Der Einsatz des Rundfunks hat besonders im Kriege durch seine praktisch grenzenlosen Wirkungs- möglichkeiten vielseitige Bedeutung erlangt. Die nu- litärischen und politischen Sendungen haben neben den Nachrichtendiensten die kämpfende und die schassende Front zu einer unlösbaren Gemeinschaft verbunden, und das reichhaltige Unterhaltungsprogramm schenkt dem einzelnen Erhebung oder Entspannung, durch die er Kraft schöpfen kann zum Bewältigen der harten Kriegsaufgaben.
Dennoch aber gibt es eine große Anzahl von Hörern, die ihren Empfänger sinnlos anstellen, Hausfrauen, die ihn vom frühen Morgen bis in die spaten Abendstunden spielen lassen, oft ohne von den einzelnen Sendungen etwas in sich aufzunehmen. Sendepausen, Zeitzeichen und Wasserstandsmew'un- gen tönen dabei genau so in das meist leer^ Zmi' mer, wie Nachrichten in fremder Sprache oder der Kinderfunk. Abgesehen davon, daß ja schließlich der Aufnahmefähigkeit unseres Gehörs Grenzen gesetzt find und ein Abstumpfen eintritt, das den Wert der
weisen.
Wenn wir uns nun bemühen, nur noch planmäßig ein zustellen, d.h. nach den täglich veröffentlichten Rundsunkprogrammen, so ist damit nicht nur uns und unserem Empfangsgerät gedient, sondern wir stärken ganz nebenbei nicht unerheblich unsere Kriegswirtschaft. Also: „Hören — aber mit Verstand!"
Bedlngttzesten des melodischen Verlaufes erwach» send, verband sich mit stärkstem Gefühlserleben un- plastischer Ausprägung des Eigenlebens der Linie.
Solche Gaben mußten die Hörerschaft zu begeistertem Beifall hinreißen. Er galt wohl in erster Lini-t dem Konzertgeber; aber ebenso verdient Hermann Loux aus Stuttgart (am Flügel), der in. letzter Stunde seinen Part übernommen hatte, für sein immer bereites Mitgehen und feinsinniges Nachschaffen volle Anerkennung.
Dr. Hermann Hering.
Rundfunkhören — mit Verstand!
Zahlen sprechen eine eindringliche Sprache.
Gießener Konzertring.
Violinkonzert Vasa prihoda.
einzelnen Sendungen nicht mehr erkennen laßt, wird eine erhebliche elektrische Energiemenge willkürlich vergeudet. Daß diese ganz beachtlich ist, ergibt sich aus einer statistischen Angabe des Jahres 1939, wonach der Gefamtverbrauch für Rundfunkzwecke sich in der Welt auf über 5 Milliarden Kilowattstunden belief. Davon entfielen rund vier Fünftel auf Emp- fanqszwecke, nur ein Fünftel wurde für den Betrieb der Sender und für die Rundfunkindustrie verwandt; pro Einwohner sind das in Europa 4 Kilowatt- oder 80 Betriebsstunden. Diese Zahlen sind bei dem deutschen Hörer noch entsprechend höher, da mir in Europa die stärkste Rundfunkempfangs gemeinde auf-
Es liegt etwas ungemein Zwingendes in dem Eindruck, den Vasa Prihoda auf seine Hörer ausübt. Sobald er den Bogen ansetzt, muß man ihm folgen, und man-tut es willig und gern; denn sein Ton erhebt sich über den rein instrumentalen Klang hinaus in jene Sphäre, wo das Innenleben sich ausspricht und das Seelische sich ausschwingt. Man wird nie bei ihm den Eindruck haben, nur einen Geiger an sich zu hören; an seinem Beispiel könnte man vielleicht die Märchen von der Zauberkraft der Geige begreifen und nachempfinden. Denn bei ihm ist auch der letzte Rest des rein Instrumentalen überwunden; sein Klang wird zum berufensten Ausdrucksträger.
Gewiß wird man auch bei chm ein geradezu unermeßliches Können auf dem Instrument immer wieder bewundern müssen; man kann nur staunen über diese Bogenbeherrschung, der die größten Schwierigkeiten selbst m stärkster Anhäufung spielend sicher gelingen; dasselbe muß von dor Durchbildung der linken Hand gelten mit den frappanten Kühnheiten der Doppelgriffe, in sauberster Klanggelöstheit wirklich schwingend und tönend. Glanzvollste Virtuosität ist hier aber nicht Selbstzweck geblieben, sondern sie ist die Voraussetzung für die Entfaltung musikalischer Gestaltungskräfte aus den Belangen des Geigerischen heraus geworden. So vielfältig auch das Programm sich in seinen Stil- bedinatheiten gab, nie blieb hier die nachschaffende Eindringungsfähigkeit hinter der gestellten Aufgäbe zurück. Und was man aus solch einem Abend von Vasa Prihoda mitnimmt, ist innere Bereicherung, Bewunderung und Freude,
Das gewinnende Mittel dazu ist der Ton, den Vasa Prihoda auf seinem Instrument entwickel^; sinnlich schön, klangvoll in Unmittelbarkeit cms- blühend zu großartiger Pracht und Stärke, ohne jedoch dabei die geringste Spur des Gewollten erkennen zu lassen. In allen dynamischen Abstufungen ist er willig und nachgiebig und paßt sich je
Transportstab der Deutschen Arbeitsfront, Gauwak- tung Hessen-Nassau, Frankfurt a. M., Bürger- straße 69/77, in Verbindung zu setzen. Da neue Merkblätter für die Beurlaubung ausländischer Arbeitskräfte erschienen sind, können diese ebenfalls bei dieser Dienststelle angefprdert werden.
Kraftfahrzeuge Schwerstbeschädigter.
Um die Kraftfahrzeuge von Schwerstbeschädigten für die anderen Verkehrsteilnehmer und die Polizei kenntlich zu machen, hat sich eine Regelung als zweckmäßig erwiesen. Nach einem Erlaß des Reichsverkehrsministers dürfen Kraftfahrzeuge wehrdienst- beschädigter Körperbehinderter beim Parken und Halten durch ein gelbes Schlld -mit drei schwarzen Punkten und einem Eisernen Kreuz, die Kraftfahrzeuge anderer Schwerstbeschädigter durch ein gelbes Schild mit drei schwarzen Punkten kenntlich gemacht werden. Das Schild ist so anzubringen, daß es beim Fahren entfernt oder von außen unsichtbar gemacht werden kann.
Einheitlicher Lehrvertrag für kaufmännische Lehrverhältniffe. Im Ministerialblatt des Reichswirtschaftsministeriums ist ein Erlaß veröffentlicht, der ein Vertragsmuster für den Abschluß eines kaufmännischen Lehr- Vertrages enthält. In dem Erlaß wird es den Gau- Wirtschaftskammern bzw. Industrie- und Handelskammern zur Pflicht gemacht, darauf hinzuwirken, daß dieses Vertragsmuster allen kaufmännischen Lehrverhältnissen zugrunde gelegt wird. Eintragungen in die Lehrlingsrolle dürfen nur erfolgen, wenn der Abschluß des Lehrverhältnisses unter Verwendung des reichseinheltlichen Lehrvertragsmusters erfolgt. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, daß die Frage der vorzeitigen Zulassung zur Kaufmannsgehilfenprüfung bei vorangegangenem Schulbesuch besonders geregelt werden wird.
*
**EineAchtzigjährige. Frau Lina Hahn, geb Erb, Ederstraße 14, kann am heutigen Freitag in körperlicher Frische ihren 80. Geburtstag begehen. Der Jubilarin herzlichen Glückwunsch.
*♦ „Von Sonnen und Atomen ist das Thema des' Lichtbildervortrages, den der Schriftsteller Robert Henseling am kommenden Montag auf Einladung der im Gießener Vortragsring zusammengeschlossenen Gießener Ksilturverbände — Kulturelle Vereinigung, Goethe-Bund ünd uSous= bildunqsstätte Gießen der NSG. „Kraft durch Freude" — halten wird. Der Vortragende ist m Gießen von seinen früheren Vorträgen her bekannt.
Landkreis Gießen.
* Watzenborn-Stein der g,11. März. Dieser Tage wurde Frau Wwe. Sch'mandt in guter Rüstigkeit 98 Jahre alt. Die Jubilarin ist eine der ältesten Frauen Hessens. Aly heutigen Donnerstag konnte Balthasar Happel IV., Hindenburg- straße 24 wohnhaft, in geistiger und körperlicher Frische seinen 8 0. Geburtstag begehen. Trotz seines hohen Alters hilft der Jubilar feinen Angehörigen noch eifrig bei der Arbeit. Beiden Jubilaren unsere herzlichen Glückwünsche.
Kreis Metzlar
* Hörnsheim, 11.März. Der Zimmermann Anton Althen aus Dornholzhausen konnte dieser Tage auf eine 40jährige Tätigkeit in der hiesigen Zimmerei mit Sägewerkbetrieb von Engel zurückblicken. Im Rahmen einer schlichten Betriebsseier wurde der Jubilar in verdienter Weise geehrt.
Ein Frauenberuf der AS.-Volkswohlfahri.
NSG. Der Beruf der Haushaltshelferin bei der NSV. ist leider noch viel zu wenig bekannt, obschon er mit zu den schönsten und verantwortungsvollsten Frauenberufen überhaupt gehört. Schon ist Frie° denszeiten, erst recht aber heute, kommt es in zahl» lasen. Fällen vor, daß ein Haushalt, dessen Führung sonst in den festen Händen der Hausfrau lag, vorübergehend verwaist, da diese durch Krankheit oder Wochenbett Tage oder auch Wochen abwesend sein muß. - . ..
Für solche Fälle eine einsatzbereite lind auch fähig«' Helferin zur Führung des Haushaltes bereit zu haben, ist eine vordringliche Aufgabe der NSV. geworden. Sie ist deshalb bemüht, einen Stamm von weltanschaulich einwandfreien, und zur Führung eines Haushaltes fähigen Frauen heranzubilden, die einem Haushalt vorstehen können, um vorüber» gehend die Hausfrau und Mutter zu ersetzen. Herz-. Haftes und bereitwilliges Zupacken sowie die Begabung zur Wartung und Anleitung von Kindern sind neben der Begabung zur planvollen Führung eines Haushaltes die Grundbedingungen und Vor» aussetzungen für diesen Beruf. Die Haushaltshelfe? rin der NSV. ist eine hauptamtliche und durch dis NSV. festbesoldete Kraft, entsprechend der felbfiuer? stündlichen Stellung, die sie in dem ihr arroertraufeft Haushalt und Wirkungskreis einnimmt.
Frauen, die sich für den Beruf der Haushalts» Helferin interessieren, wenden sich an die nächste Dienststelle der NSV. Sie erhalten dort auch Aufklärung über alle damit zusammenhängenden FragerL-
«Sportsperre aufgehoben.
Wegen Verlegung des Heldengedenktages ist dis Anordnung des Reichssportführers vom 5. März auF Absetzung der sportlichen Veranstaltungen für kommenden Sonntag, 14. Mürz, auf gehoben worden.
Kurze «Sportnoftzeu.
In Bad Pyrmont, wo er in einem Lazarett Heilung von einer im Osten zugezogenen Krankheit suchte, ist Ludwig Leinberger, einer der bekanntesten deutschen Fußballspieler, plötzlich geftor* den. Mit Ludwig Leinberger hat der deutsche Fußballsport einen seiner besten Spieler früherer Jahre verloren.
nach der seelischen Lage selbst in der Klangfärbung an. Glutig, temperamentgebunden kann ihm etwas Hinreißendes zu eigen sein; dann ist er wieder versunken, hingegeben, in sich gekehrt, und auch wiederum abgeklärt, leuchtend in mattgoldenem Schimmer.
Es mar durchaus angemessen »und wohl zu verstehen, daß die blutsmäßige Veranlagung Prihodas in der Vortragsfolge ihr Auswirkungsfeld finden konnte. Dvoraks Sonatine mußte in ihrer impulsiven Frische den Hörer ansprechen mit der individuellen Ausprägung der beiden Themen des Kopfsatzes, ihren Temperamentsaufschwüngen und der Schmiegsamkeit der Linienführung; im 2. Satz die seelenvolle Wärme der Moll-Sphäre und im Finale die Mannigfaltigkeit der Situationen im Lichte slawischer Rhythmik. — Verhaltene Leidenschaftlichkeit und Musikantenseligkeit durchzogen Smetanas Stücke „Aus der Heimat", mündend in zündenden Lebendigkeit des Tänzerischen. Wenn Prihoda dann in einer eigenen Komvosition „Sla- wische M elodie" fein eminentes Können in den Dienst persönlicher Ausdruckskräfte stellte, so konnte die Wirkung nicht ausbleiben. Dem reihte sich Sara s a t e s .„Joba Navarra" mit geigerischen Hexenkünsten und dem Orchestralen zuneigenden Klangevolutionen an.
Franz Schub erts große Fantasie in C- dur (op. 159) ist vielleicht die schönste seiner Dio- linkompositionen. In der Einleitung läßt er hier sein Lied „Die Gestirne" (Klopstock) anklingen, den Gipfel musikalischer Schönheit aber bilden die Variationen über sein Lied „Sei mir gegrüßt". Wie hier die beiden beteiligten Instrumente mit fast unerschöpflich scheinenden, immer wieder neuen Ausdrucksmitteln den lyrischen Urgrund des Themas ausschöpften, das steht einzigartig da. Zu einem Moment der Weihe wurde B achs „Air" aus der v-dur-Suite, hier auf der O-Saite vorgetraaen. Pastose Klan gli cht eit, in ihren Stärkegraden aus den
Verdunkelungszeik:
________12. März von 19.19 bis 6.13 Uhr.________
Hauptschristletter: Dr. Friedrich Wilhelm Lauge. Stellvertreter de- Hauptschriftleiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lange: für das Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft und Sport: Ernst Blumschein.
Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R. Lange K. G. Verlags'eiter: Tr.-Jng, Erich Hamann: Anzeigenleiter: Hans Beck.
Anzeigenpreisliste Nr. 6.
Montag, den 15. März 1943, abends 7.30 Uhr
[sisD
Neue Aula der Universität
01611
Treis (Hessen), den 11. März 1943.
0161»
01613/
Gießen
eingetr. We.
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GuHall*.Fobrtk K5I*
TitL 2.30.4.45,7.30; So. 2.00. 4.30,7.80 UM,
Dr. jur. Walter Rumpf
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Emil H. Müller K..G.
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Für die Aufmerksamkeiten u. Glückwünsche anläßlich der Konfirmation unsererTochter Hedwig danken wir herzlich
Heinrich Ulrich und Frau
Gießen, im März 1948
Jahn st raße 33
Bei dem Heimgang unseres teuren Entchlafenen sind uns soviel Beweise aufrichtiger Teilnahme, sowie eine große Fülle von Kranzspenden zugegangen,daß es uns nicht möglich ist, jedem einzeln nen zu danken. Wir bitten deshalbauf diesemWege unseren innigsten Dank entgegen zu nehmen. Besonders danken wir Herrn Pfarrer Schmidt für die trostreichen Worte, der Reichsbahn-Direktion Frankfurt M., den Vereinen für die Ehrung und Kranzniederlegung. im Namen der trauernden Hinterbliebenen :Luise Henrich, geb. Heinz.
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Die Verlobung ihrer Tochter Irene mit Herrn Dr. jur. Walter Rumpf geben bekannt
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Für die uns in so zahlreichem Maße erwiesene Anteilnahme, sowie für die vielen Kranz- und Blumenspenden sagen wir auf diesem Wege unseren innigsten Dank.
In tiefem Schmerz:
s Adolf Thielmann
und Frau Ria, geb. Günther.
Gießen, den 12. März 1943.
Meine Verlobung mit Fräulein
Irene Gail
beehre ich mich anzuzeigen
Butzbach
Professor - Werner-Straße 3
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Die Verlobung ihrer Tochter Ilse Maria mit Herrn Oberarzt Adolf Achenbach geben bekannt
Dr. med. G. W. Spruck u. Frau Louise, geb. Waege
IhreVerlobung geben bekannt
Ilse Maria Spruck
Oberarzt
Adolf Achenbach
[Verschiedenes|
Diejenige d. am Donners- tagnachmittag ein Paar neue
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Die Mitglieder des Goethe-Bundes, (Kontroll-Abschn, Nr. 1 der neuen Mitgliedskarte), der Kulturellen Vereinigung und der Volksbildungsstätte Giefien (Kontroll« Absehn. Nr. 10) haben freien Eintritt. Die Mitglieder der Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde erhalten gegen Kontroll-Abschnitt Nr. 10 Eintrittskarten zum ermäßigten Preise von RM. 0.75 auf Sammel« bestellung, Nichtmitglieder zum Preise von RM. 1.25 bei Challier, Neuenweg, Kartenverkaufsstelle detf KdF., Seltersweg 60. Die Angehörigen des Veran* staltungsringes der H J. erhalten Eintrittskarten zum Preise von RM. 0.80, Studenten u. Militär zu RM. 0.40»
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Gestaltet vom Chor und dem Orchester der Bannspielschar des Bannes Gießen 116.
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Aufruf
zur Vorlage des Meldebogens für die auf Grund der „Verordnung über die Meldung von Männern und Frauen für Ausgaben der Reichs- verteidkgung" vom 27. Januar 1943 (Rüchsgesehblatt I, Seite 67) meldepflichtig gewordenen Personen.
MS weiterer Personenkreis werden hiermit öffentlich aufgerusen: a) Männer und Frauen, die in abhängiger Beschäftigung stehen, deren Arbeitszeit jedoch weniger als 48 Stunden beträgt;
d) selbständige Berufstätige und Heimarbeiter, die keine oder nicht mehr als 5 Äefolgschaftsmitglieder beschäftigen, jedoch vorläufig nicht die im Handwerk und Handel, sowie die im Gaststätten- und Behec- bergungsgewerbe selbständigen Berufstätigen.
Personen, die dem obigen kreis angehören und denen bisher von 4>en politischen Leitern noch kein Fragebogen zugestellt wurde, werden hiermit aufgefordert, sich einen Meldevordruck beim Arbeitsamt oder seinen Nebenstellen oder beim Blockletter der NSDAP, zu besorgen. Dieser ist gewissenhaft auözüfüllen und
bis zum 18. 3.1943
dem Arbeitsamt oder seinen Nebenstellen wieder zuzuleiten.
Nach § 5 der angeführten Verordnung vom 27. 1. 1943 kann das Arbeitsamt von den Melt^pstichttgen die Meldung und daS persönliche Erscheinen durch Zwangsgeld bis zu RM. 1000,— erzwingen.
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