COMMERZBANK Gießen
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Oie Heilkräutersammlung in Gießen
in Queckborn, die Lei ihrem Sohne in Gießen, Unter der Liebigshöhe 17, wohnt, ihren 87..Geburtstag begehen. Die Jubilarin nimmt an den Ereignissen unserer Zeit noch regsten Anteil. Zum 87. Geburtstag und für einen weiteren schönen Lebensabend auch unsere herzlichen Glückwünsche.
** 83 Jahre alt. In aller Frische kann Frau Margarete Lehmann, geb. Steih, In Löbers Hof 4 wohnhaft, am morgigen Freitag, 9. April, ihren 83. Geburtstag begehen. Die Jubilarin kann
** Berufsjubiläum. Morgen, Freitag, begeht Fräulein Charlotte Ditthardt die Feier ihrer 25jährigen Berufstätigkeit bei dem Inhaber der Engelapotheke, A. Hobrich. Auch wir beglückwünschen die Jubilarin herzlich.
** 8 7. Geburtstag. Am morgigen Freitag, 9. April, kann Frau Luise Franz, geb. Bolbach, Witwe des verstorbenen Pfarrers Ludwig Franz
Im Anschluß an unseren gestrigen Bericht über den Ertrag der Heilkräuter- und Wildfrüchtesammlung in Oberhessen werden die Erträge der Gießener Sammlung noch besonders interessieren. Darüber erfahren wir auf unsere Anfrage bei dem Leiter der Gießener Stadtkreis-Sommelstelle der RfH. (Reichsarbeitsgemeinschaft für Heil- pslanzenkunde und Heilpflanzenbeschaffung) folgendes.
Mit Stolz blickt die Stadtkreis-Sammelstelle Gießen in der RfH. auf ihre von Jahr zu Jahr steigenden Sammelerträge und auf die wachsende Zahl ihrer Mitarbeiter. Ein Rückblick auf die letzten drei Jahre (1940, 1941 und 1942) gibt interessante Aufschlüsse.
An der Sammlung der Drogen beteiligten sich im Jahre 19 4 0 die Goetheschule, Pestalozzischule, Volksschulen in Klein-Linden, Wieseck, Annerod, Großen-Linden, das Gymnasium, die Langemarck- schule, Hitler-Jugend, Frauenschaft und Kriegervereine, die insgesamt 543 kg Sammelgut zusam- menbrochten; davon entfielen auf die Goetheschule allein 339 kg. Im Jahre 19 41 beteiligten sich neben den vorgenannten Schulen noch die Schillerschule und die Schule in Heuchelheim, die Städtische Handelslehranstalt, die Justus-von-Liebig-Schule und die Oberschule für Mädchen. Dagegen fielen in jenem Jahre als Sammler aus die Schule in Annerod, die Frauenschaft und die Kriegervereine. Das Gesamtergebnis der Sammlung belief sich auf 1485 kg; an der Spitze standen die Städtische Handelslehranstalt mit 265, die Goetheschule mit 261 und die Langemarckschule mit 188 kg. Das Jahr 19 4 2 führte zu den bereits genannten Schulen vom Vorjahr noch die Mittelschule, die Kaufmännische Berufsschule und die Dogtsche Handelsschule in den Kreis der Sammler. Insgesamt wurden in diesem Jahre 4971 kg Drogen abgeliefert. Die größten Sammelposten brachten hierbei die Städtische Handelslehranstalt mit 887, die Pestalozzi- und die Schillerschule zusammen Mit 759, die Langemarckschule mit 632, die Justus-von-Liebig-Schule mit 553, die Oberschule für Mädchen mit 481 und die Goetheschule mit 411 kg. Die Steigerung des Gesamtertrages von 543 kg (rund 11 Zentner) 1940, über 1485 kg (fast 30 Zentner) in 1941 auf 4971 kg‘ (fast 100 Zentner) in 1942 offenbart den starken Einsatzwillen aller Sammlerkräfte. »
auf die stattliche Nachkommenschaft von 4 Kindern, 11 Enkeln und 8 Urenkeln blicken. Unsere herzlichen Wünsche zum morgigen Geburtstag und für einen schönen Lebensabend.
** Tag des deutschen Rudersports. Am kommenden Sonntag begehen die Gießener Rudergesellschaft und der Ruderklub .Massig" den Tag des deutschen Rudersports am Vormittag mit dem Anrudern, mit dem das Ruderjahr 1943 eröffnet wird.
** Richtigstellung. In unserem gestrigen Bericht „Oberhessen sammelte 2800 Zentner Heilkräuter und Wildfrüchte" muß es in der ersten Zeile der zweiten Spalte statt 1200 kg richtig 12 0 0 0 kg heißen, die von dem Kreis Alsfeld- Lauterbach gesammelt wurden.
Zum 70 Todestag Iustus von Lieb'gS
Lpd. Vor 70 Jahren, am 18. April 1873, starb im Alter von 70 Jahren in München der Chemiker Justus von Liebig, Hochschullehrer in Gießen und München, der Grundlegendes besonders auf dem Gebiete der Ackerbauchemie schuf. Liebig, der mit Recht als der Begründer der modernen Agrikulturchemie gilt, hinterließ der Nachwelt ein Erbe, das einen der Grundpfeiler der beispiellosen Ertragssteigerung der Lanwvirtschaft in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bildete. Seinen Arbeiten ist es zu verdanken, daß der deutsche Boden, der vor hundert Jahren kaum 32 Millionen Menschen satt machte, heute 80 Millionen ernährt. Das Schicksal Liebigs war es wohl, Entdeckungen zu machen, die umwälzend waren bis auf den Grund, die nach kurzer Zeit aber so selbstverständlich in das Leben übergingen, daß man sich bald nicht mehr ihres Urhebers entsann. Aber wenn einer der Vorfahren der deutschen Bauern von heute, der vor hundert Jah- / ren seine Augen schloß, wieder seine Felder beschreiten und seine Urenkel bei der Arbeit beobachten könnte, so würde er kaum feinen Augen trauen über die Verwandlungen, die sich inzwischen vollzogen haben. Bekannt wurde Liebig auch durch seine Forschungen über Fette und Fleisch; stets beherrschte ihn das Streben, seine wissenschaftlichen Erkenntnisse in die Praxis umzusetzen.
Harte Lehre für Verdunkelungssünder.
Am gestrigen Mittwoch hatten sich zwei Frauen aus Gießen vor dem Amtsgericht Gießen wegen Verdunkelungssünden zu verantworten. Beide Frauen hatten im Januar während eines Fliegeralarms ihre Wohnungen nicht ordentlich verdunkelt. Für diese Nachlässigkeit erhielt jede von ihnen einen polizeilichen Strafbefehl über 20 RM. Damit glaubten sich die beiden Verdunkelungssünderinnen zu hart ungefaßt, und sie legten gegen die Strafbefehle Einspruch beim Amtsgericht ein. Hier kamen sie jedoch vom Regen in die Traufe, denn das Gericht war mit Recht der Meinung, daß derartige grobe Verstöße gegen die selbstverständlichste Luftschutzdisziplin und gegen die elementarste Rücksichtnahme auf die berechtigten Interessen der Stadtgemeinschaft mit 20 RM. Geldstrafe nicht gebührend bestraft seien, zumal sich die „Illumination" während eines Fliegeralarms ereignet habe und dadurch die Gefahr für die Stadt noch größer geworden sei. Das Gericht erhöhte die Geldstrafen auf 50 RM. bzw. 70 RM., um dadurch den Sünderinnen eindringlich klarzumachen, was sie in Zukunft zu tun haben. Anderen möge dieses Urteil eine Warnung fein.
Verdunkelungszeit:
8. April von 21.07 bis 6.10 Uhr.
sein, die zusammen 273 kg aufbrachten; mit 168 kg steht hierbei die Goetheschule an der Spitze. Im Jahre 19 41 betätigten sich auf diesem Sammelgebiet die Goetheschule, Mittelschule, Städtische Handelslehranstalt, das Gymnasium, Justus-von-Liebig- Schule und Langemarckschule mit einem Gesamtergebnis von 1440 kg; an der Spitze standen hier die Langemarckschule mit 622, die Justus-von-Liebig- Schule mit 300 und das Gymnasium mit 178 kg. Das Jahr 19 4 2 zeigte neben den eben genannten Schulen noch die Kaufmännische Berufsschule in der Reihe der Sammler, die insgesamt 1874 kg zusammentrugen, von denen allein auf die Langemarckschule 1171 kg und auf die Goetheschule 478 kg (dazu trocken 10 kg) entfielen. Der steile Aufstieg von 273 kg in 1940, über 1440 kg in 1941 auf 1874 kg in 1942 ist ebenfalls ein eindrucksvoller Beweis für die tatkräftige Arbeit.
Für die Sammlung von Kastanien interessierten sich im Jahre 19 40 die Goetheschule, Pesta- lozzischule, Schillerschule und Justus-von-Liebig- Schule, die insgesamt 768 kg ernteten; davon brachte die Goetheschule allein 494 kg zusammen. Im Jahre 19 41 betätigte sich allein die Langemarckschule auf diesem Gebiete, die 200 kg zusammentrug. Das Jahr 1 9 4 2 zeigte die Goetheschule, die Pestalozzi- und Schillerschule, die Volksschule Klein-Linden, Mittelschule, Justus-von-Liebig-Schule, Langemarckschule und Oberschule für Mädchen bei dieser SammelarbBt, die mit einem Gesamtertrag von 848 kg abschloß; davon entfielen allein auf die Langemarckschule 530 kg und auf die Goetheschule 123 kg.
An der Sammlung von Bucheckern im Jahre 1 9 4 2 beteiligten sich die Goetheschule, Pestalozzi- und Schillerschule, Wiesecker Schule, Mittelschule, Kaufmännische Berufsschule, Städtische Handelslehranstalt, das Gymnasium, Justus-von-Liebig- Schule, Langemarckschule und Oberschule für Mädchen, durch deren Arbeit insgesamt 723 kg geerntet wurden; davon hat die Langemarckschule allein 260 kg zusammengetragen.
An Drogenarten wurden in den Jahren 1940 bis 1942 einschl. gesammelt: Ackerschachtelhalm, Acker- minbe, Bei fuß, Birkenblätter, Breitwegerich, Brennnesselblätter und -kraut, Brombeerblätter, Eichenblätter, Erdbeerblätter (Garten- und Walderdbeeren), Erdrauchkraut, Gänsefingerkraut, Gänseblüm-
. chenblüten, Haselnußblätter, Heidekrautblüten, HiM-
Die Sammlung von Wildfrüchten ließen sich beerblätter, Hirtentäschel, Holunderblüten, Huflattich- im Jahre 19 40 die Goetheschule, die Volksschule in blätter und -blüten, Johanniskraut, Kamillenblüten, Wieseck und die Justus-von-Liebig-Schule angelegen Lindenblätter und -blüten, Löwenzahnblätter, Lun
genkraut, Maiblumenblätter, Mutterkorn, Oder- mennig, Rainfarnblätter, -blüten und -kraut, Schaf« garbenblätter, -blüten und -kraut, Schöllkraut, Spitzwegerich, Sumpfspierstaude, Taubnesselkraut, Thymian, Vogelknöterich, Waldmeister, Weißkleeblüten. Im Jahre 1940 wurden 21, im Jahre 1941 dagegen 28 und 1942 sogar 38 verschiedene Drogenarten gesammelt. Zum Versand waren im Jahre 1940 erforderlich 94 Säcke, 9 Säckchen und 6 Kartons, 1941 dagegen 195 Säcke, 4 Säckchen und 39 Kartons, 1942 sogar 707 Säcke, 43 Säckchen und 35 Kartons.
Hervorragende Sammelleistunaen im Jahre 1942 werden zur Zeit nur für die Klasse 8 M der Goethe- schulde gemeldet. Es sammelten danach an Drogen: Ottilie Rausch rund 20 kg, Margitta Keil 10 kg, Erika Becker 10 kg, Lotte Beckmann 10 kg, Ilse Völkl und Else Althaus je 9 kg, Erika Preiß 8 kg. Die Durchschnittsleistung dieser Klasse liegt bei 5,3 kg.
G. A-Sport.
Um den Preis des (Bauleiters.
Neuer Wettbewerb im Sportgau Hessen-Nassau.
Der stellv. Sportgausührer von Hessen-Nossau, SA.-Obersturmbannführer Rieke, wird in Kürze Durchführungsbestimmungen für einen neuartigen Wettbewerb erlassen, zu dem Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger einen Preis gestiftet hat. Bei diesem Wettbewerb geht es für die Gemeinschaften des Sportgaues nicht darum, die besten Einzelkönner nachzuweisen, sondern der Preis des Gauleiters und Reichsstatthalters soll jener Gemeinschaft zufallen, die im Laufe eines Jahres den vielseitigsten und erfolgreichsten Uebungs- und Wettkampfbetrieb aufweist. Bewertet werden u. a. mustergültige Soldatenbetreuung sowie die Betreuung der Angehörigen unserer Gefallenen und Ver« wundeten, Einsatz für Partei und Staat, zweckmäßige Arbeit auf dem Gebiet der Frauenarbeit und des Kinderturnens, die Pflege der verschiedensten Sportarten im Sinne des familiengebundenen Vollvereins, zahlenmäßige Beteiligung an Wettkämpfen, Erwerb des SA.-Wehrabzeichens, des Reichssportabzeichens usw.' Erstmalig soll der Preis tm März 1944 vergeben werden. Sicher wird dieser neuartige Wettbewerb ein Beitrag zur Forderung des verstorbenen Reichssportführers, ein „Volk m Leibesübungen" zu schaffen, fein.
Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter deS Hauptschriftleiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lange: für das Feuilleton: Dr. Hans Thpriot; für Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft und Svort: Ernst Blumschein.
Druck und Verlag: Brühlsche Universi« druckeret R. Lange K.G. Verlagsleiter: Dr.-Jna. Erich Hamann, z. Z. Wehrmacht.
Anzeigenleiter: Hans Beck. — Anzeigenpretsliste Nr. 6.
Siegen
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Wäscheschäden verhüten!
und portofrei.
Bitte ausfüUen und (als Drucksache) an:
Persil-Werke, Düsseldorf, Schließfach 345
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Ort,
Lautawerk N.-L.
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1 Lehrschrift ..Wäscheschäden, wie sie entstehen und wie man sie verhütet“.
Haale /Saale, den 10. April 1943 Gr. Steinstrahe 32
Die Geburt ihres Sohnes Hanns zeigen hocherfreut an
Dr. ing. G. Bauermeister und Frau Erika, geb. Szubinski
Es gibt unzählige Gefahrenquellen für die im Kriege doppelt wertvolle Wäsche: Schnitte, Risse, Brandschäden, Verfleckungen und vieles mehr. DiePersil-Werke haben in jahrelanger Arbeit eine wertvolle Lehrschrift über „Wäscheschäden“ geschaffen und versenden die interessante Schrift kosten-
Wir haben uns verlobt
Anneliese Krenzer Hermann Schelborn Oberleutnant in einem Panzer-Grenadier-Regiment
Ihre Vermählung geben bekannt
Karl Heinrich Btüggemann
Oberleutnant zur See
Sieglinde Brüggemann
geb. Seiser
Gießen, Müblstr. 31 z. Z. im FeLe
April 1943
1131 D/
Statt Karten! Für die zahlreichen Glückwünsche und Aufmerksamkeiten anläßl. unserer Silberhochzeit danken wir herzlich
Karl Hammel
und Frau Emma,geb.Völzel
Gießen, Ludwigstraße 21 April 1943
s 02297/
02285
Hießen (Schottstraße 52), den 6. April 1943.
Familie Christian Hofmann sowie alle Verwandten.
Mit den Angehörigen trauern auch wir um unseren gefallenen Arbeitskameraden.
Betriebsführung und Gefolgschaft der Fa.Wilh.Zimmer GmbH.,Gießen
__1229 D
Nach Gottes heiligem Willen fiel im Osten am 5. März 1943 für seine ge- liebte Heimat unser innigstgeliebter, hoffnungsvoller und braver Sohn, mein unvergeßlicher, guter Bruder, mein lieber Enkel, Neffe und Vetter
Erich Hofmann
Sanitäts-Soldat in einem Grenadier-Regiment in der Blüte seines Lebens im Alter von 191-2 «fahren. Er ruht nun fern der Heimat auf einem Ehrenfriedhof im Osten.
In tiefem Schmerz:
Schwer traf uns die Nachricht, daß unser einziger, lieber, guter, hoffnungs- voller Sohn, Enkel, Pate und Vetter
Wolfgang Wagner
Gefreiter in einem Grenadier-Regiment
in treuer soldatischer Pflichterfüllung für die Größe und den Bestand von Volk, Führer und Vaterland am 1. März 1943 im blühenden Alter von 19 Jahren inl Osten den Heldentod fand.
In tiefem Leid:
Theo Wagner und Frau Auguste, geb. Hofmann und alle Verwandten.
Gießen (Dammstraße 47), im April 1943.
Mit den Angehörigen trauern auch wir um unseren stets treuen Mitarbeiter.
Betriebsführer und Gefolgschaft der Firma Wilh. Spoerhase.
02271
Es laden freundlichst ein
1126D
Gießen, im April 1943.
1101) D
eingeladen.
Tagesordnung:
Lollar, im April 1943.
02273
Gießen, den 6. April 1943.
1127V
Burkhardsfelden, im April 1943.
1123V
1110D
TI6L 2.30. 4.45.7.30: So. 2.00. 4.30.7.30 Uhr
Gießener Ruder-Geselischaft 1877 e. V.
Gießener Ruderklub „Hassia" 1506 e. V.
Ergäuzuugsamt der Waffen---. Erg. stelle Fulda-Werra (IX);
Aassel-Wilh, Löwenburgstr. 10. —Tel. 36683 and 34441.
am 12. April 1943, um 9 Uhr, in Gießen, Rest. Burghof, Burggrabe« 9. Arbeitsbuch und Wehrpaß und mitz«bringen.
Handels- und Gewerbebank e. G. m. b. H
Der Vorsitzende des Aufsichtsrates: Franz Gros.
Die Mitglieder unserer Bank werden zu der am Freitag,dem 16. April 1943. abends 8 Uhr, im Bankgebäude I. Stock (Krausmüller- Saal) statt!in denden
84. ordentlichen Generalversammlung
1. Bericht des Vorstandes über die Geschäftsergebnisse des Jahres 1942.
2. Bericht des Aufsichtsrats ü. d. Prüfung d. Jahresrechnug.
3. Beschlußfassung über die Genehmigung der Jahresrech- mmg und Bilanz und die dem Vorstand und Aufsichtsrat zu erteilende Entlastung.
4. Ersatzwahl ausscheidender Mitglieder des Aufsichtsrats.
S.^Verschiedenes.
Unser Geschäftsbericht für 1942 liegt ab heute während der Geschäftsstunden bei uns zur Einsicht offen.
Für leichte Lagerarbeiten suche ich zum baldigen Eintritt eine geeignete kraft. Auch kommen Kriegsversehrte in Frage. 1121d
Ludwig Fetzer, Schanzenstr. 3.
Biete
GasM 3fl.,m.Backofen, wenig gebraucht, für RM. 120,—. Luche eine gut- erhaltene
MnilWne Sckir. Ang. unt. 02292 a.d.G.A.
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Dauermieterin (berufst.), sucht gut möbliertes Zimmer, evtl.Wohn- und Schlafzimmer.
Sckr. Ang. unt. 02299 a.d.G.A.
Unser lieber Sonnenschein, unser liebes Brüderchen, Enkelchen und Neffe
Werner
ist heute von uns gegangen.
In tiefer Trauer: Georg Meißner, Friseurmeister, und Frau, geb. Bauer; Familie K. Bauer.
Gießen, den 7. April 1943.
Die Beisetzung fmdfet Freitag, den 9. April, 14% Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt.
. ______________________________02308
Studienrat, ledig, sucht
zwei leere Zimmer
Schriftliche Angebote unter 02180 an dan Gießener Anzeiger erbeten.
Schüler sucht Zimmer, möglichst einschl. Verpflegung. Geil. Angeb. an W.Heroth, Leun 12, erbeten. 102232
Danksagung. Allen, die uns beim Heimgang unseres lieben Söhnchens Bernd ihre aufrichtige Teilnahme erwiesen haben, sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank.
Familie Gottfried Brückel.
Watzenborn-Steinberg, im April 1943. [02241
Danksagung. Für die uns in so großem Maße erwiesene herzliche Teilnahme an unserem schweren Verlust durch den Heldentod unseres innigst- geliebten Sohnes FritzArnold, L'ffz.in ein. Art.-Regt., sagen w. allen hiermit unseren tiefgefühlten, herzlichen Dank. Cnristian Arnold 5. und Frau Lina, geb. Schmidt und alle Angehörigen. .
Wachmänner
für besetzte Westgebiete gesucht Hannoversches 980 V Wach- und Schließ-Institut G. m. b. H., Hannover
Hausmannstr. 7. Tel. 21768.
Korrespondentin
(Korrespondent)
mit gut. Auffassungsgabe, technischem Verständnis und möglichst etwas Exporterfahrung, von Maschinenfabrik in Wetzlar zum baldigen Eintritt gesucht. Schriftl. Angebote unter 875D an den Gießener Anzeiger erb.
Danksagung. Für die uns erwiesene herzliche Anteilnahme zum Heldentode unseres geliebten Sohnes und Bruders Walter Hahn,Leutnant u. Kompanieführer in einem Panzer-Grcn.-Regt., danken wir herzlich. Sie gab uns Trost in uns. schweren Leid.
Heinrich Hahn, Meister der Gendarmerie und Familie.
Annahmeuntersuchung für die Waffen-^.
Die Waffen-^ stellt ein
Kriegsfreiwillige,
Freiwillige mit Dienstzeitverpflichtung vom vollendeten 17. bis 45. Lebensjahr.
Der Dienst in der Waffen-^ gilt als Wehrdienst. Körpergröße mindestens 1,70 Meter (bis 20 Jahre 1,68 Meter).
Nähere Ausführungen im redaktionellen Teil dieser Zeitung, ferner im Merkblatt der Ergänzungsstelle und durch die Untersuchungskom- mission.
Bon der Wehrmacht Gemusterte können sich melden, dürfen aber nicht ausgehoben sein.
Nähere Auskunft erteilt die Annahmeuntersuchungskommijsion.
Tie Ännahmeuntersuchung findet statt
Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher IBSSI Teilnahme anläßlich des Heldentodes meines innigstgeliebten Mannes Ludwig Baumann,Ober- gefrriter in einer Nachrichten-Abtlg.,meinen innigsten Dank. Besonderen Dank Herrn Pfarrer Frank.
In tiefer Trauer:
Eleonore Baumann, geb. Arnold
des ^iMellKMilvarN
iHi Samstag, den 10. April, 20.15 Uhr
im Bootshaus G. R. G. 1877 in Anwesenheit des Gaufachwartes und seiner Mitarbeiter
Kameradschaftsabend mit Filmvorführung /Sonntag, den 11. April, 11 Uhr, an den Bootshäusern Anrudern
Feierliche Eröffnung des Ruderjahres 1943.
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Gloria-Palast, ->e ter«weg :
Die «oldene Stadt
Llchtiplelhaus, Bahnhofstraße
5000 Mark Belohnung 11037(
Danksagung.
Allen, die uns bei dem IJinscheiden unseres lieben Vaters ihre Teilnahme bekundeten, herzlichen Dank.
Im Namen der Hinterbliebenen: Heinrich Ohr.
Gießen, 7. April 1943. 022e-
| Verschiedenes| Freibank Freitag, 9.4.: 8-9 1781-1850 9-10 1851-1910 10-11 1911-1970 11-12 1971-2030 Samstag, 10.4.: 8-9 2031-2093 9-10 1-80
10-11 81-150 Fleischbrühe.
Stadt, ochlachihol Goldene s 0220s AMMM im Südviertel d. Stadt am 1. od.
2. Avril verloren.
Abzug, geg. Bel. auf ü.Fundbüro.
Für die erwiesenen Aufmerksamkeiten und Glückwünsche anläßlich meines 75. Geburtstages spreche ich allen hiermit meinen herzlichen Dank aus
Karl Barnick
Gießen, den 6. April 1943 \02276/
Kirchliche Anzeigen.
Sich, 8. 2tvril, 20.30, Passions- Andacht. Naumann.
Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meinen lieben Mann, unseren guten Vater, Großvater, Schwiegervater, Bruder, Schwager und Onkel
Karl Steitz
Oberbahnhofsvorsteher i. R.
nach kurzem, schweren Leiden zu sich in die Ewigkeit abzurufen.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Else Steitz, geb. Port
Oberstudienrat Dr. Karl Steitz, z. Z. Im Felde, und Frau Frieda, geb. Geisel Horst Steitz, z. Z. im Felde.
Gießen (Liebigstraße 70), Northeim (Hann.), den 6. April 1943.
Die Beerdigung findet Freitag, 9. April, um 14 Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofs aus statt. - Blumenspenden dankend verbeten. ________________________________________________02293


