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öffn dem Dortragenden im einzelnen erläutert wur­den und in der Arbeitsgemeinschaft ,^Hof- und Dorfaufrüstung" verwirklicht werden sollen.

Zu dem Vortrag äußerten sich die folgenden Mitglieder dieser Arbeitsgemeinschaft: Professor Dr. Haag (menschliche Hygiene), Professor Dr. S e s - s o u s (Pflanzenbau), Landwirtschaftsrat Dr. Würz (Siedlungsbeauftragter der Landesbauern- schaft Hessen-Nassau), Professor Dr. Rolfes (Be­triebswirtschaft), Landrat Dr. Lotz (Gießen), Pro­fessor Dr. Rauch (Kunstwissenschaft). Ihr gehören außerdem an Landeskulturrat Reich (Darmstadt), Professor Dr. D o g e l (Tierzucht), Landwirtschafts­rat Dr. Wagner (Tierzuchtamt Gießen), Pro­fessor Dr. W i l l e k e (Wirtschaftswissenschaft).

Zum Nachdenken.

NSG. Vor einigen Tagen wurde von einem Frontabschnitt gemeldet, daß jeder einzelne Soldat einer Kompanie den Sold von zwei Monaten für das Kriegs-Winterhilfswert geopfert hat.

Ergriffen stehen wir vor dem Opferwillen und der Opferbereitschaft der kämpfenden Truppe. Neben den Blutopfern bringt sie auch das über­wältigende finanzielle Opfer für die Mütter und Kinder in der Heimat. Diele Volksgenossen mögen sich fragen, was unsere Soldaten zu einem solchen Opfer veranlaßt. Ein Fronturlauber hat den Grund mit folgenden einfachen Worten genannt:

Wir sehen täglich das Elend der Bevölkerung in- Sowjet-Rußland. Was liegt näher, als dabei an die sozialen Verhältnisse in der Heimat zu denken, an die segensreiche Arbeit der Hilfsstelle Mutter und Kind", an die Müttererholungsheime, an die Kinderheime und Kindertagesstätten. Wir er­kennen im tiefsten Herzen, daß wir uns um diese Einrichtungen früher viel zu wenig gekümmert, viel 311 wenig zu ihrer Entstehung und zu ihrer Erhal­tung beigetragen haben. Wir spenden heute einen Teil unseres 'Soldes dem Kriegs-Winterhilfswerk, weil wir in der Arbeit der NSV. mit die Sicherung des kommenden Waffenfieges sehen."

Sollten hier nicht alle an diese Worte eines Frontsoldaten denken, wenn am kommenden Opfer­sonntag der NSV.--Blockwalter bei uns vorspricht?

Was die neue Wochenschau bringt.

Die neue Wochenschau bringt eine spannende Bilderfolge vom Kreuzerkrieg im Süd­atlantik. Der Bericht beginnt mit ber lieber» nähme der Besatzung des deutschen Hilfskreuzers Atlantis" auf deutsche Unterseeboote. DieAtlan­tis" wurde nach zweijährigem erfolgreichen Kreu­zerkrieg von einem schweren englischen Kreuzer ge­stellt und im ungleichen Kampf versenkt. Ein Teil der Besatzung, die lange in Kuttern und Schlauch­booten auf offener See getrieben hat, wird an Bord genommen. Aus den seetüchtigen Booten wird ein Schleppzug gebildet, auf dem der übrige Teil der Atlantis"-Besatznng verteilt wird. Langsam.geht es nach Norden der Heimat entgegen. Auch italie­nische U-Boote haben eine Anzahl Besatzungsmit­glieder übernommen. Nach wochenlanger Fahrt er­reichen die U-Boote mit ihren Schützlingen einen Stütz""nkt an der Atlantikküste. Im Anschluß daran sehen wir Schmalfilm au fn ahmen von der kühnen Kreuzerfahrt derAtlantis". Die Bilder wurden von der Besatzung.mitgebracht und zeigen Höhepunkte dieses Kampfes gegen die feindliche Derforgüngsschiffahrt.

Neben diesen Aufnahmen stehen wieder Bilder von der harten Abwehrschlacht ander Ost- front. Im Raum von T 0 r 0 v e z schließt sich der um mehrere bolschewistische Divisionen gezogene Kessel immer enger. Unter Einsatz stärkster Kräfte versuchen die Bolschewisten durchzubrechen. Im Feuer unserer Waffen brechen diese Versuche zu­sammen. Deutsche Stoßtrupps splittern immer wie­der einzelne Gruppen von der Masse der einge­schlossenen sowjetischen Divisionen ab. Ein Trupp ist auf einen Feind bunker gestoßen, der mit Hand­granaten und Brandflaschen bekämpft wird. Nach stundenlangem Kampf sind die Sowjets ausge- räuchert. Bei grimmiger Kälte muß der Feind in zähem Kampf niedergerungen werden.

Im Norden der Ostfront sehen wir die deutschen Stellungen im Vorfeld von Leningrad. Ständig wird am Ausbau der Gräben und Unterstände ge­arbeitet. Die Einschließungsfront reicht hier an einigen Stellen bis zu den Endhallepunkten der Straßenbahn heran.

Weiter zeigt die neue Wochenschau Bilder vom islamischen Opferfest Id un Adha in Tunis. Auf­nahmen aus der Heimat, aus der Mozartstadt Salzburg und von der Ausbildung junger Segel-

Aus der Wmiderwerkstaii unseres Körpers.

Nur allzu sehr sind wir im alltäglichen Leben ge­neigt, unseren Körper als eine Selbstverständlich­keit hinzunehmen, und wir machen uns darum für gewöhnlich über ihn und seine Funktion wenig Ge­danken. Erst wenn hier und da einmal etwas in Unordnung geraten ist, kommt es uns zum Bewußt­sein, wie weitgehend wir von dem unendlich feinen Zusammenspiel aller Organe abhängig sind.

Und doch ist das Wunder des Lebens und das Wunder des Menschen das Größte, das es über­haupt gibt. Nüchtern betrachtet ist der Mensch eine Wärmekraftmaschine, die an Stelle von Kohlen, Zucker und Fett verbrennt. Man hat errechnet, daß der Mensch eine Wärmeeinheit verbraucht, um 100 kg einen Meter hochzuheben, während die Dampfmaschine für die gleiche Arbeit-1,6 Wärme­einheiten und eine Lokomotive 12 Einheiten be= nötigt.

Keine Maschine ist so unverwüstlich wie das lebende, zuckende Herz. 70 Jahre und noch mehr schlägt es tagaus, tagein hunderttausendmal an einem Tag und gönnt sich zwischen den einzelnen Schlägen nur eine kurze Pause von 0.2 Sekunden. Die Lebensarbeit dieses kleinen Motors von 1,375 PS ist dabei ungeheuerlich. Mit einem Schlag treibt das Herz eine Blutmenge in den Körper­kreislauf, die dem Inhalt eines Weinglases ent­spricht. Das Herz würde also 7 Weinflaschen in einer Minute mit Blut füllen können. Die Blut­menge, die in zwei Tagen von einem Herzen durch die Adern getrieben wird, müßte^man mit einem Eisenbahnwagen fortschaffen. Siebenmal in einem Jahr könnte der Herzmuskel eines Menschen das berühmte Heidelberger Faß leerpumpen und im Laufe eines siebzigjährigen Lebens eine ganze Flotte von 25 Tankschiffen mit dem roten Lebenssaft be­schicken! Einen Zug mit 12 500 Wagen müßte man zusammenstellen, um die 2 500 000 Hektoliter Blut, die in 70 unermüdlichen Arbeitsjahren von einem Herzen fortgetrieben werden, in Eisenbahnwagen zu verfrachten. Die Lokomotive dieses Riesenzuges würde bereits den Bahnhof von Stendal erreicht

haben, wenn der letzte Wagen den Berliner Bahn­hof verliehe!

Ungeheuerlich ist auch die Leistung, die der Darm im Laufe eines Lebens zu vollbringen hat. Nur 1,2 Quadratmeter, also etwa die Größe einer mitt­leren Tischplatte, beträgt die Oberfläche des aus- qebreiteten Darms, der im Verlauf eines Lebens 13 800 Liter Wasser, 8100 Liter Milch, 18 000 kg Getreide, 13 860 kg Gemüse, 10 800 Eier, 6600 kg Kartoffeln, 6000 kg Obst, 1530 kg Fett, 1092 kg Butter, 720 kg Fleisch, 360 kg Fische, 330 kg Hul- senfrüchte, 270 kg Käse und 150 kg Salz um nur das Wichtigste zu nennen verarbeiten muß. Das sind insgesamt über 71 000 kg, also etwa fünf volle Güterwagenladungen oder 13 hochbeladene Lastkraftwagen oder 71 Eintonner-Lieferwagen!

Und wie steht es mit der Lunge? Durch sie wird unserem Körper der für alle Arbeitsprozesse uner­läßliche Sauerstoff zugeführt. Diese Aufgabe kann nur dadurch erfüllt werden, daß sich tue Lungen in unendlich feine Aestchen aufspalten, von denen jedes in einem winzigen Bläschen endet. Einen un­gefähren Begriff von der Feinheit dieser Veräste­lung' ergibt die Tatsache, daß unsere Lunge nicht weniger als 300 Millionen derartiger Endbläschen enthält, die ausgebreitet den Boden eines kleinen Saales von 10 X10 m Größe bedecken würden. Mit jedem ruhigen Atemzug wird V= Liter Frisch­luft über diese Fläche verteilt. In Ruhelage genügt eine Ventilation von 6,7 Liter in der Minute, um den Sauerstoffbedarf des Körpers zu decken. Der Schwimmer benötigt bereits sechsmal so viel, näm­lich im Durchschnitt 43,4 Liter. Nimmt man also eine mittlere Anstrengung für den Verlauf eines Tages an, so werden 32 000 Liter an einem Tage von den Lungen aufgenommen; das bedeutet auf das Jahr umgerechnet also IIV2 Millionen Liter, was etwa dem Inhalt eines mittleren Großstadt­gasometers entspricht.

Diese wenigen Zahlen mögen genug sein, um kurz die WunderwerÜtatt des menschlichen Körpers strerflichtartig zu beleuchten. V. A.

Die Deutsche Reichspost gibt in diesem Jahre wieder eine Sondermarke zumTag der Brief­marke" heraus, die einen Nennwert von 6 + 24 Reichspfennig hat. Der Zuschlag kommt zum größ­ten Teil dem Kulturfond des Führers zugute.

Zum ersten Male ist eine deutsche Sondermarke im Dreifarbendruck hergestellt, und zwar finden zwei verschiedene Druckverfahren Anwendung. Wäh­rend das Markenbild im Stichtiefdruck hergestellt ist, wurde der Rahmen in Offset gedruckt. Der Entwurf der Marke stammt von dem Berliner Graphiker Erich Meerwaldt, gedruckt wurde sie in Bogen zu 50 Stück in der Reichsdruckerei. Die ungewöhnlich schöne Marke wird bei allen Sammlern begeisterte Aufnahme finden und eine besondere Zierde ihrer Sammlungen darstellen. 6+24 Rpf. gelb/braun/blau.

Auch die Postverwaltung des Protektorate Böh­men und Mähren würdigt in diesem Jahre zum ersten Male den Tag der Briefmarke mit einem Sonderwertzeichen. Eine Marke zu 60 Heller zeigt einen alten Postreiter auf einem Schimmel. Die Gemeinschaft Deutscher Sammler wird nach Mög­lichkeit dafür sorgen, daß auch diese Marke von den Veranstaltern auf den Ausstellungen am 10. Ja­nuar 1943 vertrieben wird.

fi-ieger in einem Lager der NS.-Fliegerkorps leiten die Wochenschau ein. O.

Sondermarke

zum »Tag der Briefmarke-".

Trügerische Eisdecken.

Hilfsmaßnahmen zur Rettung Lingebrochener.

Alljährlich fordern zugefrorene Seen, Teiche und Bäche Opfer. Es muß daher immer wieder auf die Gefahren aufmerksam gemacht werden. Wer auf dem Eis eingebrochen ist, schwebt in Lebensgefahr. Das kalte Wasser erschwert die Bewegungen des Eingebrochenen. Als erster Ratschlag gilt, die Arme auszubreiten, damit sie dem Eingebrochenen einen fyalt gewähren und er nicht unter die Eisdecke gerät. Hilfe bringt man dem Eingebrochenen durch Zureichen von flachen Brettern, langen. Stangen, Leitern und ähnlichen Dingen, auch durch ein Seil ober eine Leine, die mit einer Schlinge versehen sein muß. Ist derartiges nicht vorhanden und so die persönliche Hilfe nötig, bann versuche man, auf bem Bauch in die Nähe der Einbruchstelle zu krie­chen. Beim brüchigen Eis muß natürlich auch der Retter sehr vorsichtig fein und, wenn irgend mög­lich, ein Brett als Unterlage benutzen. Wohl die schwierigste Art bar Rettung ist die durch Tauchen unter die Eisdecke. Diesen Weg ber Hilfe für den Eingebrochenen barf man nur wagen, wenn man angeseilt ist.. Ist die Rettung des Verunglückten ge­lungen, so bringe man ihn nicht in einen warmen, sondern zunächst in einen kalten Raum. Um die Gefahr, die jede Eisdecke in sich bergen kann, rich­tig zu erkennen, muß man wissen, wann bas Eis trägt. Eine Eisbecke von zwei bis drei Zentimetern ist für einen Erwachsenen noch nicht tragfähig. Erst be-i fünf bis sechs Zentimeter Dicke darf das Eis betreten werden. Sorglos anvertrauen kann man sich einer Eisdecke von acht Zentimetern. Hat sich gar eine Eisdecke von zwölf Zentimetern gebildet, bann ist schon bas Befahren mit leichteren Fuhr­werken möglich.

Verdunkelungszeit:

8. Januar von 17.26 bis 8.00 Uhr.

** BeratungsstelleHilfe bet Kin - berlosigkeit in ber E h e". Diese von ber Neichsgesunbheitsführung gegrünbete Beratungs­stelle hat nunmehr auch in unserem Gaugebiet ihre Tätigkeit aufgenommen. In unserer engeren Heimat finben bie Sprechstunoen ber Beratungsstelle täglich.

außer samstags, in der Universitäts-Frauenklinik zu Gießen statt.

** Eine Neunzigjährige. Am morgigen Samstag, 9.Januar, kann Frau Margarethe Kuhl, Fröbelstraße 18 wohnhaft, in geistiger unb körper­licher Frische ihren 90. Geburtstag begehen. Dis

JAHRE ARBEIT ' ' >I\\\\\AN DER WIEGE DES 4 LEBENS IN ALLEN EINRICHTUNGEN J " DER NS.-VOLKSWOHLFAHRT. .

- SeutEM, (Qec&cUj zcz/n -WUW

OPFERSONNTAG ÄM10.JANUÄR

IF.36

Jubilarin ist Inhaberin bes Ehrenkreuzes ber beut- schen Mutter in Gold. Im ersten Weltkrieg hat die Hochbetagte ihren Sohn verloren. Der Reichskriegs, opferführer SA.-Obergruppenführer O b e r 11 n b ober übermittelte ber Kriegermutter seine Herz- lichen Glückwünsche unb eine Ehrengabe. Ferner sprachen ber Gauobmann ber NSKOD., SA.-Grup- penführer Dippel, unb bie Kameradschaft Gießen ber NSKOV. ber Jubilarin herzliche Glückwünsche aus. Auch wir bringen ihr unsere herzlichen Wünsche zu ihrem morgigen Geburtstage unb für einen weiteren schönen Lebensabenb dar.

Landkreis Gießen

Leihgestern, 8. Januar. Ihre goldens Hochzeit können am heutigen Freitag, 8. Januar, ber Lanbwirt Johann Georg Be n b e r unb Ehefrau Christine, geb. Mattern, Rathausstraße dahier wohnhaft, in guter Gesundheit begehen. Dem Jubel« paar gilt auch unser herzlicher Glückwunsch.

G. A -Sport.

Gießener Fußball.

Am kommenden Sonntag werden die Kriegs» Meisterschaftsspiele mit folgenden Begegnungen fort* gesetzt:

1900 Rb. Friedberg Luftwaffe Nidda Wölfersheim '4- Rb. Gießen.

Die beiden ersten Spiele finden in einer Doppel» Veranstaltung auf dem Walbsportplatz statt.

Im Vorspiel dürfte den Gästen aus Nidda gegen die Luftwaffe wenig Aussicht auf einen Erfolg ein­zuräumen sein. Hier dürste es sich lediglich um diö Höhe ber Torausbeute hanbeln.

Bei ber Begegnung mit den Friedbergern müssen bie Blau-Weißen beweisen, baß ihr Sieg im Tschammer-Pokalspiel gegen VsB.-R. keine Zufalls­erscheinung war. Da Kraft II. als Antrieb im Sturm nicht zur Verfügung steht, ist bies eine schwere Aufgabe. Mit Deeg unb Koch hofft man jedoch bie Lücke zu schließen, so baß das Vorhaben schon etwas Aussicht auf Erfolg hat.

Handball-Gauklaffe.

LSV. Wiesbaden LSV. Gießen.

Zum ersten Spiel im neuen Jahr treten die Gießener Soldaten die Reise zu ihrem Namens- oetter nach Wiesbaden an. Obwohl diese als Neu- ling in der Gauklasse stehen, sind sie für alle Mann­schaften ein beachtenswerter Gegner. Besonders die kampferfahrenen Frankfurter Vereine mußten deren Ueberlegenheit schon mehrmals anerkennen. Lange Zeit sah es sogar aus, als sollten sie bei der Ver­gebung bes Meistertitels ein ernstes Wort mit= reden. Durch eine überraschende Niederlage sind sie allerdings auf den dritten Tabellenplatz zurück- gefallen. Sie besitzen jedoch immer noch Möglich­keiten, in die weitere Entscheidung einzugreifen. Die Gießener werden daher einen schweren Stand haben. Neben einer nachteiligen längeren Ruhepause sind sie gezwungen, mit Ersatz anzutreten. Haben die Platzbesitzer keine Versetzungen einzelner Spieler rote bie Gießener zu verzeichnen, so werben bie Punkte in Wiesbaden bleiben. Das Vorspiel enbete mit 10:7 Toren für ben Gastgeber.

Houptschristleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter bei Hauptfchriftleiters: Ernst Blumschetn. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lange: für das Feuilleton: Dr. Hans Thyrtot; für Stadt Gießen, Provinz, Wtrtjchalt und Sport: Ernst Blumschetn.

Druck und Verlag: Brühlsche Unwersttätsdruckerei R. Lange K. G. Verlagsleiter: Tr.-Ing. Erich Hamann: Anzeig-nleiter: Hans Beck.

vlnzetgerwreisliste Nr. 6

4- bis SräumigeWolmung mit Bad, Zentral- od. Etagen­heizung, sofort von höherem Beamten zu mieten gesucht. Schriftliche Angebote unter 0133 an den Gieß. Anzeiger.

Korrespondent(in)

mögl. mit Sprachkenntnissen, Exporterfahrung und gutem techn. Verständnis von Masch.- Fabrik in Wetzlar gesucht. Schriftl. Angebote unter 60D an den Gieß. Anzeiger erbet.

Im Glauben an seinen Führer starb am 6. Januar in einem Reservelazarett nach langem,'mit großer Geduld ertragenem Leiden, das er sich im Felde zugezogen hatte, unser ältester, braver, hoffnungsvoller, unver­geßlicher Sohn, unser lieber, herzensguter Bru­der, Schwager, Onkel, Neffe, Cousin und Pate, mein geliebter Bräutigam

Walter Lindenstruth

Gefreiter in einem Grenadier-Regiment Inhaber des Verwundetenabzeichens

im blühenden Alter von 23 Jahren. Sein Her­zenswunsch, den Endsieg zu erleben, ging nicht in Erfüllung. In tiefer Trauer.

Heizungsmont. sucht 2-3-M-WHig. evtl. Bedienung ber Heizung.

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Beamter sucht 1 oder 2 möbl. Zimmer für 1-2 Monate. Schriftl. Angeb. unter 0126 an den Gieß. Anz.

Heinrich Philipp Lindenstruth und Frau Luise, geb. Müller Friedrich Döll, z.Z. Im Felde, u. Frau Anna, geb. Lindenstruth nebst Kindern Helmut und Marianne; Hans Lindenstruth, z. Z. Im Felde; Hilde Lindenstruth; Gertrud Schneider als Braut; und alle Angehörigen.

Gießen -Wieseck, Alten-Buseck, Watzenborn - Steinberg, den 8. Januar 1943.

Die Beerdigung findet Sonntag, den 10. Januar, nachmittags 3% Uhr, vom Trauerhause, Gießen- Wieseck, Eichenröderweg 15, aus statt.

64D

Zwei möblierte Zimmer gesucht.

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iDitbem nut Zeugnis- absckirtslen dem Be werbung-lchreiben bei­legen I Lichtbilder undBewerbungSunte» lagen müfjen zur Ber- Meldung von Verlusten aus der Rückseite N» men und Anschrift bei Bewerbers trauen 1

12mal wöchentlich

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1 Nachttisch 6,- 1 kl. Tisch 5,- z. verkauf, [ono

Günthers- graben 11p, 14-16 Uhr.

Die Sprechstunden der Beratungsstelle He lei Merloeigkeil ii der V .finden täglich außer samstags von 1154 bis 12Z4 Uhr in der Universitäts-Frauenklinik Gießen statt. 620

Schau- und Werbeturnen

Sonntag, den 10. Januar 1943 in der Turnhalle zu Krofdorf

unter Mitwirkung der Gebietsriege von Gebiet 13.

Beginn 14 Uhr.

65d Turnverein Krofdorf.

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Wer bringt Möbel von Stuttgart nach Gießen mit? Evtl.

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Wer bringt Klavier mit von Frank­furt nach Gießen? Schr. Ang. unt. 66D a. b. G. A.

WWW und KlMerWmk z. kaufen gesucht. Schr. Ang. unt. 0117 a. b. G. A.

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| Vereine |

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Tamöt., 9. San., 20 Uhr [58D

Jahreshaupt­versammlung im Burghof.

Erschein. Kame­radenpflicht.

Standortleiter.

[ Verschiedenes |

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Annemarie Schwind, Stadttheater.

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Lieferboten (Botin) nebenberuflich, zum Ausfahren von Zeitschriften. 14tägl. 2-3 Tage. Jakob Heil, Buchhandlung, Mainz, Grebenstratze 18.

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Ihre Vermählung geben bekannt Hans-Joachim Schmidt Ass.-Arzt der Res.

Herta Schmidt

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8. Januar 1943

s 0135/

Für die erwiesenen Glück­wünsche und Aufmerksam­keiten anläßlich unserer Ver­lobung danken wir herzlich

Ilse Langsdorf Walter Schäfer

Großen-Linden Leihgestern z. Z. im Osten

Januar 1943

\__________________013)/

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Viktor de Kowa

Spielleitung: Helmut Käutner Musik: Peter Igelhoff.

Täglich 2.30, 4.45, 7.80 Uhr Sonntags 2.00, 4.30, 7.30 Uhr

Ab Samstag, den 9. Januar, bis ein­schließlich Freitag, den 15. Jan., versieht den

Nacht- und Sonntags-Dienst sowie den Mittwoch-Nachmittags-Dienst (ab 13Uhr)

ono die Hirsch-Apotheke,

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der Universitätsstadt Gießen

Freitag, den 8. Januar

19.00 bis 22.00 Uhr

14. Freitagmiete u. Halbmiete B

Der Diener zweier Herren Der zerbrochene Krag.