Oer „Tag der Briefmarke" in Gießen
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eignisse unserer Geschichte betrachten, daneben in den Wohltätigkeitsmarken ein Instrument im Dienste der Wohlfahrtspflege sehen. Diese ideelle Anschauung
Lpd. Aus technischen Gründen konnten die Sondermarken zum Tag der Briefmarke, mit deren Ausgabe am 10. Januar begonnen wurde, nicht sogleich in vollem Umfang ausgeliefert werden. Um den Sammlern trotzdem Gelegenheit zu geben, diese Marken mit dem Sonderstempel vom Tag der Briefmarke abstempeln zu lassen, werden die Postämter, bei denen zum Tag der Briefmarke Sonderpostämter eingerichtet wurden, Abstempelungsanträge noch bis zum 10. Februar entgegennehmen.
einschießt. Zehn Minuten später ist es der Mittelstürmer Kählinger, der einen Angriff erfolgreich abschließt. Kurz vor der Pause ist es derselbe Spieler, der auf 3:0 erhöht, als die Gäste lebhaft abseits protestieren. Nach dem Wechsel kommen die Gäste etwas mehr auf. Durch Schmidt können sie auch auf 3:1 verkürzen. Auf der Gegenseite schießt Köh- linger in aussichtsreicher Stellung an den Pfosten, und als die Gäste durch Keßler gar auf 3:2 verkürzen, müssen die Anhänger der 1900er einige bange Minuten überstehen. Die Friedberger werden jetzt sehr aktiv, und der Ausgleich bleibt nur eine Frage der Zeit. In einer besonders in der letzten Viertelstunde erkämpften Drangperiode kommen die Blau-Weißen durch den Rechtsaußen Feustel zu zwei weiteren Treffern, die den Sieg festigen.
1900 besaß in der Hintermannschaft das Ueber- gewicht. Kraft I ragte wieder einmal mehr hervor. Im Sturm gefielen die Außen durch ihre Schnelligkeit. Koch und Ebert wirkten etwas matt, auch Köh- linger muß bei verschiedenen Aktionen schneller handeln. Friedberg hatte in Schmitt, Steitz und Keßler die besten Spieler. Die anderen genügten
Die gestrige Veranstaltung der KdF.-Briefmar- kensammlergruppe Gießen anläßlich des „Tages der Briefmarke" Hot in breiten Bevölkerungsschichten von Stadt und Land ein außerordentlich starkes Echo gefunden. Die im oberen Saale des „Burghof" in übersichtlicher Weise hergerichtete Briefmarken-Ausstellung war während des ganzen Tages ebenso stark beachtet wie der im unteren Saale des „Burghof" veranstaltete Verkauf der Sondermarke und die dort gebotene Möglichkeit zum Erwerb anderer Postwertzeichen für die Sammelmappen regsten Zuspruch fanden. Den ganzen Tag über herrschte in den beiden Sälen ein ununterbrochenes Kommen und Gehen der vielen Interessenten, die nicht nur aus dem Kreise der zünftigen Briefmarkensammler stammten, 'sondern auch als Nichtsammler kamen, um hier Einblick in ein für unsere Kulturarbeit wichtiges und interessantes Ge-
Danksagung.
Allen, die unserem lieben Entschlafenen Heinrich Engländer
die letzte Ehre erwiesen, sowie für die Kranzspenden und herzliche Teilnahme sagen wir hiermit unseren innigsten Dank. - Besonders danken wir der Betriebsführung und Gefolgschaft der Firma E. H. Müller für die Kranzniederlegungen und ehrenden Worte am Grabe.
In stillerTrauer: Frau Elisabeth Engländer Feldwebel Heinrich Engländer und Familie.
Gießen, im Januar 1943.
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Zehn Züge brauchen nicht zu fahren.
Einmal ist es Schmitt, der aktivste Spieler im Friedberger Sturm, der gewaltig aufs Tor schießt, wo sein Schuß jedoch von der Querlatte abprallt, und kurz darauf ist es Kraft I, der,dem schon überwundenen Ammonn zu Hilfe tomrtit und den Ball aus dem Tor köpft. Im Gegenangriff kommen die Blau-Weißen dann zum Führungstreffer. Eine weite Vorlage von Kraft kommt über den Jnnen- fturm zum Linksaußen Herrmann, der unhaltbar
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Wochenschau * Kulturfilm Heute Montag Erstaufführung Lichtspielhaus Täglich 2.30, 4.45, 7.30 Uhr Sonntags 2.00, 4.30, 7.30 Uhr Jugend ab 14 Jahren zugelassen I 94C
sammelns besonders in den Vordergrund. Dann übergab er die Ausstellung, nach Dankesworten an seine eifrigen Mitarbeiter, der Oeffenthchkeit.
Bei einem Rundgang durch die Ausstellung konnte man an allen Tischen die Feststellung machen, daß unsere Briefmarkensammler mit großer Liebe ihre Sammeltätigkeit pflegen. Man konnte m dieser Schau, die vor allem die Entwicklung des deutschen Briefmarkenwesens zeigte, daneben aber noch Marken aus Holland und der Schweiz enthielt, zahlreiche seltene Marken sehen, die zum großen Teil nod) aus den Anfangsjahren der Briefmarke stammen und von den Sammlern natürlich als besonders wertvolles Gut mit großer Liebe verwahrt werden. Es war aber auch die Möglichkeit geboten, die vielfältigen und. künstlerisch hervorragenden Markensätze aus der jüngeren Zeit, insbesondere aus dem letzten Jahrzehnt, kennenzulernen und daran sein Wissen um diese interessante Entwicklung zu bereichern. Die Hunderte von Besuchern werden sicherlich aus dieser interessanten Ausstellung reichen ideellen Gewinn mit nach Hause genommen haben. Der Verkauf der Sondermarke und der Erwerb von Sammlermarken waren den ganzen Tag über besonders Gegenstand der Aufmerksamkeit aller Besucher, die nicht verfehlten, sich hier ein bleibendes Andenken an die bemerkenswerte Veranstaltung zu sichern.
Die Veranstalterin, die KdF.-Briefmarkensammler- gruppe Gießen, hat sich mit der gestrigen Ausstellung ein besonderes Verdienst erworben, auf das sie mit gutem Grund stolz sein kann.
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noch bis zum 10. Februar
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Am Samstagmorgen verschied unser lieber Vater, Schwiegervater und Großvater
Herr Georg Todt
im 90. Lebensjahre.
Die trauernden Hinterbliebenen:
Georg Todt und Frau, geb. Klein
Georg Gemmecker und Frau, geb. Todt Otto Gutjahr und Frau, geb. Todt Georg Gutjahr, Marianne Gutjahr.
Gießen, Stephanstraße 43.
Die Beerdigung findet am Dienstag, 12. Jan., 14.45 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt.
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werden zu können.
Berliner SC. schlägt SB. Rastenburg 5:0.
Das letzte der acht Vorrundenspiele um die Deutsche Eishockeymeisterschaft führte am Sonntagabend im Berliner Sportpalast den Berliner SE. mit dem Ostpreußenmeister SD. Rastenburg zusammen. Der BSE. siegte nach überlegen geführtem Spiel mit 5:0 (1:0, 2:0, 2:0).
SC. Rießer See — ff Nürnberg 9:1.
Im fast vollbesetzten Münchner Prinzregenten. Stadion konnte der Deutsche Eishockeymeister SE. Rießer See sein Meisterschafts-Vorrundenspiel gegen die Nürnberger ff erwartungsgemäß zu einem siche, ren Erfolg gestalten. Der SE. Rießer See schlug die ---Sportgemeinschaft Nürnberg mit 9:1 (3:0, 3:1, 3:0) überlegen und ist damit eine Runde weiter- gekommen.
Prag wurde am Samstagabend die NSTG. durch den Berliner Meister Rot-Weiß auf und Nieren geprüft. Das Ergebnis war ein klarer 7:0- (3:0, 3.0, 1:0) Sieg der Reichshauptstädter. Die Prager, die anfangs der Spielzeit mit guten Ergebnissen überraschten, sind noch nicht ausgereift, um einem so erfahrenen Gegner gefährlich
Heute Montag Erstaufführung
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einzigen Meisterschaftsspiel des gestrigen Tages — Nidda sagte gegen die Luftwaffe ab und der VfB.-R. brauchte die Reise nach Wölfersheim nicht anzutreten — bezwangen die Blau-Weißen die Reichsbahn-Spgmde. Friedberg. Die Gäste hatten nur zehn Mann zur Stelle und erleichterten damit den Platzbesitzern die Aufgabe etwas.
Nach anfänglicher Drangperiode der Blau-Weißen, bei der zwei aussichtsreiche Sachen nicht verwertet werden können, sind es die Gäste, die sich im Strafraum der 1900er einige gefährliche Chancen erspielen.
-- DANIELLE DARRIEU ALBERT PREJEA
zum Teil den Anforderungen. Schiri Ruhmatt» (Regensburg) mit seiner großen Erfahrung war em umsichtiger Leiter.
Um den Titel im Eishockey.
Roiweitz Berlin — NSTG. Prag 7:0.
Danksagung. Für die überaus zahlreichen Beweise herzlicher Teilnahme an dem schweren Verlust, der uns durch den Heldentod unseres lieben Sohnes, Bruders und Schwagers und meines unvergeßlichen, lieben Bräutigams Alber? Schäfer, Stabsgefreiter in einem Gren.-Regt., betroffen hat, sagen wir auf diesem Wege unsern innigsten Dank.
Familie Heinrich Schäfer
Emmy Klee, Braut.
Dorf-Güll, Holzheim, den 9. Januar 1943.
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Plötzlich und unerwartet erhielten wir die tieferschütternde, schmerzliche Nachricht, daß unser herzensguter, lieber, braver, ältester Sohn, mein innigstgellebter Bräutigam, unser unvergeßlicher Bruder, Enkel, Neffe und Pate
Erwin Loth
Gefreiter in einem Luftwaffen-Feldregiment
am 25. Novenfber 1942 bei einem sowjetischen Angriff, fern der Heimat, in treuer Pflichterfüllung für Führer, Volk und Vaterland im blühenden Alter von 22 Jahren sein Leben hingab.
In tiefem Schmerz:
Heinrich Loth und Frau Luise, geb. Wacker Erika Wendler (Braut); Heinrich Loth, Gefr., z.Z. imfelde; Walter, Adolf, Hildegard und Helmut Loth (Geschwister); nebst Großeltern und allen Anverwandten.
Gießen -Wieseck, Taucha-Leipzig, Rüddingshausen, den 10. Januar 1943.
und Zielsetzung im Gegensatz zu der jüdischen Brief-1 Markenschacherei vor der Machtübernahme stellte der Redner als die schönste Aufgabe des Briefmarken-1
' MULCUTO
der Universität Kiel ernannt. Im Jahre 1939 war Dr. med. Plügge zum Dozenten an. der. Universität Gießen ernannt worden.
** Die Reihen-Rvntgenunterfuchun- gen in Gießen finden in diesen Tagen in der Turnhalle der Alten Pestalozzi-Schule (am Werner- wall/Kirchstraße) statt.
Aus Der engeren Heimat.
Landkreis Gießen.
«^Lollar 10. Jan. Am 8. Januar feierten unser Altbürgermeister Heinrich Schmidt VI und seine Ehefrau in bester Gesundheit und geistiger Frische das Fest der goldenen Hochzeit im Kreise ihrer Kinder, Enkel, Geschwister und nächsten Angehörigen. Der stellvertretende Bürgermeister, 1. Beigeordneter Hermann Schwalm, überbrachte die Glückwünsche der Gemeinde Lollar und der Wassergenossenschaft „Glück auf". 28 Jahre hat der Jubilar zum Besten der Gemeinde Lollar das Amt als Bürgermeister geführt. Er war eifriger Förderer der Wassergenossenschaft „Glück auf", und seinem entscheidenden Entschluß ist deren Entstehen zu verdanken. Ein Glückwunschschreiben des Führers ging
Herrn Schmidt durch die Reichskanzlei direkt zu. Die Glückwünsche des Reichsstatthalters sowie des Landrats wurden durch den 1. Beigeordneten dem Jubilar übermittelt. Die Glückwünsche der Kriegerkameradschaft Lollar, deren Ehrenmitglied der Jubilar ist, übermittelte Kameradschaftsführer lau« b e,r t. Auch Glückwunschschreiben des Kreiskriegerführers sowie des Bundesführers des NS.-Reichs- kriegerbundes gingen dem Jubelpaar zu. Darin wurde der Dank ausgesprochen für die treue Mitgliedschaft des Jubilars seit 1891 und treue Mitarbeit während 25 Jahren als Schriftführer der Kameradschaft. Auch der Verein für Leibesübungen, dessen Ehrenvorsitzender der Jubilar ist, überbrachte durch den Vorstand seine Glückwünsche. Schmidt ist Mitgründer des früheren Turnvereins Lollar. Die Sängervereinigung Lollar überbrachte ebenfalls durch den Vorstand ihrem Ehrenmitglied die Glückwünsche des Vereins. Von feiten vieler Gemeindemitglieder wurde Herr Schmidt ebenfalls mit Glückwünschen bedacht.
* Ruttershausen, 11.Januar. Frau Witwe Anna S p a a r, Hierselbst, kann am heutigen Montag, 11. Januar, in bester geistiger und körperlicher Frische ihren 7 0. Geburtstag begehen. Die Jubilarin verrichtet trotz ihres hohen Alters noch alle häuslichen und landwirtschaftlichen Arbeiten. Von 1929 bis 1941 hat sie als Austrägerin des „Gießener Anzeigers" täglich unsere Familien besucht. Der Jubilarin, die einen goldenen Humor besitzt und allgemein große Wertschätzung genießt, gelten auch unsere herzlichen Wünsche zu ihrem heutigen Geburtstage und für einen schönen Lebensabend.
* Steinbach, 11. Jan. Am heutigen Montag, 11. Januar, wird der frühere Zimmermann Ludwig Krämer II. in geistiger und körperlicher Frische 80 Jahre alt. Der Jubilar ist noch eifrig in der Landwirtschaft tätig. Dem alten Herrn bringen auch wir unseren herzlichen Glückwunsch dar.
biet zu gewinnen.
Der Leiter der Briefmarkensammlergruppe Gießen in der NSG. Iraft durch Freude", Pg. Gör- lach konnte zur Eröffnung der Ausstellung eine große Zahl von Besuchern begrüßen, in der natürlich die Briefmarkensammler die Mehrzahl stellten, aber auch die anderen Interessenten mit Liebe zur Sache an den langen Tischreihen mit den aufgelegten Markentafeln standen. Pg. G ö r l a ch betonte in seinen Einführungsworten u. a. die gegenüber früher zur Zeit jüdischer Schiebungen und über KdF. - Sammlergruppen vereinigten Briefmarkensammler, die in dieser Sammeltätigkeit nicht wie früher zur Zeit jüdischer Schiebungen bnd übler Handelsgeschäfte die Briefmarke als ein Objekt des Gewinnstrebens ansehen, sondern sie als ein Dokument deutscher Kultur, als ein Mittel zur Vertiefung unserer Freude am deutschen Volkstum, als ein Wegweiser zur Schönheit und zur Freude an deutschen Landschaftsbildern, ehrwürdigen deutschen Bauten und bedeutsamen Marksteinen großer Er-
Danksagung.
Für die vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme bei dem Heldentod meines unvergeßlichen, herzlieben Sohnes, meines guten Bruders, Schwagers, Onkels und Bräutigams Hans Rosenbach, Gefreiter in einem Schützen- Regiment, sprechen wir alle auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank aus.
Im Namen aller Hinterbliebenen:
Rudolf Rosenbach.
Gießen, im Januar 1943.
Garbenteiph
_________0201Z
Bekanntmachung.
Betr.: Brotzulage für Lang- u. Nachtarbeiter bezw. Schwer- und Schwerstarbeiter, die nicht Selbstversorger in Brot sind.
An die Betriebe
in nachstehend genannten Landkreisen und im Stadtkreis Gießen.
Schwer-, Schwerst-, Lang-' und Nachtarbeiter, die als Selbstversorger keine Zusatz- bzw. Zulage- karten erhalten, können auf Antrag ihrer Betriebe die Zulage in Brot erhalten, wenn sie als Schwer-, Schwerst-, Lang- oder Nachtarbeiter anerkannt und nicht Selbstversorger in Brot bsw. nicht Inhaber einer Mahl- oder Brotkarte sind. Wollen vorgenannte Personen von der Bezugsberechtigung für Brot Gebrauch machen, so müssen sie sich von ihrer zuständigen Kartenausgabestelle eine Bescheinigung folgenden Inhalts erteilen lassen:
Bescheinigung.
Es wird hierdurch bescheinigt, daß............
(Vorname, Zuname, Wohnort, Straße und Hausnummer)
nicht Selbstversorger in Getreide ist bzw. eine Mahl- oder Brotkarte von hier nicht erhält.
(Unterschrift und Dienstsiegel.)
Diese Bescheinigung, die vor Beginn einer jeden Versorgungsveriode von der Kartenausgabestelte zu verlängern ist, ist den Betrieben einzureichen.
Die Betriebe beantragen die (Bewährung der Brotzulage auf Grund besonderer Bescheinigung. Die Vordrucke für diese Bescheinigungen können von den Betrieben ab Mitte der nächsten Woche bei den zuständigen Ernäbrungsämtern angefordert werden. Diese Bescheinigungen sind zukünftig für I iede Versorgungsveriode neu ausgefertigt den zuständigen Ernährungsämtern bei Abholung der Zusatz- bzw. Zulagekarten vorzulegen. [oeD
Gießen, den 9. Januar 1943.
Jür die Laudräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen, Lauterbach, sowie den
Oberbürgermeister der Stadt Gießen:
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Von der Börse.
Freundliche Aktienmärkte.
Frankfurt a. M., 9. Jan. In diesen Berichts-« abschnitt fiel der Jahreswechsel, der auch dem Börsengeschäft einen deutlichen Stempel verlieh. War doch durch den zunehmenden Anlagebedarf die Hal« tung durchweg recht freundlich, und feit den ersten Börsentagen des neuen Jahres hat auch kurs- mäßig die Aufwärtsbewegung Fortschritte gemacht. Es scheint, daß man dabei .auch mehrprozentigö Steigerungen im Hinblick darauf zuließ, daß vielfach die vollen Dividenden in den Papieren enthalten sind. So konnten I. G. Farben bis 177,25 nach zuletzt rund 174 anziehen, auch Stahlverein lagen um 168,6 recht fest. Zahlreich waren allerdings wieder die Kursstreichungen mangels vorhandenen Materials, selbst zum Jahresschluß kam es zu Streichungen oder nur zur Angabe von Taxen. Die Daimleraktien haben mit 199,75 wieder nahezu den Stand von 200 erreicht, Hoesch und Elektr. Liefe« rungen stiegey innerhalb drei Wochen um 7—8 o. H^ Felten und RWE. um etwa 6 v. H., daneben Bus derus, Mannesmann, Metallgesellschaft zwischen 3 und 5 v. H., nur Lahmeyer waren 2,50 v. H. leichter, wobei jedoch der Dioidendenabfchlag zu berücksichtigen ist. Großbankaktien lagen ebenfalls fest, Dresdner Bank etwa 5 v. H. höher.
Am Rentenmarkt konnte die Reichsaltbesitz bis 170 anziehen, während Steuergutscheine I zunächst bis 109 anzogen, später aber bis etwa 105,12 nachgaben. Auch späte Schuldbücher waren im Verlaufe freundlicher, ebenso Kommunalumschuldung mit 103,25. Jndustrieobliqationen lagen meist 0,50 bis 0,75 v. H. freundlicher. In Stadtanleihen und Pfandbriefen waren nur kleinste Umsätze zu meist letzten Notierungen zu verzeichnen.
Der Satz für Tagesgeld wurde mit 1,75 v. H^ unverändert belassen?
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