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Ausnahme des Jahrgangs 1925 in die Pariei

hat

EÄW Ä* te -EELZsL ÄÄ d°r°^»°s fertig«°st«llt habe, und den Naturwissenschaftlern ?e !^? Wrflter Dhm » »ää-ää - a»»Ä »Ssss tu n r t r in flr rf«», aam v - J.

matif in Erlangen lehrte; von den Chemiker die

in seiner Krankheit ver-

dah sind

Dr.

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seinem Schützling umspringen", schreibtEcho de Tanger". Die Protektoren de Gaulles hätten sich dem Machtspruch der USA. gefügt, womit de Gaulles politische. Unfähigkeit erwiesen sei. Nun stehe er da als traurige Marionette, die von den Regisseuren in die Requisitenkammer weg­gelegt werde. Noch nie habe die Welt über jemand so gelacht. De Gaulle habe mit schönen Phrasen einen Krieg gewinnen wollen. Heute müsse er ein­sehen, daß er, wie Don Quichote, immer nur gegen Windmühlen gekämpft habe.Echo de Tan­ger" zieht die Möglichkeit in Betracht, daß vielleicht beide angelsächsischen Mächte Interesse daran haben, die Einigung Girauds mit de Gaulle zu verhindern. Dann aber falle die größere Verant­wortung de Gaulle zu, der mit seinen Hampel-

jahres wurden 44 718 522,28 H2H. erzielt, so eine Zunahme von 17 981 613,89 RM., das 40,21 v. H., zu verzeichnen ist.

SO jähriges Oienstjubiläum des Neichsgerichtspräsidenien.

Am 14. April begeht ReichsgerichtsPräsident e.h. Bumke sein 50jähriges Dienstjubiläum.

männern die Einigung im geeigneten Zeitpunk! unmöglich gemacht habe. Aber auch Giraud habi den größten Teil feines Kredits bereite verlorer, Selbst seine Freunde, die wüßten, daß Politik nie, mals feine Stärke gewesen sei, rieten ihm,liebe, die Soldatensprache zu reden", also zu kämpfen.

Aus dem Reich.

62,7 Millionen RM.

bei -er 7. Neichsstraßensammlung.

Berlin, 44. April. (DJIB. Junkspruch.) Die am 27. und 28. März d. 3. durchgeführle siebente und letzte Reichssirahensammlung im kriegS'DhD. 1942/43 hatte einen stolzen Erfolg. Nach vorläufig«, Feststellungen beträgt das Ergebnis 62 700135,97 Reichsmark. Bei der gleichen Sammlung des Vor

zur deutschen Literaturgeschichte, ein neuer Bei- trag zum Geistesleben der Kulturmenschheit. Und dieses letzte ist es, was uns alle heute noch angeht. Em Teil des deutschen Beitrags auf geistigem Ge- £etJlr tr /genannte Erziehungsroman, der in Deutschland seine Anfänge schon im frühen Mit­telalter hat und der immer gradlinig weiter ent­wickelt worden ist bis in unsere Tage, eine unge- x r?,un-$ iP $e.r seelischen Erziehungsarbeit M^^heit. Zu diesen Erziehungsromanen ge­hört auch Wilhelm Meister. Darum ist alles bedeut- sam was uns über die Entstehungsgeschichte unter-

QUS ?,e/lr5 glücklicher Fund jener 5..prtJ? ,^ertheatralischen Sendung" durch Frau Babe Schultheß in Zürich.

im Mittelpunkt des feindlichen Artillerie- und Leucht- granatenbeschusses lagen.

Ein U-Boot setzte, um den ihn verfolgenden Z er­st ö r e r abzuschütteln, zum Torpedoangriff gegen ihn an. Das Ausweichmanöver des Zerstörers brachte die Schußwirkung des Torpedos nicht voll zum Tra­gen, so daß sich der Kochmandant zum R a m m - stoß entschloß. Wenige Augenblicke später bqhrte sich der Bug des mit äußerster Kraft abkommenden U-Bootes mittschiffs in die Bordwand des beschä­digten Zerstörers, der sofort starke Schlagseite zeigte. Obgleich das U-Bot dabei selbst beschädigt wurde, konnte es in dieser Nacht noch einen 9000 BRT. großen, vollbeladenen Tanker versenken, desien aus- brennende Oelladungen noch viele Stunden den -Schauplatz der Vernichtung kennzeichneten.

Reue japanische Erfolge.

Schwere Verluste

des nordamerikanischen Nachschubs.

Tokio, 13. April. (Europapreß.) Japanische Ma- rmeflugzeuge griffen am 11. April in der Oro- B a y (Neuguinea) feindliche, von einem Luftge- schwader geschützte Schiffe an, versenkten drei Trans­portdampfer und einen Zerstörer und schossen 21 Jagdflugzeuge ab. Die japanischen Verluste betrugen sechs Flugzeuge, die sich teils auf den Gegner stürz­ten, teils nicht zu ihrer Flugbasis zurückkehrten.

Andere Einheiten der Marine-Luftwaffe griffen1 den feindlichen Flugplatz und Schiffe bei Port Moresby an. Ein Transportdampfer wurde ver­senkt, 28 Flugzeuge wurden abgeschossen, 20 Trup­pe nuntepkunfte vernichtet. Fünf japanische Flug­zeuge batten sich in Selbstaufopferung auf die feind, llchen Ziele gestürzt. Zwei der in der Oro-Bucht ver­renkten Transporter waren mit Mannschaften und Rtunition beladen, der bei Port Moresby versenkte 7000 BRT. große Dampfer hafte große Mengen Munition und Treibstoff an Bord. Nach dem An­griff auf die feindliche Schiffahrt bei der Florida- 3nje(, wo insgesamt^ 000 BRT. versenkt wurden, müssen sich die neuen Verluste des Feindes in der Oro-Bucht und bei Port Moresby für den ameri­kanischen Nachschub doppelt schwer auswirken.

Die Mitteilung aus General Mac Arthurs Haupt­quartier, daß die Japaner nunmehr mit ihrer Luft- offensive gegen die australischen Stützpunkte ein­gesetzt haben, läßt in Australien den Ruf nach Ver­stärkung der USA.-Lieferungen an Bombern und Jagdflugzeugen erneut laut werden. Aufsehen er­regt m Sydney die Erklärung des Generals B l a- mey im Londoner Rundfunk, der die Zahl der japanischen Truppen auf der Australien nördlich vorgelagerten Inselkette auf 200 000 Mann erst­klassiger Soldaten schätzt.

London gibt Verlust eines U-Boot- Versorgungsschiffe« zu.

Lissabon, 13.April. (Europapreß.) Den Ver- Ä^^^Ä^t-VersorgungsschiffesM e ü w a y" Ü4 600 BRT.) gibt die britische Admiralität bekannt. Das Schiff sei im vergangenen Jahr im Mittelmeer versenkt worden. Die späte Be­kanntgabe dieses Verlustes wird damit begründet, daß der Feind von dem- Untergang des Schiffes gemußt habe, und man ihm aus militärischen Gründen keine Nachricht hierüber habe zugehen las- $a5 Schiff lief 16 Knoten, war mit zwei 10,2-Zentimeter--Geschützen, vier 10,2-Zentimeter- Flakgeschutzen, ferner mit 12 Maschinengewehren bestückt und hatte 400 Mann Besatzung. Das Schiff war im Juli 1928 vom Stapel gelaufen.

Absinken der Geburtenziffer inSngland.

Stockholm, April. (DNB.-Fuickfpruch.) Di- ' Wen Statifhtm über di- unaufhaltsam sinkend- Geburtenziffer Englands haben in London große '

Ein Orkan würde losbrechen..."

Ausländische Journalisten sahen den Atlantik-Wall.

Bon unserer Berliner Schristleitung.

ätes S S ÄÄÄIÄÄ3S S

Meister" kannte, wissen wir aus einem Brief Goethes an ffetne Mutter, in dem er bittet Mj inefe das vierte Buch des Romansnach Zurich an Frau Schultheß" schicken möge. Als Goethe im Lavaterschen Kreise Barbara, oder Bäbe wie sie genannt wurde, Schultheß kennen lernte' ^ayL~r?eb0Kes a,W5 ^"ober 1745 - gerade «a. a ö,e $rau des Kaufmanns David schultheß. Lavater war ihr sehr zugetan, er schätzte ihren Geist und ihren Eharakter, und in den Charakterbildern seinerLieben", die er 1775 an nnhbL!nr' ^gt er u. a:Sie ist nicht schön m Xcln aebildet, nur stark und fest, ohne Grobheit. Sie ist streng und stolz, eine treffliche unh «ihn® ^errL,d,e nnluller- 3ie sprach last nitfjts nb WM "u.r °hne SBortgepräge, aber ihr Schwei- 9 4 b-I-hr-nde Kraft". Lavater hat den Kern

DDn D?be Schultheß erkannt, er nennt fic an anderer Stell« noch einmaldie State". mn*fnk®Ani)rU T6 8äbe auch auf Goethe ge­macht haben, «an der er als derHerzlichen" spricht, «er ifL °^lich wie die Schwe-

hinh.mn C£'c.Jl'lbt mit ihr in brieflicher $er= bmbung, sie gehört zu dem engsten Kreis der ^°^-a d'chterische Pläne zuerst kennt und von Ihrer Ausführung weiß, |a ft, besaß .zeitweilig die 'AiiSC%?b,^ri v ' ?urch fje °uch erhielten die Zurcher Fronde ine erste Kunde vomTasto" und Jlhe VT "ft ?ber hundert Jahre später er­fahren konnten, auch vomWilhelm Meister" fr«her nU E dem Besiß Bäbes nicht

früher als das erkannt worden ist, was es wirk- orLy'. Ja6 .et.nma^ Dl)hl an einer irreführenden Ur.F aUt> säuberlichen Umschlag der Blät­

ter.Manuskript von Goethes Buch Die Leiden lUNgen Werther" aber auch daran, daß der 2Qn3 an?er5 .°Mängt als der spätere res ober eine Original-Urschrift ist stand schnell fest, kein Goethe-Philologe konnte Bil- «J* lllucklichen Fund anzweifeln.

Wir können die Freude verstehen, die den. Qfnt»

Führer sprach ihm telegraphisch feine Glückwünsche aus, verbunden mit dem Dank und der Anerken­nung für unermüdliche und pflichttreue Arbeit um die Rechtspflege. In einem persönlichen Schreiben übermittelte der Reichsminister der Justiz dem bilar, der sich um das deutsche Recht und die Rechts­wissenschaft hohe Verdienste erworben hat und feit 14 Jahren als Präsident des höchsten" deutschen Ge­richts tätig ist, seine und der Reichsjustizverwaltunq herzliche Glückwünsche.

60iährigeS Militär-Jubiläum

_ Der in Berlin ansässige Generalmajor a. D. Ulrich Back-Pascha begeht sein 60jähriges Militär­jubiläum. Er ist 1864 in Roda (Thür.) geboren. Ak Zehnjähriger trat er in das Kadettenkorps ein unb wurde 1883 Leutnant im Jnf.-Rgt. 70 (Dieben- Hofen). 1910 erhielt er eine Berufung in die Türkei. Im Balkankrieg führte er die 2. türkische Division. 3m Weltkrieg gehörte er dem türkischen Haupt­quartier an, war Kommandant von Jerusalem und führte das 17. Armeekorps bei den Dardanellen. 1917 übernahm er die 16. Jnf.-Brigade an der Westfront und wurde 1918 Generalmajor. Sein Sohn hat als Kommandeur eines Panzergrenadier' regimente das Ritterkreuz erhalten. z

Kunst und Wissenschaft.

Bernhard Pankok gestorben.

Der ehemalige Direktor der Stuttgarter Kunst- gewerbeschule, Bernhard Pan kok, Mitschöpfer des neuzeitlichen deutschen Kunstgewerbes und Mit- begrünter der Vereinigten Werkstätten in München, ist im 71. Lebensjahre verstorben. Ehe er nach Stuttgart berufen wurde, hat Pankok eine frucht­bare Schaffenszeit in München, gemeinsam mit Bruno Paul, Peter Behrens und Richard Riemer- schmid verbracht. Die Schöpfungen dieses Künstler- kreises erangen auf der Pariser Weltausstellung 1900 Erfolge, die dem Münchener Kunstgewerbe seine Stellung in der Welt schufen. Pankok hat fast alle Gebiete der bildenden Künste mit seinem Schaffen bereichert: als Architekt und Bühnenbild­ner, als Zeichner, Graphiker und Maler. Durch die von ihm veranstalteten Ausstellungen vonHaus- greueln" hat er vorbildlich erzieherisch und oolks- bildend gewirkt.

200 Jahre liniverfiläk Erlangen.

Beunruhigung hervorgerufen. Wie derDaily He­rold" berichtet, find Abgeordnete aller Parteien er­neut bei der Regierung vorstellig geworden, sie solle das System der Kinderbeihilfen verbessern. Die Be- völkerungskuroe falle so steil ab, daß dadurch die künftige Sicherheit der britischen Nation gefährdet sei. Man kommt in England also sehr spät auf Gedankengänge, die im nationalsozialistischen Deutschland längst verwirklicht worden sind.

Traurige Marionetten.

Tanger, 13. April. (Europapreß.)Wenn G e - raub jetzt obenauf ist und de Gaulle eine Zu­rechtweisung einstecken muß, so ist das ein weiterer Beweis dafür, wie die USA. mit England und

Gesinnung durch aktiven Einsatz in den Gliede­rungen und den angeschlossenen Ver- b ä-r d e n für Aufgaben des Krieges unter Beweis zu stellen.

Ausgenommen sind lediglich die Ange­hörigen des letzten Jahrganges der Hit­ler-Jugend. Für sie besteht die Möglichkeit der Aufnahme allerdings nur dann, wenn sie die stren­gen Auslesebedingungen der NSDAP, erfüllen: Selbstlose Opfer- und Einsatzbereitschaft, kämpfe­rischer Mut, beispielhafte Entschluß- und Willens­kraft, Kameradschaft, kurzum eine hervor- stechende charakterliche und weltan­schauliche Haltung sind allein entscheidend für ihre Aufnahme in die Partei. Herkunft, Stand oder Beruf. sind dagegen vollkommen nebensächlich. Jugendlichen, die diesen Anforderungen gegenwärtig noch nicht voll entsprechen können, ist eine zweite Möglichkeit geboten. Sie besteht in einer drei­jährigen Bewährung bei den übrigen Gliederungen wie SA., ff, NSKK. und NSFK. .In diesem Jahre erfolgt die Aufnahme des Jahrganges 1925 am 20. April, dem Geburts­tage des Führers. Die Feier selbst wird mit Rücksicht auf die Kriegserfordernisse, am Sonntag, dem 18. April, in allen Ortsgruppen des Reiches durchgeführt.

tt-Boot rammte Zerstörer.

'Berlin, 13. April. (DNB.) Zu dem neuen Er- lOlg deutscher Unterseeboote teilt das Oberkommando der Wehrmacht noch folgende Einzelheiten mit:

Ostwärts der neufundländischen Küste erfaßte eine Gruppe deutscher Unterseeboote einen tiefbeladenen, von Nordamerika nach England laufenden Geleitzug. Der unter starker Sicherung fahrende Schiffsverband lief anfänglich nördlichen Kurs, um in den Schutz der von Grönland aus startenden Landflugzeuge zu kommen. Als sich die Schiffe der S ü d f p i tz e Grönlands näherten, änderte das Geleit seinen Kurs nach Osten. Inzwischen hatten sich die weit auseinanderstehenden U »Boote zu einem Angriffsrudel formiert und griffen trotz stärkster Zerstörer- und Luftsicherung in einer Nacht konzentrisch an. Der Wirkung des zufammengefaßten Angriffs versuchte der Feilfd durch besonders stark einsetzende Abwehr zu begeg- » nen. Im Augenblick der ersten Torpedodetonationen war der nächtliche Himmel durch Leuchtgranaten und -raketen taghell erleuchtet, in deren Schein ein­zelne Boote des Rudels erkannt wurden und damit

^uren vornehmen, alles genau nach der Taxe be- rechnen, auf den Rezepten das Datum bemerken und bezahlen lassen. Damit jedermann die Rlchtigkelt feiner Ansätze prüfen könne, solle ein dem Rothäute und eines m der Apotheke öffentlich aushängen/

Ferner wurde den Barbieren, Badern, Bade- muttern und anderen Weibern sowie den Land- undTheriakskrämern". die sich mitWas- s-rbesehen Kurieren und Tränkesieden" zu großem 'Wanten befaßt hätten, bei nachdrück­licher Strafe dieses Kurieren und Eingeben von Lrzneien untersagt und zugleich festgesetzt, daß jene =" und Theriaksmanner nur noch auf -äahrmartten geduldet werden sollten. Auch wurde ware^i7^^°°^°^"' t°rnerhln Apotheker, waren rote Rhabarber, Sennesblätter, Theriak usw. reien^mhfra: ^,e Zuckerbäcker sollten die Speze- nicht mehr führen, die unter dtes/Ell Uni> Korsetten genommen wurden. An 9-Un$en Ugte das Verzeichnis aller jener nrr?Le A??theke vorrätig gehalten wer­den sollten. Ihre Zahl belief sich auf 1500 bis 1600.

2)a& sich bei diesen Dingen auch solche befanden, übria^nh3/ $Uu nxr ßhl nachsichtiges Lächeln b daben, durften die nachstehenden Ausführun- Mensck^Ä?i> r20,1 Jinben da z. B. präparierten Menichenschadel, gebrannten Kuckuck, gebrannten ^enmiirmer, Natterhaut und

Hechtaugen und -tiefer, Fuchslunge, T?nnKer to?5 foiTft 6er Dinge mehr warm. Geaenttän^? * gu$ .anbere' und zwar solche ST denen wir uns heute noch er- K,,^-»^^nannt werden unter den Äonfetten und Ruchenarten vergoldetes und unvergoldetes Marzi p^ ^.überzogene Aniskörner, fo Stuhlgang " Nelken, Ingwer, wohkri^nde Oe'^und Essenzen und was sanft der Dinge mch»

Oer glückliche $imb.

Von Carl Ems.

Am 12. April vor 125 Jahren starb in Zürich Goethes Freundin, Frau Barbara «chultheß, die uns durch eine Abschrift die erste Fassmrg vonWilhelm Meisters Lehrjahren" mit dem TitelWilhelm Meisters theatralische Sendung" erhalten hat. Ende Dezember 1909 erhielt der Zürcher Gym­nasiallehrer und Dozent an der dortigen Universi- tät Dr. Gustav Billeter ein 'Manuskript, mit der -Bitte 3U prüfen, ob es von Goethe stamme und irgendwelche literarische Bedeutung Ija-be. Das Glück mar dem Dr. Billeter hold, wie es nur irgend einem anöeren Goetbe-Philologen sein konnte: das Manuskript, 618 lose Ottavblätter, enthielt den ersten Entwurf des Romans, den Goethe später Wilhelm Meisters Lehrjahre" nannte, der in jenem Entwurf aber nochWilhelm Meisters thea­tralische Sendung" hieß. Man wußte schon lange, daß es eine derartige erste Fassung des Werkes gab, an dem Goethe rund zwanzig Jahre gearbeitet bat. Biele Freunde Goethes wußten um den Ro- manplan', manche haben beratend und fördernd, andere manchmal hemmend einbegriffen, aber alle waren lebhaft interessiert, und so ist es nicht ver- wunderlich, daß Abschriften der Entwürfe entftan» ^u-^Wenn wir Tieck glauben dürfen, so hat Goethes Mutter eine Abschrift der älteren Fassung lange befeffen; sie ist verschwunden, wie vielleicht auch die Zürcher Abschrift verschwunden wäre, wenn Nicht ein glücklicher Zufall rund drei Menfchenalter nachdem sie genommen war. sie wieder aus der Bergan^enheit herausgebracht hätte.

Das Zürcher Manuskript stammte nachweisbar aus dem Nachlaß von Frau Barbara Schult- Y^e ß, die eine Freundin Goethes aus feiner ersten schweizer Reife war. Daß sie die Entwürfe zu

dium. In der richtigen Entfernung hinter der Küste befänden sich starke Panzerforma- t i o n e n , die stets bereitlägen, um bet jedem Jn- vasionsversuch überall sofort zur Hand zu fein. Bei öer Reise durch die Küstenprovinzen sei man über­rascht durch die Menge des dort liegenden Militärs.

Keinerlei Landungstruppen würden sich hier je halten können" meinte Ernesto bei Campo, der Korrespondent der M a d r i d e r Z e i t u n gA B C". Aber auch alle Bopfichtsmaßnahmen seien getroffen, um jeglichen Landungsversuch zum Scheitern zu bringen. Ein Sonderberichter des Brüsseler ^v o i r" schreibt, die ganze Küste sei mit Bunkern, Marinegeschützen und Panzerhindernissen übersät. Ein engmaschiges Stacheldrahtnetz ziehe sich bis zum Meere hinunter. Schwere Küstenartillerie tonne jederzeit die Durchfahrt unter Beschuß neh­men, wobei ja die Bodenbeschaffenheit des Kanals zustatten komme, die die Einhaltung bestimmter Fahrtrinnen erforderlich mache, bei deren Verlassen jedes Schiff unweigerlich auf eine Sandbank auf­laufen müsse. Diese Kontrolle roerM noch durch ein sehr geschickt angelegtes Sperrsystem von Mi­ne n erhöht. Sollte es nun trotzdem, so meint der Korrespondent, einer an greifenden Flotte gelingen, bis an die Küste heranzukommen, so trete ein gan­zes Netz leicht und schwer bewaffneter Jnfan- ter i estutz punkte in Funktion. Dieses System habe feine Wirksamkeit bereits bei dem Angriff auf Dieppe erwiesen, da die englischen Panzer wie am Boden festgenagelt liegen geblieben feien... Die Organisation Todt habe in Rekordzeit ein Meister­werk geschaffen, eine ununterbrochene Kette von Forts, die gegen jeden Angriff von Land und aus der Lust geschützt sind. Abschließend meint der Kor­respondent desSvir", auf die Bedeutung der U - Bo ot-Stützpun kte hinweisend: Diese riesige Maye von IVz Millionen Kubikmetern erscheine m der Ferne wie eine moderne Pyramide. Jeder Stützpunkt sei mit dicht nebeneinander liegenden Flakgeschützen gegen feindliche Fliegereinflüge ge-

: Markgraf Friedrich von Brandenburg-Bayreuth 1 hat vor 200 Jahren auf Anregung der klugen und 1 geistreichen Markgräfin Friederike Wilhelmine von Ansbach-Bayreuth, der Schwester Friedrichs des Großen,' am 13. April 1743 die Universität erlangen gestiftet. Mit großen Feierlichkeiten wurde sie im Spätherbst des gleichen Jahres einge- weiht .nachdem die neu gegründete Akademie in Bayreuth ein Ersatz der ErlangerRitter-Aka­demie nach einjährigem Bestehen wieder aufge- hoben worden war. Die politischen Schicksale von Stadt und Universität waren sehr wechselooll. 1810 wurde das Fürstentum Ansbach-Bayreuth von der Krone Bayern übernommen. Damals zählte die Er­langer Hochschule 149 Studenten, einen Extraordi­narius und fünf ordentliche Professoren der Medi­zin und Naturwissenschaften und es bestand die Ge- sahr einer Auflösung oder Verlegung. 1878 waren C « f1886 909 Studierende, 1890 1000.

In Erlangen waren im Laufe der zwei Jahr­hunderte eine große Anzahl hervorragender Fov-

Ndz. Der Wunsch vieler Volksgenossen, nament­lich aber unserer Heranwachsenden Jugend, in die Partei aufgenommen zu werden, war wohl zu keiner Zeit stärker als jetzt im Kriege. Von Jahr zu Jahr erhöht sich^die Zahl der Anträge um Auf­nahme. Aus allen Teilen des Reiches, vor allem aber aus der kämpfenden Front laufen immer wieder Anfragen und Gesuche um Aufnahme in die NSDAP, bei den verschiedensten Dienststellen der Partei ein. Unter ihnen befinden sich Briefe aufrechter Männer, die ehrlichen Herzens bekennen, bis zum Beginn des Ostfeldzuges den Absprung von kommunistischen ober anderen politischen Leh­ren nicht gefunden zu haben. Erst das Erlebnis im Osten, die persönliche Berührung mit dem ,)Para- bies" habe ihnen bas Gesicht des Kommunismus gezeigt. Diese Briefe sind wahre Dokumente der Zeit.

Bis zum siegreichen Ende des Krieges kann all diesen Besuchen und Bittschriften im Hinblick auf die Tatsache, daß während des Wehrdien­stes die Mitgliedschaft zur Partei ruht, nicht entsprochen werden. Es ist des­halb ein Gebot selbstverständlicher Gerechtigkeit, baß bis zu diesem Zeitpunkt auch für jeden Auf nah meb ew er cker in ber Heimat di e Ausnahme gesperrt ist. Die Bewerber in ber Heimat haben ausreichend Gelegenheit,' ihre I

Gegen

Landfahrer und Theriakskrämer".

Als im Jahre 1576 ber Magdeburger Rat eine eigene Apotheke gründete, die den Namen Rats­apotheke ttug, gab er auch eine Apothekenordnung heraus, die kulturhistorisch aufschlußreich genug er- k 1 ,m Auszüge mitgeteilt zu werden. In ihr heißt es u. a.:Die verordneten Aerzte und hotmanner tollen die Apotheke jährlich zweimal revidieren und untüchtige Ware sofort beseitigen. Bei Ansertigung von Ärzneien soll der Apotheker aus den Buchsen usw. bas Datum der Bereitung bemerken; bet Arzneien, die von den Aerzten speziell verschrieben werden, genau nach den Rezepten ver­fahren und diese nicht eigenmächtig ergänzen, wenn er etwas nicht verstünde oder lesen könnte. Wenn er irgend eine verlangte Ware nicht hätte, so solle ^Kes getreulich melden und nicht riwa eine andere WiUb<!ni. Hochzeiten usw. solle

der beste und geschlcktests ^Gestlle" in der Apotheke

»»Ein Orkan mürbe losbrechen, der furchtbarer wäre ass irgendeine Naturkatastrophe; Hunderte von Flammenwerfern würden automatisch aus- gelöst und brennendes Oel über die Soldaten speien, die sich der Küste näherten", so schreibt der Ber­liner Korrespondent der schwedischen ZeitungN y a Daglight Allehanda", ber zusammen mit anderen ausländischen Journalisten auf Einladung der deutschen Mllitärbehörden Abschnitte des At­lantikwalles besichtigte? Aeußerst beeindruckt von den deutschen Derteidigungsvorberitungen gegen leben Jnvafionsversuch der Anti-Achsenmächte schil- >ert der Journalist ausführlich, was einer Jnoa- ionsmacht bevorstehe,, wenn sie den Versuch machen sollte, in diesem Gebiete zu landen, gleichgültig ob von der See her oder aus der Luft. Denn was mir an der Atlantikküste gesehen haben, ist, daß der deutsche^ Atlantlkw all jetzt so eingerichtet ist, daß man sich auch gegen einen Angreifer, der von Osten her kommt, verteidigen kann". Jede Ver­teidigungsanlage habe Waffen, mit denen man sich nach allen Seiten schützen könne. Außerdem konnten alle Kanonen, Granatwerfer und MG.s, die jetzt nach dem Westen weisen, so gedreht wer­den, daß der Mnze Atlantikwall in kürzester Frist nicht mehr Front gegen das Meer hat, sondern nach der Landseite hin. Auch würde er mit jedem Tage noch stärker.

Unter vterspaltigen UeberfchriftenHitler fertigte E^bwehr der Invasion Riesenfestungen von 2000 Meilen bringt Christer Jäderlund, Korre- pondent vonStockholms Tidningen" einen eindrucksvollen Bericht vom Atlantikwall. Er beichreibt ihn alsDie Wehr Europas, ein W u nd er v 0 n Stahl unb Beto n" und kommt zu dem Schluß, daß. die deutschen Festungs­ingenieure sich davor gehütet hätten, den neuen At­lant ikwall zu einer Mausefalle wie die Maginot- ime zu machen. Der Atlantikwall sei gebaut in Uebereinsttmmung mit den allerletzten, ihrer Form und ihren Möglichkeiten nach wechselnden Erfah­rungen des modernen Krieges. Die Anlage fei mit ber Front nach allen Seiten aüf Tiefe angelegt und dadurch sowohl für Angriffe von oorn als auch von hinten und von den Flanken eingerichtet. Unter diesem Gesichtspunkt biete der Atlantikwall ein phantastisches artilleristlsches Stu-