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Größeres Industrie - Unlernebmen

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DIESEL

Theater der Universitätsstadt Giefeen

Lichtspielhaus

Straße 28 aus, statt.

Näheres

440D

Kartenverkauf Saalkasse.

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ijtlne ( i ,itru| ! !äms Ims un her ui ti) die si Kriif I Kampf

5» über öimgen t murbi fooo B

Rhein. Wachgesellschaft

Gießen, Stephanstraße 34.

Ein Ufa-Film mit

Hilde Welssnor, Paul Wegener Arthur Schröder, Jose! Sieber Erich Ponto, Walter Janssen

Musik: H. 0. Borgmann Regle: Gerhard Lamprecht

Ein großer Ufa-Filmtief be­eindruckend in der Darstellung eines kämpferischen Schicksals, mitreißend in der Dramatik seiner Handlung, begeisternd in der Fülle der Gesichter und Ereignisse

'toocfiewiscfiaii Miillwrfilm

Heute Montag Erstaufführung

Wochenübersicht:

Dienstag, 9. Februar, 19.00 Uh) 20. Dienstagmiete u.HalbmieteB

Die Sonntagsfrau.

Mittwoch,lO.Februar, 18.30 Uhr 20.Mittwochmiete u.HalbmieteA

Die Geschwister

Der Weg durchs Fenster.

Freitag, 12. Februar, 19.00 Uhr 19. Freitagmiete u. Halbmiete A

Die Sonntags!rau.

Samstag, 13. Februar, 18.30 Uhr

Der Opernball.

Sonntag, 14 Februar, 11.00 Uhr

DerTod desEmpedokle»-

1 18.30 Uhr: Der Opernball»

Handball in Hessen-Nassau.

LSV. Wiesbaden TG. Dietzenbach 9:9.

LSV. Gießen GfL. Pfungstadt k. f. Gießen. TG. Offenbach Ordn.-Pol. Frankfurt 6:11. Die Ordnungspolizei Frankfurt benötigt zum er-

Serlii pnt un lZuschr Iren Kl h und Hüffe ir unser

MI i h Unfi iM des p hohe MIM Mitte

Auf Anordnung des Reichsmarschalls Hermann Göring als Beauftragter für den Dierjahresplan ist am 15. Februar 1938 das weibliche Pflichtjahr eingeführt worden. Zu seinem fünften Jahrestyg, am 15. Februar 1943, werden von der Reichsfrauen- ührung die Erfahrungen berichtet, die mit dieser Institution bisher gemacht worden sind.

Anfänglichen Skeptikern zum Trotz hat sich das Pflichtjahr für alle Beteiligten sehr gut bewahrt. Drei Gebote hat es zu erfüllen: 1. Jedes junge Ma­del ist, ehe es in das Berufsleben eintritt, hauswirt­schaftlich zu ertüchtigen. 2. Jedem dieser Mädel ist bei der gesunden Arbeit auf dem Lande oder in der städtischen Familie in dem entscheidenden Entwick­lungsabschnitt der U= und 15jährigen körperliche Kräftigung zu vermitteln. 3. Ehrendienst der kom­menden für die gegenwärtige Generation an Haus­frauen und Müttern. f

Bisher haben rund 1,5 Mill. Mädel, im Jahres­durchschnitt 300 000, das Pflichtjahr ab geleistet, 50 bis 60 v. H. davon auf dem Lande. Die maßgeben­den Stellen von Partei und Staat, die. Arbeitsein­satz Verwaltung, sowie das Deutsche Frauenwerk And der Reichsnährstand sorgen mit ihren 20 000 ehren­amtlichen Vertrauensfrauen dafür, daß nur geeig­nete Haushaltungen ein Pflichtjahvmädel erhalten. Die ständige Beobachtung durch Reichsfrauenfuh- rung und Reichsjugendführung ergab, daß fast 90 v.H. aller Pflichtjahrsiille zur Zufriedenheit beider Partner verlaufen sind. Das kommt auch in einer Fülle von Briefen an die Reichsfrauenführung zum Ausdruck. L ,

So schreibt Frau Frieda R. aus dem Gau Salz-

*

Hessen-Nassau und Nied errhein be­stritten in Frankfurt a. M. einen Box-Ver­gleichskampf, der mit 8:8 Punkten unentschieden endete. Disselbeck, Schöneberger, Herchenbach und Bettendorf holten die Punkte für Hessen-Nassau, während Koschir, Masnicza, Hillers und Runge für Niederrhein erfolgreich waren.

*

D 1. FC. Nürnberg wurde am Sonntag nach einem 7:0-Sieg über den VfR. Schweinfurt endgültig Fußballmeister von Nordbayern. Schwein­furt 05 wurde erneut besiegt, diesmal mit 1:2 von der SpDgg. Fürth.

Eine unter Führung des Direktors des interamerfa konischen Agrarinstituts, Cemp, soeben in Asuncion eingetroffene' USA.-Kommission soll die para­guayische Landwirtschaft den Bedürfnissen der USA. anpassen" und sie entsprechendumstellen".

*

Nach einer Reuter-Meldung ist Churchill wie­der nach England zurückgekehrt.

In der Frühe des 6. Februar ist unser lieber Vater, Schwiegervater. Großvater, Schwager, Onkel und Urgroßvater

Wilhelm Belief, städt. Wiesenmeister i. R.

nach einem Leben nimmermüder Arbeit und treuester Fürsorge, im 84. Lebensjahre, still und schmerzlos von uns gegangen.

In stiller Trauer:

Oberbauinspektor Ernst Stamm und Frau Greta, geb. Bellof; Lehrer Ernst Ploch, z. Z. Hauptmann im Heere, u. Frau Minna, geb. Bellof; Oberarzt Dr. med. Ernst Stamm, z. Z. im Felde, und Frau Irmgard, geb. Felsing; Oberleutnant Karl Lieh, z. Z. im Lazarett, und Frau Hedwig, geb. Stamm und 4 Urenkel.

Die Beerdigung findet Mittwoch, 10. Februar, um 14 Uhr, auf dem Neuen Friedhbf statt.

___________ 459 D

Wachleute

zum Einsatz für Gießen und Umgebung

zur sofortigen Einstellung gesucht.

Aus dem Reich.

Bogislav von Selchow gestorben.

Im Alter von 65 Jahren ist der Dichter Bogislav von Selchow gestorben. Er wurde in Köslin geboren und war zunächst Seekadett auf SMS.Stein". Im ersten Weltkrieg war er Bataillonsführer in Flan­dern und nahm später als Erster Offizier auf dem LinienschiffHannover" an der Skagerrak-Schlacht teil. Weiten Kreisen wurde Bogislav von Selchow durch seine Bücher und Gedichte bekannt, in denen er in der Zeit, als Deutschland unter dem Versailler Schmachfrieden darniederlag, zur Einigkeit und Frei­heit aufrief. In Anerkennung seiner Verdienste als F ü h r e r d e s M a r b u r g e r Studenten- k o r p s während der kommunistischen Revolution im Jah^e 1920 hatte ihn die Universität Marburg im Jahre 1939 zum Ehrensenator.ernannt.

Oie Hochschule im fötalen Krieg.

Im Zentralorgan der Reichsstudentenführung wird untersucht, wie sich der totale Krieg künftig auf die Arbeit der Hochschulen auswirken wird. Die Auf­gabe der Universitäten könne nur die sein, den f a ch- l i ch hinreichend au s gebild e te n Nach­wuchs für lebensnotwenL>iqe Gebiete zu stellen, wenn es auch im Interesse der Wissen­schaft bedauerlich sei, daß eine Umwandlung freier

Größeres Industrie-Unternehmen in der näheren Umgebung sucht für sofort od. später männliche oder weibliche

Bürokräfte und Bürohilfskräfte insbesondere Schreibkräfte. Bewerbungen unter 458D an den Gießener Anzeiger erbeten.

Hiesiges Werk sucht zum baldigen Eintritt 2 geeignete Herren für seine Betriebsbüros, die die Arbeitsverteilung. Fertigungsaufnahmen und Rapporte zu führen haben. Und außerdem

1 tedin. Zeichner

evtl, aus dem Baufach. - Die Einstellung erfolgt durch das Arbeitsamt. Schriftliche Be­werbungen mit Lebenslauf unter 454D an den Gießener Anzeiger erbeten.

neuten Gewinn der hessen-nassauischen Handball- Meisterschaft nur noch einen Punkt, denn der Ta­bellenzweite, TG. Dietzenbach, kam beim LSD. Wies­baden über ein Unentschieden (9:9) nicht hinaus. Die Polizei gewann dagegen in Offenbach 11:6 und hat nun vier Punkte Vorsprung.

Kur?« Sportnostz««.

Oberleutnant Walter Flinsch, der be­kannte Frankfurter Meisterruderer, ließ sein Leben für Führer, Volk und Vaterland. Walter Flinsch gewann in den Farben des Frankfurter RD. 1865 und des Mannheimer RV. Amicitia insgesamt zehn deutsche Rudermeisterschaften, davon allein fünf im Einer.

| Mietgesuche]

Suche in Meßen 2-3-3immer- MDiW m. Küche. Etwas Hausarbeit kann übern, werden. Sehr. Ang. unt. 0851 a. d. G. A.

in der näheren Umgebung sucht für sofort oder später

einige Abiturientinnen die sich für techn. Assistenten- Dienste eignen.

Bewerbungen unter 457D an den Gießener Anzeiger erbeten.

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U Dar L wat W w j. Dollbn Heimo U nn iuern de [den ge> stielten [ren stliche f ßfluern, t Dreifci r A le lern, ur tlßtl Kl kn «l p flefü Li onlo:

butq eine erfahrene Mutter von drei Töchtern, von denen zwei bereits das Pflichtjahr absolviert haben:... ich muß sagen, es hat wohl keiner geschadet ... Für ein Mündel finde ich dies darum als Vorteil, weil sie anderswo viel leichter in die Hausarbeit eingeführt werden kann, als eine Mut­ter cs vermag ... Besonders nach der Schule finde ich die körperliche Betätigung gesund." Die Bäuerin Maria Sd) aus Hermersdorf berichte^ Ich habe einsehen gelernt, daß ein Pflichtjahr­mädchen entgegen dem Vorurteil vieler Hausfrauen doch eine Stütze sein kann ... Das Pflichtjahr blerbt für viele Mädchen die einzige Gelegenheit, sich bis zu ihrer Verheiratung im Haushalt betätigen zu müssen." Das Pflichtjahrmädel Edith I. aus Eichwald (Sudetengau) sagt:Die erste Zeit fiel es mir besonders schwer, da ich das einzige Kind war. Heute gefällt es mir schon so gut, daß ich gqr nicht mehr weg will."

Und in der Tat haben sich Z.B. im Gau West­falen-Nord 22 v.H. aller Pflichtjahrmädel, die vor­her andere Berufswünsche hatten, nach Ableistung des Pflichtjahres für haus- oder landwirtschaftliche Berufe entschieden. Allgemein wird ferner eine er­freuliche gesundheitliche Entwicklung mit Gewichts­zunahme bei diesen Mädeln beobachtet und dazu eine Förderung der geistigen Reife, die sie z. B. zu bevorzugten Lehrlingen macht, obwohl an sich die Lehre auch vor dem Pflichtjahr erfolgen kann. Ver­einzelte Ausnahmefälle, wo nicht alles so gut klappt, werden nach Möglichkeit ausgeschaltet. Das Ziel aber lautet: Kein Mädel geht ohne hauswirtschast- liches Grundwissen in die Ehe!

Nach schwerer Krankheit verschied am ß.Febr. mein lieber, herzensguter Mann, unser lieber Sohn, immer hilfsbereiter Schwiegersohn, Bru­der, Schwager und Onkel

Valentin Winkler

im Alter von 55 Jahren.

In tiefem Schmerz: Frau Elise Winkler, geb. Horn nebst allen Angehörigen.

Gießen (Krofdorfer Straße 28), 8. Febr. 1943. Die Beerdigung findet am Dienstag, 9. Februar, nachmittags 2.30 Uhr, in Rödgen, von Gießener

VS7 Getreu seinem Fahneneid starb am sEÄ 20. Februar 1943 in soldatischer Pflicht- erfüllung den Heldentod mein herzens- Siter, treusorgender Sohn, unser geliebter rüder, Schwager, Onkel und Neffe

Paul Schmidt

Gefr. in einer Pionier-Aufb.-Abteilung im Alter von 35 Jahren. Seine letzte Ruhe­stätte fand er auf einem Heldenfriedhof im Osten. In tiefem Leid:

Frau Regina Schmidt Wwe. .....

Wilhelm Schmidt und Frau Elli, geb. Fröhlich Karl Anger und Frau Berta, geb. Schmidt Anni Schmidt und Bräutigam Franz Bette.

Gießen, Bahnhofstraße 10.

Von Beileidsbesuchen bitten wir abzusehen. Seelenamt Dienstag, den 9. Februar, in der hath. Pfarrkirche.__

Mit den Angehörigen trauern die Gefolg­schaftsmitglieder der Firma Carl Schmidt um ihren verehrten Chef. D

vs7 In den schweren Kämpfen bei Woronesch iHSSfl fand in treuer Pflichterfüllung, im Alter

von 28 Jahren, den Heldentod mein lieber Mann, der treusorgende Vater seines Töchter­chens, unser guter Sohn, Schwiegersohn, Bru­der, Schwager und Onkel

Karl Uhrhan

Unteroffizier in einem Gren.-Regiment, Inhaber mehrerer Kriegsauszeichnungen.

Unvergessen von Uns, ruht er auf einem Helden­friedhof im Osten. in tiefem Schmerz:

Gertrud Uhrhan, geb. Rinn, und Kind Helga; Karl Uhrhan und Frau Christine, geb. Müller; Otto Rinn und Frau Luise, geb. Rabenau; Familie Christian Uhrhan; Familie Heinrich Uhrhan; Meline Uhrhan Wwe. und Kinder; Familie Albert Schäfer; Otto Rinn.

Lieh, Heuchelheim, im Felde, im Februar 1943.

_______________455 D

Die am Mittwoch, dem 3. Februar, ausgefallene Abonnements-Vorstellung

Liebesbriefe

wird heute Montag, 19 Uhr, nachgeholt.

450 D

Fünf Jahre weibliches pflichtjahr

Eine erfreuliche Bilanz.

Houptschristleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter bei Hauptschriflleiters: Ernst Blumschem. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für das Feuilleton: Dr. Hans Tbyrtot; rür Stadt Gieswn, Provinz, Wirtschaft und Sport: Ernst Blumscheiu.

Druck und Verlag: Brühljche Universitätsbruckerei R. Lange K. G. Berlagsieiter: Dr.-Jng. Erich Hamann: Anzetgenleiter: Hans Beck.

Änzeigenpreisliste Nr. 6 ,

Bekanntmachung.

Betr.: Reichsviehseucherrgesetz; hier: Aus­schlag der Beiträge auf Viehhändler und Biehbesitzer.

Die auf Grund des Reichsviehseucheimesetzes ausgestellte Liste der beitragspflichtigen Pferde-, Rindvieh- und Bienenbesitzer imStadtkreise Gießen liegt während einer Woche vom Tage der Beronent- lichung dieser Bekanntmachung an bei der Gewerbe- volizer der Stadt Gießen (Stadthaus, Bergstr. 20, Zimmer 26) zur Einsicht, offen. Einwendungen kön­nen nur während dieser Ossenlegungsfrüt und nur von den beteiligten Biehbesitzern und Viehhändlern vorgebracht werden. 14530

Gießen, den 6. Februar 1943. .

Ter Oberbürgermeister der Stadt Greven.

I. V.: Nicolaus.

Täglich 2.30, 4.45, 7.30 Uhr

Sonntag 2.00, 4.30, 7.30 Uhr

Jugend hat Zutritt 452C

besserungswerkstätte eintragen lassen. Die Werkstatt darf nur die für sie schriftlich festgesetzte Zahl von Kunden annehmen. Die Möglichkeit der Wiederaus­tragung aus der Kundenliste und damit des Wechsels der Werkstatt bleibt.erhalten. Ausbesserungswerk- stätten dürfen Ausbesserungsarbeiten nur für ein­getragene Kunden ausführen und grundsätzlich nur in der Reihenfolge, in der die Aufträge erteilt wer­den. Abweichungen von der Reihenfolge sind nach pflichtmäßigem Ermessen des Werkstattinhabers zu­lässig, insbesondere bei Kleinreparaturen.

*

** Farbfilm-VeranstaltungFarbi­ges Spanien". Die im Gießener Vortragsring zusammengeschlossenen Kulturverbände Goethe- Bund, Kulturelle Vereinigung und Volksbildungs­stätte Gießen der NSG. »Kraft durch Freude" veranstalten am Dienstag, 9. Februar, eine Auffüh­rung des SchmalfarbfilmsFarbiges Spanien".

** Folgenschwerer Sturz im Walde. Auf einem Sonntagsspaziergang im Schiffenberger Wald stürzte gestern vormittag der Geschäftsführer der Gießener Gruppe des Gaststätten- und Beher­bergungsgewerbes Adolf Sauer so unglücklich, daß er mit dem Rücken gegen einen Baumstamm fiel und dabei schwere innere Verletzungen erlitt. Der be­dauernswerte Mann mußte vom Deutschen Roten Kreuz an der Unfallstelle abgeholt und der Chir­urgischen Klinik zugeführt werden.

Landkreis Gießen.

= Lich, 8. Febr. Am morgigen Dienstag, 9. Fe­bruar, kann Frau Lina G ü n g e r i ch, geb. Zimmer­mann, die langjährige verdiente Rechnerin des frühe­ren Alicefrauenvereins und der jetzigen Ortsgemein­schaft Lich des Deutschen Roten Kreuzes, das 7 0. Lebensjahr vollenden. Der Jubllarin gut unser herzlicher Glückwunsch.

co Langsdorf, 7. Februar. Heute vollendete Fräulein Elisabeth Heckmann in geistiger und körperlicher Frische ihr 7 0. Lebensjahr. Bei einer ganzen Anzahl hiesiger Einwohner beobachtet man die sonderbare Tatsache, daß sie ihren Geburt^ tag an einem anderen Datum feiern, als es amuich eingetragen ist. Der protokollarisch niedergelegte Tag hält ohne Zweifel das richtige Datum fest, denn das Protokoll wurde von dem jeweiligen Vater und den Paten nach vorheriger Verlesung unterschrieben. Wahrscheinlich ist dieser Widerspruch zwischen dem amtlichen und dem in der Familie geführten Datum so zu erklären, daß unsere Dorfleute vor 70 und mehr Jahren längst nicht so mit dem Kalender und sozusagen mit der Uhr in der Hand lebten, wie wir Menschen der Gegenwart. Die weitaus meisten Lan^mte hatten damals überhaupt noch keinen Kalender in den Häusern. Die Sivpe Heckmann ist bei uns seit etwa 130 Jahren ansässig. In der Ge­gend von Hungen und Nidda siedelt sie schon seit Jahrhunderten.'Ob der zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges in Langd vorkommende hessische Verwal- tunasbeamte Heckmann der Ahnherr dieses Namens ist, ist noch nicht untersucht worden. Der Jubilarin nachträglich herzliche Glückwünsche.

Gemeinsame Bekanntmachung der Landrate der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Nrredberg, Greven und-Lauterbach, sowie des Oberbürgermerrters der Stadt Gießen.

Betr.: Sonderzuteilung von Wein an Lang-, Nacht-,Schwer-undSchwerstarbeiter.

Der vorbestellte Wein für die Sonderzuteilung an Lang-, Nacht-, Schwer- und Schwerstarbeiter steht nunmehr bei den zugelassenen Verkaufsstellen zur Ausgabe zur Verfügung. Er kann m der Zeit vom 4. bis 20. Februar d. I. gegen Rückgabe des Ausgabeabschnitts des Bezugsausweises tür die Sonderzuteilung von Wein an Weihnachten 1942 bei dem Kleinverteiler, der die Anmeldung ent­gegengenommen hat, abgeholt werden. Ueber den vorbestellten Wein, der bis zum 20. d. M. nicht ab- geholt wurde, kann der Kleinverteiler frei ver­fügen. (456D

Gießen, den 6. Februar 1943. .

Für die Landräte der Landkreue Alsield, Büdingen, Friedberg, Gießen und Lauterbach, sowie den Ober­bürgermeister der Stadt Gießen.

Der Landrat des Landkreises Greßeu.

Dr. Öo 13. '

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Vertat les DleBener Inzeilen

' 393 D

wissenschaftlicher Forschung in eine rein krie^be« dingte Zweckforschung und -lehre erfolgen rm^sse. Alles, was ausschließlich der wissenschaftlichen Lieb- hab er et diene, müsse Wegfällen und die schärfste Kon« zentration auf die unbedingt wichtigen Dinge erfol«. gen, die als Rüstzeug des kommenden Akademikers vorhanden sein müsse. , ,

Auch in den übriggebliebenen Vorlesungen habe nur noch das Platz, was zum Verständnis und zum methodischen Aufbau erforderlich ist. Jeder Gelehrtenstreit über verschiedene Auffassungen eines Problems werde zu unterbleiben haben. Auf ^diefe Weise werde sich eine wesentliche Kürzung des Stof, fes erreichen lassen, die sich vielleicht in einer V e r. Minderung der zur Prüfung erforder. lichen Semesterzahl auswirken werde Das reine Lernen werde vorübergehend die wissenfchaft- liche Betrachtungsweise überwiegen müssen. Neben der Konzentration des Studiums müsse in den Semesterferien der Rüstungseinsatz restlos durchge- führt werden. Wer an diesem Einsatz vorbeizukom­men versuche, verwirke das Recht auf das Studium. Auch für das Frauenstudium seien diese Grundsätze maßgebend. Neben der straffen Einsatzpflicht sei eine strenge Auslese vor Beginn des Studiums not« wendig.

Kleine politische Nachrichten.

Der Führer h'at dem Kammersänger Heinrich Schlusnus in Berlin aus Anlaß feiner 25jähri- gen ununterbrochenen Zugehörigkeit zur Staatsoper in Würdigung feiner Verdienste als darstellender Künstler und Sänger die Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft verliehen.

*

Parteisekretär Vidussoni besuchte in Messina die von den feindlichen Luftangriffen betroffenen Stadtteile. Bei einem der letzten Luftangriffe auf Palermo wurde die aus der Mitte des 12. Jahr« Hunderts stammende Magione-Basilika vollständig zerstört.

General Franco hat die 50 Mitglieder der spani­schen Volksvertretung ernannt, deren Auswahl ihm auf Grund des Gesetzes über die Cortes persönlich vorbehalten ist. Unter den neuernannten Cortesmit­gliedern befinden sich bekannte Heerführer aus dem spanischen Freiheitskampf,darunter der ersteKomman- beur der Blaueh Division, General Munoz Grandes, ferner zahlreiche Kämpfer $er Falange und ehe­malige Ostfrontkämpfer, sieben Bischöfe und Erz­bischöfe, Vertreter des Adels, der Großbanken und der Schwerindustrie. Zum Präsidenten der Cortes wurde der Justizminister Estala Bllbao ernannt.

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgange unseres lieben Vaters, Großvaters und.Urgroßvaters

Fritz Rinker

sagen wir hiermit unseren Dank.

Minna Engel, geb. Rinker; Elisabeth Beorge, geb. Rinker; Auguste Keller, geb. Rinker; Johanette Maul, geb. Rinker; Familie Siegel

Mainz, Bad-Kreuznach, Offenbach/M., Frankfurt/M.-West, Winnerod, 8. Febr. 1943.

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Am Samstag­abend auf dem Wege Bismarck- straße - Gleich­maße gelbes Seidentuch verloren.

Ta And., bitte ich den ehrl. Fin­der, es abzugeb. geg. Belohn. 0858

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WILLY BIRGEL

in

der Universitätsstadt Gießen

Montag, den 8. Februar 19.00 bis 21.15 Uhr 19.Mittwochmiete u.HalbmieteB

Liebesbriefe.

Giebener Vortragsring

Boethe-Bund / Kulturelle Vereinigung

Volksbildungsstätte Gießen der HS6.Kraft durch Freude

Dienstag, den 9. Februar 1943, abends 7.30 Uhr, Neue Aula der Universität

Farbiges Spanien Ein Farbfilm der im Jahre 1942 durchgeführten Urania-Spanien-Expedition mit Begleitvortrag von Hans Bötticher.

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