(93. Jahrgang Nr. 113 Drlüremi täglich, außer Sonntags und feiertags
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Gießener Anzeiger
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vrühlsche Universttätrdruckerei 8. tätige General-Anzeiger für Oberhessen *ssss* WUDI
। setzt hatten, haben sich ebenso wenig erfüllt wie der Einsatz neuester Jägermuster. Kürzlich würbe von
feindlicher tuflferror gegen Italien.
leichtern ihnen damit Vas Auffinden des Gegners. Der Gegner indessen hat gegenüber 1917 außer Nugzeugen und Funkmeßortung keine wesentlichen Verstärkungen seiner U-Boot- ^bwehr vornehmen können. Er hat noch keine
tokratie und - Komintern stehen. In die Welt, die mit* Xi 1 r<4\ ittnh *
anzusehen.
Also auch zahlenmäßig ergibt sich gegenüber dem ersten Weltkrieg ein außerordentlicher Vorteil auf unserer Seite. Ueberdies kämpft auch die Luftwaffe heute an der Seite der U-Boote gegen die feindlichen Han- klsschiffe. Flugzeuge unterstützen durch ihre Fernaufklärung die Operationen der U-Boote und er-
dankte dem Gauleiter für den ehrenden Empfang. Er freue sich, wieder einyial in der Gauhauptstadt
U-Boot-Loge für den Feind heute sehr viel ernster ist als 1917 und damit die Aussichten, den Gegner niederzuzwingen, für uns heute bedeutend größer sind als damals. DSW.
ständigung gestalten wollten, schlugen deshalb die Donnerschläge von Bomben unti Granaten. Heute wissen wir, daß es nur da n n einen dauerhaft en Frieden und eine Ordnung in der Welt geben kann, wenn unsere jungen Döl- ker total und endgültig «ihre Macht ge- festigt haben. Wenn Japan in der Ordnung des ostasiatischen Großraumes feine, Mission erfüllt und wenn wir die Neuordnung Europas gestalten, dann wird dte Welt erkennen: Hier wird Weltgeschichte gemacht. Dem friedlichen Willen der jungen Völker setzte die gegnerische Welt ihren unerschütterlichen, haßerfüllten Kriegswillen entgegen. Sie hat jedoch inzwischen erfahren, daß wir die harte Sprache des Krieges nicht nur verstehen, sondern daß wir sie auch sehr deutlich zu sprechen wissen. Das Bekenntnis des japanischen Volkes zum Tenno, das Bekenntnis des deutschen Volkes zum Führer, sind Zeichen, die die jugendliche Ungebrochenheit und die Kraft unserer Völker in einem einmaligen Gleichnis demonstrieren. Das ist Glaube und Tat. Unsere Ueberzeugung ist es, daß unsere Ideale höher sind und daß unser Glaube ftärfei; ist als der jener Welten, die gegen uns stehen. Die enge Zusammenarbeit der Gestalter des großasiatischen Raumes mit den Gestaltern der Neuordnung in Europa wird d i e Weltenwende herbeiführen. Mit der unseren jungen Völkern innewohnenden Gestal- tungskraft wird dann in enger Zusammenarbeit eine friedliche Ordnung in der Welt aufgebaut werden, die den Lebensraum unserer Völker sicherstellt und allen Völkern der Erde zum Segen gereicht.
Botschafter Oshima
Oie Flugzeugverluste unserer Gegner.
Me von zuständiger deutscher Seite mitgeteilt wurde, verloren die Briten und Amerikaner unter
U-Boote 1917 und 1943.
Oie Schiffsraumfrage im Vergleich zum ersten Weltkrieg.
LlGA-Gtrategen im Iran
Will Roosevelt den Iran besehen?
Der Kaiserlich Japanische Volschaster in der Gaichanpistadl
General Oshima von Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger empfangen.
Der italienische Wehrmachtbericht vom Samstag meldet u. a.: Civitavecchia, Palermo, Sassari und verschiedene andere Orte Sardi- niens waren geftem das Ziel feindlicher Luftangriffe. Die Bevölkerung hatte Verluste. Es entstand Gebäudeschaden, besonders in Civitavecchia. Neun Flugzeuge wurden von der Flakartillerie auf Sardinien, 2 von der Flak von Palermo vernichtet.
Am Sonntag meldete der italienische Wehrmacht- bericht u. a.: Die Stadt T ....
rung durch den Gauleiter haben die deutsch-japa» Nischen Beziehungen im Rhein-Main-Gebiet seit seinem letzten Hiersein eine erfreuliche Entwicklung genommen. Mit lebhafter Genugtuung habe er feststellen können, daß die Verbundenheit Deutschlands und Japans zu einer unverbrüchlichen Waffenbrüderschaft geführt habe, die nunmehr eine ungeheure Feuerprobe erfolgreich bestehe. Japan habe für die Errichtung eines wahrhaft gerechten Friedens alles getan. Gerade der Führer des Derschen Reiches sei immer für die Erhaltung des Friedens eingetreten. Die gemeinsamen Feinde haben jedoch diese Bemühungen keineswegs verstehen können, sie haben sie sogar als ein Anzeichen oer Schwäche ausgelegt und haben immer unverschämter zum Kampf herousgefordert. „Sie haben uns nicht feige gefunden. Hätten wir uns ihnen gebeugt, so wären Verelendung und Sklaverei unser Los gewesen. Wir aber haben zu den Waffen gegriffen. Es ist japanischer Kriegergeist, das Schwert, das man einmal gezogen Hot, nicht eher ruhen zu lassen, bis das heilige Ziel erreicht ist. Ich weiß, daß es der Deutsche ebenso hält. Dieser Kampf ist sowohl nach feiner Bedeutung als auch nach seinem Ausmaß geschichtlich einmalig. Um einen solchen Krieg siegreich zu Ende zu führen, bedarf es naturgemäß des totalen moralischen und physischen Einsatzes des ganzen Volkes. Ich bin fest überzeugt, daß unsere beiden Völker, die vom Geist einer stolzen Geschichte und Tradition beseelt sind, diesem totalen Krieg durchaus gewachsen sein werden. Wie hart der Kampf auch in der Zukunft sein mag, kann nichts unsere Sie- gesgewißheit ins Wanken bringen, denn die Härte ist gerade der willkommene Prüfstein für das unseren beiden Völkern innewohnende Soldatentum. Wir haben einen Geist, wir haben ein Ziel. In voller Zuversicht, gelassen und stolz schreiten wir
In. der feindlichen Presse wird oft unter dem Eindruck der Versenkungen betont, daß die Schiffs- für die Achsengegner heute so ernst sei ipie 1917. Ueberlegen mir einmal, was das bedeutet.
Bekanntlich war der unbeschränkte U-Boot-Krieg <m. Weltkrieg sehr spät begonnen worden und führte dennoch zu erstaunlichen Ergebnissen, öm 3um 1917 wurde zum zweiten Male eine Ver- fenkungszlsfer von über einer Million BRT. er- r eicht. Admiral I e l l i c 0 e, der damalige Erste Lord der Admiralität, meinte in einem Kriegsrat, daß es für Großbritannien mangels Schiffsraum unmöglich fein werde, den Krieg ins Jahr 1918 Jinem fortzusetzen. Feldmarschall Haig, der Ober- kommandierende des britischen Heeres, schrieb in fernen Erinnerungen, diese Nachricht fei wie eine Bombe eingeschlagen: ,Zellicoes Worte lauteten: (Es hat keinen Zweck, Pläne für das kommende 2ahr zu schmieden; wir können nicht mehr weitermachen."
Gegenüber dem amerikanischen Admiral Sims äußerte sich Jellicoe zu gleicher Zeit: „Es ist unmöglich, den Krieg fortzusetzen, wenn derartige Schisssverluste anhalten. Die Deutschen werden die- sen Krieg gewinnen, wenn wir den Verlusten nicht Halt gebieten können, und zwar-bald." Und Winston Churchill schrieb am 12. 1. 1919 mit bemerkenswerter Offenheit im „Sunday Pictorial" über die damalige Notlage Englands: „Darf ich es sagen? — Wir sind nur gerade durchgekommen. Je mehr wir über den Kampf erfahren, um so mehr erkennt man, an welchem kleinen, dünnen, gefährlichen Fädchen Unser Erfolg hin. Beim ersten Ansturm wäre Frankreich beinahe vernichtet worben. Nur ein wenig mehr, und der Unterseehandelskrieg hätte uns alle durch Hunger zu unbedingter Ueber- gabe gezwungen."
Diese Eingeständnisse könnten noch beliebig vermehrt werden. Sie zeigen deutlich, wie nahe England damals am Rand des Abgrundes war. Dabei hat die deutsche Kriegsmarine ihre damaligen Erfolge in einer sehr viel schlechteren Lage er-- S'elen müssen. Ihr standen auch im Höhepunkt des -Boot-Krieges (nie mehr als 125 U-Boote gleichzeitig zur Verfügung, von denen höchstens ein Drittel roegert des langen Anmarsches ständig im Operationsgebiet stehen konnte.
Heute haben wir ein Vielfaches dieser Anzahl an U-Booten zur Verfügung. Die bewundernswerte Führung durch Großadmiral D ö n i tz sorgt für ständigen Nachschub an Personal und an immer besseren Booten. Frankreich ist überwunden, und in seinen strategisch glänzend gelegenen Häfen am Atlantik sind unsere U-Doot-Stützpunkte, von 'denen die Boote ohne schwierigen Anmarsch unmittelbar den offenen Allantik erreichen und die transatlantischen Geleitzugwege des Gegners angreifen können. Verbesserte Funk- und Waffentechnik, Motoren und Optiken verstärken die Kämpft kraft der neuen U-Boote. Ihre Rudel angriffe überwinden taktisch die Geleitzugsicherung des Feindes. So kann man im Gegensatz zum Jahre 1917 heute mit einer wachsenden Offensivkraft des U-Boot-Krieges rechnen.
Im ersten Weltkrieg wurden insgesamt 12,5 Millionen BRT. feindlichen Handelsschiffsraumes versenkt. Der Gegner hat bis heute indessen bereits 31 Millionen BRT. verloren, darunter allein 770 wertvolle Tanker mit 5,6 Millionen BRT. Dieses Ergebnis wurde in Zusammenarbeit mit den italienischen und japanischen J5ee= und Luftstreitkräften erzielt, die heute an unserer Sette kämpfen; auch eine Wendung von entscheidender Bedeutung gegenüber 1917.
Allein im Jahr 1942 hat der Gegner nach einer Feststellung des amerikanischen Trumon-Aus- touffes 12 Millionen BRT. verloren, was Vie Neubauten der USA. und Englands übertrifft.
Objekt für feine militärischen Besetzungsaktionen den Iran ausgesucht zu habem
Bisher hatten die Vereinigten Staaten lediglich in wirtschaftlicher Beziehung ihre Finger in den von Bolschewisten und Briten besetzten Iran hineingesteckt. Man hatte zwar den Iran lediglich zwischen Moskau und London auf geteilt und eine südliche britische und eine nördliche sowjetische Sphäre geschaffen, aber das hatte anscheinend nicht die Zufriedenheit der nordamerikanischen Regierung erweckt. Washington wollte wirtschaftlich,in dem Gebiete des Nahen und Mittleren Ostens beteiligt sein und hät daher schon seit längerer Zeit sog. wirtschaftliche und technische Beiräte nach dem Iran geschickt. Diese nord amerikanischen Sachverständigen, als welche man sie offiziell bezeichnete, hatten in allen Dienststellen ihrer Sachgebiete, in den wirtschaftlichen Organisationen, wie überhaupt überall da, wo es etwas zu erben gab, die Herrschaft an sich gerissen und trafen än Stelle der iranischen Beamten und Behörden ganz allein die Maßnahmen zu einer wirtschaftlichen Durchdringung des Iran.
Wenn sich jetzt diesen wirtschaftlichen Agenten der Bereinigten Staaten die Generale aus Washington zugesellen, so darf man mit Sichert)eit annehmen, daß die Tage auch des geringsten Scheins von Selbständigkeit und Souveränität des iranischen Staatswesens gezählt sind. Die Besprechungen, die Sttatemayer und Handy mit den Briten und Bolschewiken haben werden, zielen offensichtlich auf die völlige militärische Unterwerfung des Iran unter die USA. ab. Auch diese Besprechungen der beiden USA.-Generale sind ein Beweis dafür, daß die Vereinigten Staaten nach Ländern greifen, in benen bisher die Briten geglaubt hatten, allein ihren Einttuß ausüben zu können. Das Ende des britischen Empire rückt immer näher. JPS.
vach den langsamsten Frachtern, übersteigt also kaum 10 bis 11 Knoten Fahrt. Der Ruf nach schnelleren Schiffen, der zur Zeit in England und „ sich verstärkt, führt zwar anscheinend allmählich zum Bau schnellerer Frachter, aber auch auf Kosten längerer Bauzeiten und größerer Inanspruchnahme von Werften und Arbeitern. Es wird noch lange Zeit dauern, bis diese neuen Schifft auf den Meeren erscheinen. Außerdem brauchen sie nun wieder zu ihrem Schutz schnellere Korvetten und Bewacher, dft auch erst gebaut werden müssen. Das ist eine Art circulus vitiosus. Der Einsatz von Flugzeugträgern zum Schulz der atlantischen Geleitzüge leidet unter der Knappheit an derartigen hochwertigen Kriegsschiffen, die zudem 'durch die Versenkung des USA.-Trägers „Ranger" durch ein deutsches U-Boot noch empfindlich verstärkt wurde.
Bei der Abhängigkeit aller Operationen des Feindes und der ganzen englischen Versorgung von Seeverkehr wird daher der Kamps um die Seeherrschaft auf dem Atlantik den Krieg mttentschei- den. Selbst der amerikanische Marineminister Knox erklärte kürzlich in einer ungewohnten Anwandlung von Wahrheitsliebe und Bescheidenheit, die vereinigten Nationen würden den Krieg verlieren, wenn es ihnen nicht gelänge, die U-Boote der Achse zu vernichten. Dasselbe sagte man bereits 1917, nur daß heute ein anderes Deutschland den U-Boot- Krieg führt!
Wenn wir alle Kräfte und Umstände abwägen, dann kommen mir zu dem Ergebnis, daß die
fionto der deutschen See- und Luftstreitkräfte 9,004 Millionen BRT., auf Italien 0,84 Millionen BRT. und auf Japan 2,2 Millionen BRT. Dazu muß man an sich noch die im Wehrmachtbericht als „torpediert" bezeichneten Schiffe rechnen, deren Sinken wegen Abwehr nicht beobachtet werden konnte.
Es ist falsch, etwa anzunehmen, daß diese torpe- V' bierten Schiffe in jedem Fall noch einen Hafen erreichen könnten. Meist dürften diese Havaristen, besonders wenn sie voll beladen sind oder bei schwerer See nur wenige Stunden den Torpedotreffer überleben. Die Verwendung des Wortes „torpediert" j bedeutet ja nur, daß das Sinken des Schiffes wegen feindlicher Abwehr nicht mit den Augerx, festgestellt werden konnte. Auch die Verluste durch Minentreffer werden im OKW.-Bericht mangels genauer OrunMagen nicht gerechnet. Die deutschen Der- senkungsziffern sind daher als M i n d e st z i s f e r n
den Einwirkungen der deutschen und italienischen Luftabwehr über dem europäischen und dem Mittelmeerraum seit Februar 2532 Flugzeuge. Der Durchschnitts vertust der Gegner mit rund 25 am Tage tjat sich in der zweiten Maiwoche allein durch die 'Abschüsse der deutschen Luftwaffe auf über 30 am Tage erhöht. Vorn 13. bis 16.5. verloren Engländer und 'Amerikaner bei ihren Terrorangriffen auf besetztes und deutsches Gebiet allein rund 130 Bomber, bei welchen die amerikanischen viermotorigen überwogen. An der Ostfront verlor der bolschewistische Gegner vom 3. bis 10. Mai rund 450 Flugzeuge, das sind etwa 75 Flugzeuge im Tagesdurch» schnitt. Die höchste Tagesabschußziffer erreichte in öiefem Berichtszeitraum die deutsche Luftabwehr im Osten am 7. Mai, wie der deutsche Wehrmacht«, bericht damals meldete, mit 155 Flugzeugen.
Die Hoffnungen, die unsere Gegner auf dis schweren viermotorigen amerikanischen Bomber ge-
_ r a pa n i wurde in den erften Stunden der vergangenen Nacht von einem feindlichen Flugzeugoerband angegriffen, Es werben nur geringe Schäden gemeldet. Vier der angreifenden Flugzeuge wurden abgeschosftn'.
Entgegen den Dementis des Marineministers Knox stellten die Senatoren James Mead und Brewster fest, daß die Zahlen dem Marinedeparte- ment Vorgelegen hätten, ohne daß dieses dagegen protestiert oder Verbesserungsvorschläge gemacht hätte. Somit kann man die Zahl wohl als eine um P freiwillige amtliche Verlautbarung ansehen. Sie deckt sich im übrigen gengu mit dem Versenkungsergebnis der Dreierpaktmächte im Jahre 1942 von 12,044 Millionen BRT. Davon kommen auf das
amerikanischer Seite, offenbar um die amerikanische Bevölkerung über die hohen Derlustziffern zu beruhigen, mit geteilt, daß die ersten sechsmotorigen. Bomber fertiggestellt worben seien und daß sie — selbstverständlich — alle anderen Flugzeugtypen der Achsenmächte in den Schatten stellten. Unsere Flie- ger haben sich noch niemals durch großspurige Ankündigungen bluffen lassen. Sie sehen auch neuen Flugzeugmustern des Feindes mit Ruhe und Gelassenheit entgegen. Ausschlaggebend ist der Erfolg, urtb der hat sich auch nach dem Erscheinen der Amerikaner keineswegs zugunsten der Slchsengegnev feststellen lassen.
Wenn die Amerikaner in jüngster Zeit wieder damit geprahlt haben, daß ihre Flugzeugproduktion eine weitere Steigerung erfahren habe, so können wir nur das eine feststellen: Wenn es bisher nach ben von den USA. behaupteten Präbuktionszahlen gegangen wäre, bann würden heute die Meere von den sogenannten amerikanischen „Kaisersärgen" nur so überschwemmt werden. Wir hören aber, daß jeden Tag besorgte Klagen über die immer schwieriger werdende Transportlage als Folge der deutschen Versenkungen laut werden. Das gleiche erleben mir auch auf dem Gebiet der Flugzeugproduktiän». Wen^ auch nicht von deutscher Seite bestritten war- den ist, daß Engländer unb Amerikaner bei den Kämpfen um Tunesien eine große Luftüberlegenheit aufzuweifen hatten, so erklärt sich das aus der Tatsache, daß die Anglo-Amerikaner ihre Haupt- ftrcitfräfte hier zusammengezogen hatten, um einen Prestigeerfolg zu erzielen. Ausschlaggebend ist schließlich der kämpferische Erfolg in der Entscheidungsschlacht. Hier wird sich zeigen, ob Amerika für feine behauptete Riesenftugzeugprobuktion auch die entsprechenden kampferprobten Flugzeugbesatzungen zur Verfügung haben wird. Po.
. Aus Teheran kommt eine Meldung, die geeignet ist, ein neues Schlaglicht auf die Absichten Roosevelts zu werfen. Zwei nordamerikanische Generäle, die man in den Vereinigten Staaten zu den hervorragendsten (Strategen zählt, sind in Teheran eingetroffen. Es sind dies der Chef des Stabes der amerikanischen Heeresluftwafte, Generalmajor George Stratemayer, und der stellvertretende Chef das Stabes für Kriegsoperationen im Kriegs- bepartement der USA., Generalmajor Thonias Handy.
Die Entsendung der beiden Generäle nach Iran wirb damit begründet, baß sie mit den britischen, sowjetischen und iranischen führenden Persönlichketten Besprechungen abhalten wollten. Man wirb in der Annahmle llicht fthlgehen, hinter diesen Besprechungen der beiden Nankeeoffiziere die Vorbereitungen für einen neuen Coup Roosevelts zu suchen. Die bisherige Tendenz der Roose- veltschen Politik ging dahin, Schritt für Schritt eine Welcherrschaft der Vereinigten Staaten aufzu- bauen, und zwar sowohl in wiftschastlicher Beziehung als Dollar-Hegemonie, wie auch in strategischer Hinsicht durch Erwerb von Stützpunkten und Einflußgebieten zum Schutze der wirtschaftlichen Errungenschaften der USA. Diese Periode Roose- veltscher Politik nahm ihren sichtbaren Anfang mit der Überlassung britischer Stützpunkte an die Vereinigten Staaten gegen Her gäbe von 50 Zerstörern älterer Konstruktion. Es folgten dann die systematischen Landbesetzungen, z. B. Grönlands und Islands, unb schließlich vor einem halben Jahre der Sprung Roosevelts nach Französifch-Norbafrika. Nach der Beendigung der militärischen Operationen in Tunesien scheint nun Roosevelt sein Augenmerk wetter nach Osten zu richten unb sich als nächstes
„Üeber-Versailles."
Das wollen die Enaländer mit uns machen.
Stockholm, 15. Mai. (Europapreß.) Völlige Demobilisierung aller deutschen Streitkräfte. Restlose Beseitigung des deutschen Kriegspotentials. Zerschlagung der Flugzeugindusttie. Vernichtung der Schwer- unb chemischen Industrie. Verhaftung der fiU)reniben deutschen Männer und Aburteilung vor einem Sonbergericht. Auslösung des Offizier- und Aüsbildungskorps. Totale militärische Besetzung Deutschlands. Schaffung je eines „unabhängigen Staates" in Ostpreußen und im Rheinland. Zahlung aller den Feinden Deutschlands entstandenen Kriegskosten usw. usw.
Dies sind die Forberpngen, die in einem britishen Memorandum für die Behandlung eines belegten Deutschlands erhoben werden. Es handelt ich hierbei nicht um Haßausbrüche irgendwelcher geistig verwirrter Einzelgänaer in Großbritannien. Diese Denkschrift des Hasses ist verfaßt von 34 Mitgliedern des englifcben Oberhauses und des Unterhauses, 5ie sich seit geraumer Zeit ZU einem fogenannten „Ausschuß für Nachkriegs- pol'ttik" zusammengefunden haben unb unter dem Vorsitz von Sir John Wardland M i l n e r ihr neuestes Wahnsinnsprodukt der Weltöffentlichkeit unterbreiten.
Sie haben allerdings ihre Rechnung ohne die deutsche Wehrmacht aufgestellt, die ihnen bas Konzept gründlich und für alle Zeit verderben wirb.
NSG. Einer Einladung der Deutsch-Japanischen Gesellschaft folgend, traf am Samstagmorgen Seine Exzellenz der Kaiserlich Japanische Botschafter, General Oshima, zu einem Besuch in Frankfurt a. M. ein.
Am Samstagvormittag wurde Exz. Oshima zunächst von Gauleiter unb Reichsstatthalter Sprenger im Kaisepsaal des Römer empfangen, der ihn sowohl w'e den ihn begleitenden javanischen Militärattache der Kaiserlich Japanischen Botschaft, Exz. General Komatsu, in herzlichen Worten begrüßte unb willkommen hieß. In seiner Begrüßungsansprache brachte
Der Gauleiter
seine besondere Freude darüber zum Ausdruck, daß er Seine Exzellenz den japanischen Botschafter zum zweiten Male im Gau Hessen-Nassau begrüßen könne unb so Gelegenheit habe, ihm einen tiefen Einblick in die herrliche Landschaft des Rhein- Main-Gebietes zu geben. Der Gauleiter erinnerte an die Worte, die Botschafter Oshima Ende Mai 1939 bei der großen akademischen Kundgebung der Johann - Wolfgang - Goethe - Üniversität aussprach: „Unsere Beziehungen beruhen mehr auf ethischer Grundlage, auf dem gemeinsamen Wunsch nach Schaffung einer neuen Weltordnung und einer neuen Wettanschauung, auf dem Wunsch unserer beiden Länder, auf dem Wege der kulturellen 23er» stänbigung den Frieden zu fördern, der uns allen so sehr am Herzen liegt." Diesen Frieden wollten die Plutokraten Englands und Amerikas ebensowenig, wie die nach Welttevolution gierenden Verschwörer der Derbrecherorganisatton Komintern" unb jene Krätte. und Geister, die hinter der Plu-
Waffe erfunden, die die U-Boot-Gefohr beseitigen tonnte. Die Geleitzüge bieten keinen ausreichenden ! —**•*« .............. ।x>«. vlv ««। ri-t i*«/, u/uuu cumwu m wi vmiuyunpiiiuui, zdic yuven einen y>eqi, wir yaoen ein Siel ön
Schutz, ihre Geschwindigkeit richtet sich überdies j wir durch kulturelle Anregung und geisttge Ver- als Gast zu weilen. Dank der besonderen Förds- voller Zuversicht, gelassen unb stolz schreiten' wi«


