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Das Abschiedswort des Führers
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Hitler nun an der Bahre nieder, dann steht er noch einmal grüßend vor dem Katafalk, Abschied nehmend von einem seiner getreuesten Gefolgschaftsmänner. Wieder tritt er darauf zu seinem Platz zurück, und in dem Deutschlandlied und Horst- Wessel-Lied vereinen sich die Gedanken aller Trauernden um das hohe Symbol, das auch über diesem Leben stand. Noch einmal wendet sich der Führer zu den Hinterbliebenen, Worte tiefer Anteilnahme richtet er an die Witwe, dann verläßt er nach einem letzten Gruß an den Toten den Mosaiksaal.
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Kurz vor 12 Uhr erscheint die Witwe, geleitet von Reichsminister Dr. Goebbels, sowie die übrigen Angehörigen und nehmen in der ersten Reihe vor der Bahre Platz.
Der Führer trifft ein. Während sich die Anwesenden von ihren Sitzen erheben, schreitet Mols Hitler mit seiner Begleitung zum Katafalk und grüßt mit erhobener Rechten den Toten; dann wendet er sich der Witwe zu und drückt ihr lange und voll Teilnahme die Hand.
Der feierliche Parteitrauerakt beginnt. Die heroischen Klänge der Trauermusik aus der „Götterdämmerung" von Richard Wagner, gespielt von der Staatskapelle Berlin unter Leitung von Professor Heger, erstellt den weiten Raum und gibt der feierlich-ernsten Stunde den weihevollen Auftakt.
Als die Töne verhallt sind, tritt Reichsminister Dr. Goebbels an das Rednerpult und zeichnet in tiefempfundenen Worten die Persönlichkeit, das Lebenswerk und die Treue des Verstorbenen.
Viktor Luhes letzte Fahrt durch die Straßen der Reichshauptstadt.
Nach der Feier in der Reichskanzlei bewegte sich der Trauerzug durch die Straßen der Reichshauptstadt, die von einer nach vielen Tausenden zählenden Menschenmenge umsäumt waren. — (Scherl-M.)
wünsche zu unten wir, r Eltern,
Mein Führer! Liebe Familie Lutze!
Meine alten Parteigenossen und Kameraden! Werte Trauergäste!
Wenn ich in dieser Abschiedsstunde als einer der ältesten Freunde und Weggenossen unseres Stabschefs vor seiner Bahre stehe, um ihm im Namen des Führers, seiner Kameraden aus den Reihen der Reichsleiter, Gauleiter, Ortsgruppen- und Gruppenführer der SA., vieler Millionen SA.-Männer und Parteigenossen, ja, ich kann wohl sagen im Namen des ganzen deutschen Volkes unser letztes Lebewohl zuzurufen, so tue ich das in dem Gefühl eines aufrichtigen und tiefen Schmerzes.
Als am vergangenen Samstag am frühen Nachmittag die Nachricht von dem Autounglück des Stabschefs kam, da habe ich mich mit all seinen Freunden und Kameraden fest an die Hoffnung geklammert, daß er uns doch erhalten bleiben würde. Stundenlang schwebten wir zwischen Furcht und Hoffnung, vernahmen zuerst mit Freude, daß es vielleicht doch noch eine Rettung für den Schwerverletzten geben könnte, waren dann unglücklich über die traurige Nachricht, daß seine 18jährige Tochter, die auch von dem Unfall betroffen wurde, ihm schon im Tode vorausgeeilt war, ersparten ihm noch, der so heiß um ihr Schicksal bangte, die Gewißheit von ihrem jähen Hinscheiden, und kämpften dann im Geiste mit ihm den Kampf gegen einen unerbittlichen Tod, dem er so oft schon in seinem Leben in den Schützengräben des Weltkrieges und in den Stellungen des politischen Kampfes furchtlos ins Auge gesehen hatte. Unsere Hoffnung war vergebens.
Nur selten zeigen Menschen dem Tod ein so freies Gesicht, wie er es getan hat. Man hatte fast den Eindruck, als könnte er ihm nichts anhaben. Mit einem Scherzwort trat er ihm bis zuletzt entgegen. Als wir schon alle Hoffnung aufgegeben hatten, stritt er noch mutig und tapfer weiter, bis er einem härteren Zugriff erlag. Keiner unter seinen alten Freunden, den die Nachricht von seinem Sterben dann nicht auf das tiefste erschüttert hätte. Ich brauche nicht zu sagen, in welcher tiefen Trauer ich an diesem Abend feine Familie antraf. Sie war ja
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fein ein und alles und nächst dem Führer und der Partei sein kostbarstes Gut auf Erden. Ich stand dann um die Mittaasstunde ein letztes Mal vor dem toten Stabschef; ich schaute noch einmal in fein liebes, vertrautes Freundesgeficht, blickte noch einmal lange auf seine Hände, die ich so oft in meinem Leben in warmer Kameradschaft gedrückt hatte, sah darunter Dolch und Mütze, die stolzen Zeichen seiner SA., deren unvergeßliches Vorbild er war. Ich schäme mich nicht zu gestehen, daß mich eine tiefe Rührung überkam, als in diesen stillen Minuten noch einmal meine Gedanken die vergangenen 20 Jahre durchliefen, da ich sein Freund und Kamerad sein durfte.
Ich sah ihn wieder in den dunklen Kellern und Hinterhöfen von Elberfeld, wo wir zwischen 1923 und 1926 zusammen mit Karl Kaufmann die Partei im Gau Ruhr begründeten und aufbauten, wir beiden anderen, die Redner und Politischen Leiter, er unser SA.-Führer. Es gab keine Sorge, die wir nicht teilten, und keine Freude und keinen Erfolg, der nicht unser gemeinsames Besitztum gewesen wäre. Wieder marschierte er vor meinem geistigen Auge drei Schritte vor uns bei den ersten SA.-Aufmärschen in Essen, da wie eine Bresche in die marxistische Front des Ruhrgebietes schlugen, furchtlos und treu, wie er immer war, fast 10 Jahre älter als wir anderen und doch für uns alle das Sinnbild ewig kämpfender deutscher Jugend.
Nie werde ich vergessen, wie er uif5 allabendlich begleitete, wenn wir in die kommunistischen Versammlungen fuhren. Er sprach nicht darüber, aber wir wußten doch, daß er uns zur Seite stehen wollte, wenn es hart auf hart ging. Dabei kämpfte er genau wie wir nicht nur den Kampf um Volk und Staat, sondern auch den gleich schweren um das eigene Weiterleben, das ihm mehr noch als uns in seiner Familie anvertraut war.
Wie schön waren die Tage, da wir im Revier den Führer erwarten dursten. Da saßen wir bis in die tiefen Nächte, planten und debattierten, steckten unsere Fahnen an den hohen und höchsten Zielen des Vaterlandes in der Ferne auf, waren alle ein Herz und eine Seele und erlebten dabei das Kost-
Abschied von Stabschef Viktor Luhe.
Oer Führer ehrte den Verstorbenen mit dem höchsten Orden der Partei, der obersten Stufe des Deutschen Ordens.
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Berlin, 7. Mai. (LNB.) Jrn Mosaiksaal der i Neuen Reichskanzlei fand am Freitagmittag in Gegenwart des Führers der feierliche Partei- trauer akt für den bei einem Autounglück auf ■ tragische Weise ums Leben gekommenen Stabschef । oer SA. Viktor Lutze statt.
Nahezu alle führenden Männer der nationalsozialistischen Partei, des Staates und der Wehrmacht, das gesamte Führerkorps der SA. sowie ! Vertreter der verbündeten und befreundeten Nationen waren erschienen.
Auf erhöhtem Podest ruht der Sarg, überdeckt I mit der Hakenkreuzfahne, darauf liegen SA.-Mütze lunb Ehrendolch. Zwei SA.-Obergruppenführer, je ein General des Heeres, der Luftwaffe und der r2ßaffen=ff, ein Admiral und zwei Gauleiter halten Die Ehrenwache, neben ihnen stehen drei SA.- ■Führer mit den Ordenskiffen. Zur Linken des Sarges steht ein riesiger Lorbeerkranz des Duc e. l Fahnen unb Standarten bilden den Hintergrund.
195. Jahrgang Ur. 106
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Brückenkopf Tunesien.
Am 8. November 1942 führten die Anglo-Amerikaner nach dem Plan und Willen des nach der Weltherrschaft strebenden Mannes im Weihen Hause ihre Landung in Französisch-Nordafrika durch mit dem Ziel, die Achsentruppen in Zusammenarbeit mit der 8. britischen Armee in wenigen Wochen von dem nordafrikanischen Raum zu vertreiben. Dieses Unternehmen mit weitgesteckten Zielen konnte nur deshalb einen bescheidenen Anfangserfolg erzielen, weil sich französische Generale und Admirale zum Wortbruch und Verrat an den Interessen ihres eigenen Landes kaufen ließen. Trotzdem ging die Besetzung Französisch-Nordafrikas nicht so glatt vor sich, wie man in Washington nach allen voraufgegangenen umfassenden Vorbereitungen erwarten konnte. * '
Heute sind genau sechs Monate vergangen, ohne daß die Amerikaner bisher mehr erreicht haben, als die deutschen und italienischen Truppen im Brückenkopf von Tunesien unter Einsatz aller aus Amerikanern, Engländern unb Franzosen gebildeten Kräfte in heftigen Vorstößen anzugreifen. Die in der Kriegsgeschichte beispiellose Rückführung der deutsch-italienischen Afrika-Truppen von der El- Alamein-Stellung bis nach Tunesien ist ein Beweis dafür, daß Deutschland und Italien Nordafrika nicht zu einer entscheidenden Frage ihrer Kriegführung machen wollen. Ihr Ziel ist vielmehr, Europa in seiner Gesamtheit unangreifbar zu machen und aus dieser überragenden Stellung heraus den Gegner dort anzu- greifen, wo sie es für die Entscheidung des Krieges für richtig halten.
Amerika hat sich fein Afrika-Unternehmen etwas kosten lasten. Seine verantwortlichen Drahtzieher sind sich völlig darüber im klaren, daß eine Eroberung Nordafrikas keine entscheidende Bedeutung für den Ausgang des Krieges haben wird. Das polillfche Intrigenspiel, das sich wegen Nordafrika zwischen London und Washington "ergeben hat, läßt deutlich genug erkennen, daß die Washingtoner Kriegstreiber ihr Augenmerk auf etwas ganz anderes gerichtet haben. Ihre zahlreichen technischen und wirtschaftlichen Kommissio- nen auf nordafrikanischem Boden lassen keinen Zweifel mehr daran, daß es sich in erster Linie um Zne Ausbeutung des Landes handelt.
Das amerikanische Oberkommando in Nordafrika strebt nach einem Prestigeerfolg in Tunesien. Die Tatsache, daß sich die deutschen und italienischen Truppen in vorbildlicher Waffenkameradschaft auf den Brückenkopf um Tunis und B i z e r t a zurückgezogen haben, um hier die massierten Angriffe der Anglo-Amerikaner zu erwarten, bautet daraus hin, daß das norbafrikanische Problem nicht heute zur Entscheidung steht. Die Rede Mussolinis, die er in diesen Tagen vor dem faschistischen Volk hielt, hat selbst auf die künftigen Lösungen des Problems hingewiesen, wenn er als entschlossenen Willen des italienischen Volkes bekanntgab: „W ir werden nach Afrika zurückkehren unb dort die historische Mission weiterführen, die Italien auf dem afrikanischen Kontinent übernommen hat."
Das Schicksal des Brückenkopfes Tunesien hat keinerlei entscheidenden Einfluß auf den Ausgang des Krieges. Für die Achsenmächte gibt es nur ein Ziel: Die Vernichtung der Feinde menschlicher Kultur und der Rechte und der Freiheiten der Völker. Mit der Erreichung dieses Zieles werden alle die Probleme, die nur Einzelheiten des Krieges darstellen, einer endgültigen Lösung zugeführt werden. In diesem fanatischen Willen sind sich die Völker Deutschlands, Italiens und Japans mit ihren Verbündeten und Freunden völlig einig.
Sechs Monate hat eine verhältnismäßig kleine Schar deutscher unb italienischer Truppen ber Heber- macht von zwei großen Weltreichen standgehalten. Diese sechs Monate waren nicht nur durch härtesten Kampf ausgefüllt, sondern gaben Deutschland,und Italien Gelegenheit, jene Äbwehrvorberei- tungen zu treffen, die notwendig erscheinen, um einen etwaigen Angriff Englands und Amerikas auf den europäischen Kontinent abzuwehren. Roosevelt war sich bei der Durchführung seines räuberischen Ueberfalls auf Französisch-Nordafrika klar darüber, daß sich seine militärischen Ziele nur dann verwirklichen ließen, wenn sich die Vertreibung ber Achsen- truppen aus Norbafrika in kürzester Zeit erreichen ließ. Er hat bas nicht erreicht. Die heldenhafte Tapferkeit der deutsch-italienischen Truppen unb bie geschickte Führung haben die Amerikaner an ber Durchführung ihrer Absichten verhindert. Welchen Preis sie bisher für ihr Nordafrika-Unternehmen an Schiffstonnage, Menschen und Kriegsmaterial haben zahlen müssen, darüber wird zu gegebener Zeit noch zu sprechen fein.
I nach der Ansprache des Reichsministers Dr. Goeb- I dels lautet.
I ,Zn einer Zeit, da ber Krieg so schmerzliche Opfer I an Männern unb Frauen, ja leibet sogar an Kin- I t)ern von unserem Volke forbert, trägt bie nationalsozialistische Partei eine besonders hohe Blutlast. In Rallen Formationen des Heeres, ber Marine, ber R Luftwaffe und der Waffen-^ befinden sich die Mit- | Wieder unb Anhänger unserer Bewegung und er- I Men dort in vorbildlichster Weise ihre Pflicht. Vom I nationalsozialistischen Reichstag angefangen bis zu I ben reifen Jahrgängen der Hitler-Jugend liegen die I Zahlen der Toten unserer Bewegung prozentual I weit über dem Durchschnitt des Anteils des gesamten I ihrigen Volkes. .
Allein nicht nur der Krieg fordert Männer und ■grauen von uns, sondern buch oft währhaft traurige I Zchicksalsschläge. Es ist besonders für mich tragisch, ■ erleben zu müssen, wie fast jedes Jahr der eine ober I andere unersetzliche Kämpfer, Mitarbeiter und Mit- I gestaltet unseres neuen Reiches abberufen wird in I bie Scharen jener, die uns der Dichter des national’ Wozialistifchen Revolutionsliedes im Geiste begleiten Mäßt. Nach dem Flugzeugunglück, das den unvergeßlichen und unersetzlichen Pg. Dr. Todt von uns riß, ft es dieses Mal ein Autounfall, der die SA. ihres Stabschefs, mich persönlich eines mir in allen Zeiten reu verbundenen Mannes beraubte.
Was über das allgemeine Leben dieses alten na- lionalsozialistifchen Kämpfers gesagt werden kann, mürbe von meinem Vorredner, ber einer seiner Iteften Freunde war,, bereits ausgeführt. 1925/26 l abe ich in Westfalen zum erstenmal den SA.-Führer 3 i t1 o r Lutze kennengelernt. Seitdem hat mich mit ihm unb seiner Familie nicht nur ber g em e in» ame Kampf, sondern darüber hinaus noch eine liefe persönliche Freundschaft verbun- len.
Dennoch will ich am heüiigen Tage in erster Linie les Mannes gedenken, ber sein eigenes Lebensschick- ial bedingungslos mit dem meinen verbunden hat, der mir die ganzen langen Jahre hindurch ein so treuer und unerschütterlicher Kampfgefährte gewesen war, daß ich ihm einst in einer Ichr bitteren und schmerzlichen Stunde als dem Berufensten die Führung meiner SA. glaubte anver- trauen zu können.
Als einer meiner unbeirrbaren Gefolgsmänner hat er nun in Erfüllung feines Auftrages die SA. jit jenem Instrument ausgebaut, das sie befähigte, die die großen Aufgaben zu erfüllen, die ich ihr im Saufe der Jahre zuweisen mußte.
Mein Stabschef der SA., Viktor Lutze, war Seit seines Lebens Soldat gewesen. Seinen mir aus Mer Gesinnung heraus oft vorgetragenen heißen Vunfch, selbst noch an die Front gehen zu dürfen, kannte ich nicht erfüllen. Nun hat er trotzdem den *ob gefunden, der seinem soldatischen Leben einen nännlidjen Abschluß gibt.
Ich will Dir, mein lieber Lutze, von der Bewegung, der SA., wie dem ganzen deutschen Volke Mn für Dein treues Kämpfertum meinen tieften Tank aussprechen. Aus dem gewaltigen Ringen, V. dem wir uns befinden und an dem gerade Dem Sehenswert einen so reichen Anteil hat, wird das kervorgehen, was uns als Ziel einst zueinander i-hrte unb für das mir jahrzehntelang in einem küigen Glauben unter äußerster Hingabe emge- tieten sind: das vor feinen Feinden in hiner eigenen Kraft gesicherte, von einer wahren Volksgemeinschaft gezogene Großdeutsche Reich! Jn den häteren Annalen der Geschichte wird dann der Same des Stabschefs Viktor Lutze als eines Mit- Ikgrünbers des neuen Reiches ewig weiter- |hben
I Ihnen, liebe Frau Lutze, gilt mein herzlichstes II Beileid zum Tode des Mannes und Ihres Kin^v, IIb n beiden Söhnen wünsche ich die baldige (9e- H'Munq. . «.
II„Ach glaube, dem höchsten Orden, lljartei zu vergeben hat, ferne würdigere Bedeutung Utr die Zukunft sichern zu können, als daß ich ryn ll^en ersten Wegbereitern dös neuen I»eich es unb damit auch diesem Toten verleihe. Mr- wirb dadurch besonders geadelt für alle(jene, l|b'2 die Ehre haben werden, ihn dereinst als Lebende I ^onn ttttt'der Führer an das Ordenskissen heran ||heftet die höchste Auszeichnung, die dav W'dtionalsozialistische Deutschland zu verleihen hat, die anderen Ehrenzeichen. Das ßteb vom Kjden Kameraden klingt auf, die Fahnen und Stan Karten senken sich. Einen riesigen Kranz legt Adolf
barste, was ein Mann auf Erden überhaupt finden kann: Freundschaft.
Nur wir können verstehen, was es dann heißt, einen aus dieser Runde zu entlassen. Das ist so, als würde einem ein Stück aus dem Herzen geschnitten. Man muß Abschied nehmen von einem liebgewordenen Menschen unb, was fast ebenso schlimm ist, mit ihm von einem ganzen Zeitabschnitt bes eigenen Lebens. Er sinkt dahin und verblaßt langsam zu einer Erinnerung. Mit beiden Händen möchte man chn halten, aber bie laute Gegenwart rauscht darüber hinweg. Das ist es auch, was uns, die Nächsten beim Führer, unb chn wohl auch selbst am tiefsten in dieser Stunde bewegt, daß Viktor Lutze in seinem Hinscheiben einen Teil unserer eigenen stürmischen Jugend mitnimmt. Wir werben in Zukunft nicht mehr davon sprechen können, ohne dabei beklagen zu müssen, daß mit ihm ein Stück daraus fehlt.
Das er für Führer, Partei unb Volk geleistet hat, bas steht in ben Zeitungen geschrieben, unb auch bie Geschichtsschreibung unserer Zeit wirb es einmal nicht mit Stillschweigen übergehen können. Ich aber möchte heute vor seiner Vahre Zeugnis ablegen für feine strahlenbe Persönlichkeit, für die tapfere Männlichkeit blfl
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Viktor Luhes letzte Fahrt durch bie Straßen ber Reichshauptstadt.
Hohe Persönlichkeiten von Partei, Staat und Wehrmacht gaben dem treuen Gefolgsmann des Führers das letzte Geleit. — (Scherl-Bllderdienst-M^
jßHBI D M Samstag, 8. / Sonntag, 9 mai 1943
Gießener Anzeiger
UM MM Nachlässe:
Wiederholung Malstaffel 1 AbichlüffeMengenstaffelL Platzvorschrift (vorherige Vereinbarung) 25“'. mebt


