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Aendernug des Thesterspielplm
Von den für den Monat Februar an- gekündigt. Theaterveranstaltungen komm, zunächst zur Durchführung: 19er Bing: Sonntag, 14. Februar,15 Uhr
6. Veranstaltung
Die Sonntagsfrau Lustspiel von Curt Johannes Braun. 16er Bing: Montag, 15 Februar,19Uhr
12. Veranstaltung
Das letzte Abeniener Schauspiel von Alexander Maral.
Karten in der Verkaufsstelle der NSG. Kraft durch Freude,
Seltersweg 60. 478V
Landkreis Gießen.
♦ Großen-Linden, 10. Februar. Unser Mitbürger Heinrich P i r r I., Falltorstraße 14 wohnhaft, kann heute in geistiger und körperlicher Frische seinen 8 0. Geburtstag begehen. Der Jubilar war über 50 Jahre in der Tabak- und Zigarrenfabrik Georg Philipp Gail in Gießen beschäftigt. Dem alten Herrn gelten auch unsere herzlichen Glückwünsche zu seinem Geburtstage und für einen angenehmen Lebensabend.
Aus aller Welt.
von einslürzender Giebelwand erschlagen.
In dem Dorf Ottenbüttel bei Itzehoe (Holstein) war ein Bauernhof völlig eingeäschert worden. Von einem der niedergebrannten Gebäude war eine hohe Giebelwand stehengeblieben. Als Schneetreiben ein-
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Die Sprechstunden der Rechtsberatungsstelle I. Friedberg, Bismarckstraße 32. sind wie folgt festgesetzt: donnerstags und freitags von 15 — 17 Uhr. mittwochs von 10-12 Uhr
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Curt Johannes Braun: -Oie Sonntagsfrau-.
Am 6. Februar starb plötzlich und unerwartet nach langem Leiden meine innigstgeliebte, herzensgute, treue Lebensgefährtin, meine liebe Tochter, unsere liebe Schwester, Schwägerin, Tahte und Nichte
Frau Lydia Strauch, geb.Bock
im Alter von 48 Jahren.
In Namen
der trauernden Hinterbliebenen: Max Strauch.
Gießen (Neuen Bäue 7), 10. Februar 1948.
Die Beisetzung fand in der Stille statt. 47*d Für die Beweise aufrichtiger Teilnahme sage ich allen auf diesem Wege herzlichen Dank.
VH7. Hart und schmerzlich traf uns die traurige, unfaßbare Nachricht, daß L'Taa unser lieber, hoffnungsvoller, einziger Sohn, mein guter Bruder, mein lieber Enkel, unser braver Neffe
Heinz Stehr
Unteroffizier bei der Luftwaffe
am 24. Januar 1943 im Alter von nahezu 23 Jahren im Osten sein Leben für Führer und Vaterland hingegeben hat. Auf einem Helden- friedhof im Osten wurde er zur letzten Ruhe
Liebe.
♦
Das ist für ein Lustspiel der gegebene Schluß. Curt I. Braun, dem man als Verfasser von Filmmanuskrivten des öfteren - begegnet,, hat hier drei Akte geschrieben, aus denen vielleicht, unter anderen Voraussetzungen, eine echte Komödie hätte werden können, das heißt: ein Spiel mit lebendigen
s- kii ftiDioty Mer!
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Havptfchrtftletter: Tr Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter bei Hauvtichrlstleiters: Ernst ölumfthctn Verantwortlich für Pol'tik und Bilder Dr. Fr. W. Lange: für da« fteutheton: Dr Hans Itiurtot; ।ur Stadt Giesien, Pronin,. Wir, ct'asl und Svort: Ernst B-umichein
Druct und Berlaa: Bruhlfche Un'verittäUdruüere' R Lange 8 ®. .''erlagSieiter - Dr.-Ing Ericd Hamann An zeigen «eiter: Hans BeL
VinxetgenpreiSliste Nr n
setzte, suchte eine größere Anzahl Kinder vor dem Wetter hinter dieser Giebelwand Schutz. Ein plötzlicher Windstoß brachte die Mauer zum Einsturz und begrub die Kinder unter den Trümmern. Dabei würden neun Kinder, größtenteils Mädchen, getötet, andere schwer verletzt.
(Einen Pollwal mlf Wasserbomben getötet.
Ein in Las Palmas (Balearen) beheimateter Fischer stieß mit seinem Boot beim Fischfang im Mittelmeer plötzlich gegen eine riesige dunkle Masse. Im Verein mit anderen Fischern konnte er feststellen, daß es sich um einen gewaltigen Pottwal handelte, der tot an der Meeresoberfläche trieb. Es gelang, den fast 15 Meter langen und etwa 5000 kg schweren Riesen fisch an den Strand zu schleppen. Dori stellte sich heraus, daß das Ungetüm ein Opfer der britischen U-Boot-Abwehr geworden ist, die es mit Wasserbomben bewarf,
VK7 Schwer und unerwartet traf uns die Nachricht, daß unser jüngster Sohn, unser guter Bruder und Scnwager
Ernst Theifo
Gefreiter in einem Artillerie-Regiment sein junges Leben lassen mußte. Er starb für Großdeutschland und seinen Führer.
In tiefer Trauer:
Karl Theiß und Frau, geb. Philipp
Willi Theiß, z.Z. im Felde
Wilhelm Amberg und Frau, geb. Theiß sowie alle Verwandten.
Gießen (Ludwigstr. 36), im Februar 1043. ________________________________0902
offenbar kn der Annahme, ein feindliches U-Boot vor sich zu haben. Der Fisch weist eine Reche von' Wunden auf, die von den Explosionen herruhren.
Gefängnis für Tauschhandel.
Der 40 Jahre alte Alois Hyden aus KnittelfeD (Steiermark), der sich durch Handel, Kauf und Tausch von Rundfunkgeräten und Fahrrädern em müheloses Einkommen verschaffte, verkaufte em Rundfunkgerät, das er selbst zu 150 RM. kaufte, für 250 RM. weiter. Als Zuaabe verlangte er außerdem die Kleiderkarte von der Käuferin. Das Rundfunkgerät hatte aber nur einen Wert von 50 RM. Hyden wurde vom Sondergericht Leoben zu zwei Jahren Zuchthaus verurteilt.
Kunst und Wissenschaft.
Das neue Werk von Wilhelm Wüller-Zcheld.
Das Hessische Landestheater in Darmstadt wird, wie wir schon gemeldet haben, am ll.^Februar die neue dramatische Dichtung von Müller-Scheid „Ta. n a i s" zur Uraufführung bringen. Die ersten dramatischen Arbeiten von Wilhelm Müller-Hcheld ent. standen bereits in den Jahren nach dem Weltkrieg, den der Kriegsfreiwillige und spätere Kompanie, führer an den Fronten im Westen, im Osten und in Rumänien erlebte. Sie sind auf heimatlichem Bo- den erwachsen — der Dichter wurde in Grebenroth bei Wiesbaden 1895 als der vierte Sohn eines Dolksfchullehrers geboren —, greifen darüber hinaus aber bereits zur Gestaltung überperfönl cher Schicksalsfragen des Lebens. In dem Schauspiel „Ein Deutscher namens Stein" (entstanden 1925) wird die geschichtliche Gestalt des aus Nassau stammenden deutschen Reichsfreiherrn als Gegenspieler Napoleons zur Verkörperung der deutschen Schicksalskräfte und politischen Echik.
In der Tragödie „Anna Mari a" (entstanden 1027), die in einem Jnüustriedorf spielt, ist es die Empörung eines jungen zukunftsgläubigen Herzens gegen die soziale Gewissenlosigkeit der Nachkricgs- zeit, und in der Komödie „Eduard Keim" (geschrieben 1928) wird in echter komödienhafter Durch- leuchtung einer bis in sprachliche Dialektfärbung hinein eng umzirkelten Lebenswelt der sittliche Grund des Lebens belichtet. In den folgenden Wer. ken nimmt das zur großen dramatischen Leidensä-ast drängende Schassen Müller-Schelds Stoff und Ge» statten rein aus der dichterischen Torstellunaswelt. Während dabei die „Nooemberballade 16 3 2", als die Auseinandersetzung eines mit dem deutschen Bauerntum eng verbundenen jungen Adeli- gen mit den von übernationalen Kräften über Deutschland heraufbeschworenen Krieg, noch in losem Zusammenhang mit einer geschichtlichen Realität steht, gibt die letzte dramätische Dichtung Yanais" (1940—1942) die Synthese politischen und persön- lichen Schicksals in zeitloser, freier, dichterischer Gestaltung.
steuer, wünscht d. Bekanntsch. ein. Herrn in sicherer Stell., im Alter von 30-40 Jahr, zwecks späterer
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Kriegsversehrte nicht ausgeschl. Bildzuschriften unter 0876 an den Gieß. Anz. Bild wird wied. zurückgesandt.
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Ein Mann, der eine gute Stellung, viel Geld und eine hübsch« Frau hat, wird durch verschiedene unvorhergesehene und ungewöhnliche Umstände dazu gebracht, darüber nachzudenken, warum ihn seine Frau eigentlich geheiratet habe. Das Ergebnis seiner Ueberlegungen ist eine ziemliche Dummheit: er kommt nämlich auf die Idee, seiner Frau vorzuspielen, er habe plötzlich all sein Geld und feine Stellung verloren. Also müssen sie die schöne Wohnung aurgeben, und er schlägt sich kümmerlich mit allerhand Vertretungen durch. Das heißt: er tut nur so-, in Wirklichkeit behält er die Stellung, das Geld und sogar die schöne Wohnung. Nicht einmal seine Frau läuft ihm davon (was ihm eigentlich ein Licht ausstecken müßte), sondern plagt sich-redlich und versucht sein neues Leben zu teilen. Das Aergerliche ist nur, daß sie eines Tages den Schwindel erfährt und nun wirklich davvnläuft. Da kann man sehen, daß man solche Scherze nicht machen soll, und jetzt wird aus dem unangebrachten Spaß auf einmal Ernst: er verliert, außer der Frau, wahrhaftig auch sonst alles — Posten, Einkommen, Wohnung. Das kommt davon. Aber wir sind im Lustspiel, und die Frau ist mittlerweile auch nicht müßig gewesen, sondern wieder zur Bühne gegangen, wo sie vor ihrer Ehe war, bat Glück gehabt, Geld vekdient, kehrt zurück, die Wohnung gehört ihnen wieder, und auch aescl-äfflich wird alles wieder werden wie zuv'" Auf jeden Fall weiß dieser begriffsstutzige M zuguterletzt, daß seine Frau ihn, wenn nicht alles trügt, nicht um seines Geldes, sondern um seiner selbst willen geheiratet hat — also doch wohl aus
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Aenderuna der Dertzuwachsffeuer.
In einer am vorigen SaMstag veröffentlichten Nachtragssteuerordnung, die ab 1. Januar 1943 in Kraft getreten ist, hat der Oberbürgermeister mit Genehmigung der Aufsichtsbehörde für den Stadtkreis Gießen die Absätze 2 und 3 des § 25 der Wert- zuwachssteuerovdnung vom 16. März 1939 außer Kraft gesetzt. Nach den genannten Absätzen wurde eine Ermäßigung der Wertzuwachssteuer gewährt, wenn unbebaute Grundstücke, die zwecks Bebauung mit Wohnhäusern zum Verkauf kamen, innerhalb einer bestimmten Frist bebaut wurden oder wenn Grundstücke, die zur Bebauung mit Wohnhäusern erworben worden waren, im Verlaufe einer bestimmten Frist nach der Bebaüung Weiterverkauf wurden. Durch jene Bestimmung sollte die Errichtung von Wohnhäusern gefördert, also die Schaf- jung neuen Wohnraumes angeregt werden. Im Hin- vlick auf die gegenwärtigen Verhältnisse, insbesondere auf den allgemeinen Baustop, und die auf absehbare Zeit als unabänderlich hinzunehmende Stillegung der Wohnurrgsbautätigkeit hat jene Be- gürrstigungsoorschrift ihren Sinn verloren, so daß es zweckmäßig erschien, sie überhaupt aufzuheben.
O esen-Mein-Lmden.
Am Sonntagnachmittag hielt die Kriegerkameradschaft Klein-Linden in der Gastwirtschaft von Franz Rathenow ihren Jahresappell ab. Kameradschafts- sührer Heinrich Diehl gedachte zunächst der im verflossenen Jahre verstorbenen Kameraden, des früheren Kameradschastsführers Friedrich Schim- mel und der beiden langjährigen Mitglieder Karl Lana I. und Karl Hinterlang L, ferner der Opfer der Bewegung und der Gefallenen des ersten und des jetzigen Weltkrieges. Der Vereinskassenwart Kam. . Philipp Weigel XXIV. erstattete den Rechnungs- bericht, aus dem zu ersehen war, daß die Kamerad- schaff finanziell gut gesichert dasteht. Die Kameraden Heinrich Magold und Philipp Jung XVIII. hatten die Rechnung für richtig befunden, so daß sie geneh- migt wurde. Im Vorstand fand keine Aenderung statt. Die Kameradschaft zählt gegenwärtig 90 Mitglieder. Kamerad Diesel überbrachte die Grüße der Kreiskri-eger'ührung Gießen und sprach dann über die Pflichten der Kameraden in der gegenwärtigen 3eit An Hand der von Kamerad Mer- I a u gezeigten Bilder hielt er dann einen aufschluß- reichen Vortrag über den „Sieg im Westen". In feinem Schlußwort dankte der Kameradschaftssührer den beiden Gießener Kameraden und sprach dann über den Einsatz der Mitglieder in der Heimatfront. Er schloß mit dem Gelöbnis der Treue zu Führer und Volt den Hauptappell.
Verdunkelungszelt:
10. Februar von 18.23 bis 7.18 Uhr.
*♦ Deutsches Frauenwerk, Ortsgruppen Gießen -Mitte und Süd. Unser Gemeinschaftsabend findet für beide Ortsgruppen gemein fam am Samstag, 13. Februar, 20 Uhr pünktlich, im Großen Hörsaal der Universität statt. Es spricht der Hauptstellenleiter des Rasjenpolitischen Amtes Frankfurt a. M., Pg. Steinert, über „Nationalsozialistische Bevölkerungspolitik im Kriege".
Menschen. Indessen sind seine Voraussetzungen so konstruktiv, daß nur ein Lustspiel daraus wurde: eins mit einem hübschen, unterhaUsamen Dialog und ein paar netten Einfällen, ein brauchbares und wirksames Theaterstück. Desien vielfältige Möglich- leiten hat der Spielleiter, Herr Sauerland, geschickt zu nutzen verstanden, indem er das Stück nicht von der Psychologie, sondern von der «Situation her inszenierte, was sich als zweckmäßig und dankbar erwies; er zeigte Sinn für die Ungewöhnlichkeit und Komik der. Verhältnisse und wurde dabei von Herrn Löffler vortrefflich unterstützt, der ihm ein elegant gekacheltes Badezimmer und eine merk- lich primitive Dorstadtwohnküche dazu lieferte. —
*
Herr Köchling, der den Mann Severin spielte, machte den Eindruck, als ob er selber Überrascht fei von -den Möglichkeiten, die der Verfasser seiner Rolle zugedacht hat, und wirkte am überzeugend- sten im Mittelakt während des mühsam aufrecht erhaltenen Schwindels. Anja Rau war die Sonntagsfrau: sie verstand zwischen der oorgetäuschten Misere und der normalen Salondamenkonversation gerade die Waage zu halten. (Ganz läßt sich die Lebensferne des Stückes nicht überspielen.) Das beste sind immer die Nebenfiguren, sagte der alte Fontane, der es wissen mußte. Man fand es hier bestätigt: man sah es an Herrn Funke, der mit einer drolligen, trockenen Pomadigkeit aus dem Professor Eifl die witzigste Gestalt des Abends machte: an Friedl Gollmann, welche mit schar- manter wienerischer Impertinenz die Angela spielte. Herr Sauerland gab dem Herrn Pelikan eine fast über die Lustspielsphäre hinausweisende Schärfe der Charakterisierung. Als dankbare Charge erwies sich die von Elly Bamberger gespielte ge- schwätz-ig-betriebsame Frau Meyer.
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