Ausgabe 
15.3.1943
 
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Gloria-Palast:Du gehörst zu mir*.

Das dreiaktige TheaterstückDas letzte Abenteuer" von Alexander Marai, das wir vor kurzem hier auf der Bühne sahen, ist nach dem Drehbuch von Walter von Hollander und Richard Riedel in einen Film verwandelt und, wie man gleich zu­sammenfassend hinzufügen darf, erfreulich verein­facht und unter Weglassung überflüssiger Komplika­tionen und verdunkelnden, andeutenden und retar­dierenden Rankenwerkes auf jenes Grundproblem ausgerichtet worden, das den Film neuerdings so nachhaltig beschäftigt: in derGeliebten Welt" war es 'her Generaldirektor und große Industrielle, hier ist es der berühmte Arzt, der vor lauter Beruf keine Zeit für feine Frau findet. Obwohl er eine sym­pathische und neuzeitliche Ganzheitsbetrachtung empfiehlt und dafür plädiert, daß sich der Arzt nicht nur um seine Patienten, sondern auch um die Ge­sunden zu kümmern habe, muß es erst dahin kommen, daß seine Frau, schon im Begriffe, ihn mit seinem ersten Assistenten für immer zu verlassen, schwer erkrankt und selber seine Patientin wird; durch die ärztliche Kunst ihres Mannes gerettet, beginnt sie daran zu glauben, daß seine Liebe sie immer be­gleiten und umgeben wird, auch wenn er, wie so oft, zu spät aus der Klinik kommt oder allzu früh wieder von daheim fort muß. Der Film endet mit einer klaren und versöhnlichen Lösung, an deren spätere Bewährung und Beständigkeit zu glauben freilich dem Empfinden jedes Besuchers überlassen bleiben muß. Der Spielleiter Gerhard Lamprecht hat sich alle räumlichen Ausweitungsmöglichkeiten, die der Film vor dem Theater voraus hat, zunutze gemacht, im übrigen aber auch sich viel Zeit gelassen mit Ausmalung, Anspielung, betonten Pausen und deutlichen Symbolwirkungen. Lotte Koch gibt die Frau mit einer schönen, einprägsamen Intensität des Gefühls und dürfte mit ihren sparsamen Mitteln die Sympathien vieler Besucherinnen in diesem Kon­flikt auf ihrer Seite haben. Birgel in seiner männlichen Sachlichkeit und seiner noblen, herren- mäßigen Haltung war für die Rolle des bedeutenden, ganz in seiner Arbeit aufgehenden Chirurgen der gegebene Darsteller. Viktor St aal, als Assistent, anfangs etwas spröde und farblos, wirkt später in der Verhaltenheit seines bedrängten Gefühls recht überzeugend. Im großen Ensemble heben sich Paul Bildt und Erika von Thellmann (mit einer humorvoll getonten Randfigur) heraus. (Ufa.)

Im Vorprogramm sieht man die neue Wochen­schau, eine aktuelle Luftschutzbelehrung und einen gut geratenen Farbenfilm mit hübschen Aufnahmen aus der märkischen Landschaft. Hans Thyriot.

Kür unsere Verwundeten.

Die RS.-Gemeinschaft ,Kraft durch Freude" führte im Lause der vergangenen Woche im Auf­trage des Oberkommandos der Wehrmacht und in Zusammenarbeit mit dem SonderreferatTruppen­betreuung" tzn Reichsministerium für Volksaufklä­rung und Propaganda in hiesigen Lazaretten fol­gende Veranstaltungen durch: Mit der Vortrags- solgeFrühlings-Erwachen" wurden die -Verwun­deten in zwei Lazaretten erfreut. Die Konzert­sängerin Erna Stoll (Alt) sang Frühlingsfieder von Schubert, Brahms und H. Wolf. Ottfried Ries (Violine) brachte in Begleitung von Gisela Sott (Klavier) Konzertstücke zum Vorttag. Frühlings- gedichte von Uhland, Goethe und Claudius brachte ie Sprecherin Gerda Vachfeld zu Gehör. Eine große Zahl Verwundeter nahm an einer Veranstal­tungZwei frohe Stunden" der Studenten-Kom-

panie (Mediziner) teil. Die Kapelle mtt Harra (Violine), Adami (Akkordeon), d'Brahe (Gitarre), Ortwein (Zupfbaß), Helms (Schlagzeug), am Flügel Carstens spielte frohe Melodien und Tänze, dar­unter auch eigne Kompositionen von Carstens. Fräu­lein Leonore Humburg vom Theater der Universi­tätsstadt Gießen hatte sich als Gast in den Dienst der guten Sache gestellt und zeigte ihre Kunst in verschiedenen Tanzaufführungen. Als Exzentriker trat stud. med. Haymach auf, stud. med. Kulas er­freute durch seine Parodien. Großen Lacherfolg hatte stud. med. Ammonn, der den komischen und humoristischen Teil übernommen hatte. Die Ansage besorgte stud. med. Feustel. Ein Schulungskursus für Versehrte veranstaltete eine Schlußfeier. Eine Gruppe des BDM. unter Leitung der BDM.-Füh- rerin Adolph unterhielt mit Lied und Lesung. Die Kreisfrauenschaft hatte Kuchen zur Verfügung ge­stellt, während die RSV.-Kreisamtsleitung mit Liebesgaben erfreute. Die schönen Stunden werden den in ihren Beruf zurückkehrenden Versehrten, in guter Erinnerung bleiben. In einem Lazarett hielt Professor Dr. Wehekind (Marburg) einen lehrreichen Vortrag über das Thema:Der Kamps um das Erdöl." HeberDie englischen Soldaten und ihre Führet sprach Professor Dr. Vollrath (Gießen) in einem Lazarett. Die Verwundeten folg­ten aufmerksanl dem interessanten Vortrag. Zu den Vorstellungen im Laufe der Woche hatte die Intendanz des Theaters der Universitätsstadt Gie­ßen wieder Verwundete eingeladen.

Entlassung in der Langemarckschule.

Am Samstag fand in der Langemarckschule eine schlichte Entlassungsfeier der Abiturienten und der Luftwaffenhelfer der Jahrgänge 1926/27 in Anwe­senheit je eines Vertreters der Luftwaffe und der Polizei sowie in Gegenwart der Elternschaft statt. Oberstudiendirektor Ä n g e l b e r g e r richtete nach herzlicher Begrüßung packende Mahnworte an die scheidend en Ab iturienten, die nun ihren 38 schon entlassenen Kameraden im Ehrendienst für das Va­terland und im Kampf für Deutschlands Freiheit Nachfolgen. Sie sollten dem Namen Langemarck, der reich an Verpflichtung sei, und wohlvorbereitet durch die Schule dem stolzen Ideal des deutschen Soldaten jederzeit Ehre machen, getreu dem Wahlspruch: Seid furchtlos und treu, treu gegenüber Schule, Eltern­haus, deutscher Art, Gott, Führer und Volk! Aus der Stiftung eines ehemaligen 'Schülers, des Sani­tätsrates Dr. Becker (Sprendlingen), konnte der Leiter der Anstalt einige Abiturienten wegen hervor­ragender Leistung und Haltung mit' Buchpreisen auszeichnen. Nach der Verabschiedung der Abitu- rienten wandte sich Oberstudiendirektor Angel- berger an die Luftwaffenhelfer unb forderte sie auf, iin diesem totalen Kriege, der die geballte Kraft des gesamten deutschen Volttrs zur Erringung des Sieges verlange, ihre Doppelaufgabe als Luftwaf- fenhelser der Heimat und weiterhin als schulisch Betreute mustergültig zu erfüllen, zum Schutze der Heimat und eingedenk der Tatsache, daß aus ihren Reihen vollwertiger Nachwuchs der geistig führen­den .Schichten erstehe. Im einzelnen gaben dann die Vertreter der Luftwaffe und der Polizei Richtlinien über die Unterbringung, Verpflegung und Dienst­leistung der Luftwaffenhelfer. Eine Aussprache mit den Eltern schloß sich an. Die Feier, die von musi­kalischen Darbietungen und Vorträgen in gebunde­ner und ungebundener Rede umraljmt war, hinter­ließ einen starken Eindruck.

Verdunkelungszeit:

15. März von 19.25 bis 6.07 Uhr.

er Wind trieb

Montag,fsie ein Feuerchen, beachtete dabei aber nicht, daß kn der Nähe eine Fichtenschonung war. Der Wind trieb die Flammen dem Melde zu, wobei mehrere Morgen des jungen Fichten b.e st andes vernichtet wurden. Ein gehöriger Denkzettel dürfte für die Frau, die den Brand durch ihren Leichtsinn verschuldet hat, nicht ausbleiben.

78 Bahre aff. Am heutigen 15. März, vollendet Frau Katharine Schmitt Wwe., geb. Sinn, Friedensstraße 19, ihr 75. Lebens­jahr in körperlicher Rüstigkeit und geistiger Frische. Herzlichen Glückwunsch.

** Anja Rau, die jugendliche Salondame des Theaters der Universitätsstadt Gießen, gastierte in Bremen auf Einladung von Schauspieldirektor Tau- nert als Gigetta in der Uraufführung der Komö­dieDie fremde Jacht" von Milan Begovic.

** Gießener Vortragsring. Im Rah­men des Gießener Vortragsringes (Kulturelle Der-' einigung, Goethe-Bund und Dolksbildungsstätte Gie­ßen der NSG.Kraft durch FreUde") wird am heu­tigen Montag Robert Henfeling in einem Licht- bilderoortrag über das ThemaDon Sännen und Atomen" sprechen.

** Handarbeitsgarne auf einen hal­ben Punkt. Nach dem Katalog zur 4. Reichsklei­derkarte ist für Handarbeitsgarne in metrischen und Gewichtsaufmachungen unter 50 g (mit Ausnahme von abgepacktem Material) bei Lieferungen an Ver­braucher bis je 60 Rpf. Kleinverkaufsvreis 1 Punkt zu berechnen. Die Reichsstelle für Kleidung und ver­wandte Gebiete teilt hierzu mit, daß für Verkäufe dieser Handarbeitsgarne an Verbraucher bis zu 0,30 RM. Ladenverkaufspreis ein halber Punkt berechnet werden darf.

Aus der engere« Heimat.

Landkreis Gießen.

A Kesfelbach, 14.März. Die Spar- und Vorschußkasse hielt am Samstag ihre ordent­liche Generalversammlung ab. Aus dem Geschäfts­bericht war zu entnehmen, daß im Jahre 1942 eine 30prozentige Steigerung der Einlagen und der Bi­lanzsumme zu verzeichnen war. Die Bilanzsumme beträgt jetzt 1 887 447 RM. An Stelle des verstor­benen Aufsichtsratsmitglieds Schäfer wurde Ge­nossenschaftsrechner Dietz in den Aufsichtsrat ge­wählt. Nach Erledigung der Tagesordnung fand eine Ehrung des verdienstvollen Rechners Jakob Becker statt, der die Kasse jetzt 25 Jahre verwal­tet. Dorslandsmitglied S ch o m b e r II. würdigte die großen Verdienste des Jubilars, dem der Auf­stieg der Spar- und Vorschußkasse alleih zu ver­danken sei, und überreichte Becker ein Geschenk. Kreisstellenleiter Hartmann überbrachte die Glückwünsche des Ländlichen Genossenschaftsverban­des, dessen Ausschuß Becker lange Jahre angehörte, und überreichte dem im ganzen Hessenland als vor­bildlichen Genossenschaftler bekannten und geschätz­ten Jubilar die Verbandsehrenkunde für langjährige treue Dienste. Herr Hartmann überbrachte auch die Glückwünsche der Volksbank Gießen, deren Auf­sichtsrat Rechner Becker seit langen Jahren an­gehört. Die Feierstunde klang aus in' dem Wunsche, das es Rechner Becker noch lange Jahre vergönnt sein möge, die Spar- und Dorschußkasse Kesselbach in der seither gewohnten Weise zu führen.

Todessturz durch scheuende Pferde.

Lpd. Büdingen, 14. März. Bei der Rückkehr vom Feld mit der Ackerwalze, auf der der 17jährige Herbert Klink aus Calbach saß, gingen die Pferde durch. Die Tiere rannten mit der schweren Walze über einen Straßengraben, wobei der Junge von feinem Sitz geschleudert und auf der Stelle ge­tötet wurde.

Leichtsinn beim Abbrennen von rvieseugrcjsern.

> Lpd. Schotten, 14. März. Auf einer Wiese bei Sichenhausen wollte eine Frau altes Gras durch Feuer vernichten. Zu diesem Zwecke entfachte

G. A -Sport.

Vom Fußball.

Cuffroaffen-Sporfoeretn Gießen Viktoria Vidda 11:0 (7:0).

Viktoria Nidda hatte gestern die Verpflichtung, gegen den LSV. Gießen das während der Meister­schaftsrunde angesetzte Spiel in Form eines Freund­schaftsspieles nachzuholen. Auf Niddas Wunsch wurde dieses Spiel gleichzeitig als Kriegserinnerungsspiel gewertet. Für die Meisterschaft in der Gruppe Wet­terau haben sich also keinerlei Veränderungen er­geben. In diesrr führt nach wie vor der Luftwaffen- Sportverein vor dem VfB.-R. Gießen. Da nach-der Entscheidung des Gaufachwartes das Spiel Büdin­gen VfB.-R. wegen Nichtantretens des VfB.-R. für Büdingen als gewonnen gewertet wurde, hat VfB.-R. 5, des LSV. 4 Verlustpunkte. Damit ist praktisch die Meisterschaft entschieden, zumal der LSV. seine sämtlichen Spielverpflichtungen erfüllt hat. Noch ist nicht bekannt, wie die Aufstiegsspiele zur Gauklasse durchgeführt werden. In jedem Falls aber ist der Kreis Wetterau durch den LSV. gut vertreten.

Die Mannschaft hat wohl einige Schwächen über­winden müssen, zeigte aber gestern wieder anspre­chende Leistungen. Bis zur Pause gelang es den Fliegern, sieben Tore zu treten, Nidda verteidigte stark, und es gelang ihm nur selten, aus der eigenen Hälfte herauszukommen. Nach dem Seitenwechsel spielte Nidda mit dem starken Wind im Rücken» Es gelang ihm aber nicht, diesen Vorteil auszus werten. Dagegen konnte der LSD. das Endergebnis von 11:0 Herstellen.

In der Mannschaft des LSV. sah man wieder einige neue Leute. Erstmals versuchte sich Müller im Sturm. Man hat den Eindruck, daß sein Platz doch in der Läuferreihe wäre. Die neuen Leute konnten gut gefallen. Bei einigen weiteren Spielen wird die Mannschaft wieder in der seither gewohnten Spielform sein.

Kurze Sportnotizen.

Ein Veteran der Schwerathletik. Am 15. März begeht der Pionier des Schwerathlettk- Sports Ludwig Sälzer in Bingen feinen 65» Geburtstag. Sälzer hat sich vor 50 Jahren in Gießen bei dem damaligen,I. Kraft- und Spoüb» Club 1893" dem Sport des Ringens, Gewichthebens und Gewichtjonglierens zugewandt und ist feifbent ein eifriger Förderer des Schwerathletik-Sports ge-- blieben.

Das Hallenhandballturnier inFrank- furt a. M. endete gestern mit dem überraschenden Sieg der Frankfurter Flak, die im-Endspiel den Tv. Griesheim 7:6 bezwang und damit dsn Wander­preis des Gausportführers gewann. Meister Ord- nungspLüzei Frankfurt sowie LSD. Wiesbaden, TG. Offenbach und DG. Dietzenbach blieben vorzeitig auf der Strecke.

Houptfchrtftletter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter de- Hauptschriftleiters: Ernst Vlumschcin. Verantwortlich für Politik und VUder: Dr. Fr. W. Lange: für das Feuilleton: Dr. Hans Tkidriot: für Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft und Sport: Ernst Blumschein

Truck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckeret R. Lange K. G. \ Derlagsletter: Dr.-Jng. Erich Hamann: Anzeigenleiter: Hanc- Beck.

Anzetgenpreisliste Nr. 6.

Am 18. Märt ist unser liebes Kind, Enkel- chen, Nichtchen, Cousinchen und Patchen

Erika

im Alter von 2 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit von uns gegangen.

In tiefer Trauer:

Josef Langhans und Frau

Marie Langhans

Karl Langhans und Frau.

Gießen, Radonitz (Sudetengau), den 15. März 1943.

Die Beerdigung findet Dienstag, den 16. März 1943, 14 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt.

,__________________01692

Danksagung.

Für die Beweise herzlicher Teilnahme sowie für die zahlreichen Kranzspenden beim Heimaanc unserer lieben Mutter

Jlarle Schwing;, geb. Franz sagen wir hiermit unseren herzlichen Dank. Be­sonderen Dank Herrn Pfarrer Trommershausen für die tröstenden Worte am Grabe, u. allen, die unserer lieben Mutter die letzte Ehre erwiesen. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Annß Odenwälder, geb. Schwing.

Gießen, den 15. März 1943. 013M

Danksagung. Für die vielen Beweise [BSsj herzlicher Anteilnahme an dem schmerz- liehen Verlust, den wir durch den Helden­tod meines lieben Mannes, unseres guten Vaters, Sohnes, Bruders, Schwagers, Paten und Onkels Wilh. Zöller, Grenadier, erlitten haben, sagen wir allen auf diesem Wege unseren herzlichen Dank. Besonders danken wir Herrn Pfarrer Keusch für die trostreichen Worte bei der Ge­dächtnisfeier. im Namen der trauernden Hin­terbliebenen: Marie Zöller, geb. Preis und Kipder. Leihgestern, im März 1943. 01688

Meine, liebe, treubesorgte Mutter, unsere Schwiegermutter u. Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante

Fran Elisabeths Kreiling, öeb. Reascblinß ist nach einem arbeits- und sorgenvollen Leben am Sonntagvormittag, im Alter von 63 Jahren, von ihrem schweren Leiden durch einen sanften Tod erlöst worden.

In tiefer Trauer:

Familie Paul Kreiling

Frau Gretchen Kreiling, geb. Rinn und alle Verwandten.

Heuchelheim-Gießen, Darmstadt upd Frank­furt, den 15. März 1943.

Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 16. März, nachmittags 2 Uhr, vom Sterbe­hause, Ludwigstraße 1, aus statt. 803o

Oeffentliche Mahnung.

Die 12. Rate Grundsteuer 1942 wird hiermit Sur umgehenden Zahlung gemahnt, andernfalls ein Säumniszuschlag berechnet und die Beitreibung emgeleitet werden muß. [86iC

Gießen, den 15. März 1943.

Der Oberbürgermeister (Stadtkasse).

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Mit großer Freude und Dank­barkeit geben wir die Geburt unseres Töchterchens Monika bekannt

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Hauptmann der Luftwaffe

Neu-Brandenburg den 24. Februar 1943

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Für erwiesene Glückwünsche und Aufmerksamkeiten an­läßlich der' Geburt unseres Herbert danken herzlichst

Willy Hofmann und Frau Erna, geb. Wecht

Gießen, im März 1943

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den 15. März 1943,19.30 Uhr, in Gießen, Gloria-Palast

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Mitwirkende: Lamouret, der berühmte Parodist mit seiner EnteDudula - Duo Cereda, die große akroba­tische Tanzsensation - Reny Jensen, die beliebte So­pranistin vom Kabarett der Komiker-Die3Rhythmas, das herrliche Gesangs- und Musikal-Trio - Dorothee- Ramon, das moderne Tanzpaar - Kurt Grundmann, der originelle sächsische Komiker - «Carla - Sydow- Ballett, die herrliche Tanzschhu '

Eintritt: RM. 3.60, 2.80, 2.20,1.30,.

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Die Deutsche Mslront HA NSG. M durch Freude

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Kulturelle Vereinigung / Goethe-Bund Volksbildungsstätte Gießen dfcr NSG.Kraft durch Freude

Montag, den 15. März 1943, abends 7.30 Uhr

Neue Aula der Universität1 [813jj

Lichtbilder-Vortrag von Robert Henseling

Von Sonnen und Atomen

Kartenverkauf Saalkasse.

Ein Bavaria-Film mit

.

Joe Stöckel, Alice Treff, Trude Hesterberg, Charlott Daudert, Margot Hielscher, Kurt Müller-Graf, Josef Eichheim

Musik: Leo Leux - Regie: Adolf Schlyßleder Produktionsleitung: Oskar Marion

Ein erfolgreicher Bilhncnschwank, mit vergnügter Laune ver- jllmt das lockt auch den Griesgrämigsten ins Lichtspielhaus Kulturfilm / Wochenschau

Heute Montag Erstaufführung

Lichtspielhaus

Tägl. 2.30, 4,45, 7.30 So. 2.00, 4.30, 7.30 Uhr Jugendliche haben keinen Zutritt.

Gloria-Palast

Orst.eUll"ßf heutc abend 7.30 Uhr «illt aus! (KdF.Vera«**1