Ausgabe 
17.5.1943
 
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(93. Jahrgang Nr. 113 Drlüremi täglich, außer Sonntags und feiertags

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Gießener Anzeiger

IX^ Nachlässe:

vrühlsche Universttätrdruckerei 8. tätige General-Anzeiger für Oberhessen *ssss* WUDI

setzt hatten, haben sich ebenso wenig erfüllt wie der Einsatz neuester Jägermuster. Kürzlich würbe von

feindlicher tuflferror gegen Italien.

leichtern ihnen damit Vas Auffinden des Gegners. Der Gegner indessen hat gegenüber 1917 außer Nugzeugen und Funkmeßortung keine wesent­lichen Verstärkungen seiner U-Boot- ^bwehr vornehmen können. Er hat noch keine

tokratie und - Komintern stehen. In die Welt, die mit* Xi 1 r<4\ ittnh *

anzusehen.

Also auch zahlenmäßig ergibt sich gegenüber dem ersten Weltkrieg ein außerordentlicher Vorteil auf un­serer Seite. Ueberdies kämpft auch die Luftwaffe heute an der Seite der U-Boote gegen die feindlichen Han- klsschiffe. Flugzeuge unterstützen durch ihre Fern­aufklärung die Operationen der U-Boote und er-

dankte dem Gauleiter für den ehrenden Empfang. Er freue sich, wieder einyial in der Gauhauptstadt

U-Boot-Loge für den Feind heute sehr viel ernster ist als 1917 und damit die Aussichten, den Gegner niederzuzwingen, für uns heute bedeutend größer sind als damals. DSW.

ständigung gestalten wollten, schlugen deshalb die Donnerschläge von Bomben unti Granaten. Heute wissen wir, daß es nur da n n einen dauer­haft en Frieden und eine Ordnung in der Welt geben kann, wenn unsere jungen Döl- ker total und endgültig «ihre Macht ge- festigt haben. Wenn Japan in der Ordnung des ostasiatischen Großraumes feine, Mission erfüllt und wenn wir die Neuordnung Europas gestalten, dann wird dte Welt erkennen: Hier wird Weltgeschichte gemacht. Dem friedlichen Willen der jungen Völker setzte die gegnerische Welt ihren unerschütterlichen, haßerfüllten Kriegswillen entgegen. Sie hat jedoch inzwischen erfahren, daß wir die harte Sprache des Krieges nicht nur verstehen, sondern daß wir sie auch sehr deutlich zu sprechen wissen. Das Be­kenntnis des japanischen Volkes zum Tenno, das Bekenntnis des deutschen Volkes zum Führer, sind Zeichen, die die jugendliche Ungebrochenheit und die Kraft unserer Völker in einem einmaligen Gleich­nis demonstrieren. Das ist Glaube und Tat. Un­sere Ueberzeugung ist es, daß unsere Ideale höher sind und daß unser Glaube ftärfei; ist als der jener Welten, die gegen uns stehen. Die enge Zusammen­arbeit der Gestalter des großasiatischen Raumes mit den Gestaltern der Neuordnung in Europa wird d i e Weltenwende herbeiführen. Mit der unseren jungen Völkern innewohnenden Gestal- tungskraft wird dann in enger Zusammenarbeit eine friedliche Ordnung in der Welt aufgebaut wer­den, die den Lebensraum unserer Völker sicherstellt und allen Völkern der Erde zum Segen gereicht.

Botschafter Oshima

Oie Flugzeugverluste unserer Gegner.

Me von zuständiger deutscher Seite mitgeteilt wurde, verloren die Briten und Amerikaner unter

U-Boote 1917 und 1943.

Oie Schiffsraumfrage im Vergleich zum ersten Weltkrieg.

LlGA-Gtrategen im Iran

Will Roosevelt den Iran besehen?

Der Kaiserlich Japanische Volschaster in der Gaichanpistadl

General Oshima von Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger empfangen.

Der italienische Wehrmachtbericht vom Samstag meldet u. a.: Civitavecchia, Palermo, Sassari und verschiedene andere Orte Sardi- niens waren geftem das Ziel feindlicher Luftan­griffe. Die Bevölkerung hatte Verluste. Es entstand Gebäudeschaden, besonders in Civitavecchia. Neun Flugzeuge wurden von der Flakartillerie auf Sardinien, 2 von der Flak von Palermo vernichtet.

Am Sonntag meldete der italienische Wehrmacht- bericht u. a.: Die Stadt T ....

rung durch den Gauleiter haben die deutsch-japa» Nischen Beziehungen im Rhein-Main-Gebiet seit seinem letzten Hiersein eine erfreuliche Entwicklung genommen. Mit lebhafter Genugtuung habe er feststellen können, daß die Verbundenheit Deutsch­lands und Japans zu einer unverbrüchlichen Waf­fenbrüderschaft geführt habe, die nunmehr eine ungeheure Feuerprobe erfolgreich bestehe. Japan habe für die Errichtung eines wahrhaft gerechten Friedens alles getan. Gerade der Führer des Derschen Reiches sei immer für die Erhaltung des Friedens eingetreten. Die gemeinsamen Feinde haben jedoch diese Bemühungen keineswegs ver­stehen können, sie haben sie sogar als ein Anzeichen oer Schwäche ausgelegt und haben immer unver­schämter zum Kampf herousgefordert.Sie haben uns nicht feige gefunden. Hätten wir uns ihnen gebeugt, so wären Verelendung und Sklaverei unser Los gewesen. Wir aber haben zu den Waffen gegriffen. Es ist japanischer Kriegergeist, das Schwert, das man einmal gezogen Hot, nicht eher ruhen zu lassen, bis das heilige Ziel erreicht ist. Ich weiß, daß es der Deutsche ebenso hält. Dieser Kampf ist sowohl nach feiner Bedeutung als auch nach seinem Ausmaß geschichtlich einmalig. Um einen solchen Krieg siegreich zu Ende zu führen, bedarf es naturgemäß des totalen moralischen und phy­sischen Einsatzes des ganzen Volkes. Ich bin fest überzeugt, daß unsere beiden Völker, die vom Geist einer stolzen Geschichte und Tradition beseelt sind, diesem totalen Krieg durchaus ge­wachsen sein werden. Wie hart der Kampf auch in der Zukunft sein mag, kann nichts unsere Sie- gesgewißheit ins Wanken bringen, denn die Härte ist gerade der willkommene Prüfstein für das unse­ren beiden Völkern innewohnende Soldatentum. Wir haben einen Geist, wir haben ein Ziel. In voller Zuversicht, gelassen und stolz schreiten wir

In. der feindlichen Presse wird oft unter dem Eindruck der Versenkungen betont, daß die Schiffs- für die Achsengegner heute so ernst sei ipie 1917. Ueberlegen mir einmal, was das be­deutet.

Bekanntlich war der unbeschränkte U-Boot-Krieg <m. Weltkrieg sehr spät begonnen worden und führte dennoch zu erstaunlichen Ergebnissen, öm 3um 1917 wurde zum zweiten Male eine Ver- fenkungszlsfer von über einer Million BRT. er- r eicht. Admiral I e l l i c 0 e, der damalige Erste Lord der Admiralität, meinte in einem Kriegsrat, daß es für Großbritannien mangels Schiffsraum unmöglich fein werde, den Krieg ins Jahr 1918 Jinem fortzusetzen. Feldmarschall Haig, der Ober- kommandierende des britischen Heeres, schrieb in fernen Erinnerungen, diese Nachricht fei wie eine Bombe eingeschlagen: ,Zellicoes Worte lauteten: (Es hat keinen Zweck, Pläne für das kommende 2ahr zu schmieden; wir können nicht mehr weiter­machen."

Gegenüber dem amerikanischen Admiral Sims äußerte sich Jellicoe zu gleicher Zeit:Es ist un­möglich, den Krieg fortzusetzen, wenn derartige Schisssverluste anhalten. Die Deutschen werden die- sen Krieg gewinnen, wenn wir den Verlusten nicht Halt gebieten können, und zwar-bald." Und Win­ston Churchill schrieb am 12. 1. 1919 mit be­merkenswerter Offenheit imSunday Pictorial" über die damalige Notlage Englands:Darf ich es sagen? Wir sind nur gerade durchgekommen. Je mehr wir über den Kampf erfahren, um so mehr erkennt man, an welchem kleinen, dünnen, gefähr­lichen Fädchen Unser Erfolg hin. Beim ersten An­sturm wäre Frankreich beinahe vernichtet worben. Nur ein wenig mehr, und der Unterseehandelskrieg hätte uns alle durch Hunger zu unbedingter Ueber- gabe gezwungen."

Diese Eingeständnisse könnten noch beliebig ver­mehrt werden. Sie zeigen deutlich, wie nahe Eng­land damals am Rand des Abgrundes war. Dabei hat die deutsche Kriegsmarine ihre damaligen Erfolge in einer sehr viel schlechteren Lage er-- S'elen müssen. Ihr standen auch im Höhepunkt des -Boot-Krieges (nie mehr als 125 U-Boote gleich­zeitig zur Verfügung, von denen höchstens ein Drit­tel roegert des langen Anmarsches ständig im Ope­rationsgebiet stehen konnte.

Heute haben wir ein Vielfaches dieser An­zahl an U-Booten zur Verfügung. Die bewun­dernswerte Führung durch Großadmiral D ö n i tz sorgt für ständigen Nachschub an Personal und an immer besseren Booten. Frankreich ist überwunden, und in seinen strategisch glänzend gelegenen Häfen am Atlantik sind unsere U-Doot-Stützpunkte, von 'denen die Boote ohne schwierigen Anmarsch unmit­telbar den offenen Allantik erreichen und die transatlantischen Geleitzugwege des Gegners an­greifen können. Verbesserte Funk- und Waffentech­nik, Motoren und Optiken verstärken die Kämpft kraft der neuen U-Boote. Ihre Rudel angriffe über­winden taktisch die Geleitzugsicherung des Feindes. So kann man im Gegensatz zum Jahre 1917 heute mit einer wachsenden Offensivkraft des U-Boot-Krieges rechnen.

Im ersten Weltkrieg wurden insgesamt 12,5 Mil­lionen BRT. feindlichen Handelsschiffsraumes ver­senkt. Der Gegner hat bis heute indessen bereits 31 Millionen BRT. verloren, darunter allein 770 wertvolle Tanker mit 5,6 Millionen BRT. Dieses Ergebnis wurde in Zusammenarbeit mit den italienischen und japanischen J5ee= und Luftstreit­kräften erzielt, die heute an unserer Sette kämpfen; auch eine Wendung von entscheidender Bedeutung gegenüber 1917.

Allein im Jahr 1942 hat der Gegner nach einer Feststellung des amerikanischen Trumon-Aus- touffes 12 Millionen BRT. verloren, was Vie Neubauten der USA. und Englands übertrifft.

Objekt für feine militärischen Besetzungsaktionen den Iran ausgesucht zu habem

Bisher hatten die Vereinigten Staaten lediglich in wirtschaftlicher Beziehung ihre Finger in den von Bolschewisten und Briten besetzten Iran hin­eingesteckt. Man hatte zwar den Iran lediglich zwi­schen Moskau und London auf geteilt und eine süd­liche britische und eine nördliche sowjetische Sphäre geschaffen, aber das hatte anscheinend nicht die Zu­friedenheit der nordamerikanischen Regierung er­weckt. Washington wollte wirtschaftlich,in dem Ge­biete des Nahen und Mittleren Ostens beteiligt sein und hät daher schon seit längerer Zeit sog. wirt­schaftliche und technische Beiräte nach dem Iran ge­schickt. Diese nord amerikanischen Sachverständigen, als welche man sie offiziell bezeichnete, hatten in allen Dienststellen ihrer Sachgebiete, in den wirt­schaftlichen Organisationen, wie überhaupt überall da, wo es etwas zu erben gab, die Herrschaft an sich gerissen und trafen än Stelle der iranischen Be­amten und Behörden ganz allein die Maßnahmen zu einer wirtschaftlichen Durchdringung des Iran.

Wenn sich jetzt diesen wirtschaftlichen Agenten der Bereinigten Staaten die Generale aus Washington zugesellen, so darf man mit Sichert)eit annehmen, daß die Tage auch des geringsten Scheins von Selbständigkeit und Souveränität des iranischen Staatswesens gezählt sind. Die Besprechungen, die Sttatemayer und Handy mit den Briten und Bol­schewiken haben werden, zielen offensichtlich auf die völlige militärische Unterwerfung des Iran un­ter die USA. ab. Auch diese Besprechungen der bei­den USA.-Generale sind ein Beweis dafür, daß die Vereinigten Staaten nach Ländern greifen, in benen bisher die Briten geglaubt hatten, allein ihren Einttuß ausüben zu können. Das Ende des britischen Empire rückt immer näher. JPS.

vach den langsamsten Frachtern, übersteigt also kaum 10 bis 11 Knoten Fahrt. Der Ruf nach schnelleren Schiffen, der zur Zeit in England und sich verstärkt, führt zwar anscheinend allmählich zum Bau schnellerer Frachter, aber auch auf Kosten längerer Bauzeiten und größerer In­anspruchnahme von Werften und Arbeitern. Es wird noch lange Zeit dauern, bis diese neuen Schifft auf den Meeren erscheinen. Außerdem brauchen sie nun wieder zu ihrem Schutz schnellere Korvetten und Bewacher, dft auch erst gebaut werden müssen. Das ist eine Art circulus vitiosus. Der Einsatz von Flugzeugträgern zum Schulz der atlantischen Geleitzüge leidet unter der Knappheit an derartigen hochwertigen Kriegsschiffen, die zu­dem 'durch die Versenkung des USA.-Trägers Ranger" durch ein deutsches U-Boot noch emp­findlich verstärkt wurde.

Bei der Abhängigkeit aller Operationen des Feindes und der ganzen englischen Versorgung von Seeverkehr wird daher der Kamps um die See­herrschaft auf dem Atlantik den Krieg mttentschei- den. Selbst der amerikanische Marineminister Knox erklärte kürzlich in einer ungewohnten Anwand­lung von Wahrheitsliebe und Bescheidenheit, die vereinigten Nationen würden den Krieg verlieren, wenn es ihnen nicht gelänge, die U-Boote der Achse zu vernichten. Dasselbe sagte man bereits 1917, nur daß heute ein anderes Deutschland den U-Boot- Krieg führt!

Wenn wir alle Kräfte und Umstände abwägen, dann kommen mir zu dem Ergebnis, daß die

fionto der deutschen See- und Luftstreitkräfte 9,004 Millionen BRT., auf Italien 0,84 Millionen BRT. und auf Japan 2,2 Millionen BRT. Dazu muß man an sich noch die im Wehrmachtbericht alstor­pediert" bezeichneten Schiffe rechnen, deren Sinken wegen Abwehr nicht beobachtet werden konnte.

Es ist falsch, etwa anzunehmen, daß diese torpe- V' bierten Schiffe in jedem Fall noch einen Hafen er­reichen könnten. Meist dürften diese Havaristen, be­sonders wenn sie voll beladen sind oder bei schwerer See nur wenige Stunden den Torpedotreffer über­leben. Die Verwendung des Wortestorpediert" j bedeutet ja nur, daß das Sinken des Schiffes wegen feindlicher Abwehr nicht mit den Augerx, festgestellt werden konnte. Auch die Verluste durch Minentref­fer werden im OKW.-Bericht mangels genauer OrunMagen nicht gerechnet. Die deutschen Der- senkungsziffern sind daher als M i n d e st z i s f e r n

den Einwirkungen der deutschen und italienischen Luftabwehr über dem europäischen und dem Mit­telmeerraum seit Februar 2532 Flugzeuge. Der Durchschnitts vertust der Gegner mit rund 25 am Tage tjat sich in der zweiten Maiwoche allein durch die 'Abschüsse der deutschen Luftwaffe auf über 30 am Tage erhöht. Vorn 13. bis 16.5. verloren Eng­länder und 'Amerikaner bei ihren Terrorangriffen auf besetztes und deutsches Gebiet allein rund 130 Bomber, bei welchen die amerikanischen viermotori­gen überwogen. An der Ostfront verlor der bolsche­wistische Gegner vom 3. bis 10. Mai rund 450 Flug­zeuge, das sind etwa 75 Flugzeuge im Tagesdurch» schnitt. Die höchste Tagesabschußziffer erreichte in öiefem Berichtszeitraum die deutsche Luftabwehr im Osten am 7. Mai, wie der deutsche Wehrmacht«, bericht damals meldete, mit 155 Flugzeugen.

Die Hoffnungen, die unsere Gegner auf dis schweren viermotorigen amerikanischen Bomber ge-

_ r a pa n i wurde in den erften Stunden der vergangenen Nacht von einem feindlichen Flugzeugoerband angegriffen, Es wer­ben nur geringe Schäden gemeldet. Vier der an­greifenden Flugzeuge wurden abgeschosftn'.

Entgegen den Dementis des Marineministers Knox stellten die Senatoren James Mead und Brewster fest, daß die Zahlen dem Marinedeparte- ment Vorgelegen hätten, ohne daß dieses dagegen protestiert oder Verbesserungsvorschläge gemacht hätte. Somit kann man die Zahl wohl als eine um P freiwillige amtliche Verlautbarung ansehen. Sie deckt sich im übrigen gengu mit dem Versenkungs­ergebnis der Dreierpaktmächte im Jahre 1942 von 12,044 Millionen BRT. Davon kommen auf das

amerikanischer Seite, offenbar um die amerikanische Bevölkerung über die hohen Derlustziffern zu be­ruhigen, mit geteilt, daß die ersten sechsmotorigen. Bomber fertiggestellt worben seien und daß sie selbstverständlich alle anderen Flugzeugtypen der Achsenmächte in den Schatten stellten. Unsere Flie- ger haben sich noch niemals durch großspurige An­kündigungen bluffen lassen. Sie sehen auch neuen Flugzeugmustern des Feindes mit Ruhe und Ge­lassenheit entgegen. Ausschlaggebend ist der Er­folg, urtb der hat sich auch nach dem Erscheinen der Amerikaner keineswegs zugunsten der Slchsengegnev feststellen lassen.

Wenn die Amerikaner in jüngster Zeit wieder damit geprahlt haben, daß ihre Flugzeugproduktion eine weitere Steigerung erfahren habe, so können wir nur das eine feststellen: Wenn es bisher nach ben von den USA. behaupteten Präbuktionszahlen gegangen wäre, bann würden heute die Meere von den sogenannten amerikanischenKaisersärgen" nur so überschwemmt werden. Wir hören aber, daß jeden Tag besorgte Klagen über die immer schwie­riger werdende Transportlage als Folge der deut­schen Versenkungen laut werden. Das gleiche erleben mir auch auf dem Gebiet der Flugzeugproduktiän». Wen^ auch nicht von deutscher Seite bestritten war- den ist, daß Engländer unb Amerikaner bei den Kämpfen um Tunesien eine große Luftüberlegen­heit aufzuweifen hatten, so erklärt sich das aus der Tatsache, daß die Anglo-Amerikaner ihre Haupt- ftrcitfräfte hier zusammengezogen hatten, um einen Prestigeerfolg zu erzielen. Ausschlaggebend ist schließlich der kämpferische Erfolg in der Entschei­dungsschlacht. Hier wird sich zeigen, ob Amerika für feine behauptete Riesenftugzeugprobuktion auch die entsprechenden kampferprobten Flugzeugbe­satzungen zur Verfügung haben wird. Po.

. Aus Teheran kommt eine Meldung, die ge­eignet ist, ein neues Schlaglicht auf die Absichten Roosevelts zu werfen. Zwei nordamerikanische Ge­neräle, die man in den Vereinigten Staaten zu den hervorragendsten (Strategen zählt, sind in Teheran eingetroffen. Es sind dies der Chef des Stabes der amerikanischen Heeresluftwafte, Generalmajor George Stratemayer, und der stellvertretende Chef das Stabes für Kriegsoperationen im Kriegs- bepartement der USA., Generalmajor Thonias Handy.

Die Entsendung der beiden Generäle nach Iran wirb damit begründet, baß sie mit den britischen, sowjetischen und iranischen führenden Persönlich­ketten Besprechungen abhalten wollten. Man wirb in der Annahmle llicht fthlgehen, hinter diesen Be­sprechungen der beiden Nankeeoffiziere die Vor­bereitungen für einen neuen Coup Roose­velts zu suchen. Die bisherige Tendenz der Roose- veltschen Politik ging dahin, Schritt für Schritt eine Welcherrschaft der Vereinigten Staaten aufzu- bauen, und zwar sowohl in wiftschastlicher Be­ziehung als Dollar-Hegemonie, wie auch in strate­gischer Hinsicht durch Erwerb von Stützpunkten und Einflußgebieten zum Schutze der wirtschaftlichen Errungenschaften der USA. Diese Periode Roose- veltscher Politik nahm ihren sichtbaren Anfang mit der Überlassung britischer Stützpunkte an die Ver­einigten Staaten gegen Her gäbe von 50 Zerstörern älterer Konstruktion. Es folgten dann die systema­tischen Landbesetzungen, z. B. Grönlands und Is­lands, unb schließlich vor einem halben Jahre der Sprung Roosevelts nach Französifch-Norbafrika. Nach der Beendigung der militärischen Operationen in Tunesien scheint nun Roosevelt sein Augenmerk wetter nach Osten zu richten unb sich als nächstes

Üeber-Versailles."

Das wollen die Enaländer mit uns machen.

Stockholm, 15. Mai. (Europapreß.) Völlige Demobilisierung aller deutschen Streitkräfte. Rest­lose Beseitigung des deutschen Kriegspotentials. Zerschlagung der Flugzeugindusttie. Vernichtung der Schwer- unb chemischen Industrie. Verhaftung der fiU)reniben deutschen Männer und Aburteilung vor einem Sonbergericht. Auslösung des Offizier- und Aüsbildungskorps. Totale militärische Besetzung Deutschlands. Schaffung je einesunabhängigen Staates" in Ostpreußen und im Rheinland. Zah­lung aller den Feinden Deutschlands entstandenen Kriegskosten usw. usw.

Dies sind die Forberpngen, die in einem briti­shen Memorandum für die Behandlung eines be­legten Deutschlands erhoben werden. Es handelt ich hierbei nicht um Haßausbrüche irgendwelcher geistig verwirrter Einzelgänaer in Großbritannien. Diese Denkschrift des Hasses ist verfaßt von 34 Mit­gliedern des englifcben Oberhauses und des Unterhauses, 5ie sich seit geraumer Zeit ZU einem fogenanntenAusschuß für Nachkriegs- pol'ttik" zusammengefunden haben unb unter dem Vorsitz von Sir John Wardland M i l n e r ihr neuestes Wahnsinnsprodukt der Weltöffentlichkeit unterbreiten.

Sie haben allerdings ihre Rechnung ohne die deutsche Wehrmacht aufgestellt, die ihnen bas Kon­zept gründlich und für alle Zeit verderben wirb.

NSG. Einer Einladung der Deutsch-Japanischen Gesellschaft folgend, traf am Samstagmorgen Seine Exzellenz der Kaiserlich Japanische Botschafter, Ge­neral Oshima, zu einem Besuch in Frank­furt a. M. ein.

Am Samstagvormittag wurde Exz. Oshima zunächst von Gauleiter unb Reichsstatthalter Sprenger im Kaisepsaal des Römer empfangen, der ihn sowohl w'e den ihn begleitenden javanischen Militärattache der Kaiserlich Japanischen Botschaft, Exz. General Komatsu, in herzlichen Worten begrüßte unb willkommen hieß. In seiner Begrü­ßungsansprache brachte

Der Gauleiter

seine besondere Freude darüber zum Ausdruck, daß er Seine Exzellenz den japanischen Botschafter zum zweiten Male im Gau Hessen-Nassau begrüßen könne unb so Gelegenheit habe, ihm einen tiefen Einblick in die herrliche Landschaft des Rhein- Main-Gebietes zu geben. Der Gauleiter erinnerte an die Worte, die Botschafter Oshima Ende Mai 1939 bei der großen akademischen Kundgebung der Johann - Wolfgang - Goethe - Üniversität aussprach: Unsere Beziehungen beruhen mehr auf ethischer Grundlage, auf dem gemeinsamen Wunsch nach Schaffung einer neuen Weltordnung und einer neuen Wettanschauung, auf dem Wunsch unserer beiden Länder, auf dem Wege der kulturellen 23er» stänbigung den Frieden zu fördern, der uns allen so sehr am Herzen liegt." Diesen Frieden wollten die Plutokraten Englands und Amerikas ebenso­wenig, wie die nach Welttevolution gierenden Ver­schwörer der Derbrecherorganisatton Komintern" unb jene Krätte. und Geister, die hinter der Plu-

Waffe erfunden, die die U-Boot-Gefohr beseitigen tonnte. Die Geleitzüge bieten keinen ausreichenden !***« .............. ।x>«. vlv «« ri-t i*«/, u/uuu cumwu m wi vmiuyunpiiiuui, zdic yuven einen y>eqi, wir yaoen ein Siel ön

Schutz, ihre Geschwindigkeit richtet sich überdies j wir durch kulturelle Anregung und geisttge Ver- als Gast zu weilen. Dank der besonderen Förds- voller Zuversicht, gelassen unb stolz schreiten' wi«