Ausgabe 
7.5.1943
 
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bestens 10 000 RM. (bisher nach unten 1000 RM.), oder aber mehr als 200 000 (bisher 100 000 RM.) betragen.

Die Hauszinssieuer-Abgeltung bei der Ver­mögenssteuer.

Die Wertsteigerung der Grundstücke, die durch den Fortfall der Hauszinssteuer infolge Erhöhung des Grundstücksertrages seit dem 1. 1. 1943 eingetreten ist, wird bei der Dermögensbesteuerrmg noch da­durch berücksichtigt, Latz dem Einheitswert von Grundstücken, der selbst nicht erhöht wird, für die Berechnung des Bermögenswerts der gezahlte Haus­zinssteuerabgeltungsbetrag hinzugerechnet wird. Auf der anderen Seite ist das Dermögen entweder durch Barzahlung der Ablösungssumme oder durch die aufgenommene Hypothekenschuld gemindert. Auch für die Neufestsetzung des Einheitswerts gewerb­licher Betriebe wird der Grundbesitz in gleicher Weise mit dem Einheitswert zuzüglich des Haus­zinssteuerbetrages bewertet. Ebenso wird für die Erbschaftssteuer und die Grunderwerbssteuer, soweit der Einheitswert zugrunde gelegt wird, der Grund­besitz mit dem Einheitswert zuziiMch des Hauszins­steuer-Abgeltungsbetrages bewertet.

Vorauszahlung auf die Gewinnabführung 1942:

10. Mai.

Am 10. 5. ist auch die erste Vorauszahlung in Höhe der Hälfte des voraussichtlichen Gewinnab- führungbetrages für 1942 auf Grund der Derord- nung vom 28. 3. d. I. an die Finanzkasse abzu­führen. Cinzelunternehmer, deren Einkünfte aus Gewerbebetrieb 1942 30 000 RM. nicht überstiegen haben, kommen für die Gewinnabführung jeden­falls nicht in Betracht: für die anderen Unterneh­mer sind die Vergleichsinaßstäbe gegenüber 1941 ge­ändert. Unternehmer, die nicht den allgemeinen Ver­gleichsbetrag von 220 v. H. der gewerblichen Ein­künfte 1938 wählen, müssen dem Finanzamt späte­stens am 1. 5., jedoch nicht vor Abgabe der Ein­kommen- bzw. Körperschaftssteuer-Erklärung 1942 die erforderlichen Angaben machen. Bis zum 1. 5. ist auch Antrag aüf Belassung bzw. Ueberlossung des Gewinnabführungsbetrages (bis zur Hälfte) zu stellen.

Neue Zahlungstermine für die Lohnsteuer. Nächste monatliche Lohnsteuerabführung am

10. Mai.

Seit dem 1. 4. 1943 ist die Lohnsteuer wie folgt an das Finanzamt abzuführen: Wenn die einbe­haltene Lohnsteuer im vorangegangenen Kalender- jaht monatlich durchschnittlich mindestens 300 RM. betragen hat, die im Kalendermonat einbehaltene Lohnsteuer bis zum 10. des folgenden Kalender­monats, wenn sie weniger als 300 RM., mindestens 2 RM. betragen hat, die im Kalenderviertelsahr ein- behaltene Lohnsteuer bis zum 10. des darduf fol­genden Kalendermonats. Bei einem im Laufe eines Kalenderjahres eröffneten Betrieb kommt, es darauf an, ob die bis zum Schluß des ersten Kalender­monats einbehaltene Lohnsteuer die oben bezeich­neten Beträge erreicht hat. Am 10. 5. ist also nur im April einbchaltene Lohnsteuer von den Arbeit­

gebern zu entrichten, wenn int Jahre 1942 monat­lich durchschnittlich mindestens 300 RM. an Lohn­steuer einbehalten wurden.

** Grüße aus dem Felde an die S) ei« m a t senden durch uns die Arbeitsmänner Erich Müller. Lang-Göns. Alfred Müller, Lang- Göns, Erich Zeiß, Holzheim, Rudolf Schäfer. Gießen-Wiefeck, Jakob Rink, Kirchners. Hans Stahl, Gusternheim, Otto Lang. Münster bei Lich, Rudolf L o t h , Merlau, Ludwig H ö h l e r, Annerod, Wilhelm Strack, Allendorf (Lda.), Hel­mut Rausch, Rebgeshain, Heinrich Orth, Feld- trücken, Kurt Frank und Helmut Wagner, Wißmar, Karl-Ludwig O h l e m u tz . Hermann S ch i l z , Winfried Eise und Karl B o n a r i u s, Lich, Willi Hofmann, Albach, Erwin Schwarz, Odenhausen, Otto Reitz. Hausen. Fritz Frank, Laubach, Ewald Bley. Trais-Horloff, und Otto L i n d e n st r u t h , Gießen-Wieseck. Die Heimat er­widert die Grüße in herzlicher Verbundenheit.

NDG. Sonderzuteilung von Käse.'Die in dE Zeit vom 3. bis 30. Mai auszugebende Son­derzuteilung in Käse von 125 Gramm wird je zur Hälfte in Sauermilchkäse und Weichkäse ausgegeben. Auf den Abschnitt 2 der Reichsfettkarte ift bis auf Widerruf, wie bereits amtlich bekanntgegeben, Sauer­milchkäse an die Verbraucher zur Verteilung zu bringen.

* Dom Obus. Wie einer Bekanntmachung im heutigen Anzeigenteil zu entnehmen ist, werden die Haltestellen der Obuslinie 1 Eichgärtenweg und Eurtmannstraße mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Dafür wird die Haltestelle Wolfstraße eingerichtet.

** Lekeholzvekbot wäh^endder Wild­schonzeit. Das Leseholzverbot' in den Wäldern während der Schonzeit des Wildes ist auf die Mo­nate Mai und Juni beschränkt.

** Das Erdbeben auch in Gießen wahraenommen. Zu der in unserer Ausgabe vom Mittwoch veröffentlichten Mitteilung einer Leserin, die das am Sonntag früh kurz nach 3 Uhr im Süden und Südwesten des Reiches registrierte Erdbeben auch in Bad-Rauheim wabrgenommen hat, sind uns verschiedene weitere Zuschriften aus dem Leserkreise gugegangen, die übereinstimmend bekunden, daß die Erdstöße etwa um die gleiche Zeit auch in Gießen und in Klein-Linden verspürt worden sind. Mehrere Bewohnerinyen unserer Stadt erwachten davon aus dem Schlafe, bemerkten auf­fallendes Klappern der Fensterläden und des Ge- fchirks auf dem Tisch, Knirschen in Decke und Wän­den, Schwanken des Bettes und eine Erschütte­rung, als ob ein Zug in der Nähe vorbeiführe. Einige Einsenderinnen glaubten zunächst einer Täu­schung zum Opfer gefallen zu sein, bis sie aus den Berichten über das Erdbeben die Ursache ihres nächtlichen Erwachens und Erschreckens Zerfuhren.

12 Wildschweine

im Licher Stadtwald gefangen.

* Li ch, 7. Mai. In den Gemarkungen der hie­sigen Gegend machte sich in zunehmendem Maße eine Wildschweinplage bemerkbar. Auf bett Aeckern in der weiteren Umgegend der Stadt richte­

ten die Schwarzkittel schon im vorigen Herbst und auch jetzt im Frühjahr wieder erheblichen Schaden an. Um dieser Plage entgegenzuwirken. stellten die Pächter des Jagdreviers in unserem Licher Stadtw ald einen Sauf ang auf, in dem die­ser Tage zwei Bachen mit acht Frischlin­gen gefangen werden konnten. Die Bachen wurden von einem Jagdpächter abgeschossen, die Frischlinge wurden hierher gebracht und ebenfalls getötet. Die Bachen wogen ausgeweidet je etwa 80 bis 100 Pfund, jeder Frischling hatte ausgeweidet ein Gewicht von etwa 10 Pfund.

Landkreis Gießen.

Laubach, 7. Mai. Ein Feuer, über dessen Entstehungsursache man sich noch nicht im klaren ist. entstand dieser Tage auf dem Ramsberg. Eine hohle Eiche war in Brand geraten. Dank dem tat­kräftigen Zugreif^n der vrtsfeuerwehr, der Forst­leute und der Hilfsmanuschaften konnte das Feuer, das sich leicht zu einem Waldbrand hätte auswachsen können, auf seinen Herd beschränkt werden. Es han­delte sich um eine hohle, fast zweihundertjährige Eiche, die am Rand eines Hochwaldes stand. Die Eiche brannte von innen heraus, und es dauerte mehrere Stunden bis die Baumkrone herunterbrach: der Stamm der Eiche jedoch blieb stehen und wurde erst um gelegt, nachdem das Feuer gelöscht war.

Kreis Wetzlar.

* Wißmar, 7. Mai. Dieser Tage fand die dies­jährige ordentliche Generalversammlung cher hiesi­gen Spar- und Darlehn skasse statt. Vor­sitzender Ludwig Leib eröffnete die Versammlung mit einem Gedenken an die verstorbenen und ge­fallenen Mitglieder, worauf Geschäftsführer W. Becker die Bilanz und den Geschäftsbericht be­kanntgab. Aus dem Bericht ist zu entnehmen, daß auch im abgelaufenen Geschäftsjahr die Kasse wieder erhebliche Fortschritte zu verzeichnen hatte. So flös­sen der Genossenschaft an Einlagen über 135 000 Reichsmark neu zu. Die Rückzahlungen auf Kredite und Darlehen waren sehr gut. Die flüssigen Mittel wurden zum Teil in Reichspapieren und zum Teil längerfristig bei der Landesbauernkasse angelegt. Im Ware n ab satzgeschäft wurden 1007 dz Getreide, 1322 dz Kartoffeln und 8 dz Bucheckern erfaßt. Von der Saatgutreinigungsanlage wurde reger Gebrauch gemacht. 1942 traten der Genossenschaft 12 Mitglie­der neu bei, so daß sich der Gesamtmitgliederbestand auf 311 erhöhte. Der satzungsgemäß ausscheidende Vorsitzende der Genossenschaft L. Leib, der Auf- sichtsratsvorsitzenbe Gg. Hermann und ein wei­teres Aufsichtsratsmitglied wurden einstimmig wie­der gewählt, während Karl B i 11 e n d o r f und Rud. Klein neu in den Aufsichtsrat berufen wurden. Aus dem Reingewinn von 805,64 RM. wurden 4 v. H. Geschäftsanteilverzinsung gewährt und der Rest den Reserven zugeschrieben. Die Versammlung stimmte für die Volleinzahlung des Geschäftsanteils und für den Erwerb weiterer Geschäftsanteile.

Kreis Bübingen.

* Effolderbach, 7. Mai. Unser Mitbürger, der Eisenbahnbeamte i. R. Heinrich Mathesius , konnte dieser Tage in guter Rüstigkeit seinen 8 0. Geburtstag feiern. Herzlichen Glückwunsch!

G A -Spork.

Oer Sport am kommenden Sonntag.

Nachdem es dem Luftwaffensportoerein Gießen am vergangenen Sonntag nicht gelungen ist, im zweiten Aufstiegspiel den VfB. 1900 Offenbach zu schlagen, sind durch dieses Spielergebnis alle drei Teilnehmer in der zweiten Gruppe punktgleich. Das Ergebnis in Offenbach, wo der LSV. überraschend hoch mit 6:2 Toren verlor, stellt Offenbach das beste Zeugnis aus. Am nächsten Sonntag ist Offenbach spielfrei.

Unser Gießener Vertreter, der Luftwaffensport­oerein, muß nach Ffm.-Eckenheim. Dieses Spiel dürfte mit entscheidend dafür sein, wer in den wei­teren Spielen dieser Gruppe die Führung über­nimmt. Der LSV. hatte zu seinem letzten Spiel zwar alles versucht, um die befte Mannschaft zu stellen, aber es gelang doch nicht ganz. Für den nächsten Sonntag erwartet man allgemein bessere Leistungen von der LSV.-Mannschaft.

In Eckenheim sind die Platzoerhältnisse außer­ordentlich nachteilig für den Gastoerein, so daß die Flieger gut daran tun werden, wenn sie ihren letzten Sieg gegen Eckenheim nicht als Maßstab an­legen. Wer in diesem Spiel gewinnt, hat die besten Aussichten, auch weiterhin einen günstigen Platz in den Aufstiegsspielen einzunehmen.

Auf Anordnung des Gaufachwartes für Fußball werden am kommenden Sonntag die Kriegserinne- ruingsjpiele in der Gruppe Wetterau-Nord fortge­setzt. Die Vertretung der Mannschaft des Luftwaf- fensportvereins übernimmt eine 2. Mannschaft, die in Büdingen gegen Viktoria Büdingen spielt. Heber den voraussichtlichen Ausgang des Spieles kann nichts gesagt werden, da die Spielstarke von Bü­dingen nicht bekannt ist und auch die 2. Mannschaft des Luftwaffensportvereins zum ersten Male ein solches Spiel bestreitet. Immerhin ist es erfreulich, daß durch die Stellung weiterer Mannschaften der übrige Spielbetrieb in der Gruppe Wetterau-Nord weiter fortgesetzt wird.

Worin« vor Gießen un* Darmstadt.

Tischtennis- Spitzenklasse in Frankenthal.

Das in Frankenthal durchgeführte große Tisch- tennisturnier hatte eine vorzügliche Besetzung o;is den Sportgouen Hessen-Nassau, Westmark und Ba­den aufzuweisen. Die erfolgreichste Gemeinschaft in den verschiedenen Wettbewerben war die P o st - SG. Worms mit 28 Punkten vor dem LSD. Gießen mit 16 und dem SV. 98 Darmstadt mit 14 Punkten. Den Einzelwettbewerb der Männer gewann Werner (Mannheim), während bei den Frauen Frau Beck (Wiesbaden) vor Frau Kroll (Worms) erfolgreich war. Die Einzelwettbew-erbe der B-Klasse wurden von Lawowsky (Gießen) und Frl. Zapf (Karlsruhe) gewonnen

Haupklchrtstletter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blumschcin. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. fit. W. Lange; kür bad Feuilleton: Dr. Hans Thnriot; für Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft und Sport: Ernst Blumschein.

Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R. Lange K..G. Berlagsleiter: Dr.-Ing. Erich Hamann, z. Z. Wehrmacht.

Anzeiaenlelter Hans Beck Anzeiaenpreisltste Nr. 6

Tieferschüttert und unerwartet erhielten wir die traurige Nachricht, daß unser lieber, braver Sohn und Bruder, mein lieber, treuer Bräutigam, unser guter Schlager und Onkel

Albert Bork

Obergefreiter in einer Artillerie-Abteilung Inhaber des fc. K. 2 und der Ostmedaille

bei den schweren Abwehrkämpfen im Osten den Heldentod gestorben ist. Auf einem Helden­friedhof wurde er zur letzten Ruhe gebettet.

In tiefer Trauer:

Kaspar Bork und Frau Katharina, geb. Vogel

die Geschwister; Mia Cichon, Braut und alle Angehörigen.

Staufenberg, im Mai 1948.

Die Trauerfeier findet Sonntag, den 9.* Mai, 14 Uhr, statt. /

1439 D

Unerwartet erhielten wir die traurige Nachricht, daß unser lieber Sohn, die einzige Stütze seines Vaters, unser lieber Bruder, Schwager, Pate und Onkel

Heinrich Sames

Obergrenadier

bei den schweren Kämpfen im Osten sein junges Leben hiiigebcn mußte.

In stiller Trauer: Friedrich Sames u. Frau die Geschwister und alle Angehörigen. Münzenberg (Junkermühle), Gambach, Trais- Münzenberg und ,im Felde, den 5. Mai 1943. Die Gedächtnisfeier findet am Sonntag, dem 9. Mai, 11.30 Uhr, statt.

1438D

Nach kurzer, schwerer Krankheit ist mein innigstgeliebter Mann und froher Lebens­kamerad. unser herzensguter Vater, Schwieger­vater und Großvater

Wilhelm Bach

im 68. Lebensjahr für immer von uns gegangen. Die Einäscherung fand in aller Stille in Reut­lingen statt. Wir bitten herzlich, von allen Bei­leidsbesuchen abschen zu wollen.

In tiefem Leid:

Frau Marie Bach, geb. Schlotte mit allen Angehörigen.

Gießen (Blockstraße 1), Mai 1943.

1434 D

Bekanntmachung.

Die Strom- und Gasgclder int Stadt- und Neberlandgebiet sind tmcb öen Lieferungsbedingun­gen grnndfählich bei der Ablesung au den Erheber Au zahlen. Geschieht dies nicht, dann können die Strvin- ilnd Gasgelder noch hmcrbqlb der nächsten acht Tage ohne Kosten an die Kasse der Stadtwerke Gießen, Gartenstr. 3, auf Postscheckkonto Frankfurt (Main) Nr. 27707, oder auf die auf den Quittungs- karten verzeichneten Bankkonten eingezahlt werden. Bei Ueberschreiten des Zahlungstermins niüssen die Beitreibungskosten berechnet und entrichtet werden.

Boni 15. Mai 1943 ab wird die Strom- und Gaslieferung bei allen Abnehmern gesperrt, die die Strom- und Gasgelder für den Monat März 1913 einschließlich Hoheit noch nickst entrichtet haben. Die Kosten der Strom- und Gassperre geben zu Lasten der Säumigen.

Gießen, den 30. 2lpril 1943. [uzoD

Stadtwerke Gieße».

Bekanntmachung.

Mit sofortiger Wirkung werden die Haltestellen der Obuslinie 1

(sichgärtenweg und «urtmannstraße aufgehoben. An ihre Stelle tritt die Haltestelle Wolfstraße". (uoeD

Stadtwerke Gießen: Abt. Nahverkehr.

Ausschneiden und ausbewahren!

Bekanntmachung

über die Entrichtung der GewerbestcuerborauSzahlunsten.

Die Gewerbesteuer nach dem Gcwerbeertrag und dem Gewerbe- kapital wird nach § 1 der Beiordnung über die Erhebung der Gewerbe­steuer hi vereinfachter Form vom 31. März 1943 (Neichsgcschblatt I, S. 237, RoichSstcucrblatt 1943, S. 329) ab 1. April 1943 von den Finanzämtern erhoben. Die Gcwerbesteuerpflichtigen haben § 14 der bezeichneten Verordnung gemäß bis zur Bekanntgabe des ersten Ge­werbesteuerbescheids auf Grund der bezeichneten Verordnung Voraus­zahlungen auf die Gewerbesteuer nach dem Gewerbeertrag und bau Gcwerbekapital an das Finanzamt zu entrichten, und zwar'jeweils am 10. Februar, 10. Mai, 10. August und 10. November, erstmals am 10. Mai 1943.

Jede Vorauszahlung beträgt, solange das Finanzamt die Voraus- zahlungen nicht anderweit festsetzt, ein Viertel der Steuer, die sich bei der lehten Veranlagung ergeben hat. Waren bei der letzten Veranlagung mehrere Gemeinden hcbeberechttgt, so bemessen sich die Voraus­zahlungen nach der Steuer, die sich für alle hebebcreckstigten Gemeinden zusammen bet der letzten Veranlagung ergeben hat. '

Die Vorauszahlungen sind an daö Finanzamt zu entrichten, das den letzten Gewerbcsteuermeßbeschetd erteilt hat.

Bei unbaren Einzahlungen ist die Steuernummcr des lehten Gin- kommensteuerbescheidS und nicht etwa die des GcwerbcsteuerbescheidS anzugeben.

Vorauszahlungen sind nicht zu entrichten, wenn der Fahresbetrag der zuletzt veranlagten Gewerbesteuer weniger als zwanzig Reichsmark beträgt oder der Betrieb vor dem 1. April 1943 eingestellt worden ist. Zugleich für die Finanzämter Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Grünberg, Hungen, Lauterbach, Mdda und Schotten:

Finanzamt Gießen: Schmidt. 1430d

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Hannelore

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Die glückliche Geburt einer gesunden Tochter zeigen hocherfreut an

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Friedel Joedt

z. Z. bei der Wehrmacht

Wetzlar, Moltkestraße 7

Gießen, z. Z. Katli. Schwesternhaus \1440 D/

Für die vielen Glückwünsche und Aufmerksamkeiten zu un­serer Vermählung danken wir, auch im Namen unserer Eltern, recht herzlich

Karl Köhler und Frau

Anneliese, geb. Fenner

Gießen, im Mai 1943

\02977/

Wissenschaftliche Werke

Sondergebiet der

BrOhl'schen Druckerei

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Wenn es bloß das wäre!

Wenn es heute wenigerIhring- Melchior in Flaschen gibt, dann liegt weder daran, d^ß das Bier fehlt (das ist da) noch daran, daß Flaschen kaputt gehen (die werden wie Kostbarkeiten behandelt) son­dern einfach daran, daß zu viel leere Flaschen in den Haushal­tungen herumstehen. Mit leeren Flaschen kann man aber keinen Durst löschen. Also: schnell zurückgeben, was noch rumsteht!

Brauerei

Ihring-Melchior

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L1CHTSP1EL-TH KATEB

Gloria-Palast, Seltersweg

Vom Schicksal verweht

Lichtspielhaus, Bahnhofstraße

Sommerliebe

Tiit 2.30, 4.45,7.30: So. 2.00, 4.30,7.80 (JUr