Ausgabe 
11.2.1943
 
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Donnerstag, 11. ZebruarlM

Gietzener Anzeiger

Am richtigen Platz

Die kürzlich erganaenen Anordnungen über die reimachung von Arbeitskräften aus Handel,

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Gustav Freytag.

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9er totale Krieg fordert mehr als deine Pflicht

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stehen. Wenn das Volk in seiner Gesamtheit diesen Schicksalskampf siegreich bestanden hat, dann kann auch der einzelne später wieder in friedlicher Arbeit seine Existenz weiterbauen, wenn aber das Volk vergeht, dann geht auch der einzelne mit seinem Volke zugrunde.

Niemand hat das stärker und eindringlicher er­kannt als der kämpfende Soldat; er hat Frau und Kind und Beruf verlassen, um uns alle vor dem drohenden Chaos aus dem Osten zu schützen, um die Heimat gegen die Anschläge haßerfüllter plutokratisch-bolschewistischer Kriegsverbrecher zu verteidigen. Er fragt nicht lange und zaudert nicht. Wo er hingestellt wird, da steht, kämpft und wenn es sein muß stirbt er für Deutschland. Das soll uns stets vor Augen stehen!

Wenn durch die Schließung nicht unbedingt kriegswichtiger Betriebe weitere Arbeitskräfte für kriegswichtige Aufgaben mobilisiert werden, dann ist das eine Maßnahme von so eminenter Bedeu­tung, daß jeder, der davon' betroffen wird, sich entschlossen und bereitwillig eingliedert in die große Front aller Volksgenossen, die heute schon im Kriegsschaffen der Nation ihren Platz einnehmen. Jeder, der aus dem Handel, dem Handwerk und dem Gaststättengewerbe neu zu diesem Heer der Schaffenden stößt, kann mit Stolz sagen:Jetzt bin ich auch ein Rad im großen Getriebe der kämpfen­den Gemeinschaft. Jetzt erst stehe ich am richtigen

Dein Volk und dein Geschlecht haben dir vieles gegeben, sie verlangen dafür ebensoviel von dir. Sie haben dir den Leib behütet, den Geist geformt, sie fordern auch deinen Leib und Geist für sich. Wie du frei als einzelner die Flügel regst, diesen Gläu­bigern bist du für den Gebrauch deiner Freiheit

Boote beleuchtet, schreibt das Blatt. England habe noch immer keine Mittel und Wege gefunden, dis U-Boote zu bekämpfen oder soviel Schiffsraum her- zuftellen, um die Tonnageverluste ertragen zu kön­nen.Sollen wir eine zweite Front beginnen", fragt die Zeitung,wenn wir dieses hydraköpfige Mow- ftrum zur See nicht bekämpfen können?"

könne man das bevorstehende kritische Jahr über­winden. Lord Wootton, Englands Lebensmittelmi- nister, sagte, daß die Lebensmittellage bereits in sechs Monaten schlechter fein werde als jetzt. News Chroniclie" weist auf die Aeußerung Chur­chills hin, daß England tatsächlich jetzt gezwungen sei, von seinen Reserven zu leben. Da­durch würden erneut die Erfolge der deutschen U-

Anhaltend schwere Abwehrkämpfe im Südteil der Ostfront

Dieser Plan war nicht schlecht. Er berücksichtigte aber nicht genügend die andere Tatsache, daß Japan seine Eroberungen ebenfalls genutzt hatte, daß das östliche Jnselreich vor allem mit der Seeschlacht von Java und der im Korallenmeer die Seeherr­schaft in diesem Riesenraum erkämpft hatte, und daß es mit meisterhafter Beherrschung der Taktik des Jnselspringens", einer genauen Ortskenntnis und einer überlegenen Landetechnik sich einmal über die Philippinen, Neuguinea und die Salomonen einer­seits und Singapur sowie die niederländische Insel­welt andererseits zangenartig an Australien herangearbeitet hatte. Die Japaner nutzten hierbei außerordentlich geschickt den Vorteil der inneren Linie", verfügten mit den Marianen- und Karolinen-Inseln sowie Radaul im Bismarck-Archi­pel über Sprungbretter, denen zwar die Pankees Samoa und weitere britische Besitzungen entgegen« stellen konnten, ohne jedoch völlig den Vorteil der Japaner ausgleichen zu können.

Die Anmarschwege sind für beide Teile, wenn man von den.Werften als Ausgangspunkt ausgeht, so ziemlich gleich und außerordentlich be- ttöchtlich. Von San Franzisko bis Samoa sind es 7400 Kilometer oder, wenn man Hawai als Stütz­punkt einbezieht,, von dort nach den Phönix-Inseln 3000 Kilometer, von den Phönix-Inseln nach Neu- Kaledoniey 3200 Kilometer. Die Japaner machten daher auch alle Anstrengungen, um die zerstörten Werftey und Docks in Singapur und Hongkong so schnell wie möglich fertigzustellen und eine kürzlich* Meldung, daß es gelungen sei, in Schonan (Sin­gapur) ein großes Schwimmdock zu heben, zeigt, welches Tempo und welcher Einsatz hier aufgewandt werden, um von der Peripherie mehr zum Brenn­punkt des Geschehens zu gelangen, was größere Reparaturen und sichere Häfen für Kriegsschiffe ans betrifft.

Die letzten beiden Seeschlachten bei der Rennell- Insel und bei der Insel Isabel haben nun gezeigt daß es den Japanern gelungen ist, mit ihren Flug­zeugstützpunkten bis in d i enord amerika­nische Einflußsphäre" vorzudringen, ja, daß sie mit ihren U-Booten bereits zweimal die Phönix- Inseln wirksam angreifen konnten. Von Tokio bis zu den Phönix-Inseln sind es immerhin 6500 Kilo­meter, also eine ganz außerordentliche Leistung, dis zusammen mit den übrigen Ereignissen die austra­lische Angst und Nervosität und die sich ständig häufenden Notschreie australischer Politiker mehr als begreiflich machen..

Denn was sich feit dem Juni 1942, also feit der überraschenden Landung der Japaner auf Gua- balcanar, in diesem Gebiet ereignet hat, ist für die Yankees eine einzige Warnung, weiter mit großem Einsatz an Menschen und Material jenen

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Rföeuge abgeschossen wurden.

Der Wekrmackibericht.

MB. Aus dem Führerhauptguartier, 1 7ebr. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bikrnnt:

tie schweren Abwehrkämpfe im § üdteil der kslfront hielten auch gestern in unverminderter Ente an. In zäher Abwehr und bei wuchtigen flt$enangriffen wurden den Sowjets erneut schwere Unlüste beigebracht.

Eri auflebender Kampftätigkeit im Destkau - l'ius wurden alle feindlichen Angriffe, die zum $il mit Panzerunterflühung geführt wurden, ab- Mefen.

3m Gebiet des oberen Donez und westlich Osrol - Abfchnittes brachten die deutschen Dionen an vielen Stellen den Vormarsch des 5kindes nicht nur zum Stehen, sondern warfen die ^vjets unter schweren Verlusten nach Osten

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Gens, 10. Febr. (DNB.) Die britische Wochen­zeitschriftTime and Tide" fühlt sich bemüßigt, mit einem neuen Dokument des Hasses die Kette der Dernichtungspläne fortzusetzen. Sie hat einen eige­nen Planzur Wiedererziehung Deutschlands nach einem Sieg der Alliierten" ausgeheckt und schreibt dazu, daß sich die Anti-Achsenmächte duf mindestens eine Generation hinaus der Erziehung des deutschen Volkes und insbesondere der deutschen Jugend an­nehmen müßten. Im einzelnen meint dieses Hetz­blatt, daß in erster Linie d i e gesamte deut­sche Lehrerschaft entlassen und die füh­renden Lehrkräfte einem internationalen Gerichtshof zur Aburteilung überantwortet werden müßten. Dementsprechend müßten dann nichtdeutsche Lehrkräfte eingesetzt werden, die dann mindestens eine Generation lang das gesamte deutsche Erziehungswesen überwachen und leiten. Weiter müßten alle Volksschulen auf ein Jahr, alle höheren Schulen auf zwei Jahre und schließlich alle Universitäten und Hochschulen sogar auf drei Jahre geschlossen werden. Die Kosten für die Durchführung dieses Planes hätte selbstver­ständlich der deutsche Staat zu tragen.

In die gleiche Kategorie wahnsinniger Haßaus­brüche gegen Deutschland gehört auch ein im Lon­doner Daily Expreß veröffentlichter Artikel William Barkleys. Er schreibt, man solle endlich mit der Theorie auf räumen, daß Europa nicht leben könne, wenn Deutschland nicht blühe, sondern schwach, po- lttisch und militärisch bankrott fei. Wenn man eines Tages erfahren würde, daß Deutschland, das Bark­ley als einedegradierte und irrsinnige Natton" bezeichnet, durch ein Phänomen der Natur völlig aufgehört habe zu bestehen, dann werde ein Lä­cheln auf den Zügen eines jeden Eng­länders liegen. ,Hn der Nachkriegszeit sollten wir Deutschlands Klauen beschneiden", fährt Barkley fort,es sämtlicher Maschinen berauben, um das Land einen Ouarantänegürtel ziehen und es in fei­nem eigenen Safte für eine Generation kochen las­sen". Vor Deutschland seien schon ganze Nattonen vom Erdboden verschwunden und nur ein paar An­tiquare befaßten sich noch mit diesen Völkern.

An Gehässigkeit und Sadismus übertrifft Barkley

193. Jahrgang Nr. 35

tfn.ajemi g. a> außer Sonntaae und Feiertag!

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Siebener iVanuhenblätter Heimat im'B» I d« Di eSckolle

Bezugspreis:

Monatlich .... .RM.1.8V ßufteUgebüor .. -.25 auch be Nichterscheinen von einzelnen -kümmern infolge höherer Gewalt

noch denPlan zur Wiedererziehung Deutschlands nach einem Siege der Alliierten". Älle diese Haß- ausbrüche gehören in die Reihen der jüdisch-anglo­amerikanischen Dernichtungspläne. Man braucht nur an den Vorschlag des Juden Staufmann, das deutsche Volk zu sterilisieren und den satanischen Plan, die deutsche Jugend zu verschleppen und alle die an­deren Pläne zu erinnern, die in teuflischen Aus­geburten einer krankhaften Phantasie zur völligen nationalen Vernichtung des deutschen Volkes förm­lich wetteifern. Allein, der deutsche Soldat wird ihnen einen Strich durch diese teufttschen Absichten machen. Das deutsche Volk aber wird sich dieser Haßpläne der jüdisch-demoplutokratischen Kriegsver­brecher erinnern usid sie am Tage der Abrechnung vorlegen.

Spanien im Kampf gegen den Bolschewismus. Madrid, 10. Febr. (Europapreß.) Der spa­nische Parteiminister A r r e s e hielt in Sevilla eine Rede, die in dem Aufruf zum Kampf aller Europäer gegen den Bolschewismus gipfelte. Die Worte des Ministers wurden über den Rundfunk verbreitet. Der Kampf gegen die Sowjetunion fei die entscheidende Auseinandersetzung für alle Völ­ker Europas. Wenn es den Bolschewisten gelänge, den Wall zu sprengen, der sich ihnen heute entgegen« stelle, so gäbe es kein Volk im Westen, das sich vor der Bolschewisierung retten könnte. Der Einsatz der Blauen Division Spaniens dürfe nicht als Akt der Liebenswürdigkeit einer befreundeten Nation gegen­über betrachtet werden oder als -Zahlung dafür was man niemals bezahlen könne, daß deutsches Blut auf spanischen Schlachtfeldern floß. Dieser Eiw- satz sei vielmehr Ausdruck der unbedingten Entschlos­senheit, bis zum Ende gegen die kommunistische Gefahr zu kämpfen.

In Madrid wird versichert, die Rede des Partei­ministers Arrese sei als Auftakt einer verstärkten Aktivität zu betrachten, die Spanien im Kampf gegen den Bolschewismus zu entfalten gedenke. Zu­nächst gelte es, die moralische Geschlossen- beit des spanisch en Volkes zu festigen. In Kürze werde eine Aktion zur Verstärkung der Blauen Division zur Durchführung kom­men. Darüber hinaus wolle Spanien die Idee dec europäischen Einheit in verstärkter Weise vortragen.

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Maßstab für alles, was wir tun, ist heute aber tzir der Krieg und das, was er von jedem von uns Sebert. Was ist kriegswichtig? Das ist die ent- 1 eidende Frage, das oberste Gesetz unseres Han- lhlns, deines und meines Tuns. Alles andere hat l gegen in den Hintergrund zu treten. Betriebe, tj? nicht ganz auf den Krieg und feine Erforder- ntfe eingestellt sind, die nicht unbedingt die Der- frgung der Bevölkerung mit lebensnotwendigen tjtern sicherstellen müssen, solche Betriebe sind ft wertvoll sie im Frieden sein mögen heute chht nur überflüssig, sondern Hemmschuhe für den tträlen Kriegseinsatz.

Daß in diesem Krieg, der nunmehr in sein ent­scheidendes Stadium getreten ist, die Existenz des tttzelnen von untergeordneter Bedeutung ist und r die des ganzen Volkes allein Richtschnur der Maßnahmen, allen Kräfteeinsatzes, aller Be- »twilligkeit zur Mitarbeit fein darf, weiß jeder fln uns. Daß die Stunde unsere äußerste Pflicht- Füllung fordert, muß in unser aller Herzen

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pazifische Strategie

Von unserem W. B.-Berichterstatter.

lute. Auch am unteren Kuban stellten die Mwjets neue erhebliche Kräfte bereit Die Angrifss- Hsichten wurden erkannt, so daß unsere Artillerie hie Truppenansammlungen zerschlagen konnte. Die lelff.chen Sturmformationen konnten nur noch zu Glichen Vorstößen antreten, die ohne Erfolg blie- bta. Im Abschnitt einer Jägerdioision kam es hier- iii zu schweren Kämpfen. Starke feindliche Kräfte mhten durch energische Gegenstöße zurückgetrieben trrben.

Am unteren Don und am Donezbogen fachen zahlreiche Angriffe des Feindes im Abwehr- fier oder im Gegenstoß zusammen. Panzertruppen »rfen die Sowjets aus zwei Ortschaften heraus itb schossen dabei 15 feindliche Panzerkampfwagen <i Unsere Kampf-, Sturzkampf- und Schlachtflie- -roerbände nutzten das aufhellende Wetter zu über- ' lachenden Bombenangriffen aus.

Um oberen Donez und weiter nördlich i m um westlich des Oskol dauert die Winter- Wacht mit großer Heftigkeit an. Dem Bestreben Feindes, feilte mit hohen Verlusten bezahlten

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(Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!) Tokio, im Februar 1943.

Wer die nordamerikanischenKommentare" und die von beträchtlicher Verlegenheit zeugenden Aeuhe- rungen des Herrn Knox etwas schärfer unter die Lupe nimmt, kann unschwer erkennen, daß sich die Yankees des Ausmaßes und der Bedeutung der beiden letzten Niederlagen bei dem südlichsten Aus­läufer der Salomonen-Gruppe, der R e n n e 11 und der Jsabel-Jnfel, sehr wohl bewußt sind. Wie groß die Katastrophe aber in Wirklichkeit ist, kann nur der erkennen, der die beiderseitigen Gesamt­operationen, die zu dieser in der Seekriegsgeschichte einzigartigen Folge schwerer Schlachten führte, im Auge behält. Dann wird nämlich deutlich, daß es sich bei den Begegnungen im südöstlichen Gebiet des Pazifik in der Tat um Entscheidungen von außer­ordentlich großer Bedeutung handelt, bei denen das sei gleich vorweg bemerkt die Japaner in einer Weise die Oberhand behielten, daß heute be­reits von einer für die USA. folgenschweren Aende- rung des Kräftepotentials zugunsten Japans ge­sprochen werden kann.

Wie kam es zu diesen Ereignissen und vor allem, was führte dazu, daß gerade die Salomonen zum Brennpunkt einer Kette von Seeschlachten wurden, wie sie in gleicher Erbitterung und Hart­näckigkeit und mit gleich großem Materialaufwand über einen so langen Zeitraum noch niemals durch­geführt wurden? Es i>st hier zunächst daran zu er­innern, daß Roosevelt seit 1934 nach den ersten Zu­sammenstößen mit Japan im westlichen Pazifik eine Brückenkopf st rategie in Szene gesetzt hatte, deren Hauptpunkte über Hawai, Midway, Wake, ®qam zu den Philippinen und über Alaska sowie die Aleuten in Form eines Hufeisens angeordnet waren, dessen beide Schenkel Japan in die Zange nehmen sollten. Diese Strategie wurde von den Japanern auf den ersten Anhieb zunichte­gemacht. Die USA. versuchten nunmehr, die süd - östlichen Verbindungslinien über die Inseln Johnston, Palmyra, Weihnachtsinseln, Jarvis, Ba­ker, Canton, Enderbury, Tutuila und das vor einiger Zeit besetzte Neu-Kaledonien eine neue Flanken st eil ung zu errichten, deren Basis Australien bildete. Die Vorarbeiten für diese zweite pazifische Linie der USA. gehen bis 1938 zurück, als England sich dagegen wehrte, daß die USA. Stützpunkte auf Canton und Enderbury er­richteten. Ziel und Zweck dieser Anstrengungen war nach dem Verlust des strategischen Dreiecks Hong­kongSingapurPhilippinen und dem Verlust ent­scheidender Stützpunkte derersten Linie" im Pa­zifik die Sicherung und der Ausbau Austtaliens als Basis für eine zukünftige Offensive gegen Japan und die von ihm eroberten Inseln.

zurück, hierbei wurde ein feindliches Kavallerie­regiment saft restlos vernichtet.

In diesen Kämpfen haben sich die 168. und 45. Infanteriedivision besonders ausgezeichnet.

Im mittleren Abschnitt und im Jlorb- f eH der Oft front verlief der Tag im allge­meinen ruhig.

An der Vordafrikafronl nur örlliche Ar­tillerie- und Spähtrupptätigkeit.

Sturzkampfflugzeuge bekämpften wirkungsvoll feindliche Batterien im tunesischen Hoch­land.

Bei einem Tagesvorsioß gegen den Hafen von B o n e trafen schnelle deutsche Kampfflugzeuge ein großes Frachtschiff mit schweren Bomben und zer- störten mehrere Lagerhallen. 3n Lusikämpfen schossen deutsche Jäger 16 feindliche Flugzeuge ab.

Einzelne britische Bomber unternahmen in der vergangenen Nacht militärisch wirkungslose Stör- angrisfe auf westdeutsches Gebiet.

Deutsche Kampfflugzeuge bombardierten am gest­rigen Tage mehrere Orte in Süd- und Süd- o ft e n g 1 a n d.

Das Eichenlaub für bewährten Fernaufklärer.

DRV. Aus dem Führerhauptquarkler, 10. Febr. Der Führer verlieh dem Hauptmann Er­win Fischer, Staffelkapitän in einer Fernauf­klärergruppe, als 191. Soldaten der deutschen Wehr­macht das Eichenlaub zum Ritierkreuz des Eiser­nen Kreuzes.

Hauptmann Fischer erhielt als erster Fern­aufklärer das Eichenlaub. Im Polenfeldzug führten ihn operative Aufklärungsflüge bis zur rumänischen und sowjetischen Grenze. Im Westfeld- zug führten ihn seine Aufgaben bis in den Firth of Forth und nach Belfast sowie über die nordischen und englischen Industriegebiete. Bei bewaffneter Aufklärung über See versenkte Hauptmann Fischer mehrere Vorpostenboote. Im Mittelmeer stieß er in stundenlangen Flügen über das Meer bis zum Suezkanal vor und brachte wichtige Ergebnisse über feindliche Bewegungen in der Cyrenaika sowie von der Insel Malta mit. Seine Staffel hat kürzlich ihren 3000. Feindflug melden können. Hauptmann Fischer wurde 1912 in Buelau Sei Dresden geboren. Das Reifezeugnis erhielt er im März 1933 auf dem Gymnasium ,Lum heiligen Kreuzt in Dresden. Er gehörte der nationalsozialistischen Bewegung schon in den Kampfjahren an. 1935 trat er als Frei­williger in die Luftwaffe ein, wurde 1938 Leut­nant und erhielt zwei Monate nach seiner Beför­derung zum Oberleutnant als einer der ersten Fernaufklärer im April 1941 das Ritterkreuz.

Der ll-Boot-Krieg.

Der Mangel an Tonnage drückt auf Englands Lebensmittellage. Lissabon, 10. Febr. (Europapreß.) Das große landwirtschaftliche Ziel für das Jahr 1943 ist der Mehranbau von Gemüse in englischen Pri­vatgärten, teilte Landwirtschaftsminister Hudson mit. Der Kampf um die Tonnage sei stärker denn je entfacht roorben, weshalb jede entbehrliche Tonne i Schiffsraum eingespart werden müsie. Nur wenn jeder einzelne Quadratmeter mit Kartoffeln und Gemüse bepflanzt würde und sich ein jeder für die Ernährung der Nattou verantwortttch fühle,

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_ Truppe erst Wege durch die tiefen Schnee- kwehungen bahnen, bevor sie zu Angriffsbewe- "fiigen übergehen konnte. Unter derartig schwierigen Rechts- und Witterungsverhältnissen gelang es der 1$8. Infanteriedivision, sich in schweren, und Nacht andauernden Kämpfen durch das vn Feind besetzte Gelände durchzuschlagen und den Schluß an. die eigene Truppe wiederherzustellen, tr. Linderer Stelle wehrte die aus Linz, der Heimat Führers, stammende 4 5. Jnfanterie- Iffion tagelang die ununterbrochenen wüten- Angriffe der Bolschewisten ab und fügte dem ib schwere Verluste zu. Allein am 6. 2. verloren Sowjets im Abschnitt dieser Division fast 2300 t, rund 130 Gefangene, drei Geschütze, 134 Ma­lengewehre und Panzerbüchsen sowie mehrere bert Handfeuerwaffen. Weitere schwere Ausfälle e der Feind in diesem Raum durch Luft­griffe, bei denen in etwa 50 frontnahen Dor- unb kleinen Stödten die Truppenunterkünfte tört, auf dem Marsch befindliche Bataillone auf- eben und ohne eigene Verluste zehn feindliche

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Betöerlttttihnuterei B. General-Anzeiger für Oberhessen SdjaltWM

'»erlitt, lO.Se&r. (DNB,) Im W-stkauka- |t s griff der Feind, durch Schlachtflugzeuge und »üttragenhe Geschütze unterstützt, mehrfach von muem an. Unsere Verbände drückten aber die heftig Widerstand leistenden Bolschewisten im Gegenan­nt ff zurück. Durch Sturzkampfflugzeuge und be- Mffnete Aufklärer hatte der Feind schwere Ver-

andwerk und Gaststättengewerbe für krieaswich- kfte Aufgaben zeigt uns allen die Entschlossenheit Führung, nicht nur das ganze Leben auf den totalen Krieg umzustellen, sondern auch die dazu forderlichen Maßnahmen so schnell wie möglich !s»rchzuführen. Dabei wollen mir allerdings nicht rfennen, daß diese totale Umstellung auf den rieg für viele, die davon betroffen werden, große rsönliche Opfer, ja zuweilen auch Härten im efolge hat. Wer in kürzester Frist feinen Betrieb -ließen muß, wer seinen gewohnten Arbeitsplatz rlassen muß, um an anderer Stelle eine zunächst mibe Arbeit aufzunehmen, der hat es sicher nicht

ksschin Brbengeminne durch Einsatz starker Kräfte weiter bildunfi «-zubauen, setzten unsere Truppen zähen Wider- hnb entgegen. Sie rieben dabei ein sowjetisches patterieregiment fast völlig auf. Das erbitterte iigen verlangte eine sehr lebendige Gesechtsfüh- ') allen Seiten kämp-