Einzelbild herunterladen

gegen die Versorgung der Sammelbüchsen mit einer entsprechenden Opferspende.

Auf dem Parkplatz vor dem Theater konnte man in einem Sanitätszelt ebenfalls allerlei wichtige Dinge sehen und kennenlernen, während unsere Jugend der jüngeren Jahrgänge sich dort beim Reiten auf Eseln oder beim Karussellfahren ver­gnügen konnte. Am Selterstor wurde eifrigWeg­zoll" erhoben, den alle gern leisteten, um die Stra­ßenschranke passieren zu können. Im Cafe Wien be­reiteten die Männer der Waffen-^ den Besuchern am Samstag und auch gestern durch vielseitige unterhaltsame Darbietungen frohe Stunden, die in ejner Bühnenschau im Gloria-Palast ihr Echo fan­den. Und überall und immer wieder klapperten die Sammelbüchsen, in die sich unaufhörlich der ständige Zug der Spenden ergoß, so daß die Büchsen bald nichts mehr fassen konnten und Iegen leere umge­tauscht werden mußten, die aber auch in nicyr allzu­langer Zeit den gleichen Weg des Umtausches gingen.

Bis in den Sonntagabend hinein versahen so die Männer der ff, der SA.,, des NSKK. usw. ihren vorbildlichen Sammlerdienst, von dem für das Kriegs- WHW. wieder ein voller Erfolg ausgegangen ist.

KriegSverdienstkrruz mit Schwertern.

Für besondere Bewährung wurde der Oberge­freite Christian N e s e r aus Großen-Buseck mit dem Kriegsverdienstkreuz 2. Klasse mit Schwertern aus- gezeichnet.

Anfragen nach Stalingrad-Kämpfern

an die wehrmachlämter.

Durch Presse und Rundfunk ist bekanntgegeben worden, daß Anfragen wegen der Stalingrad- Kämpfer an die Wehrmacht-Meldeämter zu richten sind. Die Anfragen werden von der Deutschen Reichspost gebührenfrei befördert, wenn sie auf der Anschriftenseite den VermerkStalingrad-Anfrage" tragen.

Tanz-Abend im Theater.

Ein Tanz-Abend, van Ballettmeisterin Inge Berg choreographisch betreut und einstudiert, von Kapellmeister S ö l l n e r musikalisch geleitet, ver­einigte die Tanzgruppe mit ihren solistischen Kräf­ten und brachte im ersten Teil Mozarts .Meine Nachtmusik" undDie Siegel nach der E-dur-Polo- naise von Liszt, im zweiten die dreiteilige Tanz- pantomime ,Ler Schleier der Pierrette" von Ernst von D o h n ä n y.

Eine kleine Nachtmusik" in vier Sätzen, oft und immer wieder gern gehört, ist als liebenswürdig graziöser Ausdruck eines galanten Rokoko am zwang­losesten in eine figürlich bewegte, variable und un­problematische Bewegungsfolge aufzülösen. Die Wie­dergabe, technisch sauber, anmutig und stilrein, ent­sprach dem Bilde, das der Hörer nach der Musik er­wartet, und wurde von Inge Berg und Katja K r ö ck (galantes Paar), Leonore Hamburg (Hof­marschall), Jolande von Rohden (Ballerina) und Irene Dokter (Mohr) in der tänzerischen Jndivi-- dualisierung bestimmt.

Die Polonaise von Liszt nimmt das Motiv der antiken Siegerehrung zum Anlaß einer stilisierten und repräsentativ wirkenden Suite, die ihre Bewe­gungen mit guter RaurnverteÄung vor einer klas­sischen Szenerie entwickelt, und der sich das rhyth- misch straff akzentuierte Marschthema überraschend glücklich emfügt. Mit nervigen, temveramentvoll- oisziplinierten Bewegungen stellten Katja K r ö ck und Ilse Rapp das Paar der Sieger; I. v. R o h - den war für den Herold, Erni Trauernicht mit der Gruppe für den Huldigungstanz eingesetzt.

Der Schleier der Pierrette", dem reinen Tanz' am fernsten, der Bühne am nächsten stehend, ent­wickelt in drei Bildern einen regelrechten, stummen,

ganz auf mimischen und körperlich-gestischen Aus­druck angewiesenen Handlungsablauf, dessen Zu­sammenhänge, wie aus der Inhaltsangabe zu er­sehen ist, in diesem Umkreise fast bestürzend wirken: Liebe und Eifersucht, Tod und Wahnsinn mi.chen sich zu einem stummen Trauerspiel der Gebärden, zu einem halb grotesken, halb makabren Bieder­meier-Totentanz. ' Die Träger der Fabel waren m vorderster Linie Erni Trauernicht, der beweg­lich individualisierte Pierrot, Katja Krö ck, elegant, geschmeidig und sehr ausdrucksvoll in der großen, auch technisch anspruchsvollen Partie der Pierrette, und Leonore H u m b u r g als gespenstig-verdüsterter Arlechino, eine Figur, die von fern an Hoffmanns wahnsinnigen Kapellmeister Kreisler erinnerte.

Die Aufführung (Berg) zeugte von sorgfältiger Probenarbeit, die sowohl auf geschlossene Ensemble­wirkung wie Entfaltung der solistischen ^ögllchkei- ten bedacht war. In der Kostümgestaltung (K. H. Rauten berg) sollte auf eine harmonische Ab­stimmung der Farbwerte geachtet werden; das dreierlei Rot in denSiegern" geht so wemg zu­sammen wie in derNachtmusik" das hefttge Orange mit dem zarten Rosa. Kapellmeister Solln er wahrte geschickt unterstützend die enge Bindung von Orchester und Bewegungsablauf wie den im wesentlichen begleitenden Charakter der Musik. Die Dekorationen (Löffler) entsprachen den wechseln­den Stilformen der Tänze. Das nahezu ausver­kaufte Haus dankte mit großem Beifall und reichen Blumenspenden. Hans Thynot.

Nur umfriedete Hofräume und Hausgärten.

Der Kreisjägermeister für den Jagdkreis Gießen teilt uns mit:

Im Zusammenhang mit der Verordnung über freien Abschuß von Raubwild, wilden Kaninchen und Drosseln auf befriedeten Grundflächen weist der Reichsjägermeister darauf hin, daß zu den. befriede­ten Grundstücken nurumfriedeteHofrä um e und Haus gärten, nicht aber sonstige mit einer Umfriedung versehene Grundflächen gehören. Die Hofräume und Hausgärten sind dem häuslichen Be­dürfnis zu dienen bestimmt. Es fallen daher bei­spielsweise Handelsgärten, insbesondere größere Obst- und Gemüsegärten, deren Erzeugnisse hauptsächlich für handelsmäßige Verwertung bestimmt sind, fer­ner Forstgärten (Baumschulen) nicht darunter. Auch müssen die Höfe und Gärten in enger räumlicher Beziehung zu einer Behausung, d. h. zu einem Wohngebäude, in welchem sich ein menschlicher Haus­halt befindet, stehen. Eine Laube zählt nicht zu sol­chen Wohngebäuden, so daß Schrebergärten, in nen sich kein als Behausung anzusprechendes Bau­werk befindet. Nicht als Hausgärten anzusehen sind. Weitere Voraussetzung äst, daß die Hofräume und Hausgärten umfriedet sind. Neben diesen durch das Gesetz zu b e friedeten Bezirken erklärten Grund­stücken können öffentliche Anlagen und umfriedete Grundstücke, die nicht zu den Hofräumen und Haus­gärten zählen, durch den Kreissägermeister im Ein­vernehmen mit der Jagd Polizeibehörde befriedet wer­den. Nur wenn dies geschehen was bei der roett« aus größten Zahl der Grundstücke nicht der Fall ist find sie als befriedete Grundstücke anzusehen.

Oie Kierbewirischastung.

NSG. Der Eierwirtschaftsoerband hat eine An­ordnung erlassen, wonach die Kennzeichnungspflicht der im eigenen Gebiet erfaßten Eier entfällt und in Zukunft in den Ladengeschäften ein Verkauf nach Gewichtsgruppen nicht mehr erfolgt. Die Eier wer­den nach Stück von den Erfassungsstellen auf dem Lande aufgekauft, durchleuchtet und auch stückweise in den Ladengeschäften abgesetzt. Die neue Art der

Erfassung und Verteilung stellt eine große Arbekts» und Verwaltungsoereinfachung dar und spart dar­über hinaus Strom und Kohle. Da Hessen-Nassau em Eierzuschußgebiet ist und auch in Zukunft Gier aus deutschen Üeberschußgebieten erhalten roirt), kann es vorkommen, daß in einem Ladengeschäft, abge­sehen von Originaleiern, auch Eier nach Gewichts- qruvpen mit verschiedenen Preisen zum Verkauf stehen, da nicht sämtliche Eierwirtschaftsverbande, die in das Gebiet Hessen-Nassau liefern, die Ab­gabe als Originaleier eingeführt haben.

Abschlußprüfung an der Gewerbeschule Gießen.

In den Tagen vom 17. bis 25. Februar fand die staatl. Abschlußprüfung an der Gewerbeschule statt. Der Prüfungsausschuß setzte sich zusammen aus dem staatl. Prufungskommifsar Oberbaurat Kuhl­mann, der auch beauftragt war, die Gauwirt- schaftskammer Rhein^Main Handwerksabteilung Geschäftsstelle Darmstadt, .zu vertreten, dem Di­rektor Tielmann, der auch beauftragt war, die Landesregierung zu vertraten, dem Vertreter des Handwerks, Obermeister Freitag, und dem Leh­rerkollegium. Als Vertreter des Kuratoriums wohnte Beigeordneter Nicolaus der Prüfung bei. Der Prüfung unterzogen sich 25 Prüflinge, während weiteren 9 die Abschlusszeugnisse ohne Prüfung zu­erkannt wurden, weil sie vor Ende des Semesters zum RAD. einberufen worden waren. Mitgut" bestanden 15 Prüflinge, mit .befriedigend" 12 und mit,/bestanden" 7 Prüflinge.

Schasst Glühlampen-Heserven!

Zur Freimachung von Arbeitskräften und Ma­terial ist u. a. auch der Verkauf von Glühlamven durch eine Anordnung der Reichsstelle für elektro­technische Erzeugnisse bis auf weiteres verboten wor­den. Von diesem Verbot werden alle Haushaltungen, Gaststätten, Behörden, Dienststellen, Institute, Ban­ken usw. betroffen. Die Haushaltungen usw. sind also nicht mehr in der Lage, sich Ersatzlampen für ausgebrannte ober durch Unachtsamkeit zerstörte Lampen zu besorgen. Es ist daher für jeden ratsam, sich selbst eine Reserve zu schaffen dadurch, daß er alle Birnen herausschraubt, die nicht unbedingt ge­braucht werden. Nur ausgeschraubte Birnen können sich nicht abnutzen. Es muß auch jede ausgebrannte Birne aufgehoben werden, denn auch nach Aufhebung des Derkaufsverbotes niird es neue Lampen nur gegen Rückgabe der verbrauchten Lampen an die Verkaufsstellen geben. Von dem Verbot des Bezuges von elektrischen Lampen sind lediglich Krankenhäuser und Fliegergeschädigte ausgenommen.

*

** Deutsches Frauenw erk, Orts-- gruppe Gießen-Mitte. Unser Gemeinschafts­abend findet am Donnerstag, 11. März, 20 Uhr, pünkt­lich im Kunstwissenschaftlichen Institut Ecke Goethe- Ludwigstraße statt. Professor Dr. Glöckner hält einen Lichtbildervortrag über die Bedeutung des Materials für die Sttlbildung (ein allgemeinver­ständlicher Vortrag). Schließung des Saales 20.15 Uhr.

** Gießener Konzertring. In der Reihe der Veranstaltungen des Gießener Konzert-cknges 1942/43 verspricht das nächste Konzert am kommen­den Donnerstag einen Genuß auserlesener Art. Vasa Prihoda, der zu den erfolgreichsten Gei­gern gehört und von seinen früheren Konzerten her noch "in bester Erinnerung sein wird, veranstaltet einen Violinabend mit Werken von Schubert, Brahms und Sarafate.

** Aus dem Kun st leben. Waltraud S ch ä 11 l e r, die Tochter des Musiklehrers Wilhelm Schattier, Gießen, wurde nach Rückkehr von einer

| Mietgesuche j | Verkäufe""]

Michael

773 D

01523

Mit den Angehörigen trauern auch wir um un­seren verehrten, lieben Mitinhaber.

Führung und Gefolgschaft der Firma Magnus Becker.

01524

Am 5. März verschied nach kurzem Leiden mein lieber Mann, unser guter Vater und Großvater

SladlhaudlreMor a.D. Adoll Branadi

im 71. Lebensjahr.

Lucie Braubach, geb. Schappel

Ida Kuhlmann, geb. Braubach

Dipl.-Kaufmann Kurt Braubach

Dr. Günther Kuhlmann, Stabsapotheker und 2 Enkelkinder.

Wiesbaden, den 5. März 1943.

Die Einäscherung findet am Dienstag, dem 9. März, vorm. 10 Uhr, auf dem Südfried­hof in Wiesbaden statt.

Wir freuen uns über die Geburt unseres ersten Kindes

Leni Martin, geb. Seipp Willy Martin

Reklamemalermeister z. Z. im Osten

AlleiBslehende, zuteil. Frau wird nach der Ostmark zu mei­nen 2 Jungen gesucht. Bin be­rufstätige Kriegerwitwe aus Oberhessen. Bewerbungen und Gehaltsanspr. sind zu richten unter 01435 an den Gieß. Anz.

Nach langem, schwerem, mit Geduld ertrage­nem Leiden verschied im 68. Lebensjahre meine liebe Frau, unsere gute Schwester, Schwägerin, Gote und Tante

Katharine Münch, geb. Göbel.

Im Namen der Hinterbliebenen:

Heinrich Münch II.

Hausen b. Gießen, Berlin, Reiskirchen, Landenhausen, 8. März 1943.

Die Beerdigung findet am Dienstag, 0. März, nachmittags 2.30 Uhr, statt.

Gießen, Curtmannstraße 32 z. Z. Ev. Schwesternhaus ___________ 01521/

Für unsere Buchhaltung suchen wir

eine geeignete Kraft

Herr oder Dame, zur Einar­beitung. Vorkenntnisse Bedin­gung. Die Einstellung erfolgt über das Arbeitsamt. Schrift­liche Bewerbungen m. Lebens­lauf unter 753D an den Gie­ßener Anzeiger erbeten.

Montag Dienstag Frische 01512

Seemuscheln

FischhausCuxhaven11

Mein innigstgeliebter Mann, unser lieber, guter Vater, Bruder, Schwager und Onkel

Karl Magnus Becker

ist am Freitag, dem 5. März, nach längerem schweren Leiden im 60. Lebensjahre sanft ent­schlafen. In stiller Trauer:

Marie Becker, geb. Schomber

Dr. med. dent. Walter Becker, z Z.b. d. Wehrm. Marie Becker, und alle Angehörigen.

Gießen, den 8. März 1943.

Auf Wunsch unseres lieben Entschlafenen findet die Trauerfeiet in aller Stille statt.

GießenHamburg

Biete in Gießen sonnige

3-3imm.-Wolm. m. Bad, in bester Lage, im Osten der Stadt

(2-Famil.-Haus). Suche in Ham­burg moderne

3 Vr-Zimmer- Wokmung mit

'Bab u. Zub., in uter Wohngeg. und günstiger Verkehrslage.

Schr. Ang. unt. 01518 a. d. G.A.

Wir suchen zu Ostern 1943

je 2 Lehrlinge

für das Installateurhandwerk und den Zentralheizungsbau und

1 techn. Zeichneriehrling und bitten um schriftliche Bewer­bung mit Lebenslauf an

Slrma fdiulx 4 Jun^

Gießen, Aulweg 1. Einstellung erfolgt über das Arbeitsamt. 756d

Oeffent1. Äb?ndvorlräge der Dniversität (Zweite Reihe) Xandun^en (Professor Vollrath)

Mittwoch, den 10. März, 20.15 Uhr Hörsaal 13. [owe] Eintritt frei!

Bekanntmachung.

Kartoffel-Bezug.

Sämtliche Kleinverteiler haben mit Beginn der 87. Zuteilungsveriode in die vom Ernährungsamt ausgestellten Dringlichkeitsscheine für den Bezug von Kartoffeln den 9tamen des Großverteilers ein­zutragen.

Dringlichkeitsscheine und Bezugscheine sind umgebend nn den Gruvvenvcrtciler: Kartoffel- Großhändler Klein. Wetzlar, eiuzusenden, der bas Weitere wegen Belieferung veranlaßt. M?D

Gießen, 5. März 1943. .

Ernährungsamt der Stadt Gießen.

Milete, «den, nur 3e«e*» * (triften dem Be B>et6unglid)teü>ei<bri- leafBl - CkfitWbet NndBrwer-uilgduute»

müssen »ut Wet- Meldung von öetiuftre Mf der ftütflfhe ft» men tmb Anschrift lei Beatetiert traten I

AcltereZrauod. Fräulein für Haus- und Näharbeit gesucht, vormitt. Ob. Nackm. (01520 Am Alten Friedhof 14.

Zu verkaufen:

DretetroiBniolOF

5 PS, 220/380 V, offene Ausführ./

mit Anlasser.

NM. 150 Schrift!. Angeb. unter 01515 an den Gieß. Anz.

Verkaufe

gebrauchte

Möbel u. Haus­haltungsgegen­stände all. Art.

L. Schäfer

01353 Gießen, Sonnenstraße 5.

| Kaufgesuche"}

Wer gibt

KaMleiWgel

(Sänger) ab? Schr. Ang. unt. 01525 a.d. G.A.

Suche in Gießen ad. in der Um­gebung ein

1 Haus zu kaufen oder eine Wohnung

zu mieten. . Schrift!. Angeb. unter 774D an den Gieß. Anz. Suche einen gut erhaltenen

©tflsmööer

Angebote an C. Aauß 2.,

Erda über Wetzlar, [775 p [Verschiedenes |

Diejenige

Person

die am Samst.- Borm. zwischen 10 bis 11 Uhr d.

Tamenschirm

(Knirvs) imSchuhgeschäft Darrs an sich ge­nommen hat, ist erkannt u. wird gebeten, denselb.

im Fundbüro abzugeben, da sonst Anzeige

erfolgt. [01522

5-6-3lmmet- MllW

in guter Lage, für sofort oder später gesucht. Schr. Ang. unt. 01526a.d. G.A.

V.-Jnsvekt. sucht

3-4-5immet-

MNIW

mit Zubehör.

Schr. Ang. unt. 01519 a.d. G.A.

Pens. Lehrerin m. Schwell, sucht 2-Zinwwoiimg m. voll. Pension. Schriftl. Angeb. unter 01514 an den Gieß. Anz.

Wir haben uns verlobt

01527 Z

Ihre Vermählung geben bekannt

z. Z. im Felde

Gießen

Carl

Liselotte Bunck

Toni Wild Wachtmeister und O.-A. in einer Nachr.-Abt.

Die glückliche Geburt eines Sohnes zeigen an

Hedwig Völker, geb. Brück

Hermann Völker Landgerichtsrat z. Z. Leutnant im Felde

Statt Karten! Für die erwiesenen Glückwünsche und Aufmerk­samkeiten anläßlich unsrer Ver­mählung danken wir, auch im Namen unsrer Eltern, herzlich

Robert Wagner

LiselotteWagner,geb. Müller

Gießen, im März 1943

________ 01528/

Ernst Stockheim

Obergefreiter

Margot Stockheim

geb. Buchberger

den 8. März 1943 _____________________01502Z

Pansdorf b. Lübeck Lollar im März 1948

Frankenthal (Pfalz)

3. März 1943

_______________ 01517Z

Statt Karten I

Für alle Glückwünsche u. Auf­merksamkeiten anläßlich der Geburt unseres kl. Axel sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank

Dr. L. Kröck

und Frau Bertel, geb. Emme)

Gießen, im März 1943

\ 01516 z

Konzertreise durch Dänemark als Solistin der Wßtt ner Symphoniker mit dem g-moll-Konzert von Bruch stark gefeiert.

Canbfreis Gießen.

* Steinbach, 7. März. Am heutigen SonntLH 7. März, konnte der Landwirt Karl Horn VII. fit guter Gesundheit seinen 7 0. Geburtstag bötz gehen. Dem Jubilar herzlichen Glückwunsch.

G. A -Sport.

Handball der HL.

Hallenhandball um die Gebletsmeisterschaft.

Die gestrigen Spiele um die diesjährige Gebiets» Meisterschaft waren in jeder Hinsicht ein voller Er« folg. Spannende Treffen und die nötigen lieber* raschungen schufen die richtige Stimmung in der Frankfurter Sporthalle. Für die Auswahl des Ban­nes 116 Gießen war es besonderes Pech, daß man im ersten Spiel schon auf den Turmersieger traf. Bann 81 Frankfuri Bann 11-6 Gie« ßen 6:2.

Der Frankfurter Mannschaft merkte man die wy-. chenlange Schulung durch den Gaulehrwart an» Trotzdem hatte sie schwer zu kämpfen, um bis ziH Halbzeit mit 2:1 Toren die Führung zu übernehmen. Nach dem Wechsel kam sie mehr in Schwung. Ditz Gießener versuchten wohl auch zu Gegentteffern M kommen, mußten aber das bessere Können ihrW Gegners anerkennen»

Bann 116 Gießen Bann 249 Erbach 4:2.

Der nächste Gegner, der gegen Frankfurt mit 8:P Toren unterlegen war, versuchte hier unbedingt M einem Erfolg zu kommen. Die Gießener ließen sich' jedoch durch die harte Spielweife des Gegners nicht! beirren. Wohl stand es b^i Halbzeit noch mit 2A unentschieden. Nach dem Wechsel übernahmen dlL Gießener das Spielgeschehen. Nur zahlreiche Ver­teidigung des Gegners ließ eine größere Toraüs- Leute nicht zu.

Bann 116 Gießen Bann 304 Lau« Lerbach 4:3.

Diesem Gegner fehlte die nötige Spielerfahrung, Die Gießener wechselten mehrere Spieler aus, VS- durch es natürlich nicht zu einem eindeutigeren Ev- gebnis kam. In der Paufe stand schon mit 3:2 Tch> ren ein Vorsprung her. Gießener fest. Nach dM! Wechsel verhinderten mehrere Lattenwürfe eine Bev-' besserung des Resultats.

Der Tab eil en st and

dieser Gruppe war nun: Frankfurt 6, Gießen Lauterbach 2 und Erbach 0 Punkte.

In einer anderen Gruppe kämpfte der Nachbar^ bann 88 Wetzlar. Die Gegner waren Friedbera und Mainz. Durch Uffz.-DorschÜler wesentlich verstärk^ gelang es Wetzlar, Gruppensieger zu werden. In der letzten Gruppe gelang es Dillenburg, den Gruv-- pensieg zu erringen. Ueberraschenderweise konntW sie auch ihr Zwischenspiel gewinnen, während We^ lar sich Frankfurt mit 7:2 Toren beugen mußte. Im Spiel um den dritten Platz gegen Offenbach, Sieger der zweiten Gruppe, blieben die Wetzlarer' wieder mit 6:2 Toren Sieger.

DasEnd spiel gewann Frankfurt gegen Dillenburg mit 8:2 Toren, und es wurde damit Gebietsmeister.

Hauptschriftletter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter bei Hauptschriflleiters: Ernst Blumschctn. Verantwortlich für Polittk und Bilder: Dr. Fr. SB. Lange: für das Feuilleton: Dr. HanS ThyriotZ für Stabt Gießen, Provinz Wirt'chaft und Sport: Ernst Blumschein.

Dmck und Verlag: Brühlsche Universttätsdruckerei R. Lange K. G. Verlag4leiter: Dr.<;ng. Erich Hamann: Anzeigenleiter: Hane BeL

Anreigeupreisliste Nr. 6

Gießener Konzertring 1942/4Ä

Donnerstag, den 11. März 1943, 19 Ohr, Universitätsaula

Zehntes Konzert (Gruppe B, N. 5)

Vasa Prihoda

Am Flügel: Otto A. Graef

Werke von Brahms - Schubert - Smetana - Trunk Prihoda Sarasate.

Der KoniertDflgel Ist vom Planohans Schönau.

Eintrittskarten: 1.50, 2.00, 2.75 und 3.50 RM. bei Musttte Challier, Neuenweg 10, Telefon 2671, und in der Kartenvet* kaufssteile der NSG. Kraft durch Freude, Seltersweg Tel. 3961, Studentenkarten 1.00 RM. nur beim Hausve» walter im Kollegiengebäude gegen Ausweis. 720V

---

ARZNEIMITTEL

BAYER

miiiumiiiiiiiiiiiiiiiiiH

Klein Asselgen richten sich an die Bevölkerung der engeren Heimat! Darum: Kleinan­zeigen in die Hei­matzeitung, den EHeDener Anzeiger MUiiiiiiiiiiiiimiimiHii

LICHTSPIEL-THEATEB

Gloria-Palast, Seltersweg:

Liebesgeschichten liichtspielkaas, Bahnhofstraße:

Qolä _____________[mC

TW. 2.80,4.45,7.30: 2.M, U9.7.3BEIT,