Ausgabe 
11.3.1943
 
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für einen I schiller haben eine überdurchschnittliche Beteiligung

____hpr berufsreif werdenden Jahr-

werden.

Frühlingsblumen unter Naturschuh

Am 13. 3.1943:

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Statt Karten.

Danksagung.

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Jugend

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Ein Karl-Ritter-Film derSfa mit P.Hartmann, H. Stelzer F. Kämpers, C. Raddatz 0. Sima, M. Bard, B. Drews Carsta Lock, M. v. Dittmar Spielleitung: Karl Ritter

Heute Donnerst Wlederauflflhrunl

Liditfpielhaus

Unser Jörg-Michael hat 5 ein gesundes Schwesterchen Amrei-Barbara bekommen

In dankbarer Freude

Liselott Buddenslek geb. Bännlnger

Dr. Hellmut-Dietrich Buddensiek

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haben, ist ein altes Gebot Wenn jetzt der Zivilbedarf an Glühlampen hinter den Wchrmacht8,:eferungen vorerst zurückzustehen hat, so rät OSRAM:

Legen Sie jede im Kriege nicht leuchtwichtige ßrennstelle durch Locker* schrauben derLampen still! Diese Glühlampen werden Ihnen in tageslichtarmer Zeit willkommene Reser* ven sein... und Strom wird auchdabei gespart

ÜBER ALLES

Für die Glückwünsche und Auf­merksamkeiten zur Geburt un­seres Sohnes Holger danken wir herzlichst

Dr.HngofiaßmanngBegiernngsrat Irmgard GaBmann, geb. Schön

Gießen, im März 1943 Liebigstraße 33

. Für die lieben Glückwünsche und Aufmerksamkeiten an­läßlich unserer Verlobung danken wir, auch im Namen Unserer Eltern, herzlichst

Martha Jung Hans-Joachim Englert San.-Unteroffiert cand. med.

Gießen, im März 1943

| Verschiedenes! Freibank Am IS. 3.1943: 8-9 431-500

Statt Karten! Für die uns erwie­senen Aufmerksamkeiten an­läßlich unserer Verlobung danken wir, auch im Namen unserer Eltern, recht herzllich

Anni Volkmann

Walter Siegel

Heuchelheim, im März 1943

___________________ 01567/

Schon strecken sich die Kätzchen von Haseln und Weiden, um Ihre Pollen dem Wind anzuvertrauen, der sie zu den weiblichen Blüten befördern soll. Die ersten Frühlingsblüher unserer Blütenpflanzen sind schon anzutressen. Zwar erleidet bei milden Witterungsoerhaltmssen die Blütezeit unserer Flora auch während des Winters kaum eine Unterbre­chung. Aber es sind meist unscheinbare Pflanzen, sog. Unkräuter", deren Blüten schon einige Kälte er­tragen und die an milden Wintertagen ihre kleinen Blumensterne der Wintersonne erschließen. Jedoch erst die echten Frühlingsblüher Schneeglöckchen, Sei­delbast, Küchenschelle, Veilchen, Primeln, Anemonen usw. sind uns Verkünder des Beginnes einer neuen Vegetationsperiode mit ihrer wechselnden Fülle von Wachsen, Blühen und Fruchten.

Manche dieser Erstlinge der Pflanzenwelt zählen zu den Seltenheiten unserer heimischen Flora. Aen- derungen der Standortsbedingungen und gedanken­loses Sammeln und Pflücken hatten zur Folge, daß Pflanzen, die bei uns früher vorkamen oder gar häufig waren, ausgerottet oder selten geworden sind. Gesetzgeberische Maßnahmen wurden erforderlich, um einer weiteren Verarmung unserer Pflanzen­welt vorzubeugen. Diese im Reichsnaturschutzgesetz und der zugehörigen Verordnung enthaltenen Be-

* Zwei Siebzigjährige. Am morgigen Freitag 12. März, können der Kaufmann Christian Arnold, Bahnhofstraße 31, und der Lokomotiv­führer i. R. Karl Al t, Schwarzlachweg 22 wohn­haft, in bester körperlicher und geistiger Frische ihren 70. Geburtz-tag begehen. Herr Arnold widmet sich noch mit allem Eifer den Aufgaben des von 'hm gegründeten Spezialgeschäfts in der Bahnhofstraße, während Herr A l t seine Ruhestandszeit der ehren­amtlichen Mitarbeit im zivilen Luftschutz widmet. Beiden Jubilaren gilt auch unser herzlicher Glück­wunsch.

* Arbeitsjubiläum. Am kommenden Samstag, 13. März, kann der Vorschlösser Hugo N j tz s ch e Aulweg 43 wohnhaft, auf eine ununter­brochene 50jährige Tätigkeit bei der Fircha Heyll- qenstaedt & Co. zurückblicken. Der Jubilar versieht trotz seiner 71 Lebensjahre seine Arbeit als erster Betriebsschlosser täglich noch in algewohnter sorg­samster Weise und in voller körperlicher und geisti­ger Frische. Bei der Betriebsführung und bei seinen Arbeitskameraden erfreut sich tej Jubilar großer

Schwer traf uns die schmerzliche Nach­richt, daß mein lieber, unvergeßlicher Mann, unser braver Sohn, Schwieger­sohn, Bruder und Schwager

Wilhelm Ruppenthal

Obergefreiter in einem Grenadier-Regt.

Inhaber des E. K. 2

im Alter von 27 Jahren bei den schweren Kämpfen im Osten den Heldentod fand.

In tiefer Trauer: Frau Toni Ruppenthal, geb. Euler Johannes Ruppenthal und Familie; Familie Euler sowie Geschwister und alle Angehörigen.

Daübringen, Hausen, Ettingshausen, Ein­hartshausen, den 11. März 1943.

Die Gedächtnisfeier findet Sonntag, 14. März, 14.30 Uhr, in der Kirche zu Hausen statt.

01577

Für die so überaus zahlreichen Beweise herz­licher und aufrichtiger Teilnahme beim Hinscheidcn unseres lieben Entschlafenen sagen wir auf diesem Wege herzlichen Dank.

Elisabeth Jung

Else Anderer, geb. Jung.

Gießen, Marktplatz 20 I.

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Stimmungen zum Schutze einzelner, besonders ge­fährdeter Pflanzenarten einzuhalten, ist Pflicht je­des Natur- und Heimatfreundes. Nachstehend rufen wir die für uns hauptsächlich in Bettacht kommen­den Schutzvorschriften in das Gedächtnis zurück.

Schmuck reisig von kätzchentragenden Wei­den, Haselsträuchern, Erlen usw., sowie von Bäumen und Sträuchern überhaupt, abzubrechen und nach Hause zu tragen, ist verboten. Es soll damit ver­hindert werden, daß vielfach nur noch verkrüppelte Holzgewächse in der Umgebung der Wohnstätten, wie dies früher häufig der Fall war, anzutreffen sind und das Aussehen der heimatlichen Fluren ver­schandeln. Das Erhalten der Kätzchen ist auch im Interesse unserer Bienenzucht von. größter Wichtig­keit, da sie die erste Bienenweide bilden.

Im März finden wir im Walde hier und da einen kleinen Strauch, der, noch ohne Blätter, an Aesten und Zweigen mit rötlichen Blüten, Pfirsich­blüten, im kleinen, besetzt ist, den Seidelbast, auch Kellerhals genannt. Die in allen Teilen stark giftige Pflanze, daher in der SchweizGiftbäumle" benannt, war im germanischen Altertum dem Gott Ziu geweiht. Der Seidelbast steht unter Naturschutz. Jedes Beschädigen der PflaNze durch Abbrechen von Teilen ist strafbar. Den gleichen Schutz wie ter

N^.-Bund deutscher Technik / Fachgruppe Bauwesen Am Samstag, dem 13, März 1943, um 16 Uhr spricht im großen Hörsaal des Chemischen Institutes der Universität Gießen

Herr Direktor Dr. Brüche, Frankfurt/M. über

Die Wasserversorgung von Paris

mit Film und Lichtbildern.

Eintritt für NSBDT.-Mitglieder und Mitglieder der Rcichskammer der bildenden Künste frei. Hörer­karten zum Preise von RM. 1.50 an der Kasse. [0I500

mittelmenge.

Du hast die pflicht gesund zu fein!*

Die gesundheitliche Belreuungsarbeil der Hitler-Jugend.

NSG. Die Dienstappelle der Hitler-Jugend im März stehen im Zeichen der Gesundheitspflege. Für den jungen deutschen Nachwuchs muß es gerade tn der Zeit des Krieges höchstes Gebot sein, sich gesund zu erhalten und sich körperlich und geistig zu er­tüchtigen, um später die großen Aufgaben in der Volksgemeinschaft meistern zu können. Die Parole Du hast die Pflicht gesund zu sein! wird deshalb wie in den Vorjahren unserer Jugend wiederum mit ollen praktischen Anwendungsfolgerungen nahe- aedracht. Besonders wichtig ist in diesem Zusammen­hang die allgemeine gründliche Zahnsanierung. Hier besteht die Möglichkeit, den 16jährigen Zungen Bei­hilfen durch die Hitler-Jugend für die Zahnbehand­lung zu gewähren. Entsprechende Anträge können bei 'den behandelnden Aerzten gestellt werden.

Raffe und Industrie.*

In der Vortragsreihe der DAF. für Betriebs­führer und betriebliche Unterführer sprach bei dem dritten Vortrag, nach der Einleitung durch -den Kreisberufswalter Hofmann, im Großen Hor­saal der Universität Professor Dr. M ü l l e r von der Universität Prag über das ThemaRasse und Jndu- sttie". Der Vortragende betonte u. a.: Für die gegen­wärtigen und künftigen Aufgaben unserer Industrie ist, wie jedem Praktiker aus eigener Erfahrung ver- * traut, die Nachwuchsfrage von außerordentlich ern­ster Bedeutung. Schon jetzt ist eine gewisse stetige Qualitätsminderung der an und für sich schon dünn gesäten Nachkriegsgeburtenjahrgänge erkennbar, die jetzt berufsreif werden. Diese ist nicht nur auf man­gelhafte Ausbildung, sondern, wie an reichen Bei­spielen gezeigt wurde, in erster Linie auf eine quali­tätsmäßig ungünstig wirkende unterschiedliche Fort­pflanzungsstärke der Leistungsschichten unseres Vol­kes zurückzuführen. Lediglich mindere Begabungs­stufen und vor allem erschreckende Ergebnisse an den Geschwisterziffem der Sitzenbleiber und der Hilfs-

1 Installateur-Lehrling 1 Elektro-Lehrllng zu Ostern 1943 gesucht.

Rudolf Rödiger o.H.G.

Gießen, Walltorstraße 35.

Einstellung 802d erfolgt über das Arbeitsamt.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wichelm Lange. Stellvertreter bei hauptichriftleitcrs: Ernst Dlumschein. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für das Feuilleton: Dr. Hans Thyrtost für Stadt Gießen, Provinz Wirtschaft und Sport: Ernst Blumschein.

SDrud und Verlag: Brühlsche Univerfitätsdruclerei N. Lange K. G. Verlagsleiter: Tr.-Jng. Erich Hamann; Anzeigenleiter: Hans Beck.

Anzetgenpretsliste Nr. 6.

Wertschätzung. Dem alten Herrn unseren herzlichen Glückwunsch.

Zuchthaus für einen pöckchenmarder.

Lpd. Offrnbach a. 'm., 10. Mürz. Der als Postsacharbeiter mit dem Verladen unt> Sortieren von Fcldpostsenbungen beschäftigte Leonhard Blank aus Offenbach wurde von dem Sondergericht in Darmstadt als DolksschäMngsverbrecher zu 1 Jahr und 10 Monaten Zuchthaus verurteilt, weil er im vergangenen Januar an einem Tage aus einem beschädigten Fel'dpostpäckchen Nahrungsmittel und ein weiteres Feldpostpäckchen mit Tabak ent­wendet hatte. Das Gebot der Unantastbarkeit des Feldpostoerkehrs hatte zur Folge, daß die einmalige Straftat des bisher unbestraften Angeklagten als ehrloses Verhalten auch mit dem zweijährigen Ver­lust der Ehrenrechte eines deutschen Volksgenossen bestraft wurde.

Ehrloses Verhalten bringt Zuchthaus.

Lpd. Pfungstadt (Hessen), 10. März. Chr- und Pflichtgefühl waren fremde Begriffe für die 22jährige Ehefrau Elisabeth Reeg in Pfungstadt, als sie sich im Herbst 1942 in vertrauliche Beziehun-" gen zu einem französischen Kriegsgefangenen ein­ließ, Geschenke und Zärtlichkeiten austauschte und schließlich auch vor noch weitergehenten Einlassun­gen nicht zurückschreckte. Das Sondergericht in Darm­stadt bestrafte diesen auch für die Sicherheit der deutschen Wehrkraft abträglichen Umgang mit Kriegsgefangenen mit 1 Jahr und 3 Monaden Z u ch t h a iNs.

am Aufbau der jetzt berufsreif werdenden ^hr- qänqe unseres Nachwuchses aufzuweisen Aus diesem biologischen Qualitätsnachwuchs ergibt sich eine dop­pelte'Forderung: einmal größtmögliche Sorgfalt bei der Bewirtschaftung des Begabtennachwuchses, o- dann für die Zukunft Mitarbeit durch Vorbüte erziehung und Anregung an der qualitativen B.- völkerungspolitik unseres Volkes, damit seine tüch­tigsten Familien auch wieder seine kinderreichsten

25 Gramm Nährmittelmarken ist nur s nährmittelhaltigen Suppentopf zulässig, der etwa drei Teller enthält. Gegen die Forderung von 2d Gramm Nährmittel für eine nährmittelhaltige Nach­speise; werden keine Einwendungen erhoben, die be­triebe sind dann aber verpflichtet, die Portion so zu halten, daß die Forderung Don 25 Gramm gerecht­fertigt ist. Die Forderung von zusammen 25 Gramm ist auch berechtigt, wenn innerhalb eines Gedecks em Teller nährmittelhalttge Suppe und eine Portion nahrmittelhalüge Nachspeise gelieftrt werden Ist da- gegen die Suppe nicht nährmittelhaltig, sondern lediglich die Nachspeise, so muß diese in ihrer Menge der 25-Gramm-Marke entsprechen. Zulässig ist die Forderung von Nährmittelmarken ferner jur sonstige Gerichte, die mit Nährmitteln hergestellt sind, wie Hülsenfrüchte, Makkaroni, Nudelauflaufe, Reis usw., und zwar in der Höhe der zur Z'ubetti- tung der Gerichte tatsächlich aufgewendeten Nahr-

Heute verschied nach kurzem Krankenlager meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Groß­mutter, Schwiegermutter, Schwester u. Tante

Frau Marie Schneider, geb. Euler

im 80. Lebensjahre.

In tiefer Trauer;

Ludwig Schneider, Landwirt und Postetelleninhaber Famile Heinrich Wagner; Familie Wilhelm Wagner Familie Müller.

Oderihausen, Hochelheim, Salzböden, den 11. März 1943.

Die Beisetzung findet am Sonnabend, dem 13. März, nachmittags 2 Uhr statt.

'806 D

riMZinmel von Beamten gesucht. Schriftl. Ang. unt. 01596 an 6. Gieß. Anz.

Am 9. März 1943 verschied nach langem, ! schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden mein lieber Mann, unter guter Vater, Großvater. Schwiegervater, Bruder, Schwa­ger und Onkel

Heinrich Förster

im Alter von 70 Jahren.

In stiller Trauer: Helene Förster, geb. Krause Hanni Sommeriad, geb. Förster; Käthe Brück, geb. Förster; Heinz Förster, z. Z. im Felde, und Frau Emmi, geb. Oestereich; Karl Förster; Hermann Sommeriad; Wilhelm Brück, z. Z. im Felde; Familie Karl Krause; und 2 Enkelkinder.

Gießen (Brandgasse 3), Elbing, 11. März 1943.

Die Trauerfeier findet Freitag, den 12. März, 14 Uhr, in der Kapelle des Neuen Friedhofs | statt. >

01588

Sißtidi tut dte

''V Gebrauchsanweisung, Kochen SieKufeke" nur kurz auf und nehmen Sie nicht mehrKufeke als vorge= schrieben ist. Sie erhaltenKufeke in Apotheken und Drogerien, und zwar nur auf die Abschnitte AD der Brotkarte für Kleinstkinder.

Seidelbast genießt die auf trockenen Stellen' am Rande der Wetterau vorkommenüe Küchen­schelle. Der Name wird von der großen violetten Blütenglocke abgeleitet, heißt im Mittelhochdeutschen - Gugelschelle", wobei d^ WortteilGugel" eine kapuzenartige Kopfbedeckung bedeutet. AusGugel­schelle" wurde fälschlichKüchenschelle". In den öst­lichen Steppengebieten beheimatet, sehen wir in der Küchenschelle einen Einwanderer, der in der Nachs eiszeit, wo an manchen Stellen unseres Vaterlandes Steppenklima herrschte, von Osten her einwandertS und sich an einzelnen Stellen bis heute erhalten hat. Ihre Samen besitzen in den verlängerten, mit Flughaaren versehenen Griffeln einen ausgezeickp neten Apparat für die Windverbreitung, welche bei Steppenpflanzen für die Ausdehnung ihres Ver­breitungsgebiets hauptsächlich in Frage kommt. Auch die Küchenschelle besitzt in allen Teilen, wie viels Arten ihrer Familie (Hähnenfußgewächse), einen Giftstoff. . >

Eine Seltenheit, vielleicht ein Relikt aus der Eis­zeit, besitzen wir in dem in der Umgebung von Gie­ßen vorkommenden Frühlings enzian. Er tritt nur an solchen Stellen auf, die zu Natur- Denkmalen erklärt worden sind. Das Betreten die­ser Gebiete, das Abpflücken von Pflanzen und Pflanzenteilen auf diesen Stellen ist unter Strafe gestellt. Der Frühlingsenzian pflanzt sich nur durch Samen fort Durch Abpflücken der schönen himmel­blauen Blüten wird sein Bestand gefährdet. Es sollte daher jeder Volksgenosse, der eine lieber» tretung des Pflückverbots wahrnimmt, für Anzeige des Frevlers Sorge tragen. Die beiden Schnee» glöckchenarten sind bei uns kaum noch wild­wachsend anzutreffen, fo daß sie hier nur erwählst werden sollen. Das Maiglöckchen, die Lilitz der Täler, dagegen findet sich stellenweise noch häufig. V^blumen dürfen in kleineren Mengen gepflückt roftten. Verboten ist dagegen, unterirdisch«. Teile zu beschädigen oder zu entfernen.

Die beiden bei uns vorkommenden S ch l ü f f e L» blumenarten öffnen nach Ansicht des Voltes mit ihren schlanken gelben Blüten den Himmel» Primula veris verkündet den Frühling. Auch Schlüst selblumen in mäßigen Mengen zu pflücken ist er­laubt. Dagegen dürfen wildwachsende Schlüssel blumen weder gesammelt noch verkauft werden» Wer solche Schlüsselblumen zum Verkauf anbietei, muß durch gesetzlich vorgefchriebene Unterlagen nachr weisen, daß die von ihm feilgebotenen Schlüssel-- blumen durch Anbau im Inland gewonnen wurden. Das immer seltener werdende Vorkommen dek Schlüsselblumen in der Umgebung der Städte hak dieses Verkaufsverbot liotwendig gemacht.

Für das Sammeln von wildwachsenden Pflanzest nicht geschützter Arten oder Teilen solcher ist der vorgefchriebene Erlaubnisschein bei der Ortspolizöi oder dem Forstamt zu erwirken. Schlüsselblumen dürfen zum Sammeln für den Handel oder fuö gewerbliche Zwecke nicht freigegeben werden. O. Vf

Dreißigjähriger, 1,65 yr., wünscht mit einem netten Mädel in Briefwechsel zu treten zwecks baldiger

Heirat

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Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlicher Teil­nahme sowie für die zahlreichen Kranz­spenden und die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Weisel beim Heimgang un­serer lieben Entschlafenen danken wir herzlich.

Ludwig Luh II.

und alle Angehörigen.

Gießen-Klein-Linden, im März 1943.

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Danksagung.

Für die wohltuende Anteilnahme an KU dem schmerzlichen Verlust, den wir durch den Heldentod unseres lieben Sohnes, Bruders, Schwagers, Neffen u. Paten Pg. Fritz Schwarz, Gefreiter in einer Beob­achtungsbatterie, erlitten haben, sagen wir auf diesem Wege allen, die unseren großen Schmerz zu lindfern suchten, herzlichen Dank. Familie Karl Schwarz und Angehörige. Hausen bei Gießen, im März 1948.

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Für die vielen Glückwünsche und erwiesenen Aufmerksam­keiten anläßlich der Geburt un­seres Stammhalters Norbert sagen wir auf diesem Wege un­seren herzlichsten Dank

Sophie Zecher, geb. Schäfer

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Daubringen, März 1943

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