Ausgabe 
16.2.1943
 
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hochschulnachrichlen.

Treffen in Gießen abgeschlossen.

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ROMAN VON OLAF B OUT ERWECK

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SA -Treffen in Gießen.

Unterführer-Ausbildung und Führer-Besprechung.

Curt Johannes Braun, der uns soeben hier Die Sonntagsfrau" heschert hat, schrieb nach einem Entwurf von Johanna Sibelius auch das Dreh­buch zu dem FilmlustsvielMeine Freundin Jose- fine". Diese Josefine ist ein scharmantes Mädchen; sie beginnt ihre überraschende Karriere mit der wenig beneidenswerten Rolle der armen Ver­wandten, die im Hause ihrer Tante auf eine schau-

Rermittlung der einflußreichen Kabarettistin Bianka Terry eine Stelle als Rädmädchen in einem großen Modesalon erhält. Der Posten böte bei Josesines Talenten manche Aufstiegsmöglichkeiten, ober die Freude dauert nur einen Tag. Der Chef interessiert sich nämlich für Josefine in einer Art. die ihr nicht liegt: sie mag ihn zwar leiden, aber sie möchte sich lieber eine eigene Eristenz aufbauen. Das gelingt ihr, wiederum mit Hilfe her tüchtioen Vianka. welche das notwendige Geld dafür beschatt, erstaunlich schnell: sie macht selbst ein-n M^esglon auf und mit ihm dem aewelenen Chef höchst unerwartete Kon- kurrenz. Das Aera-rlichste dab"i ist, daß er. ohne es zu ahnen, das Geld um Bianka gefällig zu

Güstrow deutete mit einem trockenen Auflachen auf die P'ote des Hundes:

Das ist das letzte Stück Verbandzeug, das wir überhaupt noch im Hause hatten! ... Wc^n später die Praxis meines Neffen ebenso gut geht wie in den letzten Tagen hier im Schloß, dann kann er zufrieden fein ... Dem armen Jungen hat es übri­gens einen schweren Stoß versetzt, daß ein Mensch, den er seinen Freund nannte, sich nun plötzlich als gemeiner Verbrecher entpuppt hat! Es wird lange dauern, bis er darüber hinwegkommt ... Meiner Tochter geht es nicht viel besser und ich selbst komme mir vor wie ein blutiges Grünhorn, dem man 'n schäbigen Kieselstein für'n fünfundzwanzig, karätigen Diamanten angedreht hat!"

Er goß den vor ihm stehenden Kognak in einem Zuge hinunter, strich seinen grauen Schnurrbart in die Höhe imb entnahm der Zigarrenkiste eine

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Den Umständen nach gut", antwortete Axel. Allerdings hat der nicht unerhebliche Blutverlust ihn geschwächt, und deshalb hat er sich vor zehn Minuten hingelegt ... Gestatten Sie mir übrigens eine Frage, H6rr Kommissar: Wie war es nur möglich, daß Sie i

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Kriegseinsatz derZugend in derReichsverieidigung

Jahrgang 1926/27 zum Hilfsdienst in der Lustwoffe bereitgestettt.

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ahmlich. Paul Hubschmid, wir kennen ihn aus demFall Rainer", ist der Chef, berühmter Mode­schöpfer, elegant, erfolgverwöhnt und infolgedessen Überraschungen im Geschäftsleben und in Lst'-es- dingen ziemlich hilflos ausgeliefert. Olga Lim­burg, Hans L e i b e l t, Wilfried S e y f e r t h und Wilhelm Senborn bereichern die hübsche und unterhaltsame Geschichte mit unterschiedlich nuancier­ten komischen Episoden. (Tobis.)

*

Im Vorprogramm gibt es die neue Wochenschau und einen Kulturfilm, der die Arbeit an einer großen Illustrierten schildert. Hans Thyriot.

Wehrmacht-Urlauber im Lustschutz.

Durch Erlaß des Oberkommandos der Wehrmacht ist der Einsatz der Urlauber bei Fliegeralarm ge­regelt worden. Alle Urlauber haben sich bei Flieger­alarm möglichst mit Gasmaske zum Luftschutzdienst zur Verfügung zu stellen, und zwar in Wohnhäu-

«cte Mozarts zur Aufführung, die kaum jemals ton gespielt worden ist. Sie erscheint im Köchel. D^-zeichnis der Werke Mozarts unter Nr. 300, doch Thier nur das Hauptthema registriert, und zwar tlcb den Angaben, die der seinerzeitige Besitzer der Wpelblätter, der Verleger Andrs, in seinem Der-

NSG- In mehreren Städten unseres Gaues fan­den kürzlich Appelle der zum Einsatz kommenden HJ.-Angehorigen der Jahrgänge 1926 und 1927 aus den höheren und Mittelschulen statt.

Im Mittelpunkt der soldatisch knappen Anspra- <hen stand die Verlesung des Tagesbefehls des Reichsjugendführers durch den Bannführer. Dieser Befehl erfüllt die Jungen mit großer Genugtuung, weist er ihnen doch in entscheidender Stunde einen wichtigen Platz im Kriegsgeschehen zu. Ihr heißer Wunsch ist erfüllt, so früh wie möglich Soldat zu werden. Kaum können die Jungen den Tag erwar­ten, der ihnen den Stellungsbefehl bringt und sie damit für den größten Teil der Woche die Schul­bank mit dem Platz in der kämpfenden Heimat ver­tauschen läßt. Ihr Einsatz erfolgt in geschlossenen HJ.-Scharen in der Regel am Wohnort und in näherer Umgebung zu allen Hilfsdiensten, vor allem bei der Flak-Artillerie.

Eine Tauglichkeitsuntersuchung geht der Einbe­rufung voraus, die körperliche Eignung wird bei der

Aufgabenstellung im HUfsdienst berücksichtigt. Für Unterbringung, Betreuung, Schulung und Körper­erziehung ist bestens gesorgt. Regelmäßiger Schul­unterricht gewährleistet eine entsprechende Weiter­bildung. Die Eltern werden über Erziehung und den Schutz der Jugendlichen auf Eltern Versammlun­gen, die von den Schulleitern einberufen werden, noch eingehend unterrichtet u-yd können daher dem Einsatz ihrer «ohne beruhigt entgegensehen.

In ihrer Gemeinschaft werden die Jungen in den neuen Pflichtentreis hineinwachsen, im freudigen Bewußtsein, dadurch an vielen Stellen einsatzfähige Soldaten zu ersetzen, die für die Frönt frei werden. Sie wissen, daß es in diesem Kriege um die Zu­kunft geht und jeder sein Höchstes zu geben hat. Gleichzeitig erarbeiten sie sich die Grundlagen für ihren späteren militärischen Einsatz und werden aus ihren Erfahrungen im Hilfsdienst heraus als fünf- tige Soldaten das Wort wahrmachen, daß der beste Soldat der deutsche ist.

fein für die Neugründung selber gegeben hat. Als der wahre Sachverhalt ans Licht kommt, sehen zwar alle Beteiligten ein,1 daß sie das auf etwas minder umständliche Weise gleich hätten haben kön­nen, aber die Umwege, die der Film mit diesem Lustspieleinfall bevorzugt, geben die amüsantesten Gelegenheiten zur Entfaltung witziger Dialoge und verschiedener Situationen, welche dem empörten Gerechtigkeitsgefühl des Zuschauers sozusagen ein lindernder Balsam sind. Der Spielleiter Hans H. Z e r l e 11 hat das mit leichter Hand und gut be­obachteten Details in Szene gesetzt. Hilde K r a h l ist für die Freundin Josefine wie geschaffen; man sah sie schon imAndern Ich" in ähnlichen Situa­tionen, und mit ihrer ruhigen Selbstsicherheit, chrer milden Ironie und einem sparsam geäußerten, durch Ehrgeiz und Stolz gebügelten Gefühl gibt sie hier einer Lustspielfigur einen freundlichen Wirklichkeits­gehalt. Fita B e n k h o f f als Bianka Terry ist eine Sache für sich: große Kabarettnummer, unbezahl- , bare Freundin, ziemliches Biest; sie, spielt es unnach-

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Neues vom Film.

Hemer Hinz hat in dem von Johannes Meyer den Holland-Ateliers inszenierten Berlin-Film ilöDoger die Rolle des Professors Losseb, bekannten Kunsthistorikers, übernommen. Düst wurde in dem unter der Spielleitung von ch Waschneck entstehenden Berlin-FilmD i e iib en Schwestern" für die Rolle der Mutter el verpflichtet, die den beiden Schwestern Wil- , mit Rat und Tat zur Seite steht. Hansi städt sehen mir in dem Tobis-LustspielTolle i*i" unter Theo'Lingens Regie als gestrenge rite, die ihrer Nichte Marion (Marina Ried) den gang mit Egon (Werner Stock) verboten hat, eßlich ober entdecken muß, daß die beiden längst heiratet sind. In Geiselgasteig begannen unter Spielleitung von Erich Engel die Aufnahmen M neuen Bavaria-FilmsMan rede mir ich t von Lieb e". Die Hauptdarsteller sind emarte Hatheyer und Mathias Wiemann. Der , der in Münchner Künstlerkreisen spielt, schil- die schweren Konflikte, die zwei Menschen in Liebe und in ihrer Kunst zu überwinden en.

-aucheisen wandte sich an seine beiden Beamten. iBteputat! Sie bleiben hier als Wache 3- tan der Verhaftete wieder rabiat werden some, nächtige ich Sie, von Ihrer Schußwaffe Gebrauch machen ...! Und Sie, Brandstetter, telephome

nach Berlin, daß man sofort einen geschlossenen ^en herausschicken soll! Wenn «ie ö°s erledigt üsn, kommen Sie hierher zurück und leisten tote- «iit Gesellschaft ... Alles klar?"

,.Jawohl, Herr Kommissar!" antworteten die bei i!J Beamten wie aus einem Munde. , M aucheisen ging hinaus, ohne dem DerhaMen nur einen Blick zu schenken; aber in der Tur fr-bte er sich noch einmal um: .. w

.'Ich mache Sie ausdrücklich daraus aufmerksam, toputat, daß dem Verhafteten unter keinen um

Raucheisen paffte mit zufriedenem Lächeln ein paar dicke Rauchwolken vor sich hin.

Dank der vorzüglichen Organisation der deutschen Polizei war das Ganze verhältnismäßig einfach: Am Donnerstagabend also vorgestern kam Brandstetter hier an, und noch in derselben Nacht teilte er mir telephonisch seinen Verdacht gegen Lertzeck mit.

Daraufhin leitete ich sofort umfangreiche Nach­forschungen ein, und bereits gestern nachmittag be­kam ich von der Leipziger Polizei einen ausführ­lichen telegraphischen Bericht über Lertzecks Lebens­wandel. Gleichzeitig ersuchte die Leipziger Polizei um Lertzecks Festnahme, da bei den Nachforschun­gen auch die Wechsel'Äschung entdeckt worden war.

Nachdem wir Lertzeck nun heute früh bei seinem angeblichen Klinikbesuch und seinem Eindringen in die Villa Beierfeld beobachtet hatten, rundete sich das Bild allmählich, und die Vorgänge des heutigen Abends, die Sie ja selbst miterlebt haben, brachten endlich die Aufklärung"

Raucheisen faßte in die Tasche und holte das Pergament hervor, das er Lertzek abgenommen hatte.

Und alles nur wegen dieses kleinen Papier­stückchens", fügte er kopfschütteln hinzu.

Arel und Güstrow beugten sich neugierig über den Plan.

Glauben Sie denn, Herr Kommissar", fragte Güstrow zweifelnd,daß der Schmuck wirklich da eingemauert ist?"

Hm?" Raucheisen zuckte die breiten Schultern. Das körne auf einen Versuch an ausgeschlossen ist es f ebenfalls Glicht!"

Güstrow sprang temperamentvoll auf und sah ' die beiden anderen unternehmungslustig an:Wol­len wir mal nachsehen, meine Herren?"

Arn vergangenen Sonntag waren sämtliche Sturm- und Unterführer der SA.-Standarte 116 zu einer Unterführer-Ausbildung und Führerbesprechung nach Gießen befohlen, ferner die SA.-Wehrmann- schäften, die zu einem Lehrsturm aufgefüllt worden waren. Nachdem alle SA.-Männer in den frühen Morgenstunden vor dem Dienstgebäude der SA.- Standarte angetreten waren, erfolgte der geschlos­sene Abmarsch nach dem Standor'Übungsplatz. Dort entwickelte sich sofort eine rege Ausbildungsarbeit auf der Grundlage der vom Führer befohlenen und der SA. übertragenen vormilitärischen Erziehung aller wehrfähigen deutschen Männer. Die wesent­lichsten infanteristischen Kenntnisse wurden den Unterführern und den SA.-Wehrmännern durch praktische Arbeit im Gelände vermittelt. Es war nicht der erste Ausbildungstag, fonbern derartige Unterweisungen werden in kürzeren oder längeren Abstäichen immer wieder einmal durchgeführt, weil der weitaus größte Teil der SA. in den Reihen der Wehrmacht steht und durch Einberufungen von den noch in der Heimat verbliebenen SA.-Männern andere als Unterführer einspringen müssen. Das bedingt eine intensive Ausbildungsarbeit, um die SA. auf ihrem Ausbildungsstand zu halten und weiter zu fördern. Seitens der SA.-Führung wird alles getan, um den nötigen Schwung in den Reihen der SA. zu erhalten und die Grundsätze der vormilitärischen Ausbildung weiter zu vertiefe',!. Wer noch wehrfähig ist und noch nicht in den Reihen der Wehrmacht steht, soll wenigstens einige Kenntnisse vom soldatischen Leben besitzen, falls auch an ihn der Ruf ergeht, aktiver ©affenträger der Nation zu werden. Eine Besichtigung der Aus- biLungsarbeit erfolgte durch den Führer der SA.- Gruppe Hessen, SA.-Gruppenfiihrer Diel stich. Er überzeugte sich von dem Ausbildungsstano der Sturm- unb Unterführer der SA.-Standarte 116 und hielt eine kurze Ansprache, in der er auf den Ernst der Zeit hinwies und den SA.-Männern klar umriß, daß der Einsatz aller notwendig fei, um diesen Kamps auf Leben oder Tod siegreich zu be­enden. Aufgaben und Ziel der SA. könnten nicht andere sein, als die in der Kampfzeit vor 1933, und im Glauben an den Führer sollten alle Kräfte an­gespannt werden, um unserer gerechten Sache den

Weg zur Freiheit zu ebnen. Dazu gehöre auch das vorbildliche Auftreten des.-Mannes, der Miehrnachern und Angsthasen hartnäckig und über­zeugend entgegentreten solle. Große Entscheidungen konnten nur Lurch größten und heroischen Einsatz erzwungen werden. Mit einem Hinweis auf die kommenden Aufgaben für die noch in her Heimat verbleibenden SA.-Männer schloß Gruppenführer Dielstich seine Ausführungen.

Nach Abschluß der Unterführer-Ausbildung wurde gemeinsam das Mittagessen eingenommen. Am frü­hen Nachmittag formierten sich die SA.-Männer 3um Abmarsch zu der vorgesehenen Führer-Bespre. chung. Unter Vorantritt des Musikzuges der SA.- Standarte 116 marschierten die Einheiten in die Stadt.

Zu Beginn der Führer^Lesprechung wurde zu­nächst der toten Helden gedacht. Dann gab der der­zeitige Führer der SA.-Standarte 116 den Sturm­und Unterführern Richtlinien für die SA -Arbeit im Jahre 1943. Er verwies dabei auch wieder auf die Tatsache, daß der S2l>Geist der Kampfzeit wachwerden müsse, weil wir uns in einem schweren Kämpf befänden. Der totale Krieg fordere von je­dem einzelnen, mehr zu tun als nur seine P'licht. In diesem Ringen um Sein oder Nichtsein gebe es nur Ueberlebende ober Vernichtete. Das müsse sich jeder Volksgenosse bei unserem Kampf gegen den Bolschewismus vor Augen halten. Keiner könnte jetzt abseits stehen, als wenn ihn der Krieg nichts an­ginge. In feinen weiteren Ausführungen umriß der SA.-Führer die zukünftigen Aufgaben der SA. Hier­zu sei die Mitarbeit aller notwendig, well der größte Teil der SA.-Männer in den Reihen der Wehr­macht stehe. Alle in der Heimat verbleibenden Männer müßten somit noch mehr als seither leisten. Dies gelte insbesondere für die vormilitärische Er­ziehung aller wehrfähigen Männer und die sonstigen Aufgaben, die der SA. noch im Laufe dieses Jahres zugewiesen würden. Umfangreiche Anweisungen an die SA.-Sturm- und -Unterführer beschlossen die vom Ernst der Zeit getragenen Ausführungen des Ml.-Führers.

Mit dem Gruß an den Führer wurde das SA.-

Aus -er Siadi Gießen.

Immer wieder: (Schadenverhütung.

Obwohl gerade die Hausfrau weiß, daß sie mit allen Gebrauchsgegenständen sorgfältig umgehen muß, weil Ersatz für beschädigte entweder gar nicht ober nur sehr schwer zu beschaffen Ist, macht sie sich hier und da doch noch kleiner, vermeidbarer Sünden schuldig.

Da ist ß. B. der Abwasch. Statt Stück für Stück des Geschirrs vorzunehmen und nie mehr als eins in das Wasser zu tauchen, werden gleich mehrere Tassen, Teller o. ä. hineingetan und unter lautem Geklapper abgewaschen. Wenn dabei nichts passiert, ist es eben Glück, aber kein Verdienst. Daß einzelne Stücke erst etwas abweichen müssen, ist keine Ent­schuldigung für dieses Verfahren sie können sehr gut unmittelbar nach Gebrauch mit kaltem Wasser gefüllt werden, bann geht das Abwaschen im heißen Wasser noch einmal fo schnell vor sich. Sehr zur Schonung des Porzellans trägt es bei, wenn die abgewaschenen Teile nicht unmittelbar auf den Tisch, ober in eine Schüssel gestellt werden, sondern auf ein Tuch. Daß man Bestecke besonders vorsichtig abtrocknen muß, wird auch oft vergessen. Nie mit den Gabelzinken ins Handtuch stechen, nie die Schneide des Messers gegen das Handtuch richten, will man das Wäschestück vor Schaden bewahren.

Ein besonderes Kapitel ist die sachgemäße Be­handlung technischer Geräte wie Bügeleisen, elek­trische Wasserkocher, Tauchsieder usw. Bügeleisen müssen so aufbewahrt werden, daß sie nicht feucht roerben (Küchendampf!), sonst rostet die Sohle und beschädigt die Wäsche. $eigt fi<£ aber wirklich ein Rostfleck, dann nur mit seinem Schmirgelpapier ab» reiben unb das Eisen leicht mit einem erwärmten Kerzenstümpfchen einfetten. Elektrische Kochtopfe, Kaffeemaschinen" u. ä. dürfen nicht wie andere Koch­geschirre im Abwasch gereinigt werden, weil keine Nässe an die Stromzuleitung kommen darf. Solche Geräte werden, wenn sie nach Gebrauch ausgekühlt sind, innen mit einem feuchten Lappen ausgewischt und zum Austrocknen offen hin-gestellt. Außen werden sie mit einem trockenen Lappen blank ge­rieben. Zeigt sich ein Ansatz von Kesselstein, wird etwas Essig heiß gemacht und damit das Gesäß Gründlich ausgerieben. Die Essigsäure lost den Kesselstein, und läßt man dann noch klares Wasser darin zum Sieden kommen, ist der hitzefressende Kesselstein wie auch jeder Geruch verschwunden. Man lasse überhaupt niemals Wassel in den Koch- gefäßen, Teekesseln usw. stehen. Dadurch wird die Ablagerung von Kesselstein besonders begünstigt. Außer Gebrauch müssen alle Kochtopfe leer und trocken stehen.

Beim Deffnen der Einkochgläser wird, namentlich zum Schaden der Gummiringe, auch oft falsch ver­fahren: man reißt und zieht so lange an der Gummizunge, bis sie schließlich abreißt und das Glas -dennoch zu bleibt. Zuerst versichere man sich, ob es sich um ein Glas mit geschliffenem Rand ober um ein Rillenglas handelt. Beim ersteren liegt der Ring völlig waagrecht, beim anderen geht der äußere Ringrand nach oben. Darum muß der Gummiring in der Richtung herausgezogen werden, in der er sich befindet: also entweder seitlich oder nach oben. In keinem Fall aber ist Gewalt anzu­wenden. Läßt sich das Glas nicht durch leichtes Ziehen offnen, wird es in warmes Wasser gestellt: sobald der Inhalt durchwärmt ist, läßt sich der Deckel leicht abheben, bzw. der Ring herausziehen.^ Kleine Kniffe erleichtern die Haushaltführung, sie helfen aber auch Schaden verhüten.

Gloria-paloff:

»Meine Freundin Iosefine'.

kohlschwarze Brasil. Er wollte sie anzünden ... wurde sich plötzlich seiner Unhöflichkeit bewußt und schob die Kiste über den Tisch:

Entschuldigen Sie, meine Herren! Bin schon ganz durcheinander! Bitte, bedienen Sie sich!"

Vielen Dank", sagte Raucheisen.Aber da wir hier unter uns Männern sind, möchte ich doch He­ber" er holte seine Meerschaumpfeife aus der Tasche und betrachtete sie liebevoll --doch lieber etwas kräftigere Kost genießen ... Sind Ihre Gäste, übrigens schon fort, Herr Güstrow?"

Jawohl", sagte Güstrow mit polterndem Lachen. Ich brauchte sie gar nicht mehr zu nötigen ... ,Es war ein reizender Abend', sagten sie, nur am Schluß das Feuerwerk war ein bißchen gefähr­lich!' Und bann haben sie bas Haus fluchtartig verlassen ... Wahrscheinlich fürchteten sie, daß hier heute abend noch mehr geschossen wird!"

Raucheisen räusperte sich.

,^err Güstrow, ich fürchte, ich werde Ihre Gast- freundsckatt noch etwas länger in Anspruch neh­men müssen"

So lange Sie wollen, Verehrtesterl"

Nein, danke -- nur diese Nacht noch", lächelte Raucheisen. ,^ch möchte morgen vormittag eine eingehende Durchsuchung des Zimmers vornehmen, das Lertzeck bewohnt hat ... Es wäre ja möglich, baß sich dort noch mehr belastendes Material been­det ... Außerdem muß ich vor meiner Rückkehr nach Berlin noch in Gegenwart Ottos ein Protokoll aufnehmen über die Vorgänge des heutigen Abends. Wie geht es Otto übrigens?"

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18. Kapitel.

Als Raucheisen die Halle betrat, traf er dort nur noch Güstrow und Axel an. Er ging auf Axel zu und reichte ihm die Hand.

Gestatten Sie mir, Herr Holm, daß ich Ihnen als erster meinen Glückwunsch ausspreche! Keiner ist froher darüber als ich, daß sich nunmehr Ihre völlige Schuldlosigkett herausgestellt hat! Gleich­zeitig bitte ich um Entschuldigung, wenn ich Sie zu Anfang vielleicht etwas hart angefaßt haben sollte!

I , Aber lieber Doktor!" wehrte Axel lächelnd in.1 ab,Sie brauchen sich doch nicht zu entschul- »n folgen ... Sie taten ja nur Ihre Pflichtt

Med'U aufSee.ppen, er wandte den eg

beton'"6 faatel<^au»e,Hennagrimmig. ..Sie erster nicht bemerkt, bis mir dann das BluNahen.

«den Kn Än Äh°b°n, Abe/ Gatt fei Dank, es ift nur ein leichter Stre.s- niber nachtudenken ... aber Ihre Lage ->er- schuß___......

)er außerordentliche Professor für englische lologie an der Universität Münster, Dr. Her- n Heuer, ist zum ordentlichen Professor er- «rnt worden. 1904 in Duisburg-Ruhrort geboren, Ifcrte er an den Universitäten Marburg, Berlin, s, habilitierte sich 1931 an der Universität G i e- n für Anglistik, wirkte in Kiel und wurde 1938 !. Professor. Seine Schriften betreffen Sprach- chichte und Stilistik, Literaturgeschichte sowie Er- ungs* und Kulturprobleme des modernen Eng- . Der Honorarprofessor für klassische Ar- logie an der Universität Berlin, Dr. Gerhard idenwaldt, wurde zum korrespondierenden «Heb der Bayerischen Akademie der Wissenschaf­gewählt. Rodenwaltit ist 1886 in Berlin geboren, promovierte in Halle und wurde 1916 Ortiina- in Gießen, von wo er an die Spitze des tschen Archäologischen Instituts in Berlin be- n wurde. 1941 wurde er Mitglied der Zentral- . ktion des Archäologischen Instituts des Deutschen eches. In diesen Tagen vollendet der emer. Or- _rtU5 für Kunstgeschichte an der Universität Frei- g, Professor Dr. Wilhelm V ö g e, sein 75. Le- isjahr. In Bremen geboren, promovierte er 1890 Straßburg, kam 1898 als Hilfsarbeiter an die diner Museen und 1908 als Ordinarius nach Biburg, wo er bis zu seiner Emeritierung 1916 litte. Dann lebte er in Ulm und in Ballenstedt iitn wissenschaftlichen Arbeiten. Seine Unter» .ngen überDie Anfänge des monumentalen .tles im Mittelalter" wurden bahnbrechend für die Smertuna der gotischen Mastik. Erneut brachte sich löte 1931 mit seinem Werk überNiclas Hag- munv«», uit .... JTV

rotier der Meister des Jsenheimer Hochaltars und derhafte Weise ausnenutzt wird, bis sie durch die jüie Frühwerke" in Erinnerung. In der Samm- - Birg Boehler zu München fand Vöge die m per MiMschen Revolution verlorengegangenen beiden öuernftguren aus dem Schreine des Jsenheimer tio5aUars wieder auf. In diesen Tagen voll- &et der emer. a. o. Professor für Gynäkologie und M urtshilfe an der Universität Freiburg, Dr. Karl ||(gar, fein 70. Lebensiahr. 1873 in Freiburg qe- MSN, studierte er in Florenz, Lausanne, Heidel- >x. Freiburg, Leipzig und Gieken. vroinovierte » in Gießen unb habilitierte sich 1902 in Frei- Dng für Gynäkologie. 1910 wurde er a. o. Pro essor V1938 von seinen Verpflichtungen entbunden.

möglich, daß Sie in dieser verhältnismäßig kurzen lief) habe ich ohnehin nichts anderes zu tun ... Der Zett derartig viel Material gegen Lertzeck zusam- Waaen aus Berlin kann frühestens in anderthalb mentragen konnten?" Stunden hier sein" (Schluß folgt)

--Änis der Kompositionen Mozarts gemacht hat. Äh L'drs besaß das Blatt, das er 1855 verschenkte. Der GT ^zeitige Besitzer ist unbekannt. Das Archiv der feftung Mozarteum besitz?, ohne die Herkunft zu n? leinen, seit einigen Jahren eine Photokopie der Acmposition. Das Manuskript stammt vermutlich cu5 der Pariser Zeit Mozarts und dürfte im Früh- hlr 1778 entstanden fein, als Mozart die Ballett- rf zuLes petits riens schrieb. Es scheint, daß W'e Gavotte ursprünglich auch für diesen Zweck Etlmmt war. Das graziöse, fein aufgebaute kleine Prk steht in B-dur und ist für Streicher, zwei £ben, zwei Fagotte und zwei Hörner geschrieben, niedliche, viertattige Hauptthema, das in ruhi- w Anmut dahinfließt, ist im weiteren Verlauf itter teilweise lebhafter Hörnerbegleitung geistvoll ot:ewandelt, der Mittelsatz hat bewegtere Struktur, der auch die Streicher teilhaben. Jnstrumentie- g, harmonische Wendungen und Gefühlstiefe sen unzweifelhaft, ganz abgesehen von der authen- n Notenschrift, auf Mozarts eigene Hand.

Otto Kunz.

!Fortsetzung (Nachdruck verboten.)

^Nauser-Selbsttadepistole, Kaliber sieben Kom- v fimfundsechzig!" sagte Raucheisen nach kurzem Üif.Das ist die Waffe, mit der Sie Professor Urfeld erschossen haben!" o ..

Ci erhob sich und trat dicht vor Lertzeck hlr.

sollen Sie sich aug-stchie di-,-- i8 jianuf"hetoSauÄ «ftaunt, indem er sich Ä! N'cht - 13U"^iÄ3te en linke Vorderpfote Mi.

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