Ausgabe 
7.1.1943
 
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halt Im Luftschutzraum besonders aber bei not­wendig werdender Umquartierung größte Be­deutung zu. In das Lustschutzraumgepäck gehören außer dem dringenden Bedarf für den Aufenthalt im Luftschutzraum die wichtigsten Wertsachen und unersetzlichen Dokumente. Es ist Pflicht der Hausfrau, dafür zu sorgen, daß das Luftfchutz- vaumgepäck immer vollständig und griffbereit ist.

Sag der Briefmarke" in Gießen.

Am kommenden Sonntag werden die Freunde der Postwertzeichen in unserer Stadt imBurghof" eine Ausstellung wertvollster deutscher Briefmarken zur Schau bringen, die zeigen soll, daß die Brief­marke nicht nur das kleinste Wertpapier der Welt, sondern auch der Mittler und Zeuge großer ge­schichtlicher Begebenheiten ist. ImBurghof" ist die Sondermarke für diesen Tag zu erhalten, gleichzeitig können Postkarten mit der Sondermarke für die einzelnen Sonderstempel-Postorte imBurghof zum Einwurf gebracht werden.

Radfahren im Winter.

Während der kälteren Jahreszeit flüchten viele Radfahrer in die Öffentlichen Verkehrsmittel. Sie befürchten Schädigungen ihrer Gesundheit und er­höhten Materialverbrauch. Freilich ist das Rad­fahren im Winter nicht mit den gleichen Annehm­lichkeiten verbunden wie im Sommer; wenn sich Der Fahrer aber entsprechend kleidet und an die strengere Witterung gewöhnt ist, so leistet das Rad das ganze Jahr hindurch gute Dienste. Zur Aus­rüstung des Fahrers gehört bei Regen und Schnee

Zum Vaden und Waschen Nicht Kohlenvernaschen"!

ein wasserdichter Umhang. Neuerdings werden diese Allwetter-Ueberzüge aus einem aluminiumfarbigen festen Werkstoff hergestellt, der auch für die Straßen- Notgaragen von Kraftwagen verwendet wird. Die Helle metallische Farbe dieser Umhänge ist in der Dunkelheit ein guter Schutz gegen das Uebersehen- werden. Im übrigen muß sich der Fahrer mit war­men Handschuhen und derber Fußbekleidung ver­sehen. Wenn Hände und Füße gegen Kälte genü­gend geschützt sind, fühlt man sich auch bei naß­kalter Witterung nach kurzer Gewöhnung auf dem Rade behaglich. Bei scharfem Frost sind Ohren­schützer unentbehrlich. Da man nicht gut mit einem' Mantel radfahren kann, soll die Kleidung mehr wintersportlichen Charakter tragen, wobei wohl zu bedenken ist, daß infolge schneller Fahrt die win­terliche Kälte stärker einwirkt als beim Fußwan­dern. Darum soll man bei großer Kälte stets nur höchstens so schnell fahren, daß der Mund geschlos­sen bleibt und die Atmung ruhig und gleichmäßig durch die Nase erfolgen kann. Wer sich allzu warm kleidet, gerät bei rascher Fahrt ins Schwitzen. Der vernünftige Radfahrer schützt sich vor Erkältungen durch entsprechendes Tempo und vermeidet zu schroffe Uebergänge der ihn umgebenden Tempera­turen. Im Herbst und Winter, auch sonst in Zeiten

vieler Niederschlage, haben sich die feft wenigen Jahren herausgekommenenAllwetterräder" gut be­währt. Diese Räder besitzen absichtlich keine blanken Teile, die laufend einer gewissen Pflege bedürfen. Vielmehr sind die sonst rostempfindlichen Eisen- und Stahlteile durch neuartige Verfahren gegen die Ein­wirkungen von Regen und feuchter Luft geschützt und mit besonders dauerhafter emailleartiger Lackierung von metallisch grauer Färbung ver-

Die Gesetzmäßigkeit, mit 'Der sich die Bewegungen Der Himmelskörper int Raum vollziehen, gestattet es Dem Astronomen, sowohl ihre wirkliche, als auch ihre scheinbare Bahn am Himmelsgewölbe auf mehr oder weniger lange Zeit, zum Teil auf Jahre hin­aus zu berechnen unD Den Eintritt gewisser Him­melsscheinungen mit großer Genauigkeit im voraus anzugeben. Das Ergebnis dieser Rechnungen ist in den umfangreichen Tabellen desBerliner Astrsno- mischen Jahrbuches für 1943" enthalten, Die über den Lauf Der Sonne und des Mondes, über Die je­weilige Stellung der Planeten, über Sonnen- und Mondfinsternisse, über Sternbedeckungen durch den Mond und vieles andere mehr genaue Auskunft geben.

Der Iahreslauf der Sonne.

Zu Beginn des neuen Jahres zieht die Sonne in geringer Hohe am Himmelsgewölbe ihre tägliche Bahn. Nur 15 bis 16 Grad steigt unser Tagesge­stirn in Mitteldeutschland über den Horizont. Erst im Februar beginnt Die Sonne stärker zu steigen und erreicht am 21. März, wenn sie um 14 Uhr Sommerzeit Den Himmelsgleicher nordwärts über­schreitet, bei uns eine Mittagshöhe von 33 Grad. Damit beginnt astronomisch Der Frühling, in Dem Mittagshöhe Der Sonne wie Tageslänge besonders rasch zunehmen. Am 22. Juni, 9 Uhr Sommerzeit, durchläuft Die Sonne den nördlichsten Punkt ihrer scheinbaren Bahn. Mit einer Mittagshöhe von 63 Grad erreicht sie ihren höchsten Stand. Die Dauer des längsten Tages beträgt an Den deutschen Küsten 17Vs Stunden, in Südkärnten dagegen nur 153/< Stunden. Nun wendet sich die Sonne wieder dem Süden zu. In absteigenden Schraubenwindungsn überschreitet sie am 23. September, 23 Uhr, Den Himmelsäquator, womit astronomisch der Herbst beginnt, und erreicht am 22. Dezember, 18 Uhr, den südlichsten Punkt ihrer Bahn im Wendekreis des Steinbocks.

Die Erde befindet sich am 2. Januar in Sonnen­nähe (Abstand 147 Millionen Kilometer), am 4. Juli in Sonnenferne (Abstand 152 Millionen Kilometer). Infolgedessen wandert sie im Winter etwas schneller als im Sommer. Unser Sommerhalbjahr vom 21. März bis 23. September dauert daher eine volle Woche länger als das Winterhalbjahr, was klima­tisch sehr günstig ist.

Sichtbarkeit der Planelen.

Der rasch wandernde sonnennahe Merkur ist trotz seiner nicht geringen Helligkeit ein schwer auf«

schen. Bei vereisten Straßen und Spuren empfiehlt es sich, den ßuftbnyTin Den Reifen etwas zu ver­ringern. t

Kreis Friedberg.

* Gambach, 7. Jan. Am kommenden Samstag und Sonntag findet hier eine Geflügel- und Kaninchenausstellung statt. Es werden etwa 200 Tiere zur Schau gestellt werden.

findbares Objekt. Seine günstigsten Stellungen er­langt Merkur im ersten Januardrittel und Ende April, Anfang Mai am Abendhimmel, wenn er bis zu zwei Stunden nach Der Sonne untergcht, ferner Mitte Oktober am Morgenhimmel etwa IV- Stunde vor Sonnenaufgang. Venus schmückt als weitaus hellster aller Sterne währenD Der ersten Jahreshälfte bis Anfang August Den AbenDhimmel. Im April und Mai geht sie erst 3V- Stunden nach der Sonne unter. Am 1. Juni wandert Venus nur 2 Grad nördlich an Jupiter vorüber. Die beiden hellsten Sterne bilden Dann eine prachtvolle Kon­stellation. Im August verschwindet Venus vom Abendhimmel. Nachdem sie am 7. September vor Der Sonne vorübergezogen ist, erscheint sie in Der zweiten Septemberhälfte wieder als Morgenstern am Osthimmel, Den sie bis zum Jahresende mit strahlendem Glanz beherrscht. Mars ist während Der ersten Jahreshälfte ein unscheinbarer Stern im Osten. Erst im August werden feine Sichtbarkeits­verhältnisse günstiger, wenn sein Aufgang allmäh­lich in die Abendstunden vorrückt. Mitte September geht er um 21, Mitte Oktober bereits um 19 Uhr auf. Unter starker Steigerung seiner Helligkeft erreicht Mars am 28. November seine größte Erdnähe mit einem Abstand von 81 Millionen Kilometer, wäh­rend am Jahresbeginn seine Entfernung noch 348 Millionen Kilometer betrug. Am 5. Dezember gelangt Mars in Den Gegenschein zur Sonne. Jupiter im Sternbild der Zwillinge und Saturn im Stier bilden bis in Den April lohnende Beobachtungs­objekte. Saturn wird Mitte Mai, Jupiter Ende Juni unsichtbar, nachdem er zuvor mit Venus am Westhimmel ein Stelldichein hatte. Schon im Juli taucht Saturn wieder in Der Morgendämmerung auf, während Jupiter ihm Ende August folgt. Im Laufe des Herbstes gehen die beiden Riesenplaneten immer früher auf, so daß sie im Dezember schon abends erscheinen und während der ganzen Nacht sichtbar sind. Saturn gelangt am 16. Dezember in Opposition zur Sonne. Etwas früher, am 29. No­vember, erreicht der im Sternbild des Stiers be­findliche Planet Uranus die Oppositionsstellung. Den nur im Fernrohr erkennbaren Neptun be­obachtet ma/i am besten im Frühjahr, da er am 22. März im Gegenschein zur Sonne steht. Neptun bewegt sich langsam im Sternbild Jungfrau.

Sonnen- und IHonDfinffemiffe.

Im Jahre 1943 finden zwei Sonnen- und zwei Mondfinsternisse statt. Nur die beiden Mondfinster­nisse sind in Deutschland sichtbar. Bei der ersten

Mondfinsternis tn den frühen Morgenstunden des 20. Februar werden 77 v. H. des Monddurchmessers durch den Kernschatten Der ErDe verfinstert. Der Eintritt des Mondes in Den Kernschatten erfolgt um 5.03 Uhr, Der Austritt aus Dem Kernschatten um 8.13 Uhr MEZ. Die zweite Mondfinsterms am 15. August Dauert von 18.59 bis 21.58 Uhr MEZ. Es werden 88 v. H. des Monddurchmessers Der- ^Bonden beiden Sonnenfinsternissen ist die erste am 45. Februar total, aber nur im nördlichen Stillen Ozean, in Öftesten und im westlichen Nord­amerika sichtbar. Die zweite >Lonnenfinsternis am 1. August ist ringförmig, Da Der Mond in Erdferne steht und kleiner erscheint als die Sonnenscheibe. Die Zone Der Sichtbarkeit Der ringförmigen Son­nenfinsternis verläuft Durch den südlichen Indischen Ozean. Als teilweise Finsternis ist sie auch sm öst­lichen Madagaskar, in Australien und Neuseeland sowie auf den Sundainseln zu sehen.

Meteorschwärme.

Auf ihrer Bahn um die Sonne begegnet Die Erde mehreren Meteorschwärmen, 'Die in langgestreckten elliptischen Bahnen sich um Die Sonne bewegen unD mit Sicherheit als Die Reste von Kometen angesehen werden, da ihre Bahnen mit Denen zerfallener Ko- meten übereinstimmen. Durchquert Die Erde einen solchen Meteorschwarm, so tritt besonders auf ihrer Vorderseite, also in Der zweiten Nachthälfte, eine starke Häufung von Sternschnuppenfällen auf. Dabei beschreiben Die einzelnen Meteore Bah­nen, Deren rückwärtige Verlängerung nach einem bestimmten Punkt Des Himmels, dem Ausstrahlungs­punkt, hinzielt. Nach Dem Sternbild, in Dem Dieser Punkt liegt, unterscheidet man 1. Die LyriDen aus der Leier um den 22. April; 2. Die Perseid en aus Dem Perseus um Den 12. August, Die besonders reich und regelmäßig auftreten; 3. die Draconi- b e n aus Dem Drachen um Den 9. Oktober, Die 1933 einen großartigen St em schn u p pen f all verursachten; 4. Die "ß e o n i D e n aus Dem Löwen, vom 13. dis 15. November, welche früher eine prächtige Erschei­nung Darftellten, seitdem sie aber 1898 Dem Ju­piter nahegekommen und durch Die gewaltige An­ziehungskraft des Riesenplaneten aus ihrer Bahn cemorfen rourDen, sehr nachgelassen haben; 5. Die Geminiden aus Den Zwillingen um den 12. Dezember, ein lebhafter, regelmäßig auftretenDer Schwarm von Meteoren.

Die Milchstraße, Die als zartes Lichtband den Himmel umgürtet, zeigt sich besonders an mond­losen Stätsommer- und Herbstabenden in ihrer gan­zen Schönheit. Während dieser Zeit vom August bis zum Jahresende ist Die Beobachtung Der Milch­straße mit einem Feldstecher besonders zu empfeh­len, während im Frühjahr Die Milchstraße eine flache, ungünstige Stellung einnimmt.

Sprechstunden der Redaktion.

11.30 dis 12.30 Uhr. 16 bis 17 Uhr. Samstagnach. mittags geschlossen.__________________

Hauptz chriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lauge. Stellvertreter be8 Hauptzchrtztleilers: Ernst Blumschem. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lange: für das Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für Stadt Gießen, Provin;, Wirtjchaft und Sport: Ernsr Blumjchctn.

Truck und Verlag: Brühtzche Univerfitätsbruckerel R. Lange K. G. Derlagsleiter: Dr..Ing. Erich Hamann: Anzeig-nleiter: Hans Beck.

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Tief erschüttert erhielten wir am Tage seines 22. Geburtstages die schmerzliche Nachricht, daß unser herzensguter Sohn, Bruder und Schwager

Ludwig Schäfer

Gefr. in einem Gren.-Regt. (mot.) ausgezeichnet mit dem E. K. 2, der Ostmedaille und des Verw.-Abzeichens

am 1. 12. 1942 bei den schweren Kämpfen im Osten, bei Rschew, getreu seinem Fahneneid für sein geliebtes Vaterland sein junges Leben gaD« In tiefer Trauer:

Ludwig Schäfer und Frau, geb. Seeling Wilh. Schneider, z. Z. im Felde, und Frau, geb. Schäfer, nebst Kindern

Anna Lotz Wwe., geb. Schäfer, nebst Kindern Joseph und Wilh. Schäfer.

Gießen, Alter Krofdorfer Weg 85, Sonnenstr. 5.

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Frau zum putzen gesucht v. 7 Vr b. 9 Vr Uhr. [058 Krevert, Blockstraße 7.

Am 30. Dezember 1942 erhielten wir die für uns unfaßbare, schmerzliche Mitteilung, daß nach Gottes unerforschlichem Ratschluß unser treuer, herzensguter, einziger Sohn, unser lieber Enkel, Neffe und Vetter

Walter Lautensdiläger

Gefreiter und Funker in einer Panzerdivision Inh. der Ostmedaille u. des Verwundetenabzeichens

im bald vollendeten 22. Lebensjahr, am 25. Novem­ber 1942 bei den harten Kümpfen im Osten den Heldentod für Führer und Reich gestorben ist. Er hat das größte Opfer für uns und die geliebte Hei­mat, die er nicht mehr W iedersehen soll, gebracht.

In tiefem Schmerz:

Karl Lautenschläger, Polizei-Oberinspektor; Emmi Lau­tenschläger, geb. Brandt, Offenbach a. M., Friedrichs- ring 61; Albert Brandt; Emilie Brandt, geb. Tiligant, Darmstadt, Liebfrauenstraße 75; und alle Angehörigen.

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Großes Herzeleid brachte uns die unfaß­bare Nachricht, daß mein herzensguter Mann, unser guter Vater, Sohn, Bruder, Schwiegersohn, Schwager, Onkel und Pate

Georg Opper

Schütze in einem Gren.-Regiment infolge eines Unglücksfalles im Alter von 34 Jahren sein hoffnungsvolles Leben für Führer, Volk und Vaterland gab. Seine letzte Ruhe­stätte fand er auf dem Ehrenfriedhof von Nishne-Weduga (Rußland).

Er folgte seinem Bruder Wilhelm, der ebenfalls in treuer Pflichterfüllung für uns sein Leben opferte. tiefem Schmerz:

Henriette Opper und Kinder Heini und Ottilie nebst allen Verwandten.

Treis (Lumda), Dauernheim, 5. Januar 1943. Die Trauerfeier findet am 17. Januar 1943, nachmittags 2.30 Uhr, statt.

Mit den Angehörigen trauern auch wir um den Verlust unseres Arbeitskameraden.

Betriebsgemeinschaft der Buderusschen Eisenwerke Zweigniederlassung Lollar.

Die Geburt ihres gesunden Stammhalters Wolf Eberhart zeigen hocherfreut an

Fran Margot Arntz, geb. Knauer Dr. Helmut Amts

Z. Z. Leutnant in ein. Nachr.-Regt.

Deutsche Botschaft Paris im Dezember 1942

z. Z. im Felde

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Statt Karten!

Wir danken herzlichst für die vielen Glückwünsche und Aufmerksam­keiten anläßlich unsrer Verlobung auch im Namen unsrer Eltern

Elisabeth Schlörb

Willi Brühl, Unteroffizier

Schotten Gießen

Stadtmühle Neustadt

5. Januar 1943

Ihre Vermählung geben bekannt

Fritz Tischler

z.Z. Oberleutnant und Komp.-Chef in einem Gren.-Regt.

Maria Tischler, geb. Beate

Im Felde Gießen

Iheringstraße 7

7. Januar 1943

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Für die erwiesenen Aufmerk­samkeiten und Glückwünsche anläßlich unserer Vermählung danken wir, auch im Namen unserer Eltern, herzlich

Robert Nagel, Uffz.

Margarete Nagel, geb. Bösch Lieh, Januar 1943 __________________________0108/

Für die vielen Glückwünsche und Aufmerksamkeiten zu unsrer Verlobung danken wir, auch im Namen unsrer Eltern, herzlichst

Marie Arnold

Gefreiter Eugen Frey

Leihgestern, im Januar 1943 \______________081/

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Für erwiesene Aufmerksamkeiten und Glückwünsche anläßlich un­serer Vermählung danken wir herz­lichst, auch im Namen der Eltern

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u. Frau Aenne, geb. Merker

Gießen, im Januer 1943

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Für die erwiesenen Aufmerk­samkeiten anläßlich unsrer Ver­mählung danken wir, auch im Namen der Eltern, recht herzlich

Heinrich Fey

Hildegard Fey, geb.Thiemer

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Unter den Geflügelbeständen des Heinrich Rügge, Gießen, Roonstr. 10, ist die Hühnerpest amtstierärztlich festgestellt worden. Gehoftesvcrre sowie die Schutzvorichriften der viehseuchenvolizei» lichen Anordnung zum Schutz gegen die Hühnerpest wurden angeordnet. [dcQ

Der Oberbürgermeister der Stadt Gießen Veterinärvolizei. I. B.: Nicolaus.

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