Ausgabe 
15.2.1943
 
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Montag, 15. Zebruar IM

GietzenerAnzeiger

Das große Ziel

Die letzten Funksprüche aus Stalingrad sind durch

: ijre fnappe, soldatisch einfache und darum um so | ^dringlichere Sprache ewige Zeugnisse eines he­

Roosevelts Anspruch aus die Wellherrschast

Oer Hintergrund der Stühpunktstrategie

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Gemeinsam kämpfen, gemeinsam siegen!

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Die für das Vaterland starben, ehren wir am besten, wenn wir für das Vaterland leben."

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nd das ist die einzige Bilanz, die wir heute zu n haben. Wir haben uns selbst innerlich hart machen, wir haben diese soldatische Haltung nicht im Wort zu leben, sondern vor allem in der Und diese Tat verlangt von uns heute, daß ein von uns, gleichviel, auf welchen Platz er gestellt mag, die gleiche Verpflichtung in sich fühlt, die Unsterblichen an der Wolga auszeichnete. Denn wie sie vom ersten Tage ihres Einsatzes an chten, daß ihnen ein Gegner gegenübersteht, der t)t eine Weltanschauung vertritt, sondern der die ikarnation innerasiatischen Despotentums ist, ein iner; der den Menschen zum Sklaven und zum enlosen Werkzeug jüdischer . Welteroberungs- anken machte, so wissen auch wir heute klarer n je, daß alles aufgeboten werden muß, diesen Gegner endgültig niederzuringen und tschlands Zukunft zu sichern.

tschlands Zukunft, aber auch die Zukunft ropas und damit des gesamten Abendlandes, dessen mehr als tausendjährige Kultur heute tsche Soldaten die Waffen gegen einen Feind er-

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Das Bündnis mit dem Bolschewismus

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Aschen und todesmutigen Willens, den weder ester Kampf und Entbehrungen, noch die lieber- cht des Feindes brechen konnte. In dem Geist, * aus diesen Worten spricht, prägt sich nicht nur te9 deutsches Mannestum aus, sondern er ist mbol einer Rasse, die um die Größe und 23er- »des Opfers weiß. Diesen Männern ist ugenblicf der Gedanke gekommen, daß sie nkend werden könnten, obgleich sie seit vielen gen wußten, daß sie eine todgeweihte Schar ren. Sie brachten die Strafft aus, die ein Opfer dert in dem hellen und klaren Wissen, daß diese ift auf Millionen Lebende und ungezählte Gene- ionen übergehen wird, um sie zu gleichen Taten

General oder Gallionsfignr?

Bon unserem Dr. L.-Korrespondenten.

Tanger, 13. Febr. (Europapreß.) Mitteilungen A^amerikanstscher Journalisten aus Rio de Ja- l*o sprechen von einer starken Verstimmung zwi- !st»r Brasilien und Portugal. In den Besprechungen Dichen Roosevelt und dem brasilianischen Staats- ' Midenten Vargas soll es Roosevelt gelungen sein, feilten auch militärisch für den Kampf in Europa M in Arfrika zu interessieren. Als Auftakt für militärische Aktion soll Portugall von der bra. pomschen Schwesternation nun plötzlich beschuldigt EM^en, seine west afrikanischen Besitzungen nicht ver­ölen zu können. Brasilien müsse deshalb seine Wkuß-Sphäre auf den Atlantik und darüber hm- Ms auf den afrikanischen Kontinent ausdehnen.

jemand aufgezwungen werden, wer immer es auch sein möge."

Sowjetgenerale besichtigen llGA.-Stützpunkte in Südamerika.

Vigo, 14. Febr. (DNB.) Wie aus Rio de Janeiro verlautet, haben vier sowjetische Generale und ein Admiral Brasilien mit unbekannter Bestimmung im Flugzeug überquert. Man nimmt an, daß die sowjetischen Militärs die von den Ver­einigten Staaten in Brasilien und den übrigen süd- amerikanischen Ländern errichteten Stützpunkte besichtigen werden, und daß sie Abmachungen über die Entsendung ständiger militärischer Beob­achter nach Südamerika treffen wollen. Da sich im Gefolge dieser Sendboten Stalins wie in allen solchen Fällen sicher auch G P U.- A g e n t e n be­finden, wird bolschewistischen Umtrieben in den von ihnen heimgesuchten Ländern durch diese Reise Tür und Tor geöffnet Roosevelts Stützpunktpolitik ebnet dem Bolschewismus den Weg.

Tschungking unzufrieden mit Casablanca.

Schanghai, 14. Februar. (Europapreß.) In Tschungking ist man mit dem Ergebnis von Casa- blanca durchaus unzufrieden und bezeichnet die Tschimgking-China in Aussicht gestellte Hilfe als völlig unzureichend. So meldet die offiziöse Zeitung Takungpao". Gleichzeitig drücktlafungpao" Be­sorgnis über dieLageinJndien aus, die durch Mahatma Gandhis Protest fast en noch kriti­scher geworden fei. Das Blatt meint, es müßten unbedingt erneute Versuche zur Lösung der indischen Frage unternommen werden.

bereichs eines USA -Generals in Afrika und zum anderen die Kaltstellung der amerikanischen Befehls Haber am Kartentisch und an der Front. Während der zweite Faktor für die enttäuschte britische Oef sentlichkeit vielleicht nur ein magerer Trost ist, kann sich auch das amerikanische Volk kaum Darübei freuen, daß das Fiasko, das feine Streitkräfte bei der ersten großen amerikanischen Operation erlitten haben, dazu geführt hat, daß seine Generale gleich­sam unter Vormundschaft gestellt werden. Denn in der Praxis bedeutet Die Neuregelung nichts anderes. Zwischen dem Oberbefehlslsaber und dem Divisionskommandeur gibt es in Nordafrika keinen USA.-'General von wirklichem Einfluß auf den Gang der Operationen, und ob Eisenhower über­haupt noch tMhr als d^r Befehlsübermittler Roose­velts ist, kann immerhin bezweifelt werden. General Alexander läßt jedenfalls keinen Zweifel daran, daß er sich ver an wörtlich für den Gang der militäri scheu Operationen betrachtet. Sein gesamter Stab einschließlich Generalstabschef ist bereits aus Kairo nach Algier übergesiedelt. Die Leitung der Luftopc rationen in Tunesien hat der britische Luftmarschall Cunningham übernommen, und zur See hatten die Amerikaner schon vorher nichts zu bestellen. Wie immer die Kämpfe in Tunesien sich entwickeln mö­gen, so sind sie in militärischer Hinsicht ein britischer Feldzug, an dem kleinere nordamerikanische und französche Einheiten mitwirken. Eisenhower schwebt nur wie eine Gallionsfigur am Bug des britischen Schiffes und gibt damit allerdings einen seltsame« und für englische Augen peinlichen Anblick.

Es erhebt sich diö Frage, warum Churchill tn Casablanca dieser Regelung zugestimmt hat. Die Erklärung, daß Roosevelts Druck so kräftig gewesen sei, reicht nicht aus. Churchill hatte zum erstenmal in diesem Kriege den USA. gegenüber pine ziemlich starke Stellung. Es war vor aller Welt offenbar, daß der Mißerfolg des tunestschen Feldzuges eine Folge amerikanischen Versagens mar. Die militärische Vernunft sprach dafür, die not­wendig gewordene Vereinigung des Oberbefehls zu­gunsten der britischen Generale vorzunchmen, und das Prestige.der Nordamerikaner war im Augenblick nicht stark genug, um die militärischen Argumente gegen das entschlossene Auftreten de r Engländer zu entkräften. Churchill muß also poli­tische Gründe zum Nachgeben gehabt haben.

Die Erklärung liegt wahrscheinlich angedeutet in dem zugleich mit der Ernennung Eisenhowers ver- öffentlidjten Bericht über Generalstabsbeprechungen

USA. die größte Militärmacht der Welt werden.

Wer sott führen?

USA-Journalist fordert engeren Anschluß an die Sowjets.

Lissabon, 14.Febr. (Europapreß.) Die man» gelnde Zusammenarbeit zwischen den Engländern und Nordamerikanern auf der einen und den Sow­jets auf der anderen Seite be.zeichnet ein Freund Roosevelts, der Chefredakteur der ZeitschriftNews Week", Ernest K. Lindley, als große Gefahr, die dazu führen könne, daß man sich unausweichbar einem anderen grotzenKrrege gegenüber» sehe. Lindley ist der Ansicht, daß den Engländern und Nordamerikanern die moralische unfo politische Führung unter den Nationen zukomme. Die Sprache, die Ideale und die politischen Einrichtungen recht­fertigten nach feiner Auffassung diesen Führungs- anspruch.

Der Verfasser meint, daß auch Tschungking die­sen Führungsanspruch anerkenne. Die Sowjets je­doch bestünden darauf, mit ihren Verbündeten nur auf Armeslänge zu verhandeln. Ein Nebel des Mißtrauens trenne die Sowjetunion von Eng­land und den USA. Der Ursprung sei in den Er­fahrungen, die die Sowjets bisher gemacht haben, und in verschiedenen politischen Konzeptionen zu suchen. Deshalb müßten die USA. und England alles tun, was in ihrer Macht stünde, um ine Je Ne- bei zu lüften. Die Zeit fei gekommen, um eine wirk­liche Zusammenarbeit anzustreben.

heben, der zwanzig Jahre Zeit hatte, um aus dem russischen Volke willenlose Werkzeuge des Bolsche­wismus zu machen, der diesem Volke die Seele nahm, um aus seiner Arbeitskraft ungezählte Tanks, Flugzeuge, Geschütze und Waffen aller Art heraus- zupressen. Diese zwanzig Jahre Vorsprung sind sicherlich zu einem guten Teil durch die Güte der deutschen Waffen, durch den Ersindergeist deutscher Ingenieure und Wissenschaftler, vor allem aber durch das Einmalige deutschen Soldatentums wett­gemacht worden. Um aber die äußerste Kraftan­strengung, die von unseren Soldaten im Osten ge­gen den Ansturm der Horden aus der Steppe ver­langt wirb, auch in der Heimat zu stützen und zu fördern, ist es hotwenhig, daß wir den Begriff Sta­lingrad als ein Fanal gebrauchen, das jeden von uns zu gleicher Kraftanstrengung uorantreibt, das in uns allen nur noch den einen Gedanken zu- läht: den an den Sieg!

Es ist nicht damit "getan, daß man von Heroismus spricht, daß man von Ergriffenheit überwältigt, Worte findet, die das Heldentum der Letzten von Stalingrad würdigen, sondern wir handeln nur dann im Sinne dieser todesmutigen und zum Letz­ten einsatzbereiten Soldaten, wenn wir f e l b ft uns zur Tat aufraffen, wenn wir fragen, was kann i ch tun, was kann ich besser und mehr tun, um den Sieg herbeizuführen. Die Un­sterblichen von Stalingrad haben, das sagen ja vor allem die letzten Funksprüche, nur wenige Worte gemacht. Ihnen galt die Tat alles, und daher kön­nen mir uns ihrer auch nur dadurch würdig erwei­sen, daß wir ihnen in Der Tat nacheifern, daß wir sie als Beispiel nehmen, das tagtäglich für unser Alltagsleben Gültigkeit hat.

.Vach feit Monaten hat Portugal m immer schär- Form erklärt, daß es sich, gleich aus welcher bung her der Angriff komme, unter allen Um« n und mit aller Härte zur Wehr setzen

>«. Daß in Portugal die schon seit Beginn der ^.afrikanischen Operationen Dort entstandene Ner- BJ-ü noch gesteigert wurde, liegt auf der Hand.

Unterstaatssekretär im portugiesischen Kriegs« ,, fterium, Hauptmann Santos C o st a, wies bei |*(Mi Besuch, den er in Begleitung des Oberbefehls«

<rs des Heeres, General Pereira dos Santos, Garnison von Porto abftattete, darauf hin, daß Taufende von portugiesischen Soldaten cm den «Meidenden Stellen des portugiesischen x>mpe-

in sta nd i g e r Be rei ts cha f t liegen. So- M im Imperium wie im Inlande würbe ein un $6 et en er Besucher, Der gewaltsam Die |®Ü»ette des portugiesischen Hauses überschreien Jle, entschlossen und mit den Massen in öer f>anD IMfimpft werden.Unsere Zukunft wird von

Stockholm, im Februar.

Die vielen Enttäuschungen, welche das englische Volk im Zusammenhang mit Dem Feldzug in Fran zösisch-Norda'frika schon erleben mußte, sind Durch die Ernennung des Generals Eisenhower zum alliierten Oberbefehlshaber in Nordafrika um eine weitere vermehrt worden. So ift es dahin gekom­men, daß die in Aegnpten und Tripolitanien erfolg- r eigen britischen Generale Alexander und Montgomery sich Dem in Tunesien bisher von Mißerfolg zu Mißerfolg schreitenden General unter- ordnen mußten. Wie bitter Diese Pille Den meisten Engländern schmecken muh, ging deutlich aus Dem Appell Churchills im Unterhaus hervor, seine LanDsleute möchten sich jeglicher Kritik enthalten und abwarten, welche Erfolge Die neuen Komman­deure erzielen würden. Vermutlich wird dadurch die Kritik nach außen ziemlich erstickt werden. Im Innern wird aber Die Mehrzahl der Engländer lange Zeit Diese Regelung als ein unnötiges Zu­geständnis an Die Vereinigten Staaten betrachten.

Oberbefehlshaber in Nordafrikg ist General 'E i f e n h o w e r. Sein Stellvertreter ist General Aexander, welcher zugleich Den Befehl über Die LanDstreitträste führt. Diese' beftehen aus Der 1. britischen Armee unter General Anderson, welcher die französischen und auch Die nordameri­kanischen Divisionen angeglieDert sind, sowie aus Der 8. britischen Armee unter General Mont­gomery. Ein zweites Armeeoberkommando be­steht, wie bisher, in Kairo für Das Gebiet Des Mitt- leren Ostens. Sein Chef ist.General Wilson. Ob Wilson Alexander und Eisenhower untersteht, ist noch nicht klar. Augenscheinlich ift es nicht Der Fall, so daß es falsch wäre, ihn in jeder Beziehung als Oberbefehlshaber zwischen Kairo und Suez zu be­zeichnen. Diese Ausdehnung hat Dagegen Der Be­fehlsbereich des britischen Luftmarschalls Tedder, Dem alle alliierten Luftstreitkräfte im Mittelmeer­gebiet unterstehen und der seinerseits für alle Ope­rationen verantwortlich ist. Die gesamten Seestreit­kräfte im Mittelmeergebiet unterstehen dem briti­schen Großadmiral Cunningham, Der Damit auch Dem Befehlshaber in Alexandrien, Admiral Ha r eroooD, vorgesetzt wird, seinerseits ober auch Eisenhower untersteht. Unklar ist noch das Schicksal des bisher von General Wilson kommandierten Be­zirks Jran-Jrak, welcher jedoch durch die Entwick­lung an Der Front an Bedeutung verloren hat.

Zwei Dinge fallen an dieser umfangreichen und nicht überall klaren Orgaroifation vor allem auf: Die erstaunliche Ausdehnung des formellen Kommando-

Lissabon, 13. Febr. (DRB.) Nachdem Win­ston Churchill gerade eben erst vor Dem Londoner Unterhaus zur Kriegslage gesprochen hat, fühlte sich nun auch der Präsident der USA. bewogen, seiner­seits zu dem gleichen Thema eine Rede über Den Rundfunk zu halten. Während Churchill in feiner Rede die steigende Tonnagenot Der Anti-Achsen­mächte und die lähmende Wirkung Des U-Boot-Krie­ges zugab, hat Roosevelt das für ihn gleichermaßen schwierige Transportproblem bezeichnenderweise nicht mit einem Work erwähnt. Stattdessen berührte er dieBeunruhigung wegen der Lage anderHei - m a t f r o n t" , Die er wie er sagte bei seiner kürzlichen Besichtigung der Ueberfeetruppen der USA. habe feststellen müssen, und gab Dabei offen zu, .daßein paar Politiker und Publizisten in Den Vereinigten Staaten ihre persönlichen Ambitionen und Deren Ehrgeiz über die Interessen des Landes Erstellt haben". Unverkennbar hatte Roosevelt ein hlechtes Gewissen, wenn er feinen Soldaten in eberfee versprechen mußte, es sei gewiß, daß pri­vate Unternehmungen der USA. in Der Lage sein würden, Den Zurückkehrenden Stellungen zu ver­schaffen und Daß, wo dies nicht möxstich sei, Der Kongreß Die nötigen Gesetze erlassen werde. Der Yankee, dem sein Präsident ehedem versprach, auch nicht einen Mcknn außerhalb der westlichen Hemi­sphäre kämpfen zu lassen, wird die AnMndigung, daß ihm nach Ende dieses Krieges die Misch-plu- tokrattschen Trusts in Den USA. zu Arbeit und Brot verhelfen sollen, vermutlich mit sehr gemischten Ge­fühlen aufgenommen haben.

Die Lage in Nordafrika streifend, stellte Roosevelt lediglich fest, daß Die dortigen Kämpfeschwere Op­fer kosten werden", weil der Feind hierstarke Streitkräfte in starken Stellungen" versammelt habe. Hatte Churchill es gerade eben erst als empfehlens­wert bezeichnet, zunächst Die Achsenmächte zu ver­nichten, um sich im Anschluß Daran einer Nieder­werfung Japans zuzuwenden, so stellte Roosevelt es als wahrscheinlich hin. Daß JapanDer erste Achsen­partner" sein werDe, der fallen könne, was Den Schluß zuläßt, daß man in Washington immer stär­ker sich gezwungen sieht. Die verzweifelten Hilferufe Tschungking-Chinas sowie Australiens und fei es nur mit billigen Redensarten zu beschwichti­gen. Wie sich Roosevett Dann Die Auseinandersetzung mit Den Japanern vorstellt. Dies geht aus seiner Be­merkung hervor. Die USA. hättenkürzlich einen langen und harten Kampf im Südwestpazisik been­det und Dabei bemerkenswerte Gewinne erzielt". Die Weltöffentlichkeit weiß, Daß im bisherigen Ringen um Den Raum Der Salomon en-Inseln allein sechs Schlachtschiffe, vier Flugzeugträger sowie weit über 1000 Flugzeuge Der USA. vernichtet worden sind. Deshalb hat Der Ausspruch Roosevelts,es gibt viele Wege, Die nach Tokio führen", lediglich agita- torischen Wert. Nichts anders sind auch feine Aus-

Ac'eoelt will die Brasilianer als Sturmbock gegen . vrugal benutzen, Da er sich der Hoffnung hingibt, 6 brasilianische Truppen auf Grund Der Sprach- Annschaft mit Portugal Dort auf weniger äanD stoßen.

General-Anzeiger für Gberhessen

führungen, die jede Spannung im Lager Der Anti- Achsen machte abzuleugnen suchen.

Wenn er schließlich behauptete, Die Propagandisten der Achse brächten alle ihre alten Tricks zur AnweN'- dung, um eine Spaltung im anglo-amerikanischen La­ger hervorzurufen und Dann sagte:Die Achsenmächts müssen tatsächlich wahnsinnig fein, wenn sie glauben, daß sie eine Propaganda erfinden können, Durch Die Die britische, amerikanische und chinesische Regierung und deren Völker gegen die Sowjetunion ober Die Sowjetunion geaen uns aufgeputscht werDcn können", so müßten die Achsenmächte in Der Tat wahnsinnig sein, wenn sie behaupten wollten, Die USA. und Der Bolschewismus wären gegensätzliche Erscheinungen. Tatsächlich wissen beiDe, was sie aneinanDer haben. Denn ihre Daseinsformen sind beide der gleichen Wurzel, dem gleichen Ungeist eines übersteigerten materialistischen Denkens entsprungen. Was versteht Roosevelt von der Seele Europas? Was ahnt dieser Mann von unseren Menschen? Was sagen ihm unsere Städte und Dörfer, was bedeuten ihm unsere Kunst, unsere Musik? Hand in Hand mit dem Bol­schewismus versucht der Amerikanismus Roosevelts Europa in Die Knie zu zwingen. Für uns gibt es hierauf nur eine Antwort:Hände weg von Europa!"

Moskausgute Nachbarscha^

B u k a r e st, 14. Febr. (DNB.)Curentul" besaßt sich mit Der Erklärung der MoskauerPrawda", daß die Somjetregierung mit allen angrenzenden Staaten in guter Na chb a rschaft leben wolle und erinnert an Das Schicksal Der 1939 von den Sowjets mit den baltische» Staaten abge­schlossenen Verträge, in denen immer wieder Die Zusage enthalten war. Die Souveränitätsrechte Der betreffenden Staaten zu achten. Es erinnert, weiter daran, daß von den Deportierungen, Erschießungen ünb den weiteren Maßnahmen Der Sowjets in den bald von ihnen mit Gewalt besetzten baltischen ßän-- Dem nicht nur die alten Gegner einer VerstänDi- gung mit Moskau betroffen worDen seien, sondern ebenso Die Salonbolschewisten unD auch Die Partei­gänger LonDons und Washingtons. Auch in B e s f ar a bien würden wenigstens 1% Millionen Rumänen Die sofortigen Opfer einer Besetzung Des Landes Durch Die Bolschewisten fein. Das Blatt sagt weiter:Es liegen genügend lehrreiche Erfahrungen zur Warnung Derjenigen vor. Die in Den Salons mit linksgerichteten Ideologien paradieren in der Hoffnung, sich damit ein sorgenloses Leben in einem Sowjetregime zu sichern. Glaubt man wirklich, die Sowjets mürben ihre Methoben andern vor einigen Jntullektuellen, die zwischen zwei Gläsern Wein eine sympathische Haltung für sie eingenommen haben, oder Die vielleicht sogar Den Aufenthalt in einem Konzentrationslager nachweisen können? Und würden ebenso Diejenigen, Die von einem besänf­tigenden Einfluß Englands auf die Sowjetunion träumen, ernsthaft glauben, Daß ein brauchbares Mittel gegen faule Aepfel die Methode fei, sie mit gefunden Aepfeln zusammenzulegen?"

195. Jahrgang Ihr. 38

IEricvecni , agtich, außer GonntaaS und (VetertCR»

Beilagen:

Gießener Familienblätter Heimat imBild-DieScholle

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MiMMltch ... .RM.1H0

Sustellgebübr... ,, -26 auch bei Nichtericheine« von einzelnen Nummer»

I infolge höherer Gewalt

Lissabon, 14. Febr. (Europapreß.) Die kürlich dem nordamerikanischen Marineminister Knox HigcfteHte Forderung, daß die USA. überall im

fik Stützpunkte erhalten müßten, hat in and, das diese Sttitzpunkte zum größten Teil soll, beträchtliches Aufsehen erregt Man ich darüber klar, daß die Erfüllung dieser For- g Der britischen Weltherrschaft ein Ende machen De. Die nordamerikanische Publizistin Dorothy mpson spricht dies auch deutlich aus:Knox ||rgie nicht, daß etwa auch andere Nationen, Die ein ensintereffe m den fraglichen Gebieten haben, der Benutzung und Kontrolle solcher Stützpunkte düiehrben sollen. Sie sollen allein die unsri- n sein."

ieDaly Telegraph" meldet, erkläre man in fhington, die USA. brauchten, um über Den Pa- zu gelangen, zahlreiche Stützpunkte auf bri- em, australischem, französischem, holländischem chinesischem Gebiet Man vermute, daß auch Die prechungen Roosevelts mit Dem brasilianischen isidenten Vargas Dem Zweck dienen sollten, den Ut2L Dauernde Stützpunkte im Atlantikgebiet zu U rn. Daß es Herrn Knox mit seiner Forderung Wer ernst ist, betonte er in einer neuen Rede in bpingsield. Die USA. müßten auch nach Dem wege eine so große See- und Luftwaffe untermal»' ttni daß sie allein einen »dauernden Frieden" ga- titrieren können. Dazu müßte den USA. natürlich < e Kette von Stützpunkten in aller feilt zur Verfügung stehen. Ein gleichmäßig aus« eogenes Kräfteverhältnis aller Nationen werde feh zu neuen Kriegen führen. Deshalb müßten die