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len"^iea und kenne nur eine Liebe, die Liebe harten Tritt des Landvolkes, das seine Pflichten un- au Führer und Volk, und es habe einen grenzen- ter Mühe uhb Opfern und mit der gläubigen Zuver- losen Haß gegenüber jenem Feind, der die Vernich- sicht auf den Endsieg erfülle.
Go sähe es in ganz Europa aus.
Ein Schweizer Journalist schildert die Mutherrschast der Bolschewisten.
Oie Gtühpnnktstrategie der USA
Aon unserer Berliner Schriftleitung.
Die Arbeiter genießen keinerlei Sonderrechte. Kinder, Frauen und Greise wurden zum größten Teil nach Sibirien deportiert, während. Familienväter und Junggesellen in die Industriestädte der UdSSR, gesteckt wurden, um als Arbeiter in den Rüstungsfabriken zu schuften. Es waren vor allem Männer aus den führenden Schichten, einflußreiche Mitglieder der liberalen, demokratischen und sozialistischen Parteien, Offiziere, Leiter der patriotischen Jugendorganisationen, Oberhäupter der Kirchen, Katholiken wie Protestanten, Industrielle, Rechtsanwälte, Aerzte, Ingenieure, Techniker. Auch viele Arbeiter und Bauern mußten ihre Kritik an den Methoden des bolschewistischen Regimes mit der Verschleppung ins „Sowjetparadies" büßen. Viele Studenten wurden verschleppt, nur weil sie von „Juden" gesprochen hatten. Unter all diesen Ilm* ständen, so schließt Genttzon, sei es natürlich, daß die Bevölkerung der baltischen Staaten die deutschen Truppen mit frenetischem Jubel als Befreier begrüßte. Jedermann sei in diesen Ländern überzeugt, daß das Schicksal der Völker vom Sieg der deutschen Waffen abhänge.
Trägern des Eisernen Kreuzes der Befreiungskriege bereits auch ein Mädchen befand. Es wäre jene Auguste Friederike Krüger, die in Männerkleidung als Infanterist im 29. Infanterie-Regiment Kolberg an den Kämpfen teilnahm und für ihre Tapferkeit das Eiserne Kreuz sowie die Beförderung zum Unteroffizier erhielt. Später heiratete sie einen Obersteuerkontrolleur.
ias Eiserne Kreuz aber wurde bald zum Zeichen, tapfer bewahrter Freiheit für die ganze Nation überhaupt. Es schmückt hehre Denkmale im Röich ebenso wie die Flaggen der Wehrmacht und unserd siegreichen Flugzeuge. Der Führer hat es bei Beginn des gegenwärtigen Krieges in der Form unverändert aufs neue gestiftet, wie auch die Helden der Nation aufs neue erstanden, ein ewig fließender Strom besten deutschen Soldatentums. Nur ist der Buckstabe des Stifternamens diesmal weggeblieben. Startdesfen liegt jetzt auf dem Kreuz das Zeichen der Bewegung, das Richtschnur für das Leben des geeinten Großdeutschland wurde. Auch hat der Führer «u den beiden Klassen und dem Großkreuz noch das Ritterkreuz sowie das Eichenlaub, die Schwerter und Brillanten dazu gestiftet. Zum ersten Male ist das Eiserne Kreuz mit der Stiftung durch Wolf Hitler ein Reichsorden geworden. Denn wenn es auch hn ersten Weltkriege schon an Angehörige aller deutschen Lander gegeben wurde, so blieb es damals staatsrechtlich doch eine preußische Auszeichnung.
Die neue deutsche Wehrmacht verzeichnet aus dem gegenwärtigen Kriege bis zum 12. Februar 1943 insgesamt 2389 Ritterkreuzträger. Bis zu dem gleichen Zeitpunkt wurden das Eichenlaub 193mal, die Schwerter 23mal, die Brillanten 5mal, und zwar an Oberstleutnant Werner Mölders, Oberst Adolf G a l l a n d , Major Gordon G o l l o b , Oberleutnant Hans-Joachim Marseille und Oberleutnant Hermann Graf, das Großkreuz einmal, nämlich an den Reichsmarschall Hermann Goring, verliehen.
Was Schenkendorf schon in den Befreiungskriegen fang, ist heute noch stärker beglückende Wahrheit geworden:
Nicht mehr nun trennt uns Süden und Norden — Ein Lied, ein Herz, ern Gott, ein Orden.
Das Landvolk im Maffchiriii der schaffenden Heimat.
Gauleiter Sprenger auf einer Landvolttundgebung in Frankfurt.
genäht werden. Die Entscheidung des Königs fiel dann zugunsten des schwarzen, in Silber gefaßten gußeisernen Kreuzes, dessen künstlerische Gestaltung dem berühmten Baumeister Schinkel übertragen wurde. In der von ihm geschaffenen klassischen Form, wenn auch mit wechselnden Inschriften, ist das Eiserne Kreuz, durch jeweilige Stiftungen für die Kriege von 1870/71, 1914/18 und den gegenwärtigen Krieg erneuert, bis heute das höchste Ehrenzeichen für tapfere deutsche Soldaten, ohne Unterschied des Ranges, geblieoen.
Nach der Schlacht bei Belle-Alliance, am 18. Juni 1815, die den Untergang Napoleons besiegelte, stiftete Friedrich Wilhelm III. für den Feldmarschall Blücher, als Hauptgestalt dieses Befreiungskrieges, noch eine besondere Form des Ordens, den Blücherstern. Er besteht aus einem goldenen Bruststern, auf den das Eiserne Kreuz in gewöhnlicher Größe aufgelegt ist. Außer dem „Marschall Vorwärts" hat nur noch ein deutscher Soldat den Blücherstern verliehen erhalten: Generalfeldmarschall von Hindenburg im Kriege-1914/18.
Insgesamt ist das Eiserne Kreuz bisher, mit Ausnahme des gegenwärtigen Krieges, 5 375 348- mal verliehen worden. In dieser Gesamtzahl befinden sich 219 987 Eiserne Kreuze 1. Klasse, 17 Großkreuze und 2 Blüchersterne. 16 774 Verleihungen erfolgten in den Befreiungskriegen, 44 569 im Kriege 1870/71 und 5 314 005 im ersten Weltkriege. Die hervorragendsten Soldaten jener drei Kriege wurden Träger der Großkreuzes: Feldmarschall Fürst Blücher, die Generale von H o r k, von Bülow, von Tauentzien, Kronprinz Bernadotte van Schweden, Kronprinz Friedrich Wilhelm von Preußen, Prinz Friedrich Karl von Preußen, Kronprinz Albert von Sachsen, Großherzog Friedrich Franz II. von Mecklenburg, die Generale von Moltke, von Manteuffel, von Goeben, von Werder, die Generalfeldmarschälle von Hindenburg, von Mackensen, Prinz Leopold von Bayern und General L u d e n b o r f f. Am weiß-schwarzen Bande, für Verdienste außerhalb des Schlachtfeldes, wurde das Eiserne Kreuz in den drei Kriegen insgesamt 17 375mal verliehen. Es ist eine überragende Dokumentation des hohen Einsatzwillens der deutschen Frauen, wie er sich gegenwärtig wieder im Rü- sttmgseinsatz der Heimat zeigt, daß sich unter den
Oie Verteidigung t>e$ Empire
Stockholm, 8. März. (DNB. Funkspruch.) Kolonialminister Stanleys Bekenntnis zur Aufrechterhaltung und Unantastbarkeit des britischen Kolonialreiches als Antwort auf die Kritiken aus den Vereinigten Staaten am kolonialen Empire hat lebhafte Genugtuung in der englischen Oeffentlicy- keit ausgelöst. Man hätte die eindeutige Stellungnahme schon längst gern gehört, ehe das Interesse der USA. sich in so großem Umfang dem britischen Kolonialbesitz zuwandte. Das Bekenntnis zum vriti- fchen Kolonialreich, das, wie Stanley erklärte, „wie bisher einzig und allein Großbritannien überlassen bleiben muß", solle den nordamerikanischen Kritikern zum Bewußtsein bringen, daß das Interesse der Vereinigten Staaten am Empire feine Grenze in der Entschlossenheit Englands finde, keinerlei Besitzrecht am Empire aufzugeben. Es ist allerdings zweifelhaft, ob Großbritannien noch die Kraft auf» bringen wird, in der Praxis die Ausweitung des Einflusses der Vereinigten Staaten aufzuhalten.
Llebergriff auf Saudi-Arabien
Ankara, 7. März. (Europcrpreß.) Die Errichtung britffch-nordamerikanischer L u ftstütz p un k te auf saudisch-arabischem Gebiet wird nunmehr bestätigt. Bereits im Oktober vergangenen Jahres ist, wie aus Berichten in der Mekka-Presse heroorgeht, ein s audis ch-bri tif ch- n ordam eri kani sche r Vertrag unterzeichnet worden, durch den die saudische Regierung den Anti-Achsenmächten das Recht eingeräumt hat, in bestimmten Gebieten Saudiarabiens Flugstützpunkte zu errichten. Die Garnisonen dieser Luftstützpunkte bürfen feine fremden Fahnen hissen, dürfen zu Zeiten der mohammedanischen Gebetsübungen keine Musik veranstalten und müssen sich in einer Reihe von anderen Punkten nach den Sitten des Landes richten. Eine Fühlungnahme der Garnisonen zur Bevölkerung soll vermieden werden. Die Versorgung der Garnisonen erfolgt durch Flugzeuge. Man hat also offenbar aus den unliebsamen Erfahrungen in Marokko gelernt, wo das arrogante Benehmen der Pankee-Soldaten die eingeborene Be-
Oas Kreuz von Eifen.
Zum 130. Jahrestage der Stiftung.
Zum viertenmal kämpfen im gegenwärtigen Kriege deutsche Soldaten unter dem Eisernen Kreuz als höchstem Symbol der Tapferkeit. Der Lauf der Geschichte hat es gefügt, daß sich das deutsche Volk am 130. Jahrestage der ursprünglich ausschließlich für die Kriege zur Befreiung vom napoleonischen Joch erfolgten. Stiftung dieses Ordens, am 10. März 1943, wiederum inmitten eines harten Befreiungskrieges befindet. Nur daß die Ausmaße des jetzigen Krieges um so viel gewaltiger geworden sind. Nicht um Sieg oder Niederlage in einem Kriege geht es dabei, sondern: Freiheit oder Vernichtung des Reiches und ganz Europas lautet heute die Frage, die zur Entscheidung durch die Waffen gestellt ist. Aus dem bisherigen Verlauf dieses weltweiten Ringens hat sich für das deutsche Volk, trotz mancher Rückschläge, die stolze Gewißheit ergeben, daß die Soldaten des Reichs und seiner Verbündeten die Kräfte der Vernichtung überwinden werden. Das Eiserne Kreuz wird über den Judenstern bolschewistischer und plutokratischer Prägung siegen, die Geschichte des Eisernen Kreuzes, die ein Heldenregister deutschen Soldatentums umfaßt, um ein neues, glanzvolles Kapitel bereichert werden.
„In der jetzigen großen Katastrophe, von welcher für das Vaterland alles abhängt, verdient der kräftige Sinn, der die Nation so hoch erhebt, durch ganz eigentümliche Momente geehrt und verewigt zu werden." Mit diesen Worten beginnt die Urkunde, mit der der preußische König Friedrich Wilhelm III. im Vorfrühling der Befreiungskriege, am 10. März 1813, dem Geburtstag der drei Jahre vorher verstorbenen Königin Luise, die Stiftung des Eisernen Kreuzes verkündete. In zwei Klassen unb einem Großkreuz — das letztere ausschließlich für eine gewonnene entscheidende Schlacht oder für Wegnahme einer bedeutenden Stellung oder für anhaltende Verteidigung einer Stellung, die nicht in feindliche Hände fällt — mußte die Verleihung erfolgen. Das Kreuz sollte, nach dem ersten Entwurf des Königs, der dann nicht zur Durchführung kam, lediglich aus dem schwarz- weißen Bande der Preußischen Militär-Verdienst- Medaille bestehen unb als Bandkreuz auf den Rock
Der Staatssekretär im USA.-Außenministerium Sumner Welles erklärte „kategorisch", daß die Vereinigten Staaten sich nicht mit der Absicht tragen, die Stützpunkte in anderen amerikanischen Republiken nach dem Kriege weiter besetzt zu halten. Welles schränkte seine Erklärung selbst bezeichnenderweise darauf ein, daß diese Enthaltsamkeit sich n i ch t auf die Stützpunkte beziehe, die sich auf den Inseln in Britisch-Westindien befinden. Das heißt, daß die USA. sich gegenüber der Großmacht England dauernd sichern, während sie gegenüber den verhältnismäßig schwachen amerikanischen „Schwester-Republiken eher ein Tarnungsmanöver bevorzugen. Aber Sumner Welles hat ausgesprochenes Pech. Er erklärte nämlich, daß die Besorgnisse über die Festsetzung der Vereinigten Staaten, in Mittelund Südamerika von der deutschen Propaganda „erfunden" feien, unb wollte daher seine Erklärung als Dementi aufgefaßt haben. Das Pech fügte es, daß der USA.-Dizeadmiral Ingram vor nur wenigen Tagen mit unmißverständlicher Deutlichkeit auf die bedeutenden Kapitalanlagen der Vereinigten Staaten für Stützpunkte an der brasilianischen Mi st e hingewiesen hat. Deshalb — unb nicht wegen ber angeblichen deutschen Propaganda — ist in Brasilien selbst eine merkbare Beunruhigung entstanden, die den Generalsekretär im brasilianischen Außenministerium veranlaßt hat, Oel auf die Wogen ber erregten öffentlichen Meinung zu gießen. Die' simple Wahrheit ist, baß weitaus die meisten südamerikanischen Staaten tanzen müssen, wie in Washington gefiedelt wird. Das Beispiel Chiles, bas unter sichtbarem Druck von Washington bie Beziehungen zu den Achsenmächten abgebrochen hat, ist noch in frischer Erinnerung. Auch yat Roosevelt auf seinem Rückflug von Casablanca nicht umsonst den brasilianischen Staatspräsidenten Vargas besucht und bet Dieser Gelegenheit erklärt, man — gemeint sind die Vereinigten Staaten — müsse den südlichen Allantik einschließlich der westafrikanischen Gegenküste um Dakar fest in der Hand behalten. Der „dicke Stock" des hemdärmeligen „großen Nachbarn im Norden", ist in Südamerika zu bekannt, als baß irgendeine Schönrederei ihn vergessen
NSG. Aus einer Kundgebung des rhein-maini- schen Landvolks in der Gauhauptstadt Frankfurt kennzeichnete ber Stabsleiter des Reichsamtes für das Landvolk, Landesbauernführer von Rheden, nach Begrüßungsworten des Stellv. Landesbauernführers, Landesobmann W e i n tz , in einem geschichtlichen Rückblick die einzelnen durch den Natto- nalsozialismus erkämpften Positionen, die dem deutschen Bauerntum enbgüttigen Schutz und wirtschaftliche Sicherstellung brachten. Er erörterte habet den Schutzgedanken des Erbhofgesehes, Aufgaben der Erzeugungsschlacht unb den Ausbau einer planvoll gestalteten Larcknoirtschaft. Das Ziel ber wirtschaftlichen Aufgabenstellungen für das Landvolk fei die Nahrungsfreiheit des Reiches gewesen. Die auf diesem Gebiet erzielten Erfolge wurden nicht mit den sowjetischen Methoden des Terrors erzwungen, sondern wurden durch den Appell an die anständige Gesinnung unb Haltung des Landvolkes mit voller Freiwilligkeit errungen. Der Redner kennzeichnete bann bie gegenwärtig vorbringljchste Aufgabe des Landvolkes in einer noch zu vermehrenden Leistungssteigerung. Bei aller Hilfe, die ber Raum des Ostens bereits biete unb in ständig verstärktem Maße bieten werde, heiße bie Forderung für das deutsche Landvolk nach wie vor intensivste Bewirtschaftung des Bodens. Das Schwergewicht der Erzeugung unserer Nahrung liege auch zukünftig innerhalb unb nicht außerhalb ber Grenzen des Reiches.
Nach eingehender Darstellung ber Aufgaben des Reichsamtes für das Landvolk, das sich in verstärktem Maße mit der besonderen Pflege unb Betreuung ber geistig-ideellen unb biologischen Grundlagen des Bauerntums befasse, wurde Die' Frage der bäuerlichen Nachwuchswerbung eingehend behandelt. Hinter allen für die Zukunft unseres Volkes entscheidenden Aufgaben stehe nicht mehr allein die Organisation des Reichsnährstandes, sondern das volle Gewicht und die Dynamik ber Partei, die ihre Durchführung sichern werde.
Mit starkem Beifall herzlich begrüßt, ergriff bann Gauleiter unb Reichsstatthalter Sprenger das Wort. Er lenkte gleich zu Beginn feiner Rede den Blick auf bas ernste Gebot ber Stunde und stellte fest, daß das Landvolk sich stach ihm voll ausgerichtet habe. Während feine wehrfähigen Männer mit der Waffe in der Hand gegen bie anstürmende bolschewistische Massenwelle stehen, schaffen in ber Heimat vor allem seine Frauen mit größter Verantwortung und härtester Kraftanstrengung für bie Sicherstellung unseres täglichen Brotes. Der Gauleiter erinnerte daran, daß er während ber Kampfzeit im Landvolk des Gau?s bie früheste und zäheste Gefolgschaft Adolf Hitlers gefunden habe, wie es sich damals als treuer und beherzten Mitstreiter erwiesen habe und wie es dann in den Aufbaujahren bereit unb willig jeden Ruf mit erfolgreicher Tat beantwortet habe, so leiste es auch jetzt einen vorbildlichen Beitrag im Freiheitskampf unseres Volkes.
Der Gauleiter dünkte den Bauern und vor allem den Bäuerinnen für ihre Leistungen unb erklärte, daß das Landvolk seinerseits bei der Bewältigung feiner Probleme stets auf die Mithilfe ber Partei zählen dürfe. In diesem Zusammenhänge stellte ber Gauleiter die laufend en Bemühungen der Partei um die Sicherung des bäuerlichen Nachwuchses heraus. Er konnte dabei die Mitteilung machen, daß sich die Zahl der sich zur Ortssieb ° tung meldenden Jungen unb Madel aus dem Gau Hessen-Nassau gegenüber den Meldungen des Vorjahres bereits verdoppelt habe. Ein weites Aufgabenfeld, das noch viel Aufklärungsarbeit verlange, liege hier noch vor uns. Das endgültige Ziel dieser Arbeit müsse es sein, die deutsche Jugend von dem unvergleichlichen Wert dieses völkischen Lebensbe- rufes zu überzeugen: Die Bemühungen des Gaues Hessen-Nassau um besondere Möglichkeiten ber beruflichen bäuerlichen Ausbildung hätten in der Gründung einer Arbeitsgemeinschaft zur Förderung des bäuerlichen Nachwuchses und in der Einrichtung eines Lehrhoses der Hiller-Jugend, ber sich nach einjähriger Tätigkeit bereits als Musterhof sehen lassen könne, realen Ausdruck erfahren. Sie hätten die Gültigkeit der Meinung bewiesen, nach welcher der Dauer heute unter allen Berufen den b eftaus«
Wichs zu erfüllen, nach dem Grundsatz jeher Gemeinschaft, mehr zu geben als zu fordern. Daraus ergibt sich auch eine artbewußte Haltung sowohl vor den Tagesereignissen als auch vor den Ausgaben ber Zukunft. *
Der Führer hat in feiner Botschaft anläßlich der Parteigründungsfeier 1943 der Bewegung im Rahmen ihrer Aufgaben auferlegt, „bie deutsche Nation unentwegt aufzurütteln, ihr bie Größe der Gefahren klarzumachen, den heiligen Glauben an ihre Ueberroinbung zu stärken unb schwachen Naturen Kraft einzuflohen". — Es gibt starke Herzen, aber immer wieder auch einige Verzagte; auch Heldentum will errungen fein. Das weiß jeder Soldat, in dessen Brust im entscheidenden Augenblick angesichts der Bri)rohung des Lebens ,^wei Seelen" miteinander ringen, nämlich der Trieb der Erhaltung des Lebens unb der ethische Begriff der d Die^ Notwen^igkeit der Pflichterfüllung steht über dem Leben. Das schreibt uns bas Leben selbst vor, indem es uns zu unserem Dasein nur eine kurze Spanne Zeit läßt. Dieses Dasein ist nur aus der Gemeinschaft heraus möglich, die den einzelnen umhegt unb die das Erdreich für sein Wachstum und Gedeihen bildet. Der einzelne hat dafür, wie es Friedrich ber Große forderte, „während ber kurzen Zeit feines Lebens für bas Wohl der Gemeinschaft 3U arbeiten unb zu kämpfen."
Haltung ist daher kein Zustand, sondern bas Ergebnis eines Ringens, somit also auch eine Frage der Erziehung. Sie ist die befreiende Erlösung im Kampf gegen den von Nietzsche so bezeichneten „Geist ber Schwere": Der Führer weiß, warum er aerobe ber Bewegung diese Aufgabe zuerkennt. Denn Haltung kann sich nur an Widerständen im Kampfe bilden. Das weiß sowohl ber alte Kampfgefährte des Führers aus der Bewegung als auch der Soldat an ber Front. Unser Kampf bestand nur aus Not, Drohungen, Entbehrungen und der einzigen Aussicht, Freiheit unb Leben zu verlieren. Der in diesem Kampf erprobte Nationalsozialist hat deshalb die notwendige Härte zur Ueberroinbung aller Schwierigkeiten bereits erworben, genau so wie ber Soldat, den das Erlebnis und die Kampferfahrung Hari gemacht Haden.
Aber der Sinn des Führerauftrages will nicht nur fo verstanden werden, als ob es ausschließlich das Primat der Partei roäre, verzagte Gemüter zu stärken. Dies ist vielmehr unser atter Aufgabe. Je mehr sich der Erfüllung dieses Auftrages unterziehen, um fo größer wird unsere Geschlossenheit. Es gibt heute für jeden nur eine* Aufgabe: „Seine Pflicht zu tun unb an Vie Sendung des Führers zu glauben. Beispiel zu geben ist für jeden bie Losung. Es stärkt den eigenen Wert, mit dem erfahrungsgemäß die Freude am Dasein wächst.
Die sichere Haltung des einzelnen wirkt Wunder bet denen, die einmal kleinmütig werben. Denke deshalb jeder daran, welche Verantwortung ihm mit der Frage eines Ratsuchenden auferlegt wird: „Was denken Sie über die Lage?" Es kann nicht jeder immer Hervorragendes leisten, aber von jedem kann man verlangen, daß er Ch arakter hat. Der Wertmesser für diesen Charakter ist die Leistung für die Volksgemeinschaft in der Stunde ihrer entscheidenden Bewährung.
Daß wir zu einer starken und zuversichtlichen Haltung berechtigt sind, beweist der bisherige Verlauf des Krieges. Wir dürfen nie vergessen, was wir dem Gegner bereits an Niederlagen bei geb rächt haben. Es ist deshalb kein billiger Zweckoptimismus, zu« versichllich fein zu wollen, sondern es ist bas Vertrauen indieeigene Kraft und der Glaube an die deutsche Sendung schlechthin.
Die Festigkeit unserer Haltung können wir aus den großen Vorbildern gewinnen. Es ist eine flammende Ueberzeugung von ber Größe der Idee, wenn in härtester Bedrängnis unb Todesgefahr Männer im Angesicht ber Flagge des Reiches als Sinnbild feines Lebens mit dem Namen des Führers auf den Lippen für dieses Reich fallen. Darin gleichen sich bie Gefallenen der Bewegung wie ein Horst Wessel, ein Holzroeber, ein Plonetta, aber auch der Kommandant der „Momarck" und die Helden von Sto- lingrab.
Es gibt keine höhere Idee für den Deutschen, als den Nationalsozialismus, ber dem Volke feine Lebensgrundsätze schafft unb seinen einzelnen Gliedern die soziale Sicherung ihres Lebens gewährleistet. \ Wenn im Kampfe für diese Idee selbst bie Aufgabe des Lebens unter dem Banner des Reiches von deutschen Männern bejaht wird, bann wird ber Sieg des Lebenswillens des deutschen Volkes siber den jüdischen Materia.'.smus und den bolschewistischen Nihilismus triumphieren. Die Haltung jener Männer ist die Forderung -an uns alle.
Heldengedenktag 1943.
Am 14. März wird der Helbengebenktag wieder in allen Standorten unb bei allen Truppenteilen mit militärischen Feiern begangen, zu denen auch neben ber Bevölkerung bie Hinterbliebenen von Gefallenen des ersten unb des jetzigen Weltkrieges bevorzugt herangezogen werden. Im Rahmen ber Feiern findet bie Uebertraaung eines b e f o n b e = ren Gebenkaktesder Wehrmacht statt. An den Gefallenen-Erinnerungsmolen und auf Ehrenfried- höfen ber deutschen und verbündeten Wehrmächten sowohl in Friebensstanborten wie auch in nur kriegsmäßig mit Truppen belegten Orten werden Kränze ber Wehrmacht niebergelegt. Die Flaggen werben oollstocks gefetzt. Die Truppe wird ferner für einfache würbige Ausschmückung der Gräber der im ersten Weltkrieg unb ber seit September 1939 gefallenen Kameraden sorgen unb auf allen Ehren- sriebhöfen ber Wehrmacht die Reichskriegsflagge hissen. Die Gräber von Verbünbeten werden in gleicher Weise geschmückt. Feindliche Gräber müssen sich in einwandfreiem Pflegezustand befinden. Soweit auch bie Partei Feierstunden durchführt, wirb
sichtspunkt maßgebend fein, die Arbeitskraft nicht für kriegsunwichtige Dinge einzufetzen. Das Zentral- organ des NS.-Rechtswahrerbundes, „Deutsches Recht" wendet sich daher mit dem Appell an die Oeffentlichkeit: Haltet Rechtsfrieden? Die endgültige Entscheidung des Einzelrichters wird das Rechtswesen weiter vereinfachen. Jeder soll bedenken, daß es jetzt nicht an der Zeit sein kann, einen Rechts- standpunkt aus „grundsätzlichen Erwägungen" ober aus Prestigegesichtspunkten durchzufechten. Man soll auch nicht etwa aus Scheu vor ber eigenen Verantwortung als Vertreter von Unternehmungen ober Verwaltungen bie Entscheidung dem Gericht auf» bürden. Die Rechtspflege muß sich im Kriege auf die Verfahren beschränken, die unbedingt durch- geführt werden müssen. Pflicht jedes Volksgenossen und jedes Rechtswahrers sei es deshalb, Reibungen zu vermeiden.
Madrid, 7. März. (DNB.) Unter dem Titel „Der Kommunismus in Europa — Morde, Gotllofig- keit unb Elenb" veröffentlicht die spanische Wochenzeitschrift „El Espanol" Eindrücke des Schweizer Journalisten Paul G e n t i z o n von einer Reise durch Estland, Lettland unb Litauen. „Das Schicksal ber baltischen Länder unter der Sowjetherrschaft", so schreibt Gentizon, „ist nur ein Muster dessen, was in allen Ländern Europas geschehen roütbe, wenn sie in bie Klauen des Kommunismus gerieten. Nach dem, was in Riga, Reval unb Kowno in einem einzigen Jahr bolschewistischer Zersetzung geschah, kann man sich ausmalen, was in Bern, m Brüssel oder in Amsterdam passieren würde, wenn die rote Sturmflut uns überschwemmen sollte. Tradition, Sitten unb Gebräuche, Kultur, Weltanschauungen und Religionen — alles würde vernichtet.
Diejenigen, die etwa glauben, daß die Bolschewisten sich seit 1917 gebessert haben, irren gewaltig. Sie sind die gleichen, sind eher noch schlimmer geworden. Ueberall predigen und versprechen sie die Freiheit, aber wo sie hinkommen, herrscht Sklaverei.
sich die Wehrmacht mit starken Abordnungen teiligen.
Haltet Rechtsfrieden!
Aus dem Gebiete der Rechtspflege soll der
gebildeten Fachmann stelle.
Der (Bauleiter schloß seine immer wieder von Bei- „ „
fall begleitete Rede mit der betonten Gewißheit, daß machen könnte.


