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193. Jahrgang ttr.62
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Eichener Anzeiger
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3m Gleichtakt
Härte, die sie jetzt im Kriege aufbringt, nach dem Siege den Aufbau in die Ha
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Die Wehrmachtberichte
Mrbeite«, kämpfe«, opfern für den Sieg
Die rial
DAV. Aus dem Führerhauptquarkier, 14. März. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Der Gegenangriff, in dem die Heeresgruppe $ üb nach wochenlangen Kämpfen den Feind über den Donez zurückgeworfen hat, wurde heute durch einen bedeutsamen Erfolg gekrönt. Nach tagelangeu, harten Kämpfen haben Verbände der Waffen-^, von der Luftwaffe tatkräftig unterstützt, die Stadt Charkow im umfassenden Angriff von Norden und Osten zurückerobert.
Propaganda gehen Tag für Tag zahlreiche Anregungen und Vorschläge für die Durchführung des totalen Krieges ein. Die hierin zum Ausdruck kommende Anteilnahme aller Schichten der Bevölkerung an den Maßnahmen der Reichsregierung ist ein Beweis dafür, daß überall die Wichtigkeit und Bedeutung der totalen Kriegführung erkannt wird. Mm alle diese Anregungen auszuwerten, hat Reichsminister Dr. Goebbels eine bisher schon mit den Aufgaben des totalen Krieges betraute Dienststelle mit der Sichtung und Bearbeitung aller eingehenden Vorschläge beauftragt. Vorschläge zur totalen Kriegführung können van allen Volksgenossen unter dem Kennwort „Totaler Krieg" an das Reichsministerlum für VolksaufNärung und Propaganda, Berlin W 8, Wilhelmplah 7/8, gerichtet werden. *
Verluste des Gegners an Menschen und Mate- sind noch nicht zu übersehen.
Oie letzten Kämpfe.
Oas ganze Volk Hilst mit.
Vorschläge
zur Durchführung des totalen Krieges.
Berlin, 13. März. (DNB.) Beim Reichs- inister für Volksaufklärung und
Gut und Blut für Volk und Freiheit geben, — nenn' die Tat, die sich der Tat vergleicht!
Korner.
richteten sich gegen militärische Ziele ander Sud- küste Englands.
In der Nacht zum 13. März trafen deutsche Schnellboote vor der algerischen Küste auf britische Zerstörergruppen. 3n schneidigem Torpedoangriff wurden zwei Zerstörer mit Sicherheit, zwei weitere wahrscheinlich vernichtet. Alle Schnellboote kehrten unbeschädigt in ihren Einsatz- Hafen zurück.
Oer Wehrmachtbericht vom Gamstag.
ONv. Aus dem Führerhauptquartier, 13. März. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Aus dem Kuban-Brückenkopf stießen Gebirgsjäger und Panzergrenadiere überraschend in die Angriffsbereitstellungen sowjetischer Schützen- brigaden und zersprengten sie. Der Feind hatte hohe blutige Verluste und verlor zahlreiche Waffen. Hebet 500 Gefangene wurden eingebracht. In Charkow halten noch erbitterte Straßenkämpfe in einzelnen Stadtteilen an. Truppen der Waffen-^ zerschlugen den feindlichen Widerstand, drangen bis zum haupt- bahnhyf vor und besetzten das Bahnhossgelände. Die Luftwaffe bekämpfte mit vernichtender Wirkung dichtgedrängte Rückzugskolonnen der Sowjets südöstlich der Stadt. Destlich Bjelgorod sind unsere Divisionen auf breiter Front im Angriff. Di« Städte Bogoduchow, Achtyrka und Graiworon wurden genommen. 3n den Kampfabschnitten von Orel und StarajaRußja stellten die Sowjets geffem den Angriff ein. Kampffliegerverbände bombardierten Anlagen der Murmanbahn und das Stadt- und Hafengebiet von Murmansk.
Von dertunesifchenFront wird nur Späh* truppkätigkelt gemeldet. Die Lyftwaffe griff b$ Tage einen feindlichen Flugstützpunkt, bei Nacht die hafeaanlagen von Bons mit sichtbarem Erfolg
Charkow in deutscher Hand.
Durch Verbände der Waffen-^ im umfassenden Angriff von Norden nach Süden zurückerobert.
Oer Wehrmachtbericht vom Sonntag.
DNB. Aus dem Führerhauptquartier. 14. März. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
An der Ostfront fanden mit Ausnahme des Raumes von Charkow—Bjelgorod nur örtliche Kämpfe von geringem Ausmaß statt. Das Stadtgebiet von Charkow ist größtenteils in deutscher Hand. Nur im Südosttelle der Stadt wird noch erbittert gekämpft. Westlich Bjelgorod wurde der hartnäckige Feind nach Osten geworfen. Ein zum Gegenstoß ansehender Sowjetverband wurde aufgefangen und vernichtet. Die Stadt Vorissowka wurde im Sturm genommen. 3n den Luftkämpfen des gestrigen Tages, an denen auch slowakische 3äger erfolgreich teilnahmen, verloren die Sowjets 50 Flugzeuge bei zwei eigenen Verlusten.
An der nordafrikanischenFront herrschte Ruhe. 3n Südtunesien zersprengten deutsche 3äger einen HSA.-3agdverband und schossen ohne eigene Verluste von 18 anfliegenben Flugzeugen 14 ab. Heber anderen Frontabschnitten wurden fünf wei- tere Luftsiege errungen. Ein Kampffliegerverband griff erneut das Stabt- unb Hafengebiet von Bone mit gutem Erfolg an.
Britische Fliegerkräfte führten einen militärisch wirkungslosen Tagesangriff gegen einige Orte im Küstenraum der besetzten W e st g e b i e t e. Die französische Bevölkerung hatte Verluste. Sechs britische Flugzeuge würben zum Absturz gebracht. 3n bet vergangenen Nacht flogen britische Flugzeuge in ben O st seeraum ein, ohne Bomben zu werfen. Zwei bleser Flugzeuge würben abgeschossen. Tages- unb Nachtvorstüße bet beulschen Luftwaffe
BerkürzteIront—gesteigerte Schlagkraft
Von Kriegsberichter Wilhelm Dieckmann.
sonst nützlich machten, angenehmer erscheinen als die Pflichten, denen wir uns nun gegenübergestellt sehen. Aber wer hätte es heute nicht begriffen, daß es nicht um Bequemlichkeit und Annehmlichkeit, sondern um nüchterne Selbstbehauptung gegen einen brutalen Vernichtungswillen geht! 5n diesem Ringen zu bestehen, ist die erste Voraussetzung für die Zukunftssicherung unser aller und damit auch für die Wiederkehr jene^normalen Lebensbedingungen, unter denen wir einmal in unseren altgewohnten Aufgabentreis zurückkehren werden. Da wir dies wissen, wird auch der Verzicht auf manche Gewohnheiten unseres bisherigen Daseins zu einem selbstverständlichen Beitrag des einzelnen für die Sicherung der gemeinschaftlichen wie der individuellen Existenz in ihrem reichen Gehalt und ihrer musterhaften Ordnung. Dem Gleichschritt der endlosen grauen Bataillone, die draußen zäh und schweigend ihre Pflicht tun, antwortet sd der stampfende Gleichtakt ungezählter Schmiedehämmer, um die sich die ganze Heimat in fanatischem Leistungswillen versammelt hat. Wer immer da neben uns zu stehen kommt, ist uns Kamerad, weil er als Deutscher inmitten unseres gemeinsamen Schicksals steht. Wie wir uns so gegen den äußeren Feind panzer'n, schweißen wir uns im Innern zu einem ehernen Block zusammen, in dem es nur noch eine gemeinsame Dynamik gibt: den kompromißlosen Kampf bis zur Riederringung der Gefahr!
Im Offen, ... (PK.) Tag füt Tag leckt die Sonne mehr vonz, Schnee weg. Die weitwelligen, weißen Flächen des mittleren Frontabschnittes zst- gen schon große ^braune Flecken. Es verändert sich hier viel in diesem Frühjahr. Das Land ist im Auf- ‘ vruch, die Front in Bewegung. Die großen Maß- nahrnen zur Frontverkürzung, die von der deutschen ! Führung in dem durch die Namen Rschew, Gshatsk, ! Sytschewka, Wjasma bezeichneten Raum durchge- fführt werden, erfassen alles und schlagen es in ihren Bann. Die Front wird verkürzt, die Schlagkraft dadurch gesteigert.
Wenn man gegen die Sonne auf die vereisten breiten Hänge blickt, hat man das Gefühl, am Meeresufer zu stehen. Wie eine Schiffahrtsroute zieht sich die große Rollbahn dazwischen entlang. Sie ist -zu dieser Zeit befahren wie kaum jemals zuvor. Der' gesamte Verkehr fließt durch sie nach rückwärts ab, von den Nebenarmen, den Stichstrahen zur Rollbahn, dauernd neuen Auftrieb erhaltend. Die Feldgendarmen Ttnb die unentbehrliches Lotsen in Diesem rastlosen Fährbetrieb. Die langen motorisierten Kolonnen unserer Truppen schieben sich an Den endlosen Trecks der Bevölkerung, vorbei. Pferde- pefpannte Einheiten ziehen ununterbrochen des Wegs. Die Infanterie vollbringt wieder Marsch- feiftungen wie in den Tagen des Vormarsches. Die Munitions- und Verpflegungskolonnen bewegen sich pausenlos im Gegenverkehr nach vorn.
Reibungslos wickelt sich der Zug von Tausenden ab. Alles ist vorzüglich und bis ins kleinste organi- ' iert, Lange Strecken der Rollbahnseiten sind den Kolonnen für Halte angewiesen. Rastplätze sind angelegt und ausgebaut. Es gibt viele Erfrischungs- tellen und Verpflegungsstationen. Die Truppe erhält hier warme Kost und Getränke, Zeitungen, be- ' andere Rauchwarenzuteilungen. Die Dörfer an der Rollbahn lind als Unterziehräume für Verbände ieber Waffenart und als Durchgangsquartiere eingerichtet.
Ebenso wie für die Truppe ist auch für die B e - aölkerung gesorgt. Sie hat sich aus dem Raum, frer den Sowjets wieder überlassen wird, zu ihrem großen Teil unter den Schutz der deutschen Wehr- -nacht gestellt und wird zurückgeführt und in Si- cherheit gebracht. Es haben sich herzbewe- zcnde Szenen abgespielt: Personen, die noch nie in hrem Leben ihren Heimatort verlassen hatten, Ha- Jen die deutschen Soldaten händeringend nngefieht, fie um alles in der Welt nicht den Bolschewisten zu- "ückzulassen, sondern doch ja mitiunebmen. Sie werden zurückgeschafft mit der Möglichkeit der Mitnahme ihres gesamten beweglichen Eigentums. Darüber hat es unter den Betroffenen die größte Verwunderung gegeben. Für die sich schwerfällig fort- j b-emegenben Zivilistenzüge sind besondere Halteplätze, Rastraume Verpflegungsstellen und Notunterkünfte bestimmt. Rechts und links der Straße aber recken lich die Rohre der Flak in den blauen Himmel, be- . freit, jeden Versuch aus der Luft, die Marschbewe- üungen zu stören, abzuwebren. Bei Tage haben sie :aum nötig gehabt, in Tätigkeit zu treten. Nur irachts unternehmen die Bolschewisten hier verem-
elte Luftangriffe.
Während so ruhelos und ohne Unterbrechung, (iber wohlgeordnet, der endlose Marsch vonstatten lebt, sind Pioniere und Bautruppen mit .wichtigen Aufgaben befaßt. Fortgesetzt wird an den Stellungen gearbeitet, die einmal die Truppe > ndaültig aufnehmen sollen oder auf die sie ab- lchnfttsweise zurückzu gehen hat. Die zahlreichen Zrücken werden mit Sprengladungen versehen. An b er Rollbahn selbst und den Zubringern werden an , ablreichen Stellen Sprenglöcher vorbereitet, In den Drren wird olles, was für den Feind wichtig lern Könnte, beseitigt. Auch dieses Werk ist in seiner Aus- übrung vollkommen. Der Feind, der hier emruckt, ötrb nichts mehr finden, was für ihn brauchbar oäre. Das Gesetz dieses unerbittlichen Ringens will 'S io. Es geht hier nur um „Ich oder Du".
Die Sowjets müssen unsere Trupven sich ab legen lassen, ohne bisher mit größeren Maßnahmen va- feaen eingreifen zu können. Reibungslos und plan- Nößig laufen die Bewegungen ab und die Dolsche- taiften haben weder die Kraft noch die Macht, sie irgendwie zu beeinflussen. Nur zögernd folgen sie im allgemeinen nach. Erst in den letzten Tagen ra^
werden die Arbeitsgebiete fein, in denen die Jugend in Zukunft ihre Pflicht erfüllen und alles einsetzen werde, um so ihren Teil zur Erringung des Sieges beizutragen. Die Jugend whd mit der gleichen Härte, die sie jetzt im Kriege aufbringt, aber auch
granaten und blanker Waffe aufgerollt. Dadurch konnte ein Brückenkopf über den Graben zum weiteren Vorstoß äuf der Hauptstraße gebildet werden. Am Roten Platz, am Bahnhof und im Zentrum der Stadt haben ---Panzergrenadiere ihren Einzug gehalten. Die Bolschewisten verteidigten noch den Südostteil der Stadt, wo bis jetzt erbittert gekämpft wurde.
Auch im angrenzenden Raüm um Charkow herum und we ft lich von Bjelgorod setzten die Bolschewisten dem Angriff unserer Grenadiere und schnellen Truppen starken Widerstand entgegen. Brückensprengungen und Verminung sollten den deutschen Vormarsch aufhalten, doch überwanden unsere Regimenter alle Widerstände. Von Porden her stieß eine feindliche Gruppe vor. Sie wurde vernichtet. Im Nachstößen konnte trotz erbitterter Gegenwehr neben anderen Ortschaften die Stadt Borrissowka genommen werden. Bei der Einnahme dieser Orte und bei den Angriffen in diesem Gebiet wurden insgesamt 25 Panzerwagen der Sowjets abgeschossen.
Japanische Stimmen zur Winterschlacht im Osten. Tokio, 13. März. (Europapreß.) Der Äormarsch der deutschen Truppen auf Charkow wird von mehreren japanischen Zeitungen zum Anlaß genommen, sich mit der Lage an der Ostfront zu beschäftigen. So schreibt „Tokio Schimbun", die Sowjets glaubten, einen großen Erfolg errungen zu haben, als die Deutschen vor wenigen Wochen Charkow räumten. Schon heute aber wende sich das Blatt. Die deutsche Wehrmacht hole zu einem neuen Schlage gegen die vorgestoßenen sowjetrussischen Abteilungen aus. Von höherer Warte aus betrachtet, ergebe sich, daß ihre Winteroffensive den Sowjets keineswegs jene erhofften Früchte gebracht habe, die strategisch und materialmäßig ihre Position wesentlich hätten verbessern können. In den vergangenen Monaten hätten sie zwar ihre Frontlinien in verschiedenen Abschnitten'vorschieben können. Entscheidend aber fei, daß sie weder das Donezgebiet noch die Ukraine zurückerobern konnten. Sie wären schon jetzt den Schlägen eines neuen deutschen Angriffs ausgesetzt. - >
2er große Lehrmeister Krieg hat uns schon so manche Umwertung der Werte, so manche neuen Maßstäbe für die' Ausrichtung unseres Tuns vermittelt. Der Ernst, mit dem jetzt frische Kräfte aus allen Volksschichten zur Verstärkung der äußeren und der inneren Front herbeiströmen, kennzeichnet eine neue Phase in dieser Entwicklung. Alte und teilweise liebgewordene Gewohnheiten, die im Frieden und selbst noch unter den bisherigen Kriegsbedingungen ihren Sinn hatten und dementsprechend anerkannt wurden, sind gegenüber der Schwere und der schicksalhaften Perantwortung des End- karnpfes um den Bestand nicht nur des Reiches, sondern ganz Europas untragbar geworden. Wer in diesen Tagen von seiner gewohnten Tätigkeit Abschied genommen hat, um fick an wichtigerer Stelle in die Kampfgemeinschaft her Nation einzureihen, der tat dies mit dem Blick auf die großen Vorbilder in unserer Geschichte, die seit jeher die unbedingte Abwehrbereitschaft unseres Volkes gegenüber jedem Angreifer bezeugt haben. Wer auf dem bisherigen Posten seine Pflicht tat, der wird auch bei der jetzigen Einschaltung in neue Aufgaben für feinen Leistungswillen reiche Betätigungsmöglich- ieit finden, und es wird keines langwierigen Ge- rvöhnungsprozesses bedürfen, um ihn die Freude des Produktiven Schaffens wiederfinden zu lassen.
Gewiß mag der Anblick der äußeren und inneren 1 Umstellung nicht jedem leicht fallen. Das Gewohnte tft immer bequemer als das Ungewohnte, und die persönliche Neigung laßt uns den einstmals gewählten Beruf ober die Tätigkeit, in der wir uns
B e r l i n , 14. März. (DNB.) In zweitägigem Ansturm und in harten Nahkämpfen war es Kampfgruppen der Waffen---" gelungen, in Charkow ein- zudringen und den Sowjets die wichtigsten Stadtteile zu entreißen. Der Weg dahin war schwer. Jc näher die ^-Grenadiere Charkow ' kamen, um so verbissener wurde die Abwehr der Sowjets. Sie versuchten besonders in den Fabrikgegenden der Vorstadt mit massierten Kräften, mit Hunderten non Geschützen und einer großen Anzahl von Kampfwagen, den deutschen Vormarsch aufzuhalten. Aus allen Häusern eröffneten sie ein rasendes Abwehrfeuer, Scharfschützen lauerten hinter Mauerresten und in Kellerlüken. Doch die Kompanien der Waffen-^ räucherten mit Maschinenpistolen, Handgranaten und Bajonetten die Widerstandsnester aus.
Von entscheidender^ Bedeutung für die Erobe - rung des Stadtzentrums war die Waffentat eines ^-Pionierstoßtrupps.. Die Bolschewisten versuchten hinter einem mächtigen Panzergraben das Vordringen eines starken Panzerverbandes mit aufgesessenen ---Grenadieren aufzuhalten. Hier schlug den Angreifern ein pausenloses ueuiDj asLuvH ei(j u)ös6;us usftvFL asasaichj asnsZ nicht vorwärts, da der Gräben zu tief war und unter feindlichem Feuer lag. In der Dunkelheit überwand der Chef einer ---Pionierkompanie mit 21 Mann bei heftigem feindlichen Feuer den Graben und । drang in die. feindlichen Befestigungsanlagen vor. Die sowjetischen Stellungen wurden mit Hand-
nach dem Siege den Aufbau in die Hand nehmen und so Wegbereiter für eine neue Welt fern. Mit der ihr eigenen Tatkraft wird die Jugend allen Widerwärtigkeiten trotzen, gerade ihren Weg gehen und dem Führer, der ihr seinen Namen gab, Garant dafür fein, daß eine Wölt, die sich die Versklavung Deutschlands zum Ziele gesetzt hat, vernichtend geschlagen wird.
fen sie sich zu verstärkten und massierten Angriffen nach lebhafter Artillerievorbereitung mit Panzerunterstützung auf. Die geschickte Kampffühvung unserer Nachhuten läßt jedoch alle diese Versuche, die in die Absetzbewegungen hineinstoßen sollen und an Heftigkeit und Hartnäckigkeit zunehmen, unter außerordentlich hohen Verlusten für den Feind scheitern. Die Bolschewisten lassen sich täuschen, setzen aus der Bewegung heraus zu Angriffen an und treffen dabei auf neubesetzte Linien.
Gegen die Front einer westfälischen Infanterie- droision stürmten stärkere Kräfte von drei sowjetischen Divisionen vor und brachen im vereinten Abwehrfeuer zusammen. In mehreren Wellen gegen den Abschnitt einer bayerischen Infanteriedivision vorgetragene Angriffe blieb en ebenfalls im Abwehr- feuer liegen. An einer Stelle wurden im Vorfeld 700 töte Bolschewisten gezählt^ Die Sowjets setzten ihre Vorstöße mit beweglich gemachter Infanterie auf Panzern und motorisierten Schlitten fort, ohne zu einem Erfolg zu kommen.. Auch die.Angriffe nach einem Feuerschlag der Artillerie und unter Einsatz von Schlachtfliegern im Tiefangriff setzten sich nicht durch. Allein vor den Stellungen eines Regiments verloren die Bolschewisten tausend Tote. Die , Bedienung eines einzigen schweren Maschinengewehrs zählte nach dem Kampf 52 Tote um sich herum. Als ein bolschewistischer Verband gegen einen von westfälischen Grenadieren besetzt gehaltenen Ort vorging, ließ man die Sowjets bis auf Handgranatenwurfweite herankommen und zerschLug den feindlichen Angriff dann im zusammengefaßten Feuer aller Waffen, ©renabiere einer ostpreußischen Infanteriedivision bekämpften einen bolschewistischen Angriff in Regimentsstärke und fügten dem Feind dabei 250 Mann blutiger Verluste zu.
So wirken sich immer noch in diesem Raum die Erfolge aus, die die Rschew-Kämpfer in den schweren Abwehrschlachten eines Jahres in Rschew gegenüber dem bolschewistischen Massenansturm errungen haben. Die gewaltigen Verluste an Menschen und Material haben die Sowjets der Fähigkeit beraubt, die Kampfführung zu bestimmen. Aus freiem Entschluß, in Verfolg gesamtoperativer Pläne verlassen unsere Truppen einen Raum, den sie über ein Jahr mit bewunderungswerter Widerstandskraft und beispielloser Entschlossenheit verteidigt haben und den wiederzuerobern der Feind auch heute noch nicht in der Läge ist. Ohne Feinddruck räumen sie Städte, wie Rschew, Gshatsk, Sytschewka, Wjasma. In voller Kampfbereitschaft setzen sie sich ab. Auch hierbei noch sind sie ihrenv geschlagenen Feind überlegen und fügen ihm fortlaufend schwere blutige Verluste zu. Oen Bolschewisten bleibt nur, lügenhafte „Siegesmeldungen" über die „Eroberung" von Städten und Dörfern dieses Gebietes in die Welt hinauszuposaunen. Sie wollen Tausende von Toten und unübersehbare Beute an rollendem Material aller Art gemacht haben und sind doch nur unter neuen empfindlichen Opfern ins Leere gestoßen.
Unsere Truppen, die sich unvergänglichen Ruhm in den Schlachten um Rschew erftritten haben, beziehen neue Stellungen. Diese Soldaten sind uner=- schütterlich und unüberwindlich. Sie werden die Bolschewisten dort stellen, wo es nötig sein wird und sie in alter, noch gesteigerter Schlagkraft weiter vernichtend treffen, wie sie es gewöhnt sind. Dafür bürgen sie als Rschew-Kämpfer mit ihrem Namen. Oer Arbeitseinsatz der Jugend
Der Gauleiter sprach zu den Führern der Hitler-Jugend.
NSG. Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger sprach am Sonntagnachmittag zu den Führern und Führerinnen des Bannes 115 „Peter Fries" der Hitler-Jugend in Darmstadt. In einer mit Begeisterung aufgenommenen Rede wandte sich der, Gauleiter an Die Iugendführer, denen er in umfassendem Ueberblick die von der Jugend zu erwartenden Aufgaben aufzeigte. Die deutsche Jugend stehe nun auch im total en,Kriegseinsatz. Vielfältig


