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(95. Jahrgang Nr. 56

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zum 30. Januar 1943.

Die Vernichtung der 3. sowjetischen Panzerarmee

Oie Wehrmachtbenchte

Die besten Waffen für den deutschen Soldaten

Sei ein Vorbild m Haltung uno Pflichterfüllung!

In diesem gewalligslen Kampf aller Zeilen dürfen wir nicht erwarten, daß die Vorsehung den Sieg verschenkt. Ls wird jeder einzelne und jedes Volk gewogen, und was zu leicht befunden wird, muß fallen. Ich habe daher schon am 1. September 1939 erklärt, daß, ganz gleich, was auch kommen möge, weder Zeit noch Waffengewalt die deutsche Nation

Llm den höchsten Preis.

Wir haben voller Ernst und Schicksalsgewihheit längst erkannt, daß dieser Krieg in jenem Sinne ein wahrhaft totaler Krieg ist, als er Unseren totalen Einsatz und unsere totale Bewährung unabdingbar fordert. Wir müssen ihn mit den Waffen und in einem tieferen Sinne mit der Kraft unseres (Äau- bens, mit der Härte unserer Herzen und mit der Gewalt unseres Fanatismus durchstehen und ge­winnen.

Das Schicksal hat uns Deutschen noch nie etwas geschenkt, und wenn wir wähnten, uns selber etwas schenken und ersparen zu'können, so wurden wir um

so tiefer ins Unglück und ins Verderben gestürzt. Wir wissen das aus unserem furchtbaren Geschick vor fünfundzwanzig Jahren. Und nur, weil sie bereit war, den ganzen Einsatz zu leisten, konnte die kämpfende nationalsozialistische Bewegung, hart und unerbittlich und kompromißlos in ihrem Kampfe, die große Schicksalswende erzwingen. Sie hatte durch

Unentrinnbarem Untergang ehrlich vom Schicksal verdient. 1

zug befördern kann. Trotzdem mußten auch diese mo­dernen Riesengeschütze voll beweglich sein und in kürzester Zeit auf gebaut bzw. wieder verladen werden können.

Das Geschütz unterliegt ferner nicht mehr der früher so gefürchteten beschränkten Lebensdauer, ob» wohl die Beanspruchungen beim Schuß und dement­sprechend auch der Materialoerfchleiß ungeheuer sind. Würde beispielsweise ein Geschütz der SchußbeaN'- spruchung ohne Pause ausgesetzt fein, so würde seine Lebensdauer kaum mehr als eine Minute betragen. Nun erfolgt die Beanspruchung aber jeweils bei einem Schuß ja nur im Bruchteil einer Sekunde, so daß insgesamt doch bei dieser einen Minute Lebens­dauer etwa 5000 Schuß möglich.sind. Daraus er­kennt man die hohe Bedeutung der Auswechselbar­keit der einzelnen Geschützteile, die es ermöglicht, daß das Geschütz nach Auswechslung der aus- geschossenen Teile wieder voll einsatzfähig ist.

Durch Ausschaltung der nur beschränkt verfügba­ren Materialien, wie Kupfer, Vanadium, Molybdän, Nickel, Kobalt, wurde die Geschützproduktion auf eine durch unsere eigenen Rohstoffe völlig gesicherte Grundlage gestellt. Die Zerlegung der Fertigung in einfache Slrbeitsgänge ermöglichte in erheblichem Umfange den Einsatz ungeschulter Kräfte. Auch die Bedienung der Geschütze wurde so verein sacht, daß jeder Handgriff, selbst im Augenblick der Ge, fahr, mit größter Sicherheit und Schnelligkeit klapp!. Die für den Luftkampf bestimmten Geschütze können rundum feuern, d. h. Ziele aus allen Richtun­gen annehmen. Der moderne Kampfwagen muh im Polarkreis und in Afrika verwendbar fein. Seine Entwicklung ist noch in vollem Gang. Heute bereits ist der PanzersckMtz etwa dreifach so groß wie zu Beginn des Krieges trotz verstärkter Bewaffnung und erhöhter Geschwindigkeit. Allerdings ist bie gleiche Entwicklung in der Panzerabwehr sestzu- stellen, wo man heute schon die vor drei Jahren üblichen Panzerabwehrwaffen nur noch als historisch ansprechen kann. Rechnete man bis zum Weltkrieg noch mit vier- bis sechsjähriger Entwicklungsdauer für ein Geschütz, so haben Praktiker und Techniker es in Deutschland diesmal dahingebracht, daß die Erfahrungen der Front schnellstens in verbesserten Waffen ihren Niederschlag und das Führerwort seine Erfüllung findet, daß der deutsche Soldat jedes Jahr bessere Waffen erhält>

Oer Chefkonstrukteur der Kruppwerke berichtet über die Leistungen des modernen deutschen Geschützbaus

Der Wehrmachtbericht vom Sonntag.

DHB. Aus dem Führerhauptquartier, 7. März. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Am Kuban-Brückenkopf sowie au der Mius- und Donezfront fanden gestern,nur Kämpfe von örtlicher Bedeutung statt. Durch Por- stoße deutscher Panzereinheiten wurden Bereitstel­lungen der Sowjets zersprengt, mehrere hundert Gefangene und zahlreiche Beute eingebracht.

Im Raum südlich Lharkow brachen schnelle Truppen des Heeres und der Waffen-^ starken Widerstand des Feindes und warfen ihn nach Hor­ben zurück. Die eingekesselten Verbände der 3. so­wjetischen Panzerarmee, bestehend aus Teilen des XII. und XV. Panzerkorps und dreier Schützendivi­sionen wurden vernichtet. Die Gefangenen- und Beutezahleu konnten erst zum Teil ermittelt wer­ben. Bisher wurden über 225 Geschütze, 61 Panzer und über 1000 Fahrzeuge gezählt. Die blutigen Ver­luste der Sowjets sind außerordentlich hoch.

Im Raume westlich Kursk und im gesamten Abschnitt Drei wechselten starke feindliche Angriffe mit erfolgreichen eigenen Gegenstößen. Obwohl der Feind mehrere frische Divisionen in den Kamps warf, gelang es ihm an keiner Stelle, Erfolge zu erzielen. 3m Rahmen planmäßiger eigener Bewe- gungen ist die Stadt Gfhatsk nach vollendeter Räumung dem Feind kampflos überlassen worden. Alle Versuche der Sowjets, die deutschen Absetz­bewegungen zu stören, blieben vergeblich.

3m Abschnitt Staraja Rußja rannte der Feind auch gestern immer wieder gegen unsere starken Abwehrstellungen an. Er wurde unter schwe­ren Panzer- und Menschenverlusten zurückgeschlagen. Südlich des Ladogasees gelang es unseren Truppen durch einen örtlichen Vorstoß, ihre Stel­lungen zu verbessern. Dabei wurden neben zahl- reicher Beule mehrere hundert Gefangene emge- bracht. 3n vielen Abschnitten der Ostfront unter­stützten starke Verbände der Luftwaffe durch wuchtige Angriffsschlage auf feindliche Truppenansammlua- gen, Stellungen und Rachschubverbindungen die Truppen des Heeres.

AndersüdtunefifchenFront unternahmen deutsch-italienische Truppen örtliche Vorstöße gegen den Feind. Aufklärungskräfte stießen weit in das feindliche Gebiet vor. Hahkampffliegeroerbande griffen mit sichtbarem Erfolg pauzerträfte, motori­sierte fiolottnen und einen feindlichen Flugstühpunki

an. Durch den schon gestern gemeldeten Angriff der Luftwaffe auf einen feindlichen Geleitzug wurde ein weiteres großes Frachtschiff beschädigt. Bei der Ab­wehr feindlicher Luftangriffe auf zwei Orte an der französischen Atlantikküste wurden drei viermotorige Bomber und zwei Jagdflugzeuge zum Absturz ge­bracht.

Oer Wehrmachtbericht vom Samstag.

DHB. Aus dem Führerhauptquartier, 6. März. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

An der Hordfrout des Kuban-Brücken­kopfes wurden gestern die Kämpfe gegen die zur Umfassung ängesehten Verbände der sowjetischen 58. Armee abgeschlossen. Zwei Sowjetdivisionen wur­den völlig vernichtet, einige andere stark angeschla­gen. Unsere Truppen konnten über 1000 Gefangene einbringen. Heben zahlreichen anderen Waffen und Fahrzeugen wurden 69 Geschütze und über 250 Ma- schinengewehre und Granatwerfer erbeutet. Der Feind erlitt besonders hohe Verluste an Menschen, die sich noch dadurch steigerten, daß auf der Flucht zahllose Sowjetsoldaten im überschwemmten Sumpf­gebiet zugrunde gingen.

An der Front zwischen Asow-Meer und Kursk fanden gestern nur Kämpfe von örtlicher Bedeutung statt. Die Säuberung des Geländes f ü d- westlich des mittleren Donez und im Raum südlich Charkow macht weitere Fort- schritte. Mehrere versprengte feindliche Gruppen wurden vernichtet.

Am mittleren Frontabschnitt scheiterten auch gestern zahlreiche Angriffe des Feindes. Bei und südlich Star-aja Rußja setzte der Feind seine von starkem Artilleriefeuer, panzern und Schlacht- fllegern unterstützten Angriffe fort. Er wurde erneut blutig abgewiefen. 31 Panzer blieben zerstört vor unseren Stellungen liegen.

3n den Gewässern des hohen Hördens grif­fen deutsche Kampfflugzeuge einen feindlichen Geleilzug an. Dabei wurden ein Handelsschiff von 6000 BRT. versenkt und ein zweites großes Schiff beschädigt. 3m Mittelmeer versenkten deutsche Kampfflugzeuge aus einem feindlichen G e - leitzug drei Handelsschiffe mit »usammen 26 000 BRT.

Linie und dem weiteren Vorstoß auf Abbeville am 3.6.1940 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet, gehört Generalleutnant Balck in die Reihe der bewährten Panzerführer, die durch ihre persönliche Tapferkeit an der Spitze ihrer Truppe immer wieder ent scheidende Siege erfochten haben. So hatte er mit seiner mitteldeutschen Panzerdivision Anteil an der Abwehr der sowjetischen Angriffe im Don-Bogen, wodurch der Aufbau einer neuen Abwehrfront er­möglicht wurde. Seit Ende Februar hat er bei den Angriffskämpfen zwischenDonez undDnjepr wiederum in kühnem Zupacken die Bolschewisten schwer getroffen und die Pläne der Sowjetführung zerschlagen. Er hatte besonderen Anteil an der Vernichtung einer starken feindlichen (gruppe im Raum vpy Issum Generalleutnant Balck wurde als Sohn eines Gene­rals 1893 in Langfuhr bei Danzig geboren und wohnt jetzt in Berlin-Schöneberg. Am 10.8.1914 wurde er Leutnant im Jäger-Bataillon 10 in Gos lar. 1917 erhielt er den Hausorden von Hohenzol- lern. 1935 wurde er Kommandeur der Radfahr-Ab* teilung 1,1939 Kommandöur des 'Panzer-Grenadier- Regiments 1, 1940 stand er an der Spitze einer Panzerbrigade, bis er in das OKH. berufen wurde, 1942 wurde er Kommandeur einer Panzerdivision.

Volkwerdung erst nach Ablauf von zweitausend Jah­ren Geschichte Wirklichkeit wurde; und es ist das einmalige Verdienst des Führers, diesem Bau den Schlußstein eingefügt zu haben. Es ist aber auch zugleich eine Fügung der Vorsehung, daß die höchste Zusammenballung der ganzen Volkskraft i* letzter Stunde Wirklichkeit wurde, da dem Reich die här­teste Probe, wenn nicht überhaupt die Probe auf feine Lebensfähigkeit und Da seinsberechtigung auserlegt wurde. Es kann nicht oft genug darauf hingewiesen werden, irt welchem katastrophalen Ausmaß das Reich und mit ihm ganz Europa angesichts des sowjetischen Ver- nichtungswillens in fein Verderben getaumelt wäre, wenn dieser machtpolitische Abschluß des Reiches und die Freimachung feiner äußersten Energien durch den Führer und seine Bewegung nicht herbeigesüyrt worden wären.

Wir haben die Versäumnisse derjenigen Genera­tionen, denen man von der Feindfeite die wohl­gefällige Eigenschaft des Dichtens und Denkens nachfagte, die aber das Reich aus feiner politischen Ohnmacht nicht erheben konnten, nach zu hole n. In unserem Zeitalter konzipiert sich die ganze Last der Vergangenheit, um in Jahrzehnten unerhörter Härte das zu vollbringen, was in Jahrhunderten schwer reifte und vorbereitet wurde. Die Aufgabe, die vor uns steht, ist riesengroß, aber auch dieser Größe entsprechend verpflichtend. Es möge! deshalb niemand und zu keinem Augenblick vergessen, daß er heute Träger und Gestalter des deutschen Schicksals ist, das nur im Zusammenwirken aller Kräfte und bei höchster Kraftenfal- tungdeseinzeluen endgültig gestaltet werden kann.

Aus dieser Ausgabe ergibt sich die Forderung an uns, in der entscheidenden Stunde des beuttoen Lebenskampfes festzustehen und unbeirrbar unsere

Die Forderung an uns

Von Reichsleiter F. Schwarz.

Unserer Generation, die während ihres Wirkens zwei Abwehrkriege von weltweiter Bedeutung zu führen hat, ist ein besonders hartes Los beschieden. Es erhebt sich oft die Frage, warum gerade sie diese Lasten, besonders in dem gegenwärtigen schweren Ringen, auf sich zu nehmen gezwungen ist. Man darf bei der Beantwortung dieser Frage nicht von den geschichtlichen Ereignissen der jüngsten Vergangen­heit, etwa feit der Machtübernahme durch den Na­tionalsozialismus, ausgehen, sondern man kann diese Notwendigkeit nur aus der Gesamtschau der deutschen Geschichte betrachten. Es ist auch irrig, an­zunehmen, der Nationalsozialismus habe erst die Gegenkräfte und die Haltung der Feinde ausgelöst. Dagegen spricht der erste Weltkrieg, in dem ganz andere Kräfte als nationalsozialistische die Geschicke des Reiches lenkten. Die Absicht der Vernichtung des Reiches bestand viel früher, als mit dem Na­tionalsozialismus als politischem Machtfaktor zu rechnen war.

Unsere westlichen Feinde wollen, wenn sie dazu in der Lage wären, uns bei allen Haßorgien der Vernichtung, die man über uns zu bringen gedenkt, allenfalls als Gnade noch zuerkennen, daß man uns wieder unsererursprünglichen" Eigenart als Volk der Dichter und Denker zuführen will. Wir waren gut genug, Fackelträger der Kultur zu sein. JedesmÄ aber, wenn wir uns anschickten, aus dem Amboß zum Hammer und aus dem Spielball des englisch verstandenenGleichgewichts der Kräfte" zu' einem selbständigen Machtfaktor zu werden, ein Recht, das dem deutschen Volk, das leben will, wie jedem anderen zusteht, dann fiel man über uns her. Daß jedesmal und auch heute wieder die Gefahr für das Reich groß ist, liegt daran, daß, wie ein deutscher Dichter sagt,das Land der Mitte zu heißen Deutsch­lands Geschick ist".

Es ist eine Vorbelastung für uns, daß die deutsche

neu sowjetischen Panzerarmee auf und bildeten, nach Norden vorstoßend, jenseits eines wichtigen Flußab- fchnittes einen Brückenkopf. Der weitere Angriff ge­gen den Oberlauf des Donez wurde durch Kampf- und Nahkampfflugzeuge unterstützt. Sehr hart waren die Kämpfe nördlich Kursk, da hier die Bolschewisten mehrere frische Divisionen in den Kampf warfen. Die Luftwaffe half unseren Grenadieren durch wuchtige Bombenangriffe die feindlichen Stoßregimenter zu zerschlagen.

Am Sonntag

59 Sowjetflugzeuge abgeschossen.

Berlin, 7. März. (DNB.) Die Bolschewisten versuchten, ihre erneuten Angriffe im Raum Staraja Rußja durch starke, von Jägern ge­sicherte Schlachtfliegerverbäyde zu unterstützen. Un­sere Jagdstaffeln packten die feindlichen Luftstreit­kräfte, drängten sie ab und entlasteten damit die Heeresverbände bei ihrem erfolgreichen Abwehr-- kampf. Dabei errang Hauptmann P h i l i p P , Träger des Eichenlaubs mit Schwertern, mit neun Abschüs­sen seinen 181. bis 189. Luftsieg. Ritterkreuzträger Hauptmann Höckner brachte fecks Sowjetflua- zeuge zum Absturz und «erhöhte dadurch die Zahl seiner Abschüsse auf 53. Oberstleutnant Trautloft erzielte seinen.53., Ritterkreuzträger Nowotny einen 66. und Ritterkreuzträger Oberleutnant Götz einen 63. Luftsieg, während Oberfeldwebel W e - : f er s zum 50. Mal als Sieger aus Luftkämpfen hervorging. Insgesamt schossen die Jagdgruppen des Oberstleutnants Trautloft 59 Sowjetflugzeuge ab ohneeigene Verluste.

ihren bedingungslosen, aber ganzen Einsatz dem l bezwingen werden.

deutschen Volke den neuen Aufstieg aus vermeintlich ~ 'führet in feiner vroklamation

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Ndz. Heber seine Arbeit als Geschützkonstrukteur sprach Professor Dr.-Jng. Erich Müller, Essen, im Einvernehmen mit dem Reichsminister für Be­waffnung und Munition, Speer, vor der Technifch- Literarischen Gesellschaft in Berlin. Als Chefkon­strukteur und Leiter der Artillerie- und Rüstungs- konstruktion bei der Friedrich-Krupp-AG. hat Pro­fessor Dr. Müller seit Jahren die Entwicklung der oeutschen Waffentechnik entscheidend beeinflußt. Die Entwicklung ist wesentlich dgrch die veränderte Tak­tik bestimmt, die neuartige Waffen für den beweg­lichen Offensivkampf verlangt, im Gegensatz zum ersten Weltkriege mit seinen erstarrten Fronten. Bei erheblich gesteigerten ßeiftungen mußte das Gewicht der Geschütze unverändert niedrig gehalten werden, um die Beweglichkeit beim Einsatz nicht zu gefährden, es mußte also ein Gerät geschaffen werden, das trotz seiner einem ganzen vierachsigen Güterzug entsprechenden Schwere so beweglich sein mußte, daß es an einem Tage auf- unb abgebaut und das außerdem auf allen Eisen­bahnlinien verfrachtet werden kann. Dabei waren auch in der Fertigung große Schwierigkeiten zu überwinden, galt es doch, Stahlblöcke zu schmieden, für die in den Rüstungswerken Einrichtungen von erforderlicher Größe bisher gar nicht vorhanden waren. '

Neben diesen schweren und schwersten Geräten mußte jeder Geschützart entsprechend ihrer taktischen Verwendung die besondere Eigenschaft gegeben wer­den. So kommt es bei der Feldartillerie in erster Linie auf höchste Beweglichkeit an, bei der Flak­artillerie auf größte Feuergeschwindigkeit, bei Pan­zerabwehrwaffen auf größte Durchschlagskraft, bei der Schiffsartillerie auf höchste Zielgenauigkeit, bei der Festungsartillerie auf robusteste Konstruktion. Daß das erstrebte hohe waffentechnische Ziel voll erreicht wurde, hat die Geschichte bereits erwiesen durch die einzigartigen deutschen Waffenerfolge auf allen Kriegsschauplätzen. Bis dahin für unüber­windlich gehaltene Festungswerke konnte die deut­sche Wehrmacht Niederkämpfen mit Hilfe von gigan­tischen Geschützen, in denen Lasten zusammenge-

Nnd, wie sie nur ein 150 Achsen langer (Suter«

In diesem Kriege nun geht es um den höch- st e n P r e i s: um das Leben des gesamten Volkes, um die Kinder und die ganze Zukunft und um die endliche deutsche Erfüllung. Dieser Preis freilich wird nicht durch Halbheiten gewonnen, sondern nurdurch den Höch st en Einsatz. Das wissen wir. und darum sind wir stark und hart genug, mit Fanatismus und Glauben unseren Weg durch die rasenden Feuer des Krieges zu gehen und die totale Bewährung zu erbringen.

An der tunesischen Front nur geringe ört­liche Kampftätigkeit.

Ein Verband britischer Flugzeuge führte in den gestrigen Abendstunden einen Angriff gegen west­deutsches Gebiet. Die Bevölkerung, besonders in Essen, hatte Verluste. Spreng- und Brandbomben verursachten in Wohnvierteln und an öffentlichen Gebäuden starke Schäden. Hachtjäger und Flak- artillerie der Luftwaffe schossen 15 der angreifenden Bomber ab.

Das Eichenlaub mit Schwertern für Generalleutnant Balck.

Berlin, b.März. (DJIB.) Der Führer verlieh dem Generalleutnant Hermann Balck als 25. Sol­daten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub mit Schwertern zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes.

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Bereits im ersten Weltkrieg als Jägeroffizier sechsmal verwundet und für die hervorragend tap­fere Führung seines Panzer-Grenadier-Regiments bei dem kühnen Durchbruch durch die Maginot-

Berlin, 7. März. (DNB.) Im Norden des Kuban-Brückenkopfes hatten die Bolfche- 1 wisten in Erkenntnis der drohenden Vernichtung ihrer 38. Ar?stee neue Truppen zusammengezogen. Sie sollten die an der Küste des^Asowschen Meeres vorgestoßenen deutschen Verbände aufhalten und bann den Angriff durch das Laaunengebiet weiter fortfetzen, wurden jedoch von unseren Truppen zu­rückgeworfen. Um weiteren Angriffen zuvorzukom­men, stießen deutsche Panzer weit ausholend gegen die Südküste des Asowschen Meeres vor Und zer­sprengten dort bereitgestellte feindliche Verbände in Stärke von über 1200 Mann.

Am Mi us - Ab s chni11 verstärkte der Feind das Feuer seiner schweren Waffen und setzte dabei auch großkalibrige Artillerie ein. Teilkräfte der in diesem Raum während der letzten Tage zusammen- gezogenen bolschewistischen Verbände führten örtliche Angriffe, die aber unter Abschuß einiger Panzer zusämmenbrachen. Am mittleren Donez ent­wickelten sich nur Kämpfe von örtlicher Bedeutung. Die Luftwaffe bombardierte erneut den Bahnverkehr ' der Sowjets bei Kupjansk. Zwischen oberem Donez und Krasnograd beendeten Truppen des Hee­res und der Waffen-^ die Vernichtung der eingekef- felten dritten sowjetischen. Panzerarmee. Bis zuletzt leisteten die femdlichen Verbände verMeifelten Wi­derstand und versuchten, wenn auch vergeblich, im­mer wieder auszubrechen. Die Zahl von runb 13'000 gefallenen und gefangenen Bolschewisten zeigt die i schwere der feindlichen Niederlage. Nach Beseiti­gung dieses Kessels nahmen unsere Truppen die | Verfolgung der abgefprengten Teile der zerschlage-