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ÜBER ALLES
Für die Glückwünsche und Aufmerksamkeiten zur Geburt unseres Sohnes Holger danken wir herzlichst
Dr.HngofiaßmanngBegiernngsrat Irmgard GaBmann, geb. Schön
Gießen, im März 1943 Liebigstraße 33
. Für die lieben Glückwünsche und Aufmerksamkeiten anläßlich unserer Verlobung danken wir, auch im Namen Unserer Eltern, herzlichst
Martha Jung Hans-Joachim Englert San.-Unteroffiert cand. med.
Gießen, im März 1943
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Statt Karten! Für die uns erwiesenen Aufmerksamkeiten anläßlich unserer Verlobung danken wir, auch im Namen unserer Eltern, recht herzllich
Anni Volkmann
Walter Siegel
Heuchelheim, im März 1943
___________________ 01567/
Schon strecken sich die Kätzchen von Haseln und Weiden, um Ihre Pollen dem Wind anzuvertrauen, der sie zu den weiblichen Blüten befördern soll. Die ersten Frühlingsblüher unserer Blütenpflanzen sind schon anzutressen. Zwar erleidet bei milden Witterungsoerhaltmssen die Blütezeit unserer Flora auch während des Winters kaum eine Unterbrechung. Aber es sind meist unscheinbare Pflanzen, sog. „Unkräuter", deren Blüten schon einige Kälte ertragen und die an milden Wintertagen ihre kleinen Blumensterne der Wintersonne erschließen. Jedoch erst die echten Frühlingsblüher Schneeglöckchen, Seidelbast, Küchenschelle, Veilchen, Primeln, Anemonen usw. sind uns Verkünder des Beginnes einer neuen Vegetationsperiode mit ihrer wechselnden Fülle von Wachsen, Blühen und Fruchten.
Manche dieser Erstlinge der Pflanzenwelt zählen zu den Seltenheiten unserer heimischen Flora. Aen- derungen der Standortsbedingungen und gedankenloses Sammeln und Pflücken hatten zur Folge, daß Pflanzen, die bei uns früher vorkamen oder gar häufig waren, ausgerottet oder selten geworden sind. Gesetzgeberische Maßnahmen wurden erforderlich, um einer weiteren Verarmung unserer Pflanzenwelt vorzubeugen. Diese im Reichsnaturschutzgesetz und der zugehörigen Verordnung enthaltenen Be-
♦* Zwei Siebzigjährige. Am morgigen Freitag 12. März, können der Kaufmann Christian Arnold, Bahnhofstraße 31, und der Lokomotivführer i. R. Karl Al t, Schwarzlachweg 22 wohnhaft, in bester körperlicher und geistiger Frische ihren 70. Geburtz-tag begehen. Herr Arnold widmet sich noch mit allem Eifer den Aufgaben des von 'hm gegründeten Spezialgeschäfts in der Bahnhofstraße, während Herr A l t seine Ruhestandszeit der ehrenamtlichen Mitarbeit im zivilen Luftschutz widmet. Beiden Jubilaren gilt auch unser herzlicher Glückwunsch.
*♦ Arbeitsjubiläum. Am kommenden Samstag, 13. März, kann der Vorschlösser Hugo N j tz s ch e Aulweg 43 wohnhaft, auf eine ununterbrochene 50jährige Tätigkeit bei der Fircha Heyll- qenstaedt & Co. zurückblicken. Der Jubilar versieht trotz seiner 71 Lebensjahre seine Arbeit als erster Betriebsschlosser täglich noch in algewohnter sorgsamster Weise und in voller körperlicher und geistiger Frische. Bei der Betriebsführung und bei seinen Arbeitskameraden erfreut sich tej Jubilar großer
Schwer traf uns die schmerzliche Nachricht, daß mein lieber, unvergeßlicher Mann, unser braver Sohn, Schwiegersohn, Bruder und Schwager
Wilhelm Ruppenthal
Obergefreiter in einem Grenadier-Regt.
Inhaber des E. K. 2
im Alter von 27 Jahren bei den schweren Kämpfen im Osten den Heldentod fand.
In tiefer Trauer: Frau Toni Ruppenthal, geb. Euler Johannes Ruppenthal und Familie; Familie Euler sowie Geschwister und alle Angehörigen.
Daübringen, Hausen, Ettingshausen, Einhartshausen, den 11. März 1943.
Die Gedächtnisfeier findet Sonntag, 14. März, 14.30 Uhr, in der Kirche zu Hausen statt.
01577
Für die so überaus zahlreichen Beweise herzlicher und aufrichtiger Teilnahme beim Hinscheidcn unseres lieben Entschlafenen sagen wir auf diesem Wege herzlichen Dank.
Elisabeth Jung
Else Anderer, geb. Jung.
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Stimmungen zum Schutze einzelner, besonders gefährdeter Pflanzenarten einzuhalten, ist Pflicht jedes Natur- und Heimatfreundes. Nachstehend rufen wir die für uns hauptsächlich in Bettacht kommenden Schutzvorschriften in das Gedächtnis zurück.
Schmuck reisig von kätzchentragenden Weiden, Haselsträuchern, Erlen usw., sowie von Bäumen und Sträuchern überhaupt, abzubrechen und nach Hause zu tragen, ist verboten. Es soll damit verhindert werden, daß vielfach nur noch verkrüppelte Holzgewächse in der Umgebung der Wohnstätten, wie dies früher häufig der Fall war, anzutreffen sind und das Aussehen der heimatlichen Fluren verschandeln. Das Erhalten der Kätzchen ist auch im Interesse unserer Bienenzucht von. größter Wichtigkeit, da sie die erste Bienenweide bilden.
Im März finden wir im Walde hier und da einen kleinen Strauch, der, noch ohne Blätter, an Aesten und Zweigen mit rötlichen Blüten, Pfirsichblüten, im kleinen, besetzt ist, den Seidelbast, auch Kellerhals genannt. Die in allen Teilen stark giftige Pflanze, daher in der Schweiz „Giftbäumle" benannt, war im germanischen Altertum dem Gott Ziu geweiht. Der Seidelbast steht unter Naturschutz. Jedes Beschädigen der PflaNze durch Abbrechen von Teilen ist strafbar. Den gleichen Schutz wie ter
N^.-Bund deutscher Technik / Fachgruppe Bauwesen Am Samstag, dem 13, März 1943, um 16 Uhr spricht im großen Hörsaal des Chemischen Institutes der Universität Gießen
Herr Direktor Dr. Brüche, Frankfurt/M. über
Die Wasserversorgung von Paris
mit Film und Lichtbildern.
Eintritt für NSBDT.-Mitglieder und Mitglieder der Rcichskammer der bildenden Künste frei. Hörerkarten zum Preise von RM. 1.50 an der Kasse. [0I500
mittelmenge.
„Du hast die pflicht gesund zu fein!*
Die gesundheitliche Belreuungsarbeil der Hitler-Jugend.
NSG. Die Dienstappelle der Hitler-Jugend im März stehen im Zeichen der Gesundheitspflege. Für den jungen deutschen Nachwuchs muß es gerade tn der Zeit des Krieges höchstes Gebot sein, sich gesund zu erhalten und sich körperlich und geistig zu ertüchtigen, um später die großen Aufgaben in der Volksgemeinschaft meistern zu können. Die Parole „Du hast die Pflicht gesund zu sein! wird deshalb wie in den Vorjahren unserer Jugend wiederum mit ollen praktischen Anwendungsfolgerungen nahe- aedracht. Besonders wichtig ist in diesem Zusammenhang die allgemeine gründliche Zahnsanierung. Hier besteht die Möglichkeit, den 16jährigen Zungen Beihilfen durch die Hitler-Jugend für die Zahnbehandlung zu gewähren. Entsprechende Anträge können bei 'den behandelnden Aerzten gestellt werden.
„Raffe und Industrie.*
In der Vortragsreihe der DAF. für Betriebsführer und betriebliche Unterführer sprach bei dem dritten Vortrag, nach der Einleitung durch -den Kreisberufswalter Hofmann, im Großen Horsaal der Universität Professor Dr. M ü l l e r von der Universität Prag über das Thema „Rasse und Jndu- sttie". Der Vortragende betonte u. a.: Für die gegenwärtigen und künftigen Aufgaben unserer Industrie ist, wie jedem Praktiker aus eigener Erfahrung ver- * traut, die Nachwuchsfrage von außerordentlich ernster Bedeutung. Schon jetzt ist eine gewisse stetige Qualitätsminderung der an und für sich schon dünn gesäten Nachkriegsgeburtenjahrgänge erkennbar, die jetzt berufsreif werden. Diese ist nicht nur auf mangelhafte Ausbildung, sondern, wie an reichen Beispielen gezeigt wurde, in erster Linie auf eine qualitätsmäßig ungünstig wirkende unterschiedliche Fortpflanzungsstärke der Leistungsschichten unseres Volkes zurückzuführen. Lediglich mindere Begabungsstufen und vor allem erschreckende Ergebnisse an den Geschwisterziffem der Sitzenbleiber und der Hilfs-
1 Installateur-Lehrling 1 Elektro-Lehrllng zu Ostern 1943 gesucht.
Rudolf Rödiger o.H.G.
Gießen, Walltorstraße 35.
Einstellung 802d erfolgt über das Arbeitsamt.
Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wichelm Lange. Stellvertreter bei hauptichriftleitcrs: Ernst Dlumschein. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für das Feuilleton: Dr. Hans Thyrtost für Stadt Gießen, Provinz Wirtschaft und Sport: Ernst Blumschein.
SDrud und Verlag: Brühlsche Univerfitätsdruclerei N. Lange K. G. Verlagsleiter: Tr.-Jng. Erich Hamann; Anzeigenleiter: Hans Beck.
Anzetgenpretsliste Nr. 6.
Wertschätzung. Dem alten Herrn unseren herzlichen Glückwunsch.
Zuchthaus für einen pöckchenmarder.
Lpd. Offrnbach a. 'm., 10. Mürz. Der als Postsacharbeiter mit dem Verladen unt> Sortieren von Fcldpostsenbungen beschäftigte Leonhard Blank aus Offenbach wurde von dem Sondergericht in Darmstadt als DolksschäMngsverbrecher zu 1 Jahr und 10 Monaten Zuchthaus verurteilt, weil er im vergangenen Januar an einem Tage aus einem beschädigten Fel'dpostpäckchen Nahrungsmittel und ein weiteres Feldpostpäckchen mit Tabak entwendet hatte. Das Gebot der Unantastbarkeit des Feldpostoerkehrs hatte zur Folge, daß die einmalige Straftat des bisher unbestraften Angeklagten als ehrloses Verhalten auch mit dem zweijährigen Verlust der Ehrenrechte eines deutschen Volksgenossen bestraft wurde.
Ehrloses Verhalten bringt Zuchthaus.
Lpd. Pfungstadt (Hessen), 10. März. Chr- und Pflichtgefühl waren fremde Begriffe für die 22jährige Ehefrau Elisabeth Reeg in Pfungstadt, als sie sich im Herbst 1942 in vertrauliche Beziehun-" gen zu einem französischen Kriegsgefangenen einließ, Geschenke und Zärtlichkeiten austauschte und schließlich auch vor noch weitergehenten Einlassungen nicht zurückschreckte. Das Sondergericht in Darmstadt bestrafte diesen auch für die Sicherheit der deutschen Wehrkraft abträglichen Umgang mit Kriegsgefangenen mit 1 Jahr und 3 Monaden Z u ch t h a iNs.
am Aufbau der jetzt berufsreif werdenden ^hr- qänqe unseres Nachwuchses aufzuweisen Aus diesem biologischen Qualitätsnachwuchs ergibt sich eine doppelte'Forderung: einmal größtmögliche Sorgfalt bei der Bewirtschaftung des Begabtennachwuchses, o- dann für die Zukunft Mitarbeit durch Vorbüte erziehung und Anregung an der qualitativen B.- völkerungspolitik unseres Volkes, damit seine tüchtigsten Familien auch wieder seine kinderreichsten
25 Gramm Nährmittelmarken ist nur s nährmittelhaltigen Suppentopf zulässig, der etwa drei Teller enthält. Gegen die Forderung von 2d Gramm Nährmittel für eine nährmittelhaltige Nachspeise; werden keine Einwendungen erhoben, die betriebe sind dann aber verpflichtet, die Portion so zu halten, daß die Forderung Don 25 Gramm gerechtfertigt ist. Die Forderung von zusammen 25 Gramm ist auch berechtigt, wenn innerhalb eines Gedecks em Teller nährmittelhalttge Suppe und eine Portion nahrmittelhalüge Nachspeise gelieftrt werden Ist da- gegen die Suppe nicht nährmittelhaltig, sondern lediglich die Nachspeise, so muß diese in ihrer Menge der 25-Gramm-Marke entsprechen. Zulässig ist die Forderung von Nährmittelmarken ferner jur sonstige Gerichte, die mit Nährmitteln hergestellt sind, wie Hülsenfrüchte, Makkaroni, Nudelauflaufe, Reis usw., und zwar in der Höhe der zur Z'ubetti- tung der Gerichte tatsächlich aufgewendeten Nahr-
Heute verschied nach kurzem Krankenlager meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Großmutter, Schwiegermutter, Schwester u. Tante
Frau Marie Schneider, geb. Euler
im 80. Lebensjahre.
In tiefer Trauer;
Ludwig Schneider, Landwirt und Postetelleninhaber Famile Heinrich Wagner; Familie Wilhelm Wagner Familie Müller.
Oderihausen, Hochelheim, Salzböden, den 11. März 1943.
Die Beisetzung findet am Sonnabend, dem 13. März, nachmittags 2 Uhr statt.
'806 D
riMZinmel von Beamten gesucht. Schriftl. Ang. unt. 01596 an 6. Gieß. Anz.
Am 9. März 1943 verschied nach langem, ! schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden mein lieber Mann, unter guter Vater, Großvater. Schwiegervater, Bruder, Schwager und Onkel
Heinrich Förster
im Alter von 70 Jahren.
In stiller Trauer: Helene Förster, geb. Krause Hanni Sommeriad, geb. Förster; Käthe Brück, geb. Förster; Heinz Förster, z. Z. im Felde, und Frau Emmi, geb. Oestereich; Karl Förster; Hermann Sommeriad; Wilhelm Brück, z. Z. im Felde; Familie Karl Krause; und 2 Enkelkinder.
Gießen (Brandgasse 3), Elbing, 11. März 1943.
Die Trauerfeier findet Freitag, den 12. März, 14 Uhr, in der Kapelle des Neuen Friedhofs | statt. >
01588 ■
Sißtidi tut dte
''V Gebrauchsanweisung, Kochen Sie „Kufeke" nur kurz auf und nehmen Sie nicht mehr „Kufeke“ als vorge= schrieben ist. Sie erhalten „Kufeke“ in Apotheken und Drogerien, und zwar nur auf die Abschnitte A—D der Brotkarte für Kleinstkinder.
Seidelbast genießt die auf trockenen Stellen' am Rande der Wetterau vorkommenüe Küchenschelle. Der Name wird von der großen violetten Blütenglocke abgeleitet, heißt im Mittelhochdeutschen - „Gugelschelle", wobei d^ Wortteil „Gugel" eine kapuzenartige Kopfbedeckung bedeutet. Aus „Gugelschelle" wurde fälschlich „Küchenschelle". In den östlichen Steppengebieten beheimatet, sehen wir in der Küchenschelle einen Einwanderer, der in der Nachs eiszeit, wo an manchen Stellen unseres Vaterlandes Steppenklima herrschte, von Osten her einwandertS und sich an einzelnen Stellen bis heute erhalten hat. Ihre Samen besitzen in den verlängerten, mit Flughaaren versehenen Griffeln einen ausgezeickp neten Apparat für die Windverbreitung, welche bei Steppenpflanzen für die Ausdehnung ihres Verbreitungsgebiets hauptsächlich in Frage kommt. Auch die Küchenschelle besitzt in allen Teilen, wie viels Arten ihrer Familie (Hähnenfußgewächse), einen Giftstoff. . >
Eine Seltenheit, vielleicht ein Relikt aus der Eiszeit, besitzen wir in dem in der Umgebung von Gießen vorkommenden Frühlings enzian. Er tritt nur an solchen Stellen auf, die zu Natur- Denkmalen erklärt worden sind. Das Betreten dieser Gebiete, das Abpflücken von Pflanzen und Pflanzenteilen auf diesen Stellen ist unter Strafe gestellt. Der Frühlingsenzian pflanzt sich nur durch Samen fort Durch Abpflücken der schönen himmelblauen Blüten wird sein Bestand gefährdet. Es sollte daher jeder Volksgenosse, der eine lieber» tretung des Pflückverbots wahrnimmt, für Anzeige des Frevlers Sorge tragen. Die beiden Schnee» glöckchenarten sind bei uns kaum noch wildwachsend anzutreffen, fo daß sie hier nur erwählst werden sollen. Das Maiglöckchen, die Lilitz der Täler, dagegen findet sich stellenweise noch häufig. V^blumen dürfen in kleineren Mengen gepflückt roftten. Verboten ist dagegen, unterirdisch«. Teile zu beschädigen oder zu entfernen.
Die beiden bei uns vorkommenden S ch l ü f f e L» blumenarten öffnen nach Ansicht des Voltes mit ihren schlanken gelben Blüten den Himmel» Primula veris verkündet den Frühling. Auch Schlüst selblumen in mäßigen Mengen zu pflücken ist erlaubt. Dagegen dürfen wildwachsende Schlüssel blumen weder gesammelt noch verkauft werden» Wer solche Schlüsselblumen zum Verkauf anbietei, muß durch gesetzlich vorgefchriebene Unterlagen nachr weisen, daß die von ihm feilgebotenen Schlüssel-- blumen durch Anbau im Inland gewonnen wurden. Das immer seltener werdende Vorkommen dek Schlüsselblumen in der Umgebung der Städte hak dieses Verkaufsverbot liotwendig gemacht.
Für das Sammeln von wildwachsenden Pflanzest nicht geschützter Arten oder Teilen solcher ist der vorgefchriebene Erlaubnisschein bei der Ortspolizöi oder dem Forstamt zu erwirken. Schlüsselblumen dürfen zum Sammeln für den Handel oder fuö gewerbliche Zwecke nicht freigegeben werden. O. Vf
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Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme sowie für die zahlreichen Kranzspenden und die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Weisel beim Heimgang unserer lieben Entschlafenen danken wir herzlich.
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Danksagung.
Für die wohltuende Anteilnahme an KU dem schmerzlichen Verlust, den wir durch den Heldentod unseres lieben Sohnes, Bruders, Schwagers, Neffen u. Paten Pg. Fritz Schwarz, Gefreiter in einer Beobachtungsbatterie, erlitten haben, sagen wir auf diesem Wege allen, die unseren großen Schmerz zu lindfern suchten, herzlichen Dank. Familie Karl Schwarz und Angehörige. Hausen bei Gießen, im März 1948.
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