Ausgabe 
16.4.1943
 
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Gießener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

und

Frankreichs Schicksal im neuen Europa

(Porträt: Dehnen-Dienst.)

Der neue Erfolg unserer Schnellboote

Zchrlstleitung und Geschastrstelfe: Stehen. Zchulftrahe 7-9

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Das Sprachrohr Stalins

Ilja Ehrenburg, ein bolschewistischer Pressejude.

D-D. Auf sowjetischen Photos, die die auserwähl- tin Vertreter der bolschewistischen Presse, Haupt­schlich jüdischer Physiognomie, zeigen, ist der Jude 7.ja Ehrenburg, seit Jahren Stalins gliihen- ;>r Agitator und seit dem Ausbruch des deutsch- swjetischen Krieges der aktivste Haßinterpret und i reuellügenverfasser gegen das deutsche Volk jerall zu finden. Seine politische Karriere ist der epische Weg eines jüdischen Emporkömmlings, der >ine Hintertüren, Bestechungen und politischen Ibenteuer ausläßt, um sich in den Vordergrund zu tiefen. Obgleich der aus Moskau gebürtige Sohn sicher Eltern Sowjetrußland heute als seine land- chaslliche und ideologische Heimat in glühenden v-irtimentafen Liedern und Aufsagen besingt, hat er

wärtig wohl den größten Mangel leidet. Außer­dem wurde ein Tanker von 4000 BRT. versenkt und ein weiteres Schiff von 4000 BRT. so schwer beschädigt, daß es in sinkendem Zustande beobachtet werden konnte. Auch dieses Schiff wird man als verloren ansetzen dürfen, lediglich die große Ge­wissenhaftigkeit der deutschen Berichterstattung ver­hindert, daß es als vernichtet gemeldet wird. Solche Schläge treffen den Feind empfindlich und zwin­gen ihn vor allem, seine an sich knappen Be­wachungsstreitkräfte immer wieder auch für der­artige Geleitzüge der Küstenschiffahrt einzusetzen.

an. Ohne eigene Verluste oder Beschädigungen ver­senkten sie zwei britische Zerstörer und beschädigten ein Vorpostenboot und ein Artillerie- Schnellboot so schwer, daß sie als vernichtet anzu­sehen sind. Sie versenkten einen Tanker von 4000 BRT.. der ein ihm zu Hilfe geeiltes klei­neres Schiff bei seinem Untergang mit in die Tiefe riß. Zwei Torpedos trafen ein weiteres Schiff von 4000 BRT., das in sinkendem Zustand außer Sicht kam.

Reben einem Störangriff auf ostdeutsches Gebiet griffen feindliche Fliegerkräfte in der vergangenen Rächt Stuttgart an. Durch Bombentreffer in den Wohnvierteln der Stadt hatte die Vevötkerung Verluste. Rachtjäger und Flakartillerie schossen min­destens 23 britische Bomber ab. Fünf weitere feind­liche Flugzeuge wurden gestern im Küstenraum der besetzten Westgebiete vernichtet.

Ein starker Verband schwerer deutscher Kamps­flugzeuge führte in der Rächt zum 15. April einen starken Angriff gegen die Industriestadt Chelms­ford, nordöstlich von London: nach dem Abwurf zahlreicher Spreng- und Brandbomben entstanden große Brände und Zerstörungen.

Bomben auf englische Kugellagerfabrik

Berlin, 15. April. (DNB.) Die nördlich der Themse-Mündung liegende Stadt Chelmsford war das Ziel eines starken Verbandes schwerer deutscher Kampfflugzeuge. Kurz nach Mitternacht stießen unsere Kampfflieger in großer Höhe über den Kanal vor. Flakfeuer, Sperrballone sonne feindliche Nachtjäger konnten unsere Flieger nicht von ihrem Ziel abbringen. Im hellen Mondlicht, das eine Sicht bis zu 20 Kilometern ermöglichte, wurden die am Nordausgang der Stadt liegenden großen Industrieanlagen ausgemacht. Eine große Anzahl schwerer Bomben entfachte mehrere Brände, die sich sehr schnell ausdehnten. Besonders die Kugellagerfabrik, die mit fast 10 000 Arbeitern zu den größten Englands gehört und hochwertige Präzisionslager herstellt, ist durch zahlreiche Bomben aller Kaliber empfind­lich getroffen worden. Es ist daher mit einem Pro­duktionsausfall von Kugellagern, die für den Flug- motorenbau von größter Wichtigkeit sind, auf einige Zeit zu rechnen.

Zum Besuch Antonescus beim Führer.

Der Führer empfing wie schon gemeldet den Staatsfuhrer Rumäniens, Marschall Antonescu, zu einem zweitägigen Besuch. Unser Bild zeigt den Reichsminister des Auswärtigen von Rib­bentrop, wie er den rumänischen Staatsführer bei dessen Ankunft im Führerhauptquartier bet grüßt. (Scherl-Bilderdienst-M.),

Oer jüngste Jahrgang.

Von Hauptbannführer Otto Zander.

NSK. Am Vorabend des Führergeburtstages fin* den im ganzen Reiche die feierlichen Aufnahme- appelle der zehnjährigen Pimpfe und I u n g m ä d e l statt. Zur Aufnahme in die Hitler- Jugend gelangt der Jahrgang 1932/33. Am Tage vorher, am Sonntag, dem 18. April, werden die achtzehnjährigen Jungen und Mädel, die sich in den vorangegangenen acht Jahren ihres Hitler-Jugend-Dienstes besonders bewährt und aus­gezeichnet haben, in die Nationalsoziali- stische Deutsche Arbeiterpartei aus­genommen.

Diese beiden Tage bedeuten eine Erneuerung der nationalsozialistischen Kampf- und Erziehungsge­meinschaft: die Partei selbst erhält einen starken Zu­wachs junger Kämpfer, und die Erzlehungsgemeln- schaft der Hitler-Jugend nimmt über eine Million Jungen und Mädel in ihre Reihen auf, die damit ihren Weg zum Führer antreten. Zwischen dem Ein­tritt in die Hitler-Jugend und der Aufnahme in die NSDAP, steht dieVerpflichtungderVier- zehnjährigenaufdenFührer, die m die­sem Jahre am 28. März erfolgt ist. Mit diesen drei Feiertagen sind die Marksteine gegeben, die den Weg des jungen nationalsozialistischen Deutschen vom zehnten bis achtzehnten Lebensjahr begleiten.

Während die Aufnahmefeier der NSDAP., die bisher in Anlehnung an den Termin der Reichspar­teitage im September durchgeführt wurde, in diesem Jahre erstmalig in Zusammenhang mit dem Führ^- geburtstag gebracht worden ist, hat sich der feierliche Äu^nahmeappell der Zehnjährigen zu einem festen Brauch am Vorabend des Führergeburtstages ent­wickelt. Zu den örtlichen Aufnahmeappellen versam-

Wenn man nach den Gründen forscht, die für die erfolgreiche Abwehr englischer Schnellbootangriffe auf deutsche Geleite maßgebend sind, dann muß man auch an die Tätigkeit der Bordflaksol- d a t en denken, über die vor kurzem Ritterkreuz­träger Bootsmannsmaat Karl Jörß vor Ver­tretern der Presse sprach. Die deutsche Oeffentlich- keit bekommt dadurch Kenntnis von dem besonders schwierigen Einsatz der Bordflaksoldaten, die für den Schutz der Handelsschiffe zu sorgen haben. Es han­delt sich hier um eine Einrichtung, die erst im Laufe des Krieges getroffen werden mußte, nach­dem sich herausqestellt hatte, daß die Engländer, wie der FallAltmark" schlagend bewies, nicht gesonnen waren, sich an die Regeln des inter­nationalen Seekriegsrechtes zu halten. Die Bord­flakkommandos werden eingesetzt, um in kamerad­schaftlicher Zusammenarbeit mit den Männern der Handelsmarine ihren aufopfernden Dienst an Bord der Handelsschiffe zu versehen. Die eindrucksvollen Schilderungen des Ritterkreuzträgers Jörß ließen erkennen, daß die Bordflakmänner sich vor allem gegen Torpedo- und Bombenflug­zeuge, dann aber auch gegen Schnell­boote zur Wehr zu setzen haben, und daß kom­binierte Angriffe dieser Kampfmittel eine blitz­schnelle Entschlußfähigkeit der für die Verteidigung der Handelsschiffe verantwortlichen Männer er-

,95. Jahrgang ttr.90 scheint täglich, außer Anntags und wetertagv

Geilagen:

und wissen, daß das Buch Ilja Ehrenburgs über die materielle Zerstörung Europas durch den Bolschewismus nichts weiter ist als die literarische Fassung der tatsächlichen Pläne Stalins.

Erschütternder Eindruck im Generalgouvernement.

K r a k a u , 16. April. (DNB.) Die Aufdeckung der Bluttat im Walde von Katyn beherrscht die pol­nische Oeffentlichkeit des Generalgouvernements. Der erste Bericht der Delegation bildet die Aufmachung der polnischen Zeitungen. In dem Rundfunkbericht hat besonders einen tiefen Eindruck die an den offenen Gräbern von dem Mitglied der polnischen literarischen Akademie Ferdinand G ö t t e l zu Eh­ren der polnischen Offiziere gehaltene Ansprache ge­macht. In einem minutenlangen Schweigen wurde von der Kommission das Andenken an die durch Mörderhand hingeschlachteten Polen geehrt. Der Eindruck des grausigen Fundes auf die polnische Delegation jetzt weilt bereits eine zweite polnische Delegation am Ort der Massengräber war derart erschütternd, daß einige Teilnehmer seelisch gebro­chen nach Krakau zurückgekehrt sind. Im polnischen Rundfunkdienst war den an der ersten polnischen Delegation beteiligten Arbeitern Gelegenheit gege­ben, über die Eindrücke beim Besuch des grauen­haften Tatortes aus der Mentalität des einfachen polnischen Volkes zu berichten.

fordern.

Oer Webrmachtbericht.

DRV. AusdemFührerhauplquarlier, 15. April. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Am Kubanbrückenkopf führte der Gegner mit mehreren Divisionen und zahlreichen Panzern einen starken Angriff, der blutig abgeroiefen wurde. An den übrigen Abschnitten der Ostfront fanden keine wesentlichen Kampfhandlungen statt.

An der tunefischen Front scheiterten zahl­reiche örtliche Angriffe und Vorstöße des Feindes in harten Kämpfen. Einige kleinere Einbrüche wur­den durch sofort einfehende Gegenstöße bereinigt. Kampf- und Rahkampffliegerverbände der Lnst- roaffe griffen an die Front marschierende motori­sierte Kräfte des Feindes an und fügten den Ko­lonnen erhebliche Verluste zu.

Deutsche Schnellboote griffen in der Rächt zum 14.April im Kanal einen britischen Geleitzug

Zreltag, 16. April

Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis8', Ubr desBormittags

Anzetgen-Preiie:

Anzeigenteil 7 Nvi le mm bei 22 mm Zeilenbreite, Tertteil 50 Rvf. ie mm bei 70 mm Zeilenbrette

Nachlasse:

Wiederholung Malstaffell AbschlüsseMengenstafiel B Platzvorschrift < vorherige Vereinbarung) 25°'« mehr

Paris, 15. April. (Europapreß.)Wie wird das Schicksal Frankreichs im neuen Europa sein?", fragt die Pariser ZeitungLes Nouveaux Temps" in einem Leitartikel ihres Vichy-Korrespondenten Jean Thoubienin, der über gute Beziehungen zu den französischen Regierungskreisen verfugt. Unter Bezugnahme auf die in der Berliner Wilhelm- strahe getroffene Feststellung, daß sich die deutsch- französischen Beziehungen mehr und mehr normalisieren, meint der Verfasser, offenficht- lich sei ein neues Klima in den Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich geschaffen, und dieses verheiße der Zukunft Frankreichs gunsttge Perspektiven. Man müsse einsehen, daß für den Führer und Mussolini heute die militärischen Pro­bleme den unbedingten Vorrang vor den diploma­tischen Fragen hätten. Man müsse aber dem fran­zösischen Regierungschef Pierre Laval Dank wissen, daß er sich nichtsdestoweniger ohne Unter­laß in angestrengter Arbeit und ohne Rücksicht aus Volkstümlichkeit bemühe, Frankreich eine bessere Zukunft zu bereiten. .

Die Umstände fegen Laval allzu oft Stillschweigen auf während der ausländische Rundfunk über das

nit wenigen Unterbrechungen drei Jahrzehnte fei ies Lebens vorwiegend in den Cafes, Bars

Oer Schnellboot-Kampf vor Falmouth.

Berlin. 15. April. (DNB.) Bei der Ueber- wachunq der Häfen an der Südküste Englands stieß in der Nacht vom 13. zum 14. April em deut­scher Schnellbootsverband unter Führung des Kor­vettenkapitäns Klug auf ein stark gesichertes eng­lisches Geleit. Für unsere Boote bestand bei nwnd- heller Nacht und nahezu spiegelglatter See erhöhte Gefahr des frühzeitigen Entdecktwerdens. . Trotz dieser ungünstigen Angriffsbedingungen eröffnete das Führerboot in unmittelbarer Nähe des Hafens Falmouth den Angriff auf einen unruhig zackenden Sicherungszerftorer der ,Munt -Klasse, der, von zwei Torpedos getroffen, infolge einer Kesselerplosion auseinandergerissen wurde. Gleichzeitig hatte ein anderes Boot seine Torpedos auf einen'4000 BRT. großen, tief irn Wasser lie­genden Tanker gelöst, dem das Vorschiff abge­rissen wurde. Der Tanker begann darauf zu brem neu und wurde bei einem neuen Anlauf durch Fangschuß versenkt.

Unter Führung von Kapitänleutnant Müller stieß eine andere Gruppe unserer Schnellboote auf die Sicherung des feindlichen Geleits, wurde aber zunächst abgedrängt. In zähem Nachstößen gelang jedoch auch dieser Gruppe ein erfolgreicher Angriff auf einen von einem Vorpostenboot unb einem Artil­lerieschnellboot begleiteten zweiten Zerstörer derHunt"-Klasse, der im Augenblick der Tor- pedoexplosion in die L u st f log. Auch die beiden Begleitfahrzeuge gelang es mederzukampfen. Der Rest versuchte durch Zickzackkurse und durch Einsatz aller Waffen die deutschen Schnellboote abzudran- aen Unsere Bvote erzielten jedoch auf einem durch drei Bewacher besonders stark geschützten Dampfer von 4000 BRT. mehrere Torpedotreffer.

Immer wieder kann das OKW. in gewissen Ab­ständen berichten, daß die deutschen Schnellboote, die vielleicht die j ü n g st e W a f f e u nserer Kriegsmarine darstellen, neue, stolze Erfolge erzielt haben, und fast immer kann dabei gleich­zeitig festgestellt werden, daß unsere Boote ohne Verluste und Beschädigungen in die Einsatzhasen zurückgekehrt sind. Das ist der Beweis für eine hervorragende Güte des Materials und fu einen hohen Ausbildungs st and der Schnell­bootsbesatzungen, deren Einsatz em besonders hohes Maß von Entschlußfieudigkeit und Gewandtheit er­fordert. Zweifellos find wir in der Schnellboot­waffe unseren Gegnern weit überlegen. Denn so­bald die Engländer versucht haben, mit ihren Schnellbooten deutsche Geleitzüge im Kanal an- zugreifen, haben sie sich fast immer verlustreiche Abfuhren geholl und dabei auch schon eine erheb­liche Zahl von Schnellbooten eingebüßt.

Diesmal war die Deute bei dem nächtlichen An­griff im Kanal besonders fett. Zwei britische Zer­störer wurden versenkt, also zwei Schiffe berjemgen Kategorie, an der die britische Kriegsmarine gegen-

roerbündet haben. , L

Derselbe Ilja Ehrenburg hat feboch knposten" mit Erbitterung und Abscheu berichtri ,^ ssorgsam vorgesorgt, daß bas, was er P s während bes Bürgerkrieges aus bem Voben «pa nie ns zusammengestohlen unb 3ufam^9er^, m DiesemTrust zur Zerstörung Europas mflt am Ende in die Hände falle unb mit zerstört werde. Dennals General Francos Drmsionen s richtetAitonposten"im fpams<^n Burgerkneg -auf bem Vormarsch waren, verließ ^fia Ehrenburg ols schwerreicher Mann ben verlorenen Bo^ Den der roten Revolution m Spaniern An Pans Sprach man bamals von dem wertvollen Porzellan, -das Chrenburq dabei in ferne .pandegespielt Blatte und in plutoirakischen Krisen London.^b^ wunderte man seine riefige, aus berfe öer ftammenbe Kunstsammlung, die Ebrenbmg «englischen Versicherungsgesellschaft Lloyd Z mon mehr als 30 Millionen Krvnenverstchern B- Alle diese Guter, einschließlich des Erlöses aus dem Verkauf seiner Villa in der Schweiz hat JACH irenburg dann, als in Europa der Krieg nach Brasilien und den ''5C5C\^n,ternirnmt »spricht er für die Sowjets im Radio, unternimmt

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Aernsvreckanschluß 2251 Druck und Verlag:

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politische Tourneen in England unb den USA. und schreibt Aufsätze für Blätter vom Schlage derGöte­borgs Handels- und Schiffahrtszeitung" alles selbstverständlich nur gegen gute Bezahlung. Das ist das Konterfei eines dieser raubenden, stehlenden und in Haßorgien schwelgenden bolschewistischen Ju­den, die heute in den maßgebenden Kreisen Eng­lands und der USA. enthusiastisch von Hand zu Hand gereicht werden.

Oie tatsächlichen Pläne Stalins.

Madrid, 15. April. (DNB.)Jetzt versteht man bas Schweigen Moskaus auf bie un­aufhörlichen Nachfragen ber polnischen Emigranten in London nach bem Derbleib ber polnischen Ge­fangenen in ber Sowjetunion", schreibtABC" zu ber Auffindung von 12 000 ermordeten polnischen Offizieren bei Smolensk:Deutschland hat die Antwort gegeben, die. Stalin mit allen Mitteln zu verhindern trachten mußte. Die Welt und auch die angelsächsischen Demokratien sind nun über das Schicksal jener unglücklichen Gefangenen unterrichtet

französische Volk eine Flut von falschen unb ent­stellenden Nachrichten ergieße. General Giraud z.B. habe proklamiert, sein Ziel bestehe darin, Frankreich seine territoriale Integrität unb _ fein Imperium zurückzugeben. Das sei bas Ziel jedes Franzosen, aber es sei nicht zu erreichen durch Rundfunkreden unb burch eine Dissidenz, die nur zum Verlust auch bes letzten Fetzens bes französi­schen Gebietes führen müsse, sondern burch die Wiedereingliederung Frankreichs in ben Rahmen ber eur 0 päischen Mächte. Man könne dies nur erlangen burch eine fortbau­ernde Zusammenarbeit mit Deutsch- lanb unb Italien.

Laval sei der Mann des Friedens, der 1939 gegen den Krieg Stellung nahm und sich gegen die Niederlage Frankreichs erhoben habe. Durch seine Fühlungnahme mit ben Leitern bes Reiches unb Italiens bereite er ben Frieden vor. Verdanke es Frankreich nicht der Arbeit feines Regierungschefs, fragt bie Zeitung, daß Frankreich trotz seiner Nie­derlage in Europa bereits wieder eine besondere um nicht zu sagen bevorzugte Stellung einnehme?

politischen Dunkelkammern des Pariser Milieus der irften und ber zweiten Vorkriegszeit verbracht.

Das erstemal führte ihn fein Weg nach Frank­reich, als er, 18jährig, im Jahre 1909 wegen bol- chewistischer Geheimtätigkeit nach Paris emigrierte. ;lls er 1917 nach Rußland zurückkehrte, hatte der Zazillus Bolschewismus in ber satten westlichen Sphäre bei ihm einige Wirkungskraft verloren, zu- nal ihm ber Sieg bes bolschewistischen Umsturzes noch ungewiß erschien. Damals scheute er sich nicht, ohlreiche antibolschewistische Veröffentlichungen zu nodi'zieren. Als bie Bolschewiken schließlich ihr Terrorregime errichteten, hielt es Ehrenburg für ge­raten, nrieber in der Pariser Boheme unterzukau- fjen. Von hier aus verstand er es schnell, nachdem ?r Einfluß in jüdischen Pressekreisen gewonnen hatte, die ersten Fäden zu Stalin zu spin­nen. Getarnt als europäisch ausgerichteter Äourna- ist, wurden diese Beziehungen bald so intensiv, daß 31 ja Ehrenburg der heimliche Agent und Agitator hes Kremlmachthabers genannt werden konnte.

Zwar haben bie Sowjets noch im Jahre 1931 hn einen dekadenten, deklassierten Bohemien ge­rannt, der seichtesten Schund in einem Gemisch von chlaglichtartigen Feuilletons und triefender Sen- imentalität und sensationeller Spannung ver- asse, das hinderte sowohl sie als auch den Silben Ehrenburg nicht an einem heimlichen Kom- aaniegeschäft. Während bes spanischen Bürger­krieges schließlich ging Ilja Ehrenburg afe offi­zieller Berichterstatter derPrawda" von Pans ms nach Spanien. Wer die Charakteristik femcr Person aus sowjetischem Munde kennt, kann stch ein Bild machen von der Art seinerKrlegsbencht- crstattung". Sie war von jenem jüdischen Geist er- üllt, der heute in den Spalten ber Sowjet presse t ;egen Deutschland unb seine Verbündeten in schmutzigen Hetz- und Lügenartikeln ausgegos en Mrd. Und wieder ist es Ilja Ehrenburg, ber, seit Beginn des Frankreich-Feldzuges nach Moskau zu- kückberufen, sein Gemisch aus Haß, Sensgtwn und Senümentalität im Dienste Stalins verfaßt. Cr ist licht nur der engste Mitarbeiter des Diktators, andern auch ber mit befenberen Vollmachten ver- ehene Verbindungsmann ber G P U. als Berichterstatter derUnited Preß halt er bie no - wendigen jüdisch-bolschewistischen Beziehungen zu »en westlichen Verbündeten des Kremls aufrecht.

Welche Rolle der bolschewistische Agitator Europa und den Europäern zugedacht hat, wird m seinem BuchTrust D. E.",D e r e i n i g u n g z u r Z e r - störung Europas" rückhaltlos.offenbar. Als Kriegssänger Stalins sehen ferne ludischen Hah- pugen ganz Europa zerstampft und verwüstet. .Einige Jahre haben genügt, um emen Erdteil mit 350 Millionen zu vernichten. Die restlichen Euro­päer werden in Sibirien als Sklaven m bteJöerg werke geschickt ..." Das ist das wahre Gesicht des Bolschewismus, mit bem sich . angfe-amerika- nischen Demokratien gegen bas Reich unb Europa