ohnehin nii
^InLudwIgsbufg^ürttember^^
Statt Karten!
DEUTSCHE T REICHSPOST
Danksagung.
Statt Karten.
Heute Montag Erstaufführung
01000
anns
rot
548C
Jugend hat keinen Zutritt.
Freude an der Aaiur durch Aermühler-Sücher!
erwartet seinen Brief, sein Päckchen! ‘Weibliche Kräfte scrgen bei der Feldpost in der Heimat für schnelle ‘Uebermtttlung.
Kußball in Gießen
*1900 — Nidda 5:6.
Ludwig Sommer
Leutnant In einem ArL-Regt«
Emma Sommer geb. Philipp kriegsgetraut
Suche 2-3 leere Zimmer in Gietzen, Klein- Linden, Wieseck oder Lollar.
Schrift!. Angeb. unter 01006 an den Gietz Anz.
Garant guter A rznei-Praparate - eeh 1893 -
Daubringen, 11. Februar 1943
547 Dj
Strafraum hervor, die auch prompt zu zwei Gegentoren führten. Das ausschlaggebendste für die Niederlage war jedoch das vollkommene Fehlen jeglichen Einsatzes verschiedener Spieler.
Für die herzliche Anteilnahme an dem schmerzlichen Verlust, den wir durch den Heldentod unseres 1b., braven, einzigen Sohnes Hans Sack, Gefr. in einem Gren.-Rgt., erlitten haben, sagen wir allen herzlichen Dank. Besonderen Dank Herrn Pfarrer Weisel für die trostreichen Worte bei der Gedächtnisfeier.
In tiefem Schmerz:
Franz Sack und Frau Helene, geb. Schmidt, Heuchelheim, im Februar 1943.
Unser Stammhalter Norbert ist angekommen!
Sophie Zecher
geb. Schäfer
Dr. med. Hrch. Zecher
trauen und Wädell
Weidet Euch beim nächsten Postamt
Herzlichen Dank allen, die uns in dem schweren Leid um unseren lieben heimgegangenen
Ernst Andreas Philipp
helfend und tröstend zur Seite gestanden. Besonderen Dank Herrn Pfarrer Reusch, der Betriebsführung der l'a. Hefrag, Wölfersheim, sowie seinen Arbeitskameraden, und allen, die ihm die letzte Ehre erwiesen.
Für alle Angehörigen: Katharine Philipp und Kinder. Watzenborn- Steinberg, den 15. Februar 194.3.
_______2_____________________554 D
gewürzte Futterkalkmischung ZWERG-MARKE sparsam verwenden;
deshalb nie in das Tränke- wassergeben^ondem stets unter das Futter misdien.
Kriegsversehrter sucht sofort
Z-3-Ziniiiier-WohD. sowie Radio (Allstrom).
Schrift!. Angeb. unter 01001 an den (Aieh. Anz.
in eigenes Haus
Jetzt durch it»v«rb»gOnH4gt«i Bausparen planmAtjIg vorbereiten 1 Verl engen Sie kostenlos den Ratgeber W von Deutschlands größter Bausparkasse
Englisches Lehrbuch, II. Teil, für die II. Klasse einer Oberschule für Jungen zu kaufen ober zu leihen gesucht.
Schr. Ang. unt. 01004 a.d.G.A.
Wetzlarer Werk sucht älteren, bilanzsicheren SiMftftalter und einen Xofin<if>re<finer für sofort oder später. Bewerbungen unter 550V an den Gießener Anzeiger erbet.
Em Tobis-Film mit Hilde Krahl Paul Hubschmid Fita Benkhoff • Hans Leibelt Olga Limburg • Gerda Maria Terno
Spielleitung: Hans H. Zerlett <1
Hilde Krahl wieder in einer originellen Filmkomßdie, In deren überraschungsreicher Handlung sie ihre bezaubernde Natürlichkeit voll entfalten kann.
Wochenschau - Kulturfilm Tägl.2.80.4.45,7.30 So.2.00,4.30,7.80Uhr
Watzenborn-Steinberg, den 9. Februar 1943
___________________________0958,
Tausche oder verkaufe
evtl, folgende Bücher In Original- Elnbändep i
1. Der große Duden. Grammatik, Bibliogt. Institut 1935 (3 RH.)
2. Die sprichwörtlichen Redensarten ImVolkS- mund von Borchardt-Wustmann 1925 Brockhaus (6 RM.)
3. Die deutschen Familiennamen von Engelbert Hertel. StalÜng (3 RM.)
4. Am Scheideweg. Advent-Verlag (4.50 RM.)
5. Nicht so früh sterben. 1941 P^n-V. (6 RM.) 6-10. Encyklopttdle der neueren Geschichte
von Wilhelm Herbst 1880-1890, F. A Perthes (5 Bände mit Lederrücken, Goldschnitt u. Ledereck . zu Je 4 RM. =20 RM.)
11. Bürgerliches Gesetzbuch für den praktisch. Gebrauch nach amtlichen Quellen usw. 1896 Bruer <fc Co. (4.50)
12. Rang- und Quartierliste der Preußischen Armee. 1890. E.S,Mittler u. Sohn (5.25 RM.
13. Ehrentafel der Kriegsopfer des Reichsdeutschen Adels 1914-1919. 1921 J. Perthes (4 50 RM.)
14. Verzeichnis der Offiziere usw. des Drag.- Regts. König Friedrich III. 2. Schles. Nr. 8 von V. von Teigmann und Logisch.
W. G. Korn (4 RM.) und
15. Das Deutschtum in Elsaß-Lothringen. 1895 Fr. Wilhelm Grünow, kart, (1.50 RM.)
16. Herold, Zeitschrift für Wappen-, Siegelund Familenkunde 53. — 65. Jahrgang. 1922—1934. Lose Hefte. Carl Heymann- Verlag (39 RM.). Einzelne Hefte 1922 können zu 0.50 RM. abgegeben werden. Für etwa fehlende Blätter wird nicht gehaftet
Schriftliche Angebote unter 01008 an den Gießener Anzeiger erbeten.
konnte nicht ge', ,
Aktion aufschwingen konnte, die Torerfolge garantiert hätte. Die Hintermannschaft ist aber auch nicht frei von Schuld an der Niederlage. Ueberfluffige Dribbelei mit dem Ball rief Gefährlichkeiten im
Oie Meldepflicht im Gau Hessen-Nassau
Oie Verteilung und Einsendung der Meldebogen.
Zur Mithilfe im Haushalt kinderlieb. Mädchen od. junge Fran zum 15. 3. oder 1. 4. gesucht.
Rechtsanwalt Zimmer Bahnhofstraße 79. m97
Oie Luftschutz-Schätzung unserer Werte
Im Zusammenhang mit der Anweisung des Reichsministers der Justiz, daß die Gerichtsvollzieher der Bevölkerung als amtliche Schätzer des Privateigentums bei Luftkriegsschäden zur Verfügung stehen, ist ergänzend zu berichten, welche Gebühren die Gerichtsvollzieher berechnen dürfen. Es kommen dafür im wesentlichen eine Zeitvergütun-g und eine Wertvergütung in Betracht. Die Zeitvergütung
beträgt 2,50 RM. je Stunde, wobei nur die fvr dir tatsächliche Schätzung benötigte Zeit berechnet wird, nicht dagegen die Zeit, die der Gerichtsvollzieher für seinen Dienstgang bzw. für seine Dienstreise — etwtz in ländlichen Bezirken — braucht. Die WerivergutuM beläuft sich beim Gesamtwert bis zu 1000 RM. ass 2 RM., über 1000 bis 10 000 RM. auf 4, über 10 00b bis 100 000 RM. auf 8 und über. 100 000 RM. aus 16 RM. insgesamt. Das heißt also, daß der Gen^sts. Vollzieher bei einem Wert von 11 000 RM. 8 RM. berechnen darf, bei einem Wert von 5000 RM. 4 RM. und bei einem Wert, gleich in welcher Höhe, von über 100 000 RM. niemals mehr als 16 RM. Die Zeitvergütuna wird natürlich um so höher sein, je länger der Gerichtsvollzieher mit der eigentlichen Schätzung zu tun hat. Es liegt deshalb im Interesse der Volksgenossen, schon von sich aus Bestands« Verzeichnisse aufzustellen und für die Schatzung he- reitzuhalten. In die Schätzungsgebühren emgeschlos. sen ist die Ausfertigung eines Stückes der Schat- zungsniederfchrift, die also ohne besondere Schreibgebühren erfolgt. Wenn im Einzelfall mehrere Exemplare erwünscht sind, darf der Gerichtsvollzieher für jedes weitere Stück der Niederschrift, wenn es als Durchschrift zugleich mit der Ur- oder Reinschrift angefertigt wird, bis zu 20 Rpst, wenn es besonders gefertigt wird, bis zu 35 Rpf. je Seite berechnen. Außer diesen Gebühren darf der Ge« richtsvollzieher nur noch Barauslagen anfetzen, soweit solche im Einzelfall entstehen. Es kann sich da« bei um Wegegeld, Zehrgeld und Uebernachtungs- qeld handeln. Das Zehrgeld beträgt 7 RM. und darf beansprucht werden, wenn die Schätzung eine Abwesenheit des Schätzers von mehr als sechs Stunden vom Wohnort erfordert. Ist eine Uebernachtung notwendig, so wird ein Uebernachtungsgeld von 6 RM. in Rechnung gestellt. Bei Eisenbahnfahrten ist der Fahrpreis dritter Klasse zu erstatten. Die vom Gerichtsvollzieher zu erhebenden Schätz-rngsgebühren fließen im übrigen nicht ihm selbst, sondern als Dienstgebühren des Reichskasse zu.
Cham. Fabrik Kretoel-Leuffen C.m.b.H. Kat»
lies Pryksch (Feodora) und Willy Fuhrmann (Oberkellner) hatten am Erfolge der mit vielem Beifall aufgenommenen Vorstellung teil.
Hans Thyriot.
Kulturveranstaltung der Hitler-Jugend
Im Rahmen der Kulturveranstaltungen der Hit- ler-Zugend fand am Sonntagoormittag im großen Hörsaal der Universität ein Kammerkonzert mit der Musikgruppe Eise Lempmann statt, das von einem Kreis musikbegeisterter Anhänger aus HZ., BDM. und Einwohnern unserer Stadt besucht war. Es ist ein besonderes Verdienst der Hitter- Jugend, ihre Angehörigen zum Miterleben bester Perlen deutschen Musiklebens zu erziehen.
Die Künstler aus Frankfurt a.M., Frau Else Lempmann (Gesang), Wolfgang Büttner (Lesung) und Wolfgang Brügger (Klavier) hatten, dem Ernst der Zeid entsprechend, eine Reihe von Darbietungen zusammengestellt, die unter dem Grundgedanken standen „Von deutschem Heldentum". Einleitend spielte Wolfgang Brügger eine Chaconne in G-dur für Klavier von Gg. Friedr. Händel (1685—1759). Der künstlerisch hochstehenden Darbietung lauschten die Zuhörer mit dankbarer Aufmerksamkeit.
Frau Else Lempmann sang zunächst das Lied „Es geht eine dunkle Wolke herein", Worte und Weise aus dem Dreißigjährigen Krieg, und fesselte mit der Art ihres prächtigen Vorttags die Zuhörer. Von ihren weiteren Liedern seien noch erwähnt „Die Trommel gerühret", Dichtung von I. W. v. Goethe, Weise von L. van Beethoven (1770—1827) unb „Freisinn", Dichtung ebenfalls von Goethe, Weise von R. Schumann (1810—1856). Sehr großen Anklang fand auch die Weise von Herrn. Simon „Wenn einer von uns müde wird, der andre für ihn wacht", Dichtungen von Stefan George (* 1868),. dem „Dichter sprachschöner, gedankenttefer Gedichte und Dichtungen von Stephan George (* 1868),„ dem „Dichter sprachschöner. gedankentiefer Gedichte und Rud. G.Bmding (* 1867) beschloß sie ihre von den Besuchern mit Ergriffenheit aufgenommenen hervor, ragenden Darbietungen. Wolfgang Brügger am Fluge! war der Künstlerin ein tief mitempfindender Begleiter.
Die Lesung der ganz dem Grundgedanken „Don deutschem Heldentum" cm-ge paßten Gedichte hatte Wolfgang Büttner übernommen. Mit Ernst Moritz Arndts Mahnung an den Deutschen »Von Frei' beit und Vaterland" und einem Vortrag „Richt das Gold und Silber will ich preisen" aus Rückerts „Geharnischten Sonetten" wußte -er die Zuhörer für volle Pflichterfüllung gegenüber dem Vaterland zu begeistern. Seine große Borttagskunst kam so recht in der „Weise von Liebe und Tod des Eor- -nette Christoph Rilke", Dichtung von Rainer Maria Rilke (1875—1926), zur vollen Entfaltung. An Dichtem der Gegenwart kam Hans Baumann, zur Zeit an der Ostfront, hervorgegangen aus der Hitler-Jugend, zu Wort. Wolfgang Büttner trug einige von dessen Gedichten aus der Sammlung „Der Wandler Krieg" vor, die die große Liebe und das unsterbliche Opfer des heldischen Soldaten, der mit seinem Leben die Heimat geschützt hat, verherrlichen.
Die Veranstaltung war ein erneutes Bekenntnis zum deutschen Heldentum, ein Treugelöbnis zum Höchsten, was es für uns auf Erden gibt, zum Vaterland, und sie hinterließ riefen Eindruck.
Die Blau-Weißen mußten auch im Rückspiel den Gästen aus Nidda den Sieg überlassen. Aber nicht etwa auf Grund einer besseren Gesamtleistung, sondern lediglich auf die größere Schuß- und Einsatzfreudigkeit der Gästesturmreihe. Mit dem Wind hatten die Platzbesitzer die Möglichkeit, sich einen Tor« vorsprung zu sichern, der nach dem Wechsel hätte ausreichen mü sen, den Sieg sicherzustellen. Dies 'chehen, da sich der Sturm zu keiner
diejenigen Meldepflichtigen, die bereite im -oorsayr auf Grund der Verordnung des Reichsmarschalls vom 7. März 1942 zum landwirtschaftlichen Arbeitseinsatz gemeldet worden sind, einen Vordruck aus« stillen. Es ist notwendig, daß die ausgefüllten und unterschriebenen Meldebogen unverzüglich an das zuständige Arbeitsamt (oder an die zuständige Nebenstelle des Arbeitsamtes) eingesandt werden, worauf das Arbeitsamt den Einhang der Meldung durch Postkarte bestätigt. .
Die einzelnen Arbeitsämter werden im Laufe der kommenden Wochen, um alle Meldepflichtigen mit Sicherheit zu erfassen, durch öffentlichen Aufruf in der Presse bekanntgeben, bis zu welchem Zeitpunkt die Meldepflichrigen einer bestimmten Gruppe ihre Meldebogen dem Arbeitsamt übersandt haben müs« sen. Für die erste Gruppe von Meldepflichtigen ist als Schlußtermin der 2 0. F e b r u a r festgesetzt worden. Meldepflichtige dieser Gruppe, die bis kurz vor diesem Zeitpunkt etwa versehentlich noch keinen Vordruck erhalten haben, müssen sich diesen beim Blockleiter der Ortsgruppe oder dem Arbeitsamt (bzw. Nebenstelle) besorgen. Der in einer früheren Pressenotiz genannte Termin des 25. Februar ist also insoweit zur Beschleunigung der Aktion vor« verlegt worden. Für alle weiteren Gruppen von Meldepflichtigen werden die Schlußtermine für die Uebersendung der Meldebogen nacheinander durch öffentliche Aufrufe der Slrbeitsämter in der Presse bekanntgegeben. Dies schließt nicht aus, daß die f o • fortigeAusfüllungundUebersendung der ausgeteilten Meldebogen innerhalb der nächsten Tage zweckmäßig und erwünscht ist.
Zur Arbeitsberatung uich Zuteilung einer Arbeitsstelle werden die Meldepflichrigen in der Regel einzeln vom Arbeitsamt vorgeladen, gegebenenfalls auch gruppenweise durch öffentliche Bekanntmachung des Arbeitsamtes eingestellt. Die Meldepflichtigen bringen dazu zweckmäßig ihre Arbeitspapiere und sonstigen Unterlagen über Berufsaus-
Heute nachmittag gegen 4 Uhr entschlief nach langem schweren Leiden sanft und ruhig mein innigstgeliebter Mann, unser guter, treusorgender Vater, Bruder, Schwiegersohn, Schwager, Onkel und Vetter
Dr. med. Karl Kockerbeck
Stabsarzt des Res. z. b. V., Inhaber des E. K. I. u. II. Kl. (1914-18) im Alter von 57 Jahren.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Aenne Kockerbeck, geb. Kersting Oberstabsarzt Dr. med. Emst Kockerbeck.
Reichelsheim/W., z. Z. im Felde, Gießen, den 12. Februar 1948.
Beerdigung am Dienstag, dem 16. Februar, um 2 Uhr, in Gießen, Neuer Friedhof.
Die feierlichen Exequien finden am Montag, 15. Febr., 7.10 Uhr, in Dorn-Assenheim statt.
555 D ■
Hauvtschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter bei kauptlchriftieiters: Ernst Blumschetn. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für das Feuilleton: Dr. Hans Thyrtot; für Stabt Gießen, Provinz, Wirtickaft und Sport: Ernst Blumschein.
Druck und Verlag: Brühlsche Universüätsdruckerei R. Lange ft. <8. Berlagsleiler: Dr.-Jng. Erich Hamann: Anzeigenleiter: Hans BeL
Anzeigenpreisliste Nr. 6. ,
Hiesiges Werk sucht zur Unterbringung von etwa 80-40 Arbeitskräften geeigneten
Raum
(stillgelegten Betrieb oder Gaststätte) zu mieten. Schriftl. Ang. unt. Nr. 524 D an den Gieß. Anz.
NSG. Das Landesarbeitsantt Hessen teilt mit: Die Verteilung der Meldebogen an die durch die Verordnung vorn 27. Januar 1943 meldepflichtig ge- worüenen Männer und Frauen ist zur Zeit im Bereich des Gaues Hessen-Nassau irn Gange. Die Vordrucke werden den Meldepflichtigen — in der Regel durch den Blockleiter der Partei — ins Haus gebracht. Wie bereits früher mitgeteilt, erhalten die an sich meldepflichtigen Selbständigen in Handel, Handwerk sowie im Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe vorerst keine Meldebogen, da ihre.Betriebe im Rahmen der Stillegungsaktion von anderer Seite besonders überprüft werden. Außerdem werden vorerst auch an die meldepflichtigen Fach- und Hochschüler und die.sonstigen Studierenden (z. B. Besucher von Handelsschulen, Baugewerbeschulen, Technischen Lehranstalten, Kunstgewerbeschulen, Haushaltungsschulen, Studierende an Universitäten und sonstigen Hochschulen) Meldebogen nicht aus- gegeben. Schüler und Schülerinnen, die eine öffentliche ober anerkannte private allgemeinbildende Schule (Mittel- oder Höhere Schule) besuchen, sind ' ■ icht meldepflichtig. Dagegen müssen auch
Meldepflichtigen, die bereite im Vorjahr
Nach kurzem, schwerem, geduldig ertragenen Leiden ist heute nachmittag mein herzensguter, lieber Mann und treuer Lebensgefährte, mein stets besorgter Vater, unser lieber Bruder, Schwager, Schwiegersohn, Onkel, Pate und Neffe
Karl Körber, Postsekretär.
im Alter von 49 Jahren für immer von uns gegangen. Er folgte seinem im Osten gefallenen Sohp.
Elisabethe Körber, geb. Traum Erich Körber, z. Z. im Osten.
Gießen (Aulweg 88), Lehnheim, Lauter, Merlau, Ettingshausen, Röthges, 12. Februar 1943.
Die Beerdigung findet Dienstag, 16. Februar, 14.45 Uhr, auf dem Neuen Friedhof in Gießen statt.
____________01002
blldung, Berufstätigkeit und Einsatzfähigkeit (ern- schließlich eines etwa vorhandenen Arbeitsbuches) mit. Für Meldepflichriae, die sich freiwillig zum Kriegseinsatz melden und noch kein Arbeitsbuch besitzen, wird ein Arbeitsbuch nicht ausgestellt, sondern lediglich eine sogenannte Ersatzkarte, weil diese Volksgenossen nur im Kriege berufstätig sein werden.
Die Sichtung und Durcharbeitung der Meldebogen sowie die Arbeitsberatung im Arbeitsamt nehmen eine geraume Zeit in Anspruch. Es ist nicht möglich, alle Meld« pflichtig en schon in den nächsten Tagen oder auch nur im Monat Februar zur Arbeitsberatung vorzuladen. Wenn zwischen der Bestätigung des Gingangs der MeDung und der Vorladung beim Arbeitsamt eine gewisse Zeit verstreicht, möge niemand annehmen, daß seine Angelegenheit in Vergessenheit geraten sei oder auf seine Arbeitskraft kein Wert gelegt würde. Die Abwicklung der ganzen Aktion innerhalb weniger Wochen stellt an die Arbeitsbehörden große Anforderungen. Es wird gebeten, den Ablauf der Arbeiten durch sorgfältige Ausfüllung und rasche Uebersendung der Meldebogen zu erleichtern, die Vorladetermine genau einzuhallen und alles zu unterlassen, was die Arbeit des Arbeitsamtes erschweren könnte. Etwaige Versuche einzelner Meldepflichtiger, sich noch vor Abgabe der Meldebogen oder vor der Arbeitsbera- tung eine genehm erscheinende Stelle oder Betätigung zu verschaffen, wären zwecklos, weil hierdurch die Meldepflicht nicht entfallen würde und der Stellenantritt ohnehin der vorherigen Zustimmung des Arbeitsamtes bedarf. Es muß Ehrensache aller Be-- teiligten sein, ihren Melde- und Arbeitspflichten bereitwillig nachzukommen.
Arbeitseinsatz und Hausarzt.
NSG. Die Aerztekammer Hessen-Nassau teilt mit: Um eine Ueberlastuna der Aerzteschast zu vermeiden und die Objektivität des Einsatzes sicherzustellen, ist ungeordnet worden, daß dem behandelnden Arzt die Ausstellung von Zeugnissen jeder Art, auch wenn es sich nur um die Feststellung eines Krank- heitsbefundes handelt, verboten ist. Es hat daher keinen Zweck, den Arzt in der Sprechstunde aufzusuchen und um ein Zeugnis über den derzeitigen Gesundheitszustand oder früher durchgemachte Krankheiten au Litten. Hält es das Arbeitsamt auf Grund der Angaben in dem abgegebenen Meldebogen für notwendig, Auskünfte einzuholen, so wendet sich dieses von sich aus an die Aerzte, Kliniken oder in Frage kommende Institute.
zum zweiten Male Ende Närz werfend, zu verkaufen. [01003
Lang-Göns, Mohrgasse 3. | Kaufgesucho |
Haus
evtl, mit Garten, gegen bar
z. kaufen gesucht. Schriftliche Angebote unter 0941 an den Gietzen. Anzeig.
Wohnunfislaasdi Essen-Giefien Akademiker sucht in Gießen oder Umgebung eine
ßrÄumlge Wohnung mit Zentralheizung und allem Zubehör. Er bietet in bester Wohnlage Essens eine 6ränm. Wohnung mit Bad, Balkon, Mansarde, Kellern, Etagenhz., Strom und Gas. Schr. Angeb. unt. 549D a. d. Gieß. Anzeiger.
FISCHVERTEILUN6
Am Dienstag, dem 16. Febr. 1943, werden belieferte
Von Fa. Fischhaus Cuxhaven .. die Nm. 541—12W Von Fa. A. Koch Nchflg.......die Nm. 4566-5090
Von Fa. Nordsee.............die Nrn. 7001-8400
Die Fische sind bis 18 Uhr abzuholen Einwickelpapier bitte mitbringen 59P
»'M»
| Verschiedenes!
Radio
Wechselstr., geg. gleichwertigen
Gleichstr.-Avva- rat zu tauschen.
0996 Martin, Walltorstr. 73, H. r., 1. Stock.
2 Paar neuwert. Kinder-Halb
schuhe, Gr. 29 u.
30, geg. Gr. 34, sowie 1 Paar Damenschuhe, Gr. 37, gegen Grötze^38 z. tauschen ges. [0999
Judt, Lchlosrgasse 16.
GeMen
Mitte Januar braune
GelMle
mit Inhalt.
Gloria-Palast.
zu mieten gesucht. - Schriftl. Ang. unt. 01005 an 0. Gietz. Anz. | Verkäufe |
Biete
MMlefel schw. Rindbox, Grütze 43, wenig getragen, für RM. 18,50. Suche gut erhalt. Knaben- oder Herrenfahrrad. Schr. Ang. unt. 519V a.d.G.A.
Futter- Kohlraben verkauft ssbiD Ernst Köhler, Gießen, Zozelsgasse 9.


