Ausgabe 
12.3.1943
 
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Der Einsatz des Rundfunks hat besonders im Kriege durch seine praktisch grenzenlosen Wirkungs- möglichkeiten vielseitige Bedeutung erlangt. Die nu- litärischen und politischen Sendungen haben neben den Nachrichtendiensten die kämpfende und die schassende Front zu einer unlösbaren Gemeinschaft verbunden, und das reichhaltige Unterhaltungspro­gramm schenkt dem einzelnen Erhebung oder Ent­spannung, durch die er Kraft schöpfen kann zum Bewältigen der harten Kriegsaufgaben.

Dennoch aber gibt es eine große Anzahl von Hörern, die ihren Empfänger sinnlos anstellen, Haus­frauen, die ihn vom frühen Morgen bis in die spa­ten Abendstunden spielen lassen, oft ohne von den einzelnen Sendungen etwas in sich aufzunehmen. Sendepausen, Zeitzeichen und Wasserstandsmew'un- gen tönen dabei genau so in das meist leer^ Zmi' mer, wie Nachrichten in fremder Sprache oder der Kinderfunk. Abgesehen davon, daß ja schließlich der Aufnahmefähigkeit unseres Gehörs Grenzen gesetzt find und ein Abstumpfen eintritt, das den Wert der

weisen.

Wenn wir uns nun bemühen, nur noch plan­mäßig ein zustellen, d.h. nach den täglich veröffentlichten Rundsunkprogrammen, so ist damit nicht nur uns und unserem Empfangsgerät gedient, sondern wir stärken ganz nebenbei nicht unerheblich unsere Kriegswirtschaft. Also:Hören aber mit Verstand!"

Bedlngttzesten des melodischen Verlaufes erwach» send, verband sich mit stärkstem Gefühlserleben un- plastischer Ausprägung des Eigenlebens der Linie.

Solche Gaben mußten die Hörerschaft zu begeister­tem Beifall hinreißen. Er galt wohl in erster Lini-t dem Konzertgeber; aber ebenso verdient Hermann Loux aus Stuttgart (am Flügel), der in. letzter Stunde seinen Part übernommen hatte, für sein immer bereites Mitgehen und feinsinniges Nach­schaffen volle Anerkennung.

Dr. Hermann Hering.

Rundfunkhören mit Verstand!

Zahlen sprechen eine eindringliche Sprache.

Gießener Konzertring.

Violinkonzert Vasa prihoda.

einzelnen Sendungen nicht mehr erkennen laßt, wird eine erhebliche elektrische Energiemenge willkürlich vergeudet. Daß diese ganz beachtlich ist, ergibt sich aus einer statistischen Angabe des Jahres 1939, wo­nach der Gefamtverbrauch für Rundfunkzwecke sich in der Welt auf über 5 Milliarden Kilowattstunden belief. Davon entfielen rund vier Fünftel auf Emp- fanqszwecke, nur ein Fünftel wurde für den Betrieb der Sender und für die Rundfunkindustrie verwandt; pro Einwohner sind das in Europa 4 Kilowatt- oder 80 Betriebsstunden. Diese Zahlen sind bei dem deut­schen Hörer noch entsprechend höher, da mir in Eu­ropa die stärkste Rundfunkempfangs gemeinde auf-

Es liegt etwas ungemein Zwingendes in dem Eindruck, den Vasa Prihoda auf seine Hörer ausübt. Sobald er den Bogen ansetzt, muß man ihm folgen, und man-tut es willig und gern; denn sein Ton erhebt sich über den rein instrumentalen Klang hinaus in jene Sphäre, wo das Innenleben sich ausspricht und das Seelische sich ausschwingt. Man wird nie bei ihm den Eindruck haben, nur einen Geiger an sich zu hören; an seinem Beispiel könnte man vielleicht die Märchen von der Zauber­kraft der Geige begreifen und nachempfinden. Denn bei ihm ist auch der letzte Rest des rein Instrumen­talen überwunden; sein Klang wird zum berufen­sten Ausdrucksträger.

Gewiß wird man auch bei chm ein geradezu un­ermeßliches Können auf dem Instrument immer wieder bewundern müssen; man kann nur staunen über diese Bogenbeherrschung, der die größten Schwierigkeiten selbst m stärkster Anhäufung spie­lend sicher gelingen; dasselbe muß von dor Durch­bildung der linken Hand gelten mit den frappanten Kühnheiten der Doppelgriffe, in sauberster Klang­gelöstheit wirklich schwingend und tönend. Glanz­vollste Virtuosität ist hier aber nicht Selbstzweck geblieben, sondern sie ist die Voraussetzung für die Entfaltung musikalischer Gestaltungskräfte aus den Belangen des Geigerischen heraus geworden. So vielfältig auch das Programm sich in seinen Stil- bedinatheiten gab, nie blieb hier die nachschaffende Eindringungsfähigkeit hinter der gestellten Aufgäbe zurück. Und was man aus solch einem Abend von Vasa Prihoda mitnimmt, ist innere Bereicherung, Bewunderung und Freude,

Das gewinnende Mittel dazu ist der Ton, den Vasa Prihoda auf seinem Instrument entwickel^; sinnlich schön, klangvoll in Unmittelbarkeit cms- blühend zu großartiger Pracht und Stärke, ohne jedoch dabei die geringste Spur des Gewollten er­kennen zu lassen. In allen dynamischen Abstufun­gen ist er willig und nachgiebig und paßt sich je

Transportstab der Deutschen Arbeitsfront, Gauwak- tung Hessen-Nassau, Frankfurt a. M., Bürger- straße 69/77, in Verbindung zu setzen. Da neue Merkblätter für die Beurlaubung ausländischer Ar­beitskräfte erschienen sind, können diese ebenfalls bei dieser Dienststelle angefprdert werden.

Kraftfahrzeuge Schwerstbeschädigter.

Um die Kraftfahrzeuge von Schwerstbeschädigten für die anderen Verkehrsteilnehmer und die Polizei kenntlich zu machen, hat sich eine Regelung als zweckmäßig erwiesen. Nach einem Erlaß des Reichs­verkehrsministers dürfen Kraftfahrzeuge wehrdienst- beschädigter Körperbehinderter beim Parken und Halten durch ein gelbes Schlld -mit drei schwarzen Punkten und einem Eisernen Kreuz, die Kraftfahr­zeuge anderer Schwerstbeschädigter durch ein gelbes Schild mit drei schwarzen Punkten kenntlich gemacht werden. Das Schild ist so anzubringen, daß es beim Fahren entfernt oder von außen unsichtbar gemacht werden kann.

Einheitlicher Lehrvertrag für kaufmännische Lehrverhältniffe. Im Ministerialblatt des Reichswirtschaftsministe­riums ist ein Erlaß veröffentlicht, der ein Vertrags­muster für den Abschluß eines kaufmännischen Lehr- Vertrages enthält. In dem Erlaß wird es den Gau- Wirtschaftskammern bzw. Industrie- und Handels­kammern zur Pflicht gemacht, darauf hinzuwirken, daß dieses Vertragsmuster allen kaufmännischen Lehrverhältnissen zugrunde gelegt wird. Eintragungen in die Lehrlingsrolle dürfen nur erfolgen, wenn der Abschluß des Lehrverhältnisses unter Verwendung des reichseinheltlichen Lehrvertragsmusters erfolgt. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, daß die Frage der vorzeitigen Zulassung zur Kauf­mannsgehilfenprüfung bei vorangegangenem Schul­besuch besonders geregelt werden wird.

*

**EineAchtzigjährige. Frau Lina Hahn, geb Erb, Ederstraße 14, kann am heutigen Freitag in körperlicher Frische ihren 80. Geburtstag begehen. Der Jubilarin herzlichen Glückwunsch.

*Von Sonnen und Atomen ist das Thema des' Lichtbildervortrages, den der Schrift­steller Robert Henseling am kommenden Mon­tag auf Einladung der im Gießener Vortragsring zusammengeschlossenen Gießener Ksilturverbände Kulturelle Vereinigung, Goethe-Bund ünd uSous= bildunqsstätte Gießen der NSG.Kraft durch Freude" halten wird. Der Vortragende ist m Gießen von seinen früheren Vorträgen her bekannt.

Landkreis Gießen.

* Watzenborn-Stein der g,11. März. Die­ser Tage wurde Frau Wwe. Sch'mandt in guter Rüstigkeit 98 Jahre alt. Die Jubilarin ist eine der ältesten Frauen Hessens. Aly heutigen Donners­tag konnte Balthasar Happel IV., Hindenburg- straße 24 wohnhaft, in geistiger und körperlicher Frische seinen 8 0. Geburtstag begehen. Trotz seines hohen Alters hilft der Jubilar feinen Ange­hörigen noch eifrig bei der Arbeit. Beiden Jubilaren unsere herzlichen Glückwünsche.

Kreis Metzlar

* Hörnsheim, 11.März. Der Zimmermann Anton Althen aus Dornholzhausen konnte dieser Tage auf eine 40jährige Tätigkeit in der hiesigen Zimmerei mit Sägewerkbetrieb von Engel zurück­blicken. Im Rahmen einer schlichten Betriebsseier wurde der Jubilar in verdienter Weise geehrt.

Ein Frauenberuf der AS.-Volkswohlfahri.

NSG. Der Beruf der Haushaltshelferin bei der NSV. ist leider noch viel zu wenig bekannt, obschon er mit zu den schönsten und verantwortungsvollsten Frauenberufen überhaupt gehört. Schon ist Frie° denszeiten, erst recht aber heute, kommt es in zahl» lasen. Fällen vor, daß ein Haushalt, dessen Führung sonst in den festen Händen der Hausfrau lag, vor­übergehend verwaist, da diese durch Krankheit oder Wochenbett Tage oder auch Wochen abwesend sein muß. - . ..

Für solche Fälle eine einsatzbereite lind auch fähig«' Helferin zur Führung des Haushaltes bereit zu haben, ist eine vordringliche Aufgabe der NSV. ge­worden. Sie ist deshalb bemüht, einen Stamm von weltanschaulich einwandfreien, und zur Führung eines Haushaltes fähigen Frauen heranzubilden, die einem Haushalt vorstehen können, um vorüber» gehend die Hausfrau und Mutter zu ersetzen. Herz-. Haftes und bereitwilliges Zupacken sowie die Be­gabung zur Wartung und Anleitung von Kindern sind neben der Begabung zur planvollen Führung eines Haushaltes die Grundbedingungen und Vor» aussetzungen für diesen Beruf. Die Haushaltshelfe? rin der NSV. ist eine hauptamtliche und durch dis NSV. festbesoldete Kraft, entsprechend der felbfiuer? stündlichen Stellung, die sie in dem ihr arroertraufeft Haushalt und Wirkungskreis einnimmt.

Frauen, die sich für den Beruf der Haushalts» Helferin interessieren, wenden sich an die nächste Dienststelle der NSV. Sie erhalten dort auch Auf­klärung über alle damit zusammenhängenden FragerL-

«Sportsperre aufgehoben.

Wegen Verlegung des Heldengedenktages ist dis Anordnung des Reichssportführers vom 5. März auF Absetzung der sportlichen Veranstaltungen für kommenden Sonntag, 14. Mürz, auf gehoben worden.

Kurze «Sportnoftzeu.

In Bad Pyrmont, wo er in einem Lazarett Hei­lung von einer im Osten zugezogenen Krankheit suchte, ist Ludwig Leinberger, einer der be­kanntesten deutschen Fußballspieler, plötzlich geftor* den. Mit Ludwig Leinberger hat der deutsche Fuß­ballsport einen seiner besten Spieler früherer Jahre verloren.

nach der seelischen Lage selbst in der Klangfärbung an. Glutig, temperamentgebunden kann ihm etwas Hinreißendes zu eigen sein; dann ist er wieder ver­sunken, hingegeben, in sich gekehrt, und auch wiederum abgeklärt, leuchtend in mattgoldenem Schimmer.

Es mar durchaus angemessen »und wohl zu ver­stehen, daß die blutsmäßige Veranlagung Prihodas in der Vortragsfolge ihr Auswirkungsfeld finden konnte. Dvoraks Sonatine mußte in ihrer impulsiven Frische den Hörer ansprechen mit der individuellen Ausprägung der beiden Themen des Kopfsatzes, ihren Temperamentsaufschwüngen und der Schmiegsamkeit der Linienführung; im 2. Satz die seelenvolle Wärme der Moll-Sphäre und im Fi­nale die Mannigfaltigkeit der Situationen im Lichte slawischer Rhythmik. Verhaltene Leidenschaftlich­keit und Musikantenseligkeit durchzogen Smeta­nas StückeAus der Heimat", mündend in zündenden Lebendigkeit des Tänzerischen. Wenn Prihoda dann in einer eigenen KomvositionSla- wische M elodie" fein eminentes Können in den Dienst persönlicher Ausdruckskräfte stellte, so konnte die Wirkung nicht ausbleiben. Dem reihte sich Sa­ra s a t e s .Joba Navarra" mit geigerischen Hexen­künsten und dem Orchestralen zuneigenden Klang­evolutionen an.

Franz Schub erts große Fantasie in C- dur (op. 159) ist vielleicht die schönste seiner Dio- linkompositionen. In der Einleitung läßt er hier sein LiedDie Gestirne" (Klopstock) anklingen, den Gipfel musikalischer Schönheit aber bilden die Va­riationen über sein LiedSei mir gegrüßt". Wie hier die beiden beteiligten Instrumente mit fast un­erschöpflich scheinenden, immer wieder neuen Aus­drucksmitteln den lyrischen Urgrund des Themas ausschöpften, das steht einzigartig da. Zu einem Moment der Weihe wurde B achsAir" aus der v-dur-Suite, hier auf der O-Saite vorgetraaen. Pastose Klan gli cht eit, in ihren Stärkegraden aus den

Verdunkelungszeik:

________12. März von 19.19 bis 6.13 Uhr.________

Hauptschristletter: Dr. Friedrich Wilhelm Lauge. Stellvertreter de- Hauptschriftleiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lange: für das Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft und Sport: Ernst Blumschein.

Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R. Lange K. G. Verlags'eiter: Tr.-Jng, Erich Hamann: Anzeigenleiter: Hans Beck.

Anzeigenpreisliste Nr. 6.

Montag, den 15. März 1943, abends 7.30 Uhr

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Neue Aula der Universität

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Treis (Hessen), den 11. März 1943.

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Dr. jur. Walter Rumpf

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Für die Aufmerksamkeiten u. Glückwünsche anläßlich der Konfirmation unsererTochter Hedwig danken wir herzlich

Heinrich Ulrich und Frau

Gießen, im März 1948

Jahn st raße 33

Bei dem Heimgang unseres teuren Entchlafenen sind uns soviel Beweise aufrichtiger Teilnahme, sowie eine große Fülle von Kranzspenden zuge­gangen,daß es uns nicht möglich ist, jedem einzeln nen zu danken. Wir bitten deshalbauf diesemWege unseren innigsten Dank entgegen zu nehmen. Be­sonders danken wir Herrn Pfarrer Schmidt für die trostreichen Worte, der Reichsbahn-Direktion Frankfurt M., den Vereinen für die Ehrung und Kranzniederlegung. im Namen der trauernden Hinterbliebenen :Luise Henrich, geb. Heinz.

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für die besetzten Westgebiete und f. d. Inland laufend gesucht. Geeignet auch für Rentenemp­fänger u. Pensionäre. Einstell.- Bedingungen und Auskunft

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Die Verlobung ihrer Tochter Irene mit Herrn Dr. jur. Walter Rumpf geben bekannt

Dr. jur. Georg Gail und Frau Irena geb. v. Benislawski

Gießen, Bahnhofstraße 71

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Für die uns in so zahlreichem Maße er­wiesene Anteilnahme, sowie für die vielen Kranz- und Blumenspenden sagen wir auf diesem Wege unseren innigsten Dank.

In tiefem Schmerz:

s Adolf Thielmann

und Frau Ria, geb. Günther.

Gießen, den 12. März 1943.

Meine Verlobung mit Fräulein

Irene Gail

beehre ich mich anzuzeigen

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Professor - Werner-Straße 3

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. Statt Karten!

Die Verlobung ihrer Tochter Ilse Maria mit Herrn Ober­arzt Adolf Achenbach geben bekannt

Dr. med. G. W. Spruck u. Frau Louise, geb. Waege

IhreVerlobung geben bekannt

Ilse Maria Spruck

Oberarzt

Adolf Achenbach

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Von Sonnen und Atomen

Die Mitglieder des Goethe-Bundes, (Kontroll-Abschn, Nr. 1 der neuen Mitgliedskarte), der Kulturellen Ver­einigung und der Volksbildungsstätte Giefien (Kontroll« Absehn. Nr. 10) haben freien Eintritt. Die Mitglieder der Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde erhalten gegen Kontroll-Abschnitt Nr. 10 Eintrittskarten zum ermäßigten Preise von RM. 0.75 auf Sammel« bestellung, Nichtmitglieder zum Preise von RM. 1.25 bei Challier, Neuenweg, Kartenverkaufsstelle detf KdF., Seltersweg 60. Die Angehörigen des Veran* staltungsringes der H J. erhalten Eintrittskarten zum Preise von RM. 0.80, Studenten u. Militär zu RM. 0.40»

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Aufruf

zur Vorlage des Meldebogens für die auf Grund derVerordnung über die Meldung von Männern und Frauen für Ausgaben der Reichs- verteidkgung" vom 27. Januar 1943 (Rüchsgesehblatt I, Seite 67) meldepflichtig gewordenen Personen.

MS weiterer Personenkreis werden hiermit öffentlich aufgerusen: a) Männer und Frauen, die in abhängiger Beschäftigung stehen, deren Arbeitszeit jedoch weniger als 48 Stunden beträgt;

d) selbständige Berufstätige und Heimarbeiter, die keine oder nicht mehr als 5 Äefolgschaftsmitglieder beschäftigen, jedoch vorläufig nicht die im Handwerk und Handel, sowie die im Gaststätten- und Behec- bergungsgewerbe selbständigen Berufstätigen.

Personen, die dem obigen kreis angehören und denen bisher von 4>en politischen Leitern noch kein Fragebogen zugestellt wurde, werden hiermit aufgefordert, sich einen Meldevordruck beim Arbeitsamt oder seinen Nebenstellen oder beim Blockletter der NSDAP, zu besorgen. Dieser ist gewissenhaft auözüfüllen und

bis zum 18. 3.1943

dem Arbeitsamt oder seinen Nebenstellen wieder zuzuleiten.

Nach § 5 der angeführten Verordnung vom 27. 1. 1943 kann das Arbeitsamt von den Melt^pstichttgen die Meldung und daS persönliche Erscheinen durch Zwangsgeld bis zu RM. 1000, erzwingen.

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