Gemeinsame Belaunimachung der Lavdräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen und Lauterbach, sowie des Oberbürgermeisters der Stadt Gießen.
Betr.: Einkauf von Hausschlachtungsschweinen.
I. Laut § 25 Ms. 2 der Anordnung Nr. 1/43 der Hauptvereinigung der deutschen Viehwirtschaft bett. Schlachtvtehmarktordnung, für das Jahr 1943 vom 18. 12. 1942 (RNVbI. S. 651) dürfen als Futter- und Nutzschweine nur Schweine mit einem Lebendgewicht bis 60 kg gründ verkauft werden.
Eine Genehmigung zur Hausschlachttmg eines im Jahre 1943 gekauften Schweines mit einem Lebendgewicht von über 50 kg wird daher nicht erteilt.
II. Richt inz Hauptberuf landwirtschaftlich tätige Selbstversorger haben die für die Schlachtung im eigenen Haushalt bestimmten Schweine beim Einkauf amtlich verwiegen zu lassen und den Wiegeschein spätestens innerhalb einer Woche nach der Verwiegung bei der örtlichen Kartenausgabestelle gegen schriftliche Empfangsbestättgung abzugeben. Bei Stellung deü Antrags auf Genehmigung zur Vornahme der Hausschlachtung ist die Empfangsbestätigung mit vorzulegen.
III. Bei Ferkeln, die nicht älter als 10 Wochen sind, kann eine Verwiegung unterbleiben, wenn alsbald nach dem Ankauf der Käufer der Kartenausgabestelle eine Quittung des Verkäufers verlegt, aus der sich ergibt, daß es sich bei dem gekauften Tier um ein Ferkel gehandelt hat. In Zweiselsfällen kann von der Kartenausgabestelle die Vorlage einer Bescheinigung des Lrtsbauernführers des Wohnorts des- Käufers verlangt werden.
Die Kartenausgabestelle hat dem Käufer eine Empfangsbestättgung übet die entgegengenommene Quittung bzw. Bescheinigung auszustellen, die dieser seinem Anttag auf Genehmigung zur Vornahme der HauS- schlachtung beizuschließen hat.
IV. Anträge auf Genehmigung zur Vornahme einer Hausschlachtung sind unbeschadet des VotliegenS der nach den sonsttgen Besttmmungen für Hausschlachtungen geforderten Voraussetzungen abzulehnen, falls der Anttagsteller es versäumt hat, den Vorschriften der Ziffern II und III zu entsprechen. 671D
Gießen, den 16. Februar 1943.
Für die Landräte der Landkreise AlSfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen und Lauterbach, sowie den Oberbürgermeister der Stabt Gießen
Der Landrat des Landkreise- Gießen.
Or. Lotz.
Am 15. Februar verschied nach kurzem Krankenlager mein lieber Vater, unser guter Bruder, Großvater, Schwager und Onkel
Heinrich Kaspar Müller
Stadt. Gartenmeister 1. R.
im Alter von 80 Jahren. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Hch. Müller-Bellof.
Gießen (Steinstraße 66), den 16. Febr. 1943. Die Trauerfeier findet am Donnerstag, dem 18. Februar, um 14 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt. 01041
Meine liebe Frau, unsere gute, treusorgende Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante
Frau Rosa Bopf, geb. Traut ist heute nach langem Leiden im fast vollendeten 77. Lebensjahre für immer von uns gegangen.
Anton Bopf, Oberjustizinspektor a. D.
Lehrer Heinrich Groh und Frau Anna, geb. Bopf Lehrer Otto Bopf, z. I. bei der Wehrmacht, u. Frau Anna, geb. Holschuh; Gero Volker Bopf.
Gießen und Langen, den 15. Februar 1943. Die Beerdigung findet statt am Freitag, dem 19. Februar, 14 Uhr, auf dem Alten Friedhof. Es wird gebeten, von Beileidsbesuchen absehen jsu wollen.
01046
Die Deutsche Arbeitsfront
Die Sprechstunden der Deutschen Arbeitsfront, Kreiswaltung Weitere u Gießen, Schanzenstraße,18 werden wie folgt festgesetzt: montags und donnerstags von 9 bis 12 und von 14 bis 17 Uhr, samstags von 9 bis 12 Uhr. 434D
Trockener Lagerraum möglichst zu ebener Erde oder mit Anfuhrrampe zu mieten gesucht.
Näheres in der Geschäftsstelle des Gießener Anzeigers. [5ttd
Wir suchen
zum baldig. Eintritt für unsere maschinelle Buchhaltung
eine geeignete Kratt
(Herr od. Dame), die gewissenhaft und sicher arbeitet. Einstellung erfolgt über das Arbeitsamt. - Sehr. Bewerbungen mit Lebenslauf sind zu richten unt. 575D an den Hieß. Anzeig.
Welcher
Handwerksmeister Werkmeister oder quäl. Vorarbeiter
der Blechbearbeitung, erfahren in Schweißtechnik, Vorr.-Bau und Fließarbeit, übernimmt Werkführung? Genehmig, der Arbeitseins.-Behörden Vorhand. Schriftl. Angebote unter 01027 an den Gießener Anzeiger erb.
Hiesiges Werk
sucht zum baldigen Eintritt
2 geeignete Herren
für seine Betriebsbüros, die die Arbeitsverteilung, Fertigungsaufnahmen und Rapporte zu führen haben.
Und außerdem
1 technischen Zeichner eventl. aus dem Baufach. Die Einstellung erfolgt durch das Arbeitsamt. Schriftl. Bewerbungen mit Lebenslauf sind zu richten unter 576D an den Gießener Anzeiger.
Freundliche Lehrmädchen
mit guten Schulzeugnissen für unsere hiesigen Verkaufsstellen gesucht. 569D Schriftliche Bewerbungen an Schade & Füllgrabe AG.
Zentrale Frankfurt a. M.
Hanauer Landstraße 161/178.
Ausgleichsbeihilfen für den Hausbesitz
Die Hauszinssteuer wurde bei Erttagsmmde- rungen ganz oder teilweise erlassen. Soweit eine Ertragsminderung bei der Abgeltung der Hauszinssteuer vorlag, war der Abgeltungsbetrag entsprechend niedriger zu bemessen. Nun können sich aber die Ertragsoerhältnisse auch nach der Abgeltung verschlechtern. In diesen Fällen gewährt das Reich nach einem neuen Erlaß des Reichsfinanz- ministers Ausgleichsbeihilfen. Anträge sind an das zuständige Finanzamt zu richten, und zwar ist der Antrag jeweils spätestens am 30. Juni des Jahres zu stellen, in dem der Beihilfezeitraum endet. Die Gewährung der Ausgleichsbeihilfe kommt für Grundstücke in Betracht, für die ein Abgeltungsbetrag geleistet worden ist, wobei es gleichgültig ist, ob der Eigentümer ein Abgeltungsdarlehen ausgenommen oder den Betrag in anderer Weise entrichtet hat. Die Beihilfe wird nicht für Gebäude gewährt, die untergehen, z. B. durch Abbruch usw. Die Ausgleichsbeihilfe wird gewährt, wenn die Er- tragsverhättnisfe des Grundstücks nach der Abgeltung der Hauszinssteuer schlechter sind, als sie bei der Festsetzung des Abgeltungsbetrages berücksichtigt wurden. Die Richtlinien gelten zunächst bis zum 31. März 1948.
Flüchtig gegangen.
Der Sicherungsverwahrte Richard Schöne- mann und der Zuchthausgefangene Ernst Schwenke sind gestern aus Butzbach flüchtig gegangen. Schönemann ist 49 Jahre alt (geboren am 3. April 1893 in Löcknitz), er trägt schwarze Anstaltskleidung mit grünen Streifen an Hofe und Aermel, ist 1,79 m groß, hat graue Augen, blonde Haare und ist auf dem rechten Arm tätowiert. Schwenke ist 38 Jahre alt (geboren 1905 in Köln), trägt schwarze Anstaltskleidung mit gelben Streifen an Hose und Aermel, ist 1,74 m groß, hat dunkelblonde Haare und blaugraue Augen. Auf seinem rechten Arm ist ein Frauenkopf tätowiert, der nicht ganz deutlich zu sehen ist, auf dem linken Arm ist ein Dolch, außerdem „Hand in Hand" tato» wiert. Besonderes Kennzeichen: Bruch-Operations- narbe.
Die beiden Ausreißer sind gestern in der Nähe von Großen-Linden gesehen worden, als sie sich in den Wald hinein verdrückten. Die Bevölkerung wird gebeten, ihr Augenmerk auf die Ausreißer zu richten und der Polizei bzw. Gendarmerie^ sofort alle Wahrnehmungen mitzuteilen, damit die Festnahme der Flüchtigen erfolgen kann.
Gießener Schlachtviehmarkt.
Auf dem gestrigen Gießener Schlachtviehmarkt (Schlachtviehverteilungsmarkt) in der Biehversteige- rungshalle Rhein-Main kosteten: Ochsen 18 bis 46 Rvf., Bullen 33 bis 39, Kühe 15 bis 44, Färsen 28 bis 50, Kälber 25 bis 57, Schafe 20 bis 30 Rpf. je % kg Lebendgewicht. Für Schweine wurden je kg Lebendgewicht folgende Preise erzielt: Klasse a (150 kg und mehr) 1,45 RM., bl (135 bis 149,5 kg) 1,43, b2 (120 bis 134,5 kg) 1,41, c (100-bis 119,5 kg) 1,37, d (80 bis 99,5 kg) 1,31, e bis f (unter 80 kg) 1,25, gl (fette Specksauen) 1,45, i (Altschneider) 1,41,
Nvr in Fotogeschäften
Guttotle-Fabrik Köln
Ceflg Mir h ©1
I jl soll I3nfl Ue,ö h ®i Ml Bete Ente M
hin d M r jBöl V'jM iibtth ILM [aber fai vor \ nur bischer |: mert m aut w
Wir Li, oei rN N-h n no htyer t! auf Mn Muff
INt । bin Ü mem
der Luftfahrt und Oberbefehls-
Der Reß
Sammeln von „Andenken" ist strafbar!
Wer sich Teile feindlicher Abwurfmunition oder feindlicher Flugzeuge oder deren Ausrüstung, einschließlich Gegenstände aus dem Privateigentum feindlicher Flugzeugbesatzungen aneignet, macht sich strafbar. Dies gilt auch für deren Vernichtung durch mutwilliges Abbrennen oder Zerstören sowie für deutsches Flugzeuggerät oder eigene Flakmunition.
Wer diese Vorschriften beachtet, bewahrt sich und andere vor Schaden, und trägt gleichzeitig dazu bei, die Feststellungen der zuständigen Behörden über Art der Angriffe, Art und Wirkung der feindlichen Bomben sowie Absichten des Feindes bei Luftangriffen zu erleichtern. Hierbei sind auch unscheinbare Blechteile oder - Sprengstücke oft von größter Wichtigkeit.
So kann jeder an der Verbesserung der Abwehr» Maßnahmen und der Luftschutzeinrichtungen mit- Helsen. Wer aufgefundene Munitionsteile oder Bruchstücke von feindlichen Flugzeugen nicht abliefert, hemmt die Ermittlungsarbeit der Behörden und hilft dem Feinde!
g2 (andere Sauen) 1,31, h (Eber) 1,31 RM. Marktverlauf: alles zugeteilt.
Mitgliedern noch Vertreter der Hessischen Farmlien- ge-schichts-Dereimgung, der Heimatvereinigung Staufenberg und des Heimatbundes als Gäste begrüßen. Er gedachte ferner mit herzlichen Worten unserer tapferen Soldaten, vor allem unserer ruhmreichen Kampfer von Stalingrad, und forderte auf, in der Heimat allezeit in der Pflichterfüllung unseren Kämpfern vor dem Feinde nachzueifern. Dann hielt Landsmann Julius Frey vom Gelnhäufer Geschichtsverein einen mit großem Interesse aufgenommenen Vortrag über das Thema „Rußlanddeutsche, ausge- manbert um 1766 aus der Heimat um Gelnhausen und Büdingen". In packenden Schilderungen bericht tete er von dem schweren Lebensschicksal dieser Vorfahren und von den Spuren und Stätten ihrer Nachkommen, die heute noch in den von unseren Soldaten besetzten Gebieten des Ostens vorhanden sind. Der Vortrag wurde verdientermaßen mit lebhaftem Beifall auf genommen. Anschließend blieb man noch einige Zeit in geselliger, heimatverbundener Unterhaltung beisammen.
Strafkammer Gießen.
Hände weg!
Nach Lustangriffen gefundene Munition nicht berühren!
Haber der Luftwaffe gibt bekannt:
Wiederholt ist schon vor dem Berühren, Zerlegen, Abbrennen und Aufbewahren von Blindgängern oder Teilen feindlicher Äbwurfmunition, insbesondere auch Stabbrandbomben und Leuchtbomben gewarnt worden. Trotzdem verunglücken immer wieder Volksgenossen, auch Kinder, durch unbefugtes Hantieren mit dieser gefährlichen Munition schwer, manchmal sogar tödlich.
Alles am Fundort belassen!
Alle aufgefundenen Teile von Abwurfmunition, Reste von Abwurfmitteln, Stabbrandbomben, Hilfsgeräte (z. B. Blechhülsen), Zünder, Leitwerke (Bombenschwänze), Gerät zum Abwurf von Flugblättern, Brandmittel, Fallschirme u. a. Teile abgeschossener Feindflugzeuge, Ausrüstungsstücke von Feindflugzeugen, im Notwurf abgeworfene Türen, Schlauchboote usw. sind am Fundort unberührt zu belassen und schnellstens der nächsten Polizeidienststelle zu melden. Neugierige, insbesondere Kinder, sind vom Fundort fernzuhalten.
Melde- und Ablieferungspflicht besteht auch beim Auffinden feindlicher Flugblätter.
Wegen Körperverletzung mit Todesfolge war gestern der E. Pf. in Mittelgründau (Kreis Büdingen) angeflagt. Im Verlaufe eines Streites mit feiner Ehefrau hatte der Angeklagte der Frau einen Stoß gegen die Brust versetzt, so daß sie zu Boden stürzte, ferner hatte er die Frau mit einem Stocke geschlagen, wodurch eine Wunde am Kopfe entstand, die eiterte. Einige Tage später verstarb die Frau. Nach dem Gutachten des Sachverständigen steht fast mit Bestimmtheit fest, daß der Tod der Frau mit der
** DenEinkaufvönHausschlachtungs- schweinen betrifft eine Bekanntmachung der Landräte in unserem heutigen Blatte.
** Der Oberhessische G e b i r g s v e r e i n , Zweig Gießers hielt feine Jahreshauptversammlung im Hotel Hopfeld ab. Nach Begrüßung der zahlreich erschienenen WandersreuUde gedachte, der Vereinsführer der im Wanderjahr verstorbenen Mitglieder Wilhelm Jude und Ferdinand Trabert. Der Mitgliederbestand ist durch Zugang derselbe wie am 1. Januar 1942. Die planmäßigen Wanderungen konnten sämtlich durchgeführt werden, die Beteiligung war durchweg gut. 14 fleißige Wanderer konnten vom Wandermeister ausgezeichnet werden. Der Verein hat sich auch im Wanderjahr 1942 an der Straßensammlung für das Kriegs-WHW. beteiligt. Außerdem sind für unsere verwundeten Soldaten sowie für das Kriegs-WHW. Geldbeträge aus der Vereinskasse überwiesen worden. Auf Anttag der Rechnungsprüfer wurde dem Kassenführer Entlastung erteilt. Das Mitteilungsblatt kann vorerst nicht mehr erscheinen. Die Sternwanderung des Oberhessischen Gebirgsvereins führt in diesem Jahre am 6. Juni nach Amöneburg. Die Generalversammlung findet am 11. Juli in Marburg, statt.
** Die Heimatvereinigung der Geln- Häuser und Kinzigtaler in Gießen oer-. sammelte sich am Sonntag im „Burghof" zu einem kamer adschaftlichen Treffen. Der Leiter der Gießener Vereinigung Karl W a l t h e r konnte neben den 1
Korperverletzüng hschk fä ursaMchöni ZusaMMO I bang steht. Das Gericht oerurteilte den Ange klag» ten wegen gefährlicher Körperverletzung zu zwei | Monaten Gefängnis. In der Urteilsbegründung wurde betont, der Angeklagte hatte sich trotz der zerrütteten Ehe nicht zu feiner Handlungsweise bin« reißen lassen dürfen. Strafmildernd kam in Betracht, daß die Frau den Mann, der als fleißig und an« ständig geschildert wurde, jahrelang in vielerlei Beziehungen gereizt hatte. Unter Würdigung aller Umstände erkannte das Gericht aus die gesetzliche Min- deststrafe.
Aus der engeren Heimat.
Ministerialdirektors Kratz gestorben.
Lpd. Darmstadt, 15. Febr. Der langjährige frühere Leiter der hessischen Staatsbauoerwaltung und Staatsrat im Finanzministerium, Ministerialdirektor i.R. Dr. H e r m a n n Kratz, ist im Alter von 77 Jatzren g e ft 0 r b e n. Er konnte auf eine über 40jäbrige Dienstzeit zurückblicken, in welcher er anfangs auch Kreisrat des Landkreises Dieburg mar. Er war außerdem Vorsitzender des hessischen Denkmalsrates und führend im hessischen Landes- j verein des Deutschen Roten Kreuzes tätig.
Schweinemarkt in Friedberg.
* Friedberg, 17. Februar. Auf dem heutigen j Schweinemarkt waren infolge ungünstiger Umstände nur 12 Ferkel zum Verkauf gestellt. Es handelte sich um Tiere im Alter von 8 bis 12 Wo- ■ eben, für die je nach Gewicht und Qualität bis zu , 40 RM. das Stück bezahlt wurden. Sämtliche Tiere j wurden verkauft.
Kreis Alsfeld.
H 0 m b e r g, 16. Febr. Der hiesige Wander- verein hielt am Samstag im „Frankfurter Host . einen Heimatabend ab, der sehr aut besucht war. Rach einer Ansprache des Dereinsführers Allen- ! b ö r f e r wickelte sich ein abwechslungsreiches, aus j gute Unterhaltung abgestimmtes Programm ab das von Mitgliedern des Vereins in vortrefflicher Weife bargeboten wurde. Die Auszeichnungen für die Beteiligung an den Wanderungen im vorigen Jahre wurden an die eifrigen Wanderer verteilt. Am Sonntag schloß sich an den schön verlaufenen Heimatabend eine Wanderung nach Deckenbach an, an der sich zahlreiche Mitglieder beteiligten.
Kreis Wetzlar.
♦ Rodheim a.d.Bieber, 17.Febr. Am heu- ; tigen Mittwoch, 17. Februar, wird der Landwirt ; Georg Bender Hierselbst 8 6 Iahi; e alt. Der 1 Jubilar ist trotz seines hohen Alters bei der Arbeit - noch eine gute Stütze seines Sohnes. Dem alten ; Herrn gelten unsere herzlichen Wünsche zu^feinem Geburtstage und für einen angenehmen Lebensabend. ____________________1
Haupttchristletter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter bH k-auptschriftletters: Ernst Blumichetn. Verantworttich für Polittt und ' Bilder: Dr. Fr. W. Lange: für das FeuiUeton: Dr. Hans Tbyrtot; 1 für Stadt Gtesten, Provinz, Wirtichnft und Sport: Ernst Blumjchetn. 1 Druck und Verlag: Brühljche Univeriitäisvruckeret R. Lange K. G.
Verlagsletter: Dr.-Jng. Erich Hamann: Anzeigenletter: Hans BeL 1 Anzeigenpreisltste ytr. 6.
Schriftl. Angeb. unter 01055 an den Gieß. Anz.
nit ein od. zwei Seit., evtl, auch mmöbl. Zimm., . mieten gesucht ohne Frühstück). !lngeb. erbet, an
Bahnhofgaststätten
meßen. fsisD
Helmut Zutt und Frau Marianne, geb Sch übler danken herzlich für die Aufmerksamkeiten und Glückwünsche zur Vermählung
Gießen, im Februar 1943
01054/
Gut erhaltene r gebrauchter
Gasherd mit Backofen, evtl, auch nur Gasbackofen, z. kaufen gesucht. Schr. Ang. unt. 01020 a.d.G.A.
Geg. Bel. auf d.
Fundbüro abzugeben. sqiD
Klavier
gut erhalten, an Priv. f. 600 Mk. zu verkaufen.
Schr. Ang. unt. 01047 a.d.G.A.
Zur Führung meines Haushaltes suche ich eine 570D tüchtige Haushälterin.
Gefl. Zuschriften erbeten an
A. Bramm, Gießen, Memeler Str. 17.
Fleckvieh- Rind
Hochtragend, gibt ab [01051 H. Breitstadt, Hassenhausen bei Fronhausen an der Lahn.
Ein trächtiges
MkleMiveln
zum zweiten /
Male Ende Narz werfend, zu verkaufen. (01003 Lang-Göns, Mohrgasse 3.
Ein großer
Spiegel
zu 20,- NM., u. klein., wachsam.
Hund
z. verkauf. 01052 Anzuseh. vorm. Seltersw. 52, H.
| Kaufgesuche [ 14 Legehühner z. kaufen gesucht, ferner 1 Ofen für 25,- Mk. abzugeben.
Schriftl. Angeb. unter 01053 an den Gieß. Anz.
Gut erhaltenes SWWMl oder 2 gleiche
Betten
mit Matratzen z. kaufen gesucht. Schriftl. An geb. unter 01056 an den Gieß. Anz.
Zu kauf, gesucht: roelBe Mutze Größe 38 (evtl. Pumps, hoher 21b).), u. gut erh.
Mietgesuche I
4-M.-WW. gesucht.
chriftl. Angeb. tter 01040 an m Gieß. 2lnz.
Möblierte
Knaben- oder Mädchen-Fabrrad in gut. Zustand, für 7jährig., zu kaufen gesucht. Schr. Ang. unt. 517V a.d.G.A. Gut erhaltener glnöetioaoen und Kinder- Badewanne dringend zu kaufen gesucht.
Schr. Ang. unt. 01043 a.d.G.A.
Anzug gut erh., niittl. Gröhe, z. kaufen gesucht. Schriftl. Ang. unt. 01011 an d. Gieß. Anz. [Verschiedenes] Suche modern., gut erh., dunkles Damenfoftfim Größe 44, gegen neues, dunkelbl.
Seidenkleid, evtl.Aufzahlung. Schr. Ang. unt. 01037 a.d.G.A.
A.Samst.,13.2., wurde a. d. Weg H.-Wessel-Wall, Hjndenburgwall, Goethestt. ein recht., dunkelbr. Lederhandschuh verloren.
Der Finder wird gebeten, ihn geg. Belohnung 01044 Horst-Wessel-
Wall 38 p abzugeben. Goldener
Trauring mit Buchstaben H. d. A. 1925 verloren
SMllNSkM Seltersweg.
AusMW
für Privat- H aus halt
1. Heuchelheim ofort gesucht. Lchr. Ang. unt. ;40Da.d.2G.A.
Frau oder Mädchen 2mal wöchentlich 2 bis 3 Stunden für Haushalt gesucht. [01042
Baumbach, rchlesischeStrLl [Stellengesuche Beamter i. R. nimmt während des Krieges
Berttauens- sleliung
an. Schr. Ang.u. 01039 a.d.G.A. Schwerin'schad, sucht Arbeit als
Kaffierer Geräteverwalt., oder Pförtner, Flurschütt oder
Kontrolleur.
Schriftl. Angeb. unter 0104S an den Gieß. Anz. S Verkäufe |
g. Bogettberg. Fahrkuh z. verkauf, oioso
Königsberg, H.-Nr» 24.
Ali Verlobte grüßen
Anna Hese
Karl Müller
Gießeip, im Februar 1943
01049/
17. Februar 1943
01019/
Ihre Vermählung geben bekannt
Dr.med. Werner Hertel
Lini Hertel, geb. Qeibel
01057/
Hans Burkhard
Saara bei Breslau
Haigo
Y 15. 2. 43
Unser Stammhalter ist da!
Unsere Dagmar hat ein gesundes Brüderlein bekommen
Gießen
Freillßrathstr. 75
In dankbarer Freude
Gertrude Eisenacher geb. Wagner •
Alfred Eisenacher
Dilngerstreumaschine (auch reparaturbedürftige) zu kaufen gesucht. 544d
Gehr. Kahl • Tel. 3434/35
In dankbarer Freude
Ortrun Holtz, geb. Mickel Hans Holtz
Gießen, den 15. Februar 1943
Tannen weg 27
z. Z. Evang. Schwesternhaus _________________________01038/
Gießen, Wilsonstraße 5 z. Z. Kath. Schwesternhaus ________________________01045/
Gießen-Wieseck ' Wetzlar
Mart». Str. 9 Gabelsbergerstr. 12
17. Februar 1948
Ihre Vermählung geben bekannt Herbert Stenzel Soldat In ein. Gren.-Regt, z. Z. 1. Felde Gertrud Stenzel geb. Friedrich
Die Deutsche ANSG. „Kraft Arbeitsfront durch Freude“
KreisdienststeHe 'W Wetterau
Offener KdF.-Schwimmkurs
Wiedereröffnung: Freitag, 19. Febr.
Regelmäßige Uebungsstunden freitags von 20.30 bis 21.30 Uhr im Städt. Volksbad. 573D
Teilnehmergebühr: RM. 0.30 pro Stunde, Wehrmacht RM. 0.20.
fliinitWaman
Mons
Ein Continentalfilm in deutscher Sprache mit
FERNAND LEDOUX JEAN TISSIER LOUIS JOURDAN
Buch und Regie:
HENRI DECOIN
Jugend, Liebe und Heiterkeit sind die Elemente dieses amüsanten Films.
Wochenschau ■ Kulturfilm: Burgenland
Erstaufführung
Lichtspielhaus
Täglich 2.30, 4.45, 7.30 Uhr
Sonntags 2.00, 4.30, 7.30 Uhr
Jugend nicht zugelassen.
572L
GLORIA-PA L AST
Sonntag, 21. Februar, 10.30 Uhr vor»-
Einziges Tanzgastspiel 1
PALUCCA
Neue Tänze.
I Am Flügel: Helga Döbler, Dresden
I Vorverkauf: Kasse Gloria-Palast
Nicht (etfe Schuhcreme nt Gutfafin
Echt nur mit dem Aufdruck:
.Guttalin11
? Schuhcreme einsparen!
eingetr. Wt.
Selbst houdidünnei Aufträgen genügt, frtt trocknen Ionen. Dann erit bunten u. polieren. Der Clont wird «ehoner und man «pari


