, in einer ersten Mann­schaftsleistung die innere Kraft und Geschlossenheit einer Gemeinschaft unter Beweis zu stellen. Dabei waren nicht entscheidend die erzielten Leistungen, sondern die Teilnahme überhaupt. Wir konnten nach Abschluß der Kämpfe die Feststellung treffen, daß es beiden Mostnschaften gelungen ist, diesen Beweis zu erbringen. , ,,

In Anwesenheit des Sporttreisfuhrers Heller und unter Leitung von Kreis'fachwart Lieb nah­men die einzelnen Wettbewerbe, die aus 100 Meter, 1500 Meter, Weitsprung, Kugelstoßen und einer 4X100-Meter-Staffel bestanden, einen spannenden Verlauf. Mit den Leistungen konnte man im all­gemeinen zufrieden sein. Die 100 Meter wurden bei Gegenwind von Zeidler, LSD., in 12,5 Sek. vor Litzmann, LSD., 12,6 Sek. gewonnen. Im 1500= Meter^auf hatte ntan nach seinen beiden Siegen im Kreis- und Gauwaldlauf mit einem sicheren Er­folg von Ofw. Becker gerechnet. Daß er dann von Flg. Münzner, LSD., ziemlich leicht geschlagen wurde, war wohl die größte Ueberraschung dieser Wettkämpfe. Becker übernahm sofort nach dem Start die Führung, und diktierte damit bis zum Einlauf in die Zielgerade das Tempo. Währeich des ganzen Laufes waren Münzner, Lieb Und Kilian dicht bei ihm. Bei 1300 Meter rechnete man mit dem sonst so wirkungsvollen Spurt von Becker, doch dieser blleb aus. Erst beim Einlauf in die Zielgerade trat er an. Münzner begann hier ebenfalls zu spurten, und nach kurzem Kampf mußte Becker die Waffen strecken. Die Zeit von Münzner war 4:28,5 Min., die von Becker 4:29,2 Min. In

Dank und Gruß unseren Müttern

Zn Gießen 26 Shrenkreuz: der deutschen Mutter verliehen.

Chetn. Fabrik

Krewel-Leu ff en G.m.b.H.

Es wird wieder gesammelt. Dom 23. Mai bis 12. Juni findet dieSpinnstoff- und Schuhsamm­lung 1943" statt. Sie unterscheidet sich von den bisherigen Sammelaktionen grundlegend durch zwei Momente. Fürs erste muß jetzt, im Zeichen des totalen Krieges, aus jeder Haushaltung an Lum­pen, alten Kleidern, Wäsche, Teppichen, Gardinen, Hüten, allen Schuhen abgegeben werden, was über einen normalen Bestand noch vorhanden ist. Der totale Krieg verlangt nun einmal erhöhte Op;er und außergewöhnliche Anstrengungen, und die Sicherung des Spinnstoffbedarfes ist nun einmal notwendig, um auch auf dem Bekleidungssektor den Krieg gewinnen zu helfen. Es darf nicht mehr so sein wie bei den bisherigen Sammelaktionen, daß die Hausfrauen nur das ab geb en, was sie selbst absolut nicht mehr gebrauchen können, sondern man muß diesmal etwas tiefer hineingreifen und sich auch von Dingen trenpen, für die man an sich noch Verwendung hätte, die aber nicht unbedingt mehr gebraucht werden. Zum zweiten wird diesmal auch eine Sammlung von alten Schuhen vorgenommen. Das Leder ist auch nach jahrelangem Gebrauch nicht verbraucht, es sind ja auch Einrichtungen geschaffen, um dieses alte Leder als Rohmaterial weiter ver­wenden zu können. An sich dürfte in den Haushal­tungen ein erheblicher Dorrat an Schatzwert vor­handen fein, da im Vorkriegsdeutschland jährlich über 75 Millionen Paar Schuhe aus Leder und ebenso viel Paar Schuhe, die ©to ff teile enthielten

Lleber einen normalen Bestand

Karl-Dogt^Straße 15; Susanne Naumann, Klär­anlage 56; das bronzene Mutter-Ehrenkreuz: Ma­rie Antony, Goethestraße 68; Marie Becker, Wolf­straße 24; Erika v. Blumenthal, Wernerwall 51; Gerda Böhme, Kaiserallee 9; Erna Cornelius, Goethestraße 48; Anneliese Denninghoff, Werner­wall 62; Marie Erb, Buddestraße 11; Katharine Fiedle^ Zahnstraße 39; Dora Glitsch, Werra­straße 17; Anna Heidlindema-nn, Goethestraße 31; Dina Heinze, Werrastraße 15; Lieselotte Helbing, Aulweg 113; Elsbeth Klein, Licher Straße 106; Dr. Erika Luhken, Leitzgesterner Weg 24; Else Lugert, Walltorstraße 32; Erna Niederhausen, Bahnhof­straße 49; ' Anna Noll, Moltkestraße 16; Agnes Pfeiff, Asterweg 65; Charlotte Scheibe, Marburger Straße 13; Insa Schreiber, Bismarckstraße 10; Ka- rola Wießmann, Ludwigstraße 44.

4;33,6 Min. wurde Fw. Lieb Dritter vor Kilian, LSV., 4:36,0 Min. Ruckelshausen (Ulrich v. Hutten) und Hessel (ebenfalls U. v. H.)'wurden 5. und 6. in 4:51,1 Min. bzw. 4:52,8 Min. Scharf, LSV., kam mit Hessel auf gleicher Höhe mit derselben Zeit ein. "Die technischen Wettbewerbe' Kugelstoßen und Weitsprung wurden von Flg. Litzmann, LSV., mit 11,14 Meter bzw. 6,16 Meter gewonnen.

Wieder Kriegs-Erinnerungsspiele.

In Friedberg fand unter Leitung von Kreisfach- wart Weide eine Sitzung stajt, an der die Der- treter der Vereine der Sportkreise Wetterau-Nord, Wetterau-Süd und Büdingen teilnahmen, soweit sie noch über akttve Fußballmannschaften verfügen. Es galt, die weitere Spielgestaltung in der Gruppe Wetteraü festzulegen. Am ersten Sonnntag im Juni beginnt die neue Runde der Kriegs-Erinnerungs­spiele um den Preis des Sportgauführers. Die nachstehenden Gemeinschaften gaben bereits ihre Meldungen ab: LSV. Gießen, Sogg. 1900 Gießen, BfB.-R. Gießen, Diktoria Nidda, SG. Büdingen, RSG. Friedberg. Ob Tuspo. Wölfersheim seinen Spielbetrieb aufrechterhalten kann, steht noch nicht fest.

Sieger in der vorjährigen Kriegs-Erinnerungs« runde wurde SG. Büdingen, während in den Kriegsmeisterschaftsspielen der Gruppe Wetterau sich die Luftwaffe Gießen den Meistertitel holte.

Licher Krühjahrsmarkt.

Schweine- und Krämermarkt am Mittwoch, dem 19. Mai 1943.

Austriebszeit von 8 bis 8% Uhr.

Bei Beschickung des Schweinemarktes sind seuchenpolizeilichen Vorschriften zu beachten.

Der Bürgermeister: Geil. i

Am Sonntag entschlief nach schwerer Krank­heit mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Großvater und 1. ruder

Konrad Hanack, Bauer

In tiefer Trauer: Katharine Hanack, geb. Hirz Robert Hanack Karl Schmandt V. u. Familie. Watzenborn-Steinberg, Zell, Kirch-Göns, den 17. Mai 1943.

Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 18. Mai, um 15 Uhr statt. 1554D

Nach einem aufopfernden Leben verschied nach langem, schwerem Leiden mein lieber Mann, unser guter Vater, Großvhter, Urgroß­vater, Bruder, Schwager und Onkel

Gerhard Bötz

im 84. Lebensjahr.

Im Namen aller Hinterbliebenen: Emilie Bötz, geb. Unverzagt.

Gießen (Liebigstr. 65), 16. Mai 1943.

Die Trauerfeier findet am Dienstag, dem 18. Mai, 14 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt.

' 03222

Was sich solange bewährt hat-das muß schon gut fein! FRANCK Kaffeemitte!

JSL. Danksagung. Für die herzliche Anteilnahme ®SS] beim Heldentod unseres geliebten Sohnes und Bruders Helmut Baumann, Gefreiter in einem Grenadier-Rgt., sagen wir unseren tiefempfundenen Dank. Besonderen Dank der Betriebsführung und Gefolgschaft der Firma Opel.

In tiefem Schmerz : Karl Baumann und Frau Marie, geb. Prinz, nebst Kindern.

Gießen, im Mai 1943. 03215

Am 11. Mai ist mein über alles geliebtes Kind, unser lieber Enkel, Neffe und Pate

Wolfgang

im Alter von 12 Jahren für immer von uns gegangen. Wir haben in aller Stille von ihm Abschied genommen.

In tiefer Trauer:

Anna Günter Wwe., geb. Licher und alle Angehörigen.

' Gießen (Asterweg 68), 17. Mai 1943.

Gleichzeitig danken wir allen, die an unserem Schmerz teilgenommen haben.

Zwei Tage vor seinem 76. Geburtetag starb nach kurzem Krankenlager mein fürsorgen- der Mann, unser lieber, guter Vater, Groß­vater, Urgroßvater, Schwiegervater, Bruder, Schwager, Onkel und Pate

Wilhelm Backhaus

Die trauernden Hinterbliebenen.

Gießen, Friedberg, Frankfurt a. M., Großen- Buseck, Beuern, den 15. Mai 1943.

Trauerfeier Dienstag, den 18. Mai, 14.30 Uhr, auf dem Neuen Friedhof.

Wer überläßt x Soldatenfrau (Schneiderin) m. 8jhr.Töchterchen 1-2 leere oder möbl. Zimmer mitKochselegen- 6eit ob. Küchen­benutzung.

Schr. Ang. unt. 03223 a.d.G.A.

Ein Berlin-Film mit Magda Schneider, Lizzi Waldmüller Johannes Riemann, Alb. Matterstock Theo Lingen, Herta Mayen REGIE: THEO LINGEN

Drehbuch: Franz Gribltz Musik: Werner Bochmann

Ein kleiner Schwindel u.xine große Liebe schaffen verwirrende Kon­flikte, die höchst erheiternd wirken Wochenschau - Kulturfilm

Heute Montag Erstaufführung Lichtspielhaus Tflgl. 3.00, 6.16, 8.00; So. 2.30, 6.00, 8.00

Jugend hat keinen Zutritt 1

GiefeenerVortragsring

Volksbildungsstätte (Heben der NSG.Kraft durch Freude Goethe-Bund/KulturelleVereinigung Heute Montag, 17. Mai, abends7.30Uhr Neue Aula der Universität

WanderongeD mit Adalbert Stifter (Die Landschaft In des Dichters Leben u. Werk) Lesunq aus Adalbert Stifters Werken und Farbbilde vortrag von (1488D Ministerialdirigent a. D.

Dr. Karl Bardachzi.

Kartenverkauf Saalkasse.

Anläßlich dieser Absatzveranstaltung konnte der Stabsleiter der Landesbauernschast Hessen-Nassau, Oberlandwirtschaftsrat Dr. Rothert, den von dem Reichsminister für Ernährung und Landwirt­schaft der Fürstlichen Gutsoerwaltung Lich zuer­kannten silbernen Ehrenpreis für beste Leistung auf dem Gebiete der Schafzucht Überreichen. Diese alt­bekannte Stammzucht ist dadurch für ihre lang­jährige erfolgreiche züchterische Arbeit mit dem höchsten Preis ausgezeichnet worden, den das Reichsernährungsministerium zu vergeben hat.

oder aus Spezialleder hergestellt waren, verkauft wurden und infolgedessen mindestens zwei Paar je Einwohner der Bevölkerung in jedem Jahre kamen. Dieser Vorrat müßte wenigstens aus den letzten Jahren zum größten Teile noch vorhanden sein.

Die Sammlung wird auch diesmal auf der Grundlage einer Spende durchgeführt. Zeder Spen­der erhält eine Bescheinigung ausaestellt. Träger der Aktion sind die Beauftragten der Partei für Altmaterialerfassung. Gesammelt werden Altspinn» stoffe, Altkleider, und zwar Männer-, Burschen-, Frauen- und Mädchenoberkleidung, Männer- und Frauenwäsche und Schuhe und Stiefel jeder Art und Größe, unh alles alte Schuhwerk, gleich, wel­cher Beschaffenheit und Art, auch wenn es aus­rangiert, nicht mehr ausbesserungsfähig ist und für . den Eigentümer selbst keinen Wert mehr hat. Das gesammelte Schuhwerk wird paarweise gebündet, laufend an die Altschuh-Sammelläger abgegeben und von dort den Fabriken zugeführt. Aus nicht mehr ausbesserungsfähigem Altschuhwerk werden durch Zerlegen Besatz-, Futter- und Reparaturledir gewonnen.

Alles, was hier von den Hausfrauen gegeben wird, ist notwendig und dient unmittelbar dem Kriegseinsatz. Der Appell, alles zu geben, was man nicht notwendig braucht, muß daher gehört werden. Es geht um die Schaffung von Reserven für den Sieg!

Zuchivieh-Absahveranstattung.

Der Landesverband der Schafzüchter in Hesien- Nasfau führte am Freitag in der Zuchtoiehhalle Rhein-Main in Gießen seine zweite und letzte diesjährige Absatzveranstallung des deutschen schwarzköpfigen Fleischschafes durch. Gegenüber der ersten Absatzveranstaltung im April, auf der etwa 100 besonders ausgewählte Zuchtböcke zum Auftrieb gelangt waren, sah man bei der jetzigen zweiten Veranstaltung einen Auftrieb von etwa 70 Böcken. Zum Verkauf gestellt hatten die Genossenschafts- Herde Burgsolms, die Frhr. Riedeselsche Gutsver­waltung in Eisembach, die Gutsverwaltung Her­born, die Genossenschaftsherden Hochelheim und Lang-Göns, die Fürstliche Gutsverwaltung Lich, die Genossenschaftsherden Lützellinden und Nieder­kleen, die Stammzucht Wicke in Rudlos, die Genos- sen^cha'tsherde Sechshelden und die Stammzuchten Lehr- 'und Versuchsgut Selgenhof und Rmn in Utphe. Die Einteilung der Zuchtböcke in Zuchtwert­klassen fand bereits am Vortage statt. Bei mittlerer Nachfrage und mittleren Preisen.wechselten sämt­liche gekörten Schafböcke ihre Besitzer. In erster Linie wurden die Böcke für das enger# Zuchtgebiet Hessen-Nassau gekauft, jedoch gingen auch einige Tiere in die Gebiete der Landesbauernschaften Kur­hessen, Rheinland und Moselland.

HauptschrisUeiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stelloertreter dc8 HauptschriftleiterS: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. fit. W. Lange; für das'Feuilleton: Dr. Hans Tlnriot; für Stadt Gleken, Provinz, Wirtschaft unv Sport ^Ernst Blumschein.

Druck und Verlag: Brühlsche Untvcrsttätsdruckerei R. Lange K.G. BerlagSleiter: Dr.-Jna. Erich Hamann, z. Z. Wehrmacht Snzeigenleiter- HanL Beck Anzeigenpreiöliste Nr. 6

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Bewerbungen für die Jngenieuroffizier- Laufbahn in der Luftwaffe.

Bewerber für die Jngenieuroffizier-Laufbahn in der Luftwaffe reichen ihr Gesuch nicht mehr tut ine ihrem Wohnort zuständige Annahmestelle für Offt- zierbewerber der Luftwaffe, sondern an die An­nahmestelle 5 für Offizierbewerber der Luftwaffe in Blankenburg/Thür. ein.

Die bisher eingegangenen Gesuche werden dieser Annahmestelle zugeleitet. .

Angehörige des Geburtsmbrganges 1926 reimen ihr Gesuch sofort, spätestens aber bis 30. 6.1943 ein; auch Angehörige des Geburtsjahrganges 1927 rön­nen sich bereits bewerben. [U84V

Der Reichsminister der Luftfahrt.

und Oberbefehlshaber der Luftwaffe. Luftwaffenversonalamt.

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Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme, sowie für die Kranz- und Blumenspenden beim Heim­gänge unserer lieben Entschlafenen, Herrn Pfarrer Schultheis, sowie der Krankenschwester, sagen wir auf diesem Wege herzlichen Dank.

Hermann Löffler, Meister der Schutzpolizei und Tochter Elli

Statt Karten! Für die uns anläßlich unserer Kriegstrauung erwie­senen Glückwünsche und Auf­merksamkeiten danken wir, auch im Namen unserer Eltern, herzlichst

Hans Weber, Obergefr. h. d. Luftwaffe und Frau Liesel, geb. Weigel

Gießen-Klein-Linden, im Mai 1943

s__________________________03216/

16. 5. 43

Unser erstes Kind ein Sonntagsmädel , ist angekommen

In dankbarer Freude

Lotti Austermhhle, geb. Schäler Erich Austermtthle

Oberzahlmeister, z. Z. im Felde

Gießen, Grabenstraße 7 z. Z, Kath. Schwesternhaus s 03220/

Für die vielen Aufmerksam­keiten und Glückwünsche an­läßlich unserer Silber-Hochzeit danken wir herzlichst

Wachtmeister Heinrich Velten z. Z. im Osten

und Frau Cäcilie, geb. Baumann

Gießen, im Mai 1943

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Der gestrige Sonntag war äls Muttertag im ganzen Reiche der dankbaren Verehrung der deut­schen Mütter gewidmet, die gerade in den harten und opferoollen Zeiten des Krieges des liebevollen und ehrfürchigen Gedenkens jedes einzelnen unter v,n£ wie der gesamten Nation gewiß sein dürfen. Am Muttertage werden die ungezählten guten Ge­danken, Grüße und Wünsche, die täglich von der Front zur Heimat und von der Heimat zur Front gehen, sich noch inniger und herzlicher begegnet sein als sonst, und in der Heimat waren viele Tische festlicher als sonst gedeckt und mit Blumen ge­schmückt der Mutter zu Ehren. Die Jungen und Mädel aus HI. und BDM. waren am gestrigen Tage allermeist dienstfrei, um den Tag im Kreise der Familie verbringen zu können.

Die Ortsgruppen der NSDAP, hatten schlichte und würdige Feiern ausgerichtet, die von musika­lischen und dichterischen Darbietungen umrahmt waren und in ^Ansprachen den Dank des Volkes an dieLeutsche Mutter zum Ausdruck brachten. Wie alljährlich, fand auch diesmal wieder am Mutter­tage die Verleihung von Ehrenkreuzen der deutschen Mutter statt. Zur feierlichen Ver­leihung hatten sich am gestrigen Sonntagoornüttag die Ortsgruppe Mitte im ,Löwen", Neumweq, die Ortsgruppe Süd imTannhäuser", Frankfurter ten uen zmjun'y wi Straße, die Ortsgruppe Nord im .Burghof", und kämpfe. Schon ihre Teünehm^M ÜH dre Er- die Ortsgruppe Ost in derStadt Lich", in der Wartung-aufkommen, daß die Leichtathletik in Gie- Licher Straße mit den ausgezeichneten Müttern zu- ßen auch für diesen Sommer lebhaften betrieb sommengefunden. In den Feierstunden, die den Be- .bringen werde. Trotz aller Schwierigkerten werden teillgten lange in schöner Erinnerung "bleiben wer- mnfciTrf.«r* um d.e Leickt-

den,' wurden insgesamt 26 Giestener Mütter mit dem Ehrenkreuz der deutschen Mutter geschmückt.

Es erhielten das goldene Mutter-Ehrenkreuz: Hed­wig Behm, Steinstraße 37; das silberne Mutter- Ehrenkreuz: Emma Albach, Schottstr iße 42; Anna Nuhn, Läufertsröderweg 20; Anneliese Schirmer,

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