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Gietzener Anzeiger
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General-Anzeiger für Oberhessen
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Erbitterte Abwehrkämpfe in Tunesien
Der Massenmord im Walde von Katyn
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Erweiterter Radius der japanischen Luftwaffe
und der deutsche General beim Oberkommando der rumänischen Wehrmacht, General Ansen, nahmen
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der Zusammenkunft teil.
Das Echo in Bukarest.
Rumäniens Kriegsanstrengungen ein Beitrag zum Liege.
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Das Schicksal ihrer Offiziere ift dieser Tage im Walde von Katyn geklärt morden. Sie liegen dort in riesigen Massengräbern, in neun bis zwölf Reihen übereinander geschichtet, von den GPU- Mördern erbarmungslos niedergeknallt. Das polnische Führerkorps, seine Intelligenz, ist auf den Mordbefehl Stalins hin ausgerottet wurden. Einzelheiten, die von den Gräbern enthüllt werden, ind so scheußlich, daß sich die Feder sträubt, sie wiederzugeben. Die ganze Teufelsfratze des Bolschewismus grinst aus ihnen die Menschheit an. Allein, man mag im einzelnen denken, was man will, im ganzen offenbaren diese Mordstätten das wahre Gesicht Stalins. Damit steht er und mit ihm seine Verbündeten in London und Washington am Pranger der Welt. Wie lasen wir doch erst jüngst in der amerikanischen Zeitschrift „Life"? „Die Bolschewiken sehen aus wie Amerikaner, kleiden sich wie Amerikaner und denken wie Amerikaner." Sind die Yankees auch heute noch dieser Auffassung? Gerade Vizepräsident Wallace unternimmt eine Propagan- frareife, um dem Bolschewismus in Mittel- und Südamerika Tür und Tor zu öffnen. Als diploma- stischer Mordgier einen Damm entgegenzustellen, auf daß die Amerikaner mit den Sowjets ein dauerhaftes Freundschaftsbündnis abschließen. Diese politische Zielsetzung ist sehr auftchlußreich, nicht minder bedeutsam und treffsicher ist in,diesem Zusammenhang aber auch unser attes deutsches Sprichwort: Sage mir, mit wem du umgehst, und ich sage dir, wer du bist.
Diese Schlußfolgerung ist auch sur die Briten zu ziehen. Obwohl Churchill die Mordpoüttk der Mos- kowtter genau kannte — feine eigenen Schriften beweisen es —, hat er durch seinen Außenminister Eden mit der Sowjetunion ein Bündnis geschlossen, das diesen Krieg noch 25 Jahre überdauern soll. Alle politischen Parteien Englands sind sowjethörig. Nw-
DRV. Ausdem Aührerhauptquarlier, 14. WpriL Der Führer empfing am 12. April den Staatsführer Rumäniens, Marschall Antonescu, zu einem zweitägigen Besuch.
Die Besprechungen, an denen der Reichsminister des Auswärtigen, von Ribbentrop, und Ge- neralfeldmarschall Keitel teilnahmen, umfaßten die allgemeine politische Lage und die Fragen des gemeinsamen Kampfes gegen den Bolschewismus und die mit ihm verbündeten englisch-amerikanischen Plutokratien; sie sanden im Geiste der deutsch-rumänischen Freundschaft und der unerschütterlichen Kampfgemeinschaft der im Dreimächtepakt verbündeten Rationen statt.
Der Führer und der Staatsführer Rumäniens bekräftigten ihre feste Entschlossenheit, den Kampf gegen die Feinde Europas unbeirrbar unter Linfah aller Kräfte bis zum kompromißlosen Siege fortzusehen. Das rumänische Volk wird Seite an Seite mit den Völkern der Achsenmächte den Kampf bis zum Endfieg führen und mit diesem historischen Beitrag zur Befreiung Europas die Grundlage schaffen für die Sicherstellung der Zukunft der rumänischen Ration.
Marschall Antonescu war begleitet vom Lhes des Mlilärkabinetts, Oberst Davidescu, und von Offizieren des rumänischen Generalstabes. Der deutsche Gesandte in Bukarest, von Killinger,
gends ist der Einfluß des Kreml und feiner Botschaft größer als in London. Selbst die anglikanische Hoch- kirche, an der Spitze der Erzbischof von Canterbury, ctzt sich für das bolschewistische Verbrechertum ein und betet für diese Bestien in Menschengestalt. Die Drachensaat wird aufgehen.
Der Wald-von Katyn hat seine Geheimnisse preis- gegeben. Sie berühren an erster Stelle Sikorski, den Chef der polnischen Flüchtlingsregievung in London. Er weiß jetzt, daß Stalin zielbewußt einen wesentlichen Teil der polnischen Intelligenz hinmordete. Auch darüber besteht kein Zweifel mehr, daß die 300 000 Polen, die in den asiatischen Teil der Sowjetunion verschleppt wurden, zum größten Teil untergegangen sind — durch die Schuld der Sowjets. Das Schicksal ganz Ostpolens ist trotz aller englischen Versprechungen besiegelt. Dos heuchlerische Dokument der Atlantik-Charta ist von Wallstreet und Downing-Street während der letzten Wochen in den Verhandlungen mit Moskau als unbequemes Dokument in Fetzen zerrissen worden. Was für Sikorfti übrigbleibt, ist die Erkenntnis: Belogen, betrogen und verraten. Pilsudskis heiliges Vermächtnis ist ruiniert. ..
Katyn ist ein Mahnruf an die Volker, diesem System höllischster Tyrannei und/bolschewistischen Mordgier einen Damm entgegenzustellen, auf daß die barbarischen Pläne des Bolschewismus zerbrechen und seine ungeheuerlichen Untaten die verdiente strenge Sühne finden. Wenn die „Times" offen sagt, die englische Politik denke gar nicht daran, dem Ausbreitungsbestreben Stalins Schranken zu setzen, wenn im Oberhaus „freie Bahn für Moskau" gefordert wird, nun, dann wissen alle Völker Europas: Diese freie Bahn bedeutet die Neuauflage der ungeheuerlichen Greuel von Katyn, sie wäre gleichbedeutend mit dem Untergang unseres Kontinents. Und nur einer hält feinen Schild vor das Leben und Eigentum, vor alles, was den Europäern das Leben lebenswert macht: Adolf Hitler und feine Heerscharen. Sie werden den Bolschewismus und seine jüdischen Mithasser in London und Washington zu Boden zwingen.
B e r 1 i n , 14. April. (DNB.) AmOstrandder tunesischen Gebirgsschwelle stieß der Feind mit starken Panzerkräften vor, brach an einigen Stellen schließlich ein und setzte feine Pon- zerkeile zur Umfassung an. Unsere Grenadiere bhe= 'bcn in ihren Kampfständen, überschütteten den Feind aus ihren Hügelstellungen mit Maschinengewehrfeuer und zwangen den Angreifer, seine Panzerspitzen zurückzunehmen. Wo es den britischen Panzern gelungen war, weiter vorzustoßdn, griffen unsere Grenadiere die rückwärtigen Verbindungen an, so daß sich die vorgepreschten feindlichen Panzerkolonnen nicht halten konnten. In erbitterten Nah kämpfen zwischen deutschen und feindlichen Panzern, die der Gefahr abgeschnitten zu werden, auswichen und sich zurückzogen, verloren die Briten bei Fonduck allein 60 Panzer/ Die eigenen Panzerverbände faßten trotz zahlenmäßiger Unterlegenheit die feindlichen Panzerkolonnen in der Flanke und fügten den Briten schwerste Verluste zu.
Bei den' bewealichen Gefechten an der sud-
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Nach den Aussagen von ehemaligen Angestellten des Kommissariats der GPU. in Smolensk hatten die Führung bei der Erschießung mehrere Kommissare des Kommissariats der GPU. in Minsk. Aus dem Smolensker. Kommissariat waren vier Bean.ce zur Erschießung der polnischen Offiziere abgestellt, die GPU.-Beamten Lew Rybak, Chain Finberg, Abram Borissowitsch und Pawel Borodinski. Von diesen sind schon an den Namen drei einwandfrei als Juden erkenntlich. Sie haben die Transporte auf der Bahnstation Gnesdowo in Empfang genommen und von dort zur Mordstätte begleitet. Sie haben sich spater damit gebrüstet, daß 17jährige polnische Fähnriche bet ihrer Erschießung in Schluchzen ausbrachen und ihnen hohe Geldsummen und Wertsachen, die sie in ihre Stiefel eingenäht hatten, als Lösegeld angeboten hätten. Die GPU.-Angestellten haben auch über die Orgien im sog. „Dnjepr-Schlößchen", dem berüchtigten Erholungsheim der GPU. in der Nähe der Mordstätte, im Kreise der Smolensker GPU. so widerliche Berichte gegeben, daß es unmöglich ist, sie schriftlich wiederzugeben. Sie charakterisieren die Schamlosigkeit und Verworfenheit der jüdischen Henker in nicht zu überbietender Weise.
Die Solidarität Europas.
pavoliui über das Gesicht des europäischen Kontinents nach dem Siege der Achse
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aller Völker Europas müsse auf gemeinsamen Interessen basieren. Diese Interesses bestünden in erster Linie darin, Europa den Frieden zu sichern.
Gayda zur Lage.
Rom, 14. April. (Europapreß.) Die militärische Lage der Achsenmächte und ihrer Feinde nach den letzten Besprechungen des Duce mit dem Führer beleuchtet Gayda im „Giornale d'Jtalia". Er schreibt: Die von der Achse beherrschten Länder des europäischen Kontinents genügten sich wirtschaftlich selber. Mit Ausnahme Nordafrikas, das von Europa durch einen hart umkämpften Meeresstreifen getrennt sei, behersche die Achse alle ihre inneren Verbindungen unumstritten. Es bestehe zwischen den beiden Achsenmächten volle Einigkeit der Ziele und
(95. Jahrgang Ur. 89 Erscheint täglich, außer Unntags und feiertags
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Mac Arthur räumt die japanische Lustüberlegenheit ein.
Schanghai, 14. April. (Europapreß.) Nach dem USA.--Marineminister K n o x und dem Ober» kommandierenden .der australischen Landtruppen, Sir Thomas B l amt e y , mußte nun auch Marschall Mae Arthur, der Oberbefehlshaber im Südwest- Pazifik, die wachsende Stärke der Japaner im Pazifik zugeben. Mae Arthur gestand, daß die japanische Luftwaffe die Herrschaft im West-Pazifik und um Australien besitze. „Die Kontrolle der Flugwege", , sagte er, „hängt nicht allein von der Kriegsmarine ab, sondern von einer Luftwaffe, die von Landstützpunkten aus operiert. Diese wiederum werden vom Heer und der Kriegsmarine geschützt. Die erste Der- teidigungslinie Australiens besteht in unseren Bombenflugzeugen. Falls wir diese verlieren, können uns auch unsere Marinestreitkräfte nicht retten."
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Bukarest, 15. April. (Europapreß.) Das amtliche Kommunique über den Besuch Marschall An- tonescus beim Führer hat in der rumänischen Oeffentlichkeit insofern überrascht, als die Reise vollständig geheimgehalten worden war. Mit Stolz nahm man zur Kenntnis, welche Bedeutung an höchster Stelle des Großdeutschen Reiches dem militärischen und wirtschaftlichen 'Beitrag Rumäniens zur Verteidigung Europas begemeffen wird. Nachdem sich die rumänische Presse in den letzten Monaten immer wieder von dem Zurückweichen der Engländer und Nordamerikaner vor den sowjetischen Herrschaftsansprüchen auf Europa überzeugen konnte, einer Nachgiebigkeit, der Rumänien im Ernstfall als erstes Land zum Opfer fallen würde, zeigt man in rumänischen Kreisen jetzt unverhüllte Freude darüber, daß die Gleichstellung Englands und der Vereinigten Staaten mit den Sowjetrussen als Feinde Rumäniens in dem Kommunique zum Ausdruck kam. Mit Befriedigung stellt man schließlich fest, daß der rumänischen Nation in der amtlichen Mitteilung eine ihren Kriegsleistungen entsprechende Stellung nach dem Kriege zugedacht wird.
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StaaWhrer Marschall Antonescu beim Führer
Besprechungen im Geiste
der Freundschaft und der unerschütterlichen Kampfgemeinschaft.
Juden dieMSrder der polnischen Offiziere Augenzeugen bekunden, daß die GPU.-Erschießungstrupps im Walde von Katyn von jüdischen Funktionären geführt wurden.
Rom, 14.April. (Europapreß.) Die Frage, wie Europa nach dem Sieg der Achse aussehen wird, beantwortet der Direktor des „Messaggero. Alessandro Pavolini, ehemaliger Minister für Dolkskultur. Er meint, die ersten Anzeichen für die Auffassung, die die Achse von Europa Hat, zeichneten sich schon bei der ersten Begegnung zwischen dem Duce und Ribbentrop ab, und die letzte Begegnung zwischen dem Duce und dem Führer bestätige diese Auffassung. Die Erklärungen liehen stets klarer die einzelnen Punkte dieses Programms erkennen: „kon- tinentale Solidarität". Die praktische Auswirkung heiße die gemeinsame Nutzbarmachung der Güter Europas und Afrikas für ganz Europa, und zwar müsse den Europäern ein gleich auf geteiltes Afrika gesichert werden, ferner der freie Verkehr airf den Meeren und schließlich müsse das europäische Rußland ganz Europa zur Verfügung stehen. Als ein weiteres, im gemeinsamen Interesse Europas liegendes Ziel bezeichnet Pavolini die internationale soziale Gerechtigkeit.
„Gin Jahr genügt", tagte uns dieser Tage der Sowjetjude GH re n bürg, „um den europäischen Kontinent mit feinen 350 Millionen Menschen zu vernichten." Gs mag viele Guropaer gegeben. baben die diejer Aeußerung eines haßtrunlenen lud'schen Bolschewisten noch vor einigen Tagen aut Die leichte Schuller nahmen. An den ossenen Grabern der mehr als 10 000 polnischen Agiere 'M Walde von Katyn, die non den Maschinenpistolen der GPU. medergeknallt wurden, erhalten d e boljche- wistischen Drohungen ' gegen ganz Europa wesentlich ernsteres Gesicht.
Nach dem deutschen Blitzkrieg in Polen entwichen über 60 000 polnische Soldaten mit 'dren Oyizier- über Die sowjetische Grenze Dort wurden non den Bolschewiken g e s a n g eng en o mmen und im Gefangenenlager öuKoselft bei interniert. Bald erinnerten fd) ®rite" Jn 7’ verbündeten Flüchtlinge und tunbeten e n p nische Legion >, die nach Ausbruch bes deutsch-sowjetischen Krieges an der S wjets gegen Großbeutschland kampfen wurde. Ab r diese Legion ist nie in Erscheinung ^treten Ihre Führer, das gesamte Ofjizi-rkorps watJangft nor Ausdmch des' Krieges Grobdeutschlands 8eg°n di Sowjetunion im Frühjahr 1940. vernichtet "^erschütternd- ‘Vaus
Wo die über 60 000 E st e n.deren «ch'ck»°l eben ungewiß ist? Wo die über 5««» Llt°.uer ebenfalls von den Sowjets nach Abirie p tiert wurden? Wo die 300 000 P°l°n. d- aus Ostpolen nach.dem Innern der ^b'wetumon zu ziehen gezwungen wurden? Wo die MOM pol Nischen Soldaten, .die -inst 'M -.ager vui Koselsk interniert wurden?..
Berlin, 14. April. (DNB.) Das grauenvolle Verbrechen im Wald von Katyn beschäftigt weiter die militärischen deutschen Stellen, die alles daran- etzen, in Zusammenarbeit mit der ansässigen Zivilbevölkerung, die teilweise Augenzeuge der lieber» ührung der Gefangenen zur Richtstätte war, die Einzelheiten und Hintergründe dieses furchtbaren Massenmordes aufzudecken. Die Bewohner der umliegenden' Dörfer, die Eisenbahnangestellten der Verladebahnhöfe, die vor drei Jahren die Eisenbahnwagen mit den gefesselten polnischen Offizieren auf den Abstellgleisen gesehen haben —sie alle sagen übereinstimmend aus, daß die Mörder der polnischen Offiziere durchweg Juden waren und daß die GPU.-Erschießungstrupps von jüdischen Funktionären befehligt wurden. So erklärte im Beisein des polnischen Hilfskomitees, namhafter Aerzte aus Warschau und zahlreicher polnischer Journalisten der Cisenbahnarbetter Alexei Sladkow, daß sich die Bewachungskommandos aus jüdischen Funktionären der GPU. zusammensetzten. Er hat die berüchtigten Gefängnisautos und Arrestantenwagen vom Bahnhof Gnesdowo zum Wald von Katyn verfolgen können, wie sie vollgepfercht mit gefesselten Offizieren ab fuhren und bald darauf leer zurückkehrten. z
Methoden. ~
Dieser Lage der Achsenmächte stehe die feindliche Koalition mit inneren Gebrechen gegenüber. Mehr als je versuchten die Anglo-Amerikaner, den Abschluß des Krieges um jeden Preis zu beschleunigen. Die militärischen Führer sowie die Bevölkerung der feindlichen Länder seien sogar bis zu einem Alarmzustand gelangt. Auf diesem Hintergrund höben sich die großen 'Versorgungsschwierigkeiten für England, die USA., und die vielen Kriegsfronten ab. Der U-Boot-Krieg gehe seiner Erweiterung und Intensivierung entgegen. Die Schiffsverluste über« stiegen die Neubauten.
Unter diesen Umständen würde ein Landungsversuch der Anglo-Amerikaner in Europa erstens die Ueberguerung eines gefährdeten Meeres und die Bloßstellung der rückwärtigen Verbind ungern zweitens den Einsatz von Millionen Tonnen ^schifis- raums bei gleichzeitiger Bindung der eigenen Kräfte
Pazifik, drittens ben Kampf gegen eine unnach- ,ige geistige Front der europäischen Länder und
Tokio, 14. April. (Europapreß.) Japanische Flugzeuge sind heute imstande, den amerikanischen Kontinent anzugreifen, erklärte Generalmajor Sato vom japanischen Kriegsministerium in einer Ansprache vor japanischen Erfindern. Die Heimat müsse eng'mit her Front zu- jammenarbeiten, um alle Vorbereitungen für einen Schlag gegen ben amerikanischen Kontinent zu treffen. Die japanische Luftabwehr fei durch verschiedene wichtige Erfindungen bedeutend verbessert worden. Die wichtigste Aufgabe der japanischen Rüstungsindusttie bestehe darin, die Produktion von Flugzeugen immer weiter zu erhöhen, wobei die reichen Rohstoffoorkornrnen der südostasiatischen Länder und ihre immer intensivere Ausbeutung es Japan ermögliche, seine Produktion allmählich auf eine völlig autarke Basis zu stellen.
Sato sprach vor 80 japanischen Erfindern, die sich auf dem Gebiet der Rüstungsindustrie Der- dienste erworben haben. Ihre Verbesserungen an Tanks werde» als besonders wichtig bezeichnet.
tunesischen Front bis in den Raum Kai» rouan—Sousse vernichteten Kampfgruppen zweier leichter deutscher Divisionen vom 9. 'bis 11. April allein 30 britische Panzer und 50 Panzerspähwagen. Als der Feind schließlich erkannte, daß seine Um» sassungsversuche erfolglos blieben, entschloß er sich, auf breiter Front auch frontal anzugreifen. Mit starken Jnfanteriekräften rannte er gegen unsere Djebelstellung an, doch immer wieder brachen seine Sturmwellen im Abwehrfeuer unserer Grenadiere zusammen. Um jeden Meter Boden wurde erbittert gekämpft. Der Feind Mußte seine ganze zahlen- mäßige Ueberlegenheit aufbieten, um unter schwersten Verlusten Geländegewinn zu erzielen. Unsere hervorragend kämpfenden Grenadiere und Panzergrenadiere und unsere immer wieder kühn vor- stoßenden Panzer verhinderten alle Umfassung^ und Dernichtungsabsichten des Feindes und ermöglichten, daß nach harten Kämpfen die Front auf der jetzigen Linie stabilisiert werden konnte.
Englische Visionen.
Bon Dr. Paul Rohrbach.
Das Wort „Vision" ist im'Englischen doppeldeutig, es heißt zunächst soviel wie „Erscheinung", aber wenn man von jemandem sagt, er habe „Vision , so bedeutet das soviel wie Vorstellungskraft. Engländer und Amerikaner tun sich etwas darauf • zugute, daß sie ihrer Meinung nach diese Kräft m besonderem Maße und mit praktischer, d. h. geschäftlicher und politischer Adzweckung besitzen. Wir brauchen keine Diskussion darüber anzufangen, ob und wieweit das richtig ist, wollen aber dafür einen Blick auf einige interessante Aenderungen der englischen Vorstellungen werfen, die der Krieg hervorbringt.
Ein doppelter Alpdruck lastet heute auf dem Engländer: erstens Amerika und zweitens das veränderte Leben nach dem Kriege. Jenes beschäftigt mehr die Regierenden, dieses beunruhigt auch weitere Kreise. Man hat sich viel Mühe gegeben, Amerika in den Krieg zu bringen, aber man hat nicht recht bedacht, was'die Amerikaner dafür fordern werden. In der Industrie der Vereinigten Staaten besteht ein Ueberdruck der Produkttonfi der um jeden Preis nach Exporten verlangt. Südamerika, wo England auch große Interessen hat, wird rücksichts» los zu einem Reservat für die nord amen konische Wirtschaft gemacht. Afrika, Indien und Australien werden immer stärker mit amerikanischen „Stutzpunkten" durchsetzt, die einen dreifachen Zweck haben: militärisch, politisch und wirtschaftlich. Sogar den von England so eifersüchtig gehüteten Persischen Golf hat Washington zu seinem Kondominium gemacht! Ueberdtf, wo die amerikanische Flagge im Britischen Imperium in den Boden gepflanzt ist, soll ihre in Zukunft der amerikanische Handel folgen
Man findet sich, bezeichnenderweise, in England im voraus damit ab, daß man ärmer aus dem Kriege hervorgehen wird, als man vorher war. Auf einer Tagung des Verbandes der Maschinen» Industriellen ist kürzlich das Wort gefallen, die einzige Rettung vor der Verarmung werde die Zu-
Wenn das Kommunique nach der Begegnung zwischen Duce und Führer sagt, daß alle gemeinsamen Ziele bestätigt wurden, die die Achsenmächte für die Verteidigung der europäischen Kultur verfolgen, so heißt das, daß diese Verteidigung sowohl den portugiesischen Katholiken als auch den bulgarischen Orthodoxen, die Bibliothekare von Reims und Die Bauern Roms, die Schweizer Hirten als auch die Reeder von Riga angeht, also alle bieienigen tne unter keinen Umständen die Bolsche- wisierung ihrer Länder wollen. Insofern sind die Schlachten der Achsensoldaten glelchzeüig national und doch zum erstenmal auch f/^opaisch . Während die andere Seite den europai]eben Kon-
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