Ausgabe 
12.2.1943
 
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Gietzener Anzeiger

kriegsunwichttgen Stellen eini

Die Forderung des Tages.'

Goethe.

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istifchen Stellungen in 1% Kilometer Tiefe. Dabei vorgeprellte feinbhc Wn sie sechs Sowjetpanzer und zehn schwere HKL. zurückwarfen, jakgeschütze zusammen. An anderer Stelle drangen!

nordafrikanischen Kriegsschauplatz dem General

Oer Wehrmachtbericht

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Oer Ruf der Front geht auch an dich!

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Fortdauer der schweren Kämpfe im Güdabschnitt der Ostfront.

Versuche, deine Pflicht zu tun, und du weiht gleich, was an dir ist. Was aber ist deine Pflicht?

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deutsche Volk werde mit Lieser .. . .

es zu einer vom Feinde nie geahnten Kraftanstren­gung im Kampf um seine nationale und soziale Existenz fähig sei. Erst in dieser ernsten Situation, wo zum erstenmal während unseres Freiheitskamp' fes die Risiken des Krieges zutagetreten, zeige der

ist die einzige, die ungeschmälert in der Hand der Vereinigten Staaten ist. Die drei anderen Stütz­punktketten nach Süden in die Inselwelt der Südsee, dann geradeaus über Guam nach den Philippinen und schließlich die dritte nach den Aleuten im Norden sind von den Japanern derartig aufgelöchert, daß diese an sich sehr starken Stützpunktreihen zuKükenfarmen ohne Küken" ge­worden sind, wie ein Yankee selbst mit grimmigem Humor festgestellt hat. Die Erinnerung an diese ge­wesenen Stützpunkte der USA. ruft mir die Tatsache ins Gedächtnis, daß sie 10 500 Kilometer von der amerikanischen, aber nur 3000 Kilometer von der japanischen Küste entfernt lagen, also deutlich die Angriffsabsichten der USA. verraten. Jetzt sind sie verlorengegangen und eben darum sind die zivilen Marinestrategen in Washington so eifrig beim Ab-

Berlin, 11. Febr. (DNB.) 3ht Westkauka- 15 lebte nach kurzer Gefechtspause die Kampf- ligkeit wieder stärker auf. Auch östlich und nord- ilich von Krasnodar versuchte der Feind nachzu- ücken. Er traf aber auf harten Widerstand unserer suppen. Angriffe von drei feindlichen Regimen- tn mit je 10 bis 20 Panzern brachen im Feuer der jweren Waffen zusammen. Am 7. Februar hatten fiter nördlich starke bolschewistische Verbände ge- n eigene schwache Sicherungen einen Brückenkopf bildet. Zu seiner Beseitigung stießen Panzergre- idiere vor. Sie trafen beim Angriff auf sowjetische »äste, die ihrerseits im Vorgehen waren. Im Zu-

Gegenangriff unserer Panzer, die drei am Vortage vorgeprellte feindliche Regimenter über die alte

feindliche Flugzeuge abgeschossen.

Deutsche Kampfflugzeuge griffen auch am geftri-

ich hoffe auf eine weitere Besserung der Lage, vorausgesetzt, daß das, was uns von den USA. versprochen wurde, auch gegeben wird. Aber es ist furchtbar", so konnte er nicht umhin, zuzugeben, wenn man den künftigen Schiffsbau auf der Grundlage eines Verlustes von Hunderttausenden von Tonnen im Monat planen muß. Die Verluste an kostbaren Ladungen, die Vernichtung so vieler schöner Schiffe, der Tob ihrer Besatzungen, alles das stellt an und für sich ss i n d ü st e r e s Pano­rama dar. Das sind aber", so- fand Churchill auch hier wieder billige Trostworte,für uns keine' töd­lichen Verluste, sie werden durch die Neubauten mehr als ausgeglichen. Wir werfen unsere Hilfs­quellen mit denen der Vereinigten Staaten zusam­men, man versprach uns den uns zustehenden Teil an Geleitschiffen amerikanischer Bauart. Wir bau.en auf das Versprechen Roosevelts, daß er uns in dem Maße, wie neue amerikanische Schiffseinheiten vom Stapel laufen, bettächllichen Tonnageraum zur Ver­fügung stellen wird."

Solche Worte aus dem Munde eines britischen Premierministers müssen der Bevölkerung des einst die Meere beherrschenden Albions wie Totenglöckchen in den Ohren klingen. Churchill teilte auch mit, daß der Oberbefehl über die britischen Truppen auf dem

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I MV. Aus dem Führ erhauplquartler. i II Febr. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt Wannt:

Bei Fortdauer der schweren Kampfe im Süd- «Hdjnitt der Ostfront wurden gestern an ! »c'chiedenen Stellen bedeutende Abwehrerfolge er­zielt, die den Sowjets hohe Verluste an Menschen | nb Material kosteten.

[|3m Westkaukasus Kampfe von örtlicher Be- Itufung. Gegen neu gelandeten Feind südwestlich M Noworossijsk waren eigene Gegenangriffe er- h'greid).

3m Gebiet des oberen Donez wurden alle jtindNchen Angriffe blutig abgerolefen. Der Ring m eine eingeschlosfene sowjetische Kraftegruppe

mmcnpraU beider Sturmkolonnen vernichteten un- te Panzergrenadiere die vordersten Teile des Fein- s, seine Reste' fluteten, vom Artilleriefeuer Der- lgt, in dichten Kolonnen zurück. Die vorausaegan- Nen harten Kämpfe zur Sicherung unserer Bewe- mgen im Vorgebirge des Kaukasus brachten oft k tische Lagen, da die Bolschewisten durch massierte ^griffe immer wieder versuchten, die Verbindung tischen den Nachhuten zu unterbrechen. Die Der- ste des Feindes waren bei allen diesen Nachhut- rechten sehr hoch, besonders beim Kamps um jützpunkte, die auf längere Zeit gegen den Anprall !r Bolschewisten gehalten werden muhten.

Bei Noworossijsk und am unteren uban schlugen unsere Truppen starke Vorstöße t Bolschewisten ab. Am unteren Don und an

Nordfront des Donez stießen die Bol- jmiften mit starken Infanterie- und Panzerkräften r, wurden aber nach harten Kämpfen im Gegen­griff durch motorisierte Verbände und Panzer- ppen zurückgeworfen. Sie entrissen dem Feind i verteidigte Höhen und durchstießen die bolsche-

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starken Kampf- und Slurzkampfgeschwaderu wieder­holt wuchtige Angriffe gegen die Spitzen feindlicher Marschkolonnen, Truppen und Fahrzeuganstauungen.

3m Nordteil der Ostfront verlegte der Feind seine Angrisfe vom Abschnitt südlich des Ladogasees, wo er keinerlei Fortschritte mehr erzielen konnte, auf andere Frontabschnitte. Sie blieben trotz starker Panzer- und Schlachtflieger- Unterstützung erfolglos. Um eine örtliche Einbruch- slelle wird noch gekämpft.

Bei Tage und Nacht bombardierten Kampfflieger- krafte in diesem Abschnitt Panzerbereitsiellungen und Nachschubverbindungen des Feindes.

3n der Zell vom 1. bis 10. Februar wurden an der Ostfront Z51 Sowjetpanzer durch Ver­bände des Heeres zerstört, erbeutet oder bewegungs­unfähig geschossen.

An der nordafrikanischen Front ver­lief der Tag ruhig.

Bei Tagesvorstößen feindlicher Fliegerkrafte gegen die Küste der besetzten weslgebiete wurden sieben

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Ein düsteres Panorama."

Churchill muß im Unterhaus die Größe der !l-Bootgefahr zugeben«

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Unmenschliche Behandlung deutscher Zivilinternierter.

In Käfige gesperrt und auf sinkendem Schiff zurückgelaffen.

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Nattonalsozialismus wiederum die ihm eigene tra- dittonelle Kraft, jeden Rückschlag mit ungebeugter Entschlossenheit, doppelter Energie und größerer Zu- verficht zu beantworten. Der Gauleiter gab dabei der Gewißheit Ausdruck, daß die Männer und Frauen des Gaues Hessen-Nassau die Kraft ihrer Herzen unb ihrer Hände für den Bestand des ge­meinsam erkämpften Reiches mit bereitwilliger Hin­gabe zum Einsatz bringen werden.

sNSG. Gauleiter und Reichsstatthalter S p r e n» r sprach im Adolf-Hitler-Haus in Frankfurt vor Gauamtsleitekn und Kreisleitern sowie den ^d.rungs- und Derbändefuhrern. über die um» senden Aufgaben der Partei bei der Ausrichtung Heimat auf den totalen Kriegseinsatz. In ein­er Weise kennzeichnete der Gauleiter die un- Mgänqliche Notwendigkeit der getroffenen und noch m treffenden Maßnahmen. Er stellte dabei heraus, M die Partei nicht nur Garant der kompromiß- Inim Durchführung des totalen Kriegseinsatzes, sei, säubern daß sie es sich vor allem angelegen sein lase, mit allen Maßnahmen für eine gerechte Sastenverteilung zu sorgen. Im einzelnen hanbelten die Ausführungen des Gauleiters dann itt prägnanten Weisungen die Gebiete der Ar- jsiitsmeldepfltcht und der Betriebs-

l i e ß u n a e n. Ziel aller Maßnahmen fei es, der Hupfenden Front umgehend zu helfen. Dies ge-

Bom Vorsitzenden des Marineausschusses im 2A.-Abgeordnetenhaus V i n s o n wurde der C r - rb neuer HSA.-StützPUnkteimPa- if i k unter Ausnutzung des Pacht- und Leibge- ies angekündigt. Knox, der USA.-Marmemlmster, ,_Z,...t für den gleichen Plan. Die Bereinigten laaten wollen sich rechtzeittg bezcchlt machen und

Engländern sowie den gaullistischen Franzosen v f den Südseeinseln die vielbegehrten lützpunkte abnehmen. Diese Prvjektemache^i wird eben ohne jede Rücksicht sowohl auf die Bundes- ff en wie auf schmerzliche Erfahrungen eurer rgften Vergangenheit. Die Aankees hatten un ifien Ozean schon bedeutende Stutzpmrkte. Bon itoni strahlten vier Stützpunktketten aus. Die le rückwärts zum Panama-Kanal und darüber ifraus bis zu den Galapagos-Inseln; es

Damals und heule.

Von Prof. Dr.

Friedrich von (Sott l-Lttlilienfeld, Graz.

Nichts lastet auf dem Gemüt vieler und auch guter Deutscher so drückend, wie die Erinnerung an den unglücklichen Ausgang des ersten Weltkriegs. Bekanntlich sagt uns der Engländer dauernd vor:Noch so viele Nieder­lagen, die letzte Schlacht gewinnt eben doch Eng­land!" damit deutscher Kleinmut sich ftiit dem un­seligen Sprüchlein quält:Wir werden uns wieder nur zu Tode siegen!" Dieser verhängnisvoll falsche Rückschluß, diese Verwechslung von einst auf heute ertötet alle freudige Genugtuung selbst an unseren größten Erfolgen. Jeder Rückschlag aber, der in der Art jeglichen Krieges auch uns nicht erspart bleibt, lügt dann gleichsam zu jenem Sprüchlein die Bestätigung hinzu, als ob das unausbleiblich schlimme Ende schon in Sicht wäre. Beides gefähr­det die Haltung unseres Volkes, an der doch über­haupt alles hängt.

Man kann es darum gar nicht oft genug wieder­holen, welch gewaltiger Abstand und Unterschied zwischen der damaligen und -der heutigen Lage des Reiches klafft. Zwar müßte bei kürzester Heberlegung eine ganze Reihe zwingender Vergleiche jenen Kleinmütigen ins Gewissen reden. Im Kleinmut erstickt leicht alle Vernunft. So seien denn jene Vergleiche einmal auch ganz schul-

M Jahrgang Nr. 36 tei.aieini , n a, nutzer Sonnt aas imh iVeiertaal

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Siebener «Vamilienblaitei Heimat imBttd' D'eSckolle öemaSvrei-r

JJionathcb . St M. 1.80 Zustellgebühr .. -25 cutt) he Nichterscheinen non einzelnen Nummern tnrolae höherer Gewalt »trittvrechamchlntz 2251 Drahtanschrift intern er* <inffi*erf 11 ftrmiff

brennen eines neuen Stützpunkt-Feuerwerks. Was die Vankees jetzt tun; ist nicht die Wiedereroberung verlorener Stützpunkte, sondern der Raub neuer Stützpunkte auf Kosten ihrerVerbündeten". Din- son gab nämlich unumwunden zu, daß der nord- amerikanische Plandie territorialen Besitzungen Frankreichs und Hollands in Mitleiden­schaft ziehen" werde. Bemerkenswert an diesem Raubplan ist vor allem, daß Knox selbst angeregt hat, die USA. müßten diese Stützpunkte im Pazifik auchnachdem Kriege behalten, was, wie die Meldung ans Washington hervorhebt, eine gün­stige Aufnahme im Repräsentantenhaus gefunden habe.

Eisenhower Oberkommandierender für Jlordafrika.

Stockholm 11. Febr. (Europapreß.) Churchill gab bekannt, daß General Eisenhower zum Oberkommandierenden der britisch-nordamerikani- schen Stteitkräste in Nordafrika ernannt wurde. Auch d i e 8. britische Armee soll Eisenhower unterstellt werden. Ihr bisheriger Befehlshaber, Ge- neral Alexander, wird stellvertretender Ober­kommandierender unter Eisenhower^ Das Oberkom­mando über die 8. Armee wurde General Sir Henry Maitland Wilson, dem derzeitigen Ober- kommandierenden in Iran und im Irak, übertragen. Mit dem Oberkommando über die britisch-nordame- rikonische Luftwaffe im Mittelmeergebiet und der Konttolle über die gesamten Luftstreitkräfte im Mttleren Osten ist Dizeluftmarschall Tedder be­traut. Auch er untersteht Eisenhower. Die französi­schen Truppen ifi Tunesien wurden mit Zustimmung Girauds dem General Anderson unterstellt.

unsere Panzer in ein Fabrikgelände ein und stehen dort in hartem Häuserkamvf, bei dem sie drei Panzer und acht schwere Panzeraowehrkanonen vernichteten.

In die Kampfzonen am mittleren und oberen Donez schob der Feind frische Infan­terie- und Panzerverbände ein. Ihre Vorstöße wurden aber in harten Kämpfen abgeschlagen. Geaenangriffe führten zur Einkesselung einer sow­jetischen Schützendivision. Zum Verengen des Ein- schließunasringes gingen Teile einer deutschen In­fanterie-Division in den Morgenstunden des 10. Fe­bruar vor, erstürmten gegen Mittag eine vom Feind besetzte Ortschaft und' warfen am Nachmittag die Sowjets noch aus dem Westteil eines weiteren Ortes heraus. Teilweise mit Panzern geführte Gegen­stöße und Ausbruchsversuche der Bolschewisten schei­terten. In den erbitterten und für den Feind ver­lustreichen Kämpfen vernichteten unsere Verbände ein sowjetisches Schützen-Regiment, zwei Batterien, drei Panzer und sechs Einzelgeschütze. Weitere schwere Ausfälle an Menschen lind Waffen hatten die Bolschewisten, als eines unserer Füsilier-Regimen­ter über den Donez oorgebriuigefte feindliche Stoß- gruppen urnschloß und aufrieb.

Im Raum westlich des O^kol wiesen un­sere Truppen, die dort seit mehreren Tagen in er­bitterten Kämpfen stehen, die unaufhörlichen Vor­stöße überlegener feindlicher Kräfte ab. Sie ver­teidigten erfolgreich ihre Hauptkampflinie gegen die feit 36 Stunden in mehreren Wellen anstürmen- den Sowjetbataillone und Reginienter. Die vergeb­lichen Angriffe kosteten dem Feind hunderte Tote und Gefangene. 760 Gefallene und 160 Gefangene verloren die Sowjets allein an einer Stelle beim

BrttftMk Meaxrttttrtn4efd 8. taft General-Anzeiger für Gberhessen

sehe Platz finden konnten. Außerdem wurde ein klei­nes Arbeitsboot entdeckt, das Raum für 18 Perso­nen bot. Die übrigen Deutschen versuchten, aus Ti­schen, Lukendeckeln usw. Flöße zu bauen, lieber ihr Schicksal ist bisher nichts bekannt geworden. Die Dan- Imhoff" selbst ist dann 'gesunken.

Die beiden Boote versuchten, der Küste entgegen« zurudern. Am Morgen erschien das etwa 2000 Ton­nen große holländische MotorschiffBoelangen", das bis auf etwa 100 Meter an die Boote herankam. Ein Offizier fragte, ob in den Booten Holländer seien. Als dies verneint wurde, entfernte sich das Schiff mit voller Fahrt, obwohl die Deut­schen durch Dorzeigen der leeren Wassereimer ihren Mangel an>Wasser angezeigt hatten.

Den Booten gelang es, die Küste der Sumatra vorgelagerten Insel Nias zu erreichen. Eingeborene versorgten die völlig erschöpften Deutschen mit Ko­kosnüssen. Dann erschienen jedoch holländische Regierungsbeamte, auf deren Veranlassung die Deutschen unter Polizeibewachung in die Haupt­stadt gebracht und dort in einem für inländische Strafgefangene bestimmten Gefängnis interniert wurden. Da die Insel Nias stark malariaverseucht war, wurden viele Deutsche malariakrank. Die hol­ländischen Behörden gestatteten indessen nur den be­sonders schwer Erkrankten eine Uebersiedlung in das Polizeihospital. Viele Reichsdeutsche haben noch lange unter den Folgen der Entbehrungen und Schi­kanen leiden müssen, nachdem endlich ihre ^Befrei­ung durch die japanischen Truppen.erfolgte.

Es kann keinem Zweifel unterliegen, daß die Ver­antwortung für diese unglaublichen Vorfälle den holländischen Kolonialbehörden und letzten Endes der holländischen Emigrantenregierung in London zufällt, deren Anordnungen von den holländischen Bewachungsmannschaften und Seeleuten ftritt aus­geführt wurden.

Roosevelt fordert neue Stützpunkte im Pazifik

Don unserer Berliner Schriftleitung.

schehe durch die Zurverfüsungstellung feder kriegs- oerwendungsfähigen Arbeitskraft, für die jene Volks­genossen eintreten werden, die bislang noch in igesetzt waren. Das Aktion beweisen, daß

Berlin, 11.Febr. (DNB.) Vor dem britischen Unterhaus sprach Churchill. Er konnte diesmal eine Besorgnisse um die Entwicklung der Unter- eebootsgefahr nicht länger verheimlichen. ,Die Verluste, die wir auf See erlitten haben", so agte er,sind sehr schwer, sie behindern uns und verzögern unsere Operationen. Sie hindern uns vor allem daran, mit den uns zur Verfügung tehenden Schiffen unversehrt in Aktion zu treten. An der Ostküste Amerikas, im Stillen Ozean und im Nördlichen Eismeer hätten die Unterseeboote der Achsemnächte ernste Verheerungen angerichtet. Auch die Landungsoperationen und die Versorgung der dort gelandeten Truppen hätten dem britisch-ameri­kanischen Schiffsraum schwerste Verlüste zugefügt. Unter diesen Umständen", so mußte Churchill ent­gegen all seinen früheren Behauptungen bekennen, war es unvermeidlich, daß die gemeinsamen bri­tisch-amerikanischen Verluste im Verlauf der' letzten 15 Monate die Grenze überschritten, die wir vor­gesehen hatten." Churchill weigerte sich, mit genauen Dersenkungsziffern aufzuwarten und verschanzte sich hinter der Behauptung, daß dies dem Feinde nur von Nutzen sein könnte.

Berlin, 11. Febr. (DNB.) Heber das un­menschliche, allem Völkerrecht hohnsprechende Ver­halten der holländischen Kolonialbehörden gegen­über den deutschen Zivilinternierten auf den holländisch-indischen Inseln sind jetzt neue Nachrichten bekanntgeworden.

Das Vordringen der japanischen Streitkräfte ver­anlaßte die holländischen Kolonialbehörden Anfang Januar 1942, den Abtransport der auf der Insel Sumatra internierten männlichen Reichsdeutschen ins Auge zu fassen. Diese wurden daher in den Hafen ort Sibolqa gebracht, wo die Einschiffung von 477 deutschen Männern auf dem holländi­schen DampferVan Imhoff" begann. Auf Anordnung der holländischen Kolonialverwaltung wurden die deutschen Internierten auf den Eis en platten des Zwischendecks des Hinteren Laderaums und auf dem durch Planken licht- und luftdicht abgeschlossenen, früher offenen Spardeck in etwa 90 Zentimeter hohen Stacheldrahtkäfi­gen verstaut. Neben diesen Käfigen war lebendes Vieh untergebracht. Uebrigens wurden auf dem Spardeck auch Geisteskranke verstaut. Das Schiff war entgegen den völkerrechtlichen Bestim­mungen nicht als Interniertenschift gekennzeichnet.

DieVan Imhofs" geriet im Zuge kriegerischer Ereignisse in Seenot. Die holländischen Soldaten begaben sich in die Boote; die Deutschen in ihren Käfigen wurden währenddessen von den schwer- bewaftneten Schergen der holländischen Emigran­tenregierung ständig mit Erschießen bedroht, um ein Ausbrechen zu verhindern.

Als sich die Rettungsboote vom Schiff entfernt hatten und keine Holländer mehr an Bord waren, durchbrachen die Deuttchen die Stacheldraht-Hm° zaunung. Sie mußten feftftellen, daß sich der vor­dere Maschinen- unb Laderaum bereits halb mit Wasser gefüllt hatte. An Bord befand sich noch ein inventarloses Rettungsboot, in dem 53 Reichsdeut-

leget. |

»tbe weiter verengt.

Auch am vergangenen Tage versuchten die Soro- westlich des Oskot-Abfchnittes hrd) massiert vorgetragene Angriffe die deutschen aste in einigen Verteidigungsraurnen zu fesseln b dadurch an der beweglichen Kampfführung zu ibern. Trotzdem gelang es durch Gegenangrifte icher Reserven, vorgeprellte feindliche Kolonnen - - - - . f h , «

schlagen und zu vernichten. 40 Feindpanzet wur- gen Tage mehrere Orte Südenglands erfolg- hier abgeschossen. Die Luftwaffe führte mit > reich an.

Oer totale Kriegsemsah des Gaues

Oer Sauleiter vor dem Führerkorps der Partei.

Natürlich mußte das Schiffsbauprogramm der Bereinigten Staaten herhalten, um den nieder­schmetternden Eindruck, den die Ausführungen Chur- . , v

chills bei den Abgeordneten auslösen mußten, abzu- Eisenhower übertragen worden sei. Auch das ist schwächen.Es werden Fortschritte beim Kampf eine vollständige Kapitulation vor dem USA.-Jm- gegen die Unterseeboote gemacht!" sagte Churchill, I perialismus.